Günther Reifer
Terra Institute
Advertisement
Advertisement
Circular Economy

„Ein neues Paradigma wird kommen“

400 Mio. neue Jobs bis 2030, wenn die Wirtschaft komplett nachhaltig wird. Unternehmens- und Nachhaltigkeitsberater Günther Reifer über diese Prognose des WEF.
Von
Bild des Benutzers Julia Tappeiner
Julia Tappeiner30.07.2020
Advertisement
Salto Plus

Liebe/r Leser/in,

dieser Artikel befindet sich im salto.archiv!

Abonniere salto.bz und erhalte den vollen Zugang auf etablierten kritischen Journalismus.

Wir arbeiten hart für eine informierte Gesellschaft und müssen diese Leistung finanziell stemmen. Unsere redaktionellen Inhalte wollen wir noch mehr wertschätzen und führen einen neuen Salto-Standard ein.

Redaktionelle Artikel wandern einen Monat nach Veröffentlichung ins salto.archiv. Seit 1.1.2019 ist das Archiv nur mehr unseren Abonnenten zugänglich.

Wir hoffen auf dein Verständnis
Salto.bz

Abo holen

Bereits abonniert? Einfach einloggen!

Unterstütze unabhängigen und kritischen Journalismus und hilf mit salto.bz langfristig zu sichern! Jetzt ein salto.abo holen.

Advertisement
Advertisement

Kommentare

Bild des Benutzers Christian Mair
Christian Mair 30.07.2020, 08:22

Wie will man Nachhaltigkeit generieren, wenn man weiter auf Wachstum setzt? Thema verfehlt?

Bild des Benutzers Herta Abram
Herta Abram 30.07.2020, 09:05

Der ökonomische Ansatz kann zusätzliche Argumente für nachhaltiges Wirtschaften, die Erhaltung und die nachhaltige Nutzung der Natur liefern – neben den bekannten ökologischen und ethischen Argumenten. Man kann es auch so formulieren: Es geht nicht darum, diejenigen zu überzeugen, die schon heute den Zusammenhang von intakter Umwelt&Wirtschaft erkannt haben. Nun geht es darum jene zu erreichen, die heute über den Wert der Natur hinwegsehen und nicht merken, inwieweit eine bestimmte Handlung sich nachteilig auf die Natur auswirkt. Viele unserer Handlungen und Entscheidungen sind ja durch ökonomisches Abwägen geprägt. Das ist einfach Fakt. Wir reagieren im Alltagsleben auf Preise und Kosten und zeigen so, ob und was uns etwas wert ist. Wenn es uns gelingt, diesen Gedanken zu nutzen und Nachhaltigkeit, den Umwelt- und Naturschutz – wo sinnvoll – in vergleichbarer Weise zu behandeln, können wir erreichen, dass die Natur und ihre Leistungen in unseren eigenen alltäglichen Entscheidungen, aber auch in politischen und administrativen Entscheidungen, stärker berücksichtigt werden. Dafür braucht es eine veränderte Haltung und Einstellung, den Abbau von Vorurteilen, Mut und Entschlossenheit, in den Köpfen und im System

Bild des Benutzers Do Riada (gesperrt)
Do Riada (gesperrt) 30.07.2020, 10:33

Nur damit ich es verstehe....geht's auch ein wenig praktischer und ohne großem Geschwafel? Machen sie mal ein Beispiel, wie wann wer und vor allem warum nachhaltig bauen soll. Machen wir mal das Beispiel einer Schule, die als Beton-Neubau entsteht. Oder den NOI-Tecpark in Bruneck (wenn er denn mal kommt)....
Warum wird dieser, wenn die Nachhaltigkeit schon Teil der Agenda des Landeshauptmannes ist, in Südtirol so gebaut wie wir es alle kennen?
Ich behaupte, das ist alles nutzloses Geschwätz, belegen sie mir bitte das Gegenteil.
Und ein Blick auf die Homepage des Terra Institute hat mir genügt, außer großem Blablabla sehe ich dort gar nichts. Danke

Bild des Benutzers Karl Trojer
Karl Trojer 30.07.2020, 10:30

Ich finde diesen Beitrag von Herrn Reifer als sehr treffend und bedanke mich für das Engagement des Terra Instituts ! Der direkteste Weg zur Verwirklichung von Veränderung läuft über uns Verbraucher; dazu bedarf es aber einer breiten Bewußtseinsveränderung über Sinn und Ziel unseres Lebens. Wenn ich sehe wie parfümiertes , gesüßtes Wasser weltweit als Coca.... verkauft werden kann, dann fällt die massive Werbung auf, mit denen dieses Unternehmen die Verbraucher bewirbt. Ich denke , dass es für eine umfassende Bewußtseinsveränderung der Verbraucher hin zu einem gesunden, zukunftsfähigen Konsum, einer gezielten und massiven Werbekampagne bedürfte, die die EU auf den Weg bringen müsste. Die entsprechenden Ergebnisse würden die Kosten bei weitem übersteigen.

Bild des Benutzers gorgias
gorgias 30.07.2020, 10:38

Noch mehr Werbung? Warum verbieten wir nicht einfach Werbung, Sponsoring und andere Marketingtechniken ein oder schränken sie nicht zumindest?
Dann geht der Konsum automatisch zurück.

Bild des Benutzers Elisabeth Garber
Elisabeth Garber 30.07.2020, 13:34

Ein hochinteressantes Interview - "Geschwafel" kann ich da keines erkennen.

Bild des Benutzers Do Riada (gesperrt)
Do Riada (gesperrt) 30.07.2020, 14:09

Das wundert bei deinem eingeschränkten Sehvermögen nicht.
Da wir schon so klimafreundlich sind oder mit dem Terrainstitut werden......beantworte mir mal bitte die Frage in welcher Form der Brennerbasistunnel klimafreundlich und nachhaltig ist. Danke

Bild des Benutzers Christian Mair
Christian Mair 30.07.2020, 14:53

Greenwashing fürs Bilderbuch:
"Wir vom Terra Institute sehen den Konsumenten als Schlüssel. Seine Geldscheine sind wie Stimmzettel." ( G.A.Raffeiner) - Dieser Lösungsansatz schafft eine Nische für Wohlhabende und stabilisiert das System Ausbeutung.
Wer glaubt, man könne eines Tages durch Konsumverhalten, Preisanreize oder undividuelles Verhalten die Entscheidung darüber delegieren, den ökologische Umbau der Gesellschaft und der Institutionen zu bewerkstelligen, wird scheitern. Nur offene Debatte und Entscheidungen mit Beteiligung aller gesellschaftlichen Institutionen, Unternehmen, Fsmilien etc. wird einen echten Wandel bringen.

Bild des Benutzers Christian Mair
Christian Mair 30.07.2020, 15:02

ein Beispiel:
Das Reformhaus ist das Endprodukt der Reformbewegung, die Mitte des 19. Jh. startete: zurück zur Natur, Vegetarismus, Naturheilverfahren propagierte.

Bild des Benutzers Manfred Gasser
Manfred Gasser 30.07.2020, 19:20

"Wir vom Terra Institute sehen den Konsumenten als Schlüssel. Seine Geldscheine sind wie Stimmzettel." Die Geldscheine sind schon lange Stimmzettel, wie Sie auch richtig anmerken: "Geprägt ist dieser Entscheidungsprozess auch noch von diversen Störungen, Lobbys und Verbänden, wie wiederum und zumeist andere Ziele verfolgen." Und genau diese haben Milliarden von Stimmzetteln, da kann der "normale" Konsument gar nichts ausrichten, da bin ich ganz bei Herrn Mair.

Bild des Benutzers Michael Andres
Michael Andres 01.08.2020, 17:27

Die Italiener verfügen über ein Privatvermögen von 9900 Milliarden Euro.
www.manager-magazin.de

Bild des Benutzers gorgias
gorgias 30.07.2020, 19:58

"Geldscheine sind wie Stimmzettel" oder was war noch mal Plutokratie?

Advertisement
Advertisement
Advertisement