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Schulstart

“Wir haben weiter Zweifel und Sorgen”

Über 1.000 Eltern fordern von Politik und Verwaltung “ein schlüssiges, verbindliches Konzept für einen konstanten Präsenzunterricht” in den Oberschulen.
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Kommentare

Bild des Benutzers Harry Dierstein
Harry Dierstein 30.12.2020, 15:24

Es fehlt folgende Anklage im Brief:

Die Schulen habe im Sommer einen unfassbar hohen personellen und organisatorischen Aufwand betrieben, um "Schule unter CoVid-Bedingungen" zu ermöglichen! Die Direktionen haben hierbei eine großartige Leistung erbracht.

Sie haben in den Schulen unterschiedliche Eingänge für unterschiedliche Schülergruppen organisiert. Sie haben komplizierte, zeitversetzte Stundenpläne kreiert. Sie haben neues Mobiliar beschafft, alle Klassenzimmer ausgemessen, überall Bodenmarkierung für die Schülertische angebracht und damit für alles gesorgt, damit die Abstände ordentlich eingehalten werden können.

Sie haben Masken und Desinfektionsmittel organisiert und verteilt. Sie haben in meinen Augen alles richtig gemacht und alles dafür getan, dass ein hundertprozentiger Präsenzunterricht möglich gewesen wäre!

Dass Ihnen der -völlig banale- Schülertransport ihre Bemühungen zerstört hat und die Schüler wieder in den furchtbaren Fernunterricht zwang, war völlig absurd und an Peinlichkeit kaum noch zu überbieten.

Wir wussten alle, dass eine zweite Welle kommen wird und es war allen klar, dass der Schülertransport wieder als Flaschenhals für ein Problem sorgen wird.

Achammer und Alfreider hätten über den Sommer viel Zeit gehabt, um den Schülertransport für den Herbst irgendwie zu verdoppeln. Dann hätten wir seit September 2020 dauerhaft auch alle Oberschüler wieder in der Schule und könnten endlich wieder vernünftig unterrichten.

Was wurde denn jetzt unternommen, um die Schülertransporte zu verdoppeln? Wurde zusätzliche Busse beschafft? Neue Fahrer angestellt? Firmen (z. B. KSM etc.), die wegen der Pandemie im Finanzausgleich sind und Arbeitslosigkeit beklagen, beauftragt mitzuhelfen?

Was haben Alfreider und Achammer eigentlich bislang geleistet, um den Flaschenhals Schülertransport bis zum 07.01.2021 ENDLICH zu lösen?

Bild des Benutzers Klemens Riegler
Klemens Riegler 30.12.2020, 23:16

Da ist er wieder dieser böse, zynische Schreiberling der einfach nicht verstehen will.
"Über 1.000 Eltern fordern von Politik und Verwaltung ein schlüssiges, verbindliches Konzept für einen konstanten Präsenzunterricht in den Oberschulen". Offene Fragen dazu:
- Welcher Sektor weiß derzeit was in einer Woche bzw. nach dem 7. Jänner los ist? Jede Entscheidung von Heute ist übermorgen unter diesen Umständen vielleicht schon wieder Geschichte. Niemand weiß schließlich welche Regeln am 7. oder am 20. Jänner gelten; Kein Skilift, kein Hotel, keine Bar, kein Hudern-Händler und keine Schönheitspflegerin. Einzig die Diskotheken, die Konzert- und Kulturveranstalter, die Event- und Freizeitdienstleister und die Kulturschaffenden wissen, dass ihr "Corona-Urlaub" noch lange nicht vorbei ist.
- Warum müssen nach wie vor die Eltern fordern? Warum hört man von den betroffenen (fast volljährigen und "reifen") "Kindern" wenig bis gar nichts?
- "transparent kommuniziert und nachvollziehbar erklärt, ..." ist der Spruch all jener die von irgend einer Maßnahme betroffen sind. Ist doch logisch! Was sollte ein Moser, Pinzger und jetzt auch noch die Eltern-Lobby sonst sagen?
- Ach ja, ich fordere von der Eltern-Lobby eine Erklärung was das Virus daran hindern sollte durch das Tor im Schulhof zu marschieren. Bleibt es lieber im Schulbus? p.s. Es gibt nur wenige Studien die belegen, dass Infektionen an Schulen nicht stattfinden. Noch wenigere belegen die Ansteckungen in Schulbussen. Aus meiner Sicht natürlich trotzdem problematisch.
- Eltern-Lobby? ... warum eigentlich nicht Oberschüler-Lobby? ... oder haben doch die Eltern das Problem?

Bild des Benutzers Sepp Bacher
Sepp Bacher 31.12.2020, 10:02

Ich denke, es ist gut, wenn es beide sind: die Oberschüler/innen und die Eltern. Der Vorsitzende des Landesschülerbeirates Ivan Gufler hat wohl auch vor nicht langem auf salto seine Forderungen vorgebracht. Ich lese letzthin auch Stellungnahmen von Lehrpersonen. Die Schule als Gesamtheit würde durch den Landesschulrat vertreten. Vom Landesschulrat und vom Landeselternrat vernimmt man aber nichts. Die Frage ist aber auch, welches Gewicht die Schullobby im Vergleich zu den Verbandslobbys hat? Welche Druckmittel haben sie wirklich?

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