Intensivstation KH Bozen
Sabes
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Intensiv-Debatte

“Fern jeder Realität”

Maximal 50, aber keinesfalls 100 Intensivbetten kann Südtirol aufbringen, sagt Werner Beikircher. Der Intensivmediziner rechnet mit den “Zahlenspielen” ab.
Von
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Lisa Maria Gasser08.02.2021
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Kommentare

Bild des Benutzers Servus Leute
Servus Leute 08.02.2021, 09:39

womit Kronbichler also doch ziemlich richtig lag mit seinen Vorwürfen.

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alfred frei 08.02.2021, 09:58

Rai Südtirol Pro&Contra zum Thema: "Intensivbetten oder Zahlenspiele"- Beikircher gegen Widmann. (Ersatzthema: Parkbänke gegen Fahrradpumpen)

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Harry Dierstein 08.02.2021, 10:03

Beikircher ist eine Zierde seiner Zunft und seine Kommentare und Artikel auf "salto.bz" eine reine Wohltat! Schade, dass es nicht mehr Beikirchers gibt...

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Sigmund Kripp 08.02.2021, 10:19

Da offensichtlich eine Unsicherheit in der Zählung der Intensivbetten herrscht, könnten ja die Krankenhäuser in Südtirol alle angeschrieben werden - auch von der Autorin - und um Auskunft über ihre Kapazität an Intensivbetten gefragt werden. Soo viele Krankenhäuser haben wir ja nicht! Wäre ja direkt interessant!

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Heinrich Tischler 08.02.2021, 21:00

Schaut man in der homepage des SABES unter KH - Abteilungen nach, wie viele Betten dort sind, gibt es lauter falsche Zahlen. Beispiele? Rehabilitation (Stand 10.12.20) 19 Betten, es gab jahrelang nur mehr 12 Betten und seit März 2020 keine Betten! Neurologie Meran 16 Betten, derzeit kein Bett. Alle öffentlichen Rehabilitationsbetten geschlossen. Ja kann man da erwarten korrekte Zahlen zu bekommen? Ich habe schon einmal vor längerer Zeit nachgefragt, wieviel Betten es auf den Abteilungen in Meran gibt, aber es wurde den Primaren verboten, mir das mitzuteilen.

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Johann Georg Bernhart 08.02.2021, 10:42

Dass Sich Widmann dreht wie ein Blatt im Wind, das wussten wir schon lange ,dass er den Kronbichler beschuldigt ,wenn er die Wahrheit schreibt ist auch verständlich,Widmann hat das gewisse Etwas alles zu drehen wie er es gerade braucht,ohne Rücksicht auf Verluste. DAS IST POLITIK:
Es gibt kaum etwas Dümmeres und
Gefährlicheres als wichtige Entscheidungen in die
Hände von Leuten zu legen ,die keinen Preis dafür bezahlen müssen,wennsi sich geirrt haben.

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Arne Saknussemm 08.02.2021, 13:47

Der letzte Satz ist sowas von richtig!!

△rtim ୍℘୍stロ 08.02.2021, 11:42

Ich frage mich, wieso es offenbar mit der betriebsinternen Kommunikation der Sanität nicht klappt? Ist es nicht geradezu unverantwortlich anstatt sich mit Vorgesetzten und dem eigenen zuständigen Landesrat darüber auszutauschen in der Öffentlichkeit jetzt Debatten der Verunsicherung ... zu befeuern, die das notwendige Vertrauen der Bürger-innen in die Politik (noch mehr) beschädigen? (Stichwort "Verschwiegenheitsgebot")
Wenn der Landesrat absichtlich und bösartigerweise, wie im Bericht kolportiert, ohne jedoch konkret Belege anzuführen, tatsächlich bewusst falsche Fakten verbreitet, wird er dafür die Konsequenzen zu ziehen haben.
Denn wie soll die Bewältigung der Corona-Krise ohne Vertrauen in die Wissenschaft und in die Politik überhaupt möglich sein?

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Sepp Bacher 08.02.2021, 16:57

Kaufmann kann ja nicht seinem Landesrat in den Rücken fallen. Aber Kaufmann sagt ja auch nur, dass es vielleicht 60 Betten sind und keine Hundert.

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Peter Gasser 08.02.2021, 18:10

Sie setzen “Vertrauen in die Wissenschaft” mit “Vertrauen in die Politik” gleich - eine sehr gewagte Wertung.
Sie sind bestimmt kein Wissenschaftler. Also kann man der Meinung sein, dass Sie (anonymer) Politiker sind.

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Peter Gasser 08.02.2021, 18:11

Oben steht: “Denn wie soll die Bewältigung der Corona-Krise ohne Vertrauen in die Wissenschaft und in die Politik überhaupt möglich sein?”

Sie setzen “Vertrauen in die Wissenschaft” mit “Vertrauen in die Politik” gleich - eine sehr gewagte Wertung.
Sie sind bestimmt kein Wissenschaftler. Also kann man der Meinung sein, dass Sie (anonymer) Politiker sind.

△rtim ୍℘୍stロ 08.02.2021, 19:44

Das Primat der Politik ist nicht nur in der Rechts- und Politikwissenschaft bekannt.
Irgendwelche (bösartigen) Spekulationen, Unterstellungen zu posten hingegen ist offenbar Ihr Tätigkeitsfeld.

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Peter Gasser 08.02.2021, 20:01

Ach kommen Sie, hier herrscht noch “Meinungs”freiheit. Ich hatte von meiner (durch Ihr Posts begründeten) “Meinung” geschrieben, warum also dieser heftige Angriff? Meine bloße “Meinung” kann durchaus falsch sein, Sie können ja aufklären.
Sind Sie Politiker?

Ihr Beitrag verleitet einem auch zur Meinung (welche wiederum falsch sein kann), dass Sie den allgemeinen Grundsatz “Primat der Politik” mit einem Primat des Politikers verwechseln.

△rtim ୍℘୍stロ 09.02.2021, 17:09

Wer lesen kann, ist bekanntermaßen im Vorteil, Herr Gasser!
Was kann/soll ich Ihnen sagen, wenn Sie den Unterschied zwischen Politiker und der Politik, Wissenschaftler und Wissenschaft ... nicht kennen oder bei anderen lieber allerlei "vermuten" anstatt sachbezogen zu argumentieren?

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Peter Gasser 09.02.2021, 17:46

Ich kenne diese Allgemeinplätze: “Wer lesen kann, ist bekanntermaßen im Vorteil, Herr Gasser!“, welche jeder, auch ich zu Ihnen, schreiben kann, und welche doch nichts besagen; außer, dass sie Diskussionskiller sind.
Daher wünsche ich schönen Abend.
(Bezeichnen, dass Sie - anonym - nicht antworten, was ja wiederum auch eine Antwort ist).

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Franz Holzknecht 08.02.2021, 12:08

Ein kurzes Zahlenspiel:
Laut Internetauftritt der Südtiroler Landesverwaltung lagen die Kosten für Sanität pro Einwohner 2019 in Südtirol bei € 2.464,00 und im italienischen Staatsgebiet bei € 1979,00 d. h. wir geben über 20 % mehr für Sanität aus als Italien.
In einem Privatunternehmen wäre in einer derzeitigen Situation bereits das gesamte dafür verantwortliche Management ausgetauscht worden.

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Sepp Bacher 08.02.2021, 17:00

Bei diesem Diskurs muss man auch die Zweisprachigkeit, die ja Pflicht und eine Mehrleistung ist, mit berücksichtigen!

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Objektiver Beobachter 08.02.2021, 14:55

Laut Herrn Kaufmann hingegen sind die von Beikircher erwähnten 50 Betten bereits überschritten: https://www.rainews.it/tgr/tagesschau/articoli/2021/02/tag-Marc-Kaufmann...

Salto sollte sehr wohl auch die Gegenpositionen darstellen.

Herr Beikircher hat sicherlich Einblick in das Geschehen, vor allem im KH Bruneck, wo er tätig ist. Ob er deshalbAussagen über die Gesamtsituation des Sanitätsbetriebes treffen, sei dahin gestellt.

Bild des Benutzers Objektiver Beobachter
Objektiver Beobachter 08.02.2021, 18:46

Mir scheint es durchaus so, als würde die Gegenseite Lust dazu haben, ansonsten wäre in meinem Kommentar wohl kaum das Interview von Herrn Kaufmann verlinkt.

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Friedlieb Ferdinand Runge 08.02.2021, 15:00

Antwort von Herrn Kaufmann: https://www.rainews.it/tgr/tagesschau/articoli/2021/02/tag-Marc-Kaufmann...
helft mir bitte weiter: In Absatz 2 meint er: Man habe bereits jetzt deutlich mehr als die von Werner Beikircher genannte Höchst-Zahl von 50 Betten belegt: „Wir haben aktuell 36 Patienten auf den Covid Intensivstationen und noch einmal 20 auf den Covid-free-Intensivstationen“, so Kaufmann.
In Absatz: Man habe noch eine gewisse Reserve derzeit, betont der Covid-Einsatzleiter: Stand heute stehe Personal für weitere zehn Intensiv-Patienten bereit.
Würde bedeuten 36I-Betten_belegt+10I_Betten_frei =46 Intensivbetten. Herr Beikircher meint, dass man 50 Intensivbetten haben, d.h. laut Herr Kaufmann haben wir nun weniger als 50 Intensivbetten.....oder?

Bild des Benutzers Friedlieb Ferdinand Runge
Friedlieb Ferdinand Runge 08.02.2021, 15:06

ich meinte 50 Betten für Covid Patienten

Bild des Benutzers Sepp Bacher
Sepp Bacher 08.02.2021, 17:05

Kaufmann sagt: 36 Betten mit Covid-Patienten und 20 mit anderen Intensivpatienten belegt; gibt 56. Plus noch 10 wären 66. Die Zahlen des Landesrates waren viel höher, darum geht es, dass er mit falschen Zahlen spielt.

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Bernd Zagler 08.02.2021, 16:15

Und wir hatten noch ziemlich (!) Glück: vor nicht wenigen Jahren sollten die kleinen Peripheriespitäler geschlossen werden und der Zufall will es, dass durch den langjährig geplanten Bau des neuen Krankenhauses Bozen die neue Intensivstation gerade noch rechtzeitig während der Pandemie bezugsfähig geworden ist.

Bild des Benutzers Thomas Unterwinkler
Thomas Unterwinkler 08.02.2021, 18:18

Fassen wir die letzten Tage zusammen:
- Es gibt hierzulande offenbar nicht 100 Intensivbetten für Covid-Patienten, sondern nur 50-60.
- Unsere Wocheninzidenz zählt zu den höchsten in Europa.
- Die ausländische Presse geht hart mit dem Südtiroler Sonderweg ins Gericht, von Selbstbetrug ist die Rede (SZ, Tagesanzeiger, Standard). Der Imageschaden ist riesig und wird sich auch wirtschaftlich unangenehm auswirken, man denke nur an den Tourismus.
- Die ansteckendere britische Virusvariante ist bereits im Land. Wie sehr sie sich ausgebreitet hat, ist nicht bekannt.
- Von der anderen ansteckenderen Variante, der südafrikanischen, gibt es bislang keinen bestätigten Fall. Allerdings ist unser nördlicher Nachbar, das Bundesland Tirol, einer DER europäischen Hotspots der südafrikanischen Virusvariante. Das Problematische an dieser Variante ist, dass zumindest einer der auf dem Markt befindlichen Impfstoffe davor nicht schützt. Zwischen Tirol und Südtirol gibt es bekanntlich einen regen Personenverkehr, man denke nur an die Studenten, die wöchentlich (und bis heute ungetestet) pendeln.
Nun ja, es gab auch schon mal bessere Zeiten!

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Georg Holzer 09.02.2021, 06:14

Was soll man noch glauben? Der arbeitende Arzt sagt 50 sind realistisch und kennt die Arbeitsbedingungen und verfügbaren Mitarbeiter vor Ort, der zuständige Politiker sagt 100. Da soll Herr Widmann doch einfach mal auf dem Papier die verfügbaren Ärzte und Mitarbeiter die für 100 Intensivbetten namentlich zuteilen und veröffentlichen und dann können wir das auch glauben! Wäre ganz einfach und im Sinne der Bevölkerung und dann hören die sinnlosen Diskussionen endlich auf!!! ... oder gibt es wirklich nicht genug Mitarbeiter für die 100 Intensivbetten?

Bild des Benutzers alfred frei
alfred frei 09.02.2021, 07:51

Der Widmann schickt den Kaufmann und Flor und Beikircher landen im Verlies von Schloß Bruneck

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