Apfelblüte
Südtirolfoto/Othmar Seehauser
Advertisement
Advertisement
Landwirtschaft

Schorfe Mittel

Die EU hat des Pflanzenschutzmittel Mancozeb verboten. Die Zulassung ist im Jänner 2021 ausgelaufen. Der Beratungsring rät den Bauern ihre Bestände schnell aufzubrauchen.
Advertisement
Salto Plus

Liebe/r Leser/in,

dieser Artikel befindet sich im salto.archiv!

Abonniere salto.bz und erhalte den vollen Zugang auf etablierten kritischen Journalismus.

Wir arbeiten hart für eine informierte Gesellschaft und müssen diese Leistung finanziell stemmen. Unsere redaktionellen Inhalte wollen wir noch mehr wertschätzen und führen einen neuen Salto-Standard ein.

Redaktionelle Artikel wandern einen Monat nach Veröffentlichung ins salto.archiv. Seit 1.1.2019 ist das Archiv nur mehr unseren Abonnenten zugänglich.

Wir hoffen auf dein Verständnis
Salto.bz

Abo holen

Bereits abonniert? Einfach einloggen!

Advertisement
Advertisement

Kommentare

Bild des Benutzers Herbert Baumgartner
Herbert Baumgartner 07.04.2021, 17:10

Ach sooo, verboten und rät zum aufbrauchen/verwenden,
Sprachlos

Bild des Benutzers rotaderga
rotaderga 07.04.2021, 17:30

Alte Binsenweisheit: meist ist die Entsorgung teurer als die Verwendung.

Bild des Benutzers Friedlieb Ferdinand Runge
Friedlieb Ferdinand Runge 07.04.2021, 17:14

Interessant man möge sich die H- und P-Sätze durchlesen:
H361d Kann vermutlich das Kind im Mutterleib schädigen.
H400 Sehr giftig für Wasserorganismen.
H411 Giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.
Besondere Kennzeichnung:
SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen. (Ausbringungsgeräte nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern reinigen/ Indirekte Einträge über Hof- und Straßenabläufe verhindern.)
Durch dieses Verbot denke ich dauert es nicht mehr lange, wenn alle Herbizide auf Basis von 2,4,5-T/2,4-D verboten werden.

An sich könnte man den Beratungsring mit einer App ersetzten: Wäre die sog. Verbindung von Informationstechnologie und organische Biologie....die sog. Industrie 5.0, welche bereits in einigen Länder stark gefördert wird. Aber Südtirol ist ja bemüht seinen Recovery F. in den Gärten von Meran., in Schneekanone usw. zu investieren. Die Antwort aus dem Landtag: Es müssen solche Projekte finanziert/unterstützt werden, welche die Südtiroler im Stande sind umzusetzen......

Bild des Benutzers W. Holzer
W. Holzer 07.04.2021, 20:03

Entweder es leuchtet dem Bauer im Kopf ein, oder es dauert halt länger bis ihm die Ware keiner mehr abkauft und dann schreit er nach Geld..... übern sbb...und das dauert lange... bis was kommt ..und so braucht es halt seine zeit bis Lebensmittel gesünder hergestellt werden. Die Bauern sind wie die Kirche!

Bild des Benutzers Evi Keifl
Evi Keifl 07.04.2021, 20:02

Liebe Bauern! Ihr produziert LEBENSMITTEL! Das bedeutet, ihr habt Verantwortung für die Gesundheit derer, die eure Produkte essen! Kommt euch das eigentlich ab und zu in den Sinn? Euer Job ist nicht irgendeiner, ihr seid für die Ernährung der Bevölkerung zuständig. Das ist eine hochehrenvolle Aufgabe, wenn man sie ernst nimmt und mit entsprechender Zuwendung ausübt. Dafür werdet ihr von der Gesellschaft mit Privilegien belohnt. Das haben wir irgendwann einmal so festgelegt. Aber diesen Vertrag brecht ihr einseitig, indem ihr unsere Gesundheit fahrlässig und gedankenlos und gewissenlos aufs Spiel setzt. Das ist nicht fair und nicht rechtens. Fraglich, wie lang sich die Gesellschaft das noch gefallen lässt, ohne dass sie den Vertrag ihrerseits aufkündigt. Mit allen Folgen für den gesellschaftlichen Frieden und für eure Privilegien.

Bild des Benutzers Meister Haus
Meister Haus 07.04.2021, 21:17

Gut Frau Keifl, genau so ist der Text, den es zu reden gilt. Es geht nicht um gut oder schlecht, oder meine Sicht, deine Sicht, oder mein Grund und Boden und da mach ich, was ich will. Es besteht ein Vertrag und der darf nicht gebrochen werden. Wie war das nochmal mit eurer Handschlagqualität?

Bild des Benutzers Hartmuth Staffler
Hartmuth Staffler 07.04.2021, 22:07

Man kann die Sache auch andersherum sehen. Die Bauern produzieren die Lebensmittel, die ihnen abgekauft werden. Ich sehe es als Aufgabe des Verbrauchers, nur Lebensmittel zu kaufen, die umweltschonend produziert werden und gesundheitlich unbedenklich sind. Dann werden sich die Bauern schon umstellen, denn sie wollen ja verkaufen. Ich z. B. kaufe schon seit langem keine Südtiroler Äpfel (außer von meinem Bio-Bauern), ich kaufe nur Eier von Zweinutzungs-Hennenrassen (verhindert das Kükenschreddern, außerdem sind die Eier der alten Rassen besser und gesünder). Artikel wie dieser von Christoph Franceschini sind natürlich wichtig, damit die Konsumenten sich orientieren können. Entscheiden muss dann jeder selbst, und wer unbedingt die schönen Chemie-Äpfel haben will, der soll sie haben.

Bild des Benutzers Günther Mayr
Günther Mayr 08.04.2021, 19:12

Wer gedankenlos, selbsverständlich und rechtens an meiner Wiese vorbeifährt, und das sind unendlich viele!! ....
Reifenabrieb, Lärm, Lichtverschmutzung, Hundescheiße, etc. - wer ist da fahrlässig?

Bild des Benutzers Silke Raffeiner
Silke Raffeiner 07.04.2021, 23:02

Angesichts dieses Artikels erscheinen die schönen Märchen, die Verbraucherinnen und Verbrauchern auf der Internetseite der VIP (https://www.vip.coop/de/das-apfelparadies/das-apfelparadies/118-0.html) aufgetischt werden, umso verlogener: von Äpfeln, die "sich wie im siebten Himmel fühlen", die "von der Natur umarmt werden" und "O sole mio singen", ist da die Rede. Können die Verbände und Genossenschaften bitte endlich diese Schönfärberei beenden?

Bild des Benutzers Christoph Gatscher
Christoph Gatscher 07.04.2021, 23:25

Das schlimme an der ganzen Geschichte ist dass hunderte weitere Mittel zur Verfügung stehen .
Danke Herr Franceschini für den aufklärenden Artikel .
Hoffentlich lesen ihn viele Leute .

Bild des Benutzers Günther Mayr
Günther Mayr 08.04.2021, 18:41

Hunderte Mittel???
Im bio gibt es dazu: ein scharfes

Bild des Benutzers Christian I
Christian I 09.04.2021, 09:49

Die klassische Antwort an der sich Bio-"Gegner" (wenn man das so bezeichnen kann) hängen. Gerade gestern eine sehr interessante Doku auf 3sat über diese "Hunderte Mittel". Ich staune keine Bisschen, dass die Menschen immer mehr krank sind...

Bild des Benutzers Günther Mayr
Günther Mayr 09.04.2021, 12:53

wie wahr.
ich staune sehr wohl über so viel gefahr: ein schritt zuviel - und platt wie die gute katz!

hunderte mittel: können sie mir wirklich sagen welcher pflanzenschutz "besser" ist?
natürlich der, der nicht stattfindet!
bin bio-befürworter
bin bio-gegner wenn gesät wird, daß bio-pflanzenschutz harmlos ist!
"wenn es nicht wirkt, braucht man es nicht anwenden" - zu was denn auch...?
am ende bleibt der bauer alleine im regen stehen!

Bild des Benutzers Günther Mayr
Günther Mayr 09.04.2021, 13:00

es ist so: wer denkt, daß bio-pflanzenschutz harmlos oder nicht existent sei - der sagt, daß beim hobeln keine späne fallen!

Bild des Benutzers Christian I
Christian I 09.04.2021, 14:46

niemand denkt, dass bio harmlos sei. Bio (so wie "nachhaltig", "green", "natürlich") ist leider eine "Mode-Etikette" geworden und klingt halt überall gut... Und bio ist sowieso nicht gleich bio, denn manche Hersteller haben da ganz andere und höhere Standards als die gesetliche vorgesehene Grundstandards! Ich denke, dass man den Mut braucht neue Wege zu gehen! Und es gibt genügend gute Beispiele, Bauern mit Zukunftsvisionen die man viel mehr unterstützen müsste!
Und zum guten Schluss bräuchte es eine kulturelle Revolution in unsere Köpfe: ein Apfel schmeckt auch gut (oder sogar noch besser) auch wenn er nicht perfekt rund ist, mit einer schönen Farbe und ohne "Flecken". Dann bräuchte man auch schon viel weniger Hormone und Pflanzenschutzmittel.

Bild des Benutzers Christian I
Christian I 09.04.2021, 16:52

A propo neue Wege gehen, kulturelle Revolution, Umdenken... heute passend auf ansa.it:
https://www.ansa.it/sito/notizie/economia/2021/04/09/greenpeace-il-32-de...
Es gibt einfach kein Interesse an Neues und somit fleissig weiter mit dem Alten...

Bild des Benutzers Christoph Gatscher
Christoph Gatscher 09.04.2021, 11:03

Liebe Südtiroler Bevölkerung wach auf.
Ab jetzt werden wir im Etschtal fast acht Monate lang flächendeckend in allen möglichen Warianten von giftigen Stoffen eingenebelt.
Das ist die Realität und nicht die nette Werbung vom Obstbau im Vinschgau.

Bild des Benutzers Günther Mayr
Günther Mayr 09.04.2021, 13:16

sie sind nicht zu beneiden.
wer an der straße wohnt - lebt nicht allein:
wer selbstmord begehen will - hat auch in coronazeiten viele möglichkeiten am tag dazu, es reicht ein kleiner schritt.
hoffentlich reichen die reflexe noch für ein bischen lebenszeit!
12 monate eingenebelt
vielleicht als zugabe: 122kv leitung für "grünen" strom unter-neben-überm haus (12monate52wochenzu7tagena24stunden)
im übrigen habe ich seit jahrzehnten erlebt: gemüse oder obst mit "makeln" zu verschenken? - lieber tadelloses wird gekauft!
würden sie ein auto mit hagelschäden zum gleichen preis kaufen wie ein "glattes"?

Bild des Benutzers Christian I
Christian I 09.04.2021, 14:50

Autos und Gemüse kann man so nicht vergleichen, denn ein Auto mit Hagelschäden würde logisch niemand zum gleichen Preis kaufen, aber Obst/Gemüse mit Makel, der aber grossteils Pestizid/Hormonfrei ist (und daher gesünder!!) und wahrscheinlich auch noch besser/intensiver schmekt... wieso nicht? Wir machen es. Wie gesagt, es braucht einen kulturellen Wandel in unsere Köpfe, und das dringend!

Bild des Benutzers Stefan S
Stefan S 09.04.2021, 15:27

Hagelschaden am Auto und Gemüse ist gut vergleichbar, ausschlaggebend ist im wahrsten Sinne des Wortes die Beschädigung der Schale oder Oberfläche.

Bild des Benutzers Georg Lechner
Georg Lechner 13.04.2021, 09:19

Hagelschaden am Auto führt zu früherem Rosten, Hagelschaden an Obst oder Gemüse führt zu Verletzungen der Oberfläche, die Schädlingsbefall begünstigt. Gegen hagelbedingte Oberflächenverletzungen hilft allerdings ohnehin kein Spritzmittel - und um die Pestizide geht es hier.
Wegen deren Wirkungen auf die Tierwelt und damit der unabsehbaren langfristigen Folgen (wenn etwa die Reproduktionstoxizität des besagten Mancozeb auch auf die blütenbestäubenden Insekten zutrifft???) nimmt die Skepsis gegenüber dem Pestizideinsatz zu.

Bild des Benutzers Manfred Gasser
Manfred Gasser 09.04.2021, 15:02

Wenn es dafür die Umwelt nicht vergiftet , sehr sehr gerne.

Bild des Benutzers H. Predazzer
H. Predazzer 09.04.2021, 15:51

Wieder mal ein typischer Franceschini-Artikel. Irgendwas wird rausgehauen, was möglichst viel Staub aufwirbelt, und dann hüpft er weiter auf die nächste Vielleicht-Nachricht, die er in seinem Sinne ausschlachten kann.
Wenn er den Text nochmal durchgelesen hätte, wäre ihm unter Umständen aufgefallen, was er da sagt: "Das Mittel verliert seine Zulassung mit Ende 2020, die einzelnen Länder können aber bis Juli 2021 verbieten und dann bis 2022 verbrauchen".
Wenn der Beratungsring nun empfiehlt, das Mittel heuer (2021) innerhalb der Blüte (die ist nicht im Dezember 2020!!) aufzutauchen, so gibt es daran glaube ich nichts auszusetzen. Andere Informationen liefert Franceschini nicht. So what?!?
Und wie fast immer wird er sich dazu auch nicht mehr äußern.

Bild des Benutzers Hartmuth Staffler
Hartmuth Staffler 09.04.2021, 16:01

Rein rechtlich ist die Empfehlung des Beratungsringes in Ordnung. Man muss aber auch sagen, dass jeder, der Südtiroler Chemie-Äpfel kauft, selber schuld ist und sich nicht zu beklagen hat. Es gibt ja auch Bio-Äpfel.

Bild des Benutzers Christian I
Christian I 09.04.2021, 16:17

So what? So ist der homo sapiens! Man findet raus, dass eine Substanz toxisch/giftig/schädlich ist und man benutzt sie halt doch noch "ein Bisschen" weiter... Alles legal, ja. Ob es auch intelligent und ethisch ist...? Die Geschichte vom Bisphenol A (Plastik...) ist ein sehr schönes Beispiel dafür.
Und Franceschini braucht sich dazu auch nicht mehr zu äussern, wir, das Volk, die Konsumenten, sollten endlich unsere Gesundheit in unsere Hände nehmen und uns lautstark dazu äussern!!

Bild des Benutzers Elisabeth Garber
Elisabeth Garber 09.04.2021, 19:27

Es genügt vollkommen, das zu tun, was Herr Staffler sagt.

Bild des Benutzers Christoph Gatscher
Christoph Gatscher 09.04.2021, 16:24

Nur nicht locker lassen immer fleißig weiter Chemie spritzen.
Dass immer mehr Menschen umdenken will man bei der Produktion in Südtirol nicht mitbekommen .
Bis es zu spät ist .
Vielleicht hat Corona zu vielen Menschen den Geruchssinn genommen , nach chemischen Produkten stinkt es im ganzen Etschtal und darüber hinaus .
Und sagt nicht dass diese Gase gesunde Luft sind.
Es reichen eigentlich schon die Abgase der Autos LKWs usw .

Bild des Benutzers Christian I
Christian I 09.04.2021, 16:46

Ja, es ist für mich unglaublich! Die Berichte häufen sich, so wie die Statistiken und die wissenschaftliche Studien. Wir atmen Gifte ein, Tag für Tag. Umweltverschmutzung macht jährlich mehr frühzeitige Tote als Corona und trotzdem passiert nichts! Keine Notmassnahmen, keine Einschränkungen, kein Umdenken... nichts!

Bild des Benutzers Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 09.04.2021, 17:58

Hier zeigt sich, dass manche Menschen lieber andere Kinder hätten; es ließe sich sonst nicht erklären, warum sie sich nicht freuen, wenn Spritzmittel verboten werden, die im Verdacht stehen das Erbgut zu verändern. (Sarkasmus aus)

Bild des Benutzers Peter Gasser
Peter Gasser 09.04.2021, 18:27

Ich bin dafür, die Produktion und Verwendung aller chemischen Pflanzenschutzmittel zu verbieten, weltweit. Das ist aber Aufgabe der Gesellschaft und der Politik, nicht des Bauern. Dieser wäre dabei der ganz große Gewinner.
Warum macht sie es nicht, wenn alle Wähler es wollen? Es ist doch so einfach: der chemischen Industrie wird die Produktion dieser Mittel verboten, und dem Lebensmittelhandel jeder Verkauf von mit chemischen Pflanzenschutzmitteln erzeugten Lebensmitteln.

(ein analoges Beispiel: Versuchen Sie auf der Welt alle Hotels und Autos mit fossilen Brennstoffen zu betreiben, nur die Südtiroler Tourismusbranche muss freiwillig darauf verzichten: ob die Tourismusbrache dies mitmacht, dass bei uns kein Gast mit Auto, Bus oder Flugzeug anreisen darf?)

Bild des Benutzers Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 09.04.2021, 19:19

Ich glaube Sie haben Ihren Kommentar unter meinem falsch platziert oder ihn nicht verstanden. Aber das ist ok. Danke

Bild des Benutzers Peter Gasser
Peter Gasser 09.04.2021, 19:28

oh, weder das eine noch das andere.
Aber (auch) das ist ok.
Wir sollten alle zu einem natürlicheren Leben zurück, was die Lebensmittel, die Genußmittel, die Kleidung, das Entertainment, die Mobilität und anderes betrifft, um unseren Kindern eine gesunde Umwelt und einen gesunden Körper zu ermöglichen.
Dies alles hat die Gesellschaft in der Hand, sie muss es nur wirklich wollen, und *tun*, und nicht nur davon reden, oder es von anderen (freiwillig) fordern.
Also verbieten wir der chemischen Industrie die Produktion aller gesundheitsgefährlichen Pflanzen- und Tierschutzmittel und dem Handel den Verkauf aller mit diesen Mitteln produzierten und behafteten Produkten.
Ich unterschreibe das.
Sie auch?

Bild des Benutzers Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 09.04.2021, 20:45

Hallo Herr Gasser, wir hatten diese Diskussion schon öfters, sie hat zu nichts geführt. Ich hab wirklich keine Lust auf Ihre "verzichten Sie erstmal auf Baumwolle"-Argumente. Nichts für ungut. Schönes Wochenende. Ach Übrigens: Was ist eigentlich aus Ihrer selbstauferlegten Einschränkung bei Kommentaren auf Salto geworden? Sie wissen schon: https://www.salto.bz/de/comment/89918#comment-89918

Bild des Benutzers Peter Gasser
Peter Gasser 09.04.2021, 21:03

Schade, dass Sie der Sachdiskussion (wie gehabt) ausweichen; aber so ist das eben, wenn man nicht argumentieren und klar Standpunkt beziehen will - dann killt man (ad personam) die Diskussion.
Ich entnehme Ihrem Beitrag, dass Sie *nicht* für ein Verbot der Herstellung chemischer Pflanzen- und Tierschutzprodukte sind, und auch nicht für ein Verbot, damit hergestellte Produkte bei uns zu verkaufen.
Tip: nicht lesen, worauf Sie "keine Lust" haben - und auch Ihnen ein schönes Wochenende.

Bild des Benutzers Papi llon
Papi llon 12.04.2021, 15:13

Netter Obstbau im Vinschgau fängt bereits jetzt vor der Vollblüte an. Auf der einen Seite wird der Frostgefahr mit Beregnung entgegengewirkt. Auf der anderen Seite wird die Nacht mit Kerzen in den Baumreihen erhellt und erwärmt dass die Bevölkerung im Tal Tags darauf noch die Rauchschwaden „einatmen muss“. Über die verwendeten Inhalte in den Kerzen wird kein Aufhebens gemacht ob dabei giftige Stoffe freigesetzt werden.

Bild des Benutzers Georg Lechner
Georg Lechner 13.04.2021, 09:28

Wenn das Paraffin der Kerzen (Bienenwachs ist es eher nicht) verbrennt, entsteht Kohlendioxid (mengenmäßig allerdings gegenüber dem aus dem Verkehr vernachlässigbar). Die gerüchlich auffälligen Spaltprodukte entstehen besonders beim Löschen.

Advertisement
Advertisement
Advertisement