Achammer
ASP/Fabio Brucculeri
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Interview

"Integration birgt auch Bringschuld"

Landesrat Philipp Achammer spricht über den Beschluss der Landesregierung, bestimmte Sozialleistungen an Sprach- und Kulturkenntnisse der Antragsteller zu koppeln.
Von
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Valentina Gianera24.09.2021
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Kommentare

Bild des Benutzers Harry Dierstein
Harry Dierstein 24.09.2021, 09:13

Puuhhh, das wird dann auch für sehr viele "deutschsprachige" Südtiroler evtl. extrem hart, weiterhin in den Genuss von Sozialleistungen zu kommen, wenn sie künftig ein Sprachniveau A2 nachweisen müssen.

Ob sich der "Bildungs"-Landesrat mit diesem Vorschlag nicht ins eigene Knie schiesst?

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G. P. 24.09.2021, 11:16

Tsss, Sie können es einfach nicht lassen, auf uns Südtirolern herumzuhacken ...

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Harry Dierstein 24.09.2021, 13:15

"Reactio gleich Actio" bzw. umgekehrt. Das wissen wir seit Sir Isaac Newton.

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Karl Trojer 24.09.2021, 09:25

Menschen, insbesondere Kinder in Not haben das Recht auf angemessene Hilfe seitens unserer reichen Gesellschaft und wir haben die Pflicht, diese Hilfe ohne wenn und aber zu geben. Es ist wertvoll, Kurse für bessere Integration anzubieten, aber es entspricht nicht der Charta der Menschenrechte, Notleidenden mögliche Hilfe zu verwehren !

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Gianguido Piani 24.09.2021, 11:51

Von ausgebildeten Erwachsenen kann bzw muss man erwarten, dass sie sich integrieren können und wollen. Wenn jemand die Fähigkeit dazu hat, zieht es aber vor, sich nicht zu integrieren und zwar nach sehr einfachen Maßstäben, gehört er/sie auch nicht hier oder sonstwo in Europa. Die verfügbaren Mittel sollten lieber anderen erteilt werden. Verantwortung muss von beiden Seiten getragen werden.

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Sepp Bacher 24.09.2021, 12:05

Sprach- und Bürgerkunde-Kurse verpflichtend anzubieten finde ich notwendig. Wichtig ist, dass die Lehrkräfte auch gut darauf vorbereitet werden und sich bei Kulturvermittlern kundig machen, aus welchen gesellschaftlichen, sprachlichen und kulturellen Verhältnissen die Teilnehmer/innen kommen. Meines Erachtens müsste ihnen auch nachher noch eine (telefonische) Beratungsmöglichkeit geboten werden.
Ob es richtig ist, den Nichtgewillten Sozialleitungen zu streichen, finde ich fraglich. Jedenfalls glaube ich, dass auch die Schweiz schon seit Jahren/Jahrzehnten ähnliche Programme anbietet und die Teilnehmer dazu verpflichtet. Ich glaube, dass die Schweiz damit sehr erfolgreich ist und dass es dort kaum oder keine Exzesse gibt, wo Bürger und Clans ihre eigenen z. T. kriminellen Süppchen kochen und der Staat hilflos zuschaut, wie in Deutschland.

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Günther Alois Raffeiner 25.09.2021, 07:04

Achammer sollte mal genau die "Charta der Menschenrechte" durchlesen damit er Bescheid weiss was möglich ist und was NICHT!

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Gianguido Piani 25.09.2021, 09:28

Es gibt die Charta der Menschenrechte, aber keine Charta der Menschenpflichte. Ersatzweise können wir Bezug auf die UN Sustainable Development Goals nehmen. https://www.un.org/sustainabledevelopment/
Leute kommen nach Europa wegen der Pkt. 1,2,3,6,8. Dann können wir von ihnen verlangen, dass sie sich auch zu den Pkt. 4,5,10,16,17 bekennen. Wenn nicht, dann sollte der "Ius Soli" des Herkunftslandes gelten. Es heißt: Abschiebung.

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