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Pestizide

„Mir hat man Prügel versprochen“

Christoph Gatscher lebt mit seiner Familie seit Jahrzehnten unterhalb Schloss Sigmundskron. Seine Erzählung macht deutlich welche Macht die Giftlobby in diesem Land hat.
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Ritratto di Klemens Kössler
Klemens Kössler 2 Maggio, 2020 - 14:01

Die geballte Kraft an Wut den Pestiziden als Ursache des persönlichen Empfindens vorzuwerfen ist keine Lösung. Prügel diesen Vorwurf bekommt heutzutage bald jeder Bauer bei seiner Arbeit versprochen, Bio und Integriert genauso der Laie kennt da sowieso keinen Unterschied.
Gesundheit ist das höchste Gut, dies wird uns in diesen Zeiten um so mehr bewusst.
Herr Gatscher hat das Glück inmitten von Landwirtschaft zu leben und durch diese mit viel Sauerstoff versorgt zu werden, Vogelsang kann er hören wenn dieser nicht von der nahen MeBo übertönt wird, die frische Luft kann er genießen wenn der Südwind nicht den Geruch der Kläranlage zu ihm bringt.
Das schlimmste ist die Ausbringung der Pestizide, diese sind ärgerlich und doch lebt Gatscher in einem Umfeld das um en vielfaches gesünder ist als das Umfeld in der nahen Reschenstrasse. Luft und Lärm sind in der Reschenstrasse um ein vielfaches schädlicher und trotzdem leben dort Menschen.
Es liegt mir nicht daran Pestizide zu beschönigen aber es liegt mir daran ein gesundes Maß zur Einschätzung der Gefährlichkeit zu geben. Die Schädlichkeit (der heutzutage verwendeten)liegt bei den meisten in der Kategorie Spülmittel die schlimmen in der Kategorie Nagellack.
Das häufige Ausbringen macht dies nicht schlimmer sondern schonende Mittel müssen öfter ausgebracht werden da diese schneller neutralisiert werden und zerfallen.
Südtirols Apfelanbau zählt zu den schonendsten und fortschrittlichsten der Welt, der Bioanteil ist über 10% was bedeutet dass 40% der Bioäpfel Europas aus Südtirol stammen.
Wenn der Nachbar beim Grillen PSM ausbringt ist das natürlich ärgerlich, mit respektvollem Umgang kann man diesen Umständen entgegen treten (Gespräche). In der Reschenstrasse würde man davon träumen könnte man Grillen ohne Gestank der Nachbarn.
Was die Krankheiten angeht so gibt es viele Ursachen, diese nur bei den Pestiziden zu suchen ist doch etwas einseitig. Radsportler haben ein großes Risiko mit ihrer Psyche (nicht nur Pantani war schwer depressiv durch den Radsport, Erschütterungen und Stürze beim Motocrossport sind oft die Ursache für die Schädigung des Nervensystems und Lähmungen.
Kein Urgrüner.
Die Urgrünen haben keine Probleme mit den Bauern, Bauern selbst sind oft Urgrüne. Urgrüne können die Handlungen der Bauern meistens nachvollziehen auch wenn sie anders agieren würden.
Das Problem bei den Pestiziden ist vielmehr dass es sich zu einem Ventil des Frustablassens entwickelt hat, jegliche Diskussion ist für uns Bauern mittlerweile Zwecklos, man ist gekauft, man ist dem Druck der Agrarlobby ausgesetzt, man darf die Wahrheit nicht sagen, man hat zu wenig Sachkenntnis, man hat keine Ahnung, man ist geldgierig, man ist rücksichtslos, man ist oft alles nur kein Mensch. Prügel, ja Prügel werden uns Bauern fast täglich versprochen und Anzeigen.
Die Bauern resignieren zum Teil und hoffen dass sich die Lage (Wutbürger) wieder beruhigt und andere wiederum greifen zu den Mitteln der Ankläger.
Die Grünen oder Urgrünen sind nicht das Problem die schlimmen sind die frustrierten welche ihre eigenen Probleme in Hass und Neid gegen die Bauern ablassen.

Ritratto di rotaderga
rotaderga 2 Maggio, 2020 - 14:27

Zwei Fragen sehr geehrter Herr Kössler,
Spülmittel und Nagellack haben sie gewichtet, wie schauts mit Hautcreme und Mundwasser aus?

Ritratto di Klemens Kössler
Klemens Kössler 2 Maggio, 2020 - 18:46

Ihre Frage scheint ironisch zu sein, jedenfalls dient sie nicht der Sachlichkeit und zieht damit die Diskussion ins lächerliche. Dadurch steigen wieder die Emotionen.
Sachlichkeit scheint nicht gefragt zu sein, vor allem bei denen die die Anklage zu den Pestiziden erheben.

Ritratto di Biodiversität und Naturschutz
Biodiversität und Naturschutz 2 Maggio, 2020 - 20:08

Für Sachlichkeit ist es notwendig, sachlich zu sein:
1.) Pestizide stellen ein Gesundheitsrisiko dar
2.)Große Unterschiede zwischen Bioanbau und Integrierte Produktion
"Der Integrierte Anbau muss sich gewaltig weiterentwickeln, um den Einsatz von Pestiziden zu reduzieren und die biologische Vielfalt zu fördern." Prof. Lucius Tamm
https://www.dervinschger.it/de/gesellschaft/obstwirtschaft-wohin-23333
Beim Ausbringen von gesundheitsschädlichen Pestiziden müssen jedenfalls Schutzanzüge getragen werden: https://agrarzone.at/Pflanzenschutzoverall-Typ-4

Ritratto di Klemens Kössler
Klemens Kössler 3 Maggio, 2020 - 13:57

Bio und Natur
Gerne bin ich bei sachlichen Diskussionen dabei.
Das Gesundheitsrisiko besteht bei fast allen Dingen im Leben, Überbewertung und Unterbewertung sollten vermieden werden, deshalb mein Vergleich mir Spülmittel und Nagellack.
Für Bauernhasser ist der Unterschied Bio und Integriert nicht wichtig, gerne wird Bio dabei als Feigenblatt benutzt um seine generelle Abscheu gegenüber Bauern dahinter zu verstecken.
Schutzanzüge müssen in vielen Lebenslagen getragen werden nicht nur beim Ausbringen von PSM, in der Landwirtschaft wurden die Sicherheitsstandards in den letzten Jahren sehr weit nach oben gezogen, sogar wenn ich Gesteinsmehl (Grundstoff für Porzellan) ausbringe muss ich den Schutzanzug tragen ebenso bei Mineralöl (dieses wird für Hautcremes verwendet), der Schutzanzug schützt allerdings in diesen Fällen ganz einfach vor Schmutz.
Auch Maler, Lackierer, Isolierer müssen Schutzanzüge tragen, trotzdem können Sie ohne sorgen in einem vermalten Haus wohnen.

Ritratto di Biodiversität und Naturschutz
Biodiversität und Naturschutz 2 Maggio, 2020 - 14:34

"Vogelsang kann er hören " Warum sind die aufgehängten Meisen-Nistkästen in den Anlagen meist leer?

Ritratto di Klemens Kössler
Klemens Kössler 2 Maggio, 2020 - 18:43

Werden eben nicht immer angenommen, dafür gibt es haufenweise Nester auf den Apfelbäumen.

Ritratto di Biodiversität und Naturschutz
Biodiversität und Naturschutz 2 Maggio, 2020 - 18:53

Auch von Schmetterlingen, Käfern, Heuschrecken, Wildbienen und Pflanzen werden die "Apfelwiesen" nicht gerne angenommen. Eine Wüste ist ähnlich lebendig.
Die Zeile, in der naufenweise Nester sind, wäre interessant zu sehen.

Ritratto di Klemens Kössler
Klemens Kössler 2 Maggio, 2020 - 20:00

Lesen Sie die EURAC-Studie zur Artenvielfalt in Apfelwiesen, Wenn Sie Lust zu wissenschaftlichen Daten haben und nicht einfach nur Wirtshausparolen um sich werfen.
Sie werden überrascht sein dass Pestizide bei der Biodiversität nicht so eine große Rolle spielen und Apfelgärten zu den Artenreichsten der landwirtschaftlichen Nutzung zählen.
Übrigens die Studie wurde nicht von Bayer und Monsanto finanziert.

Ritratto di An Mu
An Mu 2 Maggio, 2020 - 20:50

Haben Sie einen Link zu dieser Studie?
Wenn ich "Eurac Artenvielfat" suche, finde ich nur
https://www.uni-wuerzburg.de/aktuelles/einblick/single/news/artenvielfal...

Ritratto di Biodiversität und Naturschutz
Biodiversität und Naturschutz 3 Maggio, 2020 - 05:42

https://www.uibk.ac.at/ecology/forschung/projects_soil_ecology/presseber...
" Einen negativen Einfluss auf die Bodentierwelt haben die mechanische Bearbeitung des Bodens, eine fehlende organische Auflage oder Grasnarbe, anhaltende Trockenheit sowie intensiver Pestizid- und Herbizideinsatz." steht am Ende.
Mechanisch bearbeitet werden etwa Äcker, daher ist das Bodenleben in einem Acker (wird gepflügt) immer schlechter als in einer Wiese.
Ein lebendiger Boden allein sagt nichts über den Wert einer Fläche für die Artenvielfalt aus, man denke nur an ein Moor. Im Moorboden gibt es praktisch keine Regenwürmer und die Bodenaktivität ist sehr gering. Alle Lebensräume, die auf trockenen Böden vorkommen (Trockenrasen, Föhrenwälder usw.) weisen weniger Bodenlebewesen auf, als etwa eine mit Gülle überdüngte Wiese oder eine mit Pestiziden behandelte Intensivkultur. Bodenleben ist nur ein Aspekt der Artenvielfalt.

Ritratto di Biodiversität und Naturschutz
Biodiversität und Naturschutz 3 Maggio, 2020 - 09:12

Andreas Hilpold (Eurac Biodiversitätsmonitoring) hat hier auf Salto zu der Bodenstudie einen Beitrag geschrieben: https://www.salto.bz/de/article/11072014/soildiv-was-sagt-die-boden-stud...
"Signifikante Unterschiede von Bewirtschaftungsvarianten (z.B. Einsatz von Herbiziden, Düngereinsatz, Düngertyp) konnten jedoch nicht nachgewiesen werden, weil sie nicht untersucht wurden." Es wurde nicht untersucht, weil es nicht Ziel der Untersuchung war. Es ging nur um Böden allgemein in verschiedenen Lebensräumen.
"Im Obstbau waren die Abundanzwerte auf biologisch bewirtschafteten Flächen signifikant höher als in konventionell bewirtschafteten. Das heißt, auf biologisch bewirtschafteten Flächen kommt eine größere Anzahl von Organismen vor als auf konventionell bewirtschafteten".

Ritratto di Biodiversität und Naturschutz
Biodiversität und Naturschutz 2 Maggio, 2020 - 20:50

Lesen Sie die EURAC-Studie zur Artenvielfalt in Apfelwiesen...ja, höchstens im Boden lebt noch was.

Ritratto di Klemens Kössler
Klemens Kössler 3 Maggio, 2020 - 14:46

Danke Bio und Natur
Es ist schwierig bis nicht möglich gute wissenschaftliche Berichte im Internet zu finden.
Auch wenn es Ihnen zu wenig ist aber Südtirols Böden sind artenreicher als ihr Ruf.
Ich bin mit Ihnen einig dass Forschungen in dieser Richtung noch viel, viel zu gering sind. Für uns Bauern sind derartige Forschungen enorm wichtig.
Die Pestizid-Diskussion in dieser Form lähmt aber eine Weiterentwicklung, Pestizide alleine sind nicht so einflussreich wie oft gesagt wird.

Ritratto di Biodiversität und Naturschutz
Biodiversität und Naturschutz 3 Maggio, 2020 - 16:25

Bitte Herr Kössler,
"Es ist schwierig bis nicht möglich gute wissenschaftliche Berichte im Internet zu finden." Wenn Sie ein Südiroler sind und sich für Artenvielfalt interessieren, dann müssten Sie auch schon von der Gefährdung der Arten und der Roten Liste gehört haben.
Die Autonome Provinz Bozen, die Republik Italien und die internationale Staatengemeinschaft haben sich darauf geeinigt, Arten und ihre Lebensräume zu schützen und die Bevölkerung ist ebenfalls für den Erhalt des natürlichen Erbes. Eine der größten Gefahren unseres gemeinschaftlichen natürlichen Erbes besteht in der Intensivierung der Landwirtschaft: 40% der Arten Südtirols sind durch die Intensivbewirtschaftung gefährdet (Monokuluturen, Pestizide..) und es sind vor allem die Arten der niederen Lagen (im Bereich des Obst- und Weinbaus in der kollinen Stufe) mit 53% der Arten.
Die Autonome Provinz Bozen stellt dankenswerter Weise Informationen dazu gut übersichtlich für alle bereit:
http://www.provinz.bz.it/natur-umwelt/natur-raum/naturschutz/fauna.asp
Die meisten Südtiroler, die hier aufgewachsen sind, wissen dass Pestizide nicht gut für die Umwelt sind und wir alle müssen uns sorgen, wenn Pestizide exzessiv verwendet werden.
"Voriges Jahr führte meine Mutter Statistik: in 28 Tagen im März 2019 ist um unser Haus 44 Mal ein Sprühgerät im Einsatz gewesen, mit Giftwolken oft weit über die Baumspitzen hinaus." Derartige Schilderungen sind absolut nicht mit dem Erhalt der Artenvielfalt in Einklang zu bringen, der Einsatz von Pestiziden muss heruntergefahren werden.
Denken Sie nur an das Bienensterben, ausgelöst durch unnütze Pestizide wie Glyphosat
https://www.faz.net/aktuell/wissen/glyphosat-und-die-immunschwaeche-der-...

Ritratto di Hartmuth Staffler
Hartmuth Staffler 2 Maggio, 2020 - 15:04

Da ich weder Lust habe, Spülmittel noch Nagellack zu mir zu nehmen, verzichte ich im Sinne meiner Gesundheit schon lange auf Südtiroler Äpfel, ebenso wie immer mehr Bekannte. Da die allergischen Reaktionen auf Südtiroler Äpfel zunehm,en, wird man sich wohl etwas einfallen lassen müssen, sonst sägen sich die Obstbauer selbst den Ast ab, auf dem sie sitzen.

Ritratto di Alex. U.
Alex. U. 2 Maggio, 2020 - 16:31

Ihr Verhalten absolut Scheinheilig, denn auch Landwirte würde gerne auf teure Behandlungen verzichten, wenn Konsumenten bereit wären, für Äpfel einen angemessen Preis zu zahlen, damit ein Bauer in Südtirol vielleicht auch etwas mehr als nur 6-7 cent pro Apfel erhält (Clubsorten ausgeschlossen)

Viel Glück übrigens irgendwelches Obst zu erhalten, dass nicht mit Pflanzenschutzmittel behandelt worden ist. Selbst die BioBanana aus dem DritteWelt-Laden ist vermutlich stärker behandelt als ein Apfel in Südtirol.
Südtirols integrierter Apfelanbau gehört nicht umsonst weltweit zu den Spitzenreitern im Obstanbaus und die Agrios-Auflagen für die Pflanzenschutzmittelausbringung sind sehr streng und werden konsequent kontrolliert. Das sehen auch die Millionen Touristen so, die jährlich Urlaub auf dem Bauernhof in Südtirol machen und wenn man bedenkt, dass sich Südtirols Landwirte bester Gesundheit erfreuen.

Ritratto di Sepp Bacher
Sepp Bacher 2 Maggio, 2020 - 17:04

Sehr schwache Argumentation Herr Alex! "...wenn Konsumenten bereit wären, für Äpfel einen angemessen Preis zu zahlen, damit ein Bauer in Südtirol vielleicht auch etwas mehr als nur 6-7 cent pro Apfel erhält (Clubsorten ausgeschlossen)" Ah, der Konsument soll daran schuld sein, wenn Sie nur wenige Cents für Ihre Äpfel kriegen und wir im Supermarkt über drei Euro pro Kilo bezahlen müssen und dabei nicht einmal A-Wahre erhalten. Und bei billigeren ist oft, dass sie unreif geerntet wurde und folglich keinen oder einen schlechten Geschmack haben. Reden Sie lieber mit Ihrer Genossenschaft; Sie sind sicher Mitglied.
Übrigens, Südtiroler Äpfel sind mit unter das teuerste Obst im Laden. Und außerhalb von Südtirol werden die selben Äpfel wesentlich billiger verkauft. Und da hat man gerade einmal die Wahl zwischen zwei bis drei Sorten. Am München Viktualienmarkt habe ich 15 verschiedene Apfelsorten vom Bodensee gesehen.

Ritratto di Klemens Kössler
Klemens Kössler 2 Maggio, 2020 - 20:10

Herr Bacher
So manche Wahrheit in Ihren Aussagen.
Der Münchner Viktualienmarkt ist eine Besonderheit und verschiedene Sorten haben wir über zwanzig mit Marke, die Vielfalt hat im LEH selten Platz.
Der Preisunterschied ist oft gewaltig, allerdings bleibt das Geld nicht in der Genossenschaft hängen sondern im LEH.
Abgepackte Ware für 0,90 Euro auf die Rampe des Kunden gestellt wird in Deutschland von 1,99 bis 2,49 ausgepreist. Kaum ist bei Orangen oder anderem Obst der Gewinn größer so wird auch schon das Regal der Äpfel kleiner gemacht und mit anderer Ware gefüllt, der Endkunde bemerkt dieses Vorgehen meist gar nicht.
Kontakt Bauer und Konsument ist leider nicht mehr vorhanden, unsere Welt ist getrennt geworden.

Ritratto di Biodiversität und Naturschutz
Biodiversität und Naturschutz 2 Maggio, 2020 - 19:10

"Südtirols integrierter Apfelanbau gehört nicht umsonst weltweit zu den Spitzenreitern im Obstanbaus und die Agrios-Auflagen für die Pflanzenschutzmittelausbringung sind sehr streng und werden konsequent kontrolliert." Und Mittel, wie Chlorpyrifos, welche von der Eu verboten werden, werden in Südtirol noch schnell eingekauft und ausgebracht.
Südtirol muss den Einsatz von chemisch-synthetischen Pestiziden massiv herunterfahren, die Faktenlage ist klar:
https://www.salto.bz/de/article/01042017/die-faktenlage-ist-klar
Es ist nicht notwendig, dass Pestizide auf Tischen in Gärten, in Nutzgärten von Privatpersonen, Spielplätzen, in Wiesen usw. abdriften oder als Rückstände in Lebensmitteln sind.

Ritratto di Klemens Kössler
Klemens Kössler 2 Maggio, 2020 - 20:16

Bio und Natur
Sie glauben also tatsächlich Südtirol hätte sich gegen EU Vorgaben gestellt?
Das Gesundheitsministerium in Rom entscheidet über die Zulassung der PSM. Da Italien, ja auch Südtirol, ein massives Problem mit der marmorierten Wanze hat, wurde um eines der wenigen wirksamen Mittel gegen diesen Schädling von italienischer Seite her gekämpft.
Ja auch Südtirol hat dies genutzt, keineswegs wurde aber dann Flächendeckend behandelt.

Ritratto di Biodiversität und Naturschutz
Biodiversität und Naturschutz 3 Maggio, 2020 - 05:56

"Die derzeitige Abhängigkeit von Pestiziden als vorrangigem Mittel zur Bekämpfung von Schädlingen ist eindeutig nicht mit der nachhaltigen Landwirtschaft vereinbar, da die regelmäßige Verwendung von Pestiziden über einen längeren Zeitraum die Entstehung von Resistenzen bei Schädlingen bewirkt. Sie hat außerdem den schädlichen Nebeneffekt, dass auch Nützlinge, die wichtig sind, um Schädlingsbefall vorzubeugen, vernichtet werden.... Darüber hinaus wird durch Pestizide die biologische Vielfalt auf landwirtschaftlichen Flächen zerstört…"
https://www.europarl.europa.eu/doceo/document/A-8-2019-0045_DE.html
Es gibt Schlupfwespenarten, welche Wanzen befallen und dezimieren. Nur werden diese Nützlinge die Pestizide nicht überleben.

Ritratto di Klemens Kössler
Klemens Kössler 2 Maggio, 2020 - 18:52

Herr Staffler ich glaube Sie haben vor allem keine Lust von Ihrem vernichtenden Standpunkt abzugehen.
Was Ihnen nicht in den Kram passt wird zunichte gemacht.
Welchen Erfolg haben Sie wenn Sie die Arbeit von Tausenden Apfelbauern vernichten? Was soll dadurch besser sein?
Bauern können machen was Sie wollen es wird Ihnen nicht Recht sein und bitte sagen Sie ja nicht Bio täten Sie unterstützen, Bio benutzen Sie höchstens als Feigenblatt damit die Abscheu gegen die Bauern etwas versteckt wird.

Ritratto di Biodiversität und Naturschutz
Biodiversität und Naturschutz 2 Maggio, 2020 - 20:22

"Bio benutzen Sie höchstens als Feigenblatt damit die Abscheu gegen die Bauern etwas versteckt wird." Viele Biobauern leisten einfach großartige Arbeit! Man kann doch nicht alle Landwirte in einen Topf werfen!
Da gibt es echte Bauern, die nicht irgendein SMS bekommen, das ihnen sagt, dass sie jetzt spritzen müssen.
Da gibt es wirklich Höfe, die sich sehen lassen können, wie etwa dieser: https://www.salto.bz/de/article/02042020/glueckliche-schafe-am-linterhof

Ritratto di Hartmuth Staffler
Hartmuth Staffler 3 Maggio, 2020 - 12:02

Herr Kössler, ich habe einen persönlichen Standpunkt, aber nicht einen "vernichtenden". Von mir aus können alle, die es wollen, Südtiroler Äpfel kaufen und konsumieren. Ich tue es nicht, das ist meine freie Entscheidung, die sie respektieren müssen. Auch viele meiner Bekannten verzichten auf Südtiroler Äpfel, weil die Allergien zunehmen. Auf dieses Argument gehen sie leider überhaupt nicht ein, dabei ist das wohl die größte Gefahr für den konventionellen Südtiroler Obstanbau.

Ritratto di Sepp Bacher
Sepp Bacher 3 Maggio, 2020 - 14:03

Von wo beziehen Sie dann ihre Äpfel, Herr Staffler? Vom Bodensee, aus der Steiermark, aus dem Mostviertel?

Ritratto di Simon Gufler
Simon Gufler 3 Maggio, 2020 - 14:17

Wie ich weiss hat Herr Staffler zwei alte Obstbäume hinterm Haus, von daher bezieht er seine Äpfel. Ein unerhörter Gedanke für die heutige Zeit, Herr Bacher.

Ritratto di Sepp Bacher
Sepp Bacher 3 Maggio, 2020 - 16:17

Ich weiß nicht, ob ich dich richtig verstehe, Simon? Herr Staffler sagt: "...Südtiroler Äpfel kaufen und konsumieren. Ich tue es nicht,..." Sind seine eigenen dann keine Südtiroler Äpfel?

Ritratto di Simon Gufler
Simon Gufler 3 Maggio, 2020 - 17:07

Bacher, Sie verstehen sehr gut wovon Staffler spricht, wenn er hier in diesem Kontext den "Südtiroler Apfel" erwähnt.

Ritratto di Klemens Kössler
Klemens Kössler 3 Maggio, 2020 - 14:53

Herr Staffler
In keinsterweise kann mich Ihre "Privatmeinung" und "Recht auf freier Meinung" kalt lassen. Ob Sie selbst oder Ihre Freunde überhaupt etwas essen ist mir Wurscht.
Keinesfalls kann ich aber zulassen dass Sie Ihre Meinung mit fadenscheinigen Argumenten wie Allergien oder Schwächung des Immunsystems verkünden denn dies ist eben NUR IHRE PRIVATMEINUNG und keine TATSACHEN.
Dadurch machen Sie aber die Arbeit tausender fleißiger und ehrlicher Menschen kaputt und ziehen deren Leistung in den Schmutz.
Ihre Einstellung zeugt von höchster Arroganz und Verantwortungslosigkeit gegenüber arbeitenden Menschen.

Ritratto di Klemens Kössler
Klemens Kössler 3 Maggio, 2020 - 14:57

Herr Staffler
Noch einmal, Ihnen kaufe ich nicht ab dass Sie Bio besser halten als irgendwie anders. Bio ist für Sie nur Feigenblatt Sie haben einfach nur negative Gefühle gegen jeden Bauern.

Ritratto di Hartmuth Staffler
Hartmuth Staffler 3 Maggio, 2020 - 15:33

Herr Kössler, ich habe hier Bio niemals erwähnt, also kann es kein Feigenblatt sein. Ich habe keine negativen Gefühle gegen unsere Bauern, sondern sehr viele Freunde in der Landwirtschaft. Ich habe auch niemals von einer Schwächung des Immunsystems gesprochen. Das sind ihre wirren Phantasien. Das Argument mit den Allergien ist nicht fadenscheinig, sondern hochaktuell; vielleicht sollten sie sich einmal darüber informieren. Laut jüngsten Studien sind in der EU bereits rund 20 Prozent (nach anderen Studien 25 Prozent) der Menschen allergisch gegen die auf konventionelle Art produzierten Äpfel. Rein empirisch kann ich diese Zahl durchaus bestätigen. Ich kann nachvollziehen, dass ihnen diese Zahlen wurscht sind, weil sie ja immer noch etwa 80 Prozent der Bevölkerung haben, denen sie ihre Äpfel andrehen können. Wenn die Zahl der Allergiker weiterhin ansteigt, dann werden sie bald auf ihren Äpfeln sitzenbleiben. Man könnte ja Schnaps daraus machen.

Ritratto di Verena Permann
Verena Permann 2 Maggio, 2020 - 15:51

....gemäß Aussagen von Herrn Kössler sind dann wohl alle Zweiradfahrer krank, depressiv und geschädigt :-)))und dann wird auch noch ein verstorbener Spitzensportler durch ' den Dreck gezogen' . Ich staune über so viel Courage . Sie haben das sicher alles studiert , dass Sie solche Behauptungen aufstellen können. Ich staune was Sie sich da erlauben ! Eine geballte Giftmischung um Tatsachen zu vernichten und in die Intimsphäre eines Menschen einzugreifen . Schämen Sie sich einfach über das was Sie in Ihrem Statement ' verbraten ' haben.

Ritratto di Klemens Kössler
Klemens Kössler 2 Maggio, 2020 - 18:55

Denken Sie über meine Worte nach und informieren Sie sich über den Spitzensport Radfahren.
Die Ansage "schämen Sie sich" zeugt nicht von Respekt sondern von Emotion und irgendwie von Überheblichkeit.

Ritratto di Verena Permann
Verena Permann 2 Maggio, 2020 - 20:42

Wenn Sie das sagen und meinen , na dann, lass'
ich Sie gern behaupten ...ob's dann wirklich so ist , sei dahingestellt :-))) ...ich amüsiere mich

Ritratto di Andreas Mozzelin
Andreas Mozzelin 2 Maggio, 2020 - 17:03

Es bedarf schon einer gehörigen Portion Mut, um zur Aufrechterhaltung der eigenen Standpunkte, auf einen Sportler zurückzugreifen, der unter den bekannten tragischen Umständen ums Leben gekommen ist.

Ritratto di Klemens Kössler
Klemens Kössler 2 Maggio, 2020 - 18:56

Die bekannten Umstände sind Selbstmord nach schweren Depressionen.
Traurig aber nicht selten im Spitzensport der Radfahrer.

Ritratto di Verena Permann
Verena Permann 2 Maggio, 2020 - 20:51

Sagenhaft , Herr Kössler, erzählen Sie das dem Olympischen Radsportverband ...da bin ich glatt sprachlos und denke an einen ' Hornochsen auf der Weide':-)))

Ritratto di Andreas Mozzelin
Andreas Mozzelin 3 Maggio, 2020 - 11:53

Marco Pantani ist ein Beispiel, wie schnell ein Mensch fallen gelassen wird, wenn er nicht mehr den eigenen Zwecken dienlich ist, und leider hier auch wie schnell man auf ihn wieder zurückgreift, wenns den eigenen Zwecken nützt.
Die eifrige und schnelle Ferndiagnose, die vereinfachte und aus dem Zusammenhang gerissene Formel und der plumpe Vergleich sind ein Griff in die Kloschüssel. Und ein Griff in die Kloschüssel bleibt ein solcher, egal wie oft sie noch das Wasser ziehen wollen. Man kann auf eine Hand in der Kloschüssel hinweisen, aber darüber zu diskutieren, ist mühsam.

Ritratto di Klemens Kössler
Klemens Kössler 3 Maggio, 2020 - 15:03

Andreas Mozzellin
Der Tod Marco Pantanis hat damals auch eine Diskussion zum Thema Depressionen im Spitzensport geführt, ganz besonders der Spitzenradfahrer.
Pantanis sportliche Leistung wird in keinsterweise durch sein frühes Ableben geschmälert und schon gar nicht wodurch der Tod verursacht war. Schade ist dass die Warnungen gegenüber dem Spitzensport wieder verstummt sind und Sport immer mehr zum Geschäft wird wo Sportler nur ein Mittel sind und zuwenig Mensch.

Ritratto di Stereo Typ
Stereo Typ 2 Maggio, 2020 - 14:36

"Herr Gatscher hat das Glück inmitten von Landwirtschaft zu leben und durch diese mit viel Sauerstoff versorgt zu werden." Wer neben einem Apfelfeld lebt/gelebt hat, weiß, dass das der reine Hohn ist. Dann lieber in der Reschenstraße wohnen. Herr Gatscher, ich kann ihre Lage eins zu eins nachvollziehen. Ich bin mit meiner Familie weggezogen, weil ich kein Einheimischer war und mich mit dem Wegzug relativ leicht tat. Die Situation war unerträglich geworden, nach acht Jahren war Schluss. Ich verstehe aber, dass Sie das nicht wollen. Der sogenannte integrierte Anbau hat keine Zukunft, das wissen wir alle, wie lange es aber noch dauern wird, bis sich etwas ändert, weiß ich nicht. Meine Hoffnung liegt bei den Jungen, vielleicht durchbrechen sie diesen Kreislauf. Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie alles Gute.

Ritratto di Klemens Kössler
Klemens Kössler 2 Maggio, 2020 - 20:22

Stereo Typ
Reisende soll man nicht aufhalten.
Wichtig ist das persönliche Wohlbefinden dazu gehört auch was die Psyche sagt und das muss jeder für sich entscheiden.
Rein wissenschaftlich ist die Reschenstrasse um ein vielfaches von gesundheitsschädigenden Stoffen reicher als der Wohnort von Herrn Gatscher.
Aber auch in der Reschenstrasse werden Sie hundertjährige finden genauso wie in den Einzelhäusern in den Apfelgärten.

Ritratto di roberto paiarola
roberto paiarola 2 Maggio, 2020 - 15:09

Una mia conoscente si è trasferita dalla città in una casa vicino ai meleti. Ora sta attivamente cercando di trovarsi un appartamento per tornare in città. Per le stesse ragioni riportate dal sig. Gatscher

Ritratto di Verena Permann
Verena Permann 2 Maggio, 2020 - 15:37

Herr Gatscher liegt völlig richtig mit all dem was er berichtet . Die 'Giftlobby samt Bauernstand' hält ganz einfach zusammen , denn ' Profit' steht an erster Stelle und mitgehangen mitgefangen ...Subventionen und Investitionen und Konventionen und Privilegien.
Da werden Läuse samt Zikaden weggespritzt und was alles rundum wohnt oder sich bewegt ist ganz allerlei. Als Radfahrer bekommt man ja auch Einiges mit. Nun ja , als ich mich mal zum ' Testen' bei einigen Bauern beworben hab' , da regnete es Absagen . Keine Anstellung als Apfelklauberin:-). So ist das . Das spricht sich rum, wenn jemand ' aufmüpfig'
und 'unkamott' ist. Fehlt nur noch , dass man ein Seilchen spannt am
Radwegele:-). Dann wär der Feind ausgerottet ohne Giftklasse 3 in verdünnter Form anzuwenden , damit 'Dünnschiss ' sich einstellt :-) nach dem Nudelgericht.

Ritratto di Alex. U.
Alex. U. 2 Maggio, 2020 - 16:40

Ihr Aussagen widerspricht jeglicher Logik. Der Bauernstand hat ein natürliches Interesse daran, die sehr teuren Ausgaben für Pflanzenschutzbehandlungen so gering wie möglich zu halten, weshalb man auf keinen Fall mit der "Giftlobby", wie sie polemisch von Ihnen genannt wird, ein gemeinsamen Interesse hat.

Viel mehr sind es die Verbraucher, die endlich den Landwirten einen fairen Preis auch für nicht makelloses Obst bezahlen müssten, damit diese auf Spritzmittel verzichten könnten. Solange der Verbraucher allerdings nur perfektes, fehlerloses Obst akzeptiert, wird die Behandlungen gegen Krankheiten notwendig sein.

Ritratto di Sepp Bacher
Sepp Bacher 2 Maggio, 2020 - 17:09

Oh dieser Verbraucher, der den armen Bauern mit Mercedes und Villa nicht mehr bezahlt! Machen Sie sich nicht lächerlich!

Ritratto di Alex. U.
Alex. U. 2 Maggio, 2020 - 18:01

"Mercedes und Villa" sind typische Vorurteile gegenüber Landwirten, die meisten Landwirte wohnen seit Jahrhunderten auf ihren Höfen und fahren auch keinen Mercedes.
Auch wenn die Regelung zum Bauen im Grünen ein Fehler war, so kann man sicher nicht allen Bauern die Privilegien von einigen Landwirten/Scheinlandwirten vorhalten, die durch diese, wie gesagt, falschen Regeleungen einen Vorteil erhalten haben, um eine Villa ins Grüne zu bauen.

Ritratto di Florian Schwarz
Florian Schwarz 2 Maggio, 2020 - 18:36

Hallo
Profit steht heutzutage immer bei einem unternehmen an erster stelle
Um sich als unternehmer zu beweisen muss man ja das bestmöglichste rausholen , natürlich unter der einhaltung sämtlicher vorgaben und gesetze
Ich verstehe auch nich von welchen Subventionen und Beiträgen immer die Rede ist
Die Beiträge (600e/ha) die ich beziehe sind an einhaltung strenger Maßnamen geknüpft welche die Folge haben dass neue Maschienen gekaft werde müssen
Bis am ende bekommt man zwar die 600e pro ha muss das geld auf der andereb seite aber wieder ausgeben somit änderst sich an meinem verdienst überhaupt nichts
Ein konformgerechtes Sprühgerät welches man besitzen muss um psm auszubringen kostet 15.000E. Mit diesen 600/ha finanziert man dann einen Teil des geforderten neukaufs um die Normen zu erfüllen
Kein Beitrag wird einem geschenkt ohne auflagen zu erfüllen

Und in anderen bereichen zb wohnbau bekommten ja auch viele beiträge immer unter einhaltung bestimmter gesetze
Ist ja nicht so dass man was geschenkt bekommt

Und am ende profitiert ja jeder ob er will oder nicht
Hat der unternehmer geld wird er es investieren
Hat der handwerker geld wird er es investieren oder zumindest ausgeben
Und das Rad dreht sich

Wir profitieren ja auch alle zum teil vom turismus ohne daran zu verdienen
Die ganzen aufstiegsanlagen almhütten gasthäuser geschäfte würde es ja ohne turis auch nicht alle geben

Und zum thema fahrrad michte ich noch sagen ( bin selbst biker) dass viele fahrradfahrer in privatgrundstücken verkehren was mich dann zum kopfschütteln bringt da man dort ja nichts zu suchen hat, wenn man sich darüber aufregt wenn ein bauer unter allen auflagen die es zu erfüllen gibt psm betreibt
Teile des Fahrradwegs an der etsch entlang waren früher alles nur zufahrtswege zu obstwiesen
Was mich dann zum nachdenken bringt wer dort mehr rechte haben sollte

Gerade in dieser zeit von corona sehe ich täglich viele bürger in meinen wiesen. Ich sage nichts da ich es ja auch verstehen kann in der aktuellen lage aber wieder an der normalität angekommen ist mein privatgrundstück nicht mehr zu betreten auch um solche zwischenfälle mit selbsternannten polizisten zu vermeiden
Letztens war ich in meiner wiese auf meinem privatgrundstück und ein herr wollte mich aufmerksam machen dass ich keine maske trage und stand dabei fast inmitten meiner obstplantage 50 meter von der grenze entfernt und ich wsr alleine in 3 m höhe auf meiner hebebühne?????
Ich würde mich doch schämen
Ich gehe ja auch nicht in einen fremden garten und stell mich inmitten rein und belästige den besitzer

Da es bei uns hier so viel neid gibt und jeder ist schlauer als der nächste sollten wir einfach unsere grundstücke umzäunen, privatwanderwege auf almen schließen
Oft sollte man sich schon selbst fragen was man davon halten würde wenn das grundstück einfm selbst gehört und ein fremder darüber urteilen will was recht und unrecht ist natürlich und er einhaltung der gesetze

Warum kann net jeder auf sich selbst schauen und vor seiner eigenen türe kehren
Die die immer andere beschuldigen und nur über das reden sind meistens die die am meisten zu verbergen haben

Und wenn man einen job nicht bekommt liegt das meist nicht am arbeitgeber ;-)
Und jeder soll un muss ja auch nicht alles können
Und wenn jemand dem ganzen kritisch entgegensieht ist es vl auch besser man sucht sich etwas anderes da man ja zum arbeitsklima nichts positives beiträgt
Nörgler braucht koaner
Mich wird auch niemand anstellen wollen wenn ich danach hintenrum über alles lästere was ich dort tun muss

Ritratto di Verena Permann
Verena Permann 2 Maggio, 2020 - 21:44

@ Herr Schwarz...de facto würde ich rund um das Grundeigentum Apfelplantage einen 3 m hohen Stacheldrahtzaun aufstellen :) ...gut, dass ich so respektvoll bin und nie durch Südtiroler Apfelwiesen fahre

Ritratto di Klemens Kössler
Klemens Kössler 2 Maggio, 2020 - 20:31

Verena Perman
"Herr Gatscher liegt völlig richtig mit all dem was er berichtet . Die 'Giftlobby samt Bauernstand' hält ganz einfach zusammen, denn Profit steht an erster Stelle und mitgehangen mitgefangen … Subventionen und Investitionen und Konventionen und Privilegien."
Vielen Dank dass Sie Ihre Emotionen so offen darstellen einmal mehr zeigen Sie dass Pestizide nicht das Problem sind sondern dass Sie Bauern nicht für akzeptabel halten und in Ihnen eine tiefe Abscheu gegen diese Berufsgruppe gewachsen ist.
Argumente kommen bei derart starken Emotionen bestimmt nicht an Sie heran.
Ein Therapeut wäre vielleicht hilfreich.

Ritratto di Biodiversität und Naturschutz
Biodiversität und Naturschutz 2 Maggio, 2020 - 21:05

Herr Kössler, bevor Sie irgendjemanden einen Therapeuten anraten, sollten Sie sich einmal mit der Gesunderhaltung von Apfelbäumen beschäftigen, damit sie weniger Pestizide spritzen müssen.

Ritratto di Verena Permann
Verena Permann 2 Maggio, 2020 - 21:37

Herr Kössler, mich wundert , dass Sie nicht zum Mediziner promoviert haben :-) interessante Ratschläge, die mich ' an einen Hornochsen auf der Weide' erinnern:-)

Ritratto di Verena Permann
Verena Permann 2 Maggio, 2020 - 21:50

...:) nun muss ich wohl gemeinsam mit Herrn Gatscher zittern ...wenn ich den Radlweg lang trete in Südtirol ...nur weil ich 'Bonzenautos und Villen ' erwähnt habe:) und halt lieber in Bioäpfel beiße:)

Ritratto di Peter Maldoner
Peter Maldoner 4 Maggio, 2020 - 00:00

Herr Kössler, ich habe die Erzählung ganz gelesen und die Kommentare nur überflogen. Sie fordern um 18:46 Uhr Sachlichkeit und empfehlen 105 Minuten später der Frau Perner einen Therapeuten. Somit nehme ich Sie als verzweifelt wahr und / oder als disqualifiziert für die Diskussion.

Ritratto di Klemens Kössler
Klemens Kössler 3 Maggio, 2020 - 15:05

Roberta Palaoro
Das Häuschen im Grünen ist wirklich nicht immer voller Vorzüge, das Leben in der Stadt auch nicht nur nachteilig.
Ein Ausflug ins Grüne und dort Leben sind eben zwei paar Schuhe.

Ritratto di Georg Lechner
Georg Lechner 2 Maggio, 2020 - 17:34

Die Bauern, die mit dem Spritzen angefangen haben, können nicht mehr aufhören, weil der Boden inzwischen so beeinträchtigt ist, dass ohne Spritzen keine Ernte mehr zu erwarten ist.

Ritratto di Nadine Laqua
Nadine Laqua 2 Maggio, 2020 - 17:46

Eine Naturhecke um jedes Feld das an nicht-Obstbau-Flächen grenzt würde viel helfen. Dazu sollten alle Obstbauern verpflichtet werden.

Ritratto di Florian Schwarz
Florian Schwarz 2 Maggio, 2020 - 18:59

Ist ja teilweise schon so
Entweder die ersten reihen werden nur nach innen behandelt oder es wird eine hecker erstellt

Ritratto di Klemens Kössler
Klemens Kössler 2 Maggio, 2020 - 20:38

Georg Lechner
Von Boden haben Sie wohl keine Ahnung.
PSM dienen dazu die Nutzpflanze vor Schadorganismen zu schützen dadurch haben Sie auch ungewollte Wirkungen welche so gering wie möglich gehalten werden. Genau deshalb wird heutzutage manchmal auch öfter gespritzt damit Nebenwirkungen minimiert sind.
Der Boden ist das Kapital eines jeden Bauern und vor allem das darin enthaltene Leben. Südtirols Obstbauböden zählen zu den belebtesten in der Landwirtschaft.
Es ist einfach nicht war um nicht zu sagen gelogen Südtirols Obstbauböden wären im Notstand, die Böden sind unser Reichtum denn Sie sind und bleiben fruchtbar das ist die Arbeit und das Fachwissen von uns Bauern.

Ritratto di Verena Permann
Verena Permann 2 Maggio, 2020 - 22:16

@Herr Kössler , sie sind einfach sagenhaft in all
Ihren Aussagen ...all jene die anderer Meinung sind , haben entweder keine Ahnung oder verdienen sich einen Therapeuten und Damen , die Nagellack auftragen , müssen sich nun schuldig fühlen ...wegen der Giftstoffe:) ...bin ich aber froh , dass meine Nägel ganz naturell sind ( beim Radlfahrn und überhaupt) ) , denn sonst hätte ich ja gewaltige Gewissensbisse ...ach ja, die Emotionen habe ich ganz vergessen zu zitieren ...Sie sollten inzwischen wohl entdeckt haben, dass mir Humor lieber ist und ich bei bestimmten Vorhaltungen nur ein müdes Lächeln auf Lager habe

Ritratto di Klemens Riegler
Klemens Riegler 3 Maggio, 2020 - 12:17

Herr Kössler ... mit einem Georg Lechner würde ich mich in Sachen "Von Boden haben Sie wohl keine Ahnung" nicht anlegen. Der hat mehr Ahnung also die meisten hier ... denke ich!

Ritratto di Klemens Kössler
Klemens Kössler 3 Maggio, 2020 - 15:10

Herr Riegler
Wenn Herr Lechner Ahnung von Boden Hat warum schreibt er dann eine derart überzogene Aussage?
"Keine Ernte mehr zu erwarten"
Wer Ahnung hat von Obstbauböden der weiß auch dass dies vollkommener Stumpfsinn ist.

Ritratto di Georg Lechner
Georg Lechner 3 Maggio, 2020 - 12:32

"Der Boden ist das Kapital eines jeden Bauern und vor allem das darin enthaltene Leben. " Herr Kössler, darin stimme ich Ihnen vollinhaltlich zu. Unterschiede bestehen allerdings in der Einschätzung von gängigen Spritzmitteln auf das Bodenleben und auf das Leben von Insekten, die für die Bestäubung der Blüten so wichtig sind. Ich habe auch nirgends behauptet, dass (ausgerechnet nur) Südtirols Obstbauböden im Notstand wären.

Ritratto di Biodiversität und Naturschutz
Biodiversität und Naturschutz 2 Maggio, 2020 - 20:57

" Die Bauern, die mit dem Spritzen angefangen haben, können nicht mehr aufhören" Ja, das Spritzen ist so etwas wie eine Droge. Sie sind es einfach gewohnt, Pestizide zu spritzen. Vollkommen überflüssige Pestizide, man denke nur an Glyphosat als Unkrautvernichter, werden eingesetzt. Die schaden dem Boden und die Böden sind verschlämmt. Prof. Tappeiner von der Eurac hat dazu auch etwas geschrieben.
Man muss sich nur vor Augen halten, dass an die 40 mal gespritzt wird und nicht so viele Schädlinge und Krankheiten überhaupt auftreten.

Ritratto di Florian Schwarz
Florian Schwarz 2 Maggio, 2020 - 17:50

Hallo
1. im März spritzen Biobetriebe sowie integrierte Produktion ziemlich änliche PSM( Pflanzenschutzmittel), bis auf 2 Insektiziede was der integrierte Bauer spritzt wie zb das im Artikel genannte Reldan, welches aber ja schon geschichte ist da es verboten wurde
Im März wird vom Bio und von den integrierten Kupfer, Blattdünger, Weißöl usw. gespritzt

2. Das mittel Reldan, was ja zugegeben übelst stinkt und auch sicherlich nicht gesund ist
- kostet 1 viel geld
- wird gegen die Blutlaus gespritzt welche Dellen an früchten hinterlässt bis zu verkorksten Äpfeln
Weist ein Apfel diese Dellen auf bekommt der bauer für diesen Apfel den Industriepreis, welcher bei ca 35-40cent Produktionskosten/kg Apfel bei 5-7cent liegt je nach Jahr verschieden
Dann sollte jedem klar sein dass ein apfel mit delle dem bauer ein defizit einbringt von -30cent/kg
Also wird jeder verstehen dass der Bauer seine äpfel bestmöglichts schützen muss um überhaupt Profit daraus zu schlagen
Zudem wird die Qualität der Äpfel seih es im Bio wie im integrierten Anbau ständig nach oben korrigiert soll heißen es werden immer genauere Sortierungen durchgeführt und immer mehr 2 qualität landet im kübel da es einfach zu viel 2 qualitäten gibt und nur mehr die Prima geld bringt
——> der Apfel , den der Bauer produziert egal ob Bio oder integriert ist dem Konsumentenwunsch angepasst<——-
Soll heißen jeder der ins geschäft geht und Obst kauft , Bio oder nicht fördert dessen Nachfrage und solange Nachfrage besteht wird sich die Produktion stetig anpassen und den Vorgegebenen Normen ensprechen
Z.b wurden heuer alle verpflichtet Luftansaugende Injektorflachstrahldüsen an allen Düsenpositionen zu verwenden um Abdrift zu vermeiden ( die versteubung des Sprühnebels ist viel gröber als früher und deshalb kann der Tropfen nich mehr so weit fliegen)
Biologen müssen dies nicht einhalten (noch nicht?)
Desweiteren wurde bis zum nächten Jahr beschlossen ,dass Alle Sprühgeräte ein schließblech haben müssen mindestens auf 1 Seite ( welches ja dann in ihrem Fall geschlossen werden könnte um den Luftstrom ( ohne PSM) zu unterbinden)
Zusätzlich werden die Sprühgeräte ab nächstes Jahr alle 3 anstatt 5 Jahre überprüft und zertifiziert

3. zum Punkt Bienensterben möchte ich sagen dass ich selbst ein pasr Bienen habe und es mir auch sehr leid tut um die Bienen aber
- der Bienenflug/ bzw Bienengefärdete mittel sind strengstens geregelt und wird uns Bauern auch sehr oft mitgeteilt ab wann man nich, bzw ab wann man wieder bienengefährdete mittel ausbringen der Bienenflug fängt an sobald die Frühesten lagen aufblühen und endet sobald die spätesten abgeblüht sind
Die Termine werden von geschulten Personal festgesetzt und jährlich der Vegetation angepasst
Auch wird immer darauf hingewiesen die bienengefärdeten mittel frühmorgens auszubringen da die Bienen dann noch im Kasten sitzen und vor 10-12 grad fliegen sie ja nicht ( natürlich in nicht bienengefärdetem Zeitraum)
Leider gibt es immer noch welche die dieses Verbot wissentlich oder vl auch unwissentlich nicht einhalten aber bei dieser Problematik darf man nicht alle in den selben Topf werfen da es in jedem bereich Schwarze Schafe leider gibt und die Konsequenzen sollten diejenigen selbst tragen müssen und nich auf alle abgewälzt werden

Und am schluss wollte ich noch sagen vielleicht könnte man ja mal mit dem einen oder andern Bauer reden anstelle sich in die position der polizei zu stellen und vielleich gemeinsam abdriftschützende netze anbringen um die Abdrift noch weiter zu verringern
Ich glaube auch jemehr man sich in diese selbsternnte rolle des wächters über gut und böse stellt, artikel im internen verfasst ohne die Probleme zuerst vorort zu klären bzw sich über rechte und pflichten informiert desto schlechter wird auch das gespräch mit deinen angrenzenden Bauern
Kein Bauer spritzt jemals 1 PSM umsonst oder ohne Grund da ja mache Spritzungen schnell 100-200E /ha kosten können ohne Maschinen und Arbeitskraft
Und auch kein bauer würde Psm ausbringen wenn der Markt ihm für die nicht makellose ware auch sein geld bieten würde
Wäre ja sogar viel bequemer nich spritzen zu MÜSSEN und auch viel günstiger aber der Bauer als Unternehmer und Produzent passt sich dem Konsumentenwunsch an und nich umgekehrt und solange alles makellos und top qualität haben muss kann man daran rütteln und zerren wie man will, wird und kann sich ja auch nichts ändern
Egal ob junbauer oder ein älteres modell ich bin 30 und sehe das alles so
Jeder Betrieb dieser welt Produziert das was der Kunde will und wenn der Kunde bereit ist entweder mit mehr dellen am apfel birne usw obst u gemüse zu leben, und höhere Preise dafür bezahlt, da man ja weniger produziert als bio wird sich nichts ändern!

Zum Thema Bio wollte ich noch was erzählen

Beispiel
Ein Betrieb mit eine Fläche von x produziert angenommen 1000kg apfel um die sache zu vereinfachen mit integrierter produktion
Will der betrieb die bio zertifizierung müss er für 3 jahre psm betreiben wie ein biologe, der apfel wird aber noch integriert angeliefert und abgerechnet
Soll heißen in diesen 3 jahren verdient der Bauer nichts!
Nach dieser umstellungsphase und erfolgreichem zertifikat darf er sich biobauer nennen
Die 1000kg welche er zuvor im integrierten obstbau erzeugt hat schrumpfen jetzt auf 500-600kg da ein biobetrieb weniger produziert als ein integrierter seih es durch alternanz ohne chemische ausdünnung seih es durch viel mehr industrieanteil
Nun muss ja um dasselbe zu verdienen bzw. Mehr zu verdienen da die Produktion auch noch zeitintensiver wird muss der Bauer ja jetzt das doppelte bekommen um profit zu schlagen

Soweit so gut

Wer ist bereit für den bioapfel der ja anscheinend so viel gesünder sein soll das doppelte zu bezählen?
Im despar ist es ja nichmal das doppelte aber ist jeder bereit 1e mehr pro kg zu bezahlen dann kann man gern über umstellung auf bio diskutieren

momentan ist angebot und nachfrage am biomarkt nich gesättigt soll heißen nachfrage >angebot welches auch den Preis zulässt
Übersteigt der bio anteil die nachfrage wird die qualität hienaufgeschraubt und mehr äpfel landen im kübel und die Preise sinken

Soll heißen wenn der integrierte mit 1000kg 5 cent weniger bekommt
Ist es ein gerigerer schaden als der bio der 500kg liefert und 5 weniger bekommt da der bio ja schon nur mehr die höflte an menge liefert
Soll heißen bio ist in meinen augen für Produzenten nur so lange interresant bis das angebot die Nachfrage übersteigt und dann ist man schneller an dem punkt wo betriebskosten den erlös übersteigen

Zum thema profitgier möchte ich nach hinzufügen
Wenn ich als kleiner bauer meine wöchentlichen stunden zusammenrechnen würde und einer arbeit als angestellter nachgehen würde würde ich nicht viel weniger verdienen und wäre besser versichert krankenstand nicht abhängig von wettererignissen klimawandel usw
Um die aktuellen qualitäten zu erzeugen muss sehr viel geld investert werden
1ha neupflanzung+ hagelnetz kostet ca 40-70t E und ein Baum ist teilweise nach 15 jahren schon zu alt. Zusätzlich braucht man min 3 jahre vom pflanzjahr bis man in den ertrag kommt
Danach verdient man zwischen 10-15t pro ha ( betriebskosten angezogen) rechnet man dann noch seine eigenen stunden weck landet man bei 5-10t reinerlös/ha manche clubsortrten auch mehr
Aktuell bezahlt man für 1 ha Grund 70-110e was dann 700000 bis 1,1millionen e wären
Somidt wird sich ein zukauf von flächen erst in 50jahren rechnen wenn überhaupt
Glaube nich dass man da von profitgier reden kann
Es ist einfach menschlich aus dem was man hat das beste draus zu machen und teilweise zwingt ja die gesellschaft sich in jedem bereich zu optimieren

Ps. Entschuldigung für rechtschreibfehler,groß klein schreibung usw.

Ritratto di elisabeth garber
elisabeth garber 2 Maggio, 2020 - 19:01

@Florian Schwarz In Ihrem Kommentar steckt viel Ehrlichkeit und Wahrheit drin - wie erfrischend!

Ritratto di Florian Schwarz
Florian Schwarz 2 Maggio, 2020 - 20:01

Hallo
Normalerweise beschäftige ich mich bzw beteilige ich mich nicht bei solchen diskusionen weil des meiner meinung noch olls nix bringt obor momentan hot man jo oftramol abisl mehrer zeit
Meistens reichts mir schun wenni von villen und mercedes lese oder von beiträge wobei ajeder selber no wenner di meglichkeit hot es klopapier oschreib und sich bei ajedn amtl für olls informiert und eppes dorfir hobm will und sell no logisch gratis
Wenn oaner es glück hot und an groaßn hof erbt donn werter woll a an mercedes kafn kennen wennernsich dorleistet und a wennernsich net dorleistet isch sell woll olm no seine soche ?
Der gonze besitz ischjo a niamanden gschenkt gwortn
Wenn i es glick hon und a 5* hotel und woswoasi zu erben donn isch sell woll meine soche?

Jeder jammert olm über ungerechte Produktion und unangemessene arbeitsbedingungen aber kaft und bestellt dech olm es günstigste egal wohers kimmp
Bols donn dorum geat a geld in di hond zu nemmen isch wieder olls recht
Und wenns niamand kafn würde gabets gewisse sochn oanfoch gor net
Deswegn verstea i des olls net
Jeder der in gschäft geat bestimmt jo woses zemm zu kafn gibb zum teil zumindest
Vieles wert oan heitzutage oanfoch a lei aufgezwungen dassmans hobm muas als standart

Dassman olls dorfir tian muas um abdrift zu vermeiden ischjo klor

Es hot jo a koan bauer interesse drun von nochbor sein gortn mitzubehondeln kostet jo a lei geld
Meine meinung isch holt des dass dor Bauer jo lei des Produziert wos dor konsument will und dorzua kertn holt leider psm
Und i sog extra kern weil mir ohne di psm so geringe erträge hettn dass 1 sich di welt nemol ernähren könnte falauter viel leit
Und 2 um iborhaup a geld dorbei verdianen zu kennen mit produktionssteigerung und sicherung

Letzten endes trogn mir produzenten in preiskompf von liedl und co aus und werdn dorfir verurteilt obor dor liedl bestellt a lei des er braucht und deswegn isch dor konsument der der olls bestimmt!
Bei solche diskusionen geats meinef meinung noch oft um neid -meistens-olm und netmol umen eig thema

Würde ajeder des tian woser vorgibb zu tian oder zumindest an teil donn erübrigt sich des

Bei ins do geats in olle no viel zu guat dass ajeder jammern konn

Netiquette §S1 - Care for Styling

Ritratto di elisabeth garber
elisabeth garber 2 Maggio, 2020 - 20:14

@Florian Schwarz Also Ihr letzter Kommentar kommt mir sowohl inhaltlich als auch sprachlich 'eigenartig' vor. Da teile ich kein Wort und keine Botschaft: reinster Stammtisch.

Ritratto di Verena Permann
Verena Permann 2 Maggio, 2020 - 20:54

@Frau Garber , da bin ich mit Ihnen und ganz weit weg vom Stammtisch ...na ja, dort haben Frauen auch nix zu suchen:-)))

Ritratto di elisabeth garber
elisabeth garber 3 Maggio, 2020 - 15:33

@Verena Permann Sie sagen es! :-)

Ritratto di Florian Schwarz
Florian Schwarz 2 Maggio, 2020 - 20:55

Sie müssen meinen komentar weder beurteilen noch für gut befinden
Wie gesagt meine meinung

Ritratto di Wilhelm Berger
Wilhelm Berger 2 Maggio, 2020 - 19:18

So einfach ist es leider nicht. Man kann nicht alles auf den Konsumenten schieben, auch wenn er die Macht hätte Dinge zu ändern. Die Regierung die wir gewählt haben hat die Aufgabe die Gesundheit seiner Wähler zu schützen und somit gesundheitsschädigende Mittel vom Markt und aus der Nahrungsmittelkette zu nehmen - auch wenn der Konsument nach einem schönen Apfel verlangt. Drogen werden auch vom Konsumenten verlangt, sind aber trotzdem verboten.
Man sollte den Artikel von Herren Gatscher einfach lesen und sich Gedanken machen. Hier geht es nicht um Umsatz und Gewinn sondern um die Gesundheit...so einfach ist das.

Ritratto di Florian Schwarz
Florian Schwarz 2 Maggio, 2020 - 20:46

Ja eig gehts um gesundheit obor bei solchn diskusionen geht es dann immer schnell um neid und profit af kosten der gesundheit

Solange der angrenzende besitzer die gesetzlichen vorschriftn einhält darf er a 100 mol mitn traktor vorbei fahren ischjo sein privatgrundstück und sell darf hoffentlich niamand verbieten solange sich alles gesetzlich vereinbahren lässt
Und wenn es bessere/ vermutlich weniger Schädliche alternativen zu bestimmten Psm gibt, welche denselben Wirkungsgrad aufweisen und net 10 mol so viel kosten, weil meistens kosten neue Psm es 10 fache und wirken nur halb so guat donn glaube ich ist ja jeder einverstanden der sie braucht
Es geht aber net gut psm zu verbieten und keine alternativen zu bieten
Bei den neuen psm kostet nichtmal das psm das geld sondern die zulassung kostet ein vermögen
Psm welche *günstig * sind werdn jo teilweise durch teurere ersetzt weil sonst ja niemand verdient
Ischjo net so dass der Bauer das „giftige“ mittel spritzen will sondern er muss es wenn er weiterhin bestehen will

Und wiso werdn in solchn fällen net di gemeinden de baugründe in mitten von kulturflächen ausschreiben zur rechenschaft gezogen?

Und der Bauherr dieses gebäude war zirmlich sicher mal selbst bauer oder zumindest stammt er von einer bauernfamilie ab und das Gebäude wurde sicherlich nach den plantagen errichtet
Deshalb war sich ja der bauherr schon deren *gefahren* bewusst
Ich kann ja auch nicht ein haus unter einrm felsvorsprung bauen und dann jammern dass ich vorlauter angst nicht mehr schlafen kann
Es könnte ja einfach in der Gemeinde festgelegt werden dass wenn ein baugrund ausgeschrieben wird welcher an einen kulturgrund grentz vom bauherrn eine hecke gepflantz werden muss
Im eigenen garten will dann aber doch niemand platz verschenken für eine hecke
Das solln ja dann die anderen tun

Und letzten endes geht es serwohl um den konsument und geld weil wenn jeder in apfel so akzeptiert wia er ohne psm wird und dafür bezahlt donn brauchn mir bauern a koan psm mehr ausbringen oder zumindest net so viel
Obor weil ajeder es makelloseste zum möglichst günstigsten preis will isches holt mol aso
Der konsument hat es in der hand

Ritratto di Klemens Kössler
Klemens Kössler 2 Maggio, 2020 - 21:06

Wilhelm Berger
Seien Sie versichert Ihre Gesundheit ist geschützt.
Drogen sind zugelassen nur nicht alle und Sie werden auf jeder Packung darauf hingewiesen.
Pestizide werden in Ihrer Schädlichkeit weit überbewertet, heutzutage sind gefährliche PSM schon längst Geschichte und das ist gut so.
Die neuen Gefahrenhinweise wurden zu Anlass genommen um ein Kampagne zu starten. Für den Anwender wurde bestimmt nach der Behandlung 24 Stunden die Anlage nicht mehr zu betreten, das zum Schutz der Arbeiter und ganz einfach weil es möglich ist. Die Inhaltsstoffe von Nagellack sind schädlicher trotzdem finden Sie nicht den Hinweis die Nägel 24 Stunden an die frische Luft hängen weil dies eben nicht möglich ist. Das Risiko der Schädigung wurde trotzdem für "vertretbar" eingestuft.
"Nagellack sollte an der frischen Luft aufgetragen werden" das ist eine allgemeine Empfehlung, in Nagelstudios aber nicht leicht möglich.
Keine Panik vor Nagellack, er dient nur zum Vergleich, aber eben auch keine Panik vor PSM. Vertrauen Sie den Landwirten sie wissen was sie tun und sie werden streng kontrolliert um dieses Vertrauen zu stärken.
Manche Kreise, darunter auch sehr intelligente Menschen, kämpfe aber um dieses Vertrauen zu zerstören.
Resultat ist dann dass Prügel angedroht werden, der eine dem anderen der andere dem einen. Emotionen glühen zu blanker Wut hoch und die Intelligenz schläft.

Ritratto di Verena Permann
Verena Permann 2 Maggio, 2020 - 21:55

@ Herr Kössler...das mit dem Nagellack ist ja ganz interessant! Gar nicht gewusst ! Gut, dass ich keine Spur an Lack brauche :)

Ritratto di Klemens Kössler
Klemens Kössler 2 Maggio, 2020 - 20:49

Florian Schwarz
Danke für deine Stellungnahme, ich fühle mich hier nämlich ziemlich einsam.
Eine kleine Korrektur.
Das Landesgesetz zur Abdriftminderung gilt für alle Anbauformen Bio, integriert und konventionell.
Die Investitionen zur Modernisierung der Geräte, bis zu 15.00,00 Euro pro Gerät musste jeder Betrieb selbst aufbringen, nixda "die kriegen für alles Subventionen".

Ritratto di christine kofler
christine kofler 2 Maggio, 2020 - 18:19

Was die Gesundheit der Bauern betrifft: Parkinson ist inzwischen in FR als Berufskrankheit anerkannt, in DE wird gerade geprüft. Was unsere Gesundheit betrifft: Das Problem ist, dass es wenig bis keine Studien zur Wirkung von Pestizid-Cocktails im menschlichen Körper gibt, sondern nur zu einzelnen Stoffen und dessen noch nicht schädlichen Höchstgrenzen. Der Zusammenhang zwischen Pestiziden und Allergien wird derzeit in der Wissenschaft diskutiert, siehe https://programm.ard.de/TV/arte/allergien---ohne-pillen-durch-die-pollen...

Ritratto di Klemens Kössler
Klemens Kössler 2 Maggio, 2020 - 21:32

Christine Kofler
Die Anerkennung für Parkinson in Frankreich ist umstritten, und glauben Sie mir wir Bauern würden davon am meisten profitieren da jeder Parkinsonfall eine Berufskrankheit wäre. Andere Berufe wie Maler, Isolierer, Monteur, Stahlarbeiter usw. haben auch Interesse daran.
Was die Studien angeht kann ich Ihnen gern Auskunft geben. Nein ich bin kein Arzt, aber mein früherer behandelnder Arzt hat mir Zugang zu Studien besorgt. Studien welche im Schatten unserer Gesellschaft laufen, Studien mit einer gewaltigen Menge an Daten in denen unsere gesamte Gesellschaft zu Häufigkeit und Art der Erkrankungen im Zusammenspiel mit Umwelteinflüssen beobachtet wird. Schadstoffe in Luft, Trinkwasser Lebensmitteln. Feinstaub, Aerosole jeglicher Art, Stoffe in Kleidern, Art der Verbrennungsmotoren und natürlich auch Pestizide.
Mein Interesse galt genau diesem Chlorpyrifos. Die Resultate von Menschengruppen welche daran ausgesetzt sind werde verglichen mit Menschengruppen die nicht diesem Stoff ausgesetzt sind. Die Daten überspannten den gesamten Globus, in Bezug auf Chlorpyrifos wurden nirgends auffällige Unterschiede festgestellt, trotzdem blieb das Mittel weiter auf der Liste der Stoffe welche einen Verdacht in manchen Versuchen brachte.
Die EU hat dieses Mittel nun gestrichen und plötzlich herrscht Panikmache unter den Pestizidgegnern, eigenartigerweise jetzt wo es weg ist.
Man nimmt an dass die europäische Landwirtschaft auf diese Mittel nicht mehr angewiesen ist und ich hoffe stark dass dies so ist.
Genau die Coronakrise hat uns aber vor Augen geführt dass die Natur immer wieder neues hervorbringen kann und wir ständig uns wandeln müssen um besser zu sein und die Bedrohungen in den Griff zu bekommen.
Vertrauen Sie der Landwirtschaft bedrohliche Neuereignisse wie covid-19 sind wir in der Landwirtschaft gewohnt.

Ritratto di Verena Permann
Verena Permann 2 Maggio, 2020 - 18:55

Gerne gebe ich das Doppelte aus , wenn ich weiß, dass es mir guttut . Dass pestizidfreies Obst und Gemüse sich in Geschmack und Aussehen unterscheiden , das weiß man auch ...ob es nun makellos schön ist , interessiert mich weniger, umsomehr der Energie -und schadstofffreie Nährwert.
Zudem möchte ich sicher keine Bauern unterstützen, die mit 'Bonzenautos und Supervillen als Hofstellen' ausgestattet sind und mit Subventionen,Konventionen und Privilegien abgesegnet sind ...

Ritratto di Florian Schwarz
Florian Schwarz 2 Maggio, 2020 - 20:11

Hallo
Wos bedeutetn bitte schafdstoffreier nährwert?
A biobauer fährt sicherlich viel öfter mit seinem traktor seine plantagen ab und *nur* weil a psm chemisch hergstellt wert muas sell no long net hoasn dasses schädlicher ist als a bio mittel
Wenn mans genau betrachtet unterscheidet sich dor biologe jo *nur* vom integriertn dass er holt psm ausbringt de in dor natur vokemmen und net chemischer herkunft sind
Wia schädlich donn olls isch ischjo a ondre froge
Bio ischjo a lei a erfundene richtlinie

Ritratto di Georg Lechner
Georg Lechner 3 Maggio, 2020 - 12:19

Bio ist eine Richtlinie, die den Bauern auf die Einhaltung von Regeln verpflichtet, die auch kontrolliert werden.

Ritratto di Klemens Kössler
Klemens Kössler 2 Maggio, 2020 - 21:11

Verena Permann
Ich glaube nicht dass Sie "gerne das doppelte ausgeben"
Statussymbole und Ihre Vorurteile sind Ihnen viel zu wichtig.

Ritratto di Verena Permann
Verena Permann 2 Maggio, 2020 - 21:32

Herr Kössler , sehr wohl wähle ich was mir gut tut und das bin ich mir wert :)

Ritratto di Verena Permann
Verena Permann 3 Maggio, 2020 - 09:10

@Herr Kössler ...was genau verstehen Sie unter Statussymbol ? Ein Fahrrad der Marke SCOTT , welches zum Gebrauchtpreis von 300 Euro vor über drei Jahren erstanden wurde, seither mit mir 37.000 km globegetrottet ist durch Wind und Wetter und mit Proviantsackl und Rucksack und Notwendigem . Dass ich auf meinen Reisen wenig in umgebauten ' Urlaubshäusern mit Blümchenauszeichnung ' meine wenigen Moneten gelassen habe , bedaure ich. Es reichte eine Unterbringung in der Nähe des fantastischen MessnerMountainMuseums um zu wissen, dass ich als Abtrünnige gelte. Fahnenflüchtig gestempelte , eigenständige Frauen sind wohl unbeliebt...zumal es doch geplant war sie in die Dorfgemeinschaft der Geburtsgemeinde , den Schützenverein, die Musikkapelle einzubetten , um dann irgendwann am Geranienbehangenen Balkon zu stehen mit zahlreichem Nachwuchs und über alle Stockzãhne zu lächeln vor lauter Glück in diesem Landl , das so zusammenhält....den Tiroleradler am ' Gungl' und das tiefausgeschnittene Dirndl beim Gartenfest ...vor der konventionierten Blümchenvilla ein Audi oder Mercedes ...
Dem und auf Vieles mehr habe ich verzichtet, weil ich es nicht brauche ...meine Lebensphilosophie ist eine andere als der Bauernbund sie predigt . Genauso halte ich mich von Leuten fern , welche das ' Los von Rom ' auf den Asfalt sprayen , die italienische Sprache verweigern und jegliche andere Kulturen ausmärzen möchten . Wer hat denn da 'Vorurteile ' herausgestrichen. Die Vetternwirtschaft der Provinz Bozen liegt in den Händen des Bauernbundes und sämtlicher Vereinsbündnisse . Wer nicht mitspielt und mit Italienern verkehrt oder gar Freundschaft pflegt , wird 'abgesagelt ' und das mit all der Bauernschlauheit , welche mit Intelligenz wenig zu tun hat. Soweit zur Vorhaltung : Statussymbol und Vorurteile .

Ritratto di Verena Permann
Verena Permann 3 Maggio, 2020 - 09:23

...und weiter ging' s dann noch zur LandesPolitik * da lasse ich gern wen andern intervenieren , denn ich verfüge über keinen Wohnsitz mehr in diesem Landl * Freigeist, 'artepovera'Künstlerin' und Globetrotterin mein Status * das war's ...das Statement einer ausgegrenzten , abgesagelten Fahnenflüchtigen und ich optiere für Italien und die Tricolore . Da steckt mehr Herz und wahrer Zusammenhalt drin:-)

Ritratto di Verena Permann
Verena Permann 2 Maggio, 2020 - 20:37

Herr Schwarz, sehen Sie , jeder hat seine Meinung und die Wahl :-)...ich wähle BIO weil' s mir aus Erfahrung gutbekommt und ich in die meisten Biobauern mehr Vertrauen habe ...da kann ich dann selbst zum 'agriturismo ' gehen und mir vor Ort ein Bild machen :-) ...leben und leben lassen heißt die Devise letzten Endes :-)

Ritratto di Florian Schwarz
Florian Schwarz 2 Maggio, 2020 - 21:08

Ja finde ich ja auch gut wenn man auch das macht was man sagt
Und ich finde es ja auch super wenn man sich für die herkunft interresiert
Mein komentar soll ja nicht sagen was besser oder schlechter ist sondern einfach nur gewisse irrtümer aufdecken

Ritratto di rotaderga
rotaderga 2 Maggio, 2020 - 20:59

Hab das update von Christoph Franceschini gelesen.
Ich bin erschüttert, Herrn Gatscher und seiner Familie erkläre ich meine Solidarität.
Die Führung des Bauernbundes sehe ich nun eiligst in der >Pflicht.

Ritratto di Klemens Kössler
Klemens Kössler 2 Maggio, 2020 - 21:44

An Franceschini Christoph
Die Androhung der Prügel gehört natürlich nicht zur Diskussion zum integrierten Anbau.
Die Androhung von Prügel ist in der aufgeheizten und unsachlichen absolut emotional geführten Debatte rund um Pestizide auf allen Seiten schon längst üblich. Dazu kommt oft noch der Wunsch man möge an Krebs erkranken und lang leiden, die Kinder sollten zugrunde gehen, man soll an der Gier ersticken, man soll kurzerhand ums Leben kommen oder gebracht werden. Oftmals wird man auf dem Traktor auch mit Stinkefinger oder Faust "gegrüsst", die Bezeichnung Giftmischer und Mörder bekommt man auch geschenkt.
Es wäre an der Zeit die Emotionen aus dem Thema zu nehmen damit niemand vor lauter Angst das Denken einstellt und zur Waffe greift. (zum Glück sind wir nicht Amerika)
Das echte Problem in unserer nächsten Zukunft ist der Klimawandel und diesen werden wir nicht beherrschen indem wir uns mit Klimaanlagen versorgen.

Ritratto di Stefan Dissertori
Stefan Dissertori 2 Maggio, 2020 - 21:47

Herr Franceschini, was eine Privatperson auf FB schreibt muss ja nicht gleich die Meinung der Bauern sein! Was Salto aber bald täglich negatives über die Bauern in diesem Medium verbreitet finde ich sehr wohl Bauernbashing. Und dieses ständige Gerede von der Lobby... Ich versichere euch, wir können schon selbst auch noch denken. Mir wäre auf Salto bis jetzt noch kein positiver Beitrag über den integrierten Obst- und Weinbau untergekommen. Vielleicht findet sich ja mal ein schreibgewandter integriert arbeitender Bauer der so einen Artikel auf Salto veröffentlichen könnte. Es gibt sicher einzelne schwarze Schafe unter den tausenden Obst- und Weinbauern in Südtirol, wie es sie in jeder Berufsgruppe gibt. Dass dann immer die ganze Branche dafür verantwortlich sein soll und alle in ein Boot geworfen werden finde ich eine Beleidigung. Es gibt sehr viele gut ausgebildete Landwirte, der biologischen Anbau gehört zur Grundausbildung an den landwirtschaftlichen Schulen. Sehr viele Bauern lassen auch Praktiken des biologischen Anbaues in ihre Arbeit einfließen, den wir sind ja nicht blöd. Wenn es Alternativen gibt, die uns ermöglichen weniger Pflanzenschutz zu machen verwenden wir diese. Zum Beispiel führt die VOG gerade zwei neue Apfelsorten ein die schorfresistent sind und heuer schon in größeren Mengen gepflanzt wurden. Diese brauchen dann deutlich weniger Pflanzenschutz. Das wäre vielleicht auch mal einen Bericht wert! Außerdem ist es nicht immer möglich einen Betrieb auf Bioanbau umzustellen, oder zumindest nicht in kurzer Zeit. Und wenn dann alles auf Bio umgestellt wäre, dann ginge es dem Laien ja auch wieder nicht gut, denn er würde sehen, dass dennoch gespritzt wird. Dann ist halt nicht mehr Reldan oder Captan der Bösewicht, sondern das Schwermetall Kupfer oder der nach faulen Eiern stinkende Schwefelkalk.

Ritratto di Sepp Bacher
Sepp Bacher 3 Maggio, 2020 - 09:34

Herr Dissertori, Sie können genauso wie andere User einen User-Beitrag verfassen wie es Christoph Gatscher gemacht hat. Der ist ja nicht ein Redaktionsmitglied!
Außerdem hat kein anderer Berufsstand so viele Möglichkeiten, ihre Sichtweise kund zu tun: Dolomiten, Radio, TV, (jeweils eigene Sendungen) und im "Landwirt". Genügt das nicht?

Ritratto di Georg Lechner
Georg Lechner 3 Maggio, 2020 - 11:42

Kupferionen können als geladene Teilchen wenigstens nicht durch die Zellmembran tierischer Lebewesen gehen. Bakterien bieten durch ihre häufigen Zellteilungen allerdings eine Eintrittsmöglichkeit, dann können sich Kupferionen an Eiweißstoffe binden und solcherart Enzyme unwirksam machen.
Schwefelkalk: Wenn etwas in nennenswerter Menge Schwefelwasserstoff freisetzt, kann ich mir dessen Zulassung nicht vorstellen, da Schwefelwasserstoff sowohl gesundheitsschädlich als auch brennbar ist.

Ritratto di Ein Leser
Ein Leser 3 Maggio, 2020 - 18:49

In den Anhängen 1 und 2 dieser europ. Durchführungsverordnung können Sie sich durch die aktuell zugelassenen Dünger (Anhang 1) und Pestizide (Anhang 2) im biologischen Anbau lesen. Sie werden auch Schwefelkalk finden.

https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32019R2164...

Ritratto di Max Siller
Max Siller 2 Maggio, 2020 - 22:39

Ich möchte Herrn Gatscher meine volle Solidarität zum Ausdruck bringen. Die von ihm geschilderten Zustände vom Leben inmitten von Pestizid-Apfelbauern sind erschütternd.
Es gibt in Südtirol genügend vorbildliche Biobauern, deren Äpfel ganz offensichtlich ohne die verschiedensten Gifte vorzüglich gedeihen. Ich kaufe seit Jahren fast ausschließlich Bioäpfel. Soviel teurer sind die auch nicht.

Ritratto di Klemens Riegler
Klemens Riegler 3 Maggio, 2020 - 00:10

Herr Gatscher hat hier sehr glaubwürdig beschrieben wie es ihm und seiner Familie im letzten verbliebenen "Grünkeil" zwischen Reschenstraße und Etsch geht. Und es ist natürlich auch mutig.
Dass mein Namenskollege "Klemens" Kössler hier durchaus gemäßigt versucht Einfluss zu nehmen ist verständlich. Es dürfte sich um den gleichnamigen "Südtiroler Genussbotschafter" handeln zu dessen Aufgaben auch dies gehören könnte. siehe: https://www.suedtirolerspezialitaeten.com/de/suedtiroler-qualitaetsprodu...
Ich kann mir allerdings vorstellen, dass ein "Gutes Auskommen" - wie in einigen Kommentaren angemahnt - wohl nur mehr schwer möglich ist. Die Fronten scheinen verhärtet, wenn ein Betroffener keinen anderen Ausweg als die Öffentlichkeit sieht.
Es wird heute wohl niemand mehr leugnen, dass Pestizide - zumindest sehr wahrscheinlich - in irgend einer Form schädlich sind. Ebenso wie diverse andere Dinge (Nagellack usw. ...in den Kommentaren). Aber nur deswegen werden Pestizide nicht gesünder.
Apfelbauern sind heute sicher in einer misslichen Zwickmühle. Der Wunsch nach nachhaltigem Land-wirtschaften wird bei der jüngeren Generation nach und nach Einzug halten. Auf Dauer - das wissen insgeheim alle - ist nur ein PSM-freier Obstbau und eine nachhaltige Nutzung von Grund und Boden wirtschaftlich rentabler. Der Auszahlungspreis von Golden Delicious scheint ja (lt. Florian Schwarz bei 35-40cent Produktionskosten/kg) kaum das abwerfen was die Bearbeitung kostet. Dann wäre doch endlich ein umdenken, umbauen und verändern gefragt.
Wer nicht jetzt beginnt umzustellen, wird in zehn Jahren kein Obst (zu einem vernünftigen Preis) mehr verkaufen können. Egal ob Herr Gatscher recht hat oder nicht. Das Umdenken hat längst Fahrt aufgenommen und ist nicht mehr zu stoppen. Und zwar beim Verbraucher ebenso wie bei manchen Bauern.

Schlaue Landwirte sind längst vorausgeeilt ... da hört man kaum Klagen oder Zwist ... beidseitig.
Die Zeiten ändern sich: https://www.salto.bz/de/article/01052020/sieben-vorschlaege-fuer-die-zuk...

Ritratto di Klemens Kössler
Klemens Kössler 3 Maggio, 2020 - 15:26

Herr Riegler
Wie sieht ein PSM-freier Obstbau aus?
Oder wie sieht PSM-freie Landwirtschaftaus?
Zurück zum System Jäger und Sammler?
Aber PSM ist nicht gleich PSM und wer sich die Fortschritte seit den sechzigern des letzten Jahrhunderts und die Fortschritte der letzten zwanzig Jahre ansieht derjenige kann die heutigen emotionalen Diskussionen nicht verstehen.
Sie finden mich auch im Artikelhttps://www.salto.bz/de/article/28102017/lasst-uns-bauern-nicht-alleine

Ritratto di Klemens Riegler
Klemens Riegler 3 Maggio, 2020 - 21:31

Herr Kössler ... ich bin ein positiv denkender Mensch wenn es um die Zukunft der Menschheit - also uns alle (auch Bauern) - geht. Ich glaube einfach, dass die Konsequenz aus den "Fortschritten seit den 60er-Jahren" darin bestehen wird, Pestizid-freie Landwirtschaft betreiben zu können. PSM ist vielleicht der falsche Steitbegriff, denn PSM gibt es schließlich auch natürliche. sorry dafür! Ich denke einfach, dass der Umstieg in Richtung Bio, nachhaltige Bodennutzung, Reduzierung der Monokulturen und allgemein gesunde Lebensmittelgewinnung sowieso kommt. Die Schnellsten werden die Sieger sein. Südtirol hätte die Chance, die Kompetenz und die Fähigkeit dazu. Darum müssen und werden unsere Landwirte vorangehen, wenn sie morgen nicht mit kg-Preisen unter den Produktionskosten aufwachen wollen. ... auch das ist "Bauernschläue".

Ritratto di Klemens Kössler
Klemens Kössler 4 Maggio, 2020 - 10:42

Herr Riegler
Ich bin Genussbotschafter weil ich Freude an den Südtiroler Qualitätsprodukten habe. Dass ich hier Stellung beziehe gehört nicht zu den Aufgaben sondern mache ich aus Überzeugung, sollten Sie vermuten ich würde dafür sogar bezahlt mit Stundenlohn oder sonst was so kann ich Ihnen versichern ich opfere meine Zeit aus Überzeugung und lege wert auf Unterscheidung zwischen Sachlichkeit und Emotionen. (was Herrn Gatscher betrifft so hat sich dieser als Motocrossfahrer in den Obstgärten schon in jungen Jahren den Ärger und die Wut der Bauern aufgebaut, diese Verhältnis ist irreparabel zerstört.)
PSM ist nicht gleich PSM, die Gefährlichkeit ist deutlich gesunken und in manchen PSM ist gar keine Gefährlichkeit mehr vorhanden, für den Laien nicht zu erkennen.
Mich bringt die immerwährende Laier der giftigen Pestizide, das verneinen jeglicher Anstrengungen der Bauern, das immerwährende Klischee des geldgierigen, rücksichtslosen von der Agrarlobby unterstützten Bauern in Rasche.
Sie können bei den Kommentaren durchaus erkennen dass die Pestizide nur benützt werden um dem verhassten Bauern eins auszuwischen. Das nennt man Bauernbashing, Berufskollegen melden sich oft bei mir und sagen "Warum tust du dir das an" "es hat ja keinen Sinn die wollen nicht verstehen". Unter diesem "Geeiere" leiden viele Bauern und entziehen sich der Gesellschaft, Zeitungen werden abbestellt und im Radio nur noch Musik gehört.
Die Bauern sind mit Vorschriften und einer feindlichen Einstellung ihrem Beruf gegenüber am Ende der psychischen Kräfte und entziehen sich der Diskussion.
Um auf Bio umstellen zu können braucht man einen langen finanziellen Atem nicht jeder kann sich das leisten und bis dato kann man sich nicht sicher sein ob man davon kostendeckend arbeiten kann, ein paar gutgehende Jahre sind keineswegs eine Garantie für kostendeckende Preise in der Zukunft. Das ist nicht Gier sondern weil jeder in seinem Beruf ausreichend verdienen muss um seinen Lebensunterhalt zu finanzieren.

Ritratto di Walter Waldner
Walter Waldner 3 Maggio, 2020 - 08:09

Möchte mich nur auf zwei Aspekte in diesem Bericht beziehen:

1. Das Bild mit dem Sprühgerät und den Joggern muss älter als 2 Jahre sein. Sie werden im Südtiroler Obstbau, und mit einigen wenigen Ausnahmen auch im Südtiroler Weinbau (Pergl), kein Sprühgerät mehr in Aktion sehen, das ohne Gebläseaufsatz, abdriftmindernden Injektor-Flachstrahldüsen und wenigstens
einem Abdeckblech am Luftaustritt des Windflügels ausgestattet ist. Diese drei technischen Hilfsmittel reduzieren die Abdrift erheblich. So ein Bild kann im Jahr 2020 gar niemand mehr aufgenommen haben und sollte das möglich gewesen sein, ist die Sanitätsbehörde einzuschalten: Wer ohne diese technischen Hilfsmittel zur Abdriftminderung Pflanzenschutzmittel ausgebracht hat bzw. bringt, dem droht eine saftige Geldstrafe und der Entzug des Befähigungsausweises zum Erwerb und zum Ausbringen von Pflanzenschutzmitteln. Ich finde es nicht fair, mit einem antiquierten Bild und einer zudem nicht mehr den Tatsachen entsprechenden Bildunterschrift (Täglicher Anblick: "Das müsste nicht sein. Das darf nicht sein." Stimmung zu machen.

2. Strafbar macht sich auch derjenige Landwirt, der folgende Regel nicht einhält: Mit Sprühgeräten, die mit den oben genannten technischen Hilfsmitteln zur Abdriftminderung ausgestattet sind, dürfen die Bäume in der Nachbarschaft von privaten Gebäuden oder Gärten, in den letzten 5 m von der Grundstücksgrenze entfernt, nur in Richtung des eigenen Grundstücks behandelt werden.
Ich bin mir fast sicher, dass ein Gespräch mit den Bauern, die Grundstücke im Umfeld des Grundstücks von Herrn Gatscher bewirtschaften, mehr zu einem friedlichen Auskommen beigetragen hätten als sie so in diesem Medium vorzuführen. Das hat im übrigen auch schon Herr Klemens Kössler vorgeschlagen. Die "Keule" oder die "Fäuste" zu schwingen, bringt beide Seiten nicht weiter.
Aber nicht nur die Landwirte haben Pflichten. Auch der nichtlandwirtschaftliche Nachbar hat sie: Sie findet sich etwas schwammig formuliert im Art. 1.227 des ital. ZGB, wonach kein Schadenersatz für Schäden zusteht „.che il creditore avrebbe potuto evitare usando l’ordinaria diligenza“.
Etwas klarer ist das deutsche BGB: Der Nachbar kann die Applikation von Pflanzenschutzmitteln auf einem angrenzenden Grundstück insoweit nicht verbieten, als die Einwirkung von Stoffen (= Abdrift) die Benutzung seines Grundstückes nicht oder nur unwesentlich beeinträchtigt (siehe § 906 im deutschen BGB).

Vielleicht ließe sich über das Einhalten der Abstandsregel hinaus mit einer freiwilligen Benachrichtigung (SMS), wann Pflanzenschutzmittel ausgebracht werden auf der Bauernseite und dem Pflanzen einer Hecke auf der privaten Seite die Abdrift und das Unbehagen noch weiter reduzieren und eine friedliche Koexistenz herstellen?

Ritratto di Andreas gugger
Andreas gugger 3 Maggio, 2020 - 08:21

An den Bauernvertreter Dorfmann: die Obstbauern euro Millionen - wann kommen die dieses Jahr und werden die an die Berg und Weinbauern im Corona Jahr solidarisch verteilt oder wandern die wieder in den neuen Mercedes oder in die umweltschonenden Tesslas?

Ritratto di Klemens Kössler
Klemens Kössler 4 Maggio, 2020 - 10:46

Andreas Gugger
Ihr Beitrag ist voller Zynismus und entbehrt jeder Sachlichkeit.
Die Südtiroler Bauern bekommen EU-Geld, Obst und Weinbau am wenigsten und das ist ok.
EU-Geld bekommt auch: Autobranche, Gesundheitswesen, Forschung, Straßenbau, Trinkwasserversorgung, Bildungseinrichtungen, Handwerksbetriebe, Landesämter, Wohnungsbau, Energieversorgung, Logistikunternehmen, usw.usw.

Ritratto di rotaderga
rotaderga 3 Maggio, 2020 - 08:35

Abdrift und Verwehungen, alles ist messbar auf Ortler, Meran 2000, der Mendel, dem Salten und Schlern. Warum misst man nicht beim Nachbarn?

Ritratto di Klemens Riegler
Klemens Riegler 3 Maggio, 2020 - 09:55

... und leider auch längst im Grundwasser ... laut einer Studie (müsste ich heraussuchen) von vor einigen Jahren speziell der Etsch entlang.

Ritratto di Klemens Kössler
Klemens Kössler 3 Maggio, 2020 - 15:39

Herr Riegler in der Etsch finden Sie auch Medikamente Koks, im Moment auch Covid-Viren usw. usw.
Unteranderem aber auch viele Fische an den sich die Kormorane erfreuen.

Ritratto di Klemens Riegler
Klemens Riegler 3 Maggio, 2020 - 21:44

Herr Kössler ich habe vom Grundwasser und nicht von Oberflächenwasser geschrieben. Aber es ist natürlich wichtig und richtig auch die Etsch zu betrachten. Ich kann aber nicht immer auf andere Substanzen verweisen, die auch drin sind. Nur weil Koks (übrigens noch schlimmer sind Antibiotika) nachweisbar sind, rechtfertig das nicht andere problematische Rückstände.
Es liegt an uns allen! ... Nur mit gemeinsamen Anstrengungen erreichen wir unsere lebenswerte Zukunft.

Ritratto di Klemens Kössler
Klemens Kössler 4 Maggio, 2020 - 10:50

Herr Riegler, besonders uns Bauern liegt es auch daran das Grundwasser zu schützen, das gelingt uns immer besser und wird ein Weg sein der zwar besser wird aber wohl nie zu Ende ist auch wenn das Grundwasser bereits als problemlos deklariert wird, besser zu machen werden wir nie aufhören.

Ritratto di Klemens Riegler
Klemens Riegler 3 Maggio, 2020 - 21:46

... jetzt verstanden! ... ich meinte mit "Grundwasser der Etsch entlang" das "Etschtal" - nicht die Etsch

Ritratto di Christoph Franceschini
Christoph Franceschini 3 Maggio, 2020 - 08:57

Betrifft: Stellungnahme zum Nachtrag zum Artikel „Mir hat man Prügel versprochen“, erschienen auf Salto.bz am 02.05.2020

Sehr geehrter Herr Franceschini,

der Verein zur Förderung der nachhaltigen und umweltbewussten Landwirtschaft hat sich die Vertretung der Interessen der Landwirtinnen und Landwirte in Südtirol, die integrierten Obstanbau betreiben, zur Aufgabe gemacht. Als Präsident dieses Vereines nehme ich Bezug zu Ihrem Nachtrag zum oben bezeichneten Artikel, in dem Sie einen Facebook-Post von Herrn Mathias Lobis zitieren. Herr Lobis ist nicht Mitglied des Vereins und spricht somit gewiss nicht für den integrierten Obstanbau. Unser Verein distanziert sich ausdrücklich von dem von Ihnen zitierten Kommentar. Solche Äußerungen haben in einer sachlichen Diskussion nichts verloren.

Der Beitrag von Herrn Gatscher selbst vermischt allerdings auf tendenziöse Weise Fakten mit persönlichen Meinungen, Mutmaßungen und auch mit Unwahrheiten. Dass einige Landwirtinnen und Landwirte emotional darauf reagieren, war also wohl zu einem gewissen Maß auch Kalkül des Autors. Rechtfertigung ist das natürlich keine.

Ich ersuche höflich um Veröffentlichung dieser Stellungnahme.

Mit freundlichem Gruß

Georg Gallmetzer
Präsident des Vereins zur Förderung der nachhaltigen und umweltbewussten Landwirtschaft

Ritratto di Hartmuth Staffler
Hartmuth Staffler 3 Maggio, 2020 - 16:00

Zum Up date von Christoph Franceschini: Prügel scheinen tatsächlich zum integrierten Obstbau zu gehören, gewissermaßen als integrierender Bestandteil. Auch mir sind bereits mehrfach Prügel angedroht worden, unter anderem von einem Obstbauern, der auch einen Buschenschank betreibt, weil ich auf die Gefährlichkeit der von ihm verwendeten Phosphorsäuresther hingewiesen habe.. Als ich den Betrieb aufsuchte, um vielleicht ein vernünftiges Wort mit ihm reden zu können, wurde ich zwar nicht verprügelt, aber einfach nicht bedient.

Ritratto di Klemens Kössler
Klemens Kössler 4 Maggio, 2020 - 10:56

Hartmuth Staffler
Wenn Sie sich selbst für wichtig nehmen müssen Sie nicht das selbe von anderen Menschen verlangen.
Der Inhaber des Buschenschanks hat auf sicherlich auf seine psychische Gesundheit geschaut und einer "Nervensäge und Provokateur" wie Ihnen keine Beachtung geschenkt.
Sollten Sie an diesem Verhalten etwas gesetzeswidriges finden so bitte ich Sie Anklage zu erheben.
Das Recht auf Gesundheit steht in der Verfassung, darauf weisen Sie immer wieder hin.
Was Sie als "vernünftig" einstufen ist für andere eben nur ein "kompletter Schmarrn"

Ritratto di Karl Trojer
Karl Trojer 3 Maggio, 2020 - 16:24

Ist es so, dass in Südtirol gar nicht wenige Obstbauern ihre Äpfel biologisch , mit Rücksicht auf den Erhalt der Biodiversität, behandeln und sie diese Äpfel auch mit dem erforderlichen Gewinn verkaufen können ? Da zwei Äpfel am Tag der Gesundheit wirklich sehr förderlich sind, würden sicher viele Obstgenießer für pestizidfreies Obst gerne mehr bezahlen. Würde ganz Südtirol sich darauf ein lassen, so könnte es durchaus sein, dass das damit erwirtschaftete Gesamteinkommen langfristig steigt. Besteht nicht die Gefahr, dass der Markt für pestizidbelastetes Obst rapide zusammenbrechen könnte ?

Ritratto di Alex. U.
Alex. U. 3 Maggio, 2020 - 19:58

Die Nachfrage nach biologischen Äpfeln ist aber sehr gering, wobei Südtirol alleine schon knapp 50% (!!) der europaweit erzeugten Bioäpfel produziert. Wenn ganz Südtirol jetzt plötzlich Bio produziert, dann werden mehr Äpfel produziert als der Konsument braucht.

Wären sie dann notfalls bereit, den Bauern den entstandenen Schaden zu bezahlen bzw. eine Kaufgarantie für Bioäpfel zu geben, damit die Landwirte in Südtirol ihre hohen Investitionen stemmen können, ihre Familie ernähren können und auch davon anständig leben können?

Anderenfalls kann man nicht die Bauern zwingen, dieses enorme Wagnis einzugehen, wo sie wahrscheinlich massive Verluste einfahren würden.

Ritratto di rotaderga
rotaderga 3 Maggio, 2020 - 21:33

Alex U
Luft, Wasser, das Leben in der Luft, im Wasser, im Boden sind nach meiner Auffassung Allgemeingut.
All das muss natürlich bleiben und allen, auch nachfolgenden Generationen zugänglich sein. Ausbeutung beginnt bei nachhaltiger Reduzierung dieser Merkmale und ihrer künstlichen und unumkehrbaren Auslöschung. Kompromisse werden aber auch immer wieder notwendig sein.

Den Nachbarn, die Kunden oder Allgemeinheit für selbstverschuldete übertriebene Investitionen und Entscheidungen mitverantwortlich zu machen, finde ich falsch. Ihre oben gezeichnete Darstellung fällt unter das Kapitel Eigenverantwortung.
Soweit sollte es die Politik nicht kommen lassen, dass (land)wirtschaftliche Interessen vor der Gesundheit der Anwohnerschaft stehen. Dass es in der Vergangenheit oft anders war, ….aber das ist ein anderes Kapitel.

Ritratto di Klemens Kössler
Klemens Kössler 4 Maggio, 2020 - 11:01

Karl Trojer
Leider besteht die Gefahr dass der Preis für Bio-obst zusammenbricht.
Südtirols Bioapfelproduktion macht jetzt schon 40% der europäischen Bioapfelernte aus.
Würde ganz Südtirol Bio produzieren wären das über 350%.
Die meisten Menschen nehmen Bio nur verbal in de Mund, beim Konsum happert es dann gewaltig.

Ritratto di Klemens Riegler
Klemens Riegler 4 Maggio, 2020 - 23:16

Ich darf den Worten von Karl Trojer vielleicht hinzufügen, dass nicht nur der höhere Bio-Preis eine Rolle spielt, sondern vielleicht auch die Menge. Einen gesunden Südtiroler Apfel darf man dann ruhig anderem Obst aus aller Herren Länder (vielleicht gar nicht so Bio) vorziehen.

Ritratto di Stefan Tinkhauser
Stefan Tinkhauser 3 Maggio, 2020 - 21:13

übrigens, es gebat a natürliche 'pestizide' ohne nebenwirkungen fürn mensch und die bienen: https://embio.it/total-care-neem-emul-bio.html?___store=embio_it_de&___f...

Ritratto di Klemens Kössler
Klemens Kössler 4 Maggio, 2020 - 11:08

Herr Tinkhauser
Ein guter Tipp für alle Hobbygärtner. Landwirte in Südtirol kenne das Mittel, im Bioanbau verwendet weil nichts anderes möglich.
Bei genauerer Betrachtung taucht aber ein Problem auf a das man auch als Praktiker nicht sofort denkt.
Die Produktion diese Stoffes ist sehr schwierig und nicht leicht steigerbar und deshalb zu wenig vorhanden um Zeitnah auf alternativen verzichten zu können.

Ritratto di Stefan Tinkhauser
Stefan Tinkhauser 5 Maggio, 2020 - 00:19

Herr Kössler, nicht gleich von unten rauf 'klein machen'...

Ich wollte nicht als Werbung gebashed werden, aber ich importiere das Mittel (übrigens unter unglaublichem bürokratischen Aufwand - wg oben genannter rechtl. Sachlage...) selbst aus Indien, der Produzent dort betreibt ein eigene kleine Forschungseinrichtung und beliefert weltweit Großbetriebe. Es kommt aus Wildsammlung (keine indischen Monokulturen an Neembäumen) und enthält einen natürlichen Emulgator, der das Neem noch wirksamer, weil teilweise systemisch, macht. Ich kann ihnen versichern, dass dieses spezielle Neem-Produkt die Südtiroler Landwirte nicht kennen (außer das Nemazal, das wirklich nur für 'Hobbygärtner' ausreichend ist...), da es dies bis vor Kurzem in Italien gar nicht erhältnlich war... Das einzige ethische Problem daran ist, dass es nicht regionaler Herkunft ist (aber das sind die meisten Bayer-Produkte ja auch nicht unbedingt, oder?). Ich beliefere damit viele landwirtschaftliche Betriebe in Norditalien. Es kostet natürlich ein wenig mehr, als die chemischen Pestizide, aber der Mehrwert, den es in seiner Anwendung schafft, macht das sofort wieder wett - die Landwirte, die wirklich rechnen können, ob bio oder konventionelle, schätzen es als DIE beste Lösung, die sie kennen! Ich gehe jede Wette ein, dass es das Potential hat, die Pestizid-Polemik in Südtirol auf ein konfliktfreies Niveau zu reduzieren - nur leider darf es als Pestizid bisher nicht empfohlen werden und deshalb bekommt es auch fast keine Aufmerksamkeit bei unseren Landwirten! (Ich bin aber gerne bereit in Zusammenarbeit mit der Versuchsanstalt Laimburg, das Produkt offiziell als Pestizidmittel für Italien anzumelden, denn dafür fehlen mir die circa 300.000 tsd Euro, um es auf seine 'Unschädlichkeit' 'wissenschaftlich' zu verifizieren - angesichts dringenden Problematik und der verschissenen 30 mio Steuergelder für untaugliche Mundmasken ein lächerlich geringer Betrag...). Außerdem meine Lieben: Wir haben den weitaus höchsten Pestizideinsatz von allen Regionen Italiens, siehe https://wwfbolzano.com/2019/04/27/il-trentino-alto-adige-e-la-regione-it... Und das als vom Tourismusmarketing als Natur-Paradies verkauftes Urlaubsland... :-/

Ritratto di Martin Holzner
Martin Holzner 3 Maggio, 2020 - 21:26

Hon Salto abonniert um in diesen Zeiten kritischen Journalismus zu unterstützen.....der Artikel isch ober weder kritisch no onderwertig wertvoll, der isch reine Polemik und an Oberflächlichkeit und Populismus kaum zu überbieten.

Ritratto di Klemens Riegler
Klemens Riegler 3 Maggio, 2020 - 22:04

Herr Holzner ... Herr Gatscher hat schlicht und einfach - fast unpolemisch - seine Situation beschrieben. Sonst gar nichts!
Vielleicht hat er eine Diskussion eröffnet ... wie wir hier mit den zahlreichen Kommentaren feststellen können.

Ritratto di Klemens Kössler
Klemens Kössler 4 Maggio, 2020 - 11:18

Herr Riegler
Meine Überzeugung ist es dass Herr Gatscher ein Nachbarschaftsproblem auf diese Art auslebt, Pestizide als Grund dazu vorzuschieben ist nur das Mittel zum Zweck, denn dieses Thema erregt die Gemüter und das Entsetzen.
Auf Gute Nachbarschaft hat Gatscher wohl nie so recht geschaut.

Ritratto di Günther Burgstaller
Günther Burgstaller 4 Maggio, 2020 - 13:56

Lieber Herr Kössler,

Bitte erlauben Sie mir Ihre Behauptungen zu kritisieren. Sie sind nicht konstruktiv. Wenn Herr Riegler seine Meinung kundtut daß Herr Gatscher "... schlicht und einfach - fast unpolemisch - seine Situation beschrieben hat." dann ist das eine faire Meinung die sie respektieren könnten. Als Antwort Herrn Gatscher zu unterstellen daß er ein Nachbarschaftsproblem hat und es zuerst mit einem Artikel auf Salto versucht bevor er versucht mit seinen Nachbarn zurechtzukommen ist eine schwere Anschuldigung die Sie erst kundtun sollten wenn Sie dafür Beweise haben, weil Sie meiner Ansicht nach unter der Gürtellinie ist.
Diese Gürtellinie ist subjektiv aber ich kann am Artikel auch keine skandalösen, rein polemischen Behauptungen erkennen.

Dies widerspricht nicht nur meinem Gefühl von Fairness sondern wenn ich Sie anhand anderer Postings richtig einschätze auch Ihrem Anspruch an Sachlichkeit.

Anstelle persönlicher Angriffe könnten Sie z. B. ihre wiederholte Behauptung von der relativen Harmlosigkeit von PSM (für alle Kunden, Anrainer und Bauern) mit wissenschaftlich fundierten Referenzen belegen.

Auch ich gehöre zur Minderheit die beim Biss in die meisten Südtiroler Äpfel starke allergische Symptome habe. Merkwürdigerweise beim Steirer Apfel nicht. Die genauen Gründe sind mir nicht bekannt.

Ich bin deshalb nicht ganz objektiv, möchte aber trotzdem wagen zu Behaupten daß Sie Ihre Position und Lobby unterschätzen. Damit meine ich die wiederholten Behauptungen daß die scheinbar geringe Nachfrage nach Bio den Bauern keine Option bietet. Wenn Sie davon überzeugt sind daß Bio keine Alternative ist und auch mit all Ihrer Kraft dagegen arbeiten dann könnte das eine sich selbst erfüllende Prophezeihung sein.
Versuchen Sie bitte ihre Behauptung daß der Konsument den Preis bestimmt und der Bauer dem Schicksal ausgeliefert ist und Bio keine Option ist zu beweisen. Nicht im Allgemeinen sondern ganz konkret für den Apfelbauer.

Ihre bisherige Argumentation finde ich zu einfach. Z. B. könnte man auch genauso pauschal behaupten: Wenn nur mehr Bio erlaubt ist dann sinkt der Ertrag auf die Hälfte, dadurch ändert sich das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage und der Preis wird neu bestimmt. Vielleicht fällt Ihnen dann die Hälfte der Kunden weg aber da die andere Hälfte nicht bereit ist auf den täglichen Apfel zu verzichten wird Sie einen höheren Preis bezahlen, weil auch der 3fache Preis für diese Hälfte der Konsumenten locker zu stemmen ist. Und Sie steigen in diesem zugegebenem, vereinfachten Szenario genausogut aus wie bisher.

Das Ganze lässt sich hier in Österreich gut verfolgen. Die Biobauern haben eine kritische Masse erreicht und es geschafft den Kunden zu verklickern daß Bio besser ist. Die Preise sind dadurch um ich schätze mindestens Faktor 2 und oft Faktor 3 gestiegen. (auch das was beim Bauer ankommt) Bio ist einfach sexy.

Wenn Sie hingegen weiterhin den Markt mit Standard Äpfel fluten wollen dann ist es nicht verwunderlich daß auch der Preis so tief bleibt.

Trauen Sie sich, sie haben eine Lobby, und man nimmt Sie unterm Strich als Systemrelevanter Wirtschafts- und Versorgungssektor war. (Auch wenn die Zwischenhändler Ihnen das Gegenteil weismachen wollen) Deshalb bleibt ihr Einkommen gesichert.

Ritratto di Silke Raffeiner
Silke Raffeiner 3 Maggio, 2020 - 23:20

Die Gefährlichkeit von chemisch-synthetischen Pestiziden - für die Gesundheit UND die Umwelt - wird hierzulande systematisch verharmlost, so mein Eindruck. Dies zeigt sich auch an der Verwendung des fast schon lieblich klingenden Begriffs "Pflanzenschutzmittel".
Übrigens vertreiben Bayer-Monsanto, BASF und wie sie sonst noch alle heißen, in den Ländern des Südens auch Pestizidwirkstoffe, die in der EU wegen ihrer gesundheitlichen und ökologischen Gefahren nicht (mehr) erlaubt sind: Profite auf Kosten der Landarbeiter und Landarbeiterinnen, die dafür mit schweren Gesundheitsschäden bezahlen. Es ist erschütternd.

Ritratto di Klemens Kössler
Klemens Kössler 4 Maggio, 2020 - 11:14

Frau Raffeiner
Ein großer Wunsch der europäischen Landwirtschaft ist es auch Lebensmittelimporte nach Europa deren Lebensmittel nicht den europäischen Produktionsstandards entsprechen zu verbieten damit ein unlauterer Wettbewerb unterbunden wird, dazu gehören auch die Löhne und Sicherheitsstandards der Arbeiter.
Bei dieser Forderung haben Sie die gesamte europäische Landwirtschaft auf Ihrer Seite.
Europas Landwirtschaft produziert nur noch 70% des europäischen Nährwertverbrauchs.

Ritratto di W. Holzer
W. Holzer 4 Maggio, 2020 - 18:40

Diese Spritzmittel sind ungesund und in der Folge können die damit behandelten Lebensmittel auch nicht gesund sein, auch weil in der konventionellen Landwirtschaft nicht oder zu wenig oder am falschen Ort kontrolliert wird. Es wird Masse hergestellt, die sich nicht abhebt und demzufolge dem knallharten Wettbewerb nicht nur der Handelsketten ausgesetzt ist. Man muss die Bilder verstecken, die zeigen wie diese Lebensmittel hergestellt werden, denn sonst würde sie niemand mehr kaufen, zumindest nicht um diesen Preis. Unsere 3 faltige landw. Monokultur - Milch, Wein und Apfel in konventioneller Anbauweise birgt enorme Risiken und mit Make up wie Heumilch od integrierter Anbau werden die Lebensmittel auch nicht gesünder. Die momentane Zeit würde die Gelegenheit bieten gesündere Lm herzustellen, sie regional zu vermarkten und in viel größerer Diversität. So weitermachen wäre nicht intelligent. Nur von Angebot und Nachfrage aus geht es langsam, vor allem im Bereich der öffentlichen Förderungen wäre viel Potenzial zum "Anschupfen". Südtirol ist prädestiniert für biologisch Anbau, schon nur wegen der Kleinstrukturiertheit seiner Betriebe und ein hoher biologisch - gesunder Anteil rückt Südtirol in ein gutes Licht. Das tut dem Tourismus (Nachfrageseite) gut, der Industrie...eigentlich allen. Wir können nicht auf Dauer eine heile Welt vorspielen, und im gleichen Atemzug uns die Wahrheit schön reden. Der Mensch will gesündere Lm, logisch er muss sie auch bezahlen, aber gerade jetzt sind viele Diskussionen über Wertigkeit im Gange, dazu zählt auch was ich esse, denn ungesunde Lm fördern nicht die Gesunheit. Veränderungen erfolgen leichter, wenn mann sie will, nicht wenn man solange wartet, bis sie der Markt aufdrückt.

Ritratto di Stereo Typ
Stereo Typ 4 Maggio, 2020 - 22:29

salto sollte sich etwas überlegen. Es kann nicht sein, dass im Kommentarbereich eine Person auf nahezu alle Einträge antwortet und sich als Interessenvertreter einer bestimmten Gruppe geriert. Das führt doch alles ad absurdum. Dann erübrigt sich doch in Zukunft jeder kritische Artikel - und Kommentar.

Ritratto di m n
m n 4 Maggio, 2020 - 23:12

Mein Mitgefühl gilt der Fam. Gatscher. Ich kann mir gut vorstellen wie ungut das ist wenn man von allen Seiten "eingenebelt" wird. Wahrlich eine Schande. Was mich am Bauernbund bzw. von Bauernseite generell oft stört, ist dass man alle Schuld auf den Konsumenten schiebt. Einerseits ist da sicher was dran, andererseits aber wird durch regelrechte Marketingkampagnen geradezu der perfekte und makellose Apfel, zumeist in schöner Landschaft ohne Monokultur propagiert. Wie wäre es wenn der Bauernbund anfangen würde Marketingkampagnen zu inizieren, welche den Konsumenten informieren, dass unter normalen Umständen produzierte Äpfel nicht perfekt sein können, diese aber trotzdem gesund und für die Umwelt nachhaltiger sind? Im Übrigen auch ein Versuch der Lebensmittelverschwendung generell in der Lebensmittelindustrie entgegenzuwirken, wo einige zweistellige Prozentzahlen an Lebensmittel direkt im Feld/Acker verbleiben, da nicht markttauglich. Die Aufklärung der Kunden darüber, dass landwirtschaftliche Produkte von Natur aus unterschiedlich sind, wäre aus meiner Sicht eine (sinnvolle) Aufgabe des Bauernbundes und generell des Bauernstandes. Also weg von industrieller Normung und wieder hin zu alter bäuerlichen Tradition..

Ritratto di Stereo Typ
Stereo Typ 5 Maggio, 2020 - 12:35

Kann ich voll unterschreiben. Nur leider ähneln sich die Bauernbünde in ihrem Handeln, siehe Deutschland usw. Solange die Gesellschaft nicht genügend Druck aufbaut, geschieht auch nichts.

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