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Skandal

Omertà am Netz

Beim TC Rungg arbeitet ein Trainer, der rechtskräftig wegen sexuellen Missbrauchs an zwei 13jährigen Schülerinnen verurteilt und vom Verband lebenslang gesperrt wurde.
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Ritratto di Fabio Marcotto
Fabio Marcotto 5 Marzo, 2020 - 21:10

Ricerca esemplare. Bravissimo! Vediamo le reazioni

Ritratto di Georg Lechner
Georg Lechner 6 Marzo, 2020 - 10:00

Da bin ich jetzt auch auf die Reaktionen gespannt...

Ritratto di ceteris paribus
ceteris paribus 6 Marzo, 2020 - 08:52

wahre männerfreundschaften.

Ritratto di Evi Seebacher
Evi Seebacher 6 Marzo, 2020 - 10:00

Einfach nur beschämend was da abläuft! So etwas darf es nicht geben! Und ich meine hier nicht nur die Vergangenheit des Trainers. Man kann jedem Menschen eine zweite Chance geben, das ist mehr als nur OK aber mit so einer Vergangenheit einen Trainer weiterhin mit Jugendlichen arbeiten zu lassen ist unverantwortlich. Und die Machenschaften des Vereins sind einfach nur grausig.
Ich hoffe für uns alle, dass dieser Artikel von Christoph Franceschini Folgen hat und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zieht.

Ritratto di Herta Abram
Herta Abram 6 Marzo, 2020 - 10:30

Meine Frage an diese haltungslosen Charaktere: "Gibt es noch eine Moral jenseits des Eigeninteresses?"

Eine weitere Fassade bröckelt, weil Journalist Franceschini - nach Sherlock Manier - , Allmachtsvorstellungen, Selbstherrlichkeit, Arroganz und Komplizentum, ans Licht bringt! Bravo!
Wenn wir ein ernsthaftes Interesse an einer gesellschaftlichen Veränderung haben, MÜSSEN wir Frauen uns solidarisieren, wenn sexuelle Gewalt bekannt wird. Und Männer müssen sich klar gegen hegomoniale Tendenzen stellen und von patriachalen Männlichkeiten lossagen.

Ritratto di Martin Sitzmann
Martin Sitzmann 6 Marzo, 2020 - 11:23

Da mache ich sofort mit.
Unsäglich, wie bestimmte Zustände immer noch nicht der Vergangenheit angehören. Und dabei hat das 21. Jahrhundert nicht gerade erst angefangen, ein Fünftel ist sogar schon vorbei.

Ritratto di elisabeth garber
elisabeth garber 6 Marzo, 2020 - 13:19

Die Hegemonialstellung der Männer kann man auch sehr gut im Kommentarbereich von salto.bz beobachten...mehr oder minder ist es eine reine Männerdomäne.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 6 Marzo, 2020 - 13:30

... aber ich muss mich jetzt nicht abmelden, um nicht Mitwirkender einer „Hegemonialstellung“ zu sein? ... oder feminin tarnen?
Hier ist doch für frau & mann gleichermaßen Zugang, es gibt doch weder Zugangsvoraussetzungen noch -beschränkungen...?

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 6 Marzo, 2020 - 13:54

beim Nachdenken, warum dies wohl so ist, wollte ich diese Frage nun mit dem Artikel verknüpfen, und finde keinen Anker...
... daher riskiere ich ein out of topic, wenn ich jetzt frage, worin Sie, werte Elisabeth, den Grund sehen, dass bei salto vorwiegend Männer kommentieren: hat mann schlicht mehr Zeit als frau?

Ritratto di elisabeth garber
elisabeth garber 9 Marzo, 2020 - 21:01

An was es genau liegt, weiß ich nicht. Und wüsste ich es gründlich, dann schriebe ich es nimmer(mehr) hin...Ausnahmen bestätigen die Regel :-).

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 9 Marzo, 2020 - 21:04

ein Glück, diese Ausnahme(n), dieser empirisch leider vorhandenen „Regel“...

Ritratto di Felix Huber
Felix Huber 9 Marzo, 2020 - 19:15

Ich finde:
- Sexueller Missbrauch an Minderjährigen ist ein besonders schweres Verbrechen, das aufzuklären und zu bestrafen ist.
- Der sogenannten „Unschuldsvermutung“, die bis zur rechtskräftigen Verurteilung gilt, steht ebenso ein Tatverdacht gegenüber. Trotzdem und „im Zweifel“ wird man um das rechtsstaatliche Prinzip nicht drum herum kommen.
- Wenn eine Straftat gesühnt und verbüßt ist, und keine Wiederholungsgefahr zu erkennen ist, gibt es ein Recht auf Vergessen und Rehabilitation (Wiederherstellung des Ansehens ).
- Alle Beteiligten haben das Recht zu erfahren, mit wem oder was sie es zu tun haben und können danach selbst entscheiden, ob sie dem vertrauen und sich darauf einlassen. – Insofern finde ich diesen aufdeckenden Artikel in Ordnung, auch wenn er nach Journalistenart selbstherrlich, reißerisch aufgemacht ist.
- Wo das Gesetz Lücken hat und Freiraum lässt, ist es legitim diesen zu nützen. Ob man das moralisch verwerflich, verschämt, unverschämt oder skandalös findet, ist persönliche Auslegungssache.
- Der nationale Tennisverband ist – wie andere nationale Sportverbände auch – ein übermächtiger aber privater Verein und kein Organ des Rechtsstaates. Das heißt: a) jemanden Problematischen fallen zu lassen oder hinauszuwerfen ist für so einen eher ein Kinder-Machtspielchen. b) Wo der Geld eintreiben kann, ist das wichtiger als die Wahrheitsfindung. c) Sein Berufsverbot ist nicht mit einem Urteil „Im Namen des italienischen Volkes“ gleich zu setzen.
… Ich weiß einen größeren, berichtenswerten Skandal. An den scheint sich der Herr Franceschini aber nicht heranzutrauen.

Ritratto di G. P.
G. P. 9 Marzo, 2020 - 21:22

"Ich weiß einen größeren, berichtenswerten Skandal."
Na, dann raus mit der Sprache. Sonst ist es wie im Kindergarten: "Ich weiß etwas, was du nicht weißt ..."

Ritratto di Felix Huber
Felix Huber 15 Marzo, 2020 - 16:57

Es ist nicht wie im Kindergarten, ... sondern wie in einem Schlangennest! Da muss man sich hüten.

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