Leo Tiefenthaler
SBB
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Bauernbund

Kein Geld gespendet

Der Südtiroler Bauernbund präzisiert, dass er weder Geld an die SVP gespendet noch eine Spende in Auftrag gegeben habe.
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Der Südtiroler Bauernbund hat weder Geld an die SVP gespendet noch eine Spende in Auftrag gegeben. Die Behauptungen im Salto-Artikel „Römischer Umweg?“ sind daher falsch“, schreibt der Südtiroler Bauernbund in einer Stellungnahme. 
Salto.bz hatte darüber berichtet, dass laut der Veröffentlichung der offiziellen Liste der Spenden an die SVP der nationale Bauernverband „Confederazione Generale dell’Agricoltura Italiana" kurz Confagricoltura 20.000 Euro gespendet hat.
Weil der Südtiroler Bauernbund der offizielle lokale Vertreter in Südtirol ist und die Niederlassung der „Confagricoltura“ sich in der SBB-Zentrale am Bozner Boden befindet, hatte salto.bz von einem römischen Umweg geschrieben und die Behauptung in den Raum gestellt: „Diese Spende dürfte vom Südtiroler Bauernbund ausgegangen sein“-
Dem widerspricht der Bauernbund jetzt energisch: Diesen „römischen Umweg“ habe es nie gegeben. „Und zwar deshalb nicht, weil der Südtiroler Bauernbund weder 20.000 Euro an die SVP direkt gespendet hat noch eine Spende in Auftrag gegeben hat“, stellt Bauernbund-Obmann Leo Tiefenthaler klar. Der SBB-Obmann weiter: „Wer wissen möchte, wieso das Geld gespendet worden ist, sollte am besten beim Bauernverband „Confagricoltura“ in Rom direkt nachfragen.
 
liste.jpg
SVP-Spenderliste (Ausriss): 2 Tage vor der Eu-Wahl 20.000 Euro aus Rom.
 
Damit wird die Spende noch interessanter. Denn anscheinend überweist ein nationaler Verband einer Provinzpartei 20.000 Euro ohne den eigenen, lokalen Ableger zu informieren. Demnach weiß man auch im Bauernbund nicht wie die Spende an die SVP zusammengekommen ist.
Und das genau zwei Tage vor der EU-Wahl, bei der ein ehemaliger Bauernbund-Direktor und amtierender Bauernbund-Kandidat für den Widereinzug in das EU-Parlament antritt.
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Ritratto di Andreas gugger
Andreas gugger 5 Luglio, 2019 - 10:54

hat der Autor nachgefragt oder nur weitere Behauptungen in den Text gepackt? Bauernverband „Confagricoltura“ in Rom

Ritratto di kurt duschek
kurt duschek 5 Luglio, 2019 - 14:39

....der Bauernbund als direkter lokaler Vertreter der CONFAGRICOLTURA weiß mit Sicherheit warum das Geld bezahlt wurde. Einfach sagen ob, wann und wie und mit welcher Begründung klar sagen wie es gelaufen ist, dann hören diese Vermutungen und Unterstellungen von alleine auf. Es ist ja nicht verboten einer Partei Geld zu spenden.

Ritratto di Hartmuth Staffler
Hartmuth Staffler 5 Luglio, 2019 - 18:00

Ich sehe da kein Geheimnis. Wenn es nicht der Südtiroler Bauernbund war, der den Dorfmann finanziert hat, dann war es der italienisch Bauernverband, und das sicher nicht aus christlicher Mildtätigkeit für die armen Südtiroler. Die Sache ist somit um so schlimmer, als Dorfmann nicht (nur?) im Sold des Südtiroler Bauernbundes steht (was man ja noch mit einigem Nasenrümpfen akzeptieren könnte), sondern im Sold des italienischen Bauernverbandes. Und dafür haben ihn unsere Bauern gewählt. Selig sind die, die nicht wissen, was sie tun.

Ritratto di Manfred Klotz
Manfred Klotz 5 Luglio, 2019 - 19:04

Das ist wieder kein Argument und nur wieder ihr geliebtes Italien-Bashing. Ausschlaggebend ist, dass er dort sitzt und zwar für alle Bauern. Oder glauben Sie etwa, weil der italienische Bauernbund 20.000 Euro gespendet hat, setzt sich Dorfmann nur für die italienischen Bauern ein?

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