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Einer hat Verständnis für alle

“Meine Aufgabe ist es, die Verunsicherung und Ängste ernst zu nehmen”, schreibt Landtagspräsident Noggler in einer Stellungnahme. Andreas Leiter Reber applaudiert.
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Corona-Maßnahmen

Appell an alle

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Ritratto di Maria Elisabeth Rieder
Maria Elisabeth Rieder 4 Novembre, 2020 - 17:32

Es wäre höchste Zeit, dass auch die Opposition gehört und in die Entscheidungen einbezogen wird. Das Angebot zur Mitarbeit wird bis heute von der Landesregierung abgelehnt. Statt Vorschläge der Opposition zu diskutieren und umzusetzen, versucht man uns mit dem Appell "in diesen Zeiten müssen wir zusammenhalten" ruhig zu stellen.
Der Unmut und die Verunsicherung in der Bevölkerung nimmt zu, da zahlreiche Entscheidungen nicht nachvollziehbar sind und die Kommunikation katastrophal ist. Aus den Gesprächen der letzten Tage höre ich heraus, dass viele Menschen verärgert und zornig sind. Verärgert und zornig sind vor allem jene BürgerInnen die sich in den letzten Monaten an die Regeln gehalten haben, denn die Konsequenzen für unverantwortliches und leichtsinniges Verhalten einiger in den letzten Monaten und Wochen tragen wir jetzt alle. Der zweite Grund für die Verärgerung ist, das Versagen der Verantwortlichen im Bereich der Gesundheit. Das Chaos und die Serie von Pannen in der Abteilung für Hygiene im Sanitätsbetrieb ist nicht mehr zu entschuldigen. Anscheinend wurden die Sommermonate nicht genutzt, um organisatorische Mängel zu beheben, reden wir nicht von der Digitalisierung der Abläufe. Die Konsequenzen tragen wir alle und sitzen wieder zu Hause.

Ritratto di Christoph Wallnöfer
Christoph Wallnöfer 4 Novembre, 2020 - 20:14

" ... unverantwortliches und leichtsinniges Verhalten einiger in den letzten Monaten und Wochen ..." - könnte damit die Verwendung von nicht für diagnostische Zwecke gedachte PCR-Tests gemeint sein, um gesunde "Infizierte", "Fälle", "Quarantäneopfer" und dergleichen zu produzieren?

Ritratto di G. P.
G. P. 5 Novembre, 2020 - 09:05

Das gemeine Volk ist mit dem Virus selber schon genug überfordert, mit den neuen Dekreten - welche es ja immer im Doppelpack gibt (einmal Südtirol, einmal Italien) - den vielen täglichen Klarstellungen, den Richtigstellungen noch mehr.
Irgendwie beschleicht einem das Gefühl, man bräuchte, kaum das Haus verlassen, einen Rechtsanwalt an seiner Seite.

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