Ladurner, Jasmin
Oliver Oppitz
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Interview

Von jung zu jung

Die 25-jährige Jasmin Ladurner jüngste Frau im Südtiroler Landtag im Interview mit der 17-jährige Oberschülerin Miriam Stuefer, die ein Praktikum bei salto.bz macht.
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Ritratto di Karl Trojer
Karl Trojer 6 Febbraio, 2019 - 11:50

Interessant !
Hinsichtlich einer Quotenregelung bin ich davon überzeugt, dass eine solche für die Dauer von 20 Jahren als 50/50 - Regel zur Geltung kommen sollte. Dies, weil jahrtausendealte gesellschaftliche Verzerrungen hinsichtlich der Minderwertung der Frauen immer noch nachwirken und Frauen viele Fehler machen können, d.h. aus Fehlern Kompetenz erlernen können, bis sie das Ausmaß poltischer Fehler erreichen, das Männer verursacht haben.
Ich würde die Parteien nicht nur dazu verpflichten, die Kandidatenlisten konsequent abwechselnd mit Frau - Mann, Frau - Mann,... aufzustellen, sondern auch die von der Partei errungenen Sitze paritätisch zu besetzen (dies könnte durch eine entsprechende vorausgehende Verzichtserklärung der Kandidatinnen/Kandidaten erfolgen).
Schließlich würden wir Männer von einer solchen Regelung nur profitieren : Zwischenmenschliche Beziehungen würden wichtiger, an Stelle des Konkurrenzkampfes käme mehr Kooperationsbereitschaft. Der Stress würde geringer werden, weil das "immer mehr, immer schneller" zugunsten von mehr Lebensqualität an Bedeutung verlieren würde.......

Ritratto di Mensch Ärgerdichnicht
Mensch Ärgerdichnicht 6 Febbraio, 2019 - 12:24

Frau Ladurner hat als Studentin der Politikwissenschaften ein Austauschsemester in Israel absolviert, sehr Interessant. Da müsste man bei Gelegenheit nachhaken, was sie als Teil und nun vor allem als politische Repräsentantin einer etnischen Minderheit von der israelischen Politik im Gazastreifen und den palästinensischen Konflikt hält.

Ritratto di Servus Leute
Servus Leute 6 Febbraio, 2019 - 22:21

wie steht Menschärgeredich denn zur offen deklarierten Absicht der palästinensischen Führung (derzeit halt die Fundis), Israel auszulöschen und die Juden ins Meer zu treiben ?

Ritratto di Mensch Ärgerdichnicht
Mensch Ärgerdichnicht 6 Febbraio, 2019 - 22:27

Wären Sie so freundlich mir die genaue Quelle für diese Nachricht zu geben?

Ritratto di Servus Leute
Servus Leute 6 Febbraio, 2019 - 22:39

Wären Sie so freundlich, eine Quelle für Ihre Nachricht zu geben?

Ritratto di Mensch Ärgerdichnicht
Mensch Ärgerdichnicht 7 Febbraio, 2019 - 09:52

Welche denn?

Ritratto di Servus Leute
Servus Leute 6 Febbraio, 2019 - 22:46

PS warum sollte ich Quellen nennen, Sie aber nicht?

Ritratto di Harry Dierstein
Harry Dierstein 31 Marzo, 2019 - 10:49

Wenn Jasmin Ladurner sich selbst als "Nicht-Feministin" bezeichnet, dann ist das völlig plausibel und nicht zu kritisieren! Sie hat nämlich begriffen, dass Frauen im 21. Jahrhundert (in Mitteleuropa) keine schützens- und förderungswürdige Sonderlingsgruppe mehr darstellen, sondern eine vollständig gleichstellte und gleichwertige (gute) Hälfte der Bevölkerung repräsentieren.

Sie nutzt freimütig die Errungenschaften der Emanzipation der letzten Jahrhunderte und hat völlig zu Recht erkannt, dass es künstliche aufoktroyierte Steuerungsmechanismen (wie Quoten oder Sprachvergewaltigung mittels Gender*Sprech) nicht braucht, um es in der Gesellschaft oder Politik zu etwas zu bringen.

Insofern bin ich (zum ersten Mal) mit einer Äußerung der Jungpolitikern absolut einverstanden und hoffe, dass sie durch ihr Vorbild andere Mädchen und junge Frauen dazu inspiriert, sich stärker im öffentlichen Leben zu engagieren. (Was ja dann in Konsequenz theoretisch dazu führen könnte, dass Frauen endlich vermehrt Frauen wählen und nicht mehr so häufig Männer.)

Ritratto di Christoph Moar
Christoph Moar 31 Marzo, 2019 - 13:19

Ich habe keine Vorbehalte gegen Frau Ladurner. Und falls sie dezidiert nicht-feministisch fühlt und agiert, ist das ihr Ding, und das Ihrer WählerInnen, um mal den Gendersprech hier mit reinzuziehen.
Was mir aber aufgefallen ist: in Gesprächen nach gemeinsam abgeschlossenem Studium hatten sich etliche meiner Mitkommilitoninnen als dezidiert nicht-Feministisch betrachtet. Erstaunlicherweise betrachten sie sich heute, nach über 20 Jahren, nicht mehr dezidiert nicht-Feministisch. Im Gegenteil. Ich finde das bemerkenswert.

Vielleicht ein Bias der Jugend?

Ritratto di Harry Dierstein
Harry Dierstein 31 Marzo, 2019 - 18:02

Beim Feminismus der jetzigen Postmoderne geht es den Aktivistinnen leider vornehmlich nur um GleichbeRECHTigung und nicht um die GleichSTELLUNG der zwei Geschlechter und ihren zahlreichen, mannigfaltigen Ausprägungen. (Dies könnte man volkstümlich auch als Rosinenpickerei bezeichnen.)

Wenn's also nachts um drei unten raschelt, dann geht ER runter um nachzuschauen, ob da ein Eindringling ist, die Emanze bleibt oben liegen. Wenn der Wagen die verschneite Steigung nicht mehr schafft, dann geht ER raus in die Kälte, um die Schneeketten aufzuziehen, sie bleibt drin sitzen und chattet mit ihren Freundinnen. Wenn irgendwo ein (Schiffs)-Unglück passiert, dann heißt es immer noch: „Frauen und Kinder zuerst.“

Stark neugierig bzw. mittlerweile extrem desillusioniert suche ich immer noch die tolle Karrierefrau, die dem Mann den Haushalt überträgt, das Leben draußen in der Wildnis alleine meistert und ihm die Erziehung der Kinder überlässt. (Den angeblichen Minderverdienst von 7% , den Frauen in der Freien Wirtschaft angeblich weniger erhalten sollen, wäre er natürlich bereit durch einen Nebenjob auszugleichen. Schließlich darf das Shopping ja nicht zu kurz kommen!)

Scheinbar muss es solche Frauen ja offenbar geben, denn es wird immer wieder kolportiert, dass die böse Männerwelt sie in ihrer Entfaltung behindern würde. Ich hingegen behaupte, dass dies lediglich eine ideologische Fantasie einer weiblichen Modellvorstellung ist, die in der Realität allenfalls in homöopathischen Spuren anzutreffen ist.

Sehr, sehr gerne lasse ich mich aber eines Besseren belehren und bin gespannt, ob es diese Frauen aus der feministischen Erzählung da draußen tatsächlich gibt. Bislang habe ich noch keine einzige kennenlernen dürfen.

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