Wahlen
Arnaud Jaegers/Unsplash
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Gemeindewahlen

Gemeinsam geht’s nicht?

Bringen Einheitslisten mehr Demokratie oder die Wähler durcheinander? Bei “Pro & Contra” diskutierten Philipp Achammer (SVP) und Paul Köllensperger (Team K).
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Ritratto di Sebastian Felderer
Sebastian Felderer 5 Febbraio, 2020 - 19:52

Habe es schon versucht, in etwa zu schildern, wie es in den ländlichen Gemeinden aussieht. Paul Köllensperger hat vollkommen Recht damit, dass eine Einheitsliste eine in jeder Hinsicht "bessere" Gemeindeverwaltung abgeben würde. Wenn das Wörtchen "aber" nicht wäre. Eine Vorstufe zur Veränderung ist die interethnische Liste, mit vereinten Kräften gegen die Mehrheitspartei. Schon da runzeln viele die Stirn. Es geht nicht so leicht, eine "technische" Gemeindeverwaltung zusammenszustellen. Würde sogar sagen, zu 90 % unmöglich. Leider sind wir als Personen doch alle politisch gefärbt, oder glauben zumindest, es sein zu müssen. Versuchen wir mal eine Bürgerliste in der Gemeinde zusammenzustellen, welche der Summe der Oppositionsparteien im Landtag entspricht. Dazu noch den derzeitigen Koalitionspartner. Möglich? Ich sage, nicht unmöglich, aber sehr schwierig, schon das Zusammenstellen des gemeinsamen Programms und mehr noch das Zusammenhalten nachher. Ich winke ab, bin einfach nicht zu überzeugen davon. Es drängt sich ein Vergleich in mir auf, die Pestiziddebatte. Auch da, goldrichtig die Grundsatzüberlegung und die Bemühung zur Veränderung. Aber nicht durchführbar, wenn nicht in kleinen Schritten über Jahrzehnte. Beginnen muss jemand damit, einverstanden. In der Gemeindepolitik haben einige schon begonnen gehabt und sind auf die Nase gefallen. Der Wähler und auch der Kandidat lässt sich nicht einfach so steuern, so wie es sich die Schädlinge und Pilze beim Obstbau nicht verbieten lassen, Schäden zu verursachen, wenn sie nicht bekämpft werden. Also wird auch im Gemeinderat bis auf weiteres "gekämpft " werden, um die eigenen Interessen zu vertreten. Eine Demokratie stützt sich auf Mehrheiten und die müssen sicher auch weiterhin gefunden werden. Eine vorgetäuschte oder erzwungene Einigkeit um jeden Preis, das haben wir schon in der SVP mehr als genug.

Ritratto di Sepp Bacher
Sepp Bacher 6 Febbraio, 2020 - 11:10

Einheitslisten gibt es schon in vielen Gemeinden; es sich die SVP-Listen. Und oft scheint es auch gut zu funktionieren, z. B. im Passeiertal (Moos, St. Leonhard, St Martin). In den beiden letzteren gibt es schon seit vielen Jahren Bürgermeister/innen der Arbeitnehmer. Die SVP gibt auch den alternativen Kandidaten Platz. Und es scheint gut zu funktionieren, obwohl nicht alle für die SVP sind. Bei Landtagswahlen gibt genauso wie in anderen Gemeinden ein Vielfalt an Stimmen. Da hat sicher auch Köllensperger davon profitiert.
Wenn weitere Einheitslisten, dann sollten es Sammellisten der Opposition sein! Jede/r Kandidat/in muss aber seine Anschauungen und Ziele offen legen. Bei Abstimmungen kann jede/r nach eigener Überzeugung stimmen. Je nach Personen und Charakteren kann es auch schwierig werden; muss aber nicht sein!

Ritratto di Sebastian Felderer
Sebastian Felderer 5 Febbraio, 2020 - 20:04

Kann es mir nicht verkneifen, dem Team K einen kleinen Seitenhieb zu verabreichen. Wenn dem so wäre, wie Paul Köllensperger sagt, dann dürfte nicht stillschweigend hingenommen werden, dass Bemühungen genau in diese angepeilte Richtung im Keime erstickt werden, von Leuten die zwar eine dicke Brieftasche haben mögen, aber nichts im Kopf und keinen Respekt noch dazu. Diesen Vorfall werde ich nie vergessen, selbst nach 50 Jahren politischer Abhärtung nicht. Dafür ist nun alles nicht mehr mein Problem. Es lebe die Freiheit.

Ritratto di Martin Federspieler
Martin Federspieler 5 Febbraio, 2020 - 22:14

Die Einheitsliste kann Team K gerne mit Grünen, PD, Bürgerlisten u.dgl. machen, da braucht es die SVP nicht.
Was dem Herrn Köllensperger da vorschwebt ist wohl eher eine Trittbrettfahrer-Liste.
Mit den gelben Sprechblasen Protestwähler bei Landtagswahlen zu motivieren ist halt um einiges leichter als Leute für Gemeindewahlen zu finden, welche sich für eine 1-Kopf-Partei als Kandidat zur Verfügung stellen, von der niemand genau weiß, wofür sie steht, als dass sie halt angeblich alles besser machen würden als andere.
Aber bitte nicht falsch verstehen: ich respektieren jeden der sich politisch einsetzt, vor allem auch auf Gemeindeebene. Davon lebt die Demokratie!

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