cff_turista_de_4.jpg
Costa Family Foundation
Advertisement
Advertisement
Migration

„Ich bin kein Tourist“

Die „Costa Family Foundation“ startet heute eine besondere Sensibilisierungskampagne. Plakate an den Bushaltestellen sollen die Betrachter zum Nachdenken bringen.
Advertisement
Advertisement
 
„Ich bin kein Tourist, ich bin ein Mensch“: Das ist der Titel einer Kampagne mit der die „Costa Family Foundation“ die Menschen zum Thema Migranten sensibilisieren möchte. Der Startschuss zu Kampagne erfolgt am 6. Mai. An ausgewählten Bushaltestellen werden dann drei Wochen lang großflächige Plakate ausgehängt werden.
Im Zentrum der bewusst provokanten Kampagne stehen die Begriffe von Gastfreundschaft und Aufnahme.  Aspekte, die für eine Region, die hauptsächlich vom Tourismus lebt, von zentraler Bedeutung sind. „Wir möchte eine andere Perspektive aufzeigen, die über die üblichen Klischees und laut heraus gebrüllten Vorurteile hinausreicht“, sagt Elide Mussner Pizzinini.
 
cff_turista_de_1.jpg
 
Pizzinini, die seit acht Jahren die „Costa Family Foundation“ leitet, weiter: „Ziel ist es, Brücken zu bauen – wie schon vor Jahren der mittlerweile in Vergessenheit geratene Südtiroler Politiker Alexander Langer gefordert hat – und zwar aus den Brocken der Mauern, die man endlich einreißen sollte. Denn eine in sich gekehrte, geschlossene Gemeinschaft, die sich empfindungslos stets in Abwehrhaltung befindet und das eigene „Ich“ verteidigt, wird auf fatale Art und Weise abgestanden, welkt dahin und verliert ihre Fruchtbarkeit.
Die Mitarbeiter der Costa Family Foundation haben in den vergangenen Monaten vier Menschen getroffen, die eine Zeit lang zu Gast in der Casa Sole von St. Ulrich in Gröden waren. Der Fotograf Gustav Willeit hat sich abgelichtet. Es sind Debo aus Mali, Oyem aus Nigeria, Kane von der Elfenbeinküste und Nouri aus Afghanistan. Es sind Männer, die alles verloren haben und die bei uns die Möglichkeit suchen, etwas wiederzufinden. „Sie bitten um etwas Raum, denn der ihre ist ihnen gestohlen, entzogen, zerstört worden. Ist die Vorstellung wirklich so schwer, ein bisschen Platz für sie zu machen?“, fragen jetzt die Kampagnenmacher.
 
cff_turista_ita_2.jpg
 
Die vier Migranten sind die Sujets der Plakate. In kurzen Worten erzählen sie darauf auf Deutsch, Italienisch und Ladinisch ihre Gesichte. Der Claim „Ich bin kein Tourist, ich bin ein Mensch“ soll den grundlegender Unterschied betonen: Ein Tourist ist jemand, der einen Ort aufsucht, um dort Ferien zu machen. Südtirol beherbergt jedes Jahr Millionen Touristen, die tatsächlich auch die wirtschaftliche Haupteinnahmequelle darstellen. Der Migrant – oder Geflüchtete – dagegen entscheidet sich für Europa, weil er auf der Flucht vor Gewalt, Krieg und Zerstörung ist. 
Was also verbindet Touristen und Migranten? Praktisch gar nichts, abgesehen von der Tatsache, dass beide Menschen sind. Und während ersterer überall akzeptiert ist, weil er Wohlstand bringt, wird letzterer meistens abgelehnt, weil er für das steht, was die Menschen nicht sehen wollen.
 
cff_turista_lad_3.jpg
 
Michil Costa: „Der Migrant ist unser Negativ-Spiegel – Weiß und Schwarz, Tag und Nacht, Sonne und Mond. Wir aus der reichen westlichen Welt, die wir von gewaltigen Vorteilen profitieren, wollen nicht wahrhaben – in erster Linie aus Egoismus – dass der Fremde, der vermeintlich von draußen kommt, auch in uns selbst lebt. Jeder von uns trägt seinen eigenen „Feind“ in sich; jeder von uns ist Kain, jeder von uns ist sich selbst ein Fremder.
Die Costa Family Foundation wurde vor 12 Jahren von der Hoteliersfamilie Costa aus Corvara ins Leben gerufen. Nach einer Indienreise und einem Treffen mit Jetsun Pena, der Schwester des Dalai Lama beschlossen Michil Costa und seine Frau Joe Pedrollo eine Stiftung ins Leben zu rufen. Ziel der Stiftung ist es nicht nur Hilfsprojekte zu initiieren, sondern sie auch danach noch weiter zu begleiten. 2008 startete man mit einem Waisenhaus für 34 tibetanische Flüchtlingskinder in Dharamsala in Nordindien. Inzwischen betreut die Stiftung über ein Dutzend Projekte in Indien, Nepal, Afghanistan, Togo, Uganda und Äthiopien.
Zum Credo der Costa Family Foundation gehört es aber auch im eigenen Land Aufmerksamkeit zu schaffen und zur Aufmerksamkeit anregen. „Die Kampagne möchte die Menschen dazu einladen, sich zu öffnen, statt sich zu verschließen“, beschreibt Elide Mussner Pizzinini die Aktion. Und weiter: „Sich selbst durch die Augen des anderen zu betrachten, weil Gastfreundschaft ein Quell des Reichtums ist, weil eine Gemeinschaft, die sich in ihren Schützengräben einbunkert und Opfer der eigenen Konservierung wird, verkümmert, krank wird und sich zurückentwickelt.
Advertisement

Aggiungi un commento

Ritratto di Sepp Bacher
Sepp Bacher 6 Maggio, 2019 - 08:54

Gute Initiative

Ritratto di Manfred Klotz
Manfred Klotz 6 Maggio, 2019 - 10:24

Hut ab Herr Costa!

Ritratto di elisabeth garber
elisabeth garber 6 Maggio, 2019 - 19:58

Dem kann ich nur beipflichten...

Ritratto di gorgias
gorgias 6 Maggio, 2019 - 13:08

Zum Thema Einwanderung brauchen wir weder Panik noch Gemenschle, sondern eine nüchterne Debatte mit offenen Ausgang.

Man hat wohl echte Migranten abfotografiert, aber allen am Ende das selbe Sprüchlein in den Mund gelegt. Das wirkt auf mich nicht authentisch, sondern effekthascherisch.

Ritratto di kurt duschek
kurt duschek 6 Maggio, 2019 - 13:27

....lieber Gorgias, es dürfte Ihnen nicht entgangen sein, dass diese Aktion eine Werbe- bzw. Sensibilisierungsaktion ist. Offensichtlich ist es das Ziel dieser Aktion die Menschen dieser reichen Provinz auf diese Problematik der Flüchtlinge aufmerksam zu machen.

Ritratto di gorgias
gorgias 6 Maggio, 2019 - 14:51

Wir wurden schon alle mit allen möglichen Bildern konfrontiert. Wieviel Sensibilisierungspotential ist da noch übrig ausgeschöpft zu werden?

Ritratto di kurt duschek
kurt duschek 6 Maggio, 2019 - 15:06

....noch genügend, und vor allem guter Wille auch auf politischer Seite. Übrigens wüsste ich nicht wen dies stören sollte.

Ritratto di gorgias
gorgias 6 Maggio, 2019 - 15:18

Es ist störend weil es viele Aspekte ausblendet und das Migrationsproblen auf Einzelpersonen und deren Einzelschicksale herunterbricht, die zudem auch noch künstlich uniform dargestellt werden.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 6 Maggio, 2019 - 15:24

es geht immer um Einzelpersonen und deren Einzelschicksale.

Ritratto di gorgias
gorgias 6 Maggio, 2019 - 15:47

Nicht wenn es darum geht politische Maßnahmen zu treffen. Da ist immer mehr als der einzelne zu betrachten, sondern das Ganze in seinen Zusammenhängen.

Nebenbei werden diese Einzelschicksale dermaßen uniform und beliebig geschildert, dass sich da wenig erschließen läßt.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 6 Maggio, 2019 - 15:49

auch „wenn es darum geht, politische Maßnahmen zu setzenl, geht es immer um Einzelschicksale und Einzelpersonen.
Es gibt keine „Masse Menschen“, das haben wir wohl doch überwunden.

Ritratto di gorgias
gorgias 6 Maggio, 2019 - 16:03

Diese Sichtweise führt dazu dass alles unübersichtlich und emotionalalisiert und jegliche Politik blockiert wird.
Die Politik ist nicht für Einzelschicksale zuständig.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 6 Maggio, 2019 - 16:08

Das sagt immer der, der selbst grad nicht SELBST als Individuum betroffen ist.
Es gibt NUR Einzelmenschen:
Menschenrechtskonvention, Artikel 6 (Anerkennung als Rechtsperson):
„Jeder hat das Recht, überall als rechtsfähig anerkannt zu werden“.
Es gibt keine „Masse Mensch“.

Ritratto di gorgias
gorgias 6 Maggio, 2019 - 16:23

Trotzdem werden politisch keine Einzelschicksale abgehandelt. Eine Einwanderungs- und Migrationspolitik schaut nicht auf einzelne, sondern legt allgemeine Regeln fest.
Und überall rechtsfähig zu sein, bedeutet nicht automatisch überall ein Aufenthaltsrecht zu haben.

Ritratto di Servus Leute
Servus Leute 6 Maggio, 2019 - 16:23

Die Menschenrechtskonvention ist klar: Jeder Mensch ist gleich an Rechten. Eine menschenwürdige Politik ist deshalb sehr wohl für Einzelschicksale zuständig. Wie Peter Gasser sagt: es gibt nur Einzelmenschen. Es gibt keine abstrakte Menschheit, die Menschheit ergibt sich aus den Einzelschicksalen.

Ritratto di kurt duschek
kurt duschek 6 Maggio, 2019 - 17:21

....absolut einverstanden!

Ritratto di gorgias
gorgias 6 Maggio, 2019 - 19:46

Welche Menschenrechtskonvention ist da genau gemeint?
Und dass diese besagt jeder sei gleich an Rechten kann auch nicht stimmen. Ausländer haben keine Bürgerrechte und dein Nachbar hat kein Recht auf dein Eigentum.
Man sollte vermeiden schwammig zu formulieren, sonst braucht man sich nicht wundern wenn alles konfus wird.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 6 Maggio, 2019 - 19:56

Es dürfte Ihnen entgangen sein, dass dies nicht „schwammig formuliert“, sondern wörtlich zitiert war (ein Blick ins göttliche Google hätte genügt): fragen Sie nicht, recherchieren Sie bitte selbst, bevor Sie schreiben.
Niemand hat behauptet, dass Diebstahl ein „Bürgerrecht“ wäre: wie kommen Sie auf eine solche Absurdität?

Ritratto di gorgias
gorgias 6 Maggio, 2019 - 20:04

Sie haben es nicht verstanden. Wenn jemand das Eigentum an einer Sache hat und ein anderer nicht, dann sind sie nicht gleich an Rechten. Und wo steht das Gleich an Rechten und in welchen Zusammenhang? Bürgerrechte sind wie Wählen sind da wohl nicht gemeint.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 6 Maggio, 2019 - 20:09

Ich liebe diesen Satz: „Sie haben es nicht verstanden“.
Sie erlauben, dass ich Ihnen einen schönen Abend wünsche.
(gleich an Rechten bedeutet nach euklidischer Logik, dass jeder dasslbe Recht an SEINEM Besitz hat; außerhalb der euklidischen Logik erübrigt sich jede Diskussion - da kraule ich lieber vor Langeweile die Katze hinterm Ohr).

Ritratto di gorgias
gorgias 6 Maggio, 2019 - 20:24

Dann werden Sie auch verstehen, dass jeder Mensch die Bürgerrechte seines Landes besitzt und nicht die jenes anderer Länder. Deswegen haben Nicht-Bürger nicht die selben Rechte wie Staatsbürger.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 6 Maggio, 2019 - 20:27

Es ist Ihnen auch entgangen, dass wir über Menschenrechte sprachen, nicht über Bürgerrechte.
Ich bleibe bei der Katze.

Ritratto di gorgias
gorgias 6 Maggio, 2019 - 21:10

Ist mir im Prinzip nicht entgangen, aber wenn man nicht richtig zitiert mit Quellenangabe und solche Sätze wie "Jeder Mensch ist gleich an Rechten." abgibt braucht es eine Präzisierung.

Und ob Sie eine Katze haben hat nichts mit der Diskussion zu tun und geht mir am Arsch vorbei. Und wenn Sie sich schon verabschieden, dann sollte es dabei bleiben auch wenn das wenn schon in einem Live-Chat gehört und in einer Kommentarbereich deplatziert bis unhöflich ist, weil man damit höchstens sagen will, dass es einen nicht weiter interessiert, was jemand noch zu sagen hat und nicht mehr darauf regieren will. Lustig ist nur, dass Sie sich dann trotzdem wieder melden.

Ritratto di kurt duschek
kurt duschek 7 Maggio, 2019 - 07:39

....wer sich hier immer wieder meldet ist wohl Gorgias. Werde mir jetzt auch eine Katze zum kraulen zulegen.

Ritratto di gorgias
gorgias 7 Maggio, 2019 - 09:50

Ich verabschiede mich aber nicht vorher.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 7 Maggio, 2019 - 09:57

... und ich nehme mir die Freiheit, im jeweiligen Augenblick zu tun, was mir opportun erscheint. Neue Situation, neue Entscheidung.
Warum sollte ich mich (von Ihnen) konditionieren lassen. Beginnen Sie doch nicht wieder das „alte Spiel“...?
Auch wenn Sie nun nochmals provozieren: Katze, komm her.

Ritratto di kurt duschek
kurt duschek 7 Maggio, 2019 - 13:01

....und ich verabschiede mich nachher !

Ritratto di Servus Leute
Servus Leute 7 Maggio, 2019 - 11:02

so viel Allgemeinbildung, dass man den ersten Satz der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte kennt, setz ich schon voraus!

Ritratto di Servus Leute
Servus Leute 6 Maggio, 2019 - 23:16

jeder sei gleich an Rechten kann auch nicht stimmen?

https://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeine_Erkl%C3%A4rung_der_Menschenrechte

es wäre hilfreich, wenn man 2019 endlich bei der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 ankommen würde.

Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.

aber gorgias kommt sofort mit den "Ausländern", er will ihnen die Menschenrechte nicht gönnen. Weil er 2019 die Grundidee der Menschenrechte nicht verstehen will.

Ritratto di gorgias
gorgias 7 Maggio, 2019 - 10:04

Dann ist es vielleicht Zeit, dass Sie wieder am Boden ankommen:
Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte ist ein Ideal, an dem Orientierung zu finden sei[5], keine verbindliche Rechtsquelle des Völkerrechts.[6] Als solche sind sie nicht justiziabel, nicht einklagbar.
https://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeine_Erkl%C3%A4rung_der_Menschenrechte

Ein demokratischer Staat ist in erster Linie seinen Bürger gegenüber verantwortlich.
Eine Demokratie, die nicht bedacht ist, die Voraussetzungen seiner Grundordnung zu erhalten, gibt sich selbst auf.

Ritratto di 19 amet
19 amet 7 Maggio, 2019 - 10:32

Sie haben immer Recht. Was Sie sagen ist die einzige Wahrheit. Sie sind einfach der Beste.Passt es so ? Dann sind wir sicher vor weiteren endlosen Diskussionen um des Kaisers Bart ?

Ritratto di kurt duschek
kurt duschek 6 Maggio, 2019 - 15:24

....ich finde die Aktion berechtigt, zutreffend, nützlich und nicht störend!

Ritratto di network social
network social 6 Maggio, 2019 - 13:19

Ich habe grössten Respekt vor Menschen aus allen Herkunftslaendern aber wieso gibt es immer nur Kampagnien zu Herrschaften die irgendwo fluechten mussten, wieso gibt es keine Kampagnien um der Oeffentlichkeit mal klarzumachen welche katastrophalen Zustaende bei uns in den Altersheimen herrschen, die Suedtiroler die nach dem zweiten Weltkrieg das Land wieder in die Reihe bekommen haben bekommen fuer die vielen tausend Euros die Angehoerige bezahlen ueberhaupt keine Betreuung. mal 2 Betreuer auf 30 Pflegefaelle sind gang und gaebe , ohne 50 prozent auslaendisches pflegepersonal musste man fast alle Altersheime zusperren, der Suedtiroler ist im eigenen Land einfach nichts wert. Und nochmals ich habe groessten Respekt gegenueber allen Menschen aber das es in Suedtirol auch Probleme gibt das sollte sich die Oeffentlichkeit schon auch mal im Klaren sein

Ritratto di kurt duschek
kurt duschek 6 Maggio, 2019 - 13:23

....vollkommen einverstanden. Frage: warum ergreifen Sie nicht die Initiative und werden aktiv? Nur verlangen die sogenannten Anderen sollten aktiv werden ist zu einfach!

Ritratto di Oskar Egger
Oskar Egger 6 Maggio, 2019 - 17:37

Ich pflichte Gorgias bei, denn ich glaube, hier geht es auch wieder um Wahlpropaganda, die das (schlechte) Gewissen der Wähler, das überall und andauernd angesprochen wird, bekräftigen soll, sicher nicht um Aufklärung. Paktelt man mit der Lega usw., muss man andererseits an die braven Bürger denken, die sich an afrikanische Verhältnisse zu gewöhnen haben, weil es konveniert. Wenn man allgemein christlich, jüdisch oder buddhistisch wäre, oder auch nur simpel spirituell, bräuchte es diese "Aufklärungskampagne" ja gar nicht. Eigentlich wirklich schlimm. Niemand hat je so etwas für einen Chinesen getan.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 6 Maggio, 2019 - 17:43

Was meinen Sie in diesem Zusammenheng mit „afrikanischen Verhältnissen“?

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 6 Maggio, 2019 - 18:40

Das täte mich auch interessieren, worauf ich mich da zu gewöhnen hätte.

Ritratto di elisabeth garber
elisabeth garber 6 Maggio, 2019 - 19:58

@Oskar Egger
Können sie beweisen, was sie der Costa Family Foundation unterstellen?

Ritratto di Servus Leute
Servus Leute 6 Maggio, 2019 - 23:18

wer soll das Wahlpropaganda betreiben? die Onlus Costa Family Foundation? Kandidiert da wer oder habe ich was verpasst?

Ritratto di Mensch Ärgerdichnicht
Mensch Ärgerdichnicht 7 Maggio, 2019 - 12:53

Von Propaganda kann wohl kaum die Rede sein, aber eine politische Orientierung der Plakate ist auf jedem Fall nicht von der Hand zu weisen. Dass dann die Foundation rein zufällig genau vor den Wahlen so eine Plakatkampagne startet, scheint wohl auch eher unwahrscheinlich.

Ritratto di Servus Leute
Servus Leute 7 Maggio, 2019 - 14:02

zum Glück gibt es eine Stiftung mit dieser politischen Orientierung. Und der Zeitpunkt wird einigen halt nie passen.

Ritratto di Manfred Klotz
Manfred Klotz 7 Maggio, 2019 - 10:42

Herr Egger, die Chinesen sind hier auch niemals so zur Zielscheibe des Fremdenhasses geworden, wie Menschen aus dem Mittleren Orient oder aus Afrika. Und das auch nur weil sie - zutreffend oder nicht - mit Muslimen gleichgestellt werden, also geht es im Grunde eigentlich um einen Glaubenskrieg.
Überdies wandern und wanderten die Chinesen mit einem vollständig verschiedenen wirtschaftlichen Background ein und sind in der Lage sich eine Existenz aufzubauen. Dass auch da nicht alles Gold ist was glänzt, sei nur am Rande erwähnt, kümmert die rechten Schreier aber wenig.

Ritratto di Oskar Egger
Oskar Egger 8 Maggio, 2019 - 21:13

MITTELVORBINDUNG/PRENOTAZIONE IMPEGNO DI SPESA D180011982
Esercizio/Jahr 2018 2019
Importo/Betrag 17.290,00 7.410,00
012 U19012.0120 259889 92028490214 92028490214 81822-02.02.2018 A 5.694,00 3.986,00 0,00 2.790,20
01 COSTA FAMILY FOUNDATION -
ONLUS
VIA COL ALT 105 - CORVARA 5.694,00 70,00

Ritratto di Mensch Ärgerdichnicht
Mensch Ärgerdichnicht 6 Maggio, 2019 - 17:58

Nicht sehr gendergerecht diese Kampagne, wo bleibt der Aufschrei der Feministinnen? Wurde der Beirat für Chancengleichheit über diesen Misstand informiert, was sagen die dazu?

Ritratto di gorgias
gorgias 8 Maggio, 2019 - 16:45

Für einige Flüchtlinge würde eine andere Variante passen mit:
NON SONO UN TURISTA,
sono un . . .

Und nochmals: Nicht alle Flüchtlinge sind Vergewaltiger, doch ich kann mich nicht erinnern, wann das letzte Mal in Bozen am helligsten Tage eine 15jährige von ihren Fahrrad gezerrt wurde, einen Bauchhieb erhielt und dann benommen in einen nicht gut sichtbaren Bereich der Talferwiesen vergewaltigt wurde.

Vielleicht brauchen wir eine Sensibilisierungkampagne, die auch auf problematische Aspekte von Massenimmigration aufmerksam macht.

Ritratto di kurt duschek
kurt duschek 8 Maggio, 2019 - 17:02

....sono un ... was oder wer sollte er/sie schon sein? Ein hilfesuchender Mensch, ein Mann, eine Frau !! Jeder kann selbst entscheiden, ob und wie er helfen will und kann oder ob er bevorzugt ganz einfach alles zu ignorieren. Alle haben verstanden, dass Gorgias nicht "mitspielen" will!

Ritratto di gorgias
gorgias 8 Maggio, 2019 - 17:25

Nicht alle sind Hilfesuchende sondern es gibt auch Glücksritter und Asylbetrüger. Die kalkulierte Risiken eingehen und von der Familie finanziert und nach Europa geschickt werden. Jene für denen nur das Beste gut genug ist und zwar Asyl in Deutschland oder Schweden. Denen Italien nicht gut genug ist und wo sich in Brixen eine Turnhalle voller "Hilfesuchender" über Nacht leert, weil wir anscheinend nicht gut genug sind, dass wir ihnen helfen dürfen. Wer hier nicht mitspielen will, ist augenscheinlich, doch einige sind zu doof, um es zu kapieren.

Ritratto di kurt duschek
kurt duschek 8 Maggio, 2019 - 17:44

....die Skepsis von Menschen gegenüber Hilfesuchenden kann ich nachvollziehen, dies ist zu respektieren und ich respektiere dies. Ich helfe wo ich kann und glaube deshalb auch nicht, dass jemand mich aus diesem Grund als doof bezeichnen sollte.

Ritratto di Servus Leute
Servus Leute 10 Maggio, 2019 - 01:13

"nicht alle Flüchtlinge sind Vergewaltiger"
jo, --->
nicht alle Tiroler sind Nazis.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 10 Maggio, 2019 - 07:14

... ich würde als Flüchtling auch nicht bei Ihnen bleiben...

Ritratto di gorgias
gorgias 10 Maggio, 2019 - 07:23

Haben Sie wirklich nicht mehr als solche dumme Bemerkungen beizutragen, die keinen Sinn ergeben?
Ist Ihnen bewusst, dass Sie dabei noch Fluchtsituationen trivialisieren?

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 10 Maggio, 2019 - 07:48

Sie konnten den Sinn meines Beitrages nicht erfassen? ... schade.
.
Und ja, ich sehe an den armen Teufeln auf der Strasse, dass es reiche Fuzzis sind, von Ihren Familien bezahlt und geschickt, um uns auszunutzen... und dann beleidigen diese auch noch die Gorgíase, indem sie lieber nach D wollen, dieses undankbare Zeugs aber auch!
- woran erinnern mich jetzt gleich diese Beleidigungen ad personam wieder, da war doch was....?

Ritratto di gorgias
gorgias 10 Maggio, 2019 - 08:25

Ich bin bestimmt nicht beleidigt. Doch die Not muss wohl auf sehr hohem Niveau sein, wenn man von Italien nach Deutschland flüchten muss.

Ein Grund der Migration ist genau die Steigerung des Lebensstandards in den Herkunftsländern, die erst die Ressourcen hergibt, um so eine Unternehmung zu starten.
Dass es dann in Europa nicht alle schaffen was sie sich vorstellen ist eine andere Sache, aber mit asylberechtigten Flüchtlingen hat das in vielen Fälle sehr wenig zu tun.
Sehen Sie sich den gelungenen Film Joy an, dann wachen Sie vielleicht von Ihrem Schlaf der Gerechten auf.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 10 Maggio, 2019 - 14:00

... also ich würde, wäre ich in dieser Situation, auch SO SCHNELL WIE MÖGLICH von Italien nach Deutschland weiter„fliehen“... aber ganz sicher!

Ritratto di gorgias
gorgias 10 Maggio, 2019 - 16:46

Ich nehme zur Kenntnis, dass sie das Thema nicht ernst nehmen wollen.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 10 Maggio, 2019 - 17:52

Wie kommen Sie darauf?
Ich meine dies sehr ernst.

Ritratto di gorgias
gorgias 10 Maggio, 2019 - 18:12

Dann würde ich aufhören den Kasperle zu spielen und solche dummen Witze zu einem so ernsten Thema zu machen

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 10 Maggio, 2019 - 18:19

Oberhandtechniken benutzt nur der Schwache.
Sie können diese Art & Weise des Kommunizierens nicht lassen: da ist besser, man stellt Ihnen möglichst aus.

Ritratto di gorgias
gorgias 10 Maggio, 2019 - 18:40

Zuerst diesen Schmarrn schreiben:

... also ich würde, wäre ich in dieser Situation, auch SO SCHNELL WIE MÖGLICH von Italien nach Deutschland weiter„fliehen“... aber ganz sicher!

Und dann plärren, weil man nicht ernst genommen wird.

Lernen Sie doch Respekt vor einem so diffizielen und schwerwiegenden Thema.

Ritratto di kurt duschek
kurt duschek 11 Maggio, 2019 - 09:02

....hoffnungslos ist niemand auf der Welt ??

Ritratto di elisabeth garber
elisabeth garber 10 Maggio, 2019 - 15:46

@ PG ->Bin der Meinung, dass es hier einige gibt, die sich immer wieder neue Accounts (alla Firlefanz oder Karcher etc.) anlegen, um in Ruhe ihre ideologisch-soziale Unbildung auszuleben. Kaum
'eignet' sich ein Artikel, geht's los.
Wer es notwendig hat, beleidigend aufzutreten (es sind ausschließlich Anonyme), ist immer Sklave seiner eigenen Ideologie/Ersatzreligion.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 10 Maggio, 2019 - 18:22

@EG
... so ist es. Und es ist meist besser, man weicht Ihnen aus.
Ideologie oder Dogamata unterliegen dem Glauben und entziehen sich rationaler Argumentation.

Ritratto di Sepp Bacher
Sepp Bacher 8 Maggio, 2019 - 17:47

Die Behörden sind vorsichtig, und geben nur wenig preis. Es könnte auch Ungereimtheiten geben. Die Zeitungen bringen alle verschiedene Versionen. Sollte es so sein, wie das Mädchen erzählt, dann ist das eine schlimme Sache. Es wäre aber ein Einzelfall, denn von Schwarzafrikanern gab es bisher diesbezüglich wenige Probleme. Jedenfalls kam es auch schon vor, dass Jugendliche Einwanderern die Schuld zuschieben, weil sie sich vor den Eltern und den Bekannten schämen, die Wahrheit zu sagen. Ich erinnere mich einen Fall eines jungen Kalterers, der behauptete von unbekannten Ausländern zusammengeschlagen worden zu sein. Dann stellte sich heraus, dass die Wahrheit ganz eine andere war. Ich möchte dem Mädchen nicht unrecht tun, doch wie die Begebenheit geschildert wird, ist sie schwer zu glauben!!

Ritratto di elisabeth garber
elisabeth garber 9 Maggio, 2019 - 14:02

Ich persönlich finde es bedenklich, dass Salto.bz über den schrecklichen Vorfall nicht berichtet/e. Momentan ist es auch nicht grad angebracht Fälle zu zitieren, in denen 'dann alles ganz anders' war, als ursprünglich von den Opfern erzählt. Respekt vor dem Leid des Mädchens und deren Familie ist angesagt.
Auch eine Nicht- Berichterstattung ist Wasser auf die Mühlen all jener, für welche die Schuldigen schon im Vorhinein klar sind.

Ritratto di Sepp Bacher
Sepp Bacher 9 Maggio, 2019 - 17:05

Leider sind die Informationen der verschiedenen Medien auch am zweiten bzw. dritten Tag sehr unterschiedlich, auch was den Ort und die Bilder betrifft. Jede Version verleitet zu anderen Spekulationen. Die Empörung darüber, was dem Mädchen passiert ist, finde ich gerechtfertigt. Aber mit den Spekulationen, wer der oder die Täter waren sollten unterlassen werden. Wahrscheinlich gibt die Staatsanwaltschaft in einigen Tagen mehr Fakten preis. Wir sollen aber niemanden beschuldigen, weder als Einzel-Person und noch schlimmer als Gruppe oder schwarze Rasse, bevor man Genaues weis!

Ritratto di elisabeth garber
elisabeth garber 10 Maggio, 2019 - 14:53

Es ging mir um zwei Feststellungen und meine ganz persönliche Meinung hierzu. In den ' Fettnapf' bin ich bewusst getreten, weil ich nebenbei der Meinung bin, dass dieser Artikel "Ich bin kein Tourist" mit dem bedauernswerten Vorfall in BZ so gut wie gar nichts zu tun hat. Inzwischen dient/e er aber offensichtlich als Vorlage für eine 'andere Diskussion'.

Ritratto di Sepp Bacher
Sepp Bacher 10 Maggio, 2019 - 16:59

Du hast Recht! Ich komme auf den Artikel zurück um eine Brücke zu schlagen. Die beiden jungen Männer in den Fotos sind Westafrikaner, wie die meisten Schwarzen in Südtirol. Sie waren oder sind in St. Ulrich untergebracht, wie ebenfalls viele andere in anderen Orten. Der erste Ort war Prissian, weil das Land dort eine leere Struktur hatte. Man sah im TV Bilder dieser jungen schwarzen Männer, die - so sah es aus - mit den junge Frauen vom Ort, die sich um sie angenommen hatten, flirteten. Ich dachte mir, ob das wohl gut geht? Ob diese Afrikaner dies nicht missverstehen. In muslimischen Ländern dürfen Frauen Männer gar nicht anschauen, geschweige sie anlächeln. Ich habe bisher weder in den Medien noch von der "Ulli" gehört, dass diese jungen Migranten über-griffig geworden sind. Deswegen meine Skepsis. Siehe auch meinen Kommtar auf https://www.salto.bz/de/article/10052019/no-non-siamo-tutti-ugual.

Ritratto di 19 amet
19 amet 9 Maggio, 2019 - 23:52

Garber . Sie sollten nicht so gierig sein. Solange niemand weiss was dort wirklich passiert ist sollte man sich vor Phantasiebeschreibungen hüten.Ist es wirklich so wichtig sich über Details zu ereifern, von denen bis jetzt niemand weiss ob sie stimmen. Sensationsjournalismus ohne Fakten ist nicht das Metier von salto.

Ritratto di elisabeth garber
elisabeth garber 10 Maggio, 2019 - 14:33

@19 Amet gierig? -> auf so was antwort' ich gar nicht...sie wissen bekanntlich alles genauer und besser. Ein Hellseher, sozusagen.

Ritratto di elisabeth garber
elisabeth garber 11 Maggio, 2019 - 08:38

@ Amet -> Und noch was: ihr ideologischer Links-Fanatismus (ohne Fehl und Tadel) hängt mir zum Hals heraus. Wenn ihnen etwas quer kommt, dann sind sie in der Gangart nicht besser als ihre ideologischen Antipoden.

Ritratto di 19 amet
19 amet 11 Maggio, 2019 - 09:33

Da habe ich wohl den Nerv getroffen. Anstatt Argumente liefern Sie reflexartig nur Beleidigungen.

Ritratto di 19 amet
19 amet 9 Maggio, 2019 - 23:26

Gorgias . Wieso wissen Sie denn dass dasMädchen einen "Bauchhieb" erhielt?
Waren Sie dabei ?

Ritratto di gorgias
gorgias 9 Maggio, 2019 - 23:47

Soweit ich mich erinnere stand dies in der AA.

Advertisement
Advertisement
Advertisement