Durnwalder/Kompatscher
Othmar Seehauser
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Doppelpass

Ten Years After

Vor zehn Jahren ist der Doppelpass innerhalb der SVP schon einmal hochgekocht. Auch damals hat der Landeshauptmann den Vorstoß seiner Parteikollegen energisch eingebremst
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Ritratto di Christoph Mayr
Christoph Mayr 5 Novembre, 2019 - 12:42

Durnwalder und Kompatscher mögen nicht viel gemeinsam haben, aber beide haben mit Sicherheit ein feines Gespür dafür, wenn politische Entwicklungen in die falsche Richtung laufen. Mich beruhigt es auf jeden Fall, dass an der Spitze unserer Regierung ein Mensch steht, der die große Mehrheit der Vernünftigen repräsentiert.

Ritratto di Ralph Kunze (gesperrt)
Ralph Kunze (gesperrt) 5 Novembre, 2019 - 13:03

Ich verstehe die Aufregung nicht. Wenn Ö entscheidet, den Südtirolern die Österreichische Staatsbürgerschaft zusatzlich zur italienischen zu geben, dann sollen sie jene, die sie haben wollen, annehmen und diejenigen die sie nicht wollen, eben nicht annehmen. Die Entscheidung ist eine rein persönliche und sollte im Sinne der Toleranz reziprok respektiert werden

Ritratto di Hans Hanser
Hans Hanser 5 Novembre, 2019 - 14:05

Kunze, klären Sie uns mal auf. Wer sind Ihrer Ansicht "die Südtiroler"? Nur die Deutschen und die Ladiner, wie definieren Sie diese? Gilt das für alle, die D/L, die nach 1918 geboren sind und auch für solche Sonderlinge wie mich, die nicht auf Südtiroler Boden geboren sind?

Ritratto di Ralph Kunze (gesperrt)
Ralph Kunze (gesperrt) 5 Novembre, 2019 - 14:11

Da müssen sie den österreichischen Staat fragen, dieser erlässt die Kriterien. Abgesehen davon gehe davon aus, dass sich jene um den Pass bemühen werden, deren Vorfahren schon den österreichischen Pass hatten.

Ritratto di Hans Hanser
Hans Hanser 5 Novembre, 2019 - 14:24

Kunze, abgesehen davon, dass meine Vorfahren österreichische Staatsbürger der kuk-Monarchie waren und ich Ihrer Expertenmeinung nach rein aus diesem Grund den Doppelpass beantragen müsste, was ich aber nicht tue, denn ich bin mit meinem deutschen Pass mehr als zufrieden und somit ist Ihr Gedankengang bereits wiederlegt.
Dennoch frage ich Sie warum Sie mithelfen die Diskussion dermaßen emotional zu gestalten, wenn weder der österreichische Staat (der italienische sowieso nicht), die Südtiroler Landesregierung auch noch nicht und nicht mal Sie Ahnung über die Kriterien haben, die zur Erlangung desselben führen sollen.
In dem von mir mitverwalteten Netzwerk der Auslandssüdtiroler gibt es eine Vielzahl von Fällen wie den meinen. Bevor die Diskussion emotional wird, sollte sie v.a. sachlich geführt werden. Ich sehe jedoch absolute Unkenntnis und pure Emotion; das spricht weder für Sie noch für jene, die die Diskussion immer wieder anfeuern.

Ritratto di Ralph Kunze (gesperrt)
Ralph Kunze (gesperrt) 5 Novembre, 2019 - 14:35

Nochmal. Die Kriterien wird der Staat festlegen, welcher den Pass vergibt. Da werden weder sie noch ich Einfluss darauf haben. Und: wer den Pass nicht will, braucht ihn 1. nicht anzunehmen und 2. auch nichts dagegen haben, dass andere ihn wünschen.

Ritratto di Daniele Menestrina
Daniele Menestrina 5 Novembre, 2019 - 17:32

Kunze, sind Sie sich bewusst, dass wenn wie Sie behaupten das Kriterium wäre "... jene um den Pass bemühen werden, deren Vorfahren schon den österreichischen Pass hatten." nur ich und ein paar hundert Leute im Lande überhaupt in Betracht gezogen werden könnten ?

Ritratto di Klemens Riegler
Klemens Riegler 9 Novembre, 2019 - 10:47

Lieber Daniele ... Abgesehen von der Diskussion ob Ja oder Nein. Aber warum sollten nur ein paar hundert Leute Österreichische Vorfahren haben ? Also ich gehe davon aus, dass mindestens 75% der über 500.000 Südtiroler eine Oma, einen Opa oder Ur-Opa hatten die in Südtirol gelebt haben. Und somit Österreicher waren.
Und wenn schon ... warum nicht auch den Welschtirolern (waren ja auch Ö) den Ö-Pass ermöglichen. Entscheidet aber immer der Ö-Staat ... wie schon hinreichlich beschrieben.

p.s: Italien stellt schließlich seit Jahrzehnten Italienische Pässe an Menschen in anderen Ländern aus. Ich weiß gar nicht ob die, z.B. die Slowenische Regierung, gefragt hatten ob ihr das recht sei.

Ritratto di Manfred Gasser
Manfred Gasser 5 Novembre, 2019 - 16:08

Das berühmte Briefchen wird höchstwahrscheinlich keinen Einfluss auf die Entscheidungsfindung in Österreich haben, und so sollte man es gut sein lassen.
Jetzt lassen wir mal Österreich entscheiden, ob überhaupt. Und dann lassen wir mal Österreich entscheiden,wie überhaupt. Dann, und erst dann sollte dieses Thema wieder aufgegriffen werden.

Ritratto di Werner Fulterer
Werner Fulterer 5 Novembre, 2019 - 17:34

(Psst: das Thema Doppelpass ist in Österreich gfressen.)

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 5 Novembre, 2019 - 17:38

(pssst: dann hört das hoffentlich auch hier auf)

Ritratto di Elisabeth Garber
Elisabeth Garber 5 Novembre, 2019 - 18:41

@Fulterer Werner Wie lange bleibt das noch geheim?

Ritratto di Werner Fulterer
Werner Fulterer 6 Novembre, 2019 - 10:33

ich glaub die SVP weiß es ja, genau deswegen redet sie jetzt darüber. Hab das hier dazu geschrieben www.salto.bz/de/article/05112019/noch-einer-zum-doppelpass

Ritratto di Elisabeth Garber
Elisabeth Garber 6 Novembre, 2019 - 10:47

@Fulterer Längst gelesen: super Beitrag -> meine Frage war rein rhetorischer Natur.

Ritratto di Günther Alois Raffeiner
Günther Alois Raffeiner 7 Novembre, 2019 - 09:39

Herr Kunze man merkt sie haben keine Ahnung wie es mit dem Doppelpass ablüuft,haben sie die italienische Regierung vergessen?,ohne deren Einverständnis geht GAR NICHTS!! Rom kann man nicht so einfach ausschalten,das wissen sie nicht??? DECIDE ROMA!!! Leider entscheidet Rom und nicht ein paar Träumer!

Ritratto di Sepp Bacher
Sepp Bacher 7 Novembre, 2019 - 12:00

"Leider entscheidet Rom und nicht ein paar Träumer!" Da würde ich eher nicht das Wort "leider" verwenden. Ich möchte noch weniger, dass - anstatt Rom - genannte Träumer entscheiden!

Ritratto di Ralph Kunze (gesperrt)
Ralph Kunze (gesperrt) 7 Novembre, 2019 - 12:42

Entscheiden tut weder Rom, noch ihre Träumer. Wien entscheidet alleine, wenn es will, sonst niemand. Soviel zur Sache.
Nur wird Wien die Entscheidung, um diplomatische Verstimmungen zu vermeiden, nicht ohne Absprache mit Rom treffen.
Aber für die Entscheidung selbst braucht es Rom nicht.

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