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Sanität

Die 2-Tages-Quarantäne

Ein Südtiroler Hausarzt, der sich mit dem Covid 19-Virus infiziert hat, schildert seine Erfahrungen mit dem Sanitätsbetrieb. Sein Resümee: „Es ist zum Schämen“.
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Ritratto di Le Erp
Le Erp 7 Gennaio, 2021 - 17:53

Der Sanitätsbetrieb und die Landesregierung glänzen leider auch nicht mit Transparenz hinsichtlich der Impfung des freiberuflichen medizinischen Personals. Derzeit wird lediglich das Sanitätspersonal (auch Verwaltungspersonal ohne Patientenkontakt) geimpft, wobei private Ärzte (besonders Lungenfachärzte, HNO-Ärzte, Augenärzte, Zahnärzte, etc.) genau demselben Infektionsrisiko ausgesetzt sind und engen Kontakt mit sehr alten Risikopatienten haben. Weder Herr Zerzer, noch Herr Widmann sind für eine Stellungnahme erreichbar, ebenso wenig der Sanitätsbetrieb. Freiberufliche Ärzte und ihr Praxispersonal, ebenso wie ihre Patienten scheinen im Regen stehen gelassen zu werden.

Ritratto di Daniel Kofler
Daniel Kofler 7 Gennaio, 2021 - 19:24

Die Begründung, warum diese Herrschaften so verdammt viel Geld in den Popo geblasen bekommen, ist ja, dass damit die Verantwortung abgegolten werden soll, die sie tragen. Und das ist nicht mal ein schlechtes Argument.

Aber davon merkr man gar nix. Das Geld gerne nehmen, aber die Verantwortung schön von sich weisen, das können sie. Und weil das alles eine einzige Seilschaft ist, werden hier auch keine Konsequenzen gezogen werden.

Da lob ich mir Kompatscher. Man kann von ihm halten, was er will, aber er spielt seit einem Jahr das Arschloch für alle, und hat seine Bezahlung somit durchaus verdient.

Ritratto di Mauro Bazzanella
Mauro Bazzanella 7 Gennaio, 2021 - 23:52

In der Tat, Kompatscher ist einer der ganz wenigen, der effiziente Kommunikation im Krisenmanagement beherrscht.
Bei den meisten anderen ist es eben so,
wie Tucholsky treffend formulierte:
"Man kann einen Hintern schminken wie man will,
es wird kein ordentliches Gesicht daraus...."

Ritratto di Heinrich Zanon
Heinrich Zanon 8 Gennaio, 2021 - 09:51

Es ist erschreckend, dass beim Sanitätsbetrieb die Verwaltung der Test-Ergebnisse und das Management im Zusammenhang mit der Verpflichtung der wie immer positiv Getesteten und ihrer Kontaktpersonen zu Quarantäne und Isolation seit jeher weitgehend unprofessionell funktioniert hat und dass dabei offensichtlich weiterhin gepfuscht wird.
Es muss nur gehofft werden, dass die Dokumentierung der Impfungen sauberer und lückenloser gewährleistet werden kann.

Ritratto di Hanspeter Holzer
Hanspeter Holzer 8 Gennaio, 2021 - 10:54

Der Grund für dieses scheinbar absurde Prozedere liegt darin, dass einige (aktuell wohl leider recht viele) Beamte vor allem RECHTLICH in Ordnung sein wollen.
Um irgendwelche hehren Ziele geht es da nicht.
Nicht um eine Hilfestellung für den Bürger, nicht um die Kontrolle einer Pandemie und das Retten von Menschenleben.
Den letzten beißen die Hunde. Darum geht es.

Ritratto di Angelika Hofer
Angelika Hofer 9 Gennaio, 2021 - 12:40

Der Inhalt des Artikels bringt die Situation auf den Punkt! Es ist bedauernswert und ärgerlich, dass der Sanitätsbetrieb, obwohl bewusst war, dass die zweite Welle kommt, nicht im Stande war, aus den Missständen der ersten Welle zu lernen und die Mängel in Effizienz umzusetzen.
Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen, dass die automatisierten Anrufe stets an die falsche Telefonnummer gingen, anstatt an mich gingen diese Anrufe immer an meine Tochter, welche auch die Anrufe bezüglich meines Mannes erhielt. Nach einigen Beanstandungen funktionierte es weiterhin nicht. Anrufe an den Sanitätsbetrieb gingen ins Lehre oder ich konnte erst nach hunderten von Versuchen mit einen Bediensteten sprechen, ohne jedoch Hilfe oder eine sinnvolle Antwort zu erhalten.

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