Journalismus
Thomas Charter (c) unsplash
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Journalismus

Mediale Spannungen

Die Krise des Journalismus hält an; die Auswirkungen der Krise gipfeln im Sturm auf das Kapitol. Alexandra Borchardt analysiert die Irr- und Auswege der Branche.
Di
Ritratto di Valentina Gianera
Valentina Gianera09.01.2021
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Ritratto di Karl Gudauner
Karl Gudauner 10 Gennaio, 2021 - 10:49

Die Funktion und die Arbeitsweise der Medien ist ein zentrales Thema für die Gesellschaft. Schließlich liefern die Medien Informationen dazu, was relevant für ihre Entwicklung ist. Durch die Auswahl der Themen und die Darstellungsweise beeinflussen die Medien wesentlich die Wahrnehmung der Gesellschaft durch die Menschen. Dem Trommelfeuer der Medien ausgesetzt und gewohnt, ständig den Medientrichter als Blickfeld auf das Dasein zu nutzen, setzen sie sich einem machtvollen Apparat der Meinungsbildung aus. In der Summe wirken die Medien als prägendes Bildungsinstrument, das Werthaltungen lenkt und Weltbilder langfristig formt. Die Medieneigentümer wissen das zu nutzen. Zwischen Werbung, Information und Unterhaltung arbeiten SpezialistInnen in dieser Meinungsindustrie. Wirtschaftliche und politische Machtinteressen und nicht zuletzt die Gängelung der Massen als elitäres Spiel haben die Überhand genommen. In diesem Dickicht des opinion shaping ist es schwierig, eine Bresche für seriösen Journalismus zu schlagen. Die Auswüchse in den sozialen Medien verdeutlichen zumindest, dass dies für die psychische Hygiene der Gesellschaft dringlich geboten ist. Etwa durch die die Rückbesinnung auf die Deontologie, die den JournalistInnen in der Ausbildung vermittelt wird, als ethischer Grundlage. Einzelne Vorbilder sind hier sicher wertvoll. Aber ohne eine entsprechende Gesinnung der Herausgeber wird es nicht gelingen.

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