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Hannes Prousch
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Volksbank

Historischer Verlust

Die Volksbank schreibt den größten Verlust ihrer Geschichte: 101,5 Millionen Euro. Die Gründe: Abwertungen und Wertberichtigungen. Die Bankenspitze bleibt optimistisch.
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Ritratto di Steuer Zahler
Steuer Zahler 9 Agosto, 2019 - 20:48

Sehr ähnliche Situation wie bei der Sparkasse vor einigen Jahren, wenngleich die Ausmaße des Verlusts bzw. der Abwertung vergangener Investitionen in diesem Fall geringer sind (Ankäufe und Kredite sind für eine Bank Investitionen, die in den Folgejahren eine Rendite abwerfen). Auch bei der Sparkasse sprach man bei den Abwertungen von einem “buchhalterischen” Verlust, als ob die Buchhaltung eines Unternehmens nichts mit dem Unternehmen selbst tun hätte.
Man will wohl damit nahelegen, daß das Unternehmen strotz-gesund sei, und nur die “lästigen” Bilanzregeln schuld daran sind, daß rein formell ein Verlust zustandekommt...
Wie wir alle wissen, wurde die gesamte Führungsmannschaft der Sparkasse in der Folge ausgetauscht, inklusive Verwaltungsrat und Aufsichtsrat.

Bei der Volksbank hat Hager im Frühjahr als Chef des Aufsichtsrats abgedankt (es gab zu seiner Person schon lange so manche Diskussion mit der Bankenaufsicht Banca d’Italia). Wer weiß, vielleicht ist es gerade der neue Aufsichtrat, der die notwendige Abwertung von 170 Millionen aufgedeckt und herbeigeführt hat ?
Nun ist es allerhöchste Zeit, dass auch Schneebacher und Michaeler den Hut ziehen, sie sind immerhin der eine fast 20 der andere fast 10 Jahre in ihrer jeweiligen Position.
Von einem Generaldirektor, der jährlich 500’000 - 600’000 Euro eingesteckt hat und seit fast 20 Jahren an der Macht ist, muss man erwarten, dass er für die getätigten Investitionen verantwortlich genacht wird: wenn’s gut läuft, erhält er sein Gehalt, wenn’s nicht gut läuft, soll er gehen.
Ebenso der Präsident, der vor 10 Jahren übrigens auch mit der österreichischen Hypo-Alpe-Adria zu tun hatte.
Ich erinnere auch daran, daß die Aktien der Volksbank seit etwa 4 Jahren unverkäuflich sind. Noch 2015 wurden sie den Kunden bei der Kapitalerhöhung als sichere Investition in den regionalen Wirtachaftskreislauf angepriesen, und es gab brutalen Druck des Generaldirektors auf die Filialmitarbeiter, dass die Zeichnung der neuen Aktien vollständig zu erfolgen hatte. Wie es dann mit Aktienwert und Liquidierbarkeit dieser Aktien gelaufen ist, wissen wir alle.
Nicht zuletzt für diese Fakten müßten die 2 Herren den Anstand haben, sich aus ihren Posten zu verabschieden.

Ritratto di G. P.
G. P. 9 Agosto, 2019 - 20:55

Das war früher oder später zu erwarten, wenn provinzielle Manager à la Michaeler sich von den Italienern der Banca Popolare di Marostica naiv über den Tisch ziehen lassen.
Aber alles halb so schlimm, wenn das Ganze schon"keine negativen Auswirkungen auf die Solidität und weitere Unabhängigkeit der Bank hat".

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