Grenzstein Brenner
STF
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Brennergrenze

Die Unrechtsgrenze

In einer "aufsehenerregenden Aktion" hat die Südtiroler Freiheit einen Plastiksack über den Grenzstein am Brenner gestülpt – ein Akt patriotischer Volksverdummung.
Colonna di
Ritratto di Gerhard Mumelter
Gerhard Mumelter12.11.2019
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Der blonde und urdeutsche Uniformträger der Südtiroler Freiheit hat eine neue Heldentat vollbracht, die er auf der Webseite seiner Partei als "aufsehenerregende Aktion" zelebriert. Im Schutz der Dunkelheit gelang es ihm, die schussbereiten Grenzer zu überlisten und einen  blauen Plastiksack über den Grenzstein aus dem Jahre 1919 zu stülpen. Dass Sven Knoll und seine Kampfgefährten bei dieser brandgefährlichen Aktion einige Fehler unterliefen, ist verständlich. So klebten sie etwa in der Hitze des Gefechts die Aufschrift "Sondermüll" auf den 100 Jahre alten Grenzstein aus weissem Marmor statt auf den mitgebrachten Plastiksack. "Weg mit den Unrechtsgrenzen im vereinten Europa",  lautet die Forderung. Gut möglich, dass die aufregende Nähe der Unrechtsgrenze einiges an Verwirrung verursacht.
 
Denn es ist über 20 Jahre her, seit die damaligen Aussenminister Giorgio Napolitano und Karl Schlögl am 1. April 1998 unter dem Blitzlichtgewitter der Fotografen die Grenzbalken am Brenner beseitigten und die Schengen-Ära einleiteten.  
 
Grenzstein Brenner
Hässlicher blauer Plastiksack über dem Grenzstein: für die Südtiroler Freiheit eine "aufsehenerregende Aktion" (Foto: STF)
 
Und keinem der Millionen Autofahrer, die über die Grenze reisen, fällt der Grenzstein am Strassenrand auf, den die Südtiroler Freiheit jetzt erneut zum Leben erweckt hat. Bei den selbsternannten Patrioten scheint einiges in Vergessenheit zu geraten. War es 2017 nicht das Vaterland Österreich, das zur Verblüffung der Sezessionisten damit drohte, Panzerfahrzeuge auf der Passhöhe auffahren zu lassen?
 
Erstaunlich genug, dass 100 Jahre nach Versailles der Brenner, über den jährlich 15 Millionen Autos rollen, noch immer kein ökologisches Thema ist, sondern eines, das patriotische Gemüter in Wallung bringt.
Gut möglich, dass  dieser Übereifer das klare Denken trübt. So geschehen beim jüngsten Plakat der Leiche eines Mannes, der als Opfer der mangelnden Zweisprachigkeit im Sanitätswesen präsentiert wurde. Ein Akt der Volksverhetzung, der von fast allen italienischen Zeitungen kommentiert wurde. Hier wurde eindeutig eine Grenze überschritten. Mit der Aktion werden sich nach Eingaben der nationalen und lokalen Ärztekammer nun die Gerichte befassen. 
 
Dennoch ist und bleibt Südtirol ein europäisches Modell des Zusammenlebens. Und es ist höchst an der Zeit, jenen rechten Brunnenvergiftern das Handwerk zu legen, deren Ziel es ist, den ethnischen Frieden in diesem Land zu stören und in Südtirol den überwundenen Dauerkonflikt zwischen den Sprachgruppen wieder aufleben zu lassen.
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Ritratto di Christian Peintner
Christian Peintner 12 Novembre, 2019 - 10:21

Mir fehlt hier die journalistische Objektivität. Wühlt dieses Zeichen des Widerstandes den Autoren so auf?
Betrachtet er die Brennergrenze etwa nicht als Unrchtsgrenze? Dann hätte er einen anderen Titel für seine persönliche Meinung gegen die STF wählen sollen.

Ritratto di Werner Fulterer
Werner Fulterer 12 Novembre, 2019 - 13:33

Widerstand? Wogegen jetzt genau? Den Vertrag von Saint-Germain? Das Pariser Abkommen? Das erste oder das zweite Autonomiestatut? Die EU? Schengen? Dagegen dass Zeit linear abläuft und erlittenes Unrecht nicht ungeschehen gemacht werden kann? Dagegen dass inzwischen 100 Jahre vergangen sind und die Welt sich weitergedreht hat? Oder einfach gegen alles?

Ritratto di Sepp Bacher
Sepp Bacher 12 Novembre, 2019 - 21:51

Super Antwort Werner Fulterer!

Ritratto di fr° g
fr° g 12 Novembre, 2019 - 11:13

Der Versailler Vertrag ist in den Augen vieler ein Verbrechen und sollte als solches gehandhabt werden, soviel zu meinem Geschichtsverständnis.
Sveni und Kumpanen sollten trotzdem ihre Sticheleien unterlassen und gemeinsam mit den fratelli und CasaPound turtles ihre Herzensangelegenheiten auf einem Parkplatz unter sich regeln.
Wichtiger als diese Kleinkrämerei wäre doch heutzutage die Zügelung des Finanzkapitales , eine vernünftige Umweltpolitik , Nachhaltigkeit statt Tourismuswahn.

Ritratto di 19 amet
19 amet 13 Novembre, 2019 - 11:25

Sie ärgern sich immer noch über den Vertrag von Versailles ? Darüber hat sich doch der Führer schon so aufgeregt, und ihn ein Verbrechen genannt, dass er Europa in Schutt und Asche gelegt hat, inclusive hunderte Millionen Tote.
Oder meinten Sie den Vertrag von Saint Germain ? Österreich hatte den Krieg haushoch verloren, und musste, wie in solchen Fällen seit jeher üblich, Tribut leisten. Was soll daran ein Verbrechen sein? Soll der Kleinstaat Österreich mit seinem halben Dutzend Panzern und 3 einsatzfähigen Flugzeugen Südtirol zurückerobern ?

Ritratto di Servus Leute
Servus Leute 13 Novembre, 2019 - 13:31

Österreich hat den Krieg begonnen (ein Verbrechen!) und den Krieg verloren und wurde deshalb zerstückelt. Ich denke, der Krieg war das größere der Verbrechen.

Ritratto di Sepp Bacher
Sepp Bacher 13 Novembre, 2019 - 14:02

Ich habe nun ein bisschen nachgelesen, wer 1915 wem den Krieg erklärt hat. Mein bisheriges Wissen wird bestätigt, dass Italien als erster in diesen Krieg eingetreten ist! Wenn Österreich der italienischen Forderung, das Trentino und noch ein paar kleinere an Friaul angrenzende italienischsprachige Bezirke nachgegeben hätte, hätte Italien von einem Kriegseintritt abgesehen.

Ritratto di Benno Kusstatscher
Benno Kusstatscher 13 Novembre, 2019 - 15:19

Wenn die Ukraine die östliche Region freiwillig an Russland abgetreten hätte, hätte Russland wohl auch von einem Krieg abgesehen. Die Türkei hätte nach Nordsyrien wohl auch keine Panzer geschickt, hätten Assad und die Kurden beim Landbesitz einfach mal so nachgegeben. Wenn jeder bei Säbelrassen Länder geschenkt bekommt, kommt wohl sofort der nächste Schritt: das nächste Land wird gefordert, um vom Kriegseintritt abzusehen. Hoffentlich tappen wir nicht in die Falle, 100 Jahre später das was-wäre-wenn Spiel mit moralischer Deutung zu spielen.

Ritratto di Sepp Bacher
Sepp Bacher 13 Novembre, 2019 - 19:27

Benno, ich bin wirklich kein Geschichte-Experte - noch viel weniger interessiert mich Kriegsgeschichte. Deswegen kann ich da nicht wirklich mitdiskutieren.

Aber grundsätzlich: Ich bin für Selbstbestimmung! Wenn die
Mehrheit der Bevölkerung der Ost-Ukraine sich dafür entschieden hätte, warum nicht? Die Ukraine hätte eben die Bedingungen aushandeln müssen.
Dasselbe bzgl das Welschtirol: ich habe geglaubt, dass es im Trentino eine Mehrheit für Italien gegeben hätte. Die Ladinischen Täler hätten ebenso getrennt sich entscheiden müssen. Die K&K-Monarchie hätte ebenso klären müssen, was ihnen wichtig ist. Aus heutiger Sicht wäre das mE eine gute Lösung gewesen.

Ritratto di Servus Leute
Servus Leute 13 Novembre, 2019 - 15:23

Der 1. WK begann 1914 mit der Kriegseklärung Österreichs an Serbien, nicht 1915 !

Ritratto di Georg Lechner
Georg Lechner 13 Novembre, 2019 - 20:37

Das schon, aber gemeint war der Kriegseintritt Italiens. Dieser erfolgte am 23.5.1915
https://ww1.habsburger.net/de/kapitel/der-kriegseintritt-italiens

Ritratto di Benno Kusstatscher
Benno Kusstatscher 13 Novembre, 2019 - 16:13

Eben, Österreich-Ungarn hatte Serbien den Krieg erklärt und nicht einen Weltkrieg ausgerufen. Folglich auch nicht den Krieg gegen Serbien verloren, oder von dem zerstückelt worden. Alles andere fällt in eine Dynamik, deren Komplexität wohl auch heute noch die wenigsten von uns vollumfänglich erfassen. Deshalb halte ich solche wertende Zusammenfassungen (Krieg erklärt, verloren, selber Schuld) für verkürzt, egal zu wessen Lasten sie formuliert sind.

Ritratto di 19 amet
19 amet 13 Novembre, 2019 - 17:54

Halten wir uns an die Fakten. Die K+K Militärs und Politiker hatten Serbien den Krieg erklärt, nach dem Motto : Mit diesen Serben werden wir schnell fertig. Den Rest der folgte hatten sie nicht erahnt, nicht einmal, dass Italien endlich die besetzten italienischen Gebiete zurück wollte. Kapitaler Fehler.
Krieg haushoch verloren, da sogar die eigenen Soldaten aus Ungarn etc. genug hatten für die Herren in Wien zu hungern und zu sterben. Und dann kamdie Rechnung der Sieger. Wie sie seit jeher dem Verlierer präsentiert wird. Wer heute, nach 100 Jahren, dummes Zeug schwafelt von Unrechtsgrenze,vom Friedensvertrag als Verbrechen, sollte Geschichte lesen. Oder einmal nach Schlesien und ins Sudetenland fahren,wo man keine lebende deutsche Spur mehr findet. Wo die Bewohner, mit einem Koffer in der Hand, über die Grenze getrieben wurden, und wer nicht schnell genug laufen konnte wurde kurzerhand erschossen. Das war auch eine Rechnung der Sieger. Und wo waren denn die Österreicher und Südtiroler im 2. Weltkrieg ? Wieder schön eingereiht bei den grossdeutschen Verlierern. Italien musste, trotz aktiven Widerstands gegen die Nazis, grosse Gebiete abtreten. Zehntausende wurden vertrieben, und fanden auch hier eine neue Heimat. Niemand kräht heute noch danach. Es wäre Zeit ein Verbot der Volksverhetzung einzuführen.

Ritratto di Benno Kusstatscher
Benno Kusstatscher 13 Novembre, 2019 - 18:22

@Amet: Fakten sind gut, aber auch kompliziert genug, um nicht noch auch den 2. WK so nebenbei abzuhaken. Ohne ansonsten groß widersprechen zu wollen, möchte ich mich beim "Kapitalen Fehler" etwas aufhalten. In den Wirren der damaligen Zeit war eine schnelle Kriegserklärung nichts Ungewöhnliches, die Vorstellungskraft eines Weltkrieges noch nicht vorhanden. Natürlich ist mit heutigem Wissen leicht zu attestieren, dass es sich um eine kapitale Fehleinschätzung handelte. Die moralische Schuldfrage muss man aber auch aus dem Blickwinkel des damaligen Wissenstandes bewerten. Damit möchte ich nichts relativieren, sondern nur von überheblich wirkenden Kurzurteilen abraten. Wir können darauf verzichten und trotzdem einer Meinung über Nylonsacklaktionen am Brenner sein.

Ritratto di 19 amet
19 amet 13 Novembre, 2019 - 21:25

Mich interessiert doch nicht die Moral an der Geschicht. Politiker und Militärs haben sowieso keine. Krieg verloren, also zahle. So war es und so ist es. Auch zur Zeit, siehe Ukraine. Wer nach 100 Jahren noch mit Revisionismus und Co. kommt,lebt wohl in einer untergegangenen Welt.

Ritratto di Servus Leute
Servus Leute 14 Novembre, 2019 - 00:47

die Brennergrenze ist genauso Unrecht wie viele anderen Grenzen, die durch Kriege oder politische Schachspiele gezogen wurden, ohne Rücksicht auf die Bevölkerung. So die Einverleigung Siebenbürgens, oder die Annexion der Lombardei und Venetiens,
https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nigreich_Lombardo-Venetien#Vorgesch...
die Besetzung Bosniens durch Österreich https://de.wikipedia.org/wiki/Okkupationsfeldzug_in_Bosnien...
Lange war Österreich der Gewinner, da war alles gut, aber dann wendete sich das Blatt. Seither ist die eine Unrechtsgrenze zum ideologischen Fetisch geworden.
Österreich hat den 1. Weltkrieg begonnen - egal welche die Absichten waren: Österreich hat diesen Krieg begonnen und ist daran zugrunde gegangen. Der Krieg war das größere Verbrechen als die nachher gezogenen Grenzen.

Ritratto di Cristian Kollmann
Cristian Kollmann 12 Novembre, 2019 - 11:27

Es geschah am hellichten Tag...
Als Journalist sollte Herr Mumelter ein bisschen besser recherchieren statt wirre Kommentare von sich zu geben.
1. Die Verhüllung des Grenzsteins geschah am hellichten Tag, genau gesagt um 15 Uhr nachmittags und nicht im Schutze der Dunkelheit.
2. Der Grenzstein stammt nicht aus dem Jahre 1919, sondern wurde am Brenner erst im Jahr 1921 eingeweiht.
3. Die wirre Aussage, dass der Aufkleber mit der Aufschrift "Sondermüll" angeblich "in der Hitze des Gefechts" aus Versehen "auf den 100 Jahre alten Grenzstein aus weissem Marmor statt auf den mitgebrachten Plastiksack" angebracht wurde, lässt an der Wahrnehmungsfähigkeit des Autors zweifeln, denn wer das Foto sinnerfassend betrachtet, wird feststellen, dass der Aufkleber sehr wohl auf dem Plastiksack angebracht ist.
4. Nachdem im vereinten Europa Grenzen angeblich nicht mehr existieren, wird es doch kein Problem darstellen, einem alten Grenzstein die Sichtbarkeit zu nehmen, es sei denn, man möchte an den Staatsgrenzen festhalten.

Ritratto di Hans Hanser
Hans Hanser 12 Novembre, 2019 - 12:04

Schon lächerlich, was Ihre Randgruppe so an Aktionen von sich gibt, teilweise auch am Rande der Legalität oder darüber.
Ihre Landsleute sollten sich fragen, ob es sich um die Selbstdarstellung einzelner Wichtigtuer handelt oder ob dem gesamten Volk Südtirols damit geholfen wird.
Ich persönlich bin von Ersterem überzeugt, Ihre Resultate bei den letzten Wahlen sprechen dieselbe Sprache, aber Sie Herr K., sind herzlich eingeladen Ihren Landsleuten den Mehrwert solcher fragwürdigen Aktionen zu erläutern.

Ritratto di Werner Fulterer
Werner Fulterer 12 Novembre, 2019 - 13:08

Der Herr Mumelter wollte mit scherzhafter Überhöhung die Sinnhaftigkeit der „aufsehenerregenden Aktion“ unterstreichen (es wurden dabei ja wohl auch nicht sehr viele „schussbereite Grenzer“ überlistet). Aber wenn man die eigene politische Arbeit so ernst nimmt wie es die selbsternannten Patrioten tun, wird man wohl blind für die Feinheiten der deutschen Sprache.

Übrigens spannende Theorie, dass man mit dieser Aktion dem Grenzstein die Sichtbarkeit genommen haben will. Ist das schon dieser vielbeschworene „bad faith“-Diskussionshebel der neuen Rechten?

Ritratto di 19 amet
19 amet 13 Novembre, 2019 - 11:09

Wie schön dass es noch Menschen gibt, die die Falschmeldungen der bösen Presse zurechtrücken. Was freut es mich, dass die rechten Kameraden am Nachmittag, vielleicht sogar bei Sonnenschein, ihre brandgefährliche Aktion durchführen konnten.Und nicht bei Nacht und Nebel. Es ist aber auch ein Beweis dass dieser Grenzstein keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervorlockt, nicht einmal um das Bein zu heben. Dass er um 1921 anstatt 1919 aufgestellt wurde interessiert auch nur die üblichen paar Wichtigtuer. Dem Rest der Südtiroler ist das sowas von egal. Da oben hätte es wohl den Caramaschi gebraucht um die Aktion, so wie damals in seinem Büro, zurechtzurücken.

Ritratto di Emil George Ciuffo
Emil George Ciuffo 17 Novembre, 2019 - 01:26

"Es geschah am hellichten Tag" ... Ein schöner Film!

Der Rest dieses Kommentars ist weit weniger interessant ...

Ritratto di Georg Lechner
Georg Lechner 12 Novembre, 2019 - 16:32

"War es 2017 nicht das Vaterland Österreich, das zur verblüffung der Sezesionisten damit drohte, Panzerfahrzeuge auf der Passhöhe auffahren zu lassen?" Wobei damals auch Waldheims Schwiegersohn im EP die peinliche Geste seiner Parteifreunde in Wien nicht goutierte und entsprechendes Stimmverhalten an den Tag legte....

Ritratto di Sepp Bacher
Sepp Bacher 12 Novembre, 2019 - 21:49

"Dennoch ist und bleibt Südtirol ein europäisches Modell des Zusammenlebens." ??? Ich muss da einfach ein paar Fragezeichen setzen Gerhard Mumelter.
Ich würde sagen: zum großen Teil ein parallel-an-einander-vorbei-Leben. Oder? Und wie die STF betont, zumeist jeder in seiner Sprache. Das Interview mit meiner "paesana" Eva Klotz heute in einer Südtiroler Tageszeitung ist lesenswert!
Du erinnerst dich sicher noch an das Südtiroler Kulturzentrum, an das "Monopol"-Gebäude, die Südtiroler Volkszeitung, wie viele Italiener dabei waren, die sich bemüht haben auch deutsch zu sprechen. Man glaubte zu dieser Zeit wirklich noch an ein zukünftiges zweisprachiges Südtirol. Auch italienische Parteien und Gewerkschaften propagierten die "Passive Zweisprachigkeit". Und was ist daraus geworden? Ich weiß nicht wie viel Kontakt die Jugendlichen der drei Sprachgruppen mit einander pflegen? Sie werden wohl englisch miteinander reden. Wer hätte geglaubt, dass es so kommen würde, wie sich die Situation jetzt darstellt. Oder?

Ritratto di Quo Vadis Südtirol
Quo Vadis Südtirol 13 Novembre, 2019 - 09:00

Da bleibt nur noch Kopfschütteln übrig beim Lesen dieses Artikels von Gerhard Mumelter. Diese Aktion soll ein Akt der Volksverdummung sein? Kurios....

Ritratto di Martin Federspieler
Martin Federspieler 13 Novembre, 2019 - 09:21

Die Aktionen mit Leichen und Müllsäcken der STF dahingestellt. Wir werden noch allerhand erleben, was man tun kann (und wohl muss) um Aufmerksamkeit zu erregen, die Medien spielen das Spiel mit.
Herrn Mumelter, aus ihrem regelmäßigen Jammer beim RAI-Südtiroler Morgentelefon über die Zustände in Rom und dem Frust hier über patriotische Aktionen der STF folgere ich, dass Sie wie ich überzeugter Europäer sind. lg

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