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Terzo statuto

Bizzo batte leopoldina 2 a 1

Convegno molto partecipato, ma per Palermo e Kronbichler l’autonomia viene oggi vissuta dagli italiani “con rassegnazione” e dai tedeschi come “il male minore”.
Di
Ritratto di Luca Sticcotti
Luca Sticcotti12.12.2015
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Ritratto di Gabriele Di Luca
Gabriele Di Luca 12 Dicembre, 2015 - 17:48
Il pessimismo di Palermo è del tutto giustificato.
Ritratto di Albert Hofer
Albert Hofer 12 Dicembre, 2015 - 18:30
Chapeau Kronbichler! Eine sehr prägnante Zusammenfassung (“siamo divisi tra italiani rassegnati e tedeschi che vedono nell’autonomia il male minore”), wie die Südtiroler Autonomie gemeinhin empfunden wird, scheint mir. Aber ich muss auch gestehen: Etwas gelangweilt bin ich zunehmend von dieser ewigen Palermo'schen Litanei, wie furchtbar provinziell Südtirol doch sei, welch brunzblöde Dinge im Landtag verhandelt würden, welch Idiotien hierzulande mit eherner Ernsthaftigkeit debattiert werden... Jajaja, mag alles sein, ich streite aber entschieden ab, dass es sich dabei um einen Südtiroler Exzeptionalismus handelt. Ich hab den Großteil meines Lebens im Ausland verbracht (und nein, Nordtirol ist damit nicht gemeint) und meine Erfahrungswerte sind da ganz andere: Die ganze Welt ist Provinz. Ja glaubt denn wirklich irgendwer, dass im Burgenländischen Landtag, im Hamburger Senat, in der Legislative Assembly von Western Australia kein intellektueller Bullshit breitgetreten werde? Dass dort keine Lokalpossen enormen Raum einnähmen? Dass dort keine populistischen Zugeständnisse an ideologische Kleingruppen gemacht würden? Nein sorry, das stimmt einfach nicht. Dass Nichtigkeiten überproportionalen Raum im parlamentarischen Debatten einnehmen, ist Teil des Systems. Ein besonders großes Versagen der Südtiroler in dem Bereich ("non siamo in grado di gestire le sfide") scheint mir eine beleglose Behauptung.
Ritratto di Harald Knoflach
Harald Knoflach 12 Dicembre, 2015 - 19:37
danke. ich bin auch sowas von genervt von typen wie ladurner und co., die die provinzialität südtirols als alleinstellungsmerkmal dieses landes ausmachen. das ist sowas von blödsinn. "intellektueller bullshit" macht nicht vor staats- und landesgrenzen halt. vielmehr zieht sich das phänomen quer durch alle bevölkerungen auf dieser welt. stadt wie land. europa wie asien.
Ritratto di Albert Hofer
Albert Hofer 12 Dicembre, 2015 - 20:34
Nunja, man muss schon schaun, mit wem man sich da ins Bett legt. "Genervt" bin ich von den Mementos eines Ladurner oder Palermo sicher nicht. Dass ein guter Teil der öffentlich geführten Debatten in Südtirol atemberaubend "provinziell" sind oder auf absurd niedrigem Niveau geführt werden, da würde ich sogar zustimmen. Für faktisch falsch halte ich aber die immer wieder entweder implizit oder explizit eingebrachte These, Südtirol rage da im besonderen Maße heraus. Südtirol ist, was es ist: ländliche, rurale Peripherie mit Respektabstand zu Metropolen. Dass hier dümmer oder hinterwäldlerischer debattiert werde als in vergleichbaren Gegenden, ist meinen Erfahrungswerten nach einfach falsch. Klar, wer in der Zeit-Redaktion oder in der hyper-internationalen scientific community sozialisiert wurde, den mag Südtirol enorm anöden. Aber bei diesem Vergleich können letztendlich auch Ulster, Iowa und Thüringen nur verlieren. Etwas anderes zu behaupten, halte ich dann doch für etwas weltfremd.
Ritratto di Harald Knoflach
Harald Knoflach 13 Dicembre, 2015 - 11:11
Karl-Markus Gauß hat einmal gesagt: "Provinz ist dort, wo Provinzler Provinzler Provinzler schimpfen." Wobei ich bemerken möchte, dass mir Palermo in dieser Hinsicht noch nicht wirklich negativ aufgefallen ist. Aber ich verorte sehr wohl eine Tendenz innerhalb der vermeintlichen intellektuellen Elite Südtirols, ständig dem Reflex nach einer nahezu autorassistischen Selbstgeißelung zu erliegen. Das Stereotyp vom hinterwäldlerischen Südtiroler wird genüsslich zelebriert, ja es scheint sogar, dass dieser Reflex eine Art Meinungskatalog beinhaltet, welchen zu befolgen einem zu höheren gesellschaftlichen Weihen gereicht. Defizite werden zu Wesens- und Alleinstellungsmerkmalen Südtirols erhoben. Und das nervt mich in der Tat. Nicht zuletzt deshalb, weil es latent rassistisch ist. "Die Südtiroler erschaffen in der Abgrenzung ihre Identität. Erst der Feind gibt ihnen die Möglichkeit, zu wissen, wer sie sind. Er ist der Spiegel, in dem sie sich erkennen. Ohne ihn wären sie orientierungslos und verloren. […] Denn die Südtiroler erleben jetzt, was geschieht, wenn sie wirklich unter sich sind: Sie versinken im Sumpf der Korruption. […] Die Südtiroler sind die größten Feinde der Südtiroler, weil sie es verlernt haben, sich auf angemessene Weise mit der Welt zu verbinden. Sie verstehen sich nicht als Bürger dieser Welt, sondern als räuberische Piraten." - hat Ladurner einmal generalisierend in der ff geschrieben. Man ersetze Südtiroler durch Albaner oder Sinti und Roma und überlege, wie "hochintellektuell" und "weltoffen" dieser Absatz dann auf einmal klingt. Noch ein paar Beobachtungen: 1. Beispielsweise ist auch die Debatte um den wohl einflussreichsten Posten der Welt von atemberaubender Provinzialität und absurd niedrigem Niveau gekennzeichnet, wenn man sich so die Äußerungen Donald Trumps und Konsorten anhört. Südtirol ragt da tatsächlich nicht in besonderem Maße heraus. 2. Ich würde nicht einmal sagen, dass man "vergleichbare Gegenden" heranziehen muss, um Südtirol nicht als Ausnahme erscheinen zu lassen. Das funktioniert auch mit Metropolen. Freilich herrscht dort eine andere intellektuelle Dichte, aber eben auch eine enorme Heterogenität. In Berlin, London, New York findet man daher auch tiefste Provinz - zumindest was die Köpfe betrifft; während es in Ulster, Iowa und Thüringen Avantgarde gibt. 3. Gerade wenn ich in der scientific-community oder in der Zeit-Redaktion sozialisiert wurde, sollte ich Anstrengungen unternehmen, um nicht die Bodenhaftung zu verlieren - sprich völlig weltfremd zu sein. Konservatismus, Dilettantismus und Borniertheit sind nicht ureigene Eigenschaften der Südtiroler sondern wohl gut der Hälfte der Weltbürger.
Ritratto di Albert Hofer
Albert Hofer 13 Dicembre, 2015 - 11:56
Danke für den in weiten Teilen guten Beitrag. Ein paar Details nehme ich anders wahr, aber ist jetzt etwas zu kompliziert für dieses Medium. Ich möchte jetzt auch nicht alle "Provinz-Beschimpfer" über einen Kamm scheren, die jeweilige Motivlage und Argumentationsgüte variiert doch deutlich. Aber Zustimmung zu Ladurner: Bei manchen von seinen Beiträgen war meine einzige Empfindung eigentlich Fremdschämen.
Ritratto di Francesco Palermo
Francesco Palermo 12 Dicembre, 2015 - 23:45
Ich stimme Ihnen zu, Herr Hofer. Anderswo ist es nicht anders. Die Frage ist nur, ob wir uns so einen Ansatz leisten können. Die Autonomie hat ganz viel Potential und ist stärker denn je, ist aber einfach reformbedürftig und ich fürchte, wir nutzen die Gelegenheit nicht (genug) aus.
Ritratto di Sepp Bacher
Sepp Bacher 13 Dicembre, 2015 - 09:25
Sie mögen Recht haben Herr Palermo. Ich musste letzthin aber verschiedentlich hören, dass deutsche und ladinische Südtiroler Ihnen zunehmend mit Skepsis und Misstrauen begegnen. Sie meinen, es sei nach bestimmten Stellungnahmen Ihrerseits nicht gut ersichtlich, in welche Richtung ihre Reformbestrebungen gehen sollten!
Ritratto di Albert Hofer
Albert Hofer 13 Dicembre, 2015 - 10:29
Ja, da mag ich Ihnen zustimmen. Gut denkbar, dass sich aus der autonomen Stellung Südtirols im Verhältnis zum übrigen Italien andere Anforderungen ergeben. Möglich, dass ich Sie einfach falsch verstanden habe.
Ritratto di maurizio ferrazin
maurizio ferrazin 13 Dicembre, 2015 - 12:06
Non siete credibili neanche voi.......https://youtu.be/sdFEFneaRPM
Ritratto di maurizio ferrazin
maurizio ferrazin 13 Dicembre, 2015 - 12:15
12 febbraio 2013.....Bizzo ottimista: «Memc, la soluzione entro dieci giorni» MERANO. «Vogliamo chiudere la trattativa entro una decina di giorni e comunque prima delle elezioni. Il governo in tal senso ci ha dato ampie assicurazioni». Sono parole dell'assessore provinciale all'industria in merito alla vicenda della Memc che, come noto, si trascina da oltre un anno con il blocco della produzione e con 500 dipendenti in cassa integrazione. "Per chi ha la memoria corta"........
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