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Tristan Horx
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INTERVIEW

Post-Corona

Die Pandemie hat uns fest im Griff. Was erwartet uns danach? Der Trend- und Zukunftsforscher Tristan Horx wirft einen Blick in die Zukunft.
Di
Ritratto di Sophia Gummerer
Sophia Gummerer14.04.2020
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Ritratto di gorgias
gorgias 14 Aprile, 2020 - 08:40

>Bereits vor der Krise haben sich Bewegungen zu „Slow Travel“ angedeutet. Die Pandemie hat zur Beschleunigung der Entschleunigung beigetragen. Die Menschen werden sich mehr Zeit nehmen um bewusst mit Natur, Kultur, Menschen vor Ort in Kontakt zu treten und Erfahrungen zu sammeln.<

Ob da die Südtiroler Bauwut nicht ein bischen kontraproduktiv sein könnte?

Ritratto di Martin Daniel
Martin Daniel 14 Aprile, 2020 - 12:52

Die Aussagen dieses Zukunft-Profis erscheinen mal banal, zum x-ten bereits Gehörtes repetierend, mal schlichtweg falsch ("Die Pandemie hat zur Beschleunigung der Entschleunigung beigetragen" - wohl nur jener in den Gedanken einiger Idealisten, alle Passagier- und Nächtigungszahlen sowie Investitionen belegen das Gegenteil, nämlich jährlich neue Rekorde), mal haaresträubend (angesichts des größten Wirtschaftseinbruchs seit einem Jh. mit noch unabsehbaren Folgen von "etwas Verzicht" zu sprechen, als ob jetzt das Hauptproblem unsere Bedürfnisbefriedigung wäre), mal von mangelndem Verständnis für dynamische Entwicklungen geprägt (die Anerkennung der derzeit wichtigen Berufsgruppen könnte in der ausnahmsweisen Beibehaltung ihres realen Gehaltsniveaus bei allgemein sinkenden Reallöhnen bestehen), mal spekulativ ("Nach der Krise werden wir so überdigitalisiert sein, dass es diese ewige „Smartphone-Rumhängerei“ beim Treffen mit Freunden nicht mehr geben wird" - wetten, 12 Monate nach Normalisierung ist alles wieder beim Alten?).

Ritratto di Manfred Gasser
Manfred Gasser 14 Aprile, 2020 - 12:58

Denken Sie wirklich, dass es 12 Monate dauert? Ich nicht.

Ritratto di Martin Daniel
Martin Daniel 14 Aprile, 2020 - 13:09

nein, habe nur einen "Sicherheitsabstand" gewählt, im Entwurf stand noch '6 Monate'...

Ritratto di G. M.
G. M. 17 Aprile, 2020 - 15:57

Stimme Herrn Daniel zu. Zumal hier ganze Volkswirtschaften heruntergefahren wurden, von einer "Beschleunigung der Entschleunigung" zu sprechen erscheint mir angesichts der wirtschaftlichen Katastrophe doch etwas abwegig. Auch kann ich den "etwas Verzicht" hier nicht erkennen, angesichts der Tatsache dass die Maßnahmen mit Grundrechtseinschränkungen einhergehen. Die Thesen des Zukunft-Profis erscheinen mir daher nicht schlüssig.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 17 Aprile, 2020 - 16:10

Es ist aber schon begreifbar, dass ohne "Herunterfahren" die wirtschaftliche Katastrophe noch wesentlich größer ausgefallen wäre, und die "Grundrechtseinschränkugen" (wie Sie die zeitweiligen Schutzmaßnahmen nennen) ebenso wesentlich massiver gewesen wären, bis in manchen Gegenden gar hin zu Hunger und Durst?

Ritratto di G. M.
G. M. 17 Aprile, 2020 - 16:13

Sicherlich! Dies wollte ich auch nicht in Abrede stellen.

Ritratto di Margot Wittig
Margot Wittig 17 Aprile, 2020 - 15:47

Davide Brocchi, Dipl.-Sozialwissenschaftler und Publizist, freiberuflich tätig, sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim hat sich ebenfalls mit dem Thema " Corona als Chance" beschäftigt, er meint "Dieses Mal sollten die Milliarden ins Gemeinwesen fließen, denn vor allem das macht unsere Gesellschaft krisenresistenter – und dient allen Menschen gleichermaßen"
Er hat uns freundlicherweise einen Text zur Verfügung gestellt, den wir als lab:bz_Stadtlabor Bozen hier gerne zur Diskussion anbieten möchten:
http://www.labbz.it/2020/04/17/ursachen-nicht-als-losung-verpacken/

Ritratto di Dr. Streiter
Dr. Streiter 18 Aprile, 2020 - 13:44

Mich hat die Krise gelehrt das die Zukunftsforscher nur Gegenwartsinterpreten sein können.

Ritratto di Marcus A.
Marcus A. 18 Aprile, 2020 - 15:47

"Zukunftsforschung"......
bitte hören wir mit diesem Schwachsinn auf.
Zukunft kann nicht "erforscht" werden, die Vielzahl von möglichen Variablen machen dies schlicht unmöglich.
Wenn nicht einmal seriöse Wissenschaftler wie Virologen imstande waren die Entwicklung des Virus korrekt vorherzusehen, wie kann man sich dann anmaßen die Zukunft "erforschen" zu können?
Die Zukunft mit dem Begriff "Forschung" in Verbindung zu bringen ist schlichtweg lächerlich.
Dagegen sind sogar Wirtschaftswissenschaften, Psychologie usw. "seriöse" Wissenschaften

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