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Virtuelle Welle

Schlauchgedicht

November 2020
Un contributo della community di Elisabeth Garber15.02.2021
Ritratto di Elisabeth Garber
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Schlauchgedicht

Wie kann man nur!

Alles hängt an einer Schnur…

Ich seh‘ sie nicht; im Blenderlicht.

Kein Flur, kein Stiegenhaus und keine Sicht.

Wo sind die Schüler? Ich seh’ sie nicht!

Stecken wir in einem Schlauch?

Finster ist‘s mit wenig Luft.

Matte Scheiben und viel Glotzen.

Der stiere Blick

Ein Klick.

Alles scheint so schnell im Netz.

Es dauert aber länger…!

Der Schlauch wird

eng und enger.

So, als wär‘ das alles ganz normal!

Stundenlanges Glotzen,

virtuellen Räumen trotzen,

auf weiten Fluren klotzt man immer kühler:

So stier und stur und irr wie Schüler.

Die Luft wird dünn und dünner…

Was mich so schockt

ist die reelle und virtuelle Mega-Welle,

auf der die Masse rockt wie ein Delphin...

Mich erinnert’s ganz enfin,

an eine öde

Frikadelle.

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Ritratto di Georg Lechner
Georg Lechner 15 Febbraio, 2021 - 16:17

Der Unterricht am Computer bringt zwar mehr als NULL, aber bei weitem nicht so viel, wie breit erwartet wird.

Ritratto di Sebastian Felderer
Sebastian Felderer 16 Febbraio, 2021 - 16:58

Stimme Georg Lechner zu.
Messe es an der Erfahrung mit EXPO VIRTUELL, die ich zwar sehr erfolgreich während corona praktiziere, aber nie eine Erfahrung wie eine echte Ausstellung vermitteln kann.

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 16 Febbraio, 2021 - 17:19

Digitale Demenz ist, wenn man jeden Tag den gleichen Artikel bewertet.

Ritratto di Sepp Bacher
Sepp Bacher 16 Febbraio, 2021 - 17:32

....oder Verbissenheit.

Ritratto di Elisabeth Garber
Elisabeth Garber 16 Febbraio, 2021 - 17:46

@Ludwig Thoma & Bacher Sepp Ich "like" Dr. Beikirchers Text ganz bewusst immer wieder. Ihre Ganz- und Halbsätzchen sind also ein Stumpfgässchen.

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 16 Febbraio, 2021 - 20:36

Wenn Sie die Zeit die Sie seit 3 Monaten dafür aufwenden jeden Tag den selben Artikel zu bewerten dafür genutzt hätten Ihre Quellen besser zu recherchieren, müssten Sie jetzt nicht ein Youtubevideo von der Bildzeitung ("2 Minuten") mit einem Prof. dessen Thesen von der wissenschaftlichen Community nicht anerkannt sind (der Sucharit Bhakdi der Hirnforschung sozusagen), als Quelle angeben.

Ritratto di Martin Koellensperger
Martin Koellensperger 16 Febbraio, 2021 - 21:14

Die Anzahl der Likes bleibt trotzdem gleich, jeder hat nur eine Stimme

Ritratto di Sepp Bacher
Sepp Bacher 16 Febbraio, 2021 - 22:16

Es stimmt ; ich hab´s ausprobiert! Aber warum scheint dieses scheinbare Like dann immer wieder auf? Ist mir unerklärlich und unlogisch.

Ritratto di Servus Leute
Servus Leute 16 Febbraio, 2021 - 23:14

Unlogisch ja, aber wenn jemand profilneurotisch ist, macht sie /er das.

Ritratto di Sebastian Felderer
Sebastian Felderer 16 Febbraio, 2021 - 22:06

Isch des wirklich der Ludwig Thoma, der famose Schriftsteller? Er schreib a wirklich guat !!! I hon obr gmoant, der sei nochn Erschtn Weltkriag irgendwonn amoll gstorbm. Hon i mi getaischt.

Ritratto di Martin Koellensperger
Martin Koellensperger 17 Febbraio, 2021 - 08:48

Vielleicht waren seine Eltern ebenfalls ein Fan des bayrischen Schriftstellers, oder ihnen gefiel der Namen Ludwig. Eine Auferstehung ist unwahrscheinlich, ist die letzte doch bald 2000 Jahre her.

Ritratto di Sebastian Felderer
Sebastian Felderer 16 Febbraio, 2021 - 22:11

Übrigens, Demenz isch nia digital, sondern olm katastrophal. Digital isch lai die Wadlbeißerei, dia koane ondrn Wadl geltn lott, außer die eigenen. Und sell sein teiflisch krumpe Wadl. Obr den fahlt a Radl. Mai Madl .......

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