Almdorf Schnals
ARGENATURA/Kathrin Kofler
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Tourismus

Das Athesia-Almdorf

Am Ende des Schnalstals ist Südtirols wohl größter Hotelkomplex geplant. Umsetzen will das Projekt die Schnalstaler Gletscherbahnen AG – allerdings nicht ohne UVP.
Di
Ritratto di Lisa Maria Gasser
Lisa Maria Gasser16.07.2020
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Ritratto di kurt duschek
kurt duschek 16 Luglio, 2020 - 13:51

....ob dieser Weg zu immer größeren und imposanteren Hotelbauten, ...sorry, es ist "nur" ein Almdorf, ob dieser Weg der richtige Weg ist, dies erlaube ich mir zu bezweifeln. Schade um das Schnalstal!

Ritratto di Do Riada (gesperrt)
Do Riada (gesperrt) 16 Luglio, 2020 - 15:09

Ich frage mich, ob die ewigen Nein-Sager, Skeptiker, Weltverbesserer und sonstigen Pseudo-Öko-Pantoffelhelden Südtirol zu dem gemacht haben was es ist. Definitiv nein, wir leben von unternehmerischen Ideen und vom Tourismus.
Ganz direkt gefragt, Duschek, was haben Sie persönlich zum heutigen Lebensstandard des Durchschnittssüdtirolers beigetragen?

Ritratto di S. Bernhard
S. Bernhard 16 Luglio, 2020 - 16:21

Ein Bravo den ewigen "Zubetonierern". So wird Südtirol landschaftsmäßig sicher weiterhin attraktiv bleiben, nicht wahr? Es soll ja auch Menschen geben, die das Unberührte suchen.

Ritratto di Franz Linter
Franz Linter 16 Luglio, 2020 - 17:36

Aktuell verbrauchen wir in Italien und Deutschland die Ressourcen von fast DREI Erden, wenn alle so leben würden wie wir. Insofern lebt der Tourismus und große Teile der Unternehmerschaft auf Kosten der anderen und schränkt die künftige Bevölkerung, also auch die der eigenen Kinder verantwortungslos ein.
Die Politik, die eigentlich die Aufgabe hätte, Unternehmen in die Schranken zu weisen, wenn die Unternehmer zu sehr auf Kosten der Allgemeinheit ihre Gewinne erzielen, verabreicht zuerst einen Tranquilizer (UVP) um dann nicht nur die Genehmigung, sondern auch öffentliche Gelder auszuteilen. Ein gutes Beispiel dazu gibt es in Brixen und bezogen auf den Artikel bei https://www.salto.bz/de/article/13072020/bros.

Ritratto di S. Bernhard
S. Bernhard 16 Luglio, 2020 - 19:21

In Südtirol gilt leider immer noch das Motto: schneller, weiter, höher, ohne Rücksicht auf die Umwelt, Fauna und Flora. Erinnert irgendwie an Doping im Sport. Reinpumpen bis der Körper, in diesem Fall die Natur, streikt. Weitsicht, Rücksichtnahme fehl am Platz.

Ritratto di Manfred Gasser
Manfred Gasser 16 Luglio, 2020 - 20:22

"Definitiv nein, wir leben von unternehmerischen Ideen".
Und wenn sich diese Ideen auf ein Mega-Almdorf, oder sonstiges "immer mehr, immer größer" beschränken, hat es sich bei uns bald ausunternehmert. Wo sind die unternehmerischen Ideen für die Zukunft, die sich mit "New Green Deal", mit "weniger ist mehr", mit der Zukunft unserer Kinder beschäftigen?

Ritratto di S. Bernhard
S. Bernhard 16 Luglio, 2020 - 14:27

Nicht ohne UVP? Guter Witz..wie viele Projekte wurden trotz negativer UVP durchgeboxt? Da wird sich dieser "Provinz-Krösus" sicher nicht aufhalten lassen.

Ritratto di kurt duschek
kurt duschek 16 Luglio, 2020 - 18:19

....lieber Do Riada ( oder wie immer Sie sich nennen mögen).
Sie fragen mich was ich für den Lebensstandard in Südtirol gemacht habe? Sie wollen eine direkte Antwort und die sollen Sie gerne haben. Habe ein abwechslungsreiches Arbeitleben hinter mir, begonnen mit 14 Jahren, war Arbeitnehmer, Angestellter, Unternehmer und/oder auch in führender Position in nationalen und internationalen Gesellschaften tätig.
Es war mir immer schon ein Anliegen mich für soziale aber auch wirtschaftliche Belange einzusetzen und werde mich, auch wenn ich jetzt in Rente bin, weiterhin zu Wort melden.
Ganz nebenbei sei bemerkt, in der B.Pohl- und Erwin Stricker- Zeit war ich als Direktor der Gletscherbahnhotels im Schnals angestellt und kenne einiges in diesem schönen Tal.
So ...und nun zu Ihnen: was haben Sie vorzuweisen?

Ritratto di kurt duschek
kurt duschek 16 Luglio, 2020 - 20:27

....dem DO RIADA ist die Antwort entfallen!

Ritratto di Do Riada (gesperrt)
Do Riada (gesperrt) 17 Luglio, 2020 - 07:50

Nichts, denn ich bin bei Weitem nicht so eine wichtige Persönlichkeit und nicht so ein Angeber wie Sie.
Alle wollen den Wohlstand, aber wenn ein Unternehmer etwas größeres baut, dann kommt in Südtirol der Neid auf. Wie ein anderer Kommentator bemerkt hat, benötigt das Dorf einen Aufschwung und die Athesia-Gruppe arbeitet hierfür. Die Pseudo-Ökos vergessen, dass damit vielen Menschen Arbeit gegeben wird und schlussendlich wir alle davon profitieren.
Noch eine Bemerkung zu den Pantoffel-Ökologen, ich habe viele kennengelernt, die zwar groß rumposaunt haben, dann jedoch ertappt wurden, wie sie Waren aus Billiglohnländern eingekauft haben und so das globale wirtschaftlich-ökologische Gleichgewicht enorm gefährdet haben, zuhause aber einen auf Öko-Revoluzzer gemacht haben.

Ritratto di kurt duschek
kurt duschek 17 Luglio, 2020 - 08:09

....ob ich wichtig oder ein Angeber bin ist wenig relevant, ich sage ganz einfach meine Meinung und es ist schade, wenn ein Tal ganz einfach mit 80.000m3 zubetoniert wird.

Ritratto di S. Bernhard
S. Bernhard 17 Luglio, 2020 - 09:42

Immer dasselbe, "wir profitieren alle davon", "Arbeitsplätze", bin dann mal gespannt, wie viele Einheimische dort einen Arbeitsplatz ergattern werden? Übrigens, Ihre Beleidigungen von wegen "Pseudo-Ökos" ecc. sagen bereits alles über Ihre Gesinnung aus.

Ritratto di Johann Georg Bernhart
Johann Georg Bernhart 16 Luglio, 2020 - 19:17

Habe im Schnalstal im Jahre 1978 bis 1980 gearbeitet, ich kann euch nur eines sagen in dieser Zeit waren im Schnalstal mehr Touristen als heute, war letzten Sonntag in Kurzras nicht wieder zuerkennen, will nicht sagen Menschen leer, aber gegen früher nicht zu vergleichen.
Kurzras braucht einen Aufschwung, sonst ist das ganze Tal verloren.
Die Umweltschützer werden sicher ein Rezept haben, wie die Leute dort überleben können und ihre Arbeiter bezahlen.
Viel Kraft wünsche ich der Schnalstaler Gletscherbahn.

Ritratto di kurt duschek
kurt duschek 16 Luglio, 2020 - 20:25

....aber muß man dann gleich 80.000m3 an einem Platz verbauen? Der Tourismus sollte auch im Schnals gut und neu angedacht werden.

Ritratto di Elisabeth Garber
Elisabeth Garber 17 Luglio, 2020 - 15:04

Eben nicht, aber die Bauherren wollen (über die Dolomiten hinaus) wahrgenommen werden - ein Touristen-Denkmal setzen zum einen und zum anderen Samariter spielen für ein Tal (nein für ganz Südtirol laut DO RIADA), das dringend Arbeitsplätze braucht. Das internationale Publikum (von Saudis, Chinesen bis Amis) schert sich sowieso nicht um Regionalität, Industrieknödel mit Industriespeck etc. etc. oder gar um die Fremdworte Nachhaltigkeit oder Umwelt.

Ritratto di simon tinkhauser
simon tinkhauser 17 Luglio, 2020 - 15:40

Ich denke so Manchem ist der Zusammenhang zwischen unternehmerischer Initiative, Risiko und evtl. Erfolg und unseren öffentlichen Haushalten nicht ganz klar.....

Ritratto di Manfred Gasser
Manfred Gasser 17 Luglio, 2020 - 19:50

Könnten Sie das bitte näher erläutern, ich stehe auf dem Schlauch. Danke.

Ritratto di simon tinkhauser
simon tinkhauser 20 Luglio, 2020 - 08:27

Ganz kurz und in Stichworten:
- Der Unternehmer geht mit der Realisierung extrem in Vorleistung, will heißen es werden zig Millionen investiert, ohne die Sicherheit, dass sich die Investition rentieren wird;
- Baufirmen, Handwerker, Zulieferbetriebe, Banken (über Kredite) erhalten Aufträge, können ihre Mitarbeiter zahlen, Gewinne realisieren und Steuern und Abgaben darauf zahlen;
- Sollte das Hotel dann realisiert werden und im Idealfall auch funktionieren, dann werden Arbeitsplätze geschaffen (leider wollen die meisten Südtiroler in der Hotelerie/Gastronomie nicht mehr arbeiten, da zu anstrengend und auch am Wochenende);
- wenn das Hotel funktioniert, werden Körperschafts- Einkommenssteuern und Abgaben generiert, die bekanntermaßen an den Staat gehen und über den Finanzausgleich zum Großteil in Südtirol landen;
- damit trägt ein derartiges Projekt zur Finanzierung der öffentlichen Leistungen bei;

Sollte es sich im Fall dieses Projekts anders verhalten, bitte ich gerne um Aufklärung.
Natürlich sollte darauf geachtet werden, dass sich das Projekt gut in die Landschaft einfügt und passt, aber das kann ich an dieser Stelle nicht beurteilen.

Ritratto di Do Riada (gesperrt)
Do Riada (gesperrt) 20 Luglio, 2020 - 17:10

Danke, sie haben es eleganter formuliert als ich. Aber das nützt nichts, denn frustrierte Kommunisten kann man nicht mit Argumenten überzeugen.
Sie müssen Themen, die sogar einem Kleinkind einleuchten, kritisieren, damit sie sich wichtig fühlen. Meistens handelt es sich eh um Lehrer, Pensionisten oder Landesangestellte, man sollte sich wie im echten Leben verhalten und diesen prinzipiell keine Achtung schenken.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 20 Luglio, 2020 - 17:28

... na dann hoffen wir mal, dass Ihre Kinder keine Lehrer benötigen (denen Sie “prinzipiell keine Achtung schenken”) und Sie selbst - niemals Pensionist werden: da müssten Sie sich dann nämlich selbst verachten.

Ritratto di simon tinkhauser
simon tinkhauser 20 Luglio, 2020 - 17:54

Lehrer ist einer der wichtigsten Berufe überhaupt und je umfassender die öffentlichen Haushalte sind, desto mehr kann und soll für Bildung ausgegeben werden. Nur hängen halt Unternehmertum, öffentliche Haushalte und die dadurch finanzierten Leistungen extrem voneinander ab. Nur das wollte ich mit meinem ursprünglichen Kommentar sagen.

Ritratto di Elisabeth Garber
Elisabeth Garber 20 Luglio, 2020 - 18:01

:-) Die Eleganz in Reinkultur...

Ritratto di Harry Dierstein
Harry Dierstein 17 Luglio, 2020 - 21:47

Ein Südtiroler Winzer musste während des Corona-Lockdowns Erntehelfer via Privatjet nach Südtirol einfliegen lassen, weil es -gemäß seiner Darstellung- weder willige, noch fähige Einheimische für diese Tätigkeit gibt.

Der Südtiroler Tourismus würde sofort zusammenbrechen, wenn morgen alle Ausländer die Provinz Südtirol verließen.

Wovon schwafeln also die Gebrüder Ebner? Von einer Rechtfertigung für das Flughäfchen Bozen, um billige und willige Lohnsklaven zu rekrutieren?

Ritratto di Günther Alois Raffeiner
Günther Alois Raffeiner 19 Luglio, 2020 - 07:02

Der Grössenwahn ist bei Athesia eingezogen!!!

Ritratto di kurt duschek
kurt duschek 19 Luglio, 2020 - 10:32

....im Martelltal kann man ein Denkmal (Mahnmal??) besichtigen, das Hotel Paradiso. Es war die Folge von egoistischen, größenwahnsinnigen Bauherren und Architekte. ...und dies vor 90 Jahren! NB sehenswert!
http://www.meran-denkt.info/

Ritratto di Do Riada (gesperrt)
Do Riada (gesperrt) 19 Luglio, 2020 - 10:48

Duschek, das ist so bei Unternehmen, mal ist man erfolgreich und ein anderes Mal nicht. Mann kann aber nicht deshalb von vornhinein sagen, das mache ich nicht.
Wenn jeder so denken würde wie sie, wären wir im Kommunismus und würden 7 Tage dieselbe armselige Mahlzeit verzehren.

Ritratto di kurt duschek
kurt duschek 19 Luglio, 2020 - 22:54

....und die Allgemeinheit hat den Schaden und muß die übriggebliebenen Hotelruinen anschauen und entsorgen? Unternehmer haben eine Verantwortung bevor sie handeln!
Beispiel gefällig?
Woher sollen denn bei einem Hotelkomplex mit 600 Betten die qualifizierten Mitarbeiter kommen? Aus dem Schnalstal? Aus dem Kosovo? Gibt es dazu ein aussagekräftiges Konzept? Habe bis jetzt nichts dazu vernommen.

Ritratto di Do Riada (gesperrt)
Do Riada (gesperrt) 20 Luglio, 2020 - 07:22

Ich glaube kaum, dass Zimmerer, Fliesenleger, Hydrauliker, Tischler usw. für einen Hotelbau in Schnals aus dem Kosovo kommen. Sicher nicht die Firmen und sollte ein Arbeiter darunter sein, ist er in Italien registriert und zahlt seine Steuern in Südtirol.
Die Athesia muss auch ihnen, Duschek, nicht erklären oder beweisen wie Unternehmertum funktioniert, eher umgekehrt. Aber was solls, mit Kommunisten wie ihnen und der frustrierten kinderlosen alten Frau (bereits mehrmals von anderen Kommentatoren auf salto festgestellt), die immer ihren Senf dazu geben muss, kann man eh nicht diskutieren, am wenigsten über Wirtschaft.

Ritratto di Günther Alois Raffeiner
Günther Alois Raffeiner 20 Luglio, 2020 - 07:36

DO RIADA,von gegenseitigem Respekt und Meinungsfreiheit scheinen sie wohl NICHTS zu halten. Ihren SENF können sie sich auch sparen bei Ihren Aussagen.

Ritratto di Elisabeth Garber
Elisabeth Garber 20 Luglio, 2020 - 09:31

@DO RIADA Sind Sie zu feig meinen Namen hinzuschreiben, wenn sie von der "kinderlosen alten Frau...etc." schreiben? Mein Gott sind sie ungebildet...so wie viele altmodische Zöche, die es partout nicht vertragen, wenn eine Frau ihre Meinung sagt.
Sie, DO RIADA, der nicht mal zu seiner Identität steht, sind zu keiner einzigen konkreten Antwort fähig, wenn man ihnen etwas entgegensetzt oder eine Frage stellt.
Also üben sie sich in Selbstkritik, bevor sie solche Holzpfeilchen abschießen und auch noch hoffen, beleidigend zu sein - Ziel komplett verfehlt. Sie haben sich allerdings vollständig geoutet.

Ritratto di Salto Community Management
Salto Community Management 20 Luglio, 2020 - 11:26

Liebe Community-Mitglieder, vermeiden Sie persönliche Angriffe und bleiben Sie in der Diskussion sachlich.

Ritratto di Elisabeth Garber
Elisabeth Garber 20 Luglio, 2020 - 00:02

@DO RIADA Und wenn jeder* so denken würde wie sie, hätten wir schon längst Zustände wie an der Adria, in Ischgl oder auf Ibiza: Billigtourismus, zubetonierte Dörfer u. Landschaftsflecken. Manche Dörfer sind ein für allemal ästhetisch "verpatzt", weil man (gegen Ende des letzten Jhts) zu spät erkannt hat, dass man so unkontrolliert nicht 'weiterbauen' kann. Die Touristenhochburgen Schenna, Dorf Tirol und Algund zeigen solche irreversiblen Schäden.

Ritratto di kurt duschek
kurt duschek 20 Luglio, 2020 - 17:28

....erfolgreich ist ein Unternehmer auch dann wenn er aus Fehlern die andere vor ihm gemacht haben, lernt und sie nicht wiederholt. (Siehe Paradiso Martell)

Ritratto di Elisabeth Garber
Elisabeth Garber 20 Luglio, 2020 - 18:11

@Kurt Duschek Auf den Punkt gebracht!
(Ja klar, wir sind alles "frustrierte Kommunisten".:-)

Ritratto di kurt duschek
kurt duschek 19 Luglio, 2020 - 11:17

....nach dem Hotel Paradiso im Martelltal vor beinahe 100 Jahren nun auch ein Paradiso im Schnalstal ?
http://www.meran-denkt.info/hotel-paradiso-auch-im-schnalstal/

Ritratto di Schorsch Peter
Schorsch Peter 20 Luglio, 2020 - 20:05

Absurd, einfach immer nur noch mehr Geld verdienen, aber irgendwann wird das nicht mehr funktionieren, und nicht jeder will immer mehr Sensationen und immer mehr Luxus an den absurdesten Orten.
Ich war am Wochenende in Nordtirol wandern, Ausgangspunkt war ein Bergsteigerdorf, und es war einfach nur schön, gut angelegte Wege, einfache aber schöne Berghütten, und ansonsten nur Natur, denn mehr braucht es nicht!
Und wir haben genug Menschen getroffen, die genau das wollen, und eben nicht Auswüchse, wie es in Südtirol schon einige gibt, und wie es jetzt auch im Schnalstal entstehen soll.
Ich habe mir auf jeden Fall vorgenommen, ab jetzt systematisch https://www.bergsteigerdoerfer.org/ aufzusuchen, und die südtiroler ImmerMehrGeldScheffelOrte zu vermeiden - warum nur muss das eigentlich wunderschöne Südtirol sein Kapital, die Natur, immer mehr zerstören?
Unternehmertum ist das eine, die eigene Heimat erhalten, das andere!
Und irgendwann wird sich das auch auf den Tourismus auswirken, und zwar negativ.

Ritratto di kurt duschek
kurt duschek 20 Luglio, 2020 - 22:47

....DO RIADA wird sie jetzt sicher als verkappten Komunisten bezeichnen.
Für mich sind sie ein normaler Gast der die Schönheit Südtirols schätzt und hofft, dass diese erhalten bleibt.

Ritratto di Schorsch Peter
Schorsch Peter 22 Luglio, 2020 - 13:33

... ich bin sogar nicht mal ein normaler Gast, sondern ich lebe hier, und bin an den Wochenenden viel in den Bergen hier unterwegs, in Urlauben und an manchen Wochenenden aber sehr gerne in anderen Alpenregionen, und dort sieht man dann eben auch, wie es auch gehen kann, freue mich dann dort jedes Mal über die viele Natur, die noch Natur sein darf, und sehe gleichzeitig wie in Südtirol immer mehr Berge sich von Natur zu einem Disneyland wandeln. Südtirol hat es geschafft, eine perfekte Infrastruktur mit vielen Annehmlichkeiten zu schaffen, und das wird auch geschätzt, aber ich denke, man muss auch wissen, wann es genug ist...

Ritratto di Meister Haus
Meister Haus 22 Luglio, 2020 - 13:12

Ja, der DO RIADA. Burschen wie er, trift man nicht selten. Vorwiegend tun sie mir leid, weil sie sehr viel Energie aufwenden müssen, um mit der in ihnen diffus wabernden Angst und Wut zurecht zu kommen. Wenn sie von Kommunisten reden, kommt mir immer zum Lachen. Ärgerlich wird es, wenn sie andere Menschen beleidigen (besonders gerne Frauen). Gefährlich wird es, wenn sie zu großen Bolsonaros oder Trumps werden. Das würden sie nämlich gerne.
Zum Almhüttendorf: Kein vernünftiger Mensch hat etwas gegen unternehmerisches Handeln. Leider scheint dieses Projekt der billigste, dümmste und phantasielosteste Ausdruck eines alten Denkens zu sein, das uns in die vielen Probleme beschert hat, mit denen wir uns heute herumschlagen müssen. Die Athesia hätte genügen Geld, um die klügsten und kreativsten Leute zu gewinnen um touristisch Vorbildliches zu leisten und wirklich Neues zu schaffen und gleichzeitig das zu tun, worum es ihr nach Verlautbarungen ja geht, nämlich den Menschen im Tal Arbeit zu bieten und sie glücklich zu machen. Sehr bedauerlich, wie viel Kapital in dumme und rückwärts gewandte Projekte investiert wird. Mit dem immensen privaten Reichtum, der in Südtirol daheim ist, könnte aus dem Land ein Paradies geschaffen werden.

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