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Flughafen

Eppaner Aufruf

13 Eppaner Vereine und Verbände fordern von Landeshauptmann Arno Kompatscher und SVP-Obmann Philipp Achammer, den Kaufvertrag zum Bozner Flughafen nicht zu unterzeichnen.
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Ritratto di Ralph Kunze (gesperrt)
Ralph Kunze (gesperrt) 16 Agosto, 2019 - 16:52

Es sind genau dieselben Leute, die 2016 dafür geworben haben, mit nein zu stimmen, damit kein öffentliches Geld mehr verbrannt, die jetzt gegen den(faktisch schon durchgeführten) Verkauf des Airports sind. Dabei hat der LH mit enormen persönlichen Einsatz die Szenarien aufgezeigt,welche bei einem nein eintreten können. Es waren die besagten Gegner, welche die Bevölkerung falsch informiert haben, nicht der LH. Aber anstatt zuzugeben, dass sie die Unwahrheit verbreiteten, greifen sie erneut den Landeshauptmann an.
Sie schreiben, der LH solle die Wettbewerbssieger entschadigen. Warum denn er? Weil er die Wahrheit sagte? Wäre der Airport in öffentl Hand geblieben dann könnte man alles machen. Sollen doch die Gegner Gostner u Co entschädigen, sie waren für das Nein.
Wenn es um Klimaerwärmung geht, dann muss zu allererst auf Fleischkonsum verzichtet werden, das ist nämlich Klimakiller Nr 1 und nicht die paar Starts und Landungen von kleineren pro Tag in Bozen, welche ausserdem den Individualverkehr auf der Strasse entlasten.

Ritratto di Manfred Klotz
Manfred Klotz 16 Agosto, 2019 - 19:01

Vollkommen ihrer Meinung. Selten war das Land so transparent wie im Vorfeld zum Referendum. Die Pro und Contra Broschüre war sehr deutlich was die Folgen des Nein und des Ja anbelangt. Die Entscheidung im Sinne der Gegner ist gefallen aber ihr Mea culpa bleibt aus.
Lustig ist zudem, dass die Unterzeichner des offenen Briefes davon sprechen, der LH würde das Ergebnis des Referendums missinterpretieren. Also ob es dabei um kryptische Lyrik ginge.

Ritratto di Sepp Bacher
Sepp Bacher 18 Agosto, 2019 - 15:08

Wie schon nach der Mediation 2007 und nach zwei Volksabstimmungen, wollen die Mächtigen sich immer noch nicht abfinden und reiten wie Achammer an den I-Tipftlen herum. Tatsache ist, die Mehrheit der Bevölkerung will keinen Ausbau – und das konnte Kompatscher bei mehreren Diskussionen 2016 wahrnehmen. Jetzt behaupten, das Volk habe nicht verstanden, ist feige, denn wer nicht verstanden hat, sind die Verbände, die SVP und der LH Kompatscher!

Ritratto di 19 amet
19 amet 18 Agosto, 2019 - 18:13

Nur Idioten, die wie Schafe ihren Einflüsterern nachlaufen, um nicht ihr Hirn anstrengen zu müssen, haben nicht kapiert dass das Referendum,ganz klar den Verkauf der ABD vorgesehen hat. Jetzt versuchen diese inkompetenten Träumer die Leute wieder aufzuhetzen,und ihnen einzureden das Land sollte den Flughafen wieder behalten und weiter Steuergeld verheizen. Ich würde diesen Dorfheiligen sagen, OK das Land behält den Flughafen, aber alle Kosten werden bei Euren Beiträgen abgezogen. So schnell wie da wieder Meinung gewechselt würde, könnte man gar nicht schauen.

Netiquette §P1 - Respect Plurality

Ritratto di Sepp Bacher
Sepp Bacher 18 Agosto, 2019 - 18:55

Sie können auch nicht eins und zwei auseinander halten, vor lauter Ärger. Wie heißt es so schön? Wer zuletzt lacht........

Ritratto di Manfred Klotz
Manfred Klotz 20 Agosto, 2019 - 07:47

Herr Bacher, Ihre Betrachtung ist völlig unkorrekt. Von Anfang an wurde kommuniziert was das Ja oder Nein beim Referendum für Folgen gehabt hätte und zwar durch massive Information (Sie sollten die Info-Broschüren lesen). Etwas in eine Fragestellung hineinzuinterpretieren ist unlauter und dumm. Das Land konnte nur das tun, was in seiner Macht stand: das Gesetz 60/2015 zur Debatte zu stellen und damit die Finanzierung durch die öfentliche Hand, Nicht mehr. Ganz egal, was die Bevölkerung bei den Informationsveranstaltungen eventuell signalisiert hat. Die Einstellung des Flugbetriebs - um das ging es den Gegnern, nicht um die Verhinderung des Ausbaus - hätte nie ein Argument für die Volksbefragung sein können, weil die ENAC hier das Sagen hat.
Sicher, man hätte abwarten können, bis der Flughafen (als Einrichtung, die nicht mehr von nationalem Interesse ist) auf das Land übergeht, aber dazu fehlen immer noch die Durchführungsbestimmungen. Das heißt, dass sich die Gegner, nach drei Jahren, dass nichts hätte passieren können, wohl auf die Barrikaden gehen würden, weil das Land alles "verschleppen" würde. Es gibt für die Gegner keine akzeptable Lösung, außer der Schließung und die ist nicht möglich.

Ritratto di Sepp Bacher
Sepp Bacher 20 Agosto, 2019 - 21:55

Manfred, du scheinst auch schon vergessen zu haben, dass du im Zusammenhang mit der unverbindlichen Volksbefragung die Meinung vertreten hast, dass nicht nur die Finanzierung, sondern auch die Entwicklungsziele abgelehnt wurden. Aber du machst es wie der Landeshauptmann, zu dem du in jeder Frage loyal stehst, obwohl du sonst schon ein Kritischer bist. Du wirst schon deine Gründe dafür haben! Aber auch er spricht nur mehr von der abgelehnten Finanzierung! Warum nur die halbe Wahrheit? Ist wohl sehr undemokratisch! Oder?
Nun erkläre ich dir, warum meine Betrachtungen stichhaltig sind:
Wie schon gesagt, die Volksbefragung war unverbindlich. Der LH hat sich aber persönlich dafür verbürgt, dass er das Ergebnis akzeptieren wird. Gerichtlich einklagbar ist da mE nichts.
Es gab aber vor mehreren Jahren auch schon mal eine wirkliche Volksabstimmung aber mit einem hohen Quorum. Nachdem die Wirtschafts-Verbände und die Politik empfohlen haben, nicht zur Abstimmung zu gehen - oh wie demokratisch!, - wurde das Quorum nicht erreicht. Obwohl die Mehrheit der Abstimmenden überwiegend dagegen war, war das für die Politik zwar ein Signal, aber es verpflichtete sie zu nichts.
Daraufhin hat sich die damalige unterlandler Politikerin Rosa Thaler für eine Mediation stark gemacht und erreicht, dass es zu einem Kompromiß zwischen den betroffenen Anrainer und Umweltverbänden einerseits und den Wirtschaftsverbänden und der Landespolitik anderseits kam. Aber auch dieses Ergebnis war und ist nicht rechtlich bindend. Auf der Basis der Vereinbarungen ließ sich mit dem Flugplatz keine Geschäft machen. Der AGB und die Vertrags-Flugunternehmer schrieben negative Zahlen. Da es in der Wirtschaft und der südtiroler Politik scheinbar keine Handschlagqualität und keine Ethik mehr gibt, kam es wie es kam.

Es ist gut, wenn einige versuchen, trotzdem noch rechtliche Aufhänger zu finden, um den Ausbau zu verhindern. Eine tragbare Lösung schlagen mE die Grünen vor! Aber wenn Kompatscher sein Vorhaben durchdrücken und nicht auf den Willen des Volkes hören will, dann wird er sein Ziel erreichen!

Ritratto di Manfred Klotz
Manfred Klotz 21 Agosto, 2019 - 07:53

@Sepp Bacher - Ja, genau, die Entwicklungsziele wurden abgelehnt, das behaupte ich immer noch. Aber die Entwicklungsziele und der Entwicklungsplan sind zwei verschiedene Paar Schuhe! Die Entwicklungsziele betreffen die öffentliche Finanzierung im Zusammenhang mit den Flugbewegungen, nichts anderes. Einfach in den Informationsbroschüren nachlesen, ist alles sehr einfach erklärt.
Mir geht es - nur um es erneut klarzustellen - nur um einen Umstand: Es wurde klar kommuniziert, um was es bei der Volksbefragung geht und es wurde etwas anderes hineininterpretiert und es stößt mir einfach sauer auf, dass man nicht dazu steht. Weiter will ich gar nicht ausholen.

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