Streitfall Milch
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Wer weiß, was Milch ist?

„Bist du dumm? Laut Milchlobby schon!“ So wehrt sich ein Hafermilch-Startup gegen das Verbot der EU, pflanzliche Getränke als „Milch-Alternative“ zu bezeichnen.
Di
Ritratto di Julia Tappeiner
Julia Tappeiner24.03.2021
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Start Europe Upvede un gruppo di giovani alla scoperta dell'Europa: An dieser Stelle schreiben junge Autor*innen abwechselnd über moderne Initiativen in Europa.

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Ritratto di Evi Keifl
Evi Keifl 24 Marzo, 2021 - 20:47

Wichtiges Thema, gut recherchiert! Danke!

Ritratto di Peter Grünfelder
Peter Grünfelder 24 Marzo, 2021 - 22:18

Wetten Herr Dorfmann stimmt für den Änderungsantrag! Ist die Milchlobby doch eine der mächtigsten in unserem Land. Und Nachhaltigkeit hatte wohl noch nie wirklich einen Wert für die politische Mitte.

Ritratto di kh beyer
kh beyer 25 Marzo, 2021 - 04:23

"""Nahrungsmittel weniger CO2 frei wird, wie bei tierischen Produkten,"""", sollte erst Mal "als" heißen:-))
CO² ist insgesamt eine Lüge, mit der schon Gore und Konsorten überführt wurden. Die Welt braucht CO² und aktuell haben wir zu wenig davon:-))
Bei der "Bilanz" würde ich zudem Mal nachschauen, wie viel GenSoja dabei ist. Die angebliche Sojaproduktion ist eine Abfallproduktion der Gensojaindustrie im Zusammenhang mit der Biokraftstoff- und Futterproduktion.
Wir reden von einer ernsthaften Boden- und Landvernichtung in epischem Ausmaß.

Ritratto di Max Mann
Max Mann 25 Marzo, 2021 - 07:20

Die erwähnten Produkte (Sojadrink, Sojajoghurt) enthalten bei uns fast zu 100% Non-GMO Soja (hauptsächlich Europa und Kanada)

Ritratto di Max Mann
Max Mann 25 Marzo, 2021 - 13:28

Ihre Links sind für das Argument wertlos.
Ob Sie den Deklarationen nun vertrauen ist Ihre Sache, vermute aber eher dass es (wie meistens bei solchen Argumenten) eher darum geht seinen Standpunkt nicht korrigieren zu müssen als dass man wirklich daran glaubt.

Ritratto di Silke Raffeiner
Silke Raffeiner 26 Marzo, 2021 - 00:27

Wie bereits an anderer Stelle (https://www.salto.bz/de/comment/85869#comment-85869) kommentiert: Es ist keine Frage, dass der Anbau von mehrheitlich gentechnisch veränderter Soja in Südamerika in vielerlei Hinsicht extrem problematisch ist. Jedoch wird der Großteil der solcherart produzierten Sojabohnen als Futtermittel und nicht für die Erzeugung von Nahrungsmitteln für den menschlichen Konsum verwendet. Da die europäischen Verbraucher und Verbraucherinnen gentechnisch veränderte Lebensmittel mehrheitlich ablehnen, bevorzugen die Nahrungsmittelproduzenten gentechnikfreie Soja aus europäischer Landwirtschaft als Rohstoff - denn ansonsten müssten sie die Produkte als GV-Produkte deklarieren.

Ritratto di Kurt Resch
Kurt Resch 26 Marzo, 2021 - 08:38

Dass die Welt CO2 braucht stimmt, dass wir zu wenig davon haben ist falsch. Wir haben seit der Industrialisierung Jahr für Jahr mehr CO2 produziert, die Welt ist komplett aus dem Gleichgewicht geraten. Dass 80% vom Sojaanbau für die Landwirtschaft angebaut wird sollte inzwischen eigentliche jeder wissen.

Ritratto di pérvasion
pérvasion 25 Marzo, 2021 - 07:08

Mir ist das Thema an sich ja einigermaßen egal, meinetwegen sollen sie auch »Mandelmilch« und nicht nur »Alternative zu Milch« draufschreiben dürfen.

Aber mit »bist du dumm« ist es so eine Sache — könnte man auch umkehren. Denken die Marketingf… achleute, die Menschen wüssten nicht, was ein »Mandeldrink« ist und dass er eine »Alternative zu [Kuh-]Milch« sein kann?

Ritratto di kh beyer
kh beyer 25 Marzo, 2021 - 08:48

Milch ist nun mal ein Produkt, das ausnahmslos bei Tieren vorkommt. Bei Pflanzen nennt sich das Saft. Hier versucht eine Branche, Saft als Milch zu verscheuern, nur weil es gefärbt wurde oder der Milch ähnelt:-))
Kein Mensch käme darauf, weißen Harz als Milch verkaufen zu wollen.
Okay, was nicht ist, kann in diesem System locker noch kommen:-))

Ritratto di Sophia Schneebacher
Sophia Schneebacher 25 Marzo, 2021 - 09:52

Herr Bayer, die Welt ist viel differenzierter als Sie denken. Es gibt zahlreiche Pflanzenarten, darunter die sogenannten Wolfsmilchgewächse, die Milchsaft produzieren.
Konsumenten mit der Fähigkeit zum abstrakten Denken kann man die Verwendung der Bezeichnung "Milch" im Zusammenhang mit einem pflanzlichen Getränk durchaus zumuten.
Falls Sie sich jedoch damit überfordert fühlen, möchte ich Sie im Sinne Ihrer Gesundheit vor dem irrführenden Begriff "Scheuermilch" warnen. Diese ist nicht zum Verzehr geeignet, auch nicht unter der Verwenung von "Milchglas".

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 25 Marzo, 2021 - 10:28

Frau Schneebacher, gerade im Bereich der Lebensmittel wird dermaßen viel Unfug mit Bezeichnungen bis hin zum offenen Konsumentenbetrug betrieben, und gerade weil die Welt so „differenziert“ ist, sollten alle Produzenten und Konstrukteure von Lebensmitteln doch um Transparenz (und Wahrhaftigkeit) bemüht sein.
Lassen Sie mich ein Beispiel bringen: man kann heute aus Wasser, industriellem Alkohol, künstlichen Farb- und Aromastoffen und anderen Zutaten besten Wein konstruieren/designen: darf ich dies dann „Wein“ nennen? Nein.
Auch Pflanzenfett („Margarine“) ist keine „Butter“.
So sind auch „Milch“ das Produkt einer Drüse von Säugetieren und „Fleisch“ das Muskelgewebe von Tieren.
Produkte aus Pflanzen sind und bleiben „Pflanzensaft“ oder „Pflanzenbrei“.
Eine Pflanzen“Milch“ oder „pflanzliches Fleisch“ gibt es nun mal weder in der Natur noch in juridischer Definition, es ist und bleibt im besten Falle vortäuschende Konsumentenverführung, im schlimmen Falle Konsumentenbetrug (auch Ihre „Wolfsmilch“ ist natürlich ein reiner Pflanzensaft).
Um beim engeren Thema zu bleiben: Eine Produkt-Werbung, die es nötig hat, das eigene Produkt zu bewerben indem andere Produkte mißbraucht oder abgewertet werden, spricht doch bereits - im negativen Sinne - für sich.
Wir sind uns doch auch einig - und ist es nicht anerkannter Wissenstand? - dass Lebensmittel umso gesünder sind, je weniger diese be- und verarbeitet sind?

Ritratto di Sophia Schneebacher
Sophia Schneebacher 25 Marzo, 2021 - 11:13

Hallo Herr Gasser, danke für Ihre Antwort. Ich finde Ihr Beispiel des industriell gefertigten Weins aus zwei Gründen nicht zutreffend. Erstens in Bezug auf die Herstellung, da für die Gewinnung pflanzlicher Milch kein derartiger Aufwand erforderlich ist. Hafermilch wird beispielsweise durch Quellen von Hafer in Wasser und anschließendem Auskochen gewonnen. Zweitens hinkt der Vergleich in Bezug auf das verpackte Endprodukt und die Zielgruppe: anders als der "Designwein" wollen pflanzliche Produkte nicht als tierische durchgehen- im Gegenteil. Pflanzliche Milch- und Fleischersatzprodukte leben vom eindeutig veganen Packaging. Die Verwendung des Begriffs "Milch" mit Zusatz des Rohstoffs (Mandel, Hafer, Soja) halte ich für unmissverständlich.
Was mich in dieser Debatte stört ist, dass es den großen Milchkonzernen im Falle der Oatly-Kampagne wohl kaum um Konsumentenschutz geht.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 25 Marzo, 2021 - 12:22

Ja, danke gleichfalls, die Diskussion ist anregend und produktiv. Sehen Sie, Sie schreiben erneut von „Hafermilch“, anstatt von Hafersaft, der es ja biologisch und per definitionem, von mir aus auch juridisch, ist („Quellen von Hafer in Wasser und anschließendem Auskochen“). Apfelsaft wird ja auch nicht „Apfelmilch“ genannt, Karottensaft auch nicht Karottenmilch, warum also beim Hafer?
Man nennt ihn daher - fälschlicherweise - wohl nur „Milch“, um dem Konsumenten zu suggerieren, „du trinkst ja eh Milch“. Es gibt keinen anderen Grund, da Innovationen oder Marken sich normalerweise ja eindeutig abgrenzen (wollen). Man möchte also nicht sein eigenes Produkt zusätzlich verkaufen, sonder echte Milch substituieren, also Marktanteile übernehmen.
Natürlich geht es der Milchwirtschaft daher auch, oder gar vordergründig, um Produkt- und Marktschutz - wie jeder anderen Brache und jedem anderen Unternehmen auch, das ist durchaus legitim, wie man auch zur Milchwirtschaft stehen mag.

Ritratto di Max Mann
Max Mann 25 Marzo, 2021 - 13:43

Was ist mit Kokosmilch?
Sprache ist nicht das für was Sie sie halten. Für Wittgenstein z.B. ist die Bedeutung des Wortes sein Sprachgebrauch. Da sich der Gebrauch ändern kann, kann sich auch die Bedeutung eines Wortes ändern.

Ritratto di Sophia Schneebacher
Sophia Schneebacher 25 Marzo, 2021 - 14:27

Korrekt. Wie bei der Scheuermilch und der Körpermilch wird die Bezeichnung "Milch" in Zusammenhang mit pflanzlichen Getränken aufgrund der optischen Ähnlichkeit verwendet (die weder bei Apfel- noch Karottensaft gegeben ist).
Wer das Packaging von Oatly kennt, weiß, dass das Unternehmen in Großbuchstaben mit Hinweisen wie "no cow" oder "no milk" wirbt. Der Intelligenztest von Oatly ist somit ziemlich zutreffend, ich sehe nicht wie dadurch "andere Produkte mißbraucht oder abgewertet" werden, Herr Gasser. Mir persönlich ist es Wurst(ersatz), ob es nun Hafermilch, -getränk oder -saft heißt. Wie Frau Tappeiner schreibt, "wittern Produzenten tierischer Milchprodukte potentielle Konkurrenz und versuchen diese im Keim zu ersticken". Wenn der Molkereiindustrie Konsumentenschutz tatsächlich am Herzen läge, würden Milchlieferanten nicht mit ein paar Cent pro Liter abgefertigt werden. Es ist eine einfache Milchmädchenrechnung (pun intended), dass für die Gewinnung hochwertiger Milchprodukte ein gewisser Aufwand erforderlich ist, der mit den Dumpingpreisen der Milchindustrie nicht entlohnt werden kann. Statt also zu versuchen, mit Spitzfindigkeiten die Konkurrenz klein zu halten, könnten die Milchlobby hinterfragen, worum es zum stark ansteigenden Marktanteil pflanzenbasierter Ersatzprodukte gekommen ist.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 26 Marzo, 2021 - 08:01

Sie schreiben: „Wer das Packaging von Oatly kennt, weiß, dass das Unternehmen in Großbuchstaben mit Hinweisen wie "no cow" oder "no milk" wirbt“:
Ach kommen Sie, das ist doch ein uralter und billiger Trick der Werbebranche; niemand bewirbt doch sein Produkt informativ negativ besetzt, wenn dies nicht psychologisch seinen positiven Effekt hätte:
Wenn FIAT z.B. auf sein Auto draufschreibt „no Ferrari“, dann will FIAT nicht primär darüber informieren, dass dies kein „Ferrari“ ist, sondern „missbraucht“ den Namen „Ferrari“ zu eigenen Werbezwecken, das dürfte doch auch Ihnen bekannt & klar sein.

Ritratto di Sophia Schneebacher
Sophia Schneebacher 26 Marzo, 2021 - 08:11

Guten Morgen Herr Gasser! Im Gegensatz zu "Ferrari" sind die Begriffe "cow" und "milk" keine Markennamen. Nicht nur bei Lebensmitteln, sondern auch Beautyprodukten ist es durchaus üblich, auf die Abwesenheit von Inhaltstoffen hinzuweisen.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 26 Marzo, 2021 - 08:30

... der gewünschte und - glauben Sie mir - bewusst beabsichtigte Effekt ist derselbe. Nichts geschieht in der professionellen Werbung ohne kalkulierte Zielrichtung.
Milch ist in diesem Beispiel kein „Inhaltsstoff“, sondern das Produkt, das man gezielt und bewusst im Konsum ersetzen möchte - dies ist ein „Verdrängungsmarkt“.
Auch Ihnen guten Morgen mit Kaffee & „Milch“.

Ritratto di Max Mann
Max Mann 26 Marzo, 2021 - 10:54

Herr Grasser ist ein Meister in Gish-Galopping. Zuerst ging es um: "Was ist Milch" und wurde korrigiert. Jetzt lenkt er die Aufmerksamkeit darauf was die Werbung bezwecken will. Tut der ursprünglichen Diskussion nichts zur Sache.
Ihre Interpretationen sind zudem äußerst fragwürdig. Die Umweltprobleme der Milchkuhaltung sind weitläufig bekannt. Der Konzern nutzt das in fast allen seine Kampagnen.

Ritratto di Michael Kerschbaumer
Michael Kerschbaumer 26 Marzo, 2021 - 11:09

Bitte provozieren sie Grasser nicht. Endlosschleifen werden folgen....

Ritratto di Sophia Schneebacher
Sophia Schneebacher 26 Marzo, 2021 - 14:25

Herr Gasser, ich habe nicht genau verstanden: Geht es Ihnen jetzt darum, dass sich die Produkte von Unternehmen wie Oatly zu wenig oder zu sehr von den Produkten der Milchindustrie unterscheiden?
Milch ist in erster Linie ein Rohstoff der Molkereiindustrie und wird durch Verarbeitungstechniken zu einem regalfertigen Produkt ("Vollmilch", "H-Milch", "laktosefreie Milch"). Dementsprechend ist der Hinweis "ohne Milch" durchaus legitim.
Verdrängungsmarkt ist übrigens, wenn ein Unternehmen wissenschaftlich basierte Daten unterschlägt, um damit mögliche Konkurrenz auszuschalten.
"Nicht nur Beschreibungen der Produkte als „Alternative“ oder „milchlos“ sollen in Zukunft verboten sein, sondern auch Vergleiche mit tierischen Milchprodukten – zum Beispiel im Hinblick auf den CO2-Fußabdruck."
Tatsächlich sind in der Werbeindustrie, wie Sie sagen, Negativvergleiche durchaus üblich ("enthält 90% weniger Fett" oder "reinigt zehnmal gründlicher als herkömmliche Produkte")- allerdings handelt es sich hierbei meist um völlig inhaltslose Floskeln.
Die CO2-Problematik tierischer Lebensmittel hingegen ist eine Tatsache und sollte aufgrund der aktuellen Klimakrise im Sinne von Transparenz und Konsumentenschutz nicht unter den Tisch gekehrt werden.
Der Streit um die Verwendung des Begriffs "Milch" im Kontext pflanzlicher Ersatzprodukte wird deren Erfolg nicht schmälern, da die Konsumenten - wie bereits von Oatly festgestellt- eben nicht dumm sind. Molkereibetriebe können nun entweder weiterhin über vergossene Milch weinen, oder sich ernsthaft mit den Themen Qualität und Nachhaltigkeit beschäftigen.
Im Übrigen bin ich der Meinung, dass der steigende Marktanteil pflanzenbasierter Alternativen ohnehin nur fragwürdigen Molkereibetrieben schadet. Heute mehr denn je hat Aufklärungsarbeit in den Bereichen Lebensmittelproduktion und Klimawandel dazu geführt, dass Konsumenten hinterfragen, was auf welchem Weg auf ihren Teller landet und wieviel Aufwand und Kosten für die Herstellung unterschiedlicher Produkte anfallen. Während der Konsum von Dumpingprodukte der Massentierhaltung deutlich abnimmt, erfreuen sich hochwertige tierische Bio-Produkte (wie sie es in Südtirol ja zum Glück gibt) zunehmend großer Beliebtheit.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 26 Marzo, 2021 - 19:54

Ich finde den sachlichen Diskurs mit Ihnen anregend, leider aber stören sich die User Kerschbaumer und Burgmann mehrfach daran, wenn Leser nachfolgend auf Artikel miteinander in den sachlichen Disput kommen.
Durch Kommentare ad personam, teils auch provozierend und unsachlich, killen sie die Diskussion, anstatt selbst sachlich konstruktiv daran teil zu nehmen. Es gibt diese Mitbürger, die es nicht aushalten, wenn andere sich zum Thema unterhalten; dabei vergessen sie darauf, dass sie ja eigentlich nicht lesen müssen, wenn sie es nicht wollen.
Statt selbst aber nicht zu lesen, wollen Sie lieber anderen des belebenden Diskurs untersagen. Für manche ist differenzierter und manchmal auch oppositioneller Gedankenaustausch eben ein Gräuel, sie wollen in ihrer eigenen Meinung nicht gestört werden.
So ist eben der Mensch.
Daher sehr schade, aber nichts für ungut, wenn ich nicht mehr antworten kann.

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 26 Marzo, 2021 - 19:59

Vor wenigen Tagen hatten sie noch geschrieben, dass Sie nur Beiträge über covid kommentieren (haben Sie ca. 4stunden geschafft)

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 27 Marzo, 2021 - 17:53

Lachen Sie mal wieder Herr Gasser, dann ist auch die Angst vor dem Virus nicht mehr so groß.

Ritratto di kh beyer
kh beyer 25 Marzo, 2021 - 21:17

Sie sagen es, Frau Schwienbacher: Saft:-))
Und wie differenziert die Welt ist, werden Sie mir sicher erklären können. Ich kenne sechzig Länder weltweit; und das allein von Arbeit her. Nicht als Tourist. Sie werden mir sicher auch mein Ernährungslehre - Studium abreden wollen, weil Sie es nicht unterschrieben haben:-)) Ihre Verklärung der Welt können Sie gern Ihren Landsleuten aufdrängen. Am besten in Kleinflaschenform zu zehn Euro das Stück:-))

Ritratto di Sophia Schneebacher
Sophia Schneebacher 25 Marzo, 2021 - 21:40

Da hat wohl jemand zu viel Scheuermilch genascht...

Ritratto di Frei Erfunden
Frei Erfunden 26 Marzo, 2021 - 06:35

Suche auf diesem Wege InvestorInnen für Projekt zum Abpumpen der Milchstrasse.

Ritratto di Kurt Resch
Kurt Resch 26 Marzo, 2021 - 08:57

Produzenten von Milch Alternativen dringen in ein Monopol ein, das die Milchlobby weiter für sich beanspruchen will. Eine Namensänderung wird die Beliebtheit der Milch Alternativen nicht aufhalten.
In Südtirol werden noch gute Milchpreise ausbezahlt, aber in anderen Ländern diktieren die Konzerne die Preise, was auf der Strecke bleibt ist der Bauer und das Tierwohl, denn dort wird gespart. Die Konsumenten wehren sich damit, indem sie keine Milch mehr trinken. Auch bei uns im Hotel merken wir das, Milch Alternativen machen inzwischen 40% der "Milch" aus.
Leider verdanken wir unseren Wohlstand den vielen Menschen, die für einen Hungerlohn arbeiten. Das ist bei Lebensmitteln, Bekleidung, Autoreifen, Handys usw. auch so und das muss sich ändern.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 26 Marzo, 2021 - 09:49

Sie schreiben:
„Leider verdanken wir unseren Wohlstand den vielen Menschen, die für einen Hungerlohn arbeiten. Das ist bei Lebensmitteln, Bekleidung, Autoreifen, Handys usw. auch so und das muss sich ändern“:
hat „das“ (billigste Lebensmittel, Kleidung...) nicht auch den ursächlichen Grund darin, dass dem Konsumenten genug Geld für Event&Entertainment&Urlaub übrig bleibt?
Natürlich muss „das“ aufhören, allerdings benötigt der „Konsument“ sein Geld dann wohl zu Gänze für Nahrung, Kleidung und Wärme - Flugzeuge & Hotels werden dann wohl weniger benötigt...

Ritratto di josef burgmann
josef burgmann 26 Marzo, 2021 - 13:52

Vorschlag an die Redaktion:
Würde die Kommentare der auffallend aktiven Schreiber auf max. 10 beschränken, dann sollte aus der Feder jener ein eigener Community Beitrag folgen, der dann kommentiert werden kann.

Ritratto di Klemens Riegler
Klemens Riegler 27 Marzo, 2021 - 10:47

Ich würde einfach die Kirche im Dorf lassen; was MILCH ist steht im Duden ebenso wie auf Wikipedia! Und sollte in 20 Jahren die Milch nicht mehr diesen Stellenwert haben wie heute, wir sich jeder Produzent von Alternativprodukten hüten einen negativ belasteten Begriff wie "Milch" in seiner Produktwerbung zu verwenden.
p.s. Eisen ist Eisen, Eisen ist ein Metal, Aluminium auch. Bis heute hat noch niemand versucht ein Plastikrohr als Eisenrohr oder Eisenrohr-Ersatz zu verkaufen. Vielleicht auch aus dem Grund, dass er überzeugt ist, dass sein Plastikrohr besser ist als jenes aus Metal. ... Worüber sich natürlich streiten lässt.

Ritratto di Stefan Laner
Stefan Laner 30 Aprile, 2021 - 03:33

Ich bin überrascht über die Antworten die hier kommen.
Ich würde es dabei belassen, dass man bei Pflanzen von Saft spricht.
Und wenn wir uns doch entscheiden sollten von Laab zu sprechen, dann bitte in Zukunft mit der Bezeichnung: 100% Kuhmilch... oder ... 80% Sojamilch, 10% Palmenmilch, 9% Kuhmilch und 1% Stabilisations/Färbemittel ... oder 90% aufbereitetes Klärwasser, 9% Stabilisatoren und 1% Baumsägemehl-Milch...
Diese Bezeichnungen würden mir natürlich gefallen, aber damit macht ein Start-Up nicht wirklich viel Umsatz. Daher verstehe ich, wieso der Weg über das etablierte Milch-Label viel besser wäre für die nachhaltige Unternehmensplanung.

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