Arno Kompatscher
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Daten&Zahlen

“Es werden nicht immer mehr”

1.370 Asylwerber halten sich derzeit in Südtirol auf. Ein Drittel geht einer regulären Arbeit nach. Diese und weitere Zahlen nannte der Landeshauptmann am Dienstag.
Di
Ritratto di Lisa Maria Gasser
Lisa Maria Gasser17.07.2018
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Ritratto di gorgias
gorgias 18 Luglio, 2018 - 07:42

Wenn 1/3 eine reguläre Arbeit nachgeht, dann tun dies 2/3 eben nicht. Geht man davon aus dass 2/3 der sog. Flüchtlinge im arbeitsfähigen Alter sind, und das ist auch sehr konservativ geschätzt, dann besteht unter den Flüchtlingen eine Arbeitslosenquote von 50%.

Ritratto di Walter Niedermair
Walter Niedermair 18 Luglio, 2018 - 10:09

Die Frage ist hier nicht ob sie arbeiten KÖNNEN, sondern ob sie es DÜRFEN? Mit den ganzen Einschränkungen und Bestimmungen die es gibt.
Apropos: Um die Berechnung der Arbeitslosenquote richtig zu machen müsste bekannt sein wieviele überhaupt für den Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, das sind sicher nicht alle der 2/3 sog. Flüchtlinge im arbeitsfähigem Alter. Einige brauchen sicher noch eine Ausbildung (auch Sprachkenntnisse) um überhaupt erst zu Arbeitskräften zu werden.

Ritratto di Paul Stubenruss
Paul Stubenruss 18 Luglio, 2018 - 10:50

Wenn es 1.370 Asylwerber sind dann ist diese Zählung nicht gendergerecht. Wo sind die Frauenrechterinnen ? Oder es sind wirklich nur zu 100 % Männer. Letzteres könnte der Fall sein, denn seit es leichte tragbare Ultraschallgeräte gibt womit man schon vor der Geburt das Geschlecht erkennen kann wird in den orientalischen Ländern massenweise abgetrieben. Auch wenn diese Herren bei uns Arbeit finden, es fehlen die Frauen für Nachkommen. Und Nachkommen sind unentbehrlich für die Erwirtschaftung der Renten.

Ritratto di Écrasez l'infâme !
Écrasez l'infâme ! 19 Luglio, 2018 - 08:31

1. "Es werden also nicht ständig mehr" --> Doch, in absoluten Zahlen werden es eben ständig mehr. Nur prozentuell im Vergleich zum Vorjahr kommen weniger an.
2. "2017 sind in Italien bis zum 17. Juli insgesamt 93.288 Personen angekommen, 89.518 davon aus Libyen. Im selben Zeitraum erreichten heuer 17.838 Personen Italien, 12.088 davon aus Libyen. “Das ist ein Rückgang von 81 Prozent”, rechnet Kompatscher vor. “Man kann also sagen, dass die Situation heute eine völlig andere ist.” " ---> Er geht von einem der höchsten Jahre insgesamt aus, und spricht dann von einem Rückgang. Man könnte das auch langfristig betrachten, und dann sieht man insgesamt vermutlich ein starkes Plus.
3. Es ist eine sehr kurzsichtige Politik, nur in die Vergangenheit zu schauen. Wenn man langfristig planen will, dann sollte man auch auf Kennzahlen und Trends in den Herkunftsländern schauen, z.B. demografische Entwicklungen und das Interesse an Migration. Wenn sich die Bevölkerung Afrikas innerhalb einer Generation auf zwei Milliarden verdoppelt, hat das dann etwa keine Auswirkungen auf die Migration? Sollte sich die Politik nicht proaktiv auf zukünftige Trends vorbereiten statt hinterher den Feuerwehrmann spielen?

Ritratto di Harald Knoflach
Harald Knoflach 20 Luglio, 2018 - 08:47

Mich erinnert diese Art von "Argumentation" immer an die der Klimawandel-Skeptiker. Angesichts der demografischen, wirtschaftlichen und klimatischen Entwicklungen zu sagen: "Flüchtlings- und Migrationskrise? Aber nicht doch; im Moment kommen nicht so viele wie im Vorjahr" ist ungefähr so intelligent wie zu sagen: "Klimawandel? Gibt's nicht, denn heute hat's geschneit." Mit solch "Weitsicht" passiert in keinen Belangen proaktive Politik, sondern es wird immer nur reagiert.

Ritratto di Oliver H. (gesperrt)
Oliver H. (gesperrt) 20 Luglio, 2018 - 10:26

Ich kann mich den Kommentatoren nur anschließen.
Erstens ist es eine glatte Lüge, denn die Zuwanderung von sogenannten Flüchtlingen (es wird ja nicht zwischen Flucht und Migration unterschieden...) ist größer als deren Abwanderung. Es herrscht also ein Nettozuwachs.
Zweitens ist es ein Ausdruck fehlender Weitsicht. Das fängt z.B. schon beim völlig absurden Verständnis vom Begriff "Integration" an und hört bei der Schönrederei von Statistiken noch lange nicht auf.
Die Apologeten des aktuell zum Tragen kommenden völlig abstrusen Systems werden nicht müde ihre verfehlte "weiter wie bisher"-Politik zu betreiben.

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