Spagnolli, Luigi
Othmar Seehauser
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Wolf

Meinis Märchen

Mitte-Links Senator Luigi Spagnolli fährt in einer Stellungnahme harte Geschütze gegen seinen SVP-Kollegen Meinhard Durnwalder und dessen Aussagen zum Wolf auf.
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Ritratto di Manfred Klotz
Manfred Klotz 18 Novembre, 2022 - 13:58

Schwer hat er es schon der Meini. Er kann einfach nicht mehr ungestört Bockmist erzählen. Die Welt ist so schlecht.

Ritratto di Evi Keifl
Evi Keifl 18 Novembre, 2022 - 14:02

Im Grunde geht es um den Abschuss von exakt ZWEI männlichen Wölfen: der eine heißt Arno, der andere Arnold.

Ritratto di Harald Pichler
Harald Pichler 18 Novembre, 2022 - 14:28

Spagnolli hat als zuständiger Direktor für Jagd und Fischerei jahrelang nichts getan, um das Problem zu lösen. Die Schuld dafür immer bei den Anderen zu suchen ist das typische Beamten-Gehabe. Ich bin gespannt, ob er als Senator mehr weiter bringt...

Ritratto di Ulrich Ladurner
Ulrich Ladurner 18 Novembre, 2022 - 14:36

Vollkommen richtig. Und das was er in Bozen geleistet hat, schon alleine das twenty betreffend ist auch nicht gerade eine Leistung.

Ritratto di Ceterum Censeo
Ceterum Censeo 18 Novembre, 2022 - 16:16

Vollkommen falsch, Spagnolli war Beamter, der die Gesetze einhalten muss, für ein anderes Gesetz hätten Meini & SWP = Wolfspartei im Parlament sorgen müssen.
Man zieht es vor, zu maulen: Politik auf Stammtischniveau.

Ritratto di Sepp Bacher
Sepp Bacher 18 Novembre, 2022 - 17:35

Ja, ein Beamter oder auch Amtsdirektor hat nicht nur Gesetze zu beachten, sondern er muss für deren Anwendung und Durchsetzung sorgen. Außerdem hat er die Vorgaben des zuständigen Landesrates umzusetzen. Das vorausgesetzt: Hat er seine Aufgabe erfüllt oder nicht?

Ritratto di luigi spagnolli
luigi spagnolli 19 Novembre, 2022 - 14:47

In einer Demokratie hat jeder Bürger das Recht, die eigene Meinung zu haben: man sollte aber die Meinung begründen. Was heisst "nichts getan, um das Problem zu lösen"? Seitdem ich Amtsdirektor bin, hat das Amt, neben dem Monitoring, der Bewertung der Schaden und der Entschädigung derselben, immer wieder gesagt, dass man eine Aktion gegen den Wolf (Vergrämung, Entnahme oder Abschuss) unternehmen darf, erst nachdem Herdenschutzmaßnahmen getroffen worden sind. Die mehrere ISPRA -Gutachten, die inzwischen bezüglich mehrerer Nutztierrissen angesucht wurden, haben das wiederholt unterstrichen. Bauer und Züchter haben lieber Schilder aufgestellt und Mahnfeuer angezündet und die wenigen, die Herdenschutzmaßnahmenversuche unternommen haben, sind von den anderen Bauern als Verräter behandelt worden.
Hätte Südtirol in diesen Jahren wissenschaftlich begründete Erfahrungen im Herdenschutz gesammelt - die Kosten hätte das Land bezahlt -, wären wir mindestens in der Lage zu beweisen, dass sie nicht oder wenig funktionieren. Im Trentino, Tirol und Bayern sind Erfahrungen in diesem Sinne gesammelt worden: dort werden früh oder später auch Abschüsse möglich sein. Bei uns wahrscheinlich nicht: wer hat die Hausaufgaben nicht gemacht?

Ritratto di G. P.
G. P. 19 Novembre, 2022 - 17:33

Sind bei uns also andere - nicht gefährliche - Wölfe unterwegs als im Trentino, Tirol oder Bayern? Dass ein und dasselbe Tier dort früher oder später abgeschossen werden darf und bei uns nicht.

Ritratto di Felix Frei
Felix Frei 19 Novembre, 2022 - 21:48

Werter Herr Spagnolli, jeder Mensch mit Hausverstand ist in der Lage zu begreifen, dass eine halbwegs rentable Schafhaltung in einem Gebirgsland wie Südtirol nur dort möglich ist, wo es die Bedingungen erlauben, dass Schafe weiden können und das ist dort, wo eben die Rinder nicht mehr weiden können, nämlich im Hochgebirge. Durch die extremen Bedingungen die dort herrschen (z.B. begrenztes Futterangebot) versteht es sich von selbst, dass eine Beweidung in geschlossener Herde wie etwa in Spanien oder Deutschland wo ein Schäfer mit geschlossener Herde und Hunden durch die meist flachen Lande zieht, bei uns nicht möglich ist. Durch diese extremen Bedingungen (weitläufiges, steiniges unzugängliches Gelände) sind auch Schutzmaßnahmen wie Zäune usw. zum Scheitern verurteilt.
Nun ist die ISRPA kein Organ mit Hausverstand sondern eine bürokratische Behörde, der diese Gedankengänge offenbar nicht zugänglich gemacht werden können. Gerade deshalb, und das ist der SPRINGENDE PUNKT, wird man doch imstande sein auf Erfahrungen die andere mit vergleichbaren Voraussetzungen (Sie schreiben vom Trentino, Tirol und Bayern) bereits gemacht haben, zurückgreifen zu können. Da wird man doch nicht das Steuergeld der Bürger verplempern müssen (die Kosten hätte das Land bezahlt?!), wenn es bereits Erfahrungswerte gibt.
Summa summarum: 1. Wolf und Schafhaltung in der Form wie in Südtirol werden nie kompatibel sein. 2. Wölfe finden auch in anderen Gegenden genug Lebensräume und sind nicht vom Aussterben bedroht, dass sie gerade bei uns einen Lebensraum brauchen. 3. Gezielte wolfsfreie Zonen (wie traditionell in Südtirol bisher immer vorhanden) , die es anderswo bereits gibt, müssen das Ziel sein.
Da wird es doch nicht weitere teure "Erfahrungen" brauchen. Erfahrungswerte die man anderswo gesammelt hat, sind in Betracht zu ziehen.

Ritratto di Salzer Claudio
Salzer Claudio 18 Novembre, 2022 - 15:47

"Zurück in die Steinzeit" mit und von Meinhard D.
Menschen gegen Tiere, das ist eine Botschaft, die verstanden wird. Wölfe essen den Puschtra ihr Schöpsernes und das gute Pony-Fleisch weg, das kann es nicht sein. Nur mit einem Bärenfell bekleidet tritt der Menschen- und Haustier-Advokat Durnwalder aus seiner Höhle, schwingt die Keule und imitiert einen rabiaten Bison. Den hat er gut drauf. Er ist in beiden Welten daheim, in der Tierwelt der kleinen Dolomiten und in der pre-alphabetisierten Horde der Puschtra, wo der mit dem größten Prügel das Alphaltier ist.

Ritratto di Dietmar Nußbaumer
Dietmar Nußbaumer 18 Novembre, 2022 - 21:25

Als Probe: M.D. wird beauftragt einen Wolf zu "erlösen" und verteidigt sich vor Gericht mit geltendem Recht.

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