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Landwirtschaftslandesrat Arnold Schuler: „Es ist klar, dass man auf ein Mittel wie Chlorpyrifos-Ethyl so schnell wie möglich verzichten muss.“
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Pestizide

„Auf Dauer ist das kein Zustand“

Landwirtschaftslandesrat Arnold Schuler denkt angesichts des Chlorpyrifos-Gaus laut über Bio nach. Derweil ereilt ihn ein offener Brief aus dem Vinschgau.
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Ritratto di Susanne Pitro
Susanne Pitro19.09.2016
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Ritratto di alfred frei
alfred frei 20 Settembre, 2016 - 11:21
Die Malser Volksabstimmung - die Volksbefragung für das Benko-Kaufhaus - das Flughafenreferendum: wie könnte man im Vorfeld gegen die Fremdbestimmung eine Landes-Demokratie-Hinterfragung durchführen ?
Ritratto di Klemens Kössler
Klemens Kössler 21 Settembre, 2016 - 07:18
Nächstens wird ein offener Brief aus Mals bestätigen dass die Malser das warme Wasser neu erfunden haben, ausländische arbeitslose Experten werden dies bestätigen.
Ritratto di Klaus Griesser
Klaus Griesser 24 Settembre, 2016 - 18:49
Eine tragische Wahrheit kommt dank dieser Chlorpyrifos- Ethyl- Debatte und dank der händeringenden Beteuerungen der Landwirtschaftsspitzen an die Oberfläche: die chemische Verseuchung in den Böden ist schon soweit fortgeschritten – entgegen allen jahrzehntelangen Beteuerungen der „integrierten Obstbau“- Experten- dass die Gala-Ernte in Gefahr ist entweder nicht verkauft werden zu dürfen oder von den Essigfliegen vernichtet zu werden. Es kommt heraus dass die Verantwortlichen darüber hinwegsehen, dass die Chemie in den Böden ein so hohes Risiko für die öffentliche Gesundheit darstellt, dass LR Schuler einen Schilderwald befürchtet und die LRin Stocker zum Handeln auffordert, wobei indirekt klar wird, dass die Abstandsregelungen und die Abdriftvermeidungstechnologien für die Katz sind. Es wird beklagt, dass das jetzt ein Notfall sei und deshalb Verständnis erbitte. Im Klartext heisst das, der wirtschaftliche Erfolg ( die gesicherte Ernte) müsse vor die Gesundheit gestellt werden. Was ist das für eine Ethik welcher Art von Bauernschaft? Eigentlich läuten die Alarmglocken schon lange, nur scheint die finanzstärkere, politisch entscheidende Richtung des Bauernbundes sie nicht hören zu wollen und zieht es vor, den materiellen Erfolg vor alles andere zu stellen, ohne Rücksicht auf die Menschen. Der gegenteilige Trend ist m.E. unaufhaltsam: die Teile der Bauernschaft, die nachhaltig und gesunde Lebensmittel erzeugen wollen, werden sich von der teuren Chemieabhängigkeit lossagen und sich vom Monokulturismus sprich von der preisdrückenden Massenkonsumproduktion abwenden. Nicht nur in Mals! Ich hoffe inständig, dass die Frau Landesrätin Stocker – über die Bitte von LR Schuler hinausgehend – die reale Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung durch die Landwirtschaftschemie an den öffentlichen Gründen nahe der Obstwiesen erheben lässt – umfassend, systematisch und unabhängig von den Landwirtschaftsverbänden.
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