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Michele De Luca/Comune di Bolzano/pixabay.com
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Mobilität

Sasa: ​​einfach peinlich

Man erwartete einige Erklärungen von der Sasa-Spitze im Bozner Stadtrat in der Sitzung am 19. Januar 2017, aber...
Un contributo della community di Michele De Luca21.01.2017
Ritratto di Michele De Luca
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Das Thema nicht angehen, sehr einfach!

Was ich vom Bericht des Präsidenten Pagani Sasa erwartete, war ein wenig Klarheit über die neue Buswahl. Ich habe mögliche Antworten und Gegenantworten in meinem Beitrag am 18. Januar veröffentlicht. Ergebnis? Präsident Pagani hat das Thema überhautpt nicht behandelt in seiner (zu) langen Vorstellung und hat sich nur ganz flüchtig über die Wasserstoffbusse befasst, ohne irgendeine Zahl. Für den Rest Null. Warum?

Gedrängt von den Fragen der GemeindräteInnen gab es KEINE einzige nachvollziehbare Antwort. Die gebrochenen Sätze hier und da haben alles noch surrealer gemacht. Die „heiße Kartoffel“ der Antriebsart wurde an die Direktorin Piffer weitergeleitet, die eine fragwürdige Salbaderei gemacht hat, die ich schon vor einiger Zeit gehört hatte.

Nun, ich gehe davon aus, dass „der Schweigende zustimmt“, also dass meine Aussagen in den letzten Jahren daher begründet sind. Ich fühle mich verspottet (aber so sollte sich der Gemeinderat fühlen). Zum Beispiel, es wurde behauptet, ein fortgeschrittenes ERP-System jetzt zu verwenden, das sicherstellt, dass jeder Euro, den man verwaltet verfolgen kann. Aber es wurden dann keine Zahlen für die einzelnen Antriebsarten gegeben! Vielleicht, weil diese bereits klar und deutlich in einer Antwort einer Landtagsanfrage zu finden sind, die jede Ausrede dem Sasa-Verantwortlichen (und jene des Landes) für die Wahl der Diesel-Bussen wegnahm?

Die eigenartigen Erklärungen der Direktorin

Wenn man dann hören konnte, dass „Euro 6 Busse anstelle von Euro 2-Busse eine Verbesserung“ darstellen, das versteht ja auch ein Kind. Das Problem ist in der Tat ein anderes: welche Euro 6 Busse? Das ist das Problem! Alles schön, dass man sich mit elektrischen Bussen und Wasserstoff schönredet (die dreimal mehr als herkömmliche kosten…), mit Aussagen, die sehr fragwürdig und diskutabel sind. Schade dann - schätze ich wegen Mangel an Finanzmitteln -, werden dann Dieselbusse gekauft, weil – zusammenfassend – laut der Direktorin Piffer, sind „bequemer„ zu handhaben. Na bitte…

Es wurde auch auf die Straegie in Paris angedeutet. Die Erdgasbusse angetrieben mit Bioerdgas spielen wohl eine Rolle in den Plänen von Ratp. Wusste das die Direktorin nicht? Ich war in Mailand auf der internationalen Messe Uitp 2015 als das Konzept vorgestellt wurde, man lese diesen Artikel. Halbe Wahrheiten zu verkunden ist ein bisschen unelegant.

Eine neue Weisung für die alternative Antriebe?

Ich hoffe, dass, wie es für die „Weisung“ für eine „In-House-Gesellschaft“ gemacht, wurde, der Gemeinderat schnellstens eine weitere „Weisung“ für die Antriebswahl der neuen Busse genehmigen wird.

Was im Gemeinderat geschah, liegt an der Grenze der intellektuellen Ehrlichkeit. Ich fühle mich buchstäblich um die Nase herumgeführt. Im Nachhinein kann man auch behaupten, dass die Sasa-Spitze die ganze Stadt für dumm verkauft hat.

Es gibt ein Problem...

In ein paar Worten: "Houston, wir haben da gerade ein Problem gehabt ..." von Transparenz und von Entscheidungen des Managements und der Governance. Ich hätte nie gedacht, dass man jemals so tief fallen würde. Alles im Gegensatz zum zerrütteten Spruch “Wir sind die Besten!”.

Hier die Aufnahme der Gemeinderatssitzung, Ab der Minute 2h’31’ die Nicht-Antworten von Präsident Pagani, ab 2h48’ die Mitteilung der Direktorin Piffer. Zuschauen und Zuhören um sich (viele) Fragen zu stellen. Die Bestürzung ist dann selbstverständlich.

Einsetzung eines Kommissars?

Da man an einem Punkt angelangt ist, das das Thema von den direkten Verantwortlichen gar nicht mehr angegangen, waere es vielleicht angebracht - provokatorisch – die Sasa zu diesem Thema der neuen Busse mit einem Kommissar zu verwalten und somit diese Verantwortlichen zu ersetzen, die, wie die Tatsachen es klar beweisen, nicht imstande sind, die besten Entscheidungen für die Sasa und für die Bevölkerung zu treffen. Das mag ein absolutes Novum zu sein, aber es scheint der einzige Weg zu sein, um endlich eine Kehrtwende zu erzwingen bevor es wieder zu spät ist.

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