Guido Bocher, Dobbiaco
AVS
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Gastbeitrag

Mutbürgerliches Vermächtnis

Der Toblacher Bürgermeister Guido Bocher tritt ab. Eine Hommage an einen politischen Brückenbauer und an einen Südtiroler Italiener, der die Zukunft vorweggenommen hat.
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Ritratto di florian Kronbichler
florian Kronbichler 21 Settembre, 2020 - 16:35

Nicht an den "gelernten Juristen" Furtschegger, sondern an die Salto-Redaktion: Wer wie ihr sich gegen jede Art Hasssprache verwahrt, darf zu dem Treibhausdeusch dieses Artikels nicht schweigen. Wer nämlich so geschwollen schreibt, um nichts zu sagen, fordert Spott geradezu heraus. Ich beherrsche mich.

Ritratto di Elsa Leitgeb (gesperrt)
Elsa Leitgeb (gesperrt) 22 Settembre, 2020 - 10:54

An Herrn Kronbichler und die salto-Redaktion: was gedenkt salto gegen diese Form des Denunziantentums zu unternehmen? Ist es die Zukunft der Plattform Mutmaßungen, haltlose Annahmen, Unterstellungen abseits der Sachlichkeit, wie in anderen Fällen, oder üble und nicht fundierte Bewertungen, wie in diesem Fall, zu tolerieren, ja sogar zu fördern?
Mit Verlaub, Herr Kronbichler, die Sprache des Autors entspricht möglicherweise nicht dem allgemeinem mainstream, aber muss sie das? Sie hebt sich leicht von dem üblichen auf salto bekannten Jargon ab, darf sie das etwa nicht? Die Frage darf gestellt werden, wer sind Sie, Herr Kronbichler, dass sie den Zeigefinger erheben und Bewertungen anstellen dürfen, ob ein Artikel sprachlich "konform" ist oder nicht? Was für Sie "geschwollen" klingen mag, kann für andere Ohren durchaus angenehm sein, da gilt es eher die Qualität Ihrer Literatur zu hinterfragen.
In jedem Fall darf die Kritik abgewendet werden, dass der Artikel bzw. der Autor nichts zu sagen hätte. Das Gegenteil ist der Fall, dies gilt zumindest für mein induktives Denkmuster und mag, wie erwähnt, mit der Qualität der Literatur zu tun haben, welcher ich mich - in offensichtlichem Unterschied zu Ihnen - befleißige. Spott gehört nicht zu meinen Attitüden, im konkreten Fall beherrsche ich mich.

Ritratto di Alois Spath
Alois Spath 21 Settembre, 2020 - 23:13

Lieber Flor, wenn auch dein Schreibstil eine Spur gefälliger und angenehmer sein mag und es da keiner zweiten Lesung bedarf, um das Grobe zu erfassen (für's Rausziehen aller Hintersinnigkeiten braucht's dann doch a bissl mehr...): Nichts gesagt wird in diesem Artikel in meinen Augen nicht, im Gegenteil. Ich habe mich trotz manch Wellenschlags im aufgewühlten Sätzemeer auch noch passabel auf den Inhalt konzentrieren können. Hier ist von einem "Mann mit guten Eigenschaften" die Rede; Eigenschaften, die in heutigen Amtsstuben leider vielfach abhandengekommen sind. Ich habe den "politischen Bocher" persönlich nie kennengelernt, sein Tun aber aus der geografischen Ferne stets mit Wohlwollen und Interesse verfolgt und bin ihm für sein "interethnisches" Wirken, abseits ideologischer Grabenkämpfe und nahe am Bürger, sehr dankbar. Ich glaube, Guido Bocher hat eine große Fangemeinde weit über seine eigene Gemeinde Toblach hinaus aufgebaut, ohne dies je anzustreben.
Insofern - ein schöner und wertschätzender Artikel. Darf ja auch mal sein.

Ritratto di Jul Bruno Laner
Jul Bruno Laner 22 Settembre, 2020 - 04:34

Der Bürgermeister Guido Bocher
War nicht ein Eigen Süppchen Kocher
Ausgeglichen trug er Bürden
Und zugleich des Amtes Würden
Seine Demut, sein Respekt
Zielten nie auf Knalleffekt
Weil sein Ziel, an jedem Tag,
Stets auf dem Gemeinwohl lag.
Billant hat seinen Ton erwischt
Der Futschegger, als Kron-Jurischt.
Dagegen gibt es immer Zochen
Die stets nur gegen Bochers pochen!
Doch deshalb bist Du, guter Flor,
Noch lang kein schellenlauetr Tor.

Ritratto di rotaderga
rotaderga 22 Settembre, 2020 - 11:20

Die treffende Aussage steht im Beitrag von Alois Spath:
"Ich glaube, Guido Bocher hat eine große Fangemeinde weit über seine eigene Gemeinde Toblach hinaus aufgebaut, ohne dies je anzustreben."

Alles Gute Guido Bocher und danke.

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