coronavirus, app
Pixabay
Advertisement
Advertisement
Covid 19

Was die Angst ermöglicht

Die Angst vor diesem unsichtbaren Feind wird ab nun nicht mehr so schnell abgelegt werden können. Wird sie viele weitere menschenrechtsverachtende Maßnahmen legitimieren?
Un contributo della community di Bernadett Garzuly23.04.2020
Ritratto di Bernadett Garzuly
Advertisement
Bei all den positiven Seiten, welche die Nutzung des Internets mit sich bringt, ermöglicht ebendiese auch, dass wir unser tiefstes Innenleben dem World Wide Web preisgeben und es verschiedenen Internetfirmen ermöglichen, mit unseren Wünschen, aber auch mit unseren Ängsten zu spielen. Wir leben seit Jahren in Angst davor, dass uns von einer äußeren, fremden Macht etwas angetan wird. Dies hat rigorose Sicherheitsmaßnahmen zur Konsequenz. Bedrohungen scheinen überall zu lauern. 



Nun ist es der unsichtbare Feind, Covid-19, welcher uns bedroht und die Welt in eine nie dagewesene Krise gerissen hat. 

Es herrscht eine unbestimmte Angst vor dem Corona Virus und den Folgen des erneuten Ausbruchs. Es wird nach Maßnahmen gerungen welche unserer liberalen Demokratie manch autoritäre Schattierung verleihen.
Gerade jetzt sind politische Verantwortungstragende angewiesen, kluge und seriöse Maßnahmen zu ergreifen. Eine dieser Maßnahmen soll die Corona App sein. 


Diese Angst ermöglicht es, dass überhaupt über so eine datenschutzrechtlich äußerst fragwürdige Maßnahme diskutiert wird. 

Diese Angst ermöglicht es, dass nicht über die langfristigen Konsequenzen für unsere digitalen Grundrechte einer solchen Überwachungsmethode diskutiert werden. 


Die Angst vor diesem unsichtbaren Feind wird ab nun nicht mehr so schnell abgelegt werden können. Wird sie viele weitere menschenrechtsverachtende Maßnahmen legitimieren? Oder werden alle Maßnahmen nach dem noch unbekannten Datum des wohl undefinierbaren Endes unwiderruflich zurückgezogen? 


Es wird bei der Einführung dieser App ein fundamentales Detail vergessen. Diese Corona App ist nicht nur ein ungemeiner Eingriff in die Privatsphäre des Individuums, sondern wird auch zu gesellschaftlicher und sozialer Exklusion bei Verweigerung führen. Es beruht wohl auf freiwilliger Basis, jedoch sind die Folgen für diejenigen, welche sich verweigern, durchaus absehbar. 


Vermutlich werden ab jetzt Notstandsgesetze routinierter in Kraft treten - niemand möchte ähnlich verheerende Szenarien erleben. Das Szenario mit der Corona- App birgt einen Tonus von Kontrollierbarkeit und ständigem Misstrauen. Wir dürfen nicht zulassen, dass im Kampf gegen den Virus, Daten über die Bevölkerung erhoben werden, wo niemand genau weiß, was mit diesen Daten passiert.
Unsere zwischenmenschlichen Interaktionen sollen weder von dem Staat, noch von irgendwelchen Unternehmen unter der Schirmherrschaft der Sicherheit zurückführbar sein. So etwas bricht den Datenschutz und somit die Menschenrechte.

Das Argument, dass der Mensch durch Facebook, Instagram und ähnliches, seine Daten ohnehin preisgibt, hat eine Lücke da die Anmeldung bei einer solchen Plattform nicht unter den Bedingungen einer so scheinbar unkontrollierbaren Bedrohung und somit nicht unter diesem Druck stattfindet. 



Wir dürfen es nicht zulassen, dass aufgrund der Angst, fragwürdige Methoden der Kontrolle überhaupt in Frage kommen.

Advertisement
Advertisement
Ritratto di Georg Lechner
Georg Lechner 23 Aprile, 2020 - 19:50

Diese Corona-App ist nicht praxistauglich (zumindest die Österreich-Variante) und wurde von der ARGE Daten daher vernichtend kritisiert:
https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2057486-Cor...
Ich habe mich von allen Apps der US-Datenkraken absentiert und nutze nur "Signal" (und das auch nur in einem engen Kreis von Verwandten und Bekannten).

Ritratto di Sepp Bacher
Sepp Bacher 24 Aprile, 2020 - 11:26

Sehr guter und leicht verständlicher Beitrag. Danke!
Ja, Wir dürfen es nicht zulassen, dass diese Corona- App in dieser Form und unter diesen Risiken eingeführt wird!

Ritratto di Georg Lechner
Georg Lechner 24 Aprile, 2020 - 12:24

In Österreich sind es die türkisen Hilfswilligen der CIA, die die Einführung dieser App zu forcieren trachten.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 24 Aprile, 2020 - 19:33

Weder lebe ich in Angst, dass “eine fremde Macht mir etwas antun wird”, noch lebe ich in einer “unbestimmte Angst vor dem Corona Virus und den Folgen des erneuten Ausbruchs”.
Aber der Begriff Prävention ist mir geläufig.

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 24 Aprile, 2020 - 21:33

Sie sollten nicht von sich auf andere schließen.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 24 Aprile, 2020 - 21:38

Sie scheinen da echt einen Verfolgungstick zu haben, es sei Ihnen aber nachgesehen.
Wo ich aber in meinen 3 Zeilen von mir auf andere schließe, das erkennt n i e m a n d; das haben sie sich jetzt echt nur erfunden, um maulen zu können: auch das sei Ihnen nachgesehen, manchem hilft dies in einen guten Schlaf.

Ritratto di Andreas gugger
Andreas gugger 24 Aprile, 2020 - 21:41

Ihnen auch einen guten Schlaf. Morgen können sie dann wieder als erstes diese plattform füllen.

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 24 Aprile, 2020 - 21:44

Nur weil Sie sich nicht von der Äpp bedroht fühlen, heißt ja nicht, dass dann allgemein gültig ist, dass man sich nicht bedroht fühlen sollte. Sie würden wahrscheinlich auch rückwärts laufen, wenn die Regierung das anordnen würde.

Ritratto di David Giraldoni
David Giraldoni 25 Aprile, 2020 - 20:15

Aldous Huxley 1958 über die Kontrolle der Massen - Schöne neue Welt

„In dem Maße, wie die Technik fortschreitet wird auch die Organisation immer komplexer und gleichzeitig immer mehr zentralisiert. Das Resultat dieser Entwicklung ist zunächst einmal, dass die Kontrolle über die Menschen immer mehr und immer vollständiger in die Hände von Big Business und Big Government übergeht, das heißt, in die Hände der Großindustrie und der Regierungsspitze. Und zweitens wird das Individuum immer mehr seiner unabhängigen Aktivität beraubt und wird immer mehr zu einem Rädchen in einer gewaltigen Maschine der Organisation.

Diese beiden Prozesse führen natürlich zu einem Verlust persönlicher Freiheit und zu einer immer größer werdenden totalitären Macht von oben.

Die Diktaturen der Vergangenheit haben ihren Willen durch Gewalt und durch Gewaltandrohung durchgesetzt. Ihr Hauptmittel, an der Macht zu bleiben, war der Terror. Die wissenschaftlichen Diktatoren der Zukunft, das heißt, der Typ von Diktatoren, den ich in meiner 'Wackeren neuen Welt‘ beschrieben habe, wird, glaube ich, den Terror vermutlich nicht anwenden.

Diese Diktaturen werden von dem Terror Abstand nehmen. Nicht etwa, weil sie menschlicher sind als die Diktatoren der Vergangenheit sondern einfach deshalb, weil der Terror relativ wirkungslos ist.

Ich glaube, dass wissenschaftliche Diktaturen sich verschiedener wissenschaftlicher Mittel bedienen werden , durch die man den Menschen manipulieren wird.

Wir wissen heute wesentlich mehr über die Funktion des Nervensystems.

Früher wusste man intuitiv und aus Erfahrung, wie man Menschen wohl am besten manipuliert.

Heute aber weiß man , aufgrund wissenschaftlicher Untersuchungen; wie man Menschen am besten dazu bringt ,ihre Versklavung zu lieben.

Das war genau das ,was ich in meiner ‚Wackeren neuen Welt‘ heraus stellen wollte!

Ich fürchte, dass mit den wissenschaftlichen Diktaturen der Zukunft, die Entwicklung mehr und mehr in diese Richtung treibt, das heißt, es wird eine Gesellschaft entstehen, in der die Bedingungen wirklich unmenschlich sind, in der aber die Seelen der Massen so manipuliert werden, dass die Menschen diese Bedingungen nicht nur akzeptieren sondern sie geradezu lieben werden.

Die Bedingungen, die sie eigentlich ablehnen und hassen sollten.
Aber durch Seelenmanipulationen werden wir dazu gebracht, sie zu lieben!“ Aldous Huxley 1958

Verena Permann 27 Aprile, 2020 - 14:16

possibilmente...:-)

Ritratto di Eduard Gruber
Eduard Gruber 24 Aprile, 2020 - 20:18

SALTO tut gut daran , am Ende dieses Beitrags darauf hinzuweisen, dass der Comunitybeitrag nicht unbedingt die Meinung der Redaktion widerspiegelt.

So einen reißerischen und mit Flosken bestückten Beitrag habe ich auf diesem Medium selten bzw nie gelesen.
Möchte wissen wer sein tiefstes Innenleben dem WWW preisgibt
Welches die Internetfirmen sind die mit unseren Wünschen und Ängsten spielen
Wer effektiv Angst vor einer "äußeren Macht" hat
Welches die Maßnahmem sind welche unserer liberalen Demokratie autoritäre Schattierungen verleihen?

Und ab diesen Punkt höre ich auf den Artikel zu bewerten.
Ich denke genau auf diese Art des Journalismus kann verzichtet werden.
Nichts als Schlagworte ohne reellen Hintergrund und keiner konkreten Aussage.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 24 Aprile, 2020 - 20:26

Ich hab mich auch nur gewundert, als ich diesen Beitrag platziert auf der Titelseite öffnete und schon im Untertitel von “menschenverachtenden Maßnahmen” las... man beginnt da schon zu überlegen, wo man sich grad befindet...
Ich erlaube mir diese Kritik, da man sich von einem Aufmacher-Artikel schon (irgend)etwas erwarten darf...

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 24 Aprile, 2020 - 21:37

Es gibt eben Menschen die eine 200m Regel toll finden, auch wenn empirisch deren Nutzen fragwürdig ist (und sie dann doch wieder aufgehoben wird, scheinbar ohne größere Schwankungen bei den gezählten Infizierten hervorzurufen) und andere, die das als unzumutbare Einschränkung empfinden.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 24 Aprile, 2020 - 21:42

Sie haben meinen Beitrag nicht gelesen: dort handelt es sich nicht um subjektiv empfundene "unzumutbare Einschränkungen", sondern um "menschenverachtende Maßnahmen".
Aber es ist halt, wie es ist, wie schon vorhin....

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 24 Aprile, 2020 - 21:46

Denken Sie mal an die Leute, die nicht wie Sie und ich einen Garten haben.

Ritratto di elisabeth garber
elisabeth garber 24 Aprile, 2020 - 21:10

Zustimmung @E. Gruber und P. Gasser

Ritratto di Mensch Ärgerdichnicht
Mensch Ärgerdichnicht 24 Aprile, 2020 - 20:22

"Wir leben seit Jahren in Angst davor, dass uns von einer äußeren, fremden Macht etwas angetan wird. Dies hat rigorose Sicherheitsmaßnahmen zur Konsequenz. Bedrohungen scheinen überall zu lauern."
Also von fremden Mächten und rigorosen Sicherheitsmaßnahmen habe ich in den letzten 10 Jahren nichts mitbekommen, wovon redet der Autor?
Vorausgesetzt dass mit der App vorsichtig umgegangen wird, kann man Sie als nützliches Werkzeug sehen. Weil eines tun die ganzen Gegner alle samt nicht: Alternativen bieten!

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 24 Aprile, 2020 - 21:38

War on terror? nix mitgekriegt?

Ritratto di Mensch Ärgerdichnicht
Mensch Ärgerdichnicht 24 Aprile, 2020 - 22:33

Ja, dass man Betonklötze um die Weihnachtsmärkte aufgestellt hat, das hat mir weder Angst gemacht, noch habe ich es als "rigorose Sicherheitsmaßnahme" empfunden und dadurch hatte ich nie Angst vor irgendwelchen nicht besser definierten "Bedrohungen" die überall lauern.

Ritratto di Manfred Gasser
Manfred Gasser 24 Aprile, 2020 - 21:57

Sehe ich auch so, und sollte irgendeine App irgendwann mal Pflicht werden, dann wird mein Streichhandy eingemottet, und das alte Nokia wieder aktiviert. Jeder muss seine Prioritäten setzen, und dann auch dazu stehen, einfach, oder?

Ritratto di Mensch Ärgerdichnicht
Mensch Ärgerdichnicht 24 Aprile, 2020 - 22:34

Und das Nokia schützt vor dem Virus?

Ritratto di G. M.
G. M. 25 Aprile, 2020 - 07:19

Der Zweck heiligt nicht die Mittel. Wer installiert sich schon freiwillig eine Datenkrake auf dem Handy?
Und in puncto Datensicherheit: Wer hätte gedacht dass unsere Daten auf dem INPS Servern nicht sicher sind?

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 25 Aprile, 2020 - 07:43

Erklären Sie uns nochmal wie eine App vor dem Virus schützt, die auf 60% der Handys von 2,5% der getesteten Bevölkerung installiert ist.

Ritratto di Mensch Ärgerdichnicht
Mensch Ärgerdichnicht 25 Aprile, 2020 - 09:26

Die App schützt nicht vor dem Virus, sie dient zur Nachverfolgung der sozialen Kontakte die man in den letzten 30 Tagen hatte, wenn man merkt dass man krank war und man wird zugleich informiert sollte man mit jemanden im Kontakt gewesen sein der positiv getestet worden ist. Die ganze Prozedur der Nachverfolgung wird wohl oder übel auf jeden Fall geschehen müssen, wenn wir in Fase 2 uns wieder freier bewegen werden, soll dann jeder Pazient befragt werden, jede Kontaktperson telefonisch oder per Besuch der Carabinieri kontaktiert werden? Da ist die App doch ein sinnvolles, effizientes und nützliches Werkzeug. Sonst werden auch unsere ganzen persönlichen Daten vom Arzt, Gesundheitssprengel oder Krankenhaus auf ihren Servern aufbewahrt. Unser Geld liegt auch nur als Buchungsgeld auf irgendein Server der Bank, Im Grundbuch kann sogar jedermann nachsehen was mir gehört und ob eine Hypothek drauf lastet.
Wieso soll die App nur die getesteten betreffen?
Und was sind die Alternativen? Raus damit!

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 25 Aprile, 2020 - 09:40

Auf den Servern des Gesundheitssprengels liegen keine Daten mit denen der Staat nachvollziehen kann, mit wem ich in den letzten 30 Tagen wie lange Kontakt hatte. Auch im Grundbuch nicht, und auf der Bank auch nicht.
Wissen Sie den wie die app funktioniert? Was mit Ihren Daten gemacht wird?
Grüße von der Risikogruppe.

Ritratto di Mensch Ärgerdichnicht
Mensch Ärgerdichnicht 25 Aprile, 2020 - 12:33

Nein, der Staat weiß aber wo Sie wohnen, welches Auto sie fahren, wo sie Arbeiten, was sie an Steuern zahlen, wie viel auf ihr Konto liegt (auf begründete Nachfrage), was Ihnen an Immobilien gehört, an welchen Krankheiten Sie leiden und gelitten haben, ob Sie anerkannte Kinder Haben, verheiratet sind, geerbt haben, gebaut haben, umgebaut haben und und und Sollten Sie erkranken müssen Sie sowieso preisgeben mit wem Sie alles Kontakt hatten.
Und ich weiß auch nicht wie die App funktioniert und was mit meinen Daten gemacht wird. Keiner bestreitet, dass mit den Daten sorgfältig umgegangen werden muss, weil es aber Risiken gibt, bin ich nicht von Grund auf dagegen! Das ist der springende Punkt!

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 25 Aprile, 2020 - 09:44

Es gibt Menschen, die sagen
- ich will den lockdown nicht;
- ich will die Nachverfolgung nicht;
Also bekommen wir das Virus (zurück).
.
Die Quadratur des Kreises gibt es nicht.
Das Virus breitet sich zur Zeit langsam und unsichtbar (unter der Schwelle der RZ<1) weiter aus - was hier vielfach ignoriert wird.

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 25 Aprile, 2020 - 10:02

Vielleicht geht es um das Wie, nicht um das ob. Oder liegen Ihnen Daten über die genaue funktionsweise der App vor, geprüft von einem unabhängigen Institut?

Ritratto di Mensch Ärgerdichnicht
Mensch Ärgerdichnicht 25 Aprile, 2020 - 12:50

Welches Institut soll da bitte "unabhängig" sein? Wenn der Prüfer nicht gratis arbeitet, wird er immer im Interessenkonflikt stehen, außer er ist staatlich, aber dem Staat wollen Sie ja schon von Vorhinein nicht trauen. Schöne Zwickmühle! Ich frage nochmal, was sind die Alternativen?

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 25 Aprile, 2020 - 13:26

Die Alternative wäre ein Halsband wie im Film Deadlock, bei dem einem die Rübe explodiert, wenn man die 200m Entfernung überschreitet. Ist der sourcecode der App offen oder sendet Rocco Casalino die Daten an Endemol und Mediaset? Was ja auch egal wäre, weil der Staat eh schon alles weiß.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 25 Aprile, 2020 - 13:30

Man darf nicht zu viel solcher Filme schauen, das verzerrt die Wahrnehmung der Wirklichkeit.

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 25 Aprile, 2020 - 14:02

Ihnen ist es egal was die App mit ihren Daten macht, mir nicht.

Ritratto di Martin Koellensperger
Martin Koellensperger 25 Aprile, 2020 - 10:04

Lieber Corona als Corona-Faschismus. Man kann nicht gleichzeitig sicher und frei sein. Aber unsicher und unfrei schon.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 25 Aprile, 2020 - 10:10

das ist reinster Populismus, und simpelste Schwarz-Weiß-Malerei. Trump lässt grüßen.
Wenn sich die Diskussion jetzt zwischen “Corona-Faschisten” und “Anticorona-Faschisten“ bewegt, hat Salto sein Herz verloren.
Wer jene, die anderer Ansicht sind, des “Faschismus” bezichtigt, zeigt sein wahres Gesicht.
.
Ich bin “sicher und frei”.

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 25 Aprile, 2020 - 10:32

Ok, Sie wissen also nicht wie die app funktioniert. Danke.

Ritratto di Thomas B.
Thomas B. 29 Aprile, 2020 - 07:29

"Wer anderer Ansicht ist zeigt sein wahres Gesicht" - Moment... Das habe ich schon mal gehört, wo war das noch mal. Ach ja, ich erinnere mich: Das waren alteingesessene SED-Kader über die Demonstranten für Freiheit in Peking, den sie "keine Träne nachweinten"; genau die gleiche Wortwahl. Neben ihren Formulierungen wie "Reinster Populismus" und gar" Salto sein Herz verloren" erlauben Sie sich genau das, was sie hier Herrn K. vorwerfen. Seine Ansicht ist nur logisch, ein Fall von Kausalität. Ihre Einschätzungen sehe ich eher emotional; daher vielleicht Wortwahl wie die der Verbrecher eines längst untergegangenen Unrechtsstaates?

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 29 Aprile, 2020 - 09:12

Was soll man sagen zu jemandem, der aus
“Wer jene, die anderer Ansicht sind, des “Faschismus” bezichtigt, zeigt sein wahres Gesicht”
folgendes macht:
“ Wer anderer Ansicht ist zeigt sein wahres Gesicht"???
Am besten nichts.
(die Wortwahl “der Verbrecher eines längst untergegangenen Unrechtsstaates”, “Faschist”, “SED” kommt bei Köllensberger (10:04 Uhr) und bei Thomas-B (7:59 Uhr) vor, nicht aber bei mir, das nur nebenbei).

Ritratto di Georg Lechner
Georg Lechner 25 Aprile, 2020 - 15:32

Es ist zu unterscheiden zwischen zweckdienlichen Maßnahmen (Abstand und Mundschutz) und anderen. Das Kriterium ist die Orientierung am Verbreitungsmodus Tröpfcheninfektion.
Auch bei der Nachverfolgung der weiterhin auftretenden Neuinfektionen ist zu unterscheiden zwischen einer Datenanalyse (wie etwa in https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2058439-Was... beschrieben) und den Big Brother-Gelüsten wie der Corona- App, die für den vorgeblichen Zweck gar nicht praxistauglich ist.

Ritratto di Klaus Hartmann
Klaus Hartmann 25 Aprile, 2020 - 20:08

@Mensch ärgere Dich nicht: "Die App schützt nicht vor dem Virus, sie dient zur Nachverfolgung der sozialen Kontakte die man in den letzten 30 Tagen hatte".
OK. Sie haben mich überzeugt. Deutlicher kann man es wohl nicht auf den Punkt bringen. Das App kommt mir nicht auf mein Handy.

Ritratto di Manfred Gasser
Manfred Gasser 25 Aprile, 2020 - 08:23

Sicher nicht, aber vielleicht vor den äußeren, fremden Mächten, die mir was antun möchten, oder den nicht besser definierten "Bedrohungen" die überall lauern. ;-)

Ritratto di ceteris paribus
ceteris paribus 24 Aprile, 2020 - 20:37

Dieser Artikel taugt als Einleitung zum ausgezeichneten Interview mit Paul Köllensperger hier auf salto. Ein kritischer Zugang ist sicher angebracht.

Ritratto di Klemens Riegler
Klemens Riegler 25 Aprile, 2020 - 00:25

Ich bin hier auch bei Herrn Gruber und Gasser. Irgendwas ist hier konfus. Als Aufmacher sowieso ziemlich daneben.
Das App-Thema wird hier (mit den Antworten von Paul Köllensberger + Kommentare) besser "behandelt": https://www.salto.bz/de/article/22042020/non-siamo-uno-stato-di-polizia

Ritratto di gorgias
gorgias 25 Aprile, 2020 - 08:53

>Diese Angst ermöglicht es, dass überhaupt über so eine datenschutzrechtlich äußerst fragwürdige Maßnahme diskutiert wird.<

>Diese Angst ermöglicht es, dass nicht über die langfristigen Konsequenzen für unsere digitalen Grundrechte einer solchen Überwachungsmethode diskutiert werden.<

>Die Angst vor diesem unsichtbaren Feind wird ab nun nicht mehr so schnell abgelegt werden können. Wird sie viele weitere menschenrechtsverachtende Maßnahmen legitimieren? Oder werden alle Maßnahmen nach dem noch unbekannten Datum des wohl undefinierbaren Endes unwiderruflich zurückgezogen? <

>Wir dürfen es nicht zulassen, dass aufgrund der Angst, fragwürdige Methoden der Kontrolle überhaupt in Frage kommen.<

>Wir dürfen nicht zulassen, dass im Kampf gegen den Virus, Daten über die Bevölkerung erhoben werden, wo niemand genau weiß, was mit diesen Daten passiert.<

Hier wird zwar gewarnt, dass man sich nicht über die Angst manipulieren lassen soll, doch genau das selbe wird mit diesem Artikel selbst getan.

Warum müssen Sie hier eine diffuse Paranoia schüren anstatt sich mit der Thematik sachlich außeinander zu setzen.

Natürlich stecken in so einer App potentielle gefahren, doch deswegen ist es notwenig sich für die konkrete Umsetzung zu interessieren.

Denn wenn die App nicht
Zugriff auf eindeutige Identifikationsmerkmale hat, sei es, dass die App nicht bestimmte Zugriffsrechte verlangt und nur keine Eindeutigen Personenmerkmale abgefragt werden, wie Name, Adresse, Steuernummer usw. sondern nur Alterklasse, Geschlecht und Vorerkrankungen.

Sei es, dass die Daten nicht Zentral gespeichert werden, sondern dezentral auf die Einzelnen Geräte.

Sei es dass der Quellkode offen gelegt wird und damit von technisch afffine Bürgerrechtsgruppen kontrolliert werden kann.

Dann tritt das von Ihnen an die Wand gemalte Schreckensszenario nicht ein, weil es technisch nicht mehr möglich ist.

Wenn Sie aber hysterisch herumgackern wie ein Haufen aufgescheuchter Hühner, tragen Sie höchstens dazu bei, dass Bürger nicht zum klaren Denken kommen und sich nicht auf die wesentlchen Aspekte konzentrieren können.

Ritratto di Martin Koellensperger
Martin Koellensperger 25 Aprile, 2020 - 09:22

Die wesentlichen Aspekte sollten sein, dass der Bürger nicht gezwungen werden darf, eine App installieren zu müssen.
Im weiteren Schritt darf von der Installation/Verwendung der App nicht abhängig gemacht werden, welche Rechte dem Bürger nicht beschnitten werden.
D.h. die Freiwilligkeit der Installation muss auf jeden Fall gegeben sein. Auch in indirekter Zwang durch Gewähren von Vorteilen gegenüber jenen, die die App nicht installieren, darf nicht ausgeübt werden
Und das wird kommen, wenn es nicht von vorneherein ausgeschlossen wird. Und wahrscheinlich trotzdem. Und wenn Sie sagen, das glauben Sie nicht: wer hätte bis vor kurzem gedacht, dass uns der Staat verbietet, unserer Wohnung zu verlassen, unsere Freunde zu treffen, zu arbeiten, die Kinder spielen zu lassen?

Ritratto di gorgias
gorgias 25 Aprile, 2020 - 10:11

Kann es sein, dass Sie kategorisch gegen den obligatorischen Einsatz einer App sind, weil Sie jegliche drastische Maßnahmen ablehnen, sei es weil Sie diese grundsätzlich für diese Pandemie als nicht gerechtfertigt ansehen, sei es weil Sie einen anderen Ansatz zur Bewältigung der Pandemie (i. e. Durchseuchung) bevorzugen?

Ritratto di Martin Koellensperger
Martin Koellensperger 25 Aprile, 2020 - 10:34

Ich lehne die derzeitige Freiheitsberaubung und eine Zwangsapp unabhängig davon ab, dass ich der Meinung bin, ein anderer Weg wäre zu gehen.
Und selbst wenn das Virus wirklich bedrohlich wäre, würde ich mich selbst zu schützen versuchen, als dass ich mich vom Staat meiner Freiheit berauben ließe.
Wir haben davon bereits soviel für vermeintliche Sicherheit und Bequemlichkeit aufgegeben, dass nicht mehr viel davon übrig ist.
Der Tod lauert jeden Tag hinter der Ecke: Unfall, Herzinfarkt, Krebs, Infektionen. Sicher sind wir nie.

Ritratto di Sepp Bacher
Sepp Bacher 25 Aprile, 2020 - 12:01

Diesen letzten Satz würde ich relativieren, Herr Köllensperger! Die Tatsache, dass die Sterberate in den ersten drei Monaten d.J. um 50% höher liegt als im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre, ist doch auch nicht zu leugnen! Aber im Allgemeinen bin ich mit Ihrer Position einverstanden.
Was mich wundert ist, dass sie als Arzt eine solch divergierende Meinung vertreten, was das Virus, seine Ansteckungsgefahr und die Gefährlichkeit betrifft. Aufgrund welches Wissens oder welcher Annahme vertreten Sie diese Position?

Ritratto di Georg Lechner
Georg Lechner 25 Aprile, 2020 - 12:34

Die Maßnahmen Abstand und Mundschutz sind wegen der Verbreitung über Tröpfcheninfektion gerechtfertigt, alles andere (besonders die ohnehin nicht praxistaugliche App) NICHT.
In Schwebe bleiben die Tröpfchen (und können damit eingeatmet werden) besonders, wenn sie klein sind und wenn sie durch Luftbewegung in Schwebe gehalten werden (begründet durch physikalische Gesetzmäßigkeiten). Gerechtfertigt wäre daher auch eine Verpflichtung, Umluftanlagen durch Nachrüstung mit Tröpfchenfallen (mittels Gaswäsche) auszustatten.

Ritratto di Martin Koellensperger
Martin Koellensperger 25 Aprile, 2020 - 14:14

Herr Bacher, ich leugne nicht, dass zur Zeit mehr Menschen gestorben sind als in Vergleichsjahren. Das ist nicht verwunderlich, ist doch eine neue Todesursache hinzugekommen. Aber erst am Ende des Jahres (oder wenn wir versuchen, das Virus zu unterdrücken, erst nachdem durchgeimpft wurde) werden wir sehen, wie die Übersterblichkeit wirklich aussieht.
Die Gefährlichkeit anhand der offiziellen Fälle festzumachen ist absurd. Wir haben nicht einmal 4% der Bevölkerung getestet. Zudem ist der PCR Nachweis fehlerbehaftet, und, er ist nur eine Momentaufnahme. Und von flächendeckenden Antikörpertests sind wir noch weit weg. Warum eigentlich?
Wir hatten in Südtirol bisher 102 Tote in den Altersheimen, von insgesamtca 4.300 Altersheiminsassen. Die höchste Letalität zeigt sich bei alten Menschen mit Vorerkrankungen, also in Altersheimen. Wäre das Virus so ansteckend und tödlich, wie uns derzeit vermittelt wird, müsste die Zahl enorm viel höher sein. Von den 77 Altersheimen sind in über 50 positive Fälle bekannt, mehrere Hundert Insassen positiv getestet. Viele andere wahrscheinlich nur nicht getestet. D.h. es liegt nicht daran, dass wir die Altersheime schützen konnten.

Hier möchte ich ein Klammer aufmachen. Ich finde es menschenverachtend, was gerade in unseren Altersheimen passiert. Und damit meine ich nicht, dass Menschen sich infizieren und einige auch daran sterben. Sondern dass diese Menschen isoliert werden, seit Wochen alleine sind, keine Besuch mehr erhalten. Wenn sie Pech haben, alleine Sterben. Oder an Einsamkeit sterben. Und die Angehörigen alleine Trauern müssen. Daran ist nicht Corona Schuld, dafür sind wir verantwortlich. In unserer Panikreaktion schütten wir das Kind mit dem Bade aus.
Sobald klar geworden ist, dass man die Altersheime niemals virusfrei halten kann, hätte man die Menschlichkeit wieder in den Mittelpunkt stellen müssen. Und dazu braucht es Besuch, eine vertraute Stimme, ein Händedruck, ein Lächeln.

Ritratto di Martin Koellensperger
Martin Koellensperger 25 Aprile, 2020 - 14:46

Skifahren in Gröden? In den Semesterferien? Apres Ski in Ischgl? Wer das einmal mitgemacht hat, fragt sich, wieviele Krank sein müssten, wenn uns nur ein Abstand von 3m eine Ansteckung verhindern kann?
Die Schüler, die nach der Alibi- Schließung in den Semesterferien! durchs ganze Land zurück an die Schule geströmt sind? Aber bis heute nicht mal 1% der Bevölkerung positiv?
Die mindestens 5000 Sanitätsarbeiter, die unter 1 m am Patienten arbeiten? Davon nur 229 angesteckt?

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 25 Aprile, 2020 - 14:59

Ja, ist doch alles kein Problem, da ist nichts.
Bergamo, Madrid, New York, alles Fake, Fake auch die Kühlcontainer vor den Krematorien, Fake die Militärlaster voller Särge, die Massengräber, all die Videos von Ärzten und Krankenschwestern, alles nur eingebildet, bzw. alle dumm und unbedarft.
Die Dutzende verstorbenen Ärzte, alles gesteuert und gelogen.
Leugnen beruhigt?

Ritratto di Sepp Bacher
Sepp Bacher 25 Aprile, 2020 - 17:13

Hallo Martin Köllensperger, mit der folgenen Aussage "...dafür sind wir verantwortlich. In unserer Panikreaktion schütten wir das Kind mit dem Bade aus." gebe ich Ihnen völlig recht!
In einem Link, das Frau Garber weiter unten gepostet hat (sie wollte damit etwas anderes bezwecken!) lese ich folgendes: "Ältere COVID-19-Patienten haben zwar absolut ein höheres Sterberisiko. Das haben ältere Personen gemäss allgemeinen Sterbetafeln sowieso. Das relative Risiko, wegen COVID-19 zu versterben, ist deshalb in allen Altersgruppen beinahe identisch und entspricht einer Verdoppelung. Bei einem 85-jährigen Mann erhöht COVID-19 die Wahrscheinlichkeit, das nächste Jahr nicht zu erleben, von 8% auf 16%, bei einem 45-Jährigen von 0.13% auf 0.33%, was sogar mehr als einer Verdoppelung entspricht. In jeder Altersgruppe ist das Sterberisiko bei Männern in etwa doppelt so hoch wie bei Frauen."
Außerdem gebe ich zu bedenken, dass inzwischen viele Menschen in ihren Patientenverfügungen festgelegt haben, dass sie nicht mehr ins Spital gebracht und/oder nicht intubiert werden wollen. Deshalb starben auch viele Senioren in den Altersheimen und nicht im Krankenhaus. Also habe sie selbst einem früheren Tod zugestimmt, falls etwas Besonderes eintritt.
In den anderen Punkten bin ich voll mit Ihnen einverstanden. Danke für die ausführliche Antwort!

Ritratto di Klemens Riegler
Klemens Riegler 25 Aprile, 2020 - 10:06

Kleinanzeiger: „suche altes Nokia-Händy“ ... zum Ausgehen!

Ritratto di Manfred Gasser
Manfred Gasser 25 Aprile, 2020 - 10:15

Meld dich bei mir Klemens, hab 2 Nokia und 1 Panasonic, aber wirklich alt. :-}

Verena Permann 27 Aprile, 2020 - 14:27

Klemens Riegler :-) ich hab' noch ein altes NOKIA - Handy , derzeit stillgelegt , doch immer noch funktionabel...inzwischen nennt man das dankbare langhaltige Gerät Verbrecherhandy ...deshalb hab' s vorsichtshalber unter einem Apfelbaum im oberen Vinschgau derweilen vergraben , gut eingehüllt in Plastikfolie müsst's sich unbeschadet ausgraben lassen :-)))...jaja, diese APPs haben's in sich , die VinschgerKornerin lässt grüßen

Ritratto di Andreas Mozzelin
Andreas Mozzelin 25 Aprile, 2020 - 12:05

Unterschiedliche Kulturen: wir sind darüber verwundert, dass Südkoreaner zu Kontaktverfolgung greifen, um sich als Kollektiv zu schützen. Die Südkoreaner sind darüber verwundert, dass Europäer zu Hamsterkäufe greifen, um sich als Individuum zu schützen...

Ritratto di elisabeth garber
elisabeth garber 25 Aprile, 2020 - 15:04

Ich gehöre nicht zu dem "wir" @Andreas Mozzelin. Und ich hätte auch keine Angst vor so einer App, ganz im Gegenteil, würde so was begrüßen...

Empfehle hierzu dringend die Zwischenbilanz von Prof. Dr. Paul Vogt in der Schweizer Mittelländischen sowie Dr. Werner Beikirchers Beitrag "Gambit im Ghetto" auf Salto.bz.
Habe immer wieder den Eindruck, dass die Seuchen-Situation vielen nicht klar ist. Bevor man auf Andersdenkende drauflos schießt, sie als dumm hinstellt...anpöbelt etc. ...sollte man vielleicht mal vom hohen Ross der Polit-Ideologien heruntersteigen.

https://www.mittellaendische.ch/2020/04/07/covid-19-eine-zwischenbilanz-...

https://www.mittellaendische.ch/2020/04/09/covid-19-zwischenbilanz-oder-...

https://www.mittellaendische.ch/2020/04/20/covid-19-update-von-prof-paul...

https://www.salto.bz/it/article/20042020/gambit-im-ghetto

Ritratto di Georg Lechner
Georg Lechner 25 Aprile, 2020 - 15:59

Zumindest in Ö. wurde die Praxistauglichkeit dieser App vernichtend kritisiert:
https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2057486-Cor...
Wenn sie das nicht kann, was sie zu können beansprucht, ist sie für den Kanal.

Ritratto di Martin Mayr
Martin Mayr 25 Aprile, 2020 - 16:04

@ Martin Köllensperger: Chapeau

Ritratto di Sepp Bacher
Sepp Bacher 25 Aprile, 2020 - 16:56

Frau Garber, Sie haben auch nicht aufmerksam gelesen. Im Beitrag der Mittelländischen vom 20 April steht: "Die Europäischen Länder haben weder aus China, noch aus Südkorea, Taiwan oder Singapur etwas gelernt. Südkorea, Taiwan und Singapur sind ohne nationalen Lock-down ausgekommen – und haben heute Todeszahlen je 100'000 Einwohner, die einem Bruchteil der unsrigen entsprechen." Und das hat Sie nicht zum Umdenken in Ihrer Meinung bezüglich Lock-down gebracht?!

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 25 Aprile, 2020 - 17:17

Herr Bacher,
- dort ist aber die hier viel zitierte und absolut abgelehnte App aktiv,
- ist man im Zustand des Containments,
- halten sich alle Bürger **freiwillig** an Maßnahmen, welche hier absurd abgelehnt werden.
Und zudem: in China
- kommen Sie ohne "grüne App" absolut nirgends hin,
- werden Sie überall auf Temperatur geprüft.
China hatte den Lockdown, und lockert jetzt.
In Singapur steigen grad die Fallzahlen.
Wenn
- auch wir im Containment sind,
- an jedem Bahnhof die Temperatur gemessen wird (da irgendwann die Ressourcen vorhanden sind),
- alle Verdachtsfälle getestet und wenn positiv nachverfolgt werden (da irgendwann die Ressourcen vorhanden sind),
- und sich alle an App und Maßnahmen freiwillig halten,
brauchen auch wir keinen Lockdown mehr.

Bitte betrachte Sie doch die zeitlichen Abläufe, die Seuchenphase - und die Realität, dass in den von Ihnen zitierten Ländern ohne Lockdown alles disziplinierter und kontrollierter abläuft, als bei uns mit dem Lockdown.

Auf meinen Fragen,
- ob wir in der Phase des Containments angekommen (oder noch in der Mitigation) sind,
- ob genug Tests und Chemikalien zur Auswertung vorhanden sind,
- ob genug geschultes Personal zur Nachverfolgung positiver Fälle bereit ist,
gibt es leider keine Antworten.

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 25 Aprile, 2020 - 17:58

Im ganzen Vinschgau gibt es 13 positiv getestete. Statistisch ist das einer pro Gemeinde. Auf ca. 35.000 Einwohner ca. 0,04% der Bevölkerung. Gestorben ist meines Wissens noch keiner. Man sollte doch imstande sein im Umfeld der positiv getesteten zu suchen, also Containment. Wir werden aber gleich behandelt wie die Bürger der Lombardei, wo das nicht mehr möglich ist. Man schlägt uns jetzt allen eine app aufs Handy vor, von der man weder weiß wie sie funktioniert und was mit den Daten geschieht (soviel zu den Antworten auf Ihre Fragen).

Verena Permann 27 Aprile, 2020 - 14:36

Yupp, die Vinschger sind Drahtige und Zache , Herr Ludwig ! Die lassen sich auch nicht leicht in Angst und Bange schlagen von Füchsen ! Deswegn hon i es olte NOKIA vergrobn :-)))stellen Sie sich mal vor wegen der Daten ....da gibts sogar Herren , die ihrer Dame die Freundschaften auf Facebook vorenthalten ...aus Privacygründen ...das isch schon auch luschtig , gell? Ich amiüsiere mich hier köstlich:-)...muss nur aufpassen , dass das Boot nicht kentert:-)))

Ritratto di G. M.
G. M. 25 Aprile, 2020 - 18:46

Mit Verlaub..., China ist eine Diktatur und genau deshalb kann man dort den Bürgern eine Datenkrake aufzwingen. China sollte in dieser Hinsicht sicherlich kein Vorbild sein.
Wer garantiert für Datensicherheit? Was passiert wenn aufgrund eines Softwarebugs die Daten einer Person zugeordnet werden können?
Bitte mehr Personal zum nachverfolgen und mehr Bewusstsein für das Abstandhalten schaffen.

Advertisement
Advertisement
Advertisement