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Umfrage

Wer will Österreicher werden?

Fast zwei Drittel der Südtiroler halten den Doppelpass für keine allzu gute Idee, die Mehrheit würde ihn auch nicht beantragen. Das belegt eine neue Studie.
Di
Ritratto di Lisa Maria Gasser
Lisa Maria Gasser23.10.2019
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Ritratto di Karl Egger
Karl Egger 23 Ottobre, 2019 - 18:04

Dann sollten diejenigen die ihn nicht wollen keinen beantragen :)

Ritratto di Ralph Kunze (gesperrt)
Ralph Kunze (gesperrt) 23 Ottobre, 2019 - 21:49

es soll eine richtige volksbefragung gemacht werden, nicht bloß eine umfrage. wie heisst es: gaube keiner umfrage, die du nicht selbst gefälscht hast.
wir südtiroler wollen in großer mehrheit den doppelpass

Ritratto di kurt duschek
kurt duschek 23 Ottobre, 2019 - 23:01

....wir Südtiroler wollen..... woher wollen sie wissen was die Südtiroler wollen?

Ritratto di Papi llon
Papi llon 26 Ottobre, 2019 - 21:25

Laut Ahnenpass natürlich Ur Südtiroler

Ritratto di simon tinkhauser
simon tinkhauser 24 Ottobre, 2019 - 07:37

Herr Duschek, ich stimme Ihnen zu, es wäre vielleicht angebracht hier seine eigene Meinung wider zu geben und nicht im Namen der Südtiroler sprechen zu wollen.

Ritratto di Martin Aufderklamm
Martin Aufderklamm 23 Ottobre, 2019 - 18:52

Wurden auch Südtiroler, die im restlichen Italien, wo man sich fast täglich für die Eigenheiten Südtirols rechtfertigen muss, befragt?

Ritratto di Martin Aufderklamm
Martin Aufderklamm 23 Ottobre, 2019 - 22:55

*edit

Wurden auch Südtiroler, die im restlichen Italien *wohnen, wo man sich fast täglich für die Eigenheiten Südtirols rechtfertigen muss, befragt?

Ritratto di Karl Egger
Karl Egger 24 Ottobre, 2019 - 13:53

Ich weiß nicht auf welche „Eigenheiten“ Sie Bezug nehmen. Ich habe selbst eine Zeit lang im restlichen Italien gewohnt und wurde z.B. des öfteren darauf angesprochen woher ich komme. Mit Provincia di Bolzano konnten die meisten etwas anfangen, jedoch wusste niemand um den historischen Hintergrund, weshalb ich mich ständig dafür rechtfertigen musste, wieso ich als „Italiener“ nicht italienisch auf Muttersprachenniveau spreche, wieso ich einen deutschen Akzent habe, wieso ich nicht wie ein typischer Italiener aussehe, usw. Weitere „Eigenheiten“ welche mir als Südtiroler unterstellt wurden waren das Autonomiestatut, dass wir keine Steuern zahlen würden und überhaupt auf Kosten der restlichen Italiener in Saus und Braus leben und dabei nicht mal Italiener sein wollen (als ob wir jemals gefragt worden wären...).
Die Erklärversuche schlugen meistens fehl und wenn ich meinem Gesprächspartner erklären wollte, dass Südtirol nach dem 1. WK von Österreich annektiert wurde, oder dass man sich als Südtiroler nicht wirklich wie ein waschechter Italiener fühlt, erntete ich großteils verärgerte Reaktionen. Irgendwann hatte ich keine Lust mehr mich ständig rechtfertigen zu müssen und sagte in weiterer Folge, dass ich aus Österreich komme und siehe da: plötzlich hatte ich keine Schwierigkeiten mehr, alles ergab Sinn und ich erhielt sogar zahlreiche Komplimente für mein gutes Italienisch, obwohl dies ja bekanntermaßen nicht mal meine Muttersprache war...
Sehen Sie, genau das ist der Grund warum ich gerne einen Doppelpass hätte (sofern es die Möglichkeit gäbe) und ich traue mich von mir selbst zu behaupten, kein rechter Hetzer zu sein der Italien aus ideologischen Gründen ablehnt.

Ritratto di Martin Aufderklamm
Martin Aufderklamm 26 Ottobre, 2019 - 18:59

Ich hätte es selbst nicht besser formulieren können.
Das einzige das mich immer gerettet hat, war mein Italienisch.
Aber wie Sie sagen, irgendwann ist man es leid, alles allen immer erklären zu müssen.
Die einzige Region wo ich ein gewisses Verständnis (ohne das ständige Hinterfragen) für die Situation in Südtirol bemerkt habe ist Friaul Julisch Venetien.
ps: zu den Weihnachtsmärkten aber kommt ganz Italien gern ;-)

Ritratto di Waltraud Astner
Waltraud Astner 23 Ottobre, 2019 - 19:15

Umso besser, dann zahlt es sich für Italien nicht aus wegen der wenigen die ihn beantragen werden, zu polemisieren :-)
Zunächst ist einmal grundsätzlich wichtig, dass sich Österreich überhaupt bereit erklärt, Doppelpässe zu vergeben, so wie es nahezu alle anderen EU bereits tun. Dann können diejenigen, die glauben berechtigt zu sein, darum ansuchen oder auch nicht. Diese Angelegenheit ist nicht von Mehrheiten abhängig.
Was das gute Zusammenleben angeht, so sehe ich zur Zeit jene in der Verantwortung die wegen eines Begriffs (Alto Adige) italienweit gegen die Südtiroler polemisieren oder jene die die Berufsausbildung (Ärzte) der eigenen Leute !! gerichtlich anfechten. Nur um zwei Beispiele zu nennen.

Ritratto di 19 amet
19 amet 23 Ottobre, 2019 - 21:04

Es gibt Leute die behaupten steif und fest Dinge die nicht stimmen. Es besteht eine europäische Konvention zur Vermeidung von Doppelpässen, die auch Österreich unterschrieben hat. Und diese kann nur mit einer Frist von einem Jahr gekündigt werden.Bis jetzt ist davon nicht einmal die Rede, geschweige denn eine Entscheidung gefallen. Dass fast alle Eu Staaten Doppelpässe vergeben ist schon wegen dieser Vereinbarung eine Erfindung. Leider sind die rechten Marschierer bekannt dafür stur Unwahrheiten zu verbreiten. Aus welchem Grund sollen Österreich und Italien wegen dem sinnlosen Hirngespinst einiger ewig Gestriger Zeit und Geld investieren ? Diese Fanatiker sollen sich doch selbst einen oder mehrere Pässe drucken lassen, vielleicht mit "Gefürstete Grafschaft Tirol" oder sonst was in ihrem Hirn herumgeistert. Manche vergnügen sich eben auch mit Kartonheftchen.

Ritratto di pérvasion
pérvasion 23 Ottobre, 2019 - 23:54

»Dass fast alle Eu[-]Staaten Doppelpässe vergeben[,] ist schon wegen dieser Vereinbarung eine Erfindung.«

Nicht ganz: http://www.brennerbasisdemokratie.eu/?p=39941

Ritratto di Georg Lechner
Georg Lechner 24 Ottobre, 2019 - 09:58

Ein Abrücken von dieser Verpflichtung (Doppelstaatsbürgerschaften zu vermeiden) wäre nur bei einer erneuten VP/ FP - Koalition denkbar, die Grünen würden sich einem solchen Ansinnen verweigern.
Eine VP/ FP-Koalition wäre für Kurz aber sehr riskant, da es in der FP ziemlich gärt und Strache (dessen Frau aus der FP ausgeschlossen wurde, weil sie das Mandat angenommen hat) über einen erheblichen Anhang verfügt. Die nächste Zukunft (vor allem die Landtagswahlen in der Steiermark im November und im Burgenland) wird zeigen, ob die FP-Führung unter Hofer den (unvermeidlichen) Schlussstrich mit der Ära Strache durchsteht.

Ritratto di Waltraud Astner
Waltraud Astner 24 Ottobre, 2019 - 17:34

Dass Doppelstaatsbürgerschaften nur in einer erneuten ÖVP/ FPÖ Koalition möglich sein werden ist nicht gesagt. Im Gegenteil. Kurz persönlich stellte in einem Interview mit dem Jewish Chronicle den in Israel lebenden Nachfahren von Holocaust Opfern die österreichische Staatsbürgerschaft in Aussicht.

https://www.thejc.com/news/world/austria-to-offer-passports-to-holocaust...

Dabei sahen die Interviewten die Koalition mit der FPÖ eher als Hindernis an. Auch in Großbritannien lebende Nachfahren von Österreichern sollen angeblich Zielgruppe sein. Man wird sehen was in einer neuen Regierung aus diesem Angebot wird. Jedenfalls sind die Südtiroler nicht die Hauptzielgruppe dieser Initiative sondern allenfalls Nutznießer des Umstandes dass Österreich ggf. beschließen könnte österr. Staatsbürgerschaften an die Nachfahren ehemaliger Bürger der Republik Österreich, die im Ausland leben, zu vergeben.

Ritratto di Georg Lechner
Georg Lechner 24 Ottobre, 2019 - 20:40

Dass Holocaust-Opfer die FPÖ eher als Hindernis ansehen, darf wirklich nicht verwundern. Für den Fall des öst. Passes für Holocaust-Opfer würde man wohl auch über die Verpflichtung der Republik hinwegsehen, Doppelstaatsbürgerschaften zu vermeiden.

Ritratto di Karl Trojer
Karl Trojer 24 Ottobre, 2019 - 09:43

Der Doppelpass ist Ausdruck nationalen Denkens, er eint nicht, er trennt und würde in Südtirol Gräben aufbrechen. Und was brächte er ? Keinen Zuwachs an Freiheit, wohl aber Missverständnisse selbst quer durch Familien. Beim Doppelpass geht es nicht darum, ob man ihn annehmen kann oder nicht, sondern um einen Rückschritt in Zeiten nationalistischen Denkens. Er würde nicht mehr, sondern weniger EUROPA verursachen. Der Begegnung zwischen Menschen mit österreichischem oder italienischem Pass sind derzeit keine Grenzen gesetzt, nur wird diese Freiheit (wohl auch von Befürwortern des Doppelpasses) zu wenig genutzt.

Ritratto di Benno Kusstatscher
Benno Kusstatscher 24 Ottobre, 2019 - 10:22

Karl, leider ist auch jeder Einzelpass Ausdruck nationalen Denkens. Ähnlich wie die Sprachgruppenzugehörigkeit zwingt ein Einzelpass jeden* einzelnen, sich zu entscheiden, egal ob man sich emotional, steuerrechtlich oder sonst wie zwischen den Stühlen befindet. Ich stimme gerne zu, dass die Akteure* des Doppelpasses sehr ausgeprägt national argumentieren, stelle aber kopfschüttelnd fest, dass das auch die Gegner* tun.

Die ganze Debatte samt Für und Wider ist gefangen in der Tatsache, das wir nach wie vor national bestimmt werden, was schon lange nicht mehr unseren Lebensrealitäten entspricht.

Selbst ein Europapass wäre übrigens nicht gefeit von nationalem Denken, würde das aber natürlich auf eine höhere, abstraktere und somit leichter verträgliche Ebene heben.

Ritratto di Harald Knoflach
Harald Knoflach 24 Ottobre, 2019 - 20:23

genau benno. wenn man's aus einer nationalistischen perspektive betrachtet, sind die träger mehrerer staatsbürgerschaften ausdruck von antinationalismus.

Ritratto di Karl Egger
Karl Egger 24 Ottobre, 2019 - 14:27

Das finde ich nicht, ganz im Gegenteil. Meiner Meinung nach wäre der Doppelpass sogar ein effizientes Mittel, um sich vor italienischen Nationalismus zu schützen.

Ritratto di 19 amet
19 amet 24 Ottobre, 2019 - 18:47

Würden Sie bitte kurz erklären wieso der österr. Pass gegen "italienischen Nationalismus"schützen soll, und wie das in einem konkreten Fall von Nationalismus funktionieren sollte. Danke.

Ritratto di Karl Egger
Karl Egger 24 Ottobre, 2019 - 22:07

Um es kurz zu formulieren: es würde zumindest ein Gegenargument zum gängigen „siamo in Italia“ bieten und die Tatsache unterstreichen, dass man Teil einer deutschsprachigen Minderheit ist, was von mancher Stelle ja versucht wird zu verwässern und ggf. internationales Verständnis schaffen.

Ritratto di Andreas Berger
Andreas Berger 25 Ottobre, 2019 - 07:51

Ich bin ein Befürworter des Doppelpasses und war eigentlich überrascht, dass die Zustimmung laut dieser Umfrage so hoch war.

Ritratto di Franz Hilpold
Franz Hilpold 25 Ottobre, 2019 - 18:04

Ich nehme nicht zum Doppelpass Stellung, es berührt mich nicht so sehr. Dass sich aber die Italiener und Italien darüber aufregen, wenn den Österrreich vergibt, ist pure Heuchelei und unverhohlener Nationalismus. Italien ist eines der Länder, das am häufigsten Doppelpässe und Staatsbürgerschaften vergibt: halb Südamerika besitzt einen italienischen Pass, es reicht, einen italienischen Vorfahren bis ins 16. Jahrhundert zurück angeben zu können und schon ist man vollgültiger Italiener. Ähnliches gilt für Istrien und Dalmatien. Italien und die Italiener täten gut daran, sich in dieser Frage zurückzuhalten und zu schweigen!

Ritratto di Georg Lechner
Georg Lechner 26 Ottobre, 2019 - 12:23

Die andere "Doppelmoral beim Doppelpass" (so mein Artikel dazu hier auf salto.bz) liegt darin, dass sich die (damalige) öst. Regierung über die Doppelpassvergabe der Türkei an öst. Staatsbürger türkischer Abstammung aufgeregt hat und selbst entgegen der Verpflichtung gegenüber dem Europarat diese Praxis in Südtirol anleiern wollte.

Ritratto di Hartmuth Staffler
Hartmuth Staffler 25 Ottobre, 2019 - 19:22

Man muss immer wieder darauf hinweisen, dass Papst Franziskus drei Staatsbürgerschaften besitzt. Das ist für mich ein Ausdruck des übernationalen Bemühens des Papstes, dem man ganz gewisse keinen Nationalismus oder irgendwelche Spaltungstendenzen vorwerfen kann. Auch die bereits rund 15.000 in Südtirol lebenden Besitzer von zwei oder mehr Pässen haben noch nie einen Grund zu Beanstandung gegeben. Warum sollte es anders werden, wenn aus 15.000 anonymen Doppelpassbesitzern plötzlich 50.000 werden? Der Hass der Doppelpassgegner ist mir ein großes Rätsel.

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 25 Ottobre, 2019 - 20:47

Hartmuth Staffler, Sven Knoll & Co. wollen den Doppelpass aber nicht als Ausdruck Ihrer übernationalen Bemühungen.

Ritratto di Hartmuth Staffler
Hartmuth Staffler 27 Ottobre, 2019 - 00:42

Herr Ludwig Thoma, sie wollen wahrscheinlich in Anspielung auf ihren Namensgeber ironisch sein, aber das ist nicht gelungen. Woher wollen sie wissen, aus welchem Grund bzw. als Ausdruck welcher Bemühungen ich den Doppelpass will? Nachdem die in Italien lebende slowenische Minderheit seit längerem zwei Pässe hat, habe ich mich bei diversen Gesprächen mit österreichischen Politikern dafür eingesetzt, dass auch die Angehörigen der in Kärnten lebenden slowenischen Minderheit zwei Pässe haben können. Ob wohl die vielen Foristen, die hier mit einer Stimmungslage, die von Hass bis Ironie geht, sich gegen den Pass für die Südtiroler aussprechen, auch gegen den Doppelpass für die Slowenen sind? Bei den Grünen in Österreich habe ich wesentlich mehr Verständnis für dieses Thema gefunden als hier in diesem Forum; insbesondere Alexander Van der Bellen hat sich bei einem längeren Gespräch mit mir sehr aufgeschlossen gezeigt. Die Grünen haben ja auch sowohl in Österreich als auch in Südtirol in ihren Reihen den höchsten Prozentsatz an Doppelstaatsbürgern.

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 27 Ottobre, 2019 - 08:32

Nein ich wollte nicht ironisch sein. Aber wenn Sie glauben, dass Sven Knoll & co. den Doppelpass aus Ausdruck ihrer übernationalen Bemühungen haben möchten, dann ist das Ihr Ding.

Ritratto di 19 amet
19 amet 27 Ottobre, 2019 - 17:48

Ich wundere mich immer wieder wo manche Leute die Beweise für ihre Thesen hervorkramen. Die Südtiroler Grünen hätten den höchsten Prozentsatz an Doppelstaatsbürger. Wer hätte das gedacht. Das diese Gesellen nicht ganz kosher sind, hatte ich fast vermutet, aber glaubte der Besitz eines solchen Büchls mit dem böse dreinblickenden Adler sei Privatsache. Nein, manche Zeitgenossen wissen anscheinend genau wer diese ganzen grünen "austriacanti" sind.

Ritratto di Johann Gruber
Johann Gruber 5 Novembre, 2019 - 15:30

Mir hingegen ist ein großes Rätsel, wie ein notorischer (Katholische-)Kirche-Hasser wie Hartmuth Staffler unseren Papst (zur Erinnerung: Das Oberhaupt der Katholischen Kirche) für sich vereinnahmen will.
Wenn Herr Staffler "Zeugen" für seine nationalistischen Thesen sucht, dann möge er in seinem, farblich wohl bekannten Umfeld fischen, und das Christentum - besonders die Katholische Kirche - gefälligst aus dem Spiel lassen!

Ritratto di Quo Vadis Südtirol
Quo Vadis Südtirol 26 Ottobre, 2019 - 18:09

Eine Hypothese: wenn mittlerweile gefühlt 90% der deutschsprachigen Südtiroler, 95% der ladinischen Südtiroler und 99,99% unserer Sportler italianisiert sind, wieso haben wir dann noch Recht auf eine Autonomie? Abgesehen davon, dass sich Tolomei & Co. ins Fäustchen lachen, was unterscheidet uns dann noch von allen anderen italienischen Provinzen? Eine Minderheit ist keine Minderheit mehr, wenn sie sich mit der Mehrheit identifiziert. Da reicht ein bisschen andere Sprache sprechen nicht aus! Ich meine dies jetzt ganz objektiv, ohne zu werten. Schade.. und, wir selbst schaufeln unser Grab, nicht die Italiener! Traurig, aber wahr.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 26 Ottobre, 2019 - 18:43

... wie kommen Sie auf die absurde Behauptung, 90% der deutschsprachigen Südtiroler seien italianisiert?
Informieren Sie uns mal darüber, wo Sie leben. In Südtirol sicher nicht.

Ritratto di Quo Vadis Südtirol
Quo Vadis Südtirol 26 Ottobre, 2019 - 19:28

Ich glaube Sie haben nicht verstanden was ich geschrieben haben. Ich habe eine Hypothese formuliert und zudem geschrieben, *wenn* es 90% es sind... aber auch wenn es 60% wären, wären dies zu viele... ich weiß es nicht wie hoch die Quote ist, ich befürchte aber sie ist sehr, sehr hoch.... bei den Sportlern wage ich aber mal zu behaupten sind es über 90%.. beste Beispiele sind da die Wierer und der Seppi. Es genügt von dem ein paar YouTube Videos anzusehen.. kaum ein Italiener könnte stolzer auf Italien sein... gibt das nicht zu Denken?

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 26 Ottobre, 2019 - 19:34

Sie hatten geschrieben:
„Wenn MITTLERWEILE gefühlt 90% der deutschsprachigen Südtiroler...“, dies Ihr Ausgangspunkt; die Hypothese war: „Haben wir dann noch Recht auf eine Autonomie?“
Ich hatte sehr gut verstanden.

Ritratto di Quo Vadis Südtirol
Quo Vadis Südtirol 26 Ottobre, 2019 - 19:50

MITTLERWEILE streichen und *wenn* mit *falls* ersetzen. Das ändert aber nichts an meiner Grundaussage/Befürchtung, dass die Südtiroler selbst durch ihr Verhalten die Autonomie untergraben.

Ritratto di 19 amet
19 amet 27 Ottobre, 2019 - 11:59

Quo vadis Wäre es nicht besser sich vorher zu überlegen was man schreibt anstatt so absurde Thesen über die Gefühle der Südtiroler zu posaunen.

Ritratto di Quo Vadis Südtirol
Quo Vadis Südtirol 27 Ottobre, 2019 - 17:28

Beim besten Willen, weiß nicht was Sie damit meinen... aber glauben Sie mir, habe lange überlegt was ich hier poste.. es geht bei mir um eine These, und die kann geteilt werden oder auch nicht. Auf jeden Fall vermisse ich bei dem absoluten Großteil der mir (!) bekannten Südtiroler ein ähnliches Engagement wie zB in Katalonien, Schottland, etc... ich bewundere zB unglaublich den FC Barcelona jetzt im Hinblick der Urteile zu den katalanischen Politikern. So viel auch zu Georg Lechner unten.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 27 Ottobre, 2019 - 17:32

.... hm die Katalanen kämpfen um Autonomie.
Wir würden viele Errungenschaften unserer Autonomie und Selbstverwaltung an die Zentralregierung in Wien verlieren.
Für uns wäre dies ein großer Rückschritt...

Ritratto di Quo Vadis Südtirol
Quo Vadis Südtirol 27 Ottobre, 2019 - 17:56

Es geht um Engagement... sie kämpfen und wir nicht, auch wenn um unterschiedliche Ziele... darum geht's... ums Engagement

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 27 Ottobre, 2019 - 18:02

Sie wünschen sich ein Engagement um des Engagements willen, und nur ja nicht das Ziele erreichen, denn dieses würde eine Verschlechterung bedeuten?
... irre, oder?

Ritratto di 19 amet
19 amet 27 Ottobre, 2019 - 18:28

So ist es Herr Gasser. Aber dagibt es hier plötzlich auftauchende Unbekannte mit schönem Markennamen, die uns tatsächlich einreden wollen was wir zu fühlen und zu machen hätten. Wie sollten wie die Katalanen Chaos produzieren und Strassenschlachten liefern. Diese abstrusen Ideen werden vebrämt, und dann auch korrigiert ,wenn andere draufkommen wie wenig nachgedacht wurde. Alles ohne Kenntnis der Lage und der Fakten, die die Bürger dieses Landes bei jeder Wahl bedenken und daher den rechten Fanatikern letzthin saftige Ohrfeigen verpasst haben. Wie brauchen keine Ratschläge der Blut und Boden Fraktion die uns schon einmal ins Verderben geführt hat.

Ritratto di Georg Lechner
Georg Lechner 26 Ottobre, 2019 - 20:17

Warum sollte ein italienischer Staatsbürger nicht stolz auf Italien sein? Es braucht aus meiner Sicht immer beides - eine Identifizierung und einen kritischen Blick auf das, was schiefläuft (oder gar schöngelogen wird).
Aus meiner österreichischen Sicht gesprochen: Je mehr Minderheiten sich mit dem Staat identifizieren, in dem sie leben, desto unverkrampfter das Verhältnis mit der Mehrheitsgesellschaft. Gilt auch kehrtum: Je weniger machtbesetzt der Umgang der Mehrheitsgesellschaft mit der Minderheit, desto besser die Identifikation. Das ist sowohl beim unterschiedlichen Umgang mit den Minderheiten in Ö. als auch im Verhältnis der Südtiroler zu Italien vor und nach der Autonomieregelung zu sehen.

Ritratto di Mart Pix
Mart Pix 26 Ottobre, 2019 - 21:56

Nun, ich und mein gesamtes enges Umfeld von ca. 40 Personen wurde nicht gefragt. Die sind allesamt deutliche Befürworter, also bezweifel ich etwas das Ergebnis.

Ritratto di 19 amet
19 amet 27 Ottobre, 2019 - 10:15

Wie konnte sowas passieren ? Eine Frechheit. Selbstvertändich hätten Sie und ihre 40 rechten Kameraden gefragt werden sollen. Und was ist mit mir und meinen vielen vielen Freunden ? Kein Schwein hat mich angerufen und keine Sau sich für mich interesssiert. Unglaubliche Zustände.

Netiquette §R1 - Be Respectful

Ritratto di Quo Vadis Südtirol
Quo Vadis Südtirol 27 Ottobre, 2019 - 13:46

Ich würde nicht so weit gegen und behaupten die Umfrage wäre unseriös gewesen. Ich glaube eher dass fast unbewusst der Auftraggeber die Ergenisse einer Umfrage beeinflusst... wie sonst sind bei Umfragen des WIFO immer die Unternehmer mit ihren Interessen gut dran und bei jenen des AFI immer die Arbeitnehmer? Und wenn man die Auftraggeber dieser Umfrage ansieht musste ja fast so was rauskommen..

Ritratto di Sepp Bacher
Sepp Bacher 27 Ottobre, 2019 - 19:00

Das ist leider so! Inzwischen kann man, wenn man weiß wo suchen, zu fast jeder Meinung oder Behauptung eine Studie finden, welche den eigenen Standpunkt untermauert.

Ritratto di 19 amet
19 amet 27 Ottobre, 2019 - 17:23

Sollte es der Redaktion unbekannt sein: Es gibt ein sehr bekanntes Lied von keinem Geringeren als Max Raabe mit dem Titel : Kein Schwein ruft mich an, keine Sau interessiert sich für mich. Leuten die glauben eine Umfrage sei unseriös weil sie und ihre Freunde daran nicht teilnehmen konnten, kann man nur mit Ironie antworten.

Ritratto di Salto Community Management
Salto Community Management 27 Ottobre, 2019 - 18:17

Ironie ist wichtig, und in dem Beitrag unverkennbar - gerne weiter damit.

Verzichten Sie aber bitte, jemandem ohne Not "rechte Kameraden" zu unterstellen.

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