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Dopo Colonia

La violenza non ha passaporto

Asma Lamrabet, autrice de "Il Corano e le donne", femminista marocchina, risponde alla madre del femminismo tedesco Alice Schwarzer.
Di
Ritratto di Katia De Gennaro
Katia De Gennaro25.01.2016
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Ein Plakat, das am Wochenende bei einer Demonstration gegen Sexismus und Rassismus am Kölner Domplatz auftauchte.

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Ritratto di gorgias
gorgias 25 Gennaio, 2016 - 10:38
Noi donne musulmane non abbiamo bisogno di aiuto. Siamo perfettamente in grado di cavarcela da sole. Wenn das so ist dann hätte ich eine Frage an diese Feministinnen, ob sie beschnitten ist und ob ihre Tochter beschnitten ist bzw. vor hat diese zu Beschneiden. Hier mit Begriffe wie Fremdenfeindlichkeit und Kolonialismus herumzuwerfen ist billig. Gewalt hat keinen Reisepass, aber allzuoft einen religiös-kulturellen Hintergrund. Aber das darf nicht sein weil der Islam rein bleiben muss und jegliche Kritik Blasphemie ist. Und dafür zahlen dann am Ende die Frauen drauf.
Ritratto di Robert Tam...
Robert Tam... 25 Gennaio, 2016 - 12:26
Genau so wie Sie, liebe/r Gorgias, habe ich enorme Zweifel an den Thesen der Dame im Artikel. Aber die weibliche Beschneidung ist eher ein regionales, als religiöses Phänomen. Es wird vor allem in Nordostafrika praktiziert. In Marokko zum Glück nicht. Trotzdem muss ich mich schon darüber wundern, wie diese markokkanische Ärztin/Feministin in Hinblick auf die Silvester-Übergriffe so scheinheilig fragen kann, ob es sexuelle Gewalt in Westeueropa denn nicht gibt. Sie weiß ganz genau, dass dieses Ausmaß an Übergriffen in Friedenszeiten in Westeuropa unbekannt sind. Sie weiß ganz genau, dass das Frauenbild in ihrer Kultur nun mal leider, sagen wir vereinfachend "frauenfeindlicher" als das in der westeuropäischen ist. Schade, dass die Journalistin beidiesem Punkt nicht nachgehakt hat.
Ritratto di gorgias
gorgias 25 Gennaio, 2016 - 12:42
Ja da habe ich fälschlicherweise von Ägypten ausgegangen und habe dies auf dem Magherb übertragen. https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/f/f2/FGM_prevalence_UNICEF_2015_de.svg/880px-FGM_prevalence_UNICEF_2015_de.svg.png
Ritratto di veronika dapra
veronika dapra 25 Gennaio, 2016 - 15:23
Ich möchte Gorgias und Robert Tam... zustimmen; mich stört die Relativierung der Dame und anderer sehr; zu sagen, dass der Islam kein Frauenproblem hat, scheint mir absurd. Frau Schwarzer hat Recht, wenn sie sagt, dass das Kopftuch ein politisches Manifest ist. Immer wird darauf hingewiesen, dass der wahre Islam so nicht sei und dass er eine friedliche, ja, die friedlichste Religion überhaupt sei, usw. Doch erkennt man den Baum an seinen Früchten und diese scheinen mir nirgends auf der Welt friedlich. Wenn sich terroristische Mörderbanden weltweit zum großen Teil auf den Islam beziehen, so hat der Islam zumindest ein Kommunikationsproblem; wenn er nicht so ist, ja, wo ist er dann friedlich? Wo sind die großen Erfindungen, Entdeckungen, Forschungen (Medizin, Pharmazie, etc)? Was wurde gemacht, dass die Menschheit insgesamt weiterkommt? Wurde das Geld aus dem Erdöl samt und sonders für sinnlosen Konsum, für Waffen ausgegeben? Wie werden in diesen Ländern Arbeiter aus Asien behandelt? Nach erneuten Attentaten hört man schon Dementis, nicht sehr laut, aber sofort im 2. Teil des Satzes, den Hinweis, dass der Islam so nicht sei und dann geht es mit der Relativierung los.
Ritratto di Alexander Wallnöfer
Alexander Wallnöfer 25 Gennaio, 2016 - 20:39
Die Aussagen von Frau Lamrabet scheinen mir in manchen Punkten doch ein wenig fragwürdig und insbesondere zu wenig differenziert. Natürlich stimmt es, dass es sexuelle Gewalt in Deutschland, Frankreich etc. gibt. Aber davon ausgehend zu der Aussage: "Ciò che è successo a Colonia succede ogni giorno in tutti i Paesi del mondo." zu kommen, scheint mir schon sehr gewagt zu sein. In europäischen Städten ist das eben nicht (mehr) an der Tagesordnung. Und wenn Alice Schwarzer hier von Grenzen der Toleranz, bzw. falsch verstandener Toleranz spricht und dabei sehr genau zwischen Religion und kulturellem Hintergrund, sowie zwischen Islam und Islam differenziert, dann denke ich nicht, dass sie sich als Kolonialistin gebärdet. Natürlich hat ein islamischer Feminsimus genau so seine Berechtigung, so lange er im Dialog bleibt. Und er wird in Europa anders aussehen müssen, als in Ägypten oder in Tunesien. Schon allein wegen der unterschiedlichen Gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Den universellen islamischen Feminismus, gibt es genau so wenig, wie die universelle Demokratieform. Der Kontext ist so wichtig, wie der Gedanke selbst.
Ritratto di Alexander Wallnöfer
Alexander Wallnöfer 25 Gennaio, 2016 - 20:40
Sollte natürlich "zwischen Islam und Islamismus" heißen. Sorry
Ritratto di gorgias
gorgias 25 Gennaio, 2016 - 22:45
Die Frage ist auch ob man religion und kulturellen Hintergrund so leicht voneinander unterscheiden kann. So wurde eine Islamische Aufklärung unter anderem damit abgewürgt dass kausale Denken blasphemisch wäre. Wenn Gesellschaften die besser stehen als die Arabische dann ist meist der Grund dass sie schon vorher eine eigene Tradition hatte. Die arabische Kultur war in soweit fruchtbar als sie die Koranischen Lehren nicht konsequent umsetzten wie in Cairo, Bagdad und Cordoba und Granada. Mekka und Medina die die islamische Kultur am reinsten hatten brachten nichts hervor. Der Korankenner Hamid Abdel Samad sagt man soll nicht zwischen Islam und Islamismus unterscheiden sondern zwischen Islam und Muslime, weil der Großteil der Muslime sind anständige Menschen nicht wegen sondern trotz des Islams. Hendrik Broder sagt man kann Islam und Islamismus genau so gut trennen wie Alkohol und Alkoholismus.
Ritratto di Alexander Wallnöfer
Alexander Wallnöfer 26 Gennaio, 2016 - 07:00
Man kann. Schließlich kann man auch zwischen Kirche und Staat unterscheiden. Und das ist uns "Westlern" auch nicht in den Schoss gefallen, sondern diese Befreiung mussten sich unsere Vorfahren hart erkämpfen. Und unsere Aufgabe ist es, dieses Fundament für moderne, demokratische und liberale Gesellschaften zu bewahren. Gegen jeden, der glaubt eine einzige Wahrheit zu besitzen. Und Alkohol und Alkoholismus kann man sehr wohl trennen. Da halt ich's lieber mit Paracelsus: "Alle Ding' sind Gift und nichts ohn' Gift; allein die Dosis macht, das ein Ding' kein Gift ist." Das lässt sich wohl ohne weiteres auch auf unsere Weltreligionen übertragen.
Ritratto di gorgias
gorgias 26 Gennaio, 2016 - 07:34
Hier liegt der Große Unterschied zwischen Islam und Christentum. Während in der Bibel Jesus sagt mein Reich ist nicht von dieser Welt und gibt dem Kaiser was des Kaisers ist und mir was meines ist, ist im Islam die Trennung zwischen weltlicher und religiöser Sphäre nicht angelegt. Ganz im Gegenteil ist dessen Einheit durch dir Person Mohammeds als Staatsmann, Feldherr und Überbringer göttlicher Botschaften vereinheitlicht. Der Islam bietet für Verlierer der Moderne einen alternativen Gesellschaftsentwurf genauso wie in den 30jahren es der Faschismus tat.
Ritratto di gorgias
gorgias 26 Gennaio, 2016 - 07:41
Da halt ich's lieber mit Paracelsus: "Alle Ding' sind Gift und nichts ohn' Gift; allein die Dosis macht, das ein Ding' kein Gift ist." Das lässt sich wohl ohne weiteres auch auf unsere Weltreligionen übertragen. Sind Sie sich bewusst dass Sie mit solchen Phrasen die Mehrzahl der Muslime beleidigen? Übrigens kann man aus diesem Satz entnehmen, dass es Ihnen schwer fallen muss, sich in einem streng religiösen Menschen zu versetzen.
Ritratto di Alexander Wallnöfer
Alexander Wallnöfer 26 Gennaio, 2016 - 09:03
Sehr geehrter Herr anonym bleibend wollender Gorgias. Mutmaßen Sie ruhig weiter. Ich habe zu viele Diskussionen mit Ihnen hier auf Salto verfolgt um jetzt in die Trollfalle zu tappen. Was ich zu diesem Artikel beitragen konnte, habe ich getan, mehr will ich nicht und kann ich nicht beitragen. Damit beende ich die Diskussion für meinen Teil. MfG
Ritratto di gorgias
gorgias 26 Gennaio, 2016 - 10:12
Tut mir leid wenn Sie jetzt argumentativ nicht weiter kommen oder nicht wirklich Lust haben auf einer Diskussion in der Ihre Einstellungen ernsthaft in Frage gestellt werden und Sie jetzt mit ad hominem Attacken kommen. Ich hatte schon mehrere Gespräche ( und auch Streitgespräche in einem amicalen Umfeld) mit Muslime und ich kann Ihnen versichern dass wenn Sie auch nur durch die Blume versuchen zu sagen dass der Islam am besten in Maßen zu genießen sei dies als Beleidigung aufgefasst wird die im besten Fall versucht wird zu verbergen aber vehement mit Gegenargumentationen beantwortet wird. Es tut mir leid, wenn Sie sich persönlich angegriffen fühlen, aber die obige Aussage ist typisch für die postmoderne postreligiöse westliche Mentalität in der Religion keine Verbindlichkeit mehr darstellt sondern ein austauschbares Gebrsuchsgut zur Selbstverwirklichung.
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