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Volksbank
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Zurück in die Vergangenheit

Nach Generaldirektor Johannes Schneebacher scheidet jetzt auch der Präsident des Verwaltungsrates Othmar Michaeler aus. Nicht ganz freiwillig. Exklusiv sein Nachfolger.
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Ritratto di Steuer Zahler
Steuer Zahler 24 Febbraio, 2020 - 19:34

Endlich, nur zu lange hat das Triumvirat Schneebacher-Hager-Michaeler die Geschicke der Volksbank bestimmt !
Vielleicht kommt nun mit dem neuen Verwaltungsrat auch eine aufmerksame Führung mit einem menschlich besonnenen Generaldirektor.

Leider kommt dieser Wechsel sehr spät.
Nichts ist weiter entfernt von einer "Bank in einer exzellenten Vermögenslage" (Zitat Michaeler) als die Volksbank: Die Volksbankaktien sind unverkäuflich, es stehen Millionen zum Kauf frei aber wöchentlich werden nur einige hundert zu einem künstlich hoch gehaltenen Kurs von 11,90 € gekauft. Der wahrscheinliche Marktpreis dieser Aktien liegt wohl bei 5-6 € (Preis von gerichtlichen Schadensersatzklagen festgelegt), also rund ein Viertel des Preises der Kapitalerhöhungen in den Jahren 2012 - 2016. Das Vertrauen der Aktionäre, zumeist langjährige Kunden der Bank, ist natürlich dahin.
Sehr viele gute Mitarbeiter und Manager haben in den letzten 3 Jahren die Volksbank verlassen. Und wenn man sich über die von Michaeler-Schneebacher seit 2011 von aussen geholten Führungskräfte umhört, erntet man lauter Kopfschütteln und peinliche Anekdoten. Einer wurde ja schon ein Jahr nach seiner Einstellung verschickt. Da gerade die scheidenden Michaeler und Schneebacher den neuen Generaldirektor geholt haben, kann man sich berechtigt fragen, ob zumindest dieser tauglich sein wird. Ihr bisheriges Geschick beim Einstellen von externen Managern ist ausgesprochen mangelhaft. Ich erinnere daran, dass Schneebacher in der Auswahlkommission von Schael massgeblich beteiligt war.
Die Ergebnisse der jetzigen Volksbankspitze in Sachen Verwaltung der Bank und Mitarbeiterführung sind unter aller Augen, das kann weder Michaeler noch Schneebacher ("suche neue Herausforderungen") schön reden.
Am elegantesten war der stillschweigende Abgang von Hager im März vor einem Jahr. Wahrscheinlich hatte er verstanden, dass nur ein paar Monate später das ganze Kartenhaus zusammengebrochen wäre.

Da gibt's also einige Baustellen für den neuen Verwaltungsrat ... Viel Glück !

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