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SALTO WEEKEND

Brennerbasisdemokratie senza sbocco

In Sudtirolo chi propugna l'autodeterminazione può essere solo “di destra”? La scelta di Wolfgang Niederhofer lo lascia supporre.
Di
Ritratto di Gabriele Di Luca
Gabriele Di Luca25.06.2017
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niederhofer
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Ritratto di Christian Mair
Christian Mair 25 Giugno, 2017 - 09:16

Selbstbestimmung wird von Brennerbasisdemokratie als Kollektivierung des individuellen Rechts auf Selbstbestimmung interpretiert, das sich in den liberalen Demokratien stets als Fortschritt auch für die Linke dargestellt hat (Und für welches die Rechte mittlerweile vehement eintritt: Frauenrechte, bürgerliche Freiheiten etc.).
Der Selbstbestimmung immanent ist aber, dass es Denken in Kategorien von "Innen" und "Aussen" fördert, anstatt dass eine echte politische Alternative entwickelt wird, die in "Oben" und "Unten" denkt.
Was passiert in einer politischen Landschaft, die sich quasi zu einer identitären Ursuppe vereinigt hat?

Ritratto di Harald Knoflach
Harald Knoflach 28 Giugno, 2017 - 23:56

@Christian Mair
Du übersiehst die Volatilität, die dem Konzept der demokratischen, kollektiven Selbstbestimmung, die sich - wie du richtig schreibst - aus der Summe selbstbestimmter Individuen in einer Demokratie ableitet, anheim ist. Also nix mit "innen" und "außen". Und die daraus resultierende Subsidiartität hat ja doch auch irgendwie etwas von "oben" und "unten", oder nicht?

Ritratto di Martin B.
Martin B. 25 Giugno, 2017 - 14:58

Die Gedanken von GaDiLu sind nicht nur nachvollziehbar, sondern ich teile sie in diesem Fall auch großteils (ohne die involvierten BBD-Personen zu kennen). Es wäre interessant, wenn es genügend Unterstützung für eine BBD-Partei gegeben hätte. Wie man gesehen hat, ist nicht nur die Grüne Partei strikt ablehnend und ausschließend sondern auch in der SVP wird die Selbstbestimmungs-Strömung zumindest in den derzeit wichtigen Machtzirkeln ausgegrenzt. Somit bleibt eigentlich nichts mehr in der traurigen Südtiroler Parteienlandschaft übrig, außer Süd-Tiroler Freiheit, Freiheitliche und Bürger Union. Es stellt sich die Frage ob die verbleibenden BBD-Aktiven ein weiteres Jahrzehnt ohne viel direkt übereinstimmender breiter Resonanz bloggen werden. Sie scheinen wie einsame Rufer in der Wüste, fast zum Mitleid bekommen. In dem Sinne ist der "Bauchweh-Versuch" von Wolfgang Niederhofer nachvollziehbar.

Ritratto di gorgias
gorgias 25 Giugno, 2017 - 15:30

Eine Partei gründen wäre die schlechtmöglichste Sache was der bbd tun könnte, außer eine Wahlempfehlung abzugeben.

Ritratto di Sell Woll
Sell Woll 25 Giugno, 2017 - 20:57

Klingt ein bisschen nach Verzweiflungstat, weil die Grünen für einen Freistaat, und der ist hier mit Selbstbestimmung gemeint, nicht zu haben sind

Ritratto di gorgias
gorgias 25 Giugno, 2017 - 23:42

Das ist keine Verzweiflungstat sondern eine Einzelentscheidung.

Ritratto di Alfonse Zanardi
Alfonse Zanardi 25 Giugno, 2017 - 21:51

Sehr erfreulich dass Gabriele Di Luca wieder hier publiziert.

Ritratto di Benno Kusstatscher
Benno Kusstatscher 26 Giugno, 2017 - 11:08

Bene, somit wurde die unweigerliche Steilvorlage am Silbertablett pflichtgemäß abgearbeitet. Bleibt zu sagen, dass sich am bbd-Blog etliche Kommentatoren tummeln, die der Sezession äußerst skeptisch gegenüberstehen, denen dort meist sehr fair begegnet wird, wodurch schon so manche bemerkenswerte und konstruktive Dialektik entstanden ist. Großväterlicher Klugheit ist man dort jedenfalls noch nicht ausgesetzt.

Natürlich zieht das Thema auch regelmäßig Gesinnungsgenossen des rechten Randes an, von denen sich die Blogbetreiber zwar beherzt zu distanzieren versuchen, dessen Ruch aber doch etwas hängen bleibt. Das Problem kann andere Foren hierzulande aber auch.

Dass es in Südtirol keinen PATT gibt, lieber Gabriele, hat viele, teils erschreckende Ursachen, hat aber wohl kaum etwas damit zu tun, dass mit der Niederhofer Wolfgang zu den F wechselt. Mit seinem Abgang ergibt sich im bbd zwangsläufig ein Linksruck, eine Position, die die anderen Authoren für sich schon immer beanspruchen und die jetzt auch die Chance auf mehr Glaubwürdigkeit bekommt.

In der Vielfalt Bereicherung zu sehen gibt mir mehr als diese Schadensfreude.

Ritratto di Gabriele Di Luca
Gabriele Di Luca 26 Giugno, 2017 - 12:18

Caro Benno, mi pare evidente che la "mossa" di Niederhofer non costituisca la causa dell'assenza di un PATT in provincia di Bolzano. Battute a parte, la tua deduzione, che cioè ADESSO, dopo la virata "a destra" di Niederhofer, la posizione politica di BBD si profili con ancora maggior chiarezza a "a sinistra", è interessante ma non scalza di un cm la mia analisi. Perché BBD può andare a sinistra quanto vuole, le sue possibilità di successo non potranno che conseguentemente diminuire (visto che il tema dell'autodeterminazione non è sostenuto da nessuna parte dello spettro politico, non è insomma un tema politico considerato serio, se non ESCLUSIVAMENTE dalla parte della "destra tedesca", cioè dove è andato a rifinire Niederhofer). Ecco, adesso spero di essere stato più chiaro, anche se a mio avviso l'articolo non si prestava a troppi fraintendimenti. P.S. In me non c'è alcuna "Schadenfreude". Sapevo che Niederhofer era di destra perché lo leggevo. Anzi, quando lo incontrai la prima volta, ricordo che ancora muoveva i primi passi dentro BBD, ebbi SUBITO l'impressione che la sua impostazione culturale fosse aliena alle finalità più profonde di BBD (che poi erano quelle che interpretavo io, fino a quando io ho sostenuto il progetto di BBD).

Ritratto di Harald Knoflach
Harald Knoflach 28 Giugno, 2017 - 23:49

@Benno
gut getroffen.

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