Maske
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fritto misto

You can leave your mask on

Die Freiheit winkt, zumindest ein Stück davon, doch schon zeigt sich: Nicht jede*r kann verantwortungsvoll mit ihr umgehen.
Colonna di
Ritratto di Alexandra Kienzl
Alexandra Kienzl27.04.2020
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Sie haben keine Lust mehr, etwas über Corona zu lesen? Glückwunsch, ich auch nicht. Trotzdem kommen wir nicht am Thema vorbei. Es wurde zwar alles schon gesagt, und zwar von jedem mindestens zweimal, aber über eine Sache müssen wir uns dennoch unterhalten: Wie halten Sie es mit der Maske? Gehören Sie zu den Übervorsichtigen, die die Maske schon überstülpen, bevor sie das Haus verlassen, damit Auto fahren und das Ding erst ablegen, sobald die Haustür wieder hinter Ihnen ins Schloss gefallen ist? (Übrigens, der Spruch „Home, sweet home“ gehört nach sieben Wochen dort bitte in „home, f***ing home“ abgewandelt – für immer). Oder sind Sie eine/r von den Schlauchtuchhudlern, die den Stofflappen lässig um den Hals tragen und schnell hochziehen, sobald sich potentielle Gesprächspartner nähern? Oder aber zählen Sie sich etwa zu den „superfurbi“ (ach nein, so tief sinke ich jetzt doch nicht), ich meine, zu den störrischen Kinnmasken- oder Nasenfreiträgern, für die die Maske mehr lästiges Accessoire als nötige Schutzmaßnahme ist? Letztere sind nicht in der Mehrheit, Gott sei’s gedankt, ansonsten könnten wir uns die für den 4. Mai in Aussicht gestellte Aufhebung der Ausgangssperre eh abschminken, aber doch: Was geht mit euch?

Die Maske trägst du nicht, damit Kompatscher happy ist und Widmann nicht mehr schimpfen muss.

Gut, ich habe mir sagen lassen, nicht alle Maskenverweigerer*innen handeln aus Trotz; es gibt durchaus Gründe, weshalb sie vom korrekten Gebrauch der Schutzmasken absehen: medizinische etwa, wie chronisch verstopfte Nasennebenhöhlen, die das Atmen unter der Maske extra beschwerlich machen, oder aber ganz banale, eigentlich leicht zu behebende. So erklärte mir die mich nasenfrei bedienende, zierliche Verkäuferin am Wurstbudel, dass ihre Maske viel zu groß sei und ständig rutsche, ihr Arbeitgeber aber nur eine Standardgröße (natürlich für Männer) für seine Angestellten parat habe. Diese Leute sind nicht das Problem (der Arbeitgeber natürlich schon), das Problem grinste mich zwei Reihen weiter am Gemüsebereich an, Maske lässig am Kinn schlatternd, und meinen bösen Blick mit einem kindischen „Sch…t mi nix“- Starren beantwortend, während die Menschen um ihn herum penibel darauf achteten, sich nicht zu nahe zu kommen.

Was geht vor in solchen Köpfen vor, deren einzige Bestimmung ja paradoxerweise das Tragen einer Schutzmaske zu sein scheint, denn zum Denken taugen sie offenbar ja nicht? Mir egal, tragen eh alle Maske, dann muss ich nicht? Corona ist fake news? Meine Lippen sind so sinnlich, ich muss sie herzeigen, sonst hat meine Leben keinen Sinn? Ich weiß es nicht, ich habe auch nicht gefragt, wohl aber hatte ich schon eine Kartoffel in der Hand, drauf und dran, sie als Wurfgeschoss zweckzuentfremden. Da man im Supermarkt mit zwei kleinen Kindern im Schlepptau aber eh schon so entsetzt bis offen feindselig angestarrt wird, als wäre man eben mit zwei entsicherten Handgranaten hereinspaziert, habe ich darauf verzichtet.

Kind mit Maske
Wer schreit schon für die Kinder? Es wird ernsthaft über Plexiglaswände und Desinfektionstunnels am Strand diskutiert, aber was Kleinkindbetreuung und Schule angeht... (Foto: Janko Ferlic on Pexels)

 

Apropos Kinder: Sie haben schon fast vergessen, was das ist, oder? Ich meine, man sieht ja kaum mehr welche, was machen die auch außer fröhlich Viren schleudern und alles antatzen? Deshalb husch husch nach Hause mit ihnen und Tür zu, und Tür feste zudrücken, wenn’s geht bis Herbst, oder besser noch: bis der Impfstoff da ist, den es vielleicht auch gar nie geben wird, weil: Wer schreit schon für die Kinder? Es schreit die Wirtschaft, es schreit der Tourismus, es schreit die Gastronomie, und alle schreien zurecht, aber dass jemand für die Kinder schreit, das hat relativ spät erst angefangen, und jetzt, da endlich geschrien wird, da stellt sich die Regierung taub und sagt: Non va. Ich meine, es wird ernsthaft über Plexiglaswände und Desinfektionstunnels am Strand diskutiert, aber was Kleinkindbetreuung und Schule angeht, das müssen im Vergleich zum Strandurlaub absolut vernachlässigbare Luxusthemen sein, dass eine nähere Auseinandersetzung damit, was möglich wäre, einfach grad nicht so pressiert. Aber was weiß ich schon, und mit mir Millionen von Eltern, die in dieser Sache von Vater Staat sträflich allein gelassen werden. Doch pardon, zurück zu den Masken, da sind mir jetzt die Kinder in die Quere gekommen, wie es halt derzeit die Norm ist in unzähligen Haushalten, in denen auch gearbeitet werden sollte.

Wie halten Sie es mit der Maske?

Die Maske, also. Die Maske ist zusammen mit unserem Urteilsvermögen darüber, wie viel in etwa zwei Meter Abstand sind, eine notwendige Voraussetzung dafür, dass wir bald wieder etwas so Ähnliches wie Freiheit genießen können. Genießen ist möglicherweise ein großes Wort hier, und doch: Nach acht Wochen Hausarrest werde ich es genießen, eine Spaziergang in einer anderen Gemeinde zu machen, so popelig sie mir auch immer vorgekommen sein mag, werde ich danach lechzen, mir einen Macchiato im Freien reinzuziehen, Plexiglas hin oder her, werde ich keine Anstrengung scheuen, mir liebe Gesichter wieder zu sehen: in natura! Ich rede gar nicht von Umarmen, von Küssen und Drücken, denn es ist klar: Wenn das funktionieren soll, dann müssen wir uns an die Regeln halten. Also werde ich die blöde Maske tragen, auch wenn sie ziept und meine natürlich unglaublich sinnlichen Lippen verdeckt, und ich werde, so gut es geht, Abstand halten. Die Maske ist nach allem, was wir schon ausgehalten haben, ein lächerlich kleiner Preis, den wir zahlen, um wieder ein großes Stück Normalität zurückzubekommen, und wem dieser Preis schon zu hoch ist, der möge sich bitte vor Augen halten: Die Maske trägst du nicht, damit Kompatscher happy ist und Widmann nicht mehr schimpfen muss. Die Maske trägst du auch nicht, um dich zu schützen, obwohl du ja eh nicht an Corona glaubst.

Solange wir nicht lieber morgens in der Surgrube baden oder auf jegliche körperliche Hygiene verzichten, um ein spontanes Abstandhalten zu erreichen, tragen wir sie doch

Die Maske trägst du für die ältere Frau da hinten, die ungern aus dem Haus geht, aber halt einkaufen muss, du trägst sie für die Kassiererin, die mit dir reden muss, obwohl sie es vielleicht lieber nicht täte, du trägst sie für das Krankenhauspersonal, das froh ist, mal aufatmen zu können, und hofft, dass die Menschen schlau genug sind, es dem Virus so schwer wie möglich zu machen, sich zu verbreiten. Okay, ein bisschen trägst du sie doch auch für Widmann, weil er nämlich endlich zum Friseur gehen kann, wenn das alles wieder einigermaßen läuft. Dass es das tut, das hängt jetzt doch auch sehr stark von jedem Einzelnen ab, und deshalb ist gerade ein sehr schlechter Zeitpunkt, sich im Kontakt mit Menschen mit Maske unterm Kinn (oder gleich gar keiner) als asoziales Arschloch zu outen. Die coolen Boys, die mit dem Motorradhelm lose auf dem Kopf herumdüsen, die schlagen sich nur den eigenen Schädel auf. Wer die Maske nicht trägt, schadet aber den anderen. Auch weil sie das einzig sofort sichtbare Zeichen dafür ist, dass das Virus nach wie vor da ist. Wir können es nicht einfärben, ihm keinen Geruch verleihen, es ist ein unsichtbarer Feind, den man Gefahr liefe zu vergessen: Wenn da nicht die Masken wären und zu Vorsicht mahnten. Und solange wir nicht lieber morgens in der Surgrube baden oder auf jegliche körperliche Hygiene verzichten, um ein spontanes Abstandhalten zu erreichen, tragen wir sie doch und machen kein so lächerliches Tamtam darum.

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Ritratto di Klaus Hartmann
Klaus Hartmann 27 Aprile, 2020 - 19:32

Danke dass Sie uns an die Kinder erinnern. Auch sie sind schutzlos.
https://www.deutschlandfunk.de/kinderschutz-in-der-coronakrise-fuer-manc...

Ritratto di Greta Karlegger
Greta Karlegger 2 Maggio, 2020 - 06:21

Danke für diesen Kommentar, M. K., ich muss gerade herzlich lachen. Lang lebe der feinsinnige Humor.

Ritratto di Martin Koellensperger
Martin Koellensperger 27 Aprile, 2020 - 20:12

Die Maske kann noch viel mehr als das. Sie kann zeigen, dass wir verantwortungsbewusst sind. Dass wir den anderen moralisch überlegen sind. Sie macht unseren vorauseilenden Gehorsam deutlich, mit dem wir bereit sind alles zu akzeptieren, was von oben kommt. Wir können uns dahinter verstecken, nicht nur um Autos anzuzünden, sondern einfach so, wenn wir den anderen nicht unser wahres Ich zeigen wollen. Und am allerbesten: wir erkennen sofort die asozialen, schlechten Menschen, die keine Maske tragen. Die stechen sofort heraus. Es lebe die Maske!

Ritratto di gorgias
gorgias 27 Aprile, 2020 - 20:49

Warum schreiben Sie nicht gleich, dass Sie für die Durchseuchung sind und sie am liebsten für alle jene die zu keiner Risikogruppe gehören, verbieten würden.

Ritratto di Franz Seiler
Franz Seiler 27 Aprile, 2020 - 21:47

Wenn ich Sie nicht fälschlicherweise verwechsle Herr Koellensperger, gibt mir die Kombination Ihres Arbeitsplatzes und Ihrer Haltung schon einiges zu denken..

Ich möchte ausdrücklich Klarstellen: ich meine das nicht als persönlichen Angriff! Ich finde sie dürfen und sollen (!) Ihre Meinung genau so vertreten wie jeder Andere. Nur ist es für mich etwas schwierig nachzuvollziehen wie sie so nah am Gesundheitssystem sein können, und eine Meinung vertreten, welche sich meinem Verständnis nach (es mag falsch sein) mit der Realsituation so sehr widerspricht.

Da ich sehr interessiert bin, einen anderen Blick zu bekommen, oder etwas zu lernen, wenn ich falsch liege: wollen Sie mir vielleicht ein wenig ausführlicher begreifbar machen, wie Sie zum Schluss kommen, dass Maskentragen überflüssig wäre? Ist es tatsächlich so, dass die Ärzte und Pfleger in Südtirols Gesundheitssystem in den letzten Wochen Däumchen gedreht haben und hier im Grunde viel Drama um Nichts gemacht wird? Ist ihrer Meinung nach alles vorbei? Dürfen und sollten wir alle entspannt sein? Ich meine das NICHT als rhetorische Fragen, sondern bin aufrichtig an einer ernsthaften Antwort interessiert.

Vielen lieben Dank

Ritratto di Martin Koellensperger
Martin Koellensperger 27 Aprile, 2020 - 22:24

Herr Seiler, Sie dürfen gerne nachfragen. Ich verwende bei der Arbeit Maske und Handschuhe um mich und meine Patienten zu schützen, aber nur wenn es indiziert ist. Einer allgemeinen Maskenpflicht stehe ich aus mehreren Gründen skeptisch gegenüber, nicht nur aus den oben genannten gesellschaftlichen.
Die Studienlage zu einer Wirksamkeit ist sehr dünn. Selbst die großen Gesundheitsorganisationen wie WHO und RKI empfehlen Masken oder Mund-Nasenschutz nur in bestimmten Situationen. Es kann aber sein, dass diese aufgrund des politischen Druckes noch umschwenken.
Ein ständiges Tragen verringert nicht nur die Effizienz sondern kann auch kontraproduktiv sein (genauso wie der Lebensmittelhändler, der seinen Handschuh den ganzen Tag trägt).
Nebenbei bemerkt, WHO empfiehlt 1m Abstand, RKI 1.5m und Italien ganze 3m Abstand. Aufgrund der verwirrenden Informationspolitik gehen viele sogar davon aus, dass man 3m Abstand halten UND Maske tragen muss.
Viele Ärzte, vor allem Anästhesisten/Intensivmediziner, Pneumologen, Internisten und Infektivologen und ebenso die Pfleger dieser Fachrichtungen haben teilweise enorm viel gearbeitet. Viele andere, darunter auch Orthopäden, haben oft ewig darauf gewartet, operieren zu können, da selbst für dringende Eingriffe kaum Ressourcen eingeteilt waren. Ja, ich habe in den letzten Wochen weniger operiert.
Ich glaube nicht, dass alles vorbei bist. Ich denke aber schon, dass wir alle enspannter sein sollten. Dass unsere Sichtweise gezielt manipuliert und verzerrt worden sein könnte (siehe auch https://orf.at/stories/3163480/).
Die Maske ja, wenn man Symptome hat; am meisten Viren werden beim Husten, Niesen oder durch Schnupfen übertragen - reine feuchte Aussprache hat nur eine sehr geringe Viruslast. Oder wenn man besonders vulnerabel ist. Oder sich gezwungenermaßen sehr nahe kommt. Aber eine Pflicht für immer und überall?

Ritratto di Elisabeth Garber
Elisabeth Garber 27 Aprile, 2020 - 23:29

Ich staune, Sie sind Arzt? Jetzt verstehe ich langsam aber sicher die Welt nimmer.
Ihren psychologischen Ausführungen und Mutmaßungen zu "Masken-Trägern" kann und will ich nicht folgen.

Ritratto di Martin Mayr
Martin Mayr 27 Aprile, 2020 - 23:51

@ Elisabeth Garber: Jetzt haben Sie es aber selbst geschrieben! Kann Ihnen nur zustimmen.

Ritratto di Elisabeth Garber
Elisabeth Garber 28 Aprile, 2020 - 11:16

@Martin Mayr - Leider lesen Sie Dinge aus meinem kurzen Kommentar, die Ihrer Auffassung und jener von Martin K. konträr gegenüber stehen. Ich vertrete die Meinung eines Herrn Seiler oder eines Herrn Klotz.

Ritratto di Martin Mayr
Martin Mayr 28 Aprile, 2020 - 13:25

@ Elisabeth Garber: Das Sie die Meinung eines Herrn Klotz und eines Herrn Seiler vertreten stört mich überhaupt nicht. Zu denken gibt mir nur Ihre Aussage „Jetzt verstehe ich langsam aber sicher die Welt nimmer“ wenn ein Arzt wie Herr Dr. Köllensperger einen Standpunkt vertritt - meiner Meinung nach mit Top Argumenten - der nicht dem Ihren entspricht.

Ritratto di Elisabeth Garber
Elisabeth Garber 28 Aprile, 2020 - 16:18

@Martin Mayr
Es geht nicht um Sie und allein um *Ihr* höchstpersönliches Glaubensbekenntnis, dass die ganze Maskerade nur billige Inszenierung sei und ohne nachweisbare (na ja...) Effizienz.
Da fängt es bei mir an (und nicht nur bei mir!), dass ich die Welt nimmer verstehe...also *das*, was sie bei mir bedenklich finden.
So, und nun habe ich keine Zeit und Lust mehr für sinnloses Hin-und-Her.
In der Corona-Krise scheiden sich die Geister, das wissen wir inzwischen - mit einzigartiger Gewissheit.

Ritratto di Martin Mayr
Martin Mayr 29 Aprile, 2020 - 19:48

@ Elisabeth Garber: Ich erkläre Ihnen Ihren eigenen Kommentar. Sie verstehen die Welt nicht mehr wenn ein Arzt eine gegenteilige Meinung hat als Sie. Sorry für den Tipfehler aber wenn man keine Argumente hat dann sucht man halt anderweitig zu argumentieren oder hat keine Lust mehr. Respekt!

Ritratto di Elisabeth Garber
Elisabeth Garber 29 Aprile, 2020 - 21:31

@Martin Mayr Ich denke, dass ich Argumente und Hinweise zur Bekräftigung meiner Meinung genug eingebracht habe... Ihren 'Respekt' können Sie sich, mit Verlaub, an den Hut stecken!

Ritratto di Martin Mayr
Martin Mayr 29 Aprile, 2020 - 22:16

@ Elisabeth Garber: Ja mit Insider Informationen! Glauben Sie ruhig weiter. Hochachtungsvoll

Ritratto di Elisabeth Garber
Elisabeth Garber 29 Aprile, 2020 - 22:26

@Martin Mayr Vertragen Sie es nicht, wenn Ihnen eine Frau die Stirn bietet? Sie fallen langsam aber sicher als "androzentrischer Insider" auf. ;-)

Ritratto di Martin Mayr
Martin Mayr 29 Aprile, 2020 - 22:37

@ Elisabeth Garber: Vertrage es ohne Probleme das mir Frauen die Stirn bieten, aber mit Argumenten. Ich lasse Sie aber in Ihrem diesbezüglichen Glauben und verweise auf die Kommentare zum Artikel „Not for hospital use“.

Ritratto di Elisabeth Garber
Elisabeth Garber 29 Aprile, 2020 - 22:39

@Martin Mayr OK, danke für den Verweis!

Ritratto di Franz Seiler
Franz Seiler 28 Aprile, 2020 - 20:47

Herr Mayr (und Herr Koellensperger);

Wenn sie Top Argumente möchten - und sich die Zeit nehmen - hier finden Sie Unzählige, belegt mit vielen unterschiedlichsten Fakten und Argumenten.

https://medium.com/@tomaspueyo/coronavirus-the-basic-dance-steps-everybo...

Wer sich die Mühe macht, lernt aber weit mehr als über Masken. Er kann die komplexe Gesamtheit in seltener Klarheit und Nachvollziehbarkeit etwas besser verfolgen.

Wenn jemanden Part1 mit den Grundlagen hierzu interessiert:
https://medium.com/@tomaspueyo/coronavirus-learning-how-to-dance-b842017...

Ritratto di Klemens Riegler
Klemens Riegler 29 Aprile, 2020 - 00:15

Hallo Elisabeth ... nur eins zu unserem "Freund" Martin Köllensberger. Seien sie froh, wenn sie nach einem Unfall "diesen" Doktor erwischen. Der isch nämlich sauguat! ... speziell mit Maske im OP.
Es gibt eben verschiedene Meinungen zu verschiedenen Themen.

Ritratto di Martin Koellensperger
Martin Koellensperger 29 Aprile, 2020 - 07:08

Klemens Riegler, vielen Dank.
Ich möchte Fr. Garber noch darauf hinweisen, dass sehr viele Ärzte und Pfleger, gerade auch aus dem Anästhesie/Intensivbereich mit dem von mir vertretenen Ansatz, man müsse die Krankheit nicht unterdrücken sondern kontrollieren, übereinstimmen. Hr. Seiler hingegen, dass man für jede Meinung Experten und Quellen findet, die belegen, was man glauben möchte. Auch für meine Meinung. Aber wenn schon die Posts kaum gelesen werden, wer sieht sich denn wirklich dann die Quellen an?
Zum verlinkten Artikel: Tomas Pueyo empfiehlt
Wear home-made masks / Wash hands / Avoid spending a long time close to people who are speaking or singing / Avoid parties and other social gatherings, especially if they are with people from other social groups / Keep your distance from people. At the very least 2 meters. Ideally more. / Don’t sit in front of people / Change the environment of your business to make it much harder for people to interact with each other.
Schönes neues Leben

Ritratto di Elisabeth Garber
Elisabeth Garber 29 Aprile, 2020 - 11:07

@Martin Koellensperger Ja, wenn man jetzt im Nachhinein, wo die Seuche halbwegs unter Kontrolle ist und die chaotische Phase vorbei..., davon spricht Covid-19 anstatt zu unterdrücken zu kontrollieren, dann ist das OK.
Von der akuten und chaotischen Seuchen-Phase ausgehend, habe ich mir aber selber meine Meinung gebildet. Auch von der Tatsache ausgehend, dass überall Ressourcen fehlten und immer noch fehlen um flächendeckend und konsequent zu testen (innerhalb von 2 Tagen nach Prof. XY), um ein zuverlässiges aktuelles Seuchenbild zu kriegen - was es wohl brauchen würde, um die Seuche zu "kontrollieren", wie Sie und Ihre Kollegen* meinen. Wer hat, der tut - wir haben aber nicht. Und das betrifft nicht nur Testkapazitäten - wenn ich nicht irre?!
Auch wenn Sie Arzt sind, Herr Koellensperger, lasse ich mich von Ihnen nicht überzeugen. Ich glaube Ihnen auch gerne, dass Sie nicht der einzige Vertreter dieser Meinung sind - nicht mal die Virologen mit jeweils diversen Spezialisierungen sind sich einer Meinung.
Im Nachhinein (die akute Phase überwunden - mit mehr Überblick) gescheiter zu sein, ist m. M. nach keine so große Kunst.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 29 Aprile, 2020 - 11:16

ja, viellerorts hier wird dieser klassische Fehler der retrospektiven Verzerrung gemacht: man urteilt über das Gestern mit dem Wissen von heute (das damlas n i c h t vorhanden war), anstatt die damaligen Entscheidungen mit dem Wissen und den Gefahren von damals zu betrachten.

Ritratto di Martin Koellensperger
Martin Koellensperger 29 Aprile, 2020 - 21:40

Sie hingegen beurteilen das Heute mit dem Wissen von gestern. Halten lieber an Fehleinschätzungen fest als nach vorne zu schauen. Sie haben sich ja bereits ihre Meinung gebildet.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 29 Aprile, 2020 - 21:46

Woran machen Sie diese unlogische Behauptung (reine rhetorische Retourkutsche) fest?
Meine Beiträge spiegeln meist aktuelle Tagespresse bzw. hochaktuelle Berichte wider.
Welche Fehleinschätzungen meinen Sie?

Ritratto di Mu An
Mu An 29 Aprile, 2020 - 22:07

Ich habe da meine Schwierigkeiten mir vorzustellen, wie sehr viele Ärzte und Pfleger, gerade auch aus dem Anästhesie/Intensivbereich mit dem von Herren Köllensperger vertretenen Ansatz, man müsse die Krankheit nicht unterdrücken sondern kontrollieren, welche Art von Kontrolle damit gemeint ist.
Herr Köllensperger, können Sie das bitte näher erläutern was Sie mit Kontrolle meinen?

Ritratto di Elisabeth Garber
Elisabeth Garber 29 Aprile, 2020 - 21:57

@Klemens Riegler Ich habe nie die chirurgischen Qualitäten eines M. Koellensperger angezweifelt. Wie käme ich dazu?!

Ritratto di Klemens Riegler
Klemens Riegler 30 Aprile, 2020 - 00:26

@Elisabeth Garber ... nein Sie waren nur etwas "verwundert", dass Arzt ... und darauf hin habe ich nur als Info dazu gefügt, dass es sogar ein "Guter" ist.

Ritratto di Franz Seiler
Franz Seiler 27 Aprile, 2020 - 23:29

Herr Koellensperger vielen herzlichen Dank für Ihre sachliche und aufschlussreiche Antwort! Ich kann Ihren Standpunkt tatsächlich nun etwas besser nachvollziehen.

Sie in Ihrem letzen Absatz eine Behauptung auf, mit der ich mich ein wenig schwer tue: Sie sprechen davon, dass eine Maske (nur?) dann Sinn macht wenn jemand Symptome hat. Auf welche Studien oder Veröffentlichungen berufen Sie sich?

Ihrer Behauptung widerspricht einer Studie im renommierten Wissenschaftsmagazin Science nach welcher 45% der Infektionen (also fast die Hälfte aller Ansteckungen) präsymptomatisch stattfinden.

https://science.sciencemag.org/content/early/2020/04/09/science.abb6936

Also im Klartext: ein Infizierter infiziert den nächsten, BEVOR er selbst Symptome bekommt.

Die selbe Studie sagt weiters: "Der Gipfel der Infektionstätigkeit, also der infektiöseste Tag im Krankheitsverlauf, ist der Tag vor Symptombeginn im Mittel aller Patienten."

Wie vermeiden wir DIESE Ansteckungen, wenn wir nicht alle präventiv (auf den Verdacht selbst schon ohne Symptome infektiös zu sein) eine Maske tragen?

Ritratto di Martin Koellensperger
Martin Koellensperger 28 Aprile, 2020 - 00:19

Dieses Paper beschreibt ein mathematisches Modell, keine Studie an Patienten. Auch das von denen unter (30) referenzierte Paper über Singapore und Tianjin beschreibt ein mathematisches Modell "The proportion of pre-symptomatic transmission is calculated as p = P(Xi < δv(i)), i.e., pre-symptomatic transmission occurs when the generation interval is shorter than the incubation period of the infector"
Die Autoren empfehlen eine contact tracing APP als Lösung

In der Einleitung zum Science Artikel steht "Mild cases have been found to have viral loads 60-fold less than severe cases (19) and it is likely that the viral loads of asymptomatic individuals are lower still, with possible implications for infectiousness and diagnosis."
Der Nasen-Rachen Abstrich wird sehr tief genommen (ist unangenehm oft auch schmerzhaft), da im vorderen Rachenraum meist sehr wenig Virus ist.
Wenn man nun davon ausgeht, dass R0 ohne Maßnahmen bei ca. 3 liegt (das bedeutet, dass eine Person im Schnitt 3 andere ansteckt) und man bedenkt, wie viele Personen man früher an einem normalen Tag getroffen hat, dann ist die Gefahr angesteckt zu werden auch ohne Schutzmaßnahmen nicht sehr hoch. Selbst in Gröden, Antholz oder Ischgl haben sich nur ein winziger Bruchteil angesteckt.
Wichtig ist, dass symptomatische Personen zu Hause bleiben und sich nicht krank zur Arbeit schleppen, bei leichter Symptomatologie wie Schnupfen oder Halsweh eben Maske tragen.
Etwas anderes, das sich aus der hohen viral load bei schweren Fällen ergibt, ist dass man eine ebenfalls schweren Verlauf riskiert, wenn man sich bei diesen Patienten ansteckt. Es besteht ein Zusammenhang zwischen viral dose (also Virendosis, die man abbekommt) und der schwere der Erkrankung. Dazu gibt es mehrere Studien zu Influenza-Viren und bereits welche zu SARS-CoV2.

Ritratto di Franz Seiler
Franz Seiler 28 Aprile, 2020 - 02:01

Ich denke mit Nachfragen statt Ablehnen kommt man gemeinsam weiter. Insofern gerne und danke Ihnen für den aufschlussreichen Dialog!

Ich halte fest, dass Sie dem Paper ja nicht widersprechen in der Analyse, dass sich aus Ansteckungspaaren errechnen lässt, dass 45% präsymptomatische Ansteckungen sind, oder?

Sie zitieren hier: "[...] i.e., pre-symptomatic transmission occurs when the generation interval is shorter than the incubation period of the infector"

Die Inkubationsperiode kommt aus Studien an Patienten (referenziert unter 21), das Generationsintervall wird Näherungsweise mit Rücksicht auf Fehlermöglichkeit ebenfalls aus realen Fällen errechnet. (Methods: We used outbreak data from clusters in Singapore and Tianjin, China to estimate the generation interval from symptom onset data while acknowledging uncertainty about the incubation period distribution and the underlying transmission network)

In Ihren Formulierungen fokussieren sie immer wieder darauf, dass man sich nicht ansteckt (also das Passive). Wenn ich recht verstanden habe, geht es aber - um eine zweite Welle und die erneute Gefahr das Gesundheitssystem zu überlasten zu verhindern - darum die Anderen nicht weiter anzustecken.

Ihre Schilderung dass sich in Gröden, Antholz, Ischgl nur ein Bruchteil angesteckt hat, lässt doch das wichtige Detail des exponentiellen Wachstums aus: diese Infizierten haben ein paar Tage später weitere Menschen angesteckt. Und jene wiederum weitere. Auch daraus sind die Anzahl von Infizierten in Island, Deutschland, Österreich, Italien, ecc erwachsen die wir heute zählen.

Wenn ich also an Tag 1 in Gröden bin und die Gefahr "relativ klein ist"; wäre die Gefahr dann ohne Maßnahmen an Tag 10 nicht exponentiell höher? So hätte ich es bislang verstanden.

Ich bin wieder ganz klar bei Ihnen (oder den Autoren des Papers), dass sofern wir in der breiten Masse schon eine contact tracing APP hätten, auf vermutlich oder möglicherweise (siehe Südkorea) alle anderen Maßnahmen verzichten könnten.

Nun frage ich mich, ob wir mit den derzeitigen Maßnahmen die Kurve lange genug flach halten können, bis wir so eine APP in breiter Masse nutzen UND ob diese die breite Akzeptanz findet.

Ritratto di Franz Seiler
Franz Seiler 28 Aprile, 2020 - 02:23

Als Ergänzung:

Herr Professor Christian Drosten, dem Leiter der Virologie an der Berliner Charité meint zu dieser Studie an 22. April: "Das sind Modellrechnungen, bei denen Wahrscheinlichkeitsfunktionen berechnet werden und wo wir nicht sagen können, das sind Messwerte, sondern das sind eben Anhaltsgrößen. Aber das ist tatsächlich eine Abbildung der Realität, basierend auf der Analyse der Realität von vielen Übertragungspaaren"

Weiters erwähnt er: "[...] und das ist nicht nur eine Studie, sondern da gibt es noch ein oder zwei weitere Studien, die das auch komplett bestätigen, die sagen, dass um die 44 Prozent des Übertragungsgeschehens vor dem Symptombeginn passiert und dass die höchste Wahrscheinlichkeit einer Übertragung am Tag vor Symptombeginn liegt [...]

https://www.ndr.de/nachrichten/info/34-Verspielen-wir-unseren-Vorsprung,...

Ritratto di Martin Koellensperger
Martin Koellensperger 28 Aprile, 2020 - 07:13

Das mathematische Modell beruht darauf, dass die Inkubationszeit errechnet wird, und alles was vorher passiert, durch asymptomatische Patienten übertragen worden sein muss. Das heißt, man hat 40 selektionierte Ansteckungspaare untersucht und die Zeit zwischen Symptombeginn von Quelle und Ziel in Relation zur vermuteten durchschnittlichen Inkubationszeit gesetzt und daraus die Wahrscheinlichkeit abgeleitet, dass die Quelle symptomfrei war als sie das Ziel angesteckt hat. Dass sind Anhaltsgrößen. Zweifel vorbehalten.
Nehmen wir trotzdem die 45% als gesetzt. Deutschland war bereits am 19.03.2020, also vor dem Beginn der Ausgangsbeschränkungen, bei einem R0 nahe 1 (Quelle RKI). Selbst wenn man 45% der Ansteckungen ohne Maskenpflicht nicht verhindern kann, über die Hälfte davon schon. Dies sollte reichen, um eine Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden.
Gröden, Ischgl und Antholz sind ein Beispiel für ein Massenevent, ebenso Karneval in Deutschland, Fußballspiele in ganz Europa. Trotz dieser Massenevents war die anfängliche Reproduktionszahl zwischen 2.4 und 3.3. Es ist also davon auszugehen, dass das Virus nicht hochansteckend ist, sondern es engen Kontakt über längere Zeit braucht, um sich anzustecken. Die Wahrscheinlichkeit, sich beim Spaziergang anzustecken, wenn man jemanden kreuzt, geht voraussichtlich gegen Null, wenn er einem nicht gerade ins Gesicht hustet.

Ritratto di Sepp Bacher
Sepp Bacher 28 Aprile, 2020 - 09:54

Herr Köllensperger: Was ist nun die Schlussfolgerung dieses fachlichen anspruchsvollen Diskurses für uns einfache Maskenträger ? (Ich trage die Maske in der Überzeugung, evtl jemanden zu schützen).
1 m, 1 1/2 m, 3 m? Ich hätte verstanden, dass die drei Meter nur beim Sport gelten (ohne Maske?)? Was erachten Sie für sinnvoll?
Masken tragen: ich habe gestern im SWR gehört, dass ab jetzt auch im Baden-Würtemberg in öffentlichen Verkehrsmitteln und in Supermärkten die Masken-Pflicht gilt. D.h. dass in einem Bundesland, das noch vor Südtirol einen großes Covid-Problem hatte, es bisher noch nicht Pflicht war und außer diesen beiden Bereichen immer noch noch nicht ist. Ich schlussfolgere, dass die dortigen Verantwortlichen genauso wie bei uns aufgrund von Berateraussagen verantwortungsvoll handeln und dass Sie Herr Köllensperger also keine Einzelmeinung vertreten.
Außerdem haben in mehren deutschen Bundesländern Schulen, Kindergärten und sogar schon die Körperpflegeberufe geöffnet. Warum ist man bei uns soviel ängstlicher und reagieren Kommentatoren so aggressiv auf Meinungen, die mehr Lockerungen fordern?

Ritratto di Franz Seiler
Franz Seiler 28 Aprile, 2020 - 11:59

Herr Bacher ich versuche mich in einer Antwort auf Ihre Frage und schlussfolgere aus Herrn Koellenspergers letztem Satz: "[...] wenn er einem nicht gerade ins Gesicht hustet."

In diesem Fall wäre der Vorbeispazierende vor dem Hustenden mit einer Maske dann doch besser geschützt gewesen..

Oder in anderen Worten nach Herr Koellenspergers Logik: für den Spaziergänger der das Pech hat, grade dann an einem Hustenden ohne Maske vorbeizugehen: blöd gelaufen..

Ritratto di Martin Koellensperger
Martin Koellensperger 28 Aprile, 2020 - 12:30

Wer symptomatisch ist, sollte eine Maske tragen oder zu Hause bleiben, siehe mein Kommentar weiter oben. Das würde auch bei Influenza Sinn machen.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 28 Aprile, 2020 - 13:49

... und wer nicht symptomatisch, aber infiziert ist, und es nicht weiß (also etwa 50 - 80% der Betroffenen), was sollen diese machen?

Ritratto di Franz Seiler
Franz Seiler 28 Aprile, 2020 - 17:48

Lieber Herr Gasser, jetzt muss ich Herrn Koellensperger verteidigen:

Was diese 45% machen sollen sagte er bereits: Die sollen und dürfen Andere anstecken, denn das ist laut den Schätzungen des Orthopäden "ok"

Ich zitiere Herrn Koellenperger: "Selbst wenn man 45% der Ansteckungen ohne Maskenpflicht nicht verhindern kann, über die Hälfte davon schon. Dies sollte reichen, um eine Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden."

Leider stellt Herr Koellensperger bislang nur Behauptungen auf, hat uns aber noch keine einzige Quelle vorgelegt, auf welche seine Ausführungen aufbauen.

Das sind die "Top-Argumente" welche Herr Mayr meint.

Ganz besonders interessieren würde mich, anhand welcher Daten und Analysen der Wissenschaftsgemeinschaft er zu der zitierten Annahme kommt!

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 28 Aprile, 2020 - 18:05

Bleibt anzufügen, dass das Südtiroler Sanitätssystem bei der bisherigen Infektionsrate von wenigen % bereits zusammengebrochen ist. Man stelle sich das Elend vor, wenn sich 20 - 30% innerhalb von 3-4 Wochen infizieren, und bei 80 Betten etwa 1.000 Personen eine Intensivbetreuung benötigen würden...
diese Realität wird hier einfach ausgeblendet.

Ritratto di Martin Koellensperger
Martin Koellensperger 29 Aprile, 2020 - 13:52

Lo studio del comitato tecnico scientifico della Protezione civile oggi in La Repubblica: «L'analisi della sola soglia epidemica associata ai diversi scenari di riapertura suggerisce che una riduzione del 20% circa dei contatti rilevanti per la trasmissione epidemica potrebbe essere sufficiente a contenere il numero di riproduzione sotto la soglia critica».

Ritratto di Franz Seiler
Franz Seiler 1 Maggio, 2020 - 00:40

Herr Koellensperger. Sie sollten vollständig zitieren wenn sie zitieren:

Ma "L'analisi della sola soglia epidemica associata ai diversi scenari di riapertura suggerisce che una riduzione del 20% circa dei contatti rilevanti per la trasmissione epidemica potrebbe essere sufficiente a contenere il numero di riproduzione sotto la soglia critica. Questo significa che l'utilizzo diffuso di misure di precauzione (mascherine, igiene delle mani, distanziamento sociale), il rafforzamento delle attività di tracciamento del contatto e L'ULTERIORE AUMENTO DI CONSAPEVOLEZZA DEI RISCHI epidemici nella popolazione potrebbero congiuntamente ridurre in modo sufficiente i rischi di trasmissione per la maggior parte degli scenari sin qui considerati".

Ausserdem zitieren sie eine Zeitung und legen die Studie nicht vor. Schön wäre es nachvollziehen zu können, wie die Protezione Civile laut diesem Artikel zu den 20% ("rilevanti" also Infizierten und nicht 20% der Gesamtbevölkerung) kommt, die dann vielleicht/hoffentlich gemeinsam mit anderen Maßnahmen (genannt wird ja auch die Fallverfolgung) ausreichen, wenn alle immer Maske tragen :)))

Ritratto di Franz Seiler
Franz Seiler 1 Maggio, 2020 - 00:42

Jedenfalls ist das Zitat so oder so kein Beleg für Ihre These, dass es ausreicht, wenn die Hälfte der infektiösen Patienten Maske trägt und zu hause bleibt..

Ich bleibe weiter gespannt ob sie (oder jemand anderes) da effektiv eine Studie vorlegen können.

Ritratto di Martin Koellensperger
Martin Koellensperger 1 Maggio, 2020 - 07:38

Die protezione civile sagt, es würde reichen, die Ansteckungen um 20% zu verringern.
Eine der Grundlagen der Berechnungen in dieser Studie sind die Immunen in der Bevölkerung. für BZ wird ein Wert von 1% verwendet, was deutlich zu niedrig gegriffen ist https://www.tageszeitung.it/2020/04/30/haben-7-prozent-antikoerper-2/ Es ist davon auszugehen, dass der verwendete Wert von 3% als nationaler Schnitt ebenfalls deutlich zu niedrig angesetzt ist. Die 20% sind also schon eine sehr vorsichtige Schätzung.
Das von ihnen zitierte Science paper sagt, 55% der Übertragungen gehen von symptomatischen Patienten aus.
Und sie sagen, es reicht nicht, diese herauszufiltern. Bitte erklären Sie mir ihren Rechnungsweg.

Und zu den Masken steht in der Studie der protezione civile " Ci sono però delle incertezze sul valore dell’efficacia dell’uso di mascherine per la popolazione generale dovute a una limitata evidenza scientifica, sebbene le stesse siano ampiamente consigliate"

Ritratto di Franz Seiler
Franz Seiler 28 Aprile, 2020 - 00:08

Ich füge noch etwas an: Wo ich ganz mit Ihnen einverstanden bin, ist Ihre Abschlussfrage: "Aber eine Pflicht für immer und überall?"

Diese erscheint mir nicht nur erst durch Ihre Anmerkungen zu Effizienz und Kontraproduktivität nicht sehr zielführend. Ich meine es würde dem Sinn (des Schutzes der Anderen) entsprechen, wenn wir sie immer dann aufsetzen wenn wir uns Anderen nähern..

Siehe da: aus dem Dekret vom 26.4: "In jedem Fall müssen die Sicherheitsabstände zwischen den Personen eingehalten und Nase und Mund IN DER NÄHE anderer Personen bedeckt werden."
http://www.provinz.bz.it/sicherheit-zivilschutz/zivilschutz/coronavirus-...

Es ist also gar nicht immer Pflicht. Nur in der Nähe..

Ritratto di Martin Koellensperger
Martin Koellensperger 28 Aprile, 2020 - 00:46

Nähe ist hier allerdings mit 3m definiert (im Gegensatz zu WHO und RKI). Da kann man in der Stadt nichts mehr ohne Maske machen, außer man möchte sie alle 2 Minuten rauf- und runterziehen. Geht auch nicht, man soll sie ja nicht dauernd anfassen.
Selbst beim Wandern muss man sie immer aufsetzen, wenn jemand entgegen kommt, für die paar Sekunden die man näher als 3 m ist. Und das entbehrt jeder medizinischen Grundlage.
Also nicht immer Pflicht, aber eigentlich doch
Danke, dass Sie nachfragen anstatt abzulehnen.

Ritratto di Sepp Bacher
Sepp Bacher 28 Aprile, 2020 - 21:14

Wie ich schon weiter oben geschrieben habe, glaube ich, dass das mit den drei Metern nur für Sport usw. gilt. In den Warteschlangen, Geschäften, usw. steht 1 m, und das habe ich heute auch in der Zeitung gelesen und im Radio gehört.

Ritratto di David Giraldoni
David Giraldoni 28 Aprile, 2020 - 16:04

Vielen Dank Herr Köllensberger,
Menschen wie Sie, die Kompetenz + Hausverstand haben, lassen doch noch auf eine lebenswerte Zukunft hoffen.

Ritratto di Martin Mayr
Martin Mayr 29 Aprile, 2020 - 12:54

@ David Giraldoni: Teile Ihren Kommentar vollinhaltlich.

Ritratto di Verena Permann
Verena Permann 2 Maggio, 2020 - 19:05

Die Meinung von Herrn Giraldoni und Mayr möchte ich auch grrne teilen !

Ritratto di Manfred Klotz
Manfred Klotz 28 Aprile, 2020 - 08:31

Sehr geehrter Herr Köllensperger, Sie können natürlich zum Tragen eines Mundschutzes - um das geht es hier eigentlich - stehen wie Sie wollen. Ich spreche Ihnen auch nicht die fachliche Kompetenz ab, Sinn oder Unsinn des Tragens zu beurteilen, allerdings sind Aussagen wie "Sie macht unseren vorauseilenden Gehorsam deutlich, mit dem wir bereit sind alles zu akzeptieren, was von oben kommt", vollkommen deplatziert. Sie stempeln damit einen Großteil der Bevölkerung, die sich an Regeln hält, als ferngesteuerte Idioten ab.

Ritratto di Martin Koellensperger
Martin Koellensperger 28 Aprile, 2020 - 10:04

Sehr geehrter Hr. Klotz, ich möchte davor warnen, einfach zu akzeptieren, dass der Staat willkürlich vorschreibt, was erlaubt und was verboten ist. Dass Ausgangssperre und Arbeitsverbot, Kontaktverbot und Kriminalisierung von Grundbedürfnissen eine schwerwiegende Einschränkung unserer Freiheit sind, steht wohl außer Frage. Die medizinische Verhältnismäßigkeit ist fraglich, verfassungsrechtlich mehr als fraglich.
Auch ein Vermummungsgebot und eine Contact-Tracing App haben sowohl soziale als auch ökonomische Auswirkungen von großer Tragweite die ökonischen sind eindeutig. Was die sozialen Auswirkungen betrifft, fühle ich mich durch das Video, das Christoph Wallnöfer unten verlinkt hat, bestätigt. Sehen sie sich es an, vielleicht ändert das ihre Sichtweise, vielleicht auch nicht. Ich finde es nur wichtig, dass man sich nicht nur auf einen Aspekt der Dinge konzentriert.
Ja, ich habe den Eindruck, dass der Großteil der Bevölkerung ferngesteuert ist. Eine derart massive Kampagne der Angst sowie das verantwortlich machen des einzelnen für den Tod eines anderen, wie sie in den letzten Wochen vom Staat über die Medien gefahren wurde, hinterlässt ihre Spuren. Diese Propagandamaschine hat die Realität sehr verzerrt dargestellt, um die Menschen bewußt zu manipulieren. Wir haben eine Diktatur akzeptiert, ohne zu hinterfragen. Ohne uns gegen absurde Auflagen zu wehren. Manch Bürgermeister hat sogar noch eins draufgelegt. In Österreich und Deutschland ist die Debatte hierzu bereits angelaufen. https://orf.at/stories/3163480/

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 28 Aprile, 2020 - 10:43

Sie sprechen einen interessanten Aspekt an:
man kann bei Ihnen eine derart große Angst vor einem totalitären Staat verorten und geradezu eine Phobie vor zeitweisen Regelungen “von oben”, dass Sie sogar die normale Prävention im Zweifelsfalle ablehnen.
Aufgrund Ihrer übergroßen, fast neurotischen Angst vor Rom oder Regelung durch übergeordnete Strukturen verbreiten Sie ein unrealistisches Angstszenario, das niemandem und zu nichts hilfreich ist.

Ritratto di David Giraldoni
David Giraldoni 28 Aprile, 2020 - 16:11

Überlegen Sie mal Herr Gasser, dass Staaten, die uns einsperren um jedes mögliche Menschenleben zu retten, auf der anderen Seite richtig Geschäft mit Kriegswaffen machen. Muss man wahrscheinlich differenzieren oder?

Ritratto di Manfred Klotz
Manfred Klotz 29 Aprile, 2020 - 07:56

Das hat mit dem Thema nichts zu tun.

Ritratto di Franz Seiler
Franz Seiler 28 Aprile, 2020 - 12:04

Die Überlegung in der jetzigen Situation politisch, gesellschafltich und wirtschafltich lieber etwas (zu) vorsichtig zu sein als (zu) Risikofreudig ist aus meiner Sicht nicht gleichzusetzen mit einer Obkeitshörigkeit oder blinder Angst und hoffentlich als Haltung mindestens zu respektieren - vielleicht nachzuvollziehen.

Malen wir einmal zum gemeinsamen Abwägen ein Szenario:

Was wäre, wenn der Orthopäde Herr Koellensperger NICHT recht behält, mit seiner persönlichen Annahme "Dies sollte reichen, um eine Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden.", sondern jene Virologen und Wissenschaftler, welche derzeit vor einer Zweiten Welle warnen?

Weiter angenommen die Politik reagiert in der derzeitigen Öffnungstendenz schnell und entschlossen genug auf einen erneuten Anstieg und muss dann wieder harte Maßnahmen und einen erneuten Lockdown beschliessen DAMIT das Gesundheitssystem nicht überlastet wird.

Wäre für die Wirtschaft und die Gesellschaft das kleinere Übel gewesen, jetzt noch etwas vorsichtiger zu sein oder ein erneuter zweimonatiger Lockdown?

Ich vermute: WENN ein zweiter Lockdown nötig wird, wäre das für die Wirtschaft nicht "nur" ein schwerwiegendes Problem, sondern ein Genickschuss.

Ich bin selbst Arbeitgeber und wünsche mir für meine Angestellten und mich möglichst bald wieder eine sichere Aktivität und ein annehmbares Risiko.

Ich "investiere" aber lieber unter größtem Leiden und Opfern jetzt noch einmal zwei Wochen, als ein weiteres mal 8 oder mehr Wochen welche ich nicht mehr leisten KANN.

Und hoffe natürlich sehr, dass Herr Koellensperger recht behält.

Ritratto di Sepp Bacher
Sepp Bacher 28 Aprile, 2020 - 21:23

Bezüglich "....sowie das verantwortlich machen des einzelnen für den Tod eines anderen,..." möchte ich erinnern, dass bzgl. HIV-Infektion und Aids immer die Meinung vertreten wurde, dass sich jede/r selbst schützen muss. Und in den Anfangszeiten von Aids starben auch viele Menschen - meist sogar Männer im schönsten Alter, um die kein so großer Wirbel gemacht wurde.

Ritratto di Manfred Klotz
Manfred Klotz 29 Aprile, 2020 - 08:07

Herr Köllensperger, willkürlich würde der Staat agieren, wenn keine Begründung für einschneidende Maßnahmen vorliegen würden. Willkürlich agiert beispielsweise Orban.
Sie liegen vollkommen falsch in der Annahme, dass sich da irgendein Politiker irgend eine "Freiheitsberaubung" aus den Fingern saugt. Die Regierung reagiert auf die Empfehlungen der medizinischen Berater. Sie können ihre Kollegen natürlich in Bausch und Bogen als unkompetent bezeichnen - ich kann das nicht beurteilen - aber kein Politiker würde unpopuläre Maßnahmen ohne Grund treffen, sofern er eine politische Zukunft haben will. Das sollten Sie in Ihre Überlegungen einfließen lassen. Wenn Sie bessere Daten haben, die beweisen, dass die Maßnahmen überzogen sind, legen Sie sie vor. Ich bin sicher, Conte würde sich liebend gerne davon leiten lassen. Wenn Sie allerdings keine Daten haben, die Ihre Behauptung untermauern, sind Ihre Aussagen, mit Verlaub, leeres Geschwätz.
Ihre Einschätzung, ein Großteil der Bevölkerung sei ferngesteuert, weil sie sich an Anordnungen hält (zu ihrem eigenen Vorteil wohlgemerkt), disqualifiziert sich von alleine und würde eher einem Verschwörungstheoretiker zu Gesicht stehen, als den ich Sie nicht einschätze. Sind Sie doch nicht, oder?

Ritratto di Christoph Wallnöfer
Christoph Wallnöfer 29 Aprile, 2020 - 20:45

Kaum bringt jemand eine kritische Meinung zu den Corona-Maßnahmen oder zweifelt die Sinnhaftigkeit der Maßnahmen an wird gleich die Verschwörungstheoretiker-Keule geschwungen. So ein Schmarrn!
Leider ist grundloses Diffamieren von Menschen die mit ihrer Meinung (anscheinend) in der Minderheit sind in der südtiroler Gesellschaft weit verbreitet.

Ritratto di Renate Egger
Renate Egger 30 Aprile, 2020 - 18:07

https://www.cebm.net/covid-19/global-covid-19-case-fatality-rates/
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0924857920300972
https://www.nature.com/articles/s41591-020-0822-7
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32120458/?from_single_result=%28%28COVID...
https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.04.14.20062463v1
https://ltccovid.org/2020/04/12/mortality-associated-with-covid-19-outbr...
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7102597/
Für all jene, die Studien haben möchten um vielleicht zu erkennen dass die Situation in der wir uns befinden eher überzogen ist. Jede Menge Studien von renommierten medizinischen Portalen und Universitäten. Es gibt noch viel mehr, man muss nur suchen, dann findet man auch. Aber wer sich natürlich auf die lokalen oder staatlichen Medien verlässt, wird so was auch nicht suchen oder finden. Oder glaubt irgendwer wirklich dass eventuelle Fehler zugegeben werden oder vielleicht eher mit weiterer Panikmache abgedeckt werden!?

Ritratto di Elisabeth Garber
Elisabeth Garber 30 Aprile, 2020 - 21:46

@Renate Egger Niemand glaubt, dass Politiker* schwere Fehler zugeben - dann wären es keine Politiker*! Interessanterweise nahm ich nie eine Panikmache wahr. Angesichts des derzeitigen Wissensstandes scheint mir eine Relativierung der Gefährlichkeit des Virus fehl am Platze.

Ritratto di Martin Koellensperger
Martin Koellensperger 30 Aprile, 2020 - 21:56

Deutschland: In dem internen Dokument des deutschen Innenministeriums werden neben anderen Maßnahmen auch Kommunikationsstrategien thematisiert und diskutiert. Darin heißt es: „Der Worst Case ist mit allen Folgen für die Bevölkerung in Deutschland unmissverständlich, entschlossen und transparent zu verdeutlichen.“

Um die „gewünschte Schockwirkung“ zu erzielen, heißt es etwa: „Viele Schwerkranke werden von ihren Angehörigen ins Krankenhaus gebracht, aber abgewiesen, und sterben qualvoll um Luft ringend zu Hause. Das Ersticken oder nicht genug Luft kriegen ist für jeden Menschen eine Urangst.“ Dem Glauben, dass Kinder kaum betroffen seien, wird entgegengehalten: „Wenn sie dann ihre Eltern anstecken, und einer davon qualvoll zu Hause stirbt und sie das Gefühl haben, Schuld daran zu sein, weil sie z. B. vergessen haben, sich nach dem Spielen die Hände zu waschen, ist es das Schrecklichste, was ein Kind je erleben kann.“
https://orf.at/stories/3163480/

Ritratto di Christoph Wallnöfer
Christoph Wallnöfer 30 Aprile, 2020 - 23:03

Diese Aussage - live in Südtirols Haushalte gesendet via RAI Südtirol und dann noch online über andere Medien verbreitet - passt auch ganz gut zum Thema:
„Merken Sie sich, es gibt nur zwei Möglichkeiten: entweder der Virus tötet Sie oder Sie töten den Virus!“ (Bernd Gänsbacher)

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 30 Aprile, 2020 - 23:09

Was stört Sie an dieser fachlich richtigen Sach-Aussage?
Wenn dies nicht so wäre, würde jeder Infizierte Zeit seines Lebens infiziert bleiben und Überträger sein.
Haben Sie anderslautende Sach-Informationen, dann berichten Sie!

Ritratto di Martin Koellensperger
Martin Koellensperger 30 Aprile, 2020 - 23:26

Wer an Corona stirbt wäre später sowieso gestorben.
Was stört Sie an dieser fachlich richtigen Aussage?

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 30 Aprile, 2020 - 23:34

Dieser Provokation und diesem radikalen Zynismus weiche ich ganz bewusst aus.
Sie antworten nicht, auch das habe ich mehrfach festgestellt.
Aber der erste Satz charakterisiert Sie gut. Danke.
Man braucht dann auch nicht mehr zum Arzt gehen, “denn man wäre später ja sowieso gestorben”:also beenden Sie Ihre berufliche Laufbahn. Ist unnütz, sagen Sie uns.

Ritratto di Martin Koellensperger
Martin Koellensperger 30 Aprile, 2020 - 23:49

Entweder beleidigt oder beleidigend, meisten beides, wenn Sie nicht mehr weiter wissen.
Ich erzähle Ihnen eine Geschichte:
Eines Tages kam eine neue Krankheit auf, die sich rasch ausbreitete. In einigen Fällen verlief sie sogar tödlich. Überstürzt entwickelte man ein Medikament, das ein paar Todesfälle verhindern konnte, wenn man es nur allen verabreichte.
Leider hatte es schwere Nebenwirkungen, fast alle Menschen wurden krank, ein großer Teil so schwer, dass sie Jahre brauchten, um sich zu erhohlen. Sehr viele starben an den Nebenwirkungen.
Da sich kein Arzt fand, der so ein Medikament gesunden Menschen verabreichen würde, taten es die Politiker.
Zum Glück wurde Lockdown sehr bald vom Markt genommen

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 1 Maggio, 2020 - 00:03

Sie antworten wieder nicht, weder zum sachlichen Satz von Gänsbacher noch zum zynischen von Ihnen selbst, und weichen suf ein komisches “Märchen” aus, das mit der Wirklichkeit nichts zu tun hat (hört sich an, als hätte es Trump in Fox-News erzählt).
.
(ich ignoriere jetzt mal diesen billigen Diskussionskiller: “ Entweder beleidigt oder beleidigend, meisten beides, wenn Sie nicht mehr weiter wissen“, aber manche können absolut nicht ohne diese Oberhand-Floskeln: ich steige darauf bewusst n i c h t ein).

Ritratto di Martin Mayr
Martin Mayr 1 Maggio, 2020 - 00:45
Ritratto di gorgias
gorgias 1 Maggio, 2020 - 07:23

>Entweder beleidigt oder beleidigend, meisten beides, wenn Sie nicht mehr weiter wissen.<

Sie haben noch vergessen:
Nicht auf das Gesagte eingehen, oder ganz ignorieren.

Denn diese Diskussion zu diesem Satz hatten wir bereits vor einiger Zeit an anderer Stelle und obwohl Herr Gasser in seiner Höchstform war mitseinem täglichen Output von Kommentaren, ließ er es aus, auf diesen zu antworten:

https://www.salto.bz/de/comment/74204#comment-74204

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 1 Maggio, 2020 - 07:37

https://www.salto.bz/de/article/03012020/dieter-my-love

„Ein Mensch hat einen Kreisel, rund,
bemalt in sieben Farben, bunt,
er peitscht ihn an, der Kreisel schwirrt,
bis schneller er - und *grauer* wird...
Soll unser Leben bunter bleiben,
darf manns nicht allzu munter treiben“.
.
Eugen Roth

Ritratto di Martin Koellensperger
Martin Koellensperger 1 Maggio, 2020 - 07:47

Ein gewisser User hat es sich nicht nehmen lassen, doch noch verbal nachzutreten. Und nachdem die Community löblicherweise doch ruhig geblieben ist, hat derselbe User 2 Tage darauf nochmal nachgehakt. Die Community blieb immer noch ruhig, großer Respekt dafür, aber nach weiteren 10 Tagen hat es dieser User anscheinend nicht mehr ausgehalten und ein drittes Mal gestichelt. Gegen jemanden, der in einem bösartigen Artikel persönlich angegriffen wurde. Mit dem Finger gezeigt auf jemanden, dessen legitime Anonymität gefährdet war. Nachgetreten gegen jemanden, der auf dem Boden liegt. Wie mag es wohl in jemandem aussehen, der sich an sowas erfreut?
https://www.salto.bz/de/comment/70199#comment-70199

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 1 Maggio, 2020 - 08:00

“ Hören Sie doch mit diesem Gekeckse auf. Sie hatten schon einmal mehr drauf. Und da Sie mir bis jetzt kaum aufgefallen sind, sind Sie mir auch kaum auf die Nerven gegangen. Super, Sie sind endlich aufgewachen. Versuchen Sie doch mal zur Abwechslung einen produktiven Beitrag zu schreiben. Und hören Sie doch auf ... überall herumzukacken. Zeigen Sie höchstens wie plump Sie sind. Sie dann in dieser alt-garstigen und bornierten Art antworten? Dann würde einem viel von dieser Gutmenschensoße, Katzengrabbing und was weiß ich sonst allem verschont. Es tut mir leid aber Sie kommen wieder einmal nicht mit. Was Sie an dieser Stelle zu sagen haben interessiert mich nicht wirklich. Sie triefen ja von eingebieldeter moralischer Überlegenheit... und damit Sie sich einbilden können dass Ihre Gogel nicht stinken. Wenn der SCM zu begriffstützig ist, dann kann ich auch nichts dafür. Dass das intellektuelle Niveau des SCM nicht besonders hoch ist, ist für mich nichts Neues. Was ist das für eine dumme Polemik. Aber sinnerfassend lesen ist wohl nicht ihre Stärke. Und wer sonst dagegen ist, ist weil er entweder neidisch oder ideologisch/weltanschaulich borniert. Gegner bringen lediglich faule Ausreden. Man könnte sich Fragen, warum Ihre Beiträge kaum mehr als solches Furzgas beinhalten. Wie Ihre geistige intellektuelle Welt aussieht möchte ich hier nicht weiter spekulieren. Das war dummes Gekeckse, weil jemandem sonst nichts besseres einfällt. Ach, was haben Sie jetzt wieder für Probleme? Können Sie doch bitte sich raushalten”.
(Zitat Ende)

Ritratto di Martin Mayr
Martin Mayr 1 Maggio, 2020 - 00:43

@ Elisabeth Garber: Einfach beeindruckend. Ich bewundere Sie.

Ritratto di Renate Egger
Renate Egger 1 Maggio, 2020 - 11:09

Haben Sie die angeführten Studien gelesen? Soweit zum aktuellen Wissensstand!

Ritratto di Elisabeth Garber
Elisabeth Garber 1 Maggio, 2020 - 11:39

@Renate Egger Nein Frau Egger, das habe ich nicht. Mir genügt B. Gänsbacher und wie sie alle heißen...die sich intensiv mit Studien weltweit befassen und uns den Stand der Wissenschaft vermitteln. *Das* Vertrauen habe ich.

Ritratto di Renate Egger
Renate Egger 3 Maggio, 2020 - 16:39

Liebe Frau Garber, ich glaube Sie haben da was missverstanden wenn Sie glauben dass Herr Gänsbacher und Co sich mit den letzten Studien befasst haben, denn sonst könnten Sie wohl kaum so was erzählen! Die Studien die ich aufgelistet habe sind von der Harvard und Bosten Universität, von Science und Pubmed, also jene Portale die ALLE Neuigkeiten in der Wissenschaft weltweit präsentieren! Also lieber mal nachlesen anstatt blindlings jedem einfach nur so zu glauben und sich vielleicht SELBER eine Meinung bilden bevor Sie IHR Leben und Ihre Gesundheit einfach so in die Hände anderer geben. Ich glaube dass wir uns vor allem auch deshalb in dieser prekären Situation befinden, weil es viel zu viele gibt die einfach nur nachplappern. Natürlich sollten Sie dafür auch die englische Sprache beherrschen ansonsten werden Sie von den Artikeln freilich nichts verstehen. Falls es Sie auch noch interessieren sollte sind wir jetzt bei ca. 220.000 Todesfälle, im Vergleich dazu die Todesfälle der letzten Grippewellen belaufen sich auf 290.000-650.000.

Ritratto di Manfred Gasser
Manfred Gasser 3 Maggio, 2020 - 18:56

Die meisten dieser Studien sind 6-8-10 Wochen alt, was soviel bedeutet, wie wenn Sie eine Studie über KI aus den 80er Jahren zitieren.

Ritratto di Taler Sara
Taler Sara 3 Maggio, 2020 - 18:59

In Ihrem Link: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0924857920300972
lese ich:
As of 2 March 2020, 90 307 patients had tested positive for SARS-CoV-2 worldwide, with 3086 deaths (mortality rate 3.4%).


As of 2 March 2020, among OECD countries, 7476 patients had tested positive for SARS-CoV-2, with 96 deaths (mortality rate 1.3%)


As of 2 March 2020, in France, 191 people had tested positive for SARS-CoV-2, with three deaths (mortality rate 1.6%).
Und heute haben wir den 03. Mai.

Ritratto di Elisabeth Garber
Elisabeth Garber 3 Maggio, 2020 - 20:52

@Taler Sara u. @Manfred Gasser Zustimmung - wir sind noch mitten drin, in der Erforschung... - ich finde auch untenstehenden Link (mit Neben-Links) zu Wissenschaft, Studien und deren Veröffentlichungen recht interessant:
https://www.deutschlandfunk.de/heinsberg-studie-und-andere-zum-coronavir...

Ritratto di Martin Mayr
Martin Mayr 1 Maggio, 2020 - 14:59

@ Renate Egger: Guter Beitrag 30/5 um 18:07. Was Frau Garber anbelangt erübrigt sich m.M. nach jeder Kommentar. Denken Sie einfach an einen bekannten Film mit Jim Carrey aus dem Jahr 1994.

Ritratto di Elisabeth Garber
Elisabeth Garber 1 Maggio, 2020 - 15:56

@Martin Mayr Wie schön für Sie, dass Sie so pumerlgsund sind... und dass es in Ihrem Bekannten- und Verwandtenkreis keine Menschen aus der Risikogruppe gibt. Sie kennen also die Art von "Angst" gar nicht, die mit "Panikmache" nichts zu tun hat. Wirklich schön für Sie...

Ritratto di Martin Mayr
Martin Mayr 1 Maggio, 2020 - 16:18

@ Elisabeth Garber: Ja ich bin „pumerlgsund“ und ja ich kenne diesbezüglich keine „Angst“. Insbesondere lass ich mir die „Angst“ nicht vorschreiben. Dasselbe gildet für meinen Verwandtenkreis. Selbstverständlich gehe ich bei Ihnen davon aus, dass Sie trotz der anstehenden Lockerungen noch 2-3 Monate zu Hause bleiben werden. Welch ein Glück.

Ritratto di Elisabeth Garber
Elisabeth Garber 27 Aprile, 2020 - 20:31

Sehr ähnliche Beobachtungen gemacht - zu viele haben es immer noch nicht kapiert.

Ritratto di Martin Mayr
Martin Mayr 27 Aprile, 2020 - 21:58

https://www.facebook.com/100003842073574/posts/1672627396208647/

Wenn es auch nicht genau zum Thema von Frau Kienzls Artikel passt sollte es zum Nachdenken anregen.

Ritratto di Martin Mayr
Martin Mayr 27 Aprile, 2020 - 22:44

@ Dr. Martin Köllensperger: Auch wenn ich Ihnen jetzt schon öfters meine Komplimente über Ihre Kommentare gemacht habe, muss ich es einfach wieder tun.

Ritratto di Verena Permann
Verena Permann 28 Aprile, 2020 - 10:47

Auch ich erlaube mir mit Herrn Köllensberger solidarisch zu sein und riskiere für meine Meinung aus meinem
' Rettungsboot' katapultiert zu werden . Seit ich mit einigen Kommentaren eingestiegen bin , welche jenen im ' Rettungsboot' widersprechen , hätte man mich gern besser heut'
als morgen draußen und das bei dem
Regenwetter ...mit Rad und Sack und Pack . Dass ich weiterhin meine Meinung vertreten darf und die Freiheit habe ' ungeschminkt mein wahres Gesicht ' zu zeigen, dafür kämpfe ich weiterhin. Ich lasse mir weder von Schlaufuchs und Co. Angst einflössen , noch Schuldgefühle zuweisen. Diese Strategien wirken bei mir genausowenig wie der Versuch mich aus der Fassung zu bringen . Bei mir sind es Lebenserfahrungen auf Reisen mit demMinimum an Resourcen , welche mich auch in Extremsituationen nicht zur Verzweiflung bringen. Weder verwöhnte Zuckerpuppe, noch zaghafte ' Zussl' , aber eine drahtige VinschgerKornerin mit Biss:-) und ein Freigeist, der sich weder von Staatsherren , noch von Landesherren , geschweigedenn von Schlaufüchsen oder Bauernbündlern aufs Korn nehmen oder ins Bockhorn treiben lässt. Habe stämtliche Stellungnahmen von Ärzten , Journalisten und wahren Politpersönlichkeiten erlesen und weiß ' wie und wohin der Hase läuft' .

Ritratto di Elisabeth Garber
Elisabeth Garber 1 Maggio, 2020 - 11:44

@Martin Mayr Ja damit müssen Sie selber fertig werden, wenn Sie mich bewundern :-)

Ritratto di Christoph Wallnöfer
Christoph Wallnöfer 27 Aprile, 2020 - 22:51

Ein sehr anregender Beitrag zur Psychologie der Maske.

Ritratto di Mu An
Mu An 1 Maggio, 2020 - 12:23

Habe mir den Beitrag angeschaut.
Ich finde ihn sehr oberflächlich.
Wieso wundert es mich nicht, dass der Psychiater im Video es nicht schafft über den Tellerrand der eigenen Kultur zu denken?
In anderen Kulturen, wird "in die Augen schauen" als Unhöflichkeit aufgefasst. Ebenso ist es in der Natur oder würden Sie einem wildem Tier (Hund, Wolf, Bär, Stier,..) in die Augen starren um es zu besänftigen?
Zu erwarten wäre auch, dass der Psychiater Freud kennt, der sich in der Tradition Kepler`s sah, welcher den Menschen von der Mitte des Sonnensystems verdrängte, von Darwin, der die göttliche Abstammung des Menschen in eine der Affen wandelte, und ditto Freud, der das "Ich" demaskierte, indem er ihm das "Über-Ich" und "Es" zur Seite stellte.
Zur Entmenschlichung des Maskentragens fällt mir der Witz ein:
"Kleider sind entmenschlichend", behauptet der Exhibitionist, "sie verstecken mein wahres Ich".

Ritratto di Martin Koellensperger
Martin Koellensperger 1 Maggio, 2020 - 12:30

Wieso sollte der Psychiater, wenn er über die Auswirkungen auf unsere Gesellschaft spricht, sich nicht auf unsere Gesellschaft beziehen sondern auf fremde Kulturen oder gar Wölfe und Bären?

Ritratto di Mu An
Mu An 1 Maggio, 2020 - 13:30

Im Video bringt er seine Aussagen ziemlich allgemeingültig, ohne einen Hinweis zu geben, dass er sich nur auf die westliche Gesellschaft bezieht bzw. dass andere Gesellschaften sich ihre Menschlichkeit durch Maskentragen nicht beeinträchtigen lassen.
Das Beispiel mit den Bären und Wölfen diente nur, um aufzuzeigen, dass in der Natur das "in die Augen blicken" anders interpretiert wird.

Darf ich Ihnen die persönliche Frage stellen, ob Sie sich durch das Maskentragen in Ihrer Persönlichkeit/Menschlichkeit eingeschränkt fühlen?

Mich z.B. stört es, wenn mich in einem Gespräch jemand ständig anblickt. Ich schaue auch jemanden selten in die Augen, weil ich über Stimme und Haltung ausreichend Information erhalte.

Ritratto di Martin Koellensperger
Martin Koellensperger 2 Maggio, 2020 - 09:34

@AN MU ich bin durch die Maske nicht in meiner Persönlichkeit eingeschränkt, aber in der Kommunikation und vor allem deren Menschlichkeit. Ich habe sehr viel mit Verunsicherung zu tun, Angst und Sorgen, aber auch Zweifeln. Ich muss Mitgefühl zeigen können, Verständnis, Hoffnung machen aber nicht falsche Hoffnungen wecken, auch mal einen Scherz zur Auflockerung machen können aber oft auch schlechte Nachrichten vermitteln. Es muss ein Vertrauensverhältnis entstehen, und das passiert sehr oft weniger über das, was man sagt, sondern wie man es sagt. Und die Mimik ist ein fundamentaler Aspekt der Metakommunikation.
Warum wohl macht der Mund den Unterschied vom traurigen zum lustigen Gesicht? Warum wohl ist der Smiley ein Smiley?

Ritratto di Sepp Bacher
Sepp Bacher 2 Maggio, 2020 - 09:50

Herr Köllensperger, das freut mich und gibt mir Zuversicht, wenn Sie sich als Arzt so kompetent zu professioneller Kommunikation und sogar zu Metakommunikation äußern. Bisher haben ich im allgemeinen den meisten Ärzten eine solche Kompetenz und noch dazu mit Kommunikations-Ausbildung gar nicht zugetraut.

Ritratto di Elisabeth Garber
Elisabeth Garber 2 Maggio, 2020 - 11:50

@Martin Koellnsperger Ich bin der Meinung die Augen machen es noch viel mehr aus als der Mund - und die bleiben gottseidank sichtbar. Wenn dem so wäre, wie Sie schreiben, hätte ja kein Intensivpatient die Chance menschliche Regungen - also diese 'Metakommunikation' - wahrzunehmen. Ich bin also nicht ganz ihrer Meinung (selbstverständlich ist ein freies Gesicht beim Kommunizieren am angenehmsten - vielleicht nicht immer und ausnahmslos?!).
Die Maske sehe ich als kleinstes Übel im Corona-Desaster; es ist interessant, dass seit die Maskenpflicht im Freien *nicht* mehr verbindlich ist...ausnahmslos alle Masken tragen - auch dann, wenn sie es nicht müssten. Kinder scheinen mit bunten Masken sogar Freude dran zu haben... Verkehrte Welt!

Ritratto di Sepp Bacher
Sepp Bacher 2 Maggio, 2020 - 17:21

Frau Garber Metakommunikation kann zweierlei bedeuten: "1. über die verbale Verständigung hinausgehende Kommunikation, wie Gesten, Mimik o. Ä. und 2. Kommunikation über einzelne Ausdrücke, Aussagen oder die Kommunikation selbst." Ich nehme an, dass Herr K. schon ersteres gemeint hat.

Ritratto di Elisabeth Garber
Elisabeth Garber 2 Maggio, 2020 - 17:47

@Bacher Sepp Das habe ich schon verstanden, Herr Bacher - aber mir war die Ausführung zu sehr auf den Mund fixiert...es heißt immer noch "Wenn Blicke töten könnten."
Aber letztlich geht ja nur um einen Skeptiker und eine, die dem Skeptiker skeptisch gegenübersteht.

Ritratto di Mu An
Mu An 2 Maggio, 2020 - 21:28

Vielen Dank für Ihre Antwort Herr Köllensperger. (^_^;)
(-_-)
(^_^) (?_?) (*_*) (>_<) \(^_^)/ (@_@) (^O_O^)
(;_;)
Meinem Sprachgefühl nach, würde ich Mimik als eine Form der non-verbalen Kommunikation einordnen, während Metakommunikation die Kommunikation über die Kommunikation bezeichnet.
Zu (von der Maske nicht verdeckten) Mimik gehört m.M. auch der Ausdruck der Augen, ebenso der Stirn, sowie der Augenbrauen und manche können sogar mit den Ohren wackeln.
Wie "vertrauensvolle" Gespräche geführt werden sollten, ist relativ gut erforscht; es geht um Kongruenz, Akzeptanz und Empathie, in Ihrem Bereich auch ärztliche Gesprächsführung genannt.

http://www.uhbs-international.net/fileadmin/unispitalbaselch/Bereiche/Me...
(^_^)~~~

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Martin Koellensperger 2 Maggio, 2020 - 22:00

Ich ordne die Mimik in die implizite Metakommunikation ein. Eine Inkongruenz von Mimik und sprachlicher Kommunikation kann dann zu expliziter Metakommunikation führen. Fehlt ersteres, werden Kommunikationsschwierigkeiten oft nicht erfasst.
Ich stimme Ihnen zu, dass auch die Augen wichtig sind, aber ein teilverdecktes Gesicht zeigt nur einen Teil.

Ritratto di Elisabeth Garber
Elisabeth Garber 1 Maggio, 2020 - 12:43

@An Mu Der ist gut... (der Witz) - das Video selbst musste ich nach einer Minute ausschalten - als gäbe es sonst keine Probleme.

Ritratto di Martin Koellensperger
Martin Koellensperger 30 Aprile, 2020 - 12:44

Wild: Masken womöglich „eher infektionsfördernd“

Wild kritisierte in diesem Zusammenhang auch heftig die Maskenpflicht sowie die Forderungen nach räumlicher Distanz im Freien. Für eine solche Maßnahme gebe es derzeit nicht genug wissenschaftliche Evidenz. „Man könnte derzeit meinen, Viren bekommen Flügel. Etwa bei den empfohlenen Abstandsregeln beim Sport im Freien. Das ist wissenschaftlich nicht nachvollziehbar. Auch die ganze Maskentragerei wird (…) nichts verändern, hier bräuchte man viel mehr Evidenz.“

Vielmehr könne das Tragen von Masken in der derzeitigen Form „eher infektionsfördernd als virusabstoßend“ sein, gab sie zu bedenken.

https://orf.at/stories/3163883/

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Do Riada (gesperrt) 1 Maggio, 2020 - 09:09

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Martin Mayr 1 Maggio, 2020 - 10:39

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Verena Permann 2 Maggio, 2020 - 14:32

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Ritratto di Greta Karlegger
Greta Karlegger 2 Maggio, 2020 - 06:30

@Martin Koellensperger,
das ist jetzt zwar ad hominem, macht nichts, denn es handelt sich um Zuspruch: You made my day. Klasse, was Sie hier abziehen. Zur Sicherheit: Das meine ich ohne jeden Keim von Ironie.

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Verena Permann 2 Maggio, 2020 - 19:20

Sagenhaft , wie einHund reagiert , wenn man ihm auf den Schwanz tritt:-))) mir letzthin passiert , weil
zu wenig Distanz ...ich ohne Maske , er mit Maske ...in der Regel gibts da aber einen Tampon :-)))

Ritratto di Martin Koellensperger
Martin Koellensperger 7 Maggio, 2020 - 16:28

Der Direktor der Uniklinik für Innere Medizin, Günter Weiss, hält bei positiver Entwicklung der Coronavirus-Zahlen bis Ende Mai Überlegungen für eine Rückkehr zu einer kompletten Normalität für notwendig. Sollte die Neuinfektionsrate so niedrig bleiben, müsse man über die weitere Sinnhaftigkeit der Maskenpflicht nachdenken.
https://tirol.orf.at/stories/3047556/

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