Kompatscher, Widmann
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kalašnikov&valeriana

Wo sind denn die Mädels geblieben?

Der SAD-Skandal gleicht einer Sandschlacht, die sich Jungs im Sandkasten liefern. Wo aber sind die Mädels geblieben in diesem Gesellschaftssystem von Männern für Männer?
Di
Ritratto di Christine Clignon
Christine Clignon29.03.2022
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Ritratto di Salzer Claudio
Salzer Claudio 29 Marzo, 2022 - 19:07

Die Autorin hat Recht: es ist ein sehr kindisches Spiel von sehr großen Buben. Man sollte sie alle rauswerfen. Aber wo ist unsere Angela die den Saustall ausmistet? Ich sehe sie nicht. Ich fürchte, es gibt sie nicht.

Ritratto di Dietmar Holzner
Dietmar Holzner 29 Marzo, 2022 - 19:32

Es braucht keine Angela...es würde genügen, dass die (wenn auch wenigen) gewählten Frauen im Landtag auch mal Kante zeigen und ihre Meinung zu dem Trauerspiel kundtun würden. Sie werden doch eine Meinung haben dazu? Aber nein, tun sie nicht, sondern wittern genau so den Braten und hoffen auf ein potentiell freiwerdendes Ämtlein, oder wollen es sich mit niemandem verscherzen, oder...oder...oder

Ritratto di Dietmar Holzner
Dietmar Holzner 29 Marzo, 2022 - 19:35

...so gesehen, passt der Titel des Artikels eh wieder. Wo sind sie, die Mädels?

Ritratto di Hartmuth Staffler
Hartmuth Staffler 29 Marzo, 2022 - 21:00

Die Jasmin Ladurner, die wegen falscher Reisespesen-Abrechnungen zurücktreten musste, hat ihre Meinung zum Skandal ja schon klar und deutlich zum Ausdruck gebracht. Die Papierbäuerin Deeg hält sich lieber vornehm zurück, wahrscheinlich ist es ihr auch lieber, dass die Medien jetzt einen anderen Skandal haben und sich nicht mehr um sie kümmern. Die Foppa hat sich eigentlich ganz klar geäußert, aber ändern kann sie an der Situation natürlich auch nichts. Die Atz-Tammerle ist zu sehr auf ihre Kampagne gegen das Impfen fixiert, als dass sie so eine Kleinigkeit wie den SAD-Skandal beachten könnte. So hat eben auch jede politisch tätige Frau ihre Probleme und ihre Präferenzen. Dass insgesamt zu wenig Frauen in der Politik tätig sind, hat mit dem sogenannten SAD-Skandal herzlich wenig zu tun, sondern ist nur durch diesen wieder einmal bewusst geworden. Was würde sich aber ändern, wenn anstatt der männlichen Sandkastenstreiter weibliche Sandkastenstreiterinnen sich in den Haaren liegen würden? Das Problem ist ja nicht das Geschlecht, sondern die Politik als solche.

Ritratto di rotaderga
rotaderga 29 Marzo, 2022 - 21:30

"Das Problem ist ja nicht das Geschlecht, sondern die Politik als solche." Leider wird es wohl auch ein "vielseitiges Geschlechterproblem" sein, im Buch "Freunde im Edelweiss" nicht verarbeitet.

Ritratto di Cri -
Cri - 29 Marzo, 2022 - 22:29

In quella barca di “guerrieri della notte” la Deeg e la Foppa fanno l’unica cosa ragionevole: lavorare in silenzio, d’altronde qualcuno deve anche continuare a lavorare mentre i boys girano “Game of Thrones, Südtirol version extended”. Chiamiamola saggezza femminile.

Ritratto di Arne Saknussemm
Arne Saknussemm 30 Marzo, 2022 - 07:21

Il fatto di essere una donna non è una qualità per la quale si è migliori degli uomini! Piantiamola con queste stupidaggini!

Ritratto di Cri -
Cri - 30 Marzo, 2022 - 15:36

@Arne Saknussemm Non di agiti, nessuno ha sostenuto che le donne siano meglio o peggio degli uomini. La mia era solo ironia, l’intenzione era quella di sdrammatizzare una situazione di per se ridicola. Le sue conclusioni riflettono il suo modo di pensare, non il mio.

Ritratto di Martin Daniel
Martin Daniel 30 Marzo, 2022 - 08:29

Nachdem sich die Affäre innerhalb einer Partei abspielt, deren Denk- und Handlungsmuster nun der großen Öffentlichkeit sichtbar gemacht werden, gilt es auch bei der Frage nach den Mädels in eben dieser Partei nachzuschauen. Die Arbeitnehmerinnen halten sich bewusst zurück, um - nach der 600 Euro-Affäre, aus der Waltraud Deeg als Vize-Landeshauptfrau hervorgegangen war - auch diesmal Postenzugewinne einzufahren. Magdalena Amhof traut sich zwar wie ihr Flügelkollege nicht die Übernahme des Gesundsheitsressorts zu, würde aber gerne den Fraktionsvorsitz "ergattern". Bleibt neben der brandneuen Paula Bacher Landesrätin Maria Hochgruber Kuenzer, die sicherlich keine Palastrevolution anzetteln wird. Sie garantiert ihrem WählerInnenstand auch in stürmischen Zeiten Kontinuität und Verlässlichkeit in der Interessensvertretung. Das wären also die Mädels der skandalgebeutelten Mehrheitspartei. Ladurner würde sicherlich die Sauberfrau spielen, wäre sie nicht Opfer böser männlicher Intrigen und mieser medialer Inszenierungen geworden.

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