Almhütte
Othmar Seehauser
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Stellungnahme

Sanfte Nutzung der Almhütten

Der Direktor des Südtiroler Bauernbundes Siegfried Rinner zur Verschärfung der Urlaub auf den Bauernhof-Regeln und die Sinnhaftigkeit des Locher-Vallazza-Vorschlages.
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Ritratto di Biodiversität und Naturschutz
Biodiversität und Naturschutz 31 Gennaio, 2020 - 19:55

Sanfte Nutzung von Almhütten bedeutet traditionelle Nutzung einer Almhütte zur Aufbewahrung von Heu oder Unterbringung von Hirten.
Die Nutzung von Almen für die Unterbringung von Touristen hat nichts mit Landwirtschaft zu tun.

Ritratto di Sepp Bacher
Sepp Bacher 1 Febbraio, 2020 - 08:40

"Diese Bestimmung wird sogar rückwirkend angewandt, d. h. die Betriebe müssen sich – sofern nötig - innerhalb von zwei Jahren in Ordnung bringen." Herr Rinner, heißt das, wenn es nicht gelingt, sich in Ordnung zu bringen, müssen die dann auch die zu Unrecht erhaltenen Beiträge für UaB zurückzahlen? Denn sonst wäre es immer noch ein Geschäft. So wie es auch ein Geschäft für jeden Bauern ist, der sich bis zu sechs Wohnungen über den UaB-Beiträgen finanzieren lässt, um vorerst dort Gäste unterzubringen. Nach Jahren und je nach Entwicklung des Marktes können diese Wohnungen von den heranwachsenden Kindern bezogen werden. Wer sonst in Südtirol kann so billig und einfach Wohnungen für die Kinder bauen? Viele Kontrollen sind ja nicht zu erwarten und sonst kann man ja - wie in Südtirol üblich - im Nachhinein eine Umwidmung vornehmen lassen. Welcher Bürgermeister ist gegen leistbares Wohnen?!

Ritratto di Elisabeth Garber
Elisabeth Garber 1 Febbraio, 2020 - 11:11

Rinner und Franceschini schreiben von zwei Paar Schuhen. So richtig bunt...SüdTirol hat von Felix Mitterers "Piefke-Saga" nichts gelernt. Es genügt, sich umzuschauen und umzuhören - die Saga wird zunehmend internationaler.

Ritratto di Meister Haus
Meister Haus 17 Febbraio, 2020 - 17:46

Es ist erstaunlich wie beharrlich, arrogant und skrupellos sich die Führungsriege der Bauern - und ich betone „Führungsriege“! – um die kontinuierliche Verschlechterung der ohnehin angespannten Beziehung zum „Rest“ der Bevölkerung bemüht. Das Image der Landwirtschaft, ist durch weitgehende Steuerfreiheit, ungezählte Subventionsmöglichkeiten und raumordnerische Vorteile bei gleichzeitig massiver Belastung der Umwelt durch schädliche Bewirtschaftungsmethoden angeschlagen wie noch nie. Die weinerliche Arroganz (eine Spezialität dieser Führungsriege), mit der sich diese Funktionäre jede „Einmischung in ihre Angelegenheiten“ durch „grüne Spinner“ und „Stodtfockn“ verbieten, mit deren Steueraufkommen der ganze Privilegienstadl und damit ihre Macht finanziert wird, tut ein weiteres.
Und jetzt, wo die Frage des Übertourismus massiv im Raum steht, müssen auch noch die Almen herhalten, damit sich „arme Bauern ein paar Euro“ dazuverdienen können.
Gottseidank gibt es immer mehr junge Menschen in der Landwirtschaft, die diesen Wahnsinn in Frage zu stellen beginnen.

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