Monte Pana – Langkofel
Südtirolfoto/Helmuth Rier
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Gröden-Seiser Alm

(Alb-)Traum vor Traumkulisse

An den voranschreitenden Plänen für eine Bahnverbindung zwischen den Skigebieten Monte Pana und Seiser Alm scheiden sich die Geister. In Gröden formiert sich Widerstand.
Di
Ritratto di Lisa Maria Gasser
Lisa Maria Gasser02.11.2018
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Ritratto di W Karcher
W Karcher 2 Novembre, 2018 - 08:08

„Es wäre kurzsichtig und anachronistisch, eines unserer wertvollsten verbleibenden Naturreservate sehr kurzfristigen Geschäftsinteressen zu opfern.“
Es wäre jedenfalls das Südtiroler Modell.

Ritratto di maximilian kollmann
maximilian kollmann 2 Novembre, 2018 - 09:42

Aktuell befahren alte und uralte Busse – in der Hochsaison teilweise vier gleichzeitig – die Trasse. Abgesehen von der Abgas- und Lärmbelastung kann es aufgrund des Alters der Busse und des im Winter teilweise sehr schlechten Zustandes der Schotterstrasse jederzeit zu einem Austritt toxischer Flüssigkeiten (Diesel, Hydrauliköl, Bremsflüssigkeit). Ein modernes schienengebundenes elektrisches System à la Gherdeina Ronda oder Mendelbahn wäre platzsparender, umweltfreundlicher, leiser und effizienter als die derzeitigen Busse.
Wenn man die Verbindung zwischen Saltria und Cendevaves aufrecht erhalten will, dann sollte allein schon aus umweltschutzgründen das bestehende Bussystem schnellstmöglich ersetzt werden. Vom mangelnden Komfort, vom Skipass abgekoppeltes System, Überlastung usw. will ich gar nicht erst reden …

Ritratto di Servus Leute
Servus Leute 3 Novembre, 2018 - 19:40

alte Busse als Ausrede für eine Bahnverbindung, kann man nicht erfinden.

Ritratto di Klaus Mahlknecht
Klaus Mahlknecht 2 Novembre, 2018 - 20:42

Es wäre ein fatales Signal, im Jahre 2018 eine bis dahin weitgehend unberührte Landschaft am Fuße der Langkofelgruppe durch eine Zugtrasse mit tausenden Tonne Beton und Stahl ein für allemal zu zerschneiden. Wir würden mit dieser Verbindung nur noch mehr Menschen in noch kürzerer Zeit auf die Seiser Alm bzw. in die Sellaronda bringen, die bereits jetzt aus allen Nähten platzt, verkaufen es allerdings als qualitative Aufwertung des Gebiets. Wir glauben offensichtlich immer noch an grenzenloses Wachstum in einem sehr labilen alpinen Ökosystem, und verscherbeln auf dem globalen Markt aus Profitgier das Erbe unserer Großväter. Wir haben eine moralische Verpflichtung unseren Enkeln gegenüber, diese einmalige Natur-und Kulturlandschaft zu schützen und zu erhalten. Es wäre ein mutiges und konsequentes Signal, die gesamte Zone unter Naturschutz zu stellen, und ein für allemal den Begehrlichkeiten der Tourismusindustrie zu entziehen. Dies hätte Signalwirkung weit über unser Tal hinaus, und könnte eine Wende hin zu einem sanfteren Tourismus einleiten.

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