Mario Draghi
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IL DECRETO

Obbligo vaccinale per gli over 50

Brusca accelerata del governo Draghi per arginare i contagi. Controlli obbligatori dal 15 febbraio. Cambiano le norme per tutte le scuole. Nuova ordinanza di Kompatscher.
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Ritratto di Josef Ruffa
Josef Ruffa 6 Gennaio, 2022 - 10:07

Un Governo allo sbando! Non hanno il coraggio di imporre l'obbligo vaccinale per tutti i maggiorenni, lasciando stare i minorenni. Una precentuale alta di italiani segue le regole mentre Draghi&Compari si adeguano al "diktat" di una minoranza di no vax. Siamo messi bene.

Ritratto di Hartmuth Staffler
Hartmuth Staffler 6 Gennaio, 2022 - 14:28

Die meisten Neuinfektionen werden in der Altersgruppe unter 50 Jahren registriert. Aber um diese potentiellen Wähler nicht zu vergraulen, wird die Impfpflicht nur für die über 50jährigen eingeführt, wo ohnehin schon die meisten geimpft sind.

Ritratto di Martin Koellensperger
Martin Koellensperger 6 Gennaio, 2022 - 17:41

Die allermeisten Patienten im Krankenhaus sind über 50. Das ist der Grund.

Ritratto di Felix Frei
Felix Frei 7 Gennaio, 2022 - 06:59

Wie man aus anderen Ländern sehen kann, ändert sich das Bild aufgrund der Omicron Variante aber grundlegend. Die Infektionen schießen in die Höhe, die Zahlen in den Krankenhäusern bleiben gleich. Also scheint es trotz hoher Infektionszahlen keine nennenswerte Steigerung zu geben. Wobei es bei diesen hohen Infektionszahlen ( Pandemie der Geimpften) sicherlich auch Menschen mir schwachem Immunsystem geben wird, die auch geboostert im Krankenhaus landen werden (wobei ausdrücklich NICHT jene gemeint sind, die bloß Corona positiv getestet, ursächlich aber wegen anderer Krankheiten behandelt werden). Außerdem wage ich mal zu behaupten dass die täglich gemeldeten (mit und an) Corona-Verstorbenen sicherlich alle über 50 geimpft und aufgefrischt worden waren.
Vor diesem Zusammenhang ( wegen Omicron eher weniger zu erwartende Spitalspflichtige) eine Impfpflicht einzuführen ist einfach nicht nachvollziehbar. Zudem ist die Frage der Genesenen ( in diesem Fall die 50+) nicht geklärt. Besteht da doch wissenschaftlicher Konsens, dass diese Gruppe aufgrund der Langzeitimmunität zwar womöglich neu infiziert, aber nicht mehr unter die Spitalspflichtigen ( wiederum ursächlich wegen Covid) fällt. Was soll das die Impfpflicht bei dieser Gruppe. Wieder einmal so ein politischer Schnellschuss ohne Kopf und Fuß.

Ritratto di Manfred Klotz
Manfred Klotz 7 Gennaio, 2022 - 07:57

Sie wagen zu behaupten... Da wagen Sie wie gewohnt zu viel. Es ist natürlich genau das Gegenteil der Fall. Schauen Sie sich die Tabelle 4 auf Seite 18 und besonders das Balkendiagramm auf Seite 20 an.
https://www.epicentro.iss.it/coronavirus/bollettino/Bollettino-sorveglia...

Ritratto di Bernd Zagler
Bernd Zagler 7 Gennaio, 2022 - 09:15

Neu für eine Impfpflicht ist es, dass diese bei Covid19 eigentlich den Eigenschutz und weniger den gesellschaftlichen Fremdschutz der Personen betrifft…der Staat verpflichtet den Bürger 50+ seine eigene Gesundheit mit der Impfung zu schützen.

Ritratto di Frei Heit
Frei Heit 7 Gennaio, 2022 - 10:00

Lieber Bernd Zagler,
kann man nicht dem Argument den Vorrang geben, dass man durch die Impfpflicht der 50+ vor allem zu verhindern versucht, dass die Normalstationen der Krankenhäuser überfüllt werden, und damit die Normalleitungen des Krankenhauses für den Bürger nicht mehr gewährleistet sind; zudem verhindern möchte, dass durch die zeitgleiche Infektion vieler Bürger das öffentliche und wirtschaftliche Leben von alleine zum Stillstand kommt?
Ich habe bisher diese Argumentation vordergründig als Grundlage einer Impfpflicht gelesen, welche mehr den „gesellschaftlichen Fremdschutz“ als den Eigenschutz betont.

Ritratto di Frei Heit
Frei Heit 7 Gennaio, 2022 - 10:01

errata corrige: NormalleiStungen...
PG

Ritratto di Florian Hinteregger
Florian Hinteregger 7 Gennaio, 2022 - 12:45

Wieder ein neues Pseudonym Herr Gasser. Wieso wurde ihr Profil eigentlich gesperrt?

Ritratto di Bernd Zagler
Bernd Zagler 7 Gennaio, 2022 - 19:54

Lieber FREI HEIT alias Peter (Gasser), richtig ?

nun ich bleibe bei meiner Impfempfehlung bei 40+ (unter 40 mit Risikofaktoren) und ich denke auch, dass die bereits hohen Infektionszahlen noch weiter nach oben klettern werden (Weihnachten und Silvester bekommen wir erst noch zu spüren). Leider steigt auch die Krankenhausbelegung.

Die Impfpflicht kommt recht spät, um noch in diesem Winter das Pandemiegeschehen zu beeinflussen. Eine Impfpflicht 60+ wäre schon längst fällig gewesen.

Bisher war die eigene Gesundheit eine Privatangelegenheit.

Ritratto di Pe ter 2
Pe ter 2 12 Gennaio, 2022 - 16:43

Dieser Kommentar wurde entfernt.

- Salto-Community-Management

Ritratto di Stefan S
Stefan S 7 Gennaio, 2022 - 10:16

In D geht die Debatte zur Impfpflicht gerade in die gleiche Richtung, es verdichtet sich mehr und mehr auf eine Impfplicht 50 bis 60+, zum einen weil, wie schon von Herr Zagler erwähnt, es "nur" noch um Eigenschutz geht und zum anderen weil die aktuellen Impfstoffe Ihre Wirksamkeit nach 3-4 Monaten verlieren. Was einem am meisten Hoffnung in diesen Tagen macht ist der sich andeutende mildere Verlauf der Omikron Variante.
Eine allgemeine Impfpflicht ist somit praktisch schon vom Tisch insbesondere weil es produktiv und logistisch gesehen gar nicht umsetzbar ist.

Ritratto di Felix Frei
Felix Frei 7 Gennaio, 2022 - 18:49

Wenn die Impfstoffe ihre Wirkung so schnell verlieren, macht auch eine Impfpflicht 50+ keinen Sinn da das Impfen dann ja obsolet wäre. Zudem soll die Omicron Variante ohnehin keine nennenswerte Zahl an schweren Verläufen und somit an Spitalsaufenthalten erzeugen, sodass auch diese Argument nicht stichhaltig ist. Außerdem gibt es eine große Zahl an Pesonen 50+ die genesen sind und auch deshalb, und mit der Omicron Variante im Speziellen keine Gefahr für Spitalsaufenthalte bilden und die ggf. lieber durch Testen zum grünen Pass kommen wollen. Davon werden auch ständig mehr. Also alles keine Argumente für eine Impfpflicht. Stattdessen gewährt man Getesteten und Geboosterten Narrenfreiheit und lässt sie munter, da nicht verpflichtend getestet, das Virus in der Gesellschaft verbreiten, wie man an den vielen clustern sehen kann, sei es im Spital, beim Theater, bei diversen Reisegruppen, im Sport usw. Dafür werden Ungeimpfte, in der Regel aber brav Getestete von allen Bereichen ausgeschlossen um sie zu einer Impfung zu zwingen , die sooo gut wirkt, dass wie gesagt überall Infiziertencluster auftreten. Die Ausrede des Schutzes vor schwerem Verlauf zieht angesichts der milden Omicron Variante wie gesagt auch nicht mehr. Wenn es nämlich angeblich darum geht die Spitäler vor den Alten zu entlasten, dann sollen auch andere Gruppen verpflichtet werden. Wie wäre es z.B. die Fettleibigen über einem bestimmten BMI vom gesellschaftlichen Leben auszuschließen, bis sie nicht abgenommen haben. Die gesundheitlichen Folgen von Fettleibigkeit manifestieren sich nicht nur in der explosionsartig ansteigenden Zahl von Diabetikern, sondern zeigen sich in vielen anderen behandlungsbedürftigen Krankheiten.
Aber man muss halt irgendwelche erratische Handlungen setzen um zu demonstrieren dass man etwas tut. Dabei geht man auf die Alten los, die das ganze Leben lang für die Gesellschaft gearbeitet haben, bedroht sie mit Strafen und Nötigung und ist sich nicht zu schade scheinheilig das Argument zu bringen, dass man es ja nur gut mit ihnen meint. Eine Gesellschaft zum Vergessen. Aber solange die Massenhysterie bzw. -hypnose regiert, ziehen ohnehin keine logisch nachvollziehbaren Argumente. Das ist aus der Geschichte bekannt.

Ritratto di Stefan S
Stefan S 8 Gennaio, 2022 - 10:27

"Wenn die Impfstoffe ihre Wirkung so schnell verlieren, macht auch eine Impfpflicht 50+ keinen Sinn da das Impfen dann ja obsolet wäre"
Es gibt zwar noch keine belastbaren Zahlen aber Sie sind bereits schon im Besitz der Sinnhaftigkeit.
"soll die Omicron Variante ohnehin keine nennenswerte Zahl an schweren Verläufen" hier das Gleiche, keine belastbaren Zahlen zur Verfügung, derzeit geht man von ca. 30% weniger aus
Ansonsten ist Ihr Kommentar recht wirr und ich kann nicht erkennen worauf Sie hinaus wollen.
Hier ein aktueller Beitrag welcher die aktuelle Sitaution beschreibt
https://www.zeit.de/wissen/2022-01/omikron-welle-zahlen-weltweit
Eine Erkenntnis daraus ist
"3. Wegen der schieren Masse an gleichzeitig Infizierten kann es dennoch zu einer Überlastung des Gesundheitswesens kommen, vor allem bei Ländern mit wenigen geimpften und genesenen Menschen. "

Thema Impfpflicht, ich gehöre nicht zu den Befürwortern dieser Maßnahme weil ich hier ein Versäumnis der Politik sehe, welche sich insgesamt ehrlicher und insbesondere transparenter machen muss.
Wenn aber wissenschaftlich belegt werden kann das eine entsprechende Impfquote großen Schaden abwenden kann und diese Impfquote dann mit einer Impfpflicht realisierbar ist, dann soll es so sein. Es hilft nicht mit dem Finger auf den vermeintlich Schuldigen zu zeigen und gleichzeitig einen neuen Fehler zu begehen.

Ritratto di Felix Frei
Felix Frei 12 Gennaio, 2022 - 20:02

Ja wenn die Hersteller selbst nicht an die Wirksamkeit der derzeit vorhandenen Impfstoffe glauben, dann sollen wir das tun?
Bombe von Pfizerchef Albert Bourla:

Zwei Dosen wirken kaum, wenn überhaupt, der Booster wirkt mäßig. ABER: Wir arbeiten an einer neuen Version!
Allerdings werden im Herbst, wenn wir drei Zwangsimpfungen mit Pfizers neuem Stoff intus haben, andere Mutanten unterwegs sein.
Die rasche Mutation ist übrigens der Grund, warum in der Vergangenheit nie ein Impfstoff gegen Coronaviren zugelassen wurde.

https://www.youtube.com/watch?v=G_JdXyqfNBQ&t=16s

Vor diesem Hintergrund an eine Impfpflicht zu denken hat etwas komisch-tragisches an sich. Jedenfalls nichts logisch begründbares.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 12 Gennaio, 2022 - 20:32

Zitat aus dem Video: „Wir wissen, dass die beiden Dosen des Impfstoffs, wenn überhaupt, nur einen sehr begrenzten Schutz bieten, die 3 Dosen mit einer Auffrischimpfung bieten einen angemessenen Schutz vor Krankenhausaufenthalten und Todesfällen“:
Wiederholung:
„bieten einen angemessenen Schutz vor Krankenhausaufenthalten und Todesfällen“.
.

Ritratto di Felix Frei
Felix Frei 13 Gennaio, 2022 - 08:22

„bieten einen angemessenen Schutz vor Krankenhausaufenthalten und Todesfällen“.

Naja hat es das nicht auch ursprünglich von den ersten beiden Dosen geheißen? Und gilt für die 3. Dosis bald auch dasselbe wie für die ersten beiden Dosen (nur begrenzten Schutz, WENN ÜBERHAUPT ?)
Schon sehr schwaches Argument für eine Impfpflicht! Zumal wir im Herbst wie gesagt wieder vor derselben Situation stehen.
Aber da gibt es auch ein Statement von der EMA die vor ständigem Boostern warnt:
Wiederholte Booster-Impfungen alle vier Monate könnten das Immunsystem schwächen und die Menschen ermüden. Gemäß eigenen Aussagen will die EMA weiterhin die neuesten Daten über die Wirksamkeit von Impfstoffen gegen Covid-19 beobachten, einschließlich der Omikron-Variante. „Obwohl Omikron anscheinend infektiöser ist als andere Varianten, zeigen Studien aus Südafrika, dem Vereinigten Königreich und einigen EU-Ländern ein geringeres Risiko, nach einer Infektion mit Omikron ins Krankenhaus eingeliefert zu werden; auf der Grundlage dieser Studien wird das Risiko derzeit auf ein Drittel bis die Hälfte des Risikos bei der Delta-Variante geschätzt“, schreibt die Regulierungsbehörde. Die Ergebnisse der Studien zeigten zudem, „dass die Wirksamkeit des Impfstoffs gegen symptomatische Erkrankungen bei Omikron geringer ist als bei anderen Varianten und im Laufe der Zeit abnimmt“.
„Wir müssen darüber nachdenken, wie wir von der aktuellen Pandemie zu einer endemischen Situation übergehen können.“

Auch vor diesem Hintergrund muss eine Impfpflicht einführen zu wollen als problematisch bezeichnet werden. Wer will schon sein Immunsystem schwächen lassen und dadurch erst recht anfällig für Infektionen werden (Pandemie der Geimpften).

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 13 Gennaio, 2022 - 09:29

Zitat: „Naja hat es das nicht auch ursprünglich von den ersten beiden Dosen geheißen?“
Selbstverständlich, damals und in Bezug auf den Urstamm, auf Alpha und Beta war das auch korrekt. Seit Juli/August 2020 weiß man aber bereits, dass es für die nachfolgenden Stämme Delta und Omikron die Dritte Dosis für eine solide Grundimpfung braucht. Wie gut die entwickelten Impfstoffe sind, zeigt sich gerade dadurch, dass diese auch für nachfolgende Virusvarianten gut wirksam sind. Das Zeitgeschehen ist dynamisch, die Zeit schreitet vom Gestern übers Heute ins Morgen - dies ist in der Diskussion zu beachten, Aussagen sind zeitbezogen zuzuordnen, so meine Sicht dazu.
.
Zitat: „Wer will schon sein Immunsystem schwächen lassen...“: dass eine Impfung das Immunsystem schwächen würde, gehört nach derzeitigem Wissensstand der Medizin ins Reich der Fabeln und Esoterik.

Ritratto di Stefan S
Stefan S 13 Gennaio, 2022 - 10:34

Omikron und Booster Impfung passen bzw. laufen relativ gut zusammen, die Wirksamkeit, insbesondere beim Krankheitsverlauf ist eindeutig nachgewiesen und wird uns in den nächsten Wochen sehr helfen. Das einzige was mich sehr nachdenklich stimmt ist das derzeitige zum Teil schlecht begleitete Impfen in die Omikron Welle hinein. Habe da jetzt 2 Fälle aus meinem unmittelbaren Umfeld, im ersten Fall ist ein 60 Jähriger aktiver Triathlet von einer Geschäftsreise aus GB zurück gekehrt, hatte sich unbemerkt mit Omrikon infiziert und unmittelbar danach seine Boosterimpfung erhalten. Heftige Sympthome über 2 Wochen und im Moment entwickelt sich das Richtung Longcovid. Der 2 Fall ist schon sehr dramatisch weil er mich teilweise auch direkt betrifft. Ein 50 Jähriger hat kurz vor Weihnachten seine Erstimpfung erhalten und war aber bereits ebenfalls unbemerkt mit Omikron infiziert. Musste nach Weihnachten ins Krankenhaus und wurde nach 2 weiteren Tagen ins künstliche Koma versetzt. Überlebenschance 30:70.
Vielleicht kann Herr Zagler das fachlich bewerten wie eine gleichzeitige Impfung und Infektion sich auf das Immunsystem auswirkt.

Ritratto di Bernd Zagler
Bernd Zagler 13 Gennaio, 2022 - 14:25

@Stefan S: vielen Dank für die Frage...die Antwort wäre wohl ein Buch wert :-) Ich versuche mich kurz zu fassen: Die Infektion wie auch die Impfung stellen für den Körper einen Reiz dar, welche dann zu einer immunologischen Gegenregulation führen. Diese kann bei verschiedenen Menschen ganz unterschiedlich ausfallen. Manchmal sind es auch nur Feinheiten, welche vielleicht zu gestörten Gegenregulation führen. Leider wird das überhaupt nicht berücksichtigt und alle Menschen werden über einen Kamm geschoren: allein das Immunsystem eines 12 jährigen ist ein ganz anderes im Vgl. zu einem 90 jährigen mit vielen Begleiterkrankungen. Dabei berufe ich mich auf das Gebiet der Psychoneuroimmunologie: z.B. hat ein Mensch mit einem länger anhaltenden Stress durch Scheidung, Mobbing, Hausbau, Pflege, kleine Kinder, Übertraining, Angststörung u.a. schlechtere Karten bei Kontakt mit einer höheren Viruslast.
Auch die Impfung stellt einen Stress für das Immunsystem dar, es gibt ja genug Menschen, die sich für ein paar Tage danach geschwächt fühlen (was eine normale Impfreaktion ist, bei länger anhaltenden Beschwerden sollte man sich an den behandelnden Arzt wenden)...in dieser Phase wäre es wohl besser sich nicht unbedingt zu infizieren. Auch sollte die Impfung bei guter Gesundheit erfolgen: unmittelbar nach Operationen oder bei akuten gesundheitlichen Probleme sollte für mich zunächst die Genesung derselbigen abgewartet werden!
Leider wird zu selten erwähnt, das geimpfte Menschen eben in diesen Tagen sich schonen sollten (speziell Triathleten haben ein Risiko für Übertraining mit begleitender Immunschwäche und es gibt leider genug Sportler, die schon vor Covid19 mit Infektionsymptomen dann mit Aspirin trainieren gegangen sind). Ich kenne aber genug, die sogar am gleichen Tag der Impfung Sport betreiben (ein Patient von mir hat sogar eine Bergtour mit Übernachtung von 1000 Höhenmetern unternommen. Angeblich hätte der Impfarzt gesagt, er könne alles unternehmen...nun nach der Tour & auf der Berghütte ist es ihm nicht so gut gegangen, glücklicherweise hat er sich erholt).
Insofern bleibe ich bei der Impfempfehlung für die Risikogruppen.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 13 Gennaio, 2022 - 15:01

Es ist immer alles komplexer und detaillierter different, als es auf den ersten Blich scheint.
Danke für diese facettenreiche Sicht auf die Impfung, und wichtige Aspekte, die man leicht unberücksichtigt lässt.

Ritratto di Stefan S
Stefan S 14 Gennaio, 2022 - 09:51

Vielen lieben Dank Herr Zagler. Wertvolle Hinweise welche helfen die Situation für mich und mein Umfeld besser einzuschätzen.
In D hat die Stiko gestern die Booster Impfung für die 12-17 Jährigen empfohlen was ich im Zusammenhang mit der stark ausbreitetenden Omikron Variante doch für sehr bedenklich halte. Bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung des Presentunterrichts sehe ich hier eher einen Nachteil für die Jungenlichen.
Auf der anderen Seite hat der Stiko Vorsitzende wie auch die Vorsitzende des Ehtikrats sich gegen eine allgemeine Impfpflicht ausgesprochen. Da die Chance besteht bzw. es anzeichen gibt das wir durch Omikron in die endemische Phase gelangen kann man nun hoffen das auch eine allgemeine Impflicht dadurch obsolet wird.
"Insofern bleibe ich bei der Impfempfehlung für die Risikogruppen." Da kann ich nur zustimmen insbesondere weil sich ja immer mehr abzeichnet das die Ansteckungsgefahr durch die Impfung immer weniger reduziert wird. So richtig belastbare Zahlen gibt es im Moment auch nicht dazu.

Ritratto di Bernd Zagler
Bernd Zagler 14 Gennaio, 2022 - 10:50

Da teile ich Ihre Einschätzung. Speziell bei der Boosterimpfung und den cross over Impfungen (Von Vaxzervia auf Comirnaty/Moderna) wissen wir auch nicht so recht, was das mit unserem Immunsystem (speziell auch bei Kindern und Jugendlichen) langfristig ausmacht. Mit dem Gedanken, sich in Endlosschleifen alle 4-6 Monaten impfen lassen müssen, kann ich mich nicht recht anfreunden. Auch jene, dies sich im April/Mai 2021 fleißig geimpft habe, um dann ihren Impfschutz für die Sommermonate (wo die Pandemie saisonal wieder abgeflaut ist) aufzubauen, um dann im Herbst wieder ungeschützt zu sein, werden sich auch ihren Teil denken.
Nach meiner Einsicht (im Unterschied zu anderen) ist es den Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zuzumuten, Omikron zu überstehen und dadurch eine robuste und langanhaltenden Immunität aufzubauen. Die Immunität bei Infektion läuft eben auch auf Schleimhautebene ab und nicht nur systemisch wie bei der aktuellen Impfung. Zum Glück unterliegt auch unser Immunsystem wie das Virus im Unterschied zur Impfung (welche nach 1,5 Jh. immer die gleiche geblieben ist und mit der Mutationsfreudigkeit von SarsCov2 nicht mithalten kann) der Selektion. Klarerweise müssen wachsam die Daten der Spitäler bzgl. Kindereinweisungen durch Covid19 überwacht werden: bei einer deutlichen Zunahme der pädiatrischen Hospitalisierungsrate ändere ich dann auch sofort meine Meinung.
Das Greenpass-projekt sehe ich eigentlich als gescheitert, wie die Zahlen in Italien oder auch in anderen Impfländern zeigen. Die Impfung schützt weiterhin vor Hospitalisierung und schweren Verläufen, und ist somit speziell für die Risikobevölkerung empfehlenswert.

Ritratto di Nick Nomen
Nick Nomen 14 Gennaio, 2022 - 12:39

Sehr geehrter Herr Zagler

Ich verfolge Ihre Kommentare hier schon eine Weile und finde sie immer sehr interessant und differenziert. Was mich in letzter Zeit vom gemäßigten Impfbeführworter mehr und mehr zum Impf-Skeptiker macht, sind vermehrt Beiträge von emittierten Professoren, sie ihre Sorge über die derzeit verwendeten, bedingt zugelassenen Vakzine auf Vektor und insbesondere mRNA-Basis aufzeigen. Einerseits wurde mir Ende Dezember das neueste "Bhakdi-Video" zugespielt, welchem ich aufgrund seines schlechten Rufes in Wissenschaftskreisen keinen Glauben schenken wollte, dessen Aussagen mich als Laien jedoch zumindest verunsicherten bzw. besorgten. Im Grunde sagt er ja das gleiche, wie schon seit ca. 1,5 Jahren. Seine Behauptungen wurden und werden von verschiedenen Stellen immer wieder widerlegt, auch wenn mir ehrlich gesagt die Begründungen und Gegendarstellungen diverser Faktenchecker oft unzureichend und vielfach ad personam erscheinen. Ich habe mir selbst einen Gefallen getan und nicht weiter über die Aussagen des Herrn nachgedacht, um mich selbst nicht zu verunsichern.

Nun bin ich jedoch vor einigen Tagen auf die Stellungnahmen der beiden ehemaligen Innsbrucker Professoren Schönitzer und Glossmann aufmerksam geworden, die ihrerseits auch (sich zum Teil mit den Aussagen des oben erwähnten Herren überschneidende) Bedenken formulieren und welche sie offiziell dem Österreichen Parlament übermittelt hatten.
Insbesondere findet man deren Stellungnahmen unter:
https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXVII/SN/SN_94076/index.shtml
https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXVII/SN/SN_117856/index.shtml
https://www.parlament.gv.at/PtWeb/api/s3serv/file/7161af38-22b2-48d3-abb...

Insbesondere finde ich auch die drei Schreiben von Prof. Glossmann an die Medizinische Universität Innsbruck als lesenswert:
https://respekt.plus/2021/10/01/schreiben-an-die-medizinische-universita...
https://respekt.plus/2021/10/04/schreiben-an-die-med-uni-innsbruck-teil-2/
https://respekt.plus/2021/10/08/schreiben-an-die-med-uni-innsbruck-teil-3/

Da ich als Laie die Stellungnahmen wissenschaftlich nicht selbst bewerten kann, möchte ich Sie höflichst bitte Ihre Gedanken dazu zu schildern. Ich kann selbst leider nicht einschätzen ob es sich hier um wirklich ernst zu nehmende Bedenken handelt oder nicht. Was mich aber zum Nachdenken bringt: Die beiden Professoren sind sich der Brisanz und der möglichen Konsequenzen (die geringste wäre hier wohl die wissenschaftliche Bloßstellung durch die Ärztkollegschaft) ja sicherlich bewusst. Sie scheinen von ihrer Aussage jedoch zu 100% überzeugt. Zumindest denke ich, dass sie beim geringsten Zweifel an ihren Behauptungen, von einer öffentlichen Gegendarstellung zum wissenschaftlichen Konsens absehen würden. Dies aber nur meine Einschätzung.

PS: Bevor ich hier von den Forenmitgliedern zerrissen werde: Mir ist der schlechte Ruf von Herrn Bhakdi bewusst und ich sehe mir seine Aussagen auch mit dementsprechender Vorsicht an. Dennoch sehe ich sie mir an und versuche sie im Rahmen meiner Möglichkeiten einzuordnen und zu bewerten. Insbesondere stört es mich, wenn seine Ausführungen von den allermeisten "seriösen" Gegendarstellern mit dem Argument des Antisemitismus entkräftet werden. Mir ist schleierhaft, wie man diesen Herren ob seines "living hell"-Sagers tatsächlich in der breiten Medienlandschaft zum Antisemiten degradieren kann. Wenn ich mir diese Aussage im originalen Wortlaut anhöre, kann ich persönlich keine antisemitische Strömung erkennen. Sollte ich mich hier jedoch irren, lasse ich mich gerne eines Besseren belehren. Andererseits bzw. dennoch möchte ich bitten hier sachlich auf seine Aussagen und nicht seine Person einzugehen.

Nick

Ritratto di Bernd Zagler
Bernd Zagler 14 Gennaio, 2022 - 16:11

@ Nick Nomen: ich sehe mich als einfachen Arzt und Bürger, der sich halt Gedanken über die letzten 2 Jahre macht. Dabei bin kein Professor, kein Experte, kein Virologe, kein Epidemiologe! Persönlich sehe ich die Wahrheit in der Mitte und vermisse eben diesen direkten wissenschaftlichen Disput (der sich in die sozialen Foren verlagert hat) zwischen den Experten mit unterschiedlichen Meinungen. Leider ist dieser meiner Meinung nach nie wirklich zustande gekommen und so erlebe ich den "Mainstream" und die alternativen Sozialkanäle immer mehr als auseinanderdriftende Paralleluniversen. So findet sich sogar auch ein Prof. Sönnichsen auf einer Presskonferenz mit Abgeordneten Kickl bzw. auf dem alternativen Sender AUF1 wieder. Es wird Zeit, sich wieder zuzuhören und sich nicht hinter Dogmen (welche in der Wissenschaft nichts verloren haben) zu verbarrikadieren, zu schauen, was wir die letzten Jahre über die Pandemie und uns als Gesellschaft gelernt haben. Im Wettstreit der Ideen gibt es immer verschiedene Sieger, dabei lebe ich in meiner Welt, wo vielleicht jeder ein bisschen recht haben kann....

Ritratto di Felix Frei
Felix Frei 14 Gennaio, 2022 - 17:57

Eine Gruppe von deutschen Wissenschaftlern hat sich in einem Schreiben an die Bundesregierung gewandt um darin Aspekte aus medizinischer, rechtlicher und gesellschaftlicher Sicht bzgl. einer Impfpflicht in den Raum zu stellen. Die Argumente sind interessant und ergebnisoffen formuliert. Dabei wird klar dass noch längst nicht alle Aspekte, v.a. medizinische und rechtliche, klar sind, die zu einer Impfpflicht erforderlich sind. Das gilt auch für eine gruppenspezifische Impfpflicht. Verstehe nicht wie Italien da einen solchen Schnellschuss machen musste, der ja geradezu für Klagen prädestiniert ist. Man denke nur an die finanzielle Haftung für evtl. Impfschäden bei einer vom Staat aufgenötigten Pflichtimpfung, wobei ggf. der eigentliche Schaden oft irreversibel eh der Einzelne tragen muss und auch durch eine Entschädigung keine wirkliche Wiedergutmachung erfolgt, uvm.

https://7argumente.de/

Ritratto di Nick Nomen
Nick Nomen 14 Gennaio, 2022 - 20:29

@Bernd Zagler: Sie sprechen mir aus der Seele! Danke für die obige Formulierung! Besser kann man die derzeitige Situation nicht beschreiben. Gerade die von Ihnen erwähnte Auftritt von Prof. Sönnichsen (oder auch Dr. Haditsch), die sich mit AUF1 eines für meine Geschmack doch sehr alternativen Mediums bedienen (müssen!?!), ist für mich überraschend bzw. bedenklich. Auffallend ist tatsächlich, wie sie auch schreiben, dass es, zumindest meiner Wahrnehmung nach, noch nie einen öffentlich geführten Diskurs zwischen wissenschaftlichem Konsens und den sogenannten unseriösen (ehemals angesehenen, jetzt eben nicht mehr) Verschwörungsprofessoren und -doktoren gab.

PS: Mir ist Ihr sokratisches Bekenntnis zur eigenen Unwissenheit allemal lieber, als ein uninformierter Hausarzt, der sich anmaßt Patienten über mRNA-Impfungen zu informieren und davon zu überzeugen, selbst jedoch nicht viel mehr Argumente als "wird schon passen...", "man muss der Wissenschaft eben vertrauen...", "früher hat es ja auch schon die Pockenimpfpflicht gegeben" oder "sonst fragt man ja auch nicht was drin ist..." zu bieten hat.

Nick

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 15 Gennaio, 2022 - 09:47

Lieber Bernd,
wieder einmal teile ich Deine Worte. Nur gegenseitiges Zuhören, gegenseitiges Verständnis, auch Empathie, und der offene und ehrliche Diskurs auf dem Boden empirischer (gelebter) Wirklichkeit bringt uns insgesamt und nicht nur in der gegenständlichen Sache weiter.
In meinem Bekanntenkreis gibt es nicht nur Impfskeptiker, durchaus auch Impfverweigerer, und trotzdem gelingt ein fruchtbarer und respektvoller Dialog abseits jeder Missionierungsabsicht und Urteilsbildung.
Man kann offen und frei argumentativ diskutieren, und jeder Diskurs ist fruchtbar, solange er auf dem Boden der Tatsachen, auf Grundlage der aktuellen Fakten und auf Augenhöhe geführt wird. Wer ist nicht „impfskeptisch“? Ich überlege kritisch die Einnahme jeder einzelnen Schmerztablette, jeder Spritze, nicht nur die der aktuellen Impfung.

Auch kann jemand meiner Ansicht nach ohne Weiteres die Meinung faktenfremder Argumentation vertreten, wenn ihm Esoterik und Glaube näher und wichtig sind, auch daraus können sich fruchtbringende und interessante Diskussionen ergeben.
Schwierig wird es aber, wenn falsche Tatsachen (fakes) ins Spiel kommen, und diese vehement als „Wahrheit“ missioniert werden, wenn der Diskurs mangels Sach-Argumenten ad personam geführt und der andere als „Dummkopf“, „folgsames Schaf“ oder „erlösungsbedürftig“ betitelt, bzw. als „Aussätziger“ bezeichnet wird; wenn statt belegbaren Argumenten und geltender Faktenlage als Gegenpol (ideologische) Behauptungen und „Glaubenssätze“ ins Feld geführt werden, wenn gar der Anspruch auf „Wahrheiten“ ins Spiel kommt. Wenn Wissenschaft hier und Esoterik & Glaube dort auf dieselbe Stufe gestellt werden, wo sich beide doch im Wesen unterscheiden. Wenn statt Augenhöhe Überhöhung praktiziert wird.
Wenn der eine vom Berg und der andere vom Meer spricht gelingt dies, solange der eine den anderen nicht überzeugen möchte, dass der Berg besser sei als das Meer, und das Meer Wahrheit und der Berg nur Lüge.

Die Bibel und Goethe, vergessen wir nicht ganz auf diese beiden, die eine mit einem Gleichnis („Wolf im Schafspelz“), der andere mit einer kritischen Sentenz: „Sage mir, mit wem du umgehst, so sage ich dir, wer du bist“.

Hier möchte ich als Schlusssatz eben Deinen anfügen: „Im Wettstreit der Ideen gibt es immer verschiedene Sieger, dabei lebe ich in meiner Welt, wo vielleicht jeder ein bisschen recht haben kann....“

(ps: dank‘ Dir an dieser Stelle Deiner Empathie (auch anderen), an vorderer Stelle war dies verhindert)

Ritratto di Bernd Zagler
Bernd Zagler 15 Gennaio, 2022 - 15:42

Prof. Glossmann hat mir in Innsbruck die Pharmakologie beigebracht...ist sicher in der Zwischenzeit kein "Aluhutträger" geworden.

Ritratto di Bernd Zagler
Bernd Zagler 14 Gennaio, 2022 - 13:57

... erwähnenswert ist es, dass die Hospitalisierung v.a. Altersgruppe 0-3 LJ betrifft (20/100.000), was ganz klar aus den Daten des ISS hervorgeht. Hier ist die Impfung noch gar nicht zugelassen...

https://www.iss.it/documents/20126/0/csAggiornamento+EPI+e+valutazione+d...

Ritratto di Bernd Zagler
Bernd Zagler 14 Gennaio, 2022 - 17:58

…bei Hospitalisierung von Kindern…

Ritratto di Nick Nomen
Nick Nomen 14 Gennaio, 2022 - 21:09

Danke für die Information zu den Hospitalisierungen von U3-Kinder. Diese Problematik kannte ich bis dato nicht und ist für mich jedenfalls bedenklich.
Etwas verstehe ich an den Diagramme noch nicht ganz. Bitte entschuldigen Sie mein Unvermögen. Vielleicht eine dumme Frage, ich möchte sie aber trotzdem stellen: Beziehen sich die 20/100.000 auf die gesamte Population der 0-3 jährigen, oder aber nur auf die infizierten 0-3 jährigen. Nicht dass sich damit an der relativen Aussage etwas ändern würde, die absolute Aussage könnte jedoch bei reinem Bezug auf die infizierte Gruppe der 0-3 jährigen relativiert werden.
Wenn also die gesamte Population zwischen 0-3 als Bezugsgröße genommen würde, bedeutete dies (falls nicht verrechnet):
- von den ca. 500 Infizierten 0-5-jährigen pro 100.000 (Tabelle Seite 10) käme es bei 20 0-3-jährigen pro 100.000 (Tabelle Siete 11) zu einem notwendigen Krankenhausaufenthalt
- dies entsprächen ca. 4%. Das hieße von 100 Infizierten Kindern unter 5, benötigen ca. 4 0-3-jährige Kinder einen Krankenhausaufenthalt
- das wäre ziemlich viel.
Wenn aber nur die infizierte Population zwischen 0-3 als Bezugsgröße genommen würde, bedeutete dies (falls nicht verrechnet):
- von den ca. 500 Infizierten 0-5-jährigen pro 100.000 (Tabelle Seite 10) käme es bei 0,1 0-3-jährigen pro 100.000 (20/100.000 * 500) zu einem notwendigen Krankenhausaufenthalt
- dies entsprächen ca. 0,2%o. Das hieße von 100 Infizierten Kindern unter 5, benötigen ca. 0,02 0-3-jährige Kinder einen Krankenhausaufenthalt
- das wäre.... nicht so schlimm wie oben.

Die Anmerkung "...includono anche dati diagnosticati con solo antigenico" würde nach meine Verständnis eher auf zweiteres hindeuten!?

Ich bin weder Mathematiker, noch Statistiker und lasse mir gerne sagen, dass ich dies alles falsch verstanden habe und mich eines Besseren belehren. Bitte keine Anfeindungen, einfach schreiben und korrigieren.
PS: mir ist klar, dass selbst wenn ich die Zusammenhänge richtig deute, die Zahlen nicht genau stimmen, da in Tabelle auf Seite 10 nur 0-5-jährige, in Tabelle auf Seite 11 jedoch detaillierte aufgeschlüsselt wird. Es soll hier aber nur um Größenordnungen gehen.

Nick

Ritratto di Dr. Trollig
Dr. Trollig 15 Gennaio, 2022 - 08:51

Ab Seite 13 "Focus età scolare" aus dem einige Tabellen der Powerpointpräsentation des ISS, welche Bernd Zagler gepostet hat, entnommen wurden, wobei mir sich nun die Frage stellt, wie Covid19 Hospitalisierungen gezählt werden, also z.B. ein Kind mit einer Blinddarmentzündung kommt ins Krankenhaus, wird dort positiv auf Covid19 getestet und wird also als Covid19 hospitalisiert gezählt?
https://www.epicentro.iss.it/coronavirus/bollettino/Bollettino-sorveglia...
Noch ein Link für Mathematiker, wie RT in Italien berechnet wird. [Infatti, durante epidemie controllate (come quella di COVID-19) l’ipotesi di crescita esponenziale è falsa]
https://www.epicentro.iss.it/coronavirus/open-data/rt.pdf

Ritratto di Martin Koellensperger
Martin Koellensperger 15 Gennaio, 2022 - 09:33

Bisher wurde jeder hospitalisierte Patient mit positivem Abstrich als Covid-Patient gezählt.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 15 Gennaio, 2022 - 09:56

Was ja folgerichtig ist, das sehe ich wie Sie. Man kann den coronapositiven Patienten ja nicht unter die anderen legen und ohne Schutzausrüstung behandeln. Also kommt er auf die Covid-Station.
Und darum geht es ja: zu zählen, dass dies Covidstationen mit zunehmender Bettenbelegung nicht das Krankenhaus fluten und lahmlegen.
Es geht also nicht primär um den einzelnen Corona-Infizierten oder Corona-Kranken, es geht *offensichtlich* um die Bettenbelegung und das Aufrechterhalten des Gesundheitsdienstes.

Ritratto di Martin Koellensperger
Martin Koellensperger 15 Gennaio, 2022 - 11:23

Ich sehe das nicht wie Sie als folgerichtig. Ein verletzter Skifahrer würde so oder so sein Bett belegen. Ganz egal ob Test positiv oder nicht.
So wird, seit Anbeginn, die Auswirkung von Corona aufs Krankenhaus künstlich aufgebauscht.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 15 Gennaio, 2022 - 12:15

Ein verletzter Skifahrer, der mit Corona infiziert ist, wird „folgerichtig“ auf die Corona-Station gelegt, dem stimmen Sie doch zu. Dass die Coronastation einen höheren Aufwand bedeutet, als die Normalstation und damit mehr Ressourcen bindet, ist wohl auch folgerichtig?
Und gezählt werden alles Intensivbetten und alle Normalbetten, wenn es um die Auslastung/Überlastung eines Krankenhauses geht: das wird doch nicht allein an den Betten mit Coronainfizierten gemessen.
Verzerrt wird die Statistik auch dadurch, dass viele, die eigentlich wegen einer Krankheit, eines Unfalles oder einer Operation ins Krankenhaus müssten, gar nicht hingehen oder hinkommen - eigentlich ist die Situation also viel schlimmer, als es die Zahlen zeigen.

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 15 Gennaio, 2022 - 14:07

Die Frage ist, ob jemand mit oder wegen covid im Spital ist, was nicht dasselbe ist. Darauf sollte man sich einigen können.

Ritratto di Martin Koellensperger
Martin Koellensperger 15 Gennaio, 2022 - 15:07

Dann wären auf einmal 1/3 weniger Patienten in der Statistik...

Ritratto di Bernd Zagler
Bernd Zagler 15 Gennaio, 2022 - 15:36

Lieber Martin, lieber Peter & andere Kommentatoren: "vielleicht hat jeder ein bißchen recht": um Cluster im Krankenhaus zu vermeiden, ist das Screening von Patienten bei Aufnahme sinnvoll. Trotzdem braucht es unbedingt "saubere Daten" bzgl. der Notwendigkeit der Hospitalisierung von SarsCov2 infizierten Patienten. Prof. Bassetti gibt 34% der positiven Patienten an, welche aber wegen einer anderen Pathologie im Krankenhaus sind. Eine erhebliche Verzerrung der Zahlen!
https://www.quotidiano.net/cronaca/morti-covid-italia-bassetti-1.7237232
Die ärztliche Diagnose einer SarsCov2 Erkrankung ist die Kombination aus Klinik und positivem Test. Wobei erstere bei mir mehr gewichtet wird als die zweite: ein erhöhtes Cholesterin macht doch noch keinen Herzinfarkt!
Bzgl. der Pädiatrie kann ich keine absoluten Zahlen liefern, zudem weiß ich nicht, ob auch das Long Covid (wohl nicht für die Altersgruppe 0-3) bzw. auch das PIMS numerisch in die Hospitalisierungsrate einfließen.
Eine weitere wichtige, aber nicht unerhebliche Frage lautet: wie oft werden eigentlich Genesene wegen SarsCov2 hospitalisiert? Warum gibt es da keine Daten? Ich habe es stets kritisiert, dass die Genesung bzgl. der Immunisierung stiefmütterlich betreut wird und wurde. Dies spiegelt sich auch im Greenpass wieder. Sollten keine Genesenen oder nur ein sehr geringer Prozentsatz von Ihnen eine stationär Behandlung durch Reinfektion brauchen, so würde dies wohl auch politische Konsequenzen einfordern. Im bunten Haufen der "no Vax" gibt es unter anderem auch Genesene, z.T. mit hohen Antikörper, welche keine Sinn bzgl einer Impfung sehen. Daten könnten hierin in der Entscheidungsfindung weiterhelfen.
Bzgl. der Neuinfektionen ist die Pandemie völlig außer Kontrolle, nicht bzgl. der Hospitalierung, obwohl die Situation hier angespannt bleibt.. Die nächsten 2 Wochen werden nach Weihnachtenn und Silvester die Zahlen wohl noch weiter nach oben gehen. Zahlreiche auch gesunde, asymptomatische Patienten sind mit positiven/negativen Test in Quarantäne.
Durch die Quarantänen riskiert Italien wegen dem Beharren bzw. Verschärfen auf die gescheiterte Greenpasspolitik einen indirekten Lockdown durch die Hintertür, während andere Länder dieses Begleitproblem schon längst erkannt haben und entsprechend reagiert haben.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 15 Gennaio, 2022 - 15:45

Hallo Bernd, dank‘ Dir;
ja, verschiedene Gesichtspunkte und Perspektiven zeigen unterschiedliche Schwerpunkte und Schwächen auf.
Ich stimme Dir zu: ist die Gefahr der Überlastung der Krankenhäuser dauerhaft nicht mehr gegeben, kann man eigentlich alle Maßnahmen zurückfahren - allerdings muss man weltweit das Geschehen auf dem Variantenmarkt im Auge behalten, um notfalls rechtzeitig gegensteuern zu können, so meine bescheidene Sichtweise.

Ritratto di Bernd Zagler
Bernd Zagler 15 Gennaio, 2022 - 16:44

Lieber Peter, da bin ich mal optimistisch: ich denke, es wird sich durch den Selektionsdruck die hochansteckendere Variante, welche nicht zu schweren Verläufen führt, durchsetzen. Ein Virusvariante, die ansteckender bzw. weniger tödlich als eine andere ist, hat die besten Voraussetzungen, sich im Selektionswettkampf durchzusetzen und sich weit zu verbreiten.
Auf jeden Fall freue ich mich jetzt schon auf den Frühling und auf die Zeit, wo eine Umarmung zwischen Menschen nicht mehr gleich einem "biologischen Terroranschlag" entspricht.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 15 Gennaio, 2022 - 15:37

Wieso?
Die Statistik der Hospitalisierungen zählt belegte Krankenhausbetten (und nicht Erkrankungen), das ist doch bekannt.
„Hospitalisierung“ bedeutet Einweisung in ein Krankenhaus, auch die sich daraus ergebende Phase des Krankenhausaufenthalts.
Man liest, dass die Statistik eher hinterherhinkt, und gegenüber der Wirklichkeit zu wenig anzeigt.

Ritratto di Felix Frei
Felix Frei 15 Gennaio, 2022 - 23:49

Diese Frage kommt aber zunehmend ans Licht der Öffentlichkeit. In Deutschland spricht man schon bis zu 50% von bloß mit Test aber wegen anderer Krankheiten aufgenommener Personen. Dem nicht genug. Da ist auch die Tatsache, dass eben auch von diesen eben bloß mit positivem Test aber wegen anderer Krankheiten bzw. Verletzungen Behandelter, auch Ungeimpfte dabei sind und diese dann in der Statistik als ungeimpfte Covid Patienten geführt werden. Abgesehen davon dass "ungeimpft" auch nicht klar definiert ist (gar nicht, einmal, zweimal geimpft und abgelaufen, bloß mit Johnson und Johnson oder Sputnik geimpft) bzw. ein unbekannter Impfstatus automatisch dem Lager der Ungeimpften zugeschlagen wird. Genau dieser Sachverhalt brachte Ministerpräsidenten in Hamburg, Sachsen, Bayern und nun auch in Sachsen-Anhalt ins Schleudern. Wir sehen dass den Zahlen nicht zu trauen ist. Aber fleißig immer auf die Ungeimpften eindreschen, sie überall diskriminieren, gleichzeitig zuschauen wie sich ständig cluster von Geimpften und Geboosterten in allen Bereichen bilden, aber gerade deshalb muss ja anscheinend eine Impfpflicht her, ist ja schließlich logisch nachvollziehbar. Und auch damit alle Genesenen die ohnehin kein Risiko haben schwer zu erkranken, an die Nadel kommen. Und das mit einem Impfstoff der nur kurze Zeit wirkt und ständiges Auffrischen nötig macht, bzw. wegen neuer Varianten schon überholt ist. Das alles verstößt zwar gegen den gesunden Hausverstand und auch gegen die Verfassung, aber was soll`s. In Zeiten wie diesen anscheinend völlig egal. Ich sag`s ja: Wir erleben gerade eine Massenhypnose oder -psychose. Anders lassen sich diese Ungereimtheiten nicht erklären.
Bestimmte Länder scheinen hier geradezu prädestiniert dazu zu sein, die Bevölkerung zu drangsalieren. Da drängt sich die Frage auf: War da nicht schon mal was? Während man also bei uns besonders rigoros vorgehen will (samt Impfpflicht), plant man in Großbritannien den Covid pass abzuschaffen und in Spanien die Pandemie zur Endemie zu erklären. Also das Virus ist wirklich ein wandlungsfreudiges Kerlchen im wahrsten Sinn des Wortes, ruft es doch gänzlich unterschiedliche politische Reaktionen hervor.

https://www.dailymail.co.uk/news/article-10400971/Sajid-Javid-scrap-Covi...

Ritratto di Elisabeth Garber
Elisabeth Garber 16 Gennaio, 2022 - 09:36

Die wandlungsfreudigen Kerlchen tummeln sich insbesondere in den sozialen Medien und richten einen größeren Schaden an als das SarsCov2-Virus. Im Gegensatz zum Virus haben obgenannte 'Kerlchen' nämlich einen Kopf. @F.Frei

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 15 Gennaio, 2022 - 10:08

Sie möchten mit Ihrem zweiten Zitat darüber informieren, dass es während der Vermehrung des Covid-Virus keine exponentiellen Phasen gibt?
(https://forschungsnotizen.ihjo.de/die-mathematik-des-coronavirus/).

Ritratto di Bernd Zagler
Bernd Zagler 14 Gennaio, 2022 - 12:08

...und bitte auch nicht unbedingt unmittelbar nach der Impfung in einem menschengefüllten Raum feiern etc gehen...

Ritratto di Elisabeth Garber
Elisabeth Garber 13 Gennaio, 2022 - 14:07

@Peter Gasser Ihr Konto ist erneut einem Virus zum Opfer gefallen.

Ritratto di Felix Frei
Felix Frei 13 Gennaio, 2022 - 14:57

In dieser Diskussion geht es aber um eine bevorstehende Impfpflicht 50 plus bzw. wie sich eine wiederholte Verabreichung eines für andere Varianten entwickelten Impfstoffes vor dem Hintergrund nicht gerade vertrauenserweckender Äußerungen von verschiedener Seite, auswirkt. Wobei auch noch einige andere Fragen (rechtlicher und moralischer Art )ungeklärt sind.

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 14 Gennaio, 2022 - 13:26

Hallo Herr Gasser, geben Sie einfach mal in die Suchmaschine Ihrer Wahl die Begriffe "EMA Booster" ein, der allgemeine "derzeitige Wissensstand" scheint mir von Ihrem persönlichen doch arg abzuweichen.

Ritratto di Manfred Gasser
Manfred Gasser 12 Gennaio, 2022 - 15:50

irgendwas läuft hier nicht richtig. kann die beiträge von per te und peter gasser nicht sehen, warum ??

Ritratto di Sepp Bacher
Sepp Bacher 12 Gennaio, 2022 - 16:14

....nicht "per te" sondern "Pe Ter"!

Ritratto di Manfred Gasser
Manfred Gasser 12 Gennaio, 2022 - 15:51

irgendwas läuft hier nicht richtig. kann die beiträge von per te und peter gasser nicht sehen, warum ??

Ritratto di Pe ter 2
Pe ter 2 12 Gennaio, 2022 - 16:25

Dieser Kommentar wurde entfernt.

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Ritratto di Bernd Zagler
Bernd Zagler 13 Gennaio, 2022 - 06:52

Lieber Peter, unglaublich, dass Dir so was widerfahren ist!

Ritratto di Elisabeth Garber
Elisabeth Garber 14 Gennaio, 2022 - 15:06

Lieber Herr Dr. Zagler, für mich ist es glaublich, was PG wiederfahren ist!

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