Pater Hans Zollner
Diözese Bozen-Brixen/ohn
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Kirche

Vom Tabu-Thema zur Aufarbeitung

Die jahrzehntelange Tabuisierung von Missbrauchsfällen in der Kirche verhinderten eine Aufarbeitung. Nun ist der Zeitpunkt gekommen, um das Schweigen zu brechen.
Di
Ritratto di Astrid Tötsch
Astrid Tötsch05.03.2022
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Ritratto di gorgias
gorgias 5 Marzo, 2022 - 12:45

Wenn man den Bock zum Gärtner macht, nachdem er schon die Salatköpfe verspeisst hat in der Hoffnung, dass irgend wann einmal etwas nachwächst.

Solange die Kirche selbst einen entscheidenden Beitrag leisten muss, ob diese Missbrauchfälle aufgearbeitet werden, bleibt es eine Dauerverarsche der Opfer.

https://www1.wdr.de/nachrichten/erzbistum-koeln-kosten-gutachten-100.html

>Gehe ich recht in der Annahme, dass das Verhältnis zur Institution Kirche infolge eines Missbrauchs nachhaltig zerrüttet wird? Bzw. sich die Opfer nicht nur von der Institution abwenden, sondern auch von Gott?

Das glaube ich ehrlich gesagt nicht.<

Hier wird jemand beauftragt sich mit dem Thema zu beschäftigen, der sich nicht mit der Realität anfreunden kann.
https://www1.wdr.de/nachrichten/kirchenaustritte-nrw-rekordhoch-wartezei...

Ritratto di Robert Zagler
Robert Zagler 5 Marzo, 2022 - 17:57

@GORGIAS
Ich muss dir in allen Punkten beipflichten!
Besonders die Aussage, dass wegen solcher "Vorkommnisse" sich niemand von der Kirche abwendet ist eine Ignorierung der Tatsachen!
Was sollen Studien zur Lösung des Problems und zum Schutz der Betroffenen beitragen? Ein rigoroses Vorgehen bei erwiesenen Fällen, wie bei dem religiösem Wahn im Ahrntal, wäre mehr als angebracht!

Ritratto di Johannes Engl
Johannes Engl 5 Marzo, 2022 - 20:00

Sie schreiben: "Ein rigoroses Vorgehen bei erwiesenen Fällen, wie bei dem religiösem Wahn im Ahrntal, wäre mehr als angebracht!"
Sie fordern etwas, was schon längst geschieht: die Frauen werden laut Medienberichten von der Staastanwaltschaft verfolgt, sitzen im Gefängnis und die Kinder sind an einem sicheren Ort.
Das Gericht ist der einzige richtige Ort für die Verfolgung der Straftäter*innen.
Was möchten Sie in dem Satz eigentlich sagen außer Polemik zu betreiben?

Ritratto di Robert Zagler
Robert Zagler 6 Marzo, 2022 - 07:56

Ich polemisiere nicht!
Ich verlange nur keine Sonderbehandlung der katholischen Kirche, in der das Kirchenrecht bis heute vor dem Strafrecht steht.
Die Kirche hat ihre Täter so lange vor dem Rechtsstaat geschützt, bis man sie nicht mehr belangen konnte. Im Mittelpunkt steht der Schutz der Kirche, nicht das Leid der Opfer. Daran hat sich bis heute wenig geändert.

Ritratto di Robert Zagler
Robert Zagler 6 Marzo, 2022 - 08:24

...ich forderte nur ein rigoroseres Vorgehen,"wie" bei den Fällen im Ahrntal! ...denn mit der derzeitigen Diskussion sind Missbrauchsfälle in und auch außerhalb der Kirche nicht vorbei!

Ritratto di Günther Alois Raffeiner
Günther Alois Raffeiner 6 Marzo, 2022 - 10:21

Die Kirche ist schon sehr lange nicht mehr glaubwürdig,das ist Fakt.Da nützt das ganze blablabla nichts mehr,es ändert sich weiterhin nichts.

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