Vereinte Nationen
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Ukraine-Krieg

Die Abdankung der Vereinten Nationen

Am Dienstag, 26.4., wird UN-Generalsekretär Guterres im Kreml vorstellig. Seine Erfolgsaussichten sind minimal. Ist die ganze Konstruktion der Weltorganisation überholt?
Un contributo della community di Thomas Benedikter23.04.2022
Ritratto di Thomas Benedikter
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Am Dienstag, 26.4., wird UN-Generalsekretär Guterres den obersten Kriegsherren im Kreml seine Aufwartung machen. Keine angenehme Aufgabe, als Bittsteller bei Kriegsverbrechern auftreten zu müssen, die eigentlich vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag stehen müssten. Seine Erfolgsaussichten sind minimal wie insgesamt die UNO im russischen Krieg gegen die Ukraine versagt hat. Besser gesagt, ihr oberstes Organ, der UN-Sicherheitsrat. Während dieser in New York tagte, bombardierte Putins Armee Charkiw und Mariupol. Der Vertreter Russlands konnte seelenruhig bestreiten, dass es sich überhaupt um einen Krieg handle. Zu Recht fragte Zelensky die Mitglieder des UN-Sicherheitsrats: „Was macht ihr überhaupt noch dort?“ Die Antwort blieb aus.

Zu oft hat der UN-Sicherheitsrat sich in diesen 74 Jahren selbst blockiert, hat bei zahlreichen Kriegen und vielen Fällen von Völkermord nichts unternommen und seine zentrale Aufgabe nicht wahrgenommen: die Wahrung von Sicherheit und Frieden. Das Vetorecht der fünf ständigen Mitglieder ist einer der Hauptsystemfehler bei diesem Organ. Der UN-Sicherheitsrat ist zuständig für die Wahrung des Friedens, für die Verhinderung von Angriffskriegen, für den aktiven Schutz bei Völkermordverbrechen – die Konvention gegen den Völkermord ist sogar vor der UN-Charta von 1948 verabschiedet worden -  und zur Aufrechterhaltung der internationalen Rechtsordnung. Die territoriale Souveränität der Mitgliedsländer, das Verbot des Angriffskriegs und des Recht auf Selbstverteidigung gehört zu den absoluten Grundprinzipien der UNO. Wenn das UN-Sicherheitsratsmitglied Russland ungestraft in der Ukraine Städte in Schutt und Asche legen und Zehntausende ermorden kann wie schon in Syrien seit 2015 jahrelang geschehen, und die UN nichts gegen Angriffskrieg unternimmt, liegt das Fazit auf der Hand: die UN hat abgedankt.

Die UNO wird weiterhin als Bühne der globalen Staatenwelt agieren, wird gebraucht als riesige humanitäre Organisation mit vielen Organisationen, die mit viel Geld wichtige Aufgaben erfüllt. Aber ihre oberste Aufgabe, für die Wahrung des Friedens und der internationalen Rechtsordnung zu sorgen, kann sie nicht erfüllen wie der laufende Krieg es von Neuem zeigt. Dabei bildet die UN-Charta, die jedes UN-Mitglied beim Beitritt zu unterzeichnen hat, die gemeinsame Rechts- und Wertegrundlage, zusammen mit Hunderten von Konventionen und Völkerrechtsabkommen. Dennoch scheitert die Einhaltung der Kernverpflichtung der UNO am Veto weniger Staaten im Sicherheitsrat. Sie scheitert an der überholten, unsinnigen und undemokratischen Konstruktion dieser Weltorganisation.

Diese Grenzen der UNO sind nicht neu. Auch zu anderen noch laufenden Kriegen wie in Jemen, in Äthiopien (Tigray), Syrien hat sich die UNO außerstande gezeigt, dem staatlichen Morden ein Ende zu setzen. Aber im Ukraine-Krieg hat diese Selbstblockade eine neue Qualität erhalten. Es geht hier um einen Angriffskrieg eines Mitglieds des Sicherheitsrats gegen einen Nachbarstaat, um diesen als Staat zu vernichten oder zumindest einen großen Teil seines Territoriums zu berauben, wie im 2. Weltkrieg geschehen. Genau das wollte die UNO eigentlich vermeiden und 5 privilegierte Statten haben diesen Auftrag erhalten, die sie heute nicht wahrnehmen. Wenn Frieden zwischen den Staaten, Sicherheit der Menschen und Völker, die Menschenrechte weltweit wirksam gewahrt werden sollen, kann das nicht so bleiben. Eine grundlegende Reform des UN-Sicherheitsrates und der gesamten Weltorganisation ist überfällig.

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Ritratto di rotaderga
rotaderga 23 Aprile, 2022 - 19:42

Wo hat Uno Krieg verhindert?

Ritratto di kurt duschek
kurt duschek 23 Aprile, 2022 - 21:29

....der Artikel beschreibt eine traurige Realität. Es bleibt die Frage welche Alternativen gibt es? Die mächtihen Staaten werden immer ein Vetorecht haben wollen und somit jede noch so gut gemeinte Aktion der kleinen Mitglieder blockieren. Eine absjrde aber wahre Realität!

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 23 Aprile, 2022 - 22:17

Die Staaten die die russische Invasion in die Ukraine verurteilen sind die westlichen Industrienationen, Japan, Korea und Australien. China, Indien, Südafrika, Brasilien, Pakistan, aber auch Staaten wie Israel und viele weitere teils demokratisch, teils diktatorisch regierte Staaten interessiert dieser Konflikt nicht. Jetzt soweit zu gehen und die UNO in Frage stellen, nur weil sich diese der NATO Doktrin nicht unterwirft, scheint mir doch etwas übertrieben.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 23 Aprile, 2022 - 23:05

Sie finden, der Angriffskrieg auf die Ukraine und deren Verteidigung sind eine “Natodoktrin”?
Sie finden, die UNO verweigert grad die “Unterwerfung an die Natodoktrin”?
Ich bin der Meinung, dass man alle jene in Frage stellen muss, die “dieser Konflikt”, also Raub- und Banditentum, Vergewaltigung, Mord, Massenmord, Kriegsverbrechen, Vernichtung von Städten und tausender Menschen, nicht interessiert.
Menschen wie Sie wohl auch, die müssen heute in Frage gestellt werden: dies ist nicht “ein Konflikt”, dies ist:
Raub- und Banditentum, Vergewaltigung, Mord, Massenmord, Kriegsverbrechen, Vernichtung von Städten und tausender Menschen.

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 24 Aprile, 2022 - 07:02

Einer, der Kriegsverbrechen durch US-Truppen aufgedeckt hat, soll jetzt in die USA ausgeliefert werden. Ihm drohen 175 Jahre Haft. Der damalige Oberbefehlshaber sitzt gemütlich irgendwo in Texas. Vielleicht ist das auch ein Mitgrund, dass ein Großteil der Menschheit diesen Krieg nicht anders einstuft, als jene in Afghanistan oder im Irak. Das alles bedeutet nicht, dass ich Kriege und Kriegsverbrechen in irgendeiner Weise rechtfertige (das sollte eigentlich klar sein, es muss hier leider bei jedem Statement aufs neue präzisiert werden, weil es nicht alle verstehen und sich die Diskussion dann nur noch darum dreht).

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 24 Aprile, 2022 - 11:45

Zitat: “Vielleicht ist das auch ein Mitgrund, dass ein Großteil der Menschheit diesen Krieg nicht anders einstuft, als jene in Afghanistan oder im Irak”:
Diese Behauptung ist natürlich nur Ihre subjektive Meinung; Sie belegen diese Ihre Meinung auch nicht, da sie offensichtlich - so zeigt es sich - irrig und falsch ist: hier handelt es sich ganz klar um einen imperialen Angriffskrieg, um Raum zu erobern und ein Volk als Staatsgemeinschaft auszulöschen, begleitet von systematischen Plünderungen, Vergewaltigungen, Deportation, Mord.
.
“Das alles bedeutet nicht, dass ich Kriege und Kriegsverbrechen in irgendeiner Weise rechtfertige...”: rechtfertigen nicht, aber Sie zeigen in Ihren Kommentaren meiner Leseart nach Verständnis für den Täter, denn Sie verurteilen den russischen Angriffskrieg nicht als solchen, sondern verurteilen unterschwellig immer wieder den ukrainischen Verteidigungskampf und jene, die den Ukrainern am Überleben als Einzelne, als Volk, als Staat helfen.
.
Der Leser darf sich ein Bild aus Ihren Worten machen, autonom und selbständig, und seine Meinung dazu äußern.

Ritratto di Stefan S
Stefan S 24 Aprile, 2022 - 12:30

Die Verfehlungen welche sich die USA und GB im Irak geleistet haben dient Putin mitunter als Rechtfertigung des aktuellen Krieg insbesondere in der UN. Vergangene Verfehlungen gegen die aktuellen aufzurechnen halte ich allerdings auch nicht für zielführend und ist nichts anderes als der viel zitierte Teufelskreis.
Die UN hat ein Problem insbesondere mit Ihrem Veto Recht. Das ist mehr wie eindeutig und muss, wenn die UN sich nicht in die Bedeutungslosigkeit begeben will, gelöst werden.

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 24 Aprile, 2022 - 15:14

Der Vergleich zwischen Kriegsverbrechen ist in der Tat abwegig. Nicht so die Reaktion darauf. In einem Fall fordert man zu Recht, dass die Verantwortlichen vor ein Gericht gestellt werden. Im anderen Fall reagiert man mit Schulterzucken, wenn derjenige vor Gericht gestellt wird, der die Verbrechen aufgedeckt hat.

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 24 Aprile, 2022 - 21:11

Hallo Herr Gasser, hier eine Podcastfolge von the Economist, zu dem was Sie meinten es sei meine ganz offensichtlich irrige und falsche persönliche Meinung, die ich nicht belegen könne: https://open.spotify.com/episode/2TNy6FaDE6PCKQNTwlyhPd?si=9binLpOzT-mVn...

Ritratto di Daniel Kraler
Daniel Kraler 23 Aprile, 2022 - 23:53

Da auch Syrien erwähnt wird, hier ein Gutachten vom Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages:
"Völkerrechtliche Bewertung der russischen, amerikanischen und
israelischen Beteiligung am Syrienkonflikt"
https://www.bundestag.de/blob/563850/05f6dec762a939978c22a132ee680b9a/wd...

Ritratto di Elisabeth Garber
Elisabeth Garber 24 Aprile, 2022 - 11:27

Vielen Dank - ich rate die Lektüre 2er Bücher ('Alles zu seiner Zeit/Mein Leben' u. 'Was jetzt auf dem Spiel steht') von Michail Gorbatschow. Man findet darin politische Klarsicht und Einsicht, die man in sonstigen Medien vergeblich sucht.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 24 Aprile, 2022 - 11:57

Aleppo vergessen?

Ritratto di Franz Hilpold
Franz Hilpold 27 Aprile, 2022 - 20:37

Russland hat das große Verdienst, die IS-Amerikaner und die Giftgas-Briten zum Großteil aus Syrien vertrieben zu haben. Damit ist einmal ein Versuch des Regierungswechsel der beiden fanatischen Kriegstreiberinnen Hillary Clinton und Sarah Nudelman (sie lässt sich jetzt Nuland nennen) gescheitert.

Ritratto di Georg Lechner
Georg Lechner 1 Maggio, 2022 - 15:51

So ist es. "Killary" Clinton (die auch gute Kontakte zum hindufaschistischen Regime in Indien hat) hat 2012 die Friedensbemühungen von Kofi Annan in Syrien scheitern lassen, weil sie unbedingt einen Regimewechsel in Syrien wollte - vom verbrecherischen Assad-Regime zum noch ärger verbrecherischen IS (Einschätzung von Rupert Neudeck).

Ritratto di Thomas Benedikter
Thomas Benedikter 25 Aprile, 2022 - 19:14

Kurz zu Ludwig Thomas: nicht ich stelle die UNO in Frage, sondern sie sich selbst, weil sie nichts oder zu wenig gegen die schlimmsten Verstöße gegen ihre Grundsätze unternimmt. Es geht nicht um die NATO-Doktrin, wenn ein unabhängiger Staat und UN-Mitglied vom übermächtigen Nachbarn überfallen wird. Es geht um die Aushebelung des Völkerrechts und die Rückkehr zum Faustrecht, wobei Russland die Gegner seines Angriffs mit dem Einsatz seiner Nuklearwaffen bedroht und erpresst. Immerhin sind 140 von 193 Staaten klar dagegen, können aber selbst mit dieser Zwei-Drittel-Mehrheit nichts ausrichten. Die UN versagt somit beim Schutz ihrer Mitglieder vor Angriffskriegen. Solange dies nicht gewährleistet wird, wollen Sie die Legitimität und schiere Notwendigkeit von Verteidigungsallianzen wie die NATO in Frage stellen?
Damit ist aber nicht gesagt, dass die USA in ihrer Geschichte viele Angriffskriege und rechtswidrige Interventionen verübt hat. Im Irak übrigens ohne NATO, in Afghanistan hat die NATO gemäß Art. 5 des Vertrags eingegriffen, weil ein Bündnsipartner angegriffen worden war.
Zu recht stellt Stefan S. klar, dass der katastrophale Krieg im Irak nicht zur Rechtfertigung neuer Kriege dienen kann. Die UN (und Europa und andere demokratische Staaten) hätte sich vom Irakkrieg distanzieren müssen. Das Problem bleibt aber die Selbstblockade der UNO bei schwersten Verletzungen der internationalen Friedensordnung, abgesehen von den zahllosen Fällen, wo die Mitgliedstaaten ihr eigenes Volk unterdrücken und Menschenrechte verletzen.

Ritratto di Thomas Benedikter
Thomas Benedikter 25 Aprile, 2022 - 19:16

Kurz zu Ludwig Thoma: nicht ich stelle die UNO in Frage, sondern sie sich selbst, weil sie nichts oder zu wenig gegen die schlimmsten Verstöße gegen ihre Grundsätze unternimmt. Es geht nicht um die NATO-Doktrin, wenn ein unabhängiger Staat und UN-Mitglied vom übermächtigen Nachbarn überfallen wird. Es geht um die Aushebelung des Völkerrechts und die Rückkehr zum Faustrecht, wobei Russland die Gegner seines Angriffs mit dem Einsatz seiner Nuklearwaffen bedroht und erpresst. Immerhin sind 140 von 193 Staaten klar dagegen, können aber selbst mit dieser Zwei-Drittel-Mehrheit nichts ausrichten. Die UN versagt somit beim Schutz ihrer Mitglieder vor Angriffskriegen. Die
Konstruktion des Sicherheitsrats ist völlig überholt und gescheitert. Solange dies nicht gewährleistet wird, wollen Sie die Legitimität und schiere Notwendigkeit von Verteidigungsallianzen wie die NATO in Frage stellen?
Damit ist aber nicht gesagt, dass die USA in ihrer Geschichte viele Angriffskriege und rechtswidrige Interventionen verübt hat. Im Irak übrigens ohne NATO, in Afghanistan hat die NATO gemäß Art. 5 des Vertrags eingegriffen, weil ein Bündnsipartner angegriffen worden war.
Zu recht stellt Stefan S. klar, dass der katastrophale Krieg im Irak nicht zur Rechtfertigung neuer Kriege dienen kann. Die UN (und Europa und andere demokratische Staaten) hätte sich vom Irakkrieg distanzieren müssen. Das Problem bleibt aber die Selbstblockade der UNO bei schwersten Verletzungen der internationalen Friedensordnung, abgesehen von den zahllosen Fällen, wo die Mitgliedstaaten ihr eigenes Volk unterdrücken und Menschenrechte verletzen.

Ritratto di Thomas Unterwinkler
Thomas Unterwinkler 25 Aprile, 2022 - 23:59

Carlo Masala, Professor für Internationale Politik in München, hat das Strukturproblem des internationalen Systems vor einiger Zeit auf Twitter so beschrieben:
„Was immer wieder zu Krieg führt ist die anarchisch-dezentrale Struktur des internationalen Systems, in der es keine den Staaten übergeordnete Instanz gibt, die Regelbrüche automatisch sanktioniert. Die UN können diese Instanz nicht sein, da dort einige Staaten (die Sicherheitsratsmitglieder mit Vetorecht) gleicher sind als anderen. Aus dieser anarchisch-dezentralen Struktur resultiert die Tatsache, dass alle Staaten für ihre Sicherheit selbst Sorge tragen müssen. Die großen Staaten machen das selber, die mittleren und kleineren schließen sich Allianzen an. Da Sicherheit aber relativ ist, trägt die Herstellung von mehr Sicherheit bei dem einen Staat zur gefühlten Verringerung bei dem anderen Staat bei, der dann wiederum versuchen wird, seine Sicherheit zu erhöhen. Dieses Macht- und Sicherheitsdilemma ist es, das oft zu Krieg führt. Normen, Regeln, Vereinbarungen, Institutionen, besonnene Staatsmänner und -frauen können das Dilemma abmildern, aggressive Staaten können es verschärfen. Aber ursächlich dafür, dass es immer wieder zu Kriegen kommt, ist die Struktur des internationalen Systems.“
Ich fürchte, dass es in absehbarer Zeit keine übergeordnete Instanz geben wird, die Verstöße gegen das Völkerrecht automatisch sanktioniert - ganz einfach, weil eine Reihe von Staaten (darunter die USA, China, Russland) kein Interesse daran hat. So bleibt zur Wahrung der Sicherheit nur das Prinzip der gegenseitigen Abschreckung. Sad, but true.

Ritratto di Georg Lechner
Georg Lechner 26 Aprile, 2022 - 12:54

Die wünschenswerte Abschaffung des Vetorechts wird wohl nicht so bald kommen. Daher ist die Zivilgesellschaft gefordert, Druck zu machen, dass Kriegsverbrecher wie Bush, Cheney, Wolfowitz, Bolton (Rumsfeld ist schon tot), Blair, Cook, Naumann, Rühe (Kohl ist schon tot), Schröder, Fischer, Scharping und aktuell Putin an das Tribunal in Den Haag ausgeliefert werden. Ohne die Sanktionen gegen die westlichen Kriegsverbrecher wird der Westen den Weg in eine bessere Zukunft genauso wenig finden wie Russland ohne die Auslieferung Putins.

Ritratto di Thomas Unterwinkler
Thomas Unterwinkler 26 Aprile, 2022 - 19:31

Leute wie Naumann, Rühe, Kohl, Schröder. Fischer und Scharping in Bezug auf Kriegsverbrechen mit Putin gleichzusetzen, darauf muss man erst mal kommen! Kann es sein, dass Sie ein bisschen zu viel Russia Today schauen und ein bisschen zu viel auf Telegram unterwegs sind? Kennen Sie den Unterschied zwischen Krieg, Kriegsverbrechen und Völkermord?

Ritratto di Georg Lechner
Georg Lechner 27 Aprile, 2022 - 18:17

Ich schaue weder Russia Today noch bin ich auf Telegram unterwegs.
Krieg ist eine militärische Auseinandersetzung, wobei zumindest eine Seite das Hoheitsgebiet eines anderen Staates verletzt (im aktuellen Fall die RF, 1999 die NATO-Staaten)
Als Kriegsverbrechen sind alle Angriffe auf zivile Ziele zu werten (wie 1999 die absichtliche Bombardierung der chinesischen Botschaft in Belgrad: https://www.theguardian.com/world/1999/oct/17/balkans). Als Kriegsverbrechen sind aber auch der Einsatz von Massenvernichtungswaffen und die Missachtung des Gewaltverbots in Art. 42 der UNO-Charta zu werten.
Völkermord: gezielte militärische Vernichtung ethnischer Gruppierungen (etwa von ca. 1,5 Millonen Armeniern durch die Türkei)
Gegenherausforderung: Warum soll der Krieg der NATO 1999 gegen Serbien nicht völkerrechtswidrig gewesen sein?

Ritratto di Thomas Unterwinkler
Thomas Unterwinkler 28 Aprile, 2022 - 17:55

Die Operation Allied Force war Dutch die Responsability to protect-Doktrin gedeckt.
Die Gleichsetzung der Operation Allied Force mit dem russischen Überfall auf die Ukraine ist russische Propaganda. Das diskutiere ich mit Ihnen nicht weiter. Schönen Tag!

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 26 Aprile, 2022 - 21:11

Afghanistan hat einen Natobündnispartner angegriffen und daher war der Angriff samt 20 Jahre langem Krieg (oder wie Stefan S schreiben würde, "Verfehlungen") lt. Art. 5 Natovertrag gerechtfertigt?
Tut mir leid, aber ich bin dann raus.

Ritratto di Stefan S
Stefan S 26 Aprile, 2022 - 21:49

"Afghanistan hat einen Natobündnispartner angegriffen"
Die 3000 + X Opfer in NY schon vergessen?
"lt. Art. 5 Natovertrag gerechtfertigt?"
Ja ohne Zweifel, gerne darf man über das wie diskutieren.
Die 20 Jahre Krieg finden Sie schlimm? Aber 9/11 blenden Sie dabei völlig aus?!

Ritratto di Georg Lechner
Georg Lechner 27 Aprile, 2022 - 18:51

Die Opfer in NY gingen auf das Konto saudischer Täter (inwieweit die CIA und die Regierung Bush vorab davon wussten, muss wohl offen bleiben; Indizien dafür erkannte Michael Moore). Auch der als CIA - Agent ausgebildete Osama bin Laden stammte aus Saudi-Arabien.
In Afghanistan ging es um das Pipeline - Projekt von Usbekistan nach Pakistan, gegen das sich die von den USA gegen die Sowjetunion hochgerüsteten Taliban stellten und deswegen bekriegt wurden.

Ritratto di Stefan S
Stefan S 28 Aprile, 2022 - 10:13

"inwieweit die CIA und die Regierung Bush vorab davon wussten, muss wohl offen bleiben; Indizien dafür erkannte Michael Moore"
Verschwörungstheorien helfen hier nicht weiter ebenso wenig die ursprüngliche Herkunft der Drahtzieher, Fakt ist das aus Afghanistan heraus agiert wurde.
Wenn man Ihrem Stuss glauben schenken wollte dann wären die NY Opfer wegen einer Pipeline in Afghanistan erbracht worden? Es wird immer noch kruder *Augenverdreh*

Ritratto di Georg Lechner
Georg Lechner 1 Maggio, 2022 - 16:01

Die NY-Opfer gab es, weil (wie im 2.WK im Falle von Pearl Harbour) der Angriff nicht verhindert wurde, um einen nach außen darstellbaren Kriegsgrund zu haben. Die Bevölkerung will nämlich keine Kriege (weil sie den Kopf hinhalten müsste und nicht die Bonzen), aber die Regierungen der Großmächte ist vom Geld der Reichen und vom Wohlwollen der von ihnen über die Inseratenaufträge korrumpierten Medien abhängig.

Ritratto di Manfred Klotz
Manfred Klotz 1 Maggio, 2022 - 16:42

Sie wissen, dass da eine Verschwörungstheorie ist?

Ritratto di Georg Lechner
Georg Lechner 26 Aprile, 2022 - 12:41

Ja, eine grundlegende Reform mit Abschaffung des Vetorechts ist erforderlich. Das hat übrigens auch Christian Felber in einem Gastkommentar in der Wiener Zeitung vertreten: https://www.wienerzeitung.at/meinung/gastkommentare/2144552-Ein-Weg-zu-e...
Die Qualität des Völkerrechtsbruchs ist leider auch nicht neu: Der Angriffskrieg der NATO gegen Serbien 1999 und der Krieg der "Allianz der Willigen" 2003 gegen den Irak erfolgten auch ohne Mandat des UNO-Sicherheitsrats, in beiden Fällen waren ständige Mitglieder des Sicherheitsrats an diesen Angriffen beteiligt. Die beteiligten EU-Staaten haben zudem gegen das EU-Primärrecht (Achtung der UNO) verstoßen. Sanktionen der EU gegen die Verantwortlichen? Fehlanzeige!

Ritratto di Thomas Unterwinkler
Thomas Unterwinkler 26 Aprile, 2022 - 19:38

Der Vergleich des russischen Überfalls auf die Ukraine mit der Operation Allied Force der NATO im Kosovokrieg 1999 ist nicht angebracht! Solche Vergleiche sind (auch) Teil der russischen Propaganda. Im Kosovo gab es seitens des Westens massive Anstrengungen über die regulären Kanäle wie den UN-Sicherheitsrat etwas zu erreichen. Russland hat jedoch von seinem Vetorecht Gebrauch gemacht. Anschließend wurde im Rahmen der Responsibility to protect-Doktrin unter klarer Betonung des Ausnahmecharakters sowie unter strenger Beweisführung verhältnismäßig gegen ein Regime militärisch interveniert, welches nachweislich schwerste Menschenrechtsverletzungen vorgenommen hat.

Ritratto di Thomas Unterwinkler
Thomas Unterwinkler 26 Aprile, 2022 - 20:08

Zu den damaligen serbischen Menschenrechtsverletzungen hier ein Nachweis von vielen:
https://www.dw.com/de/opfer-sexueller-gewalt-im-kosovo-krieg-brechen-ihr...

Ritratto di Georg Lechner
Georg Lechner 27 Aprile, 2022 - 19:03

Doch - beide waren Angriffskriege ohne Mandat des UNO-Sicherheitsrats. Die Menschenrechtsverletzungen begannen erst mit dem Angriff der NATO. Kurz davor hatten die deutschen Behörden Asylbegehren von Kosovaren mit der Begründung abgelehnt, es sei keine ethnische Verfolgung bekannt (Bericht dazu in der ARD vom 5.5. 1999). Strenge Beweisführung? Dass ich nicht lache.. Das angebliche Massaker von Racak war gefakt, es ließen sich keine belastbaren Beweise finden. Der Krieg wurde schon auf der NATO-Tagung am 28.5. 1998 fixiert, wie Heinz Loquai in der FAZ vom 25.9.1998 erläuterte.
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Ritratto di Stefan S
Stefan S 28 Aprile, 2022 - 10:19

"Ihre Trottoirblattpropaganda können Sie sich daher dorthin stecken, wo das ganze Jahr keine Sonne hinscheint."
Schon was von Netiquette gehört?
Ihre unaufhörliche Verdrehung der Ereignisse und deren Begründung mit Verschwörungstheorien und abschließende Beleidigung spricht für sich.

Ritratto di Georg Lechner
Georg Lechner 1 Maggio, 2022 - 16:07

Verdrehung der Ereignisse? Lesen Sie mal die Aussagen vom letzten Prozesstag in Den Haag: https://www.icty.org/x/cases/slobodan_milosevic/trans/en/060301IT.htm oder den Leitartikel von Nikolaus Blome in der "Welt" vom 30.6.2001 ("Unser Balkan - alle Lektionen der letzten zehn Jahre kreisen um das eine Wort Macht") oder den Artikel des OSZE-Beobachters Heinz Loquai in der FAZ vom 25.9.1998

Ritratto di Karl Gudauner
Karl Gudauner 26 Aprile, 2022 - 13:58

Das Grunddilemma wird bleiben. Die Großmächte lassen sich nicht auf Mehrheitsentscheidungen bei strategischen Anliegen ein. Möglich wäre, eine erweiterte Gruppe von Ländern mit Vetorecht zu schaffen, der China, die EU, USA, Russland und eine Vertretung für Afrika und Südamerika und eventuell den Ostpazifik angehören. Diese Länder müssten explizit mit einer entsprechend klaren und einforderbaren Verantwortung für die Friedenssicherung und für die gedeihliche Entwicklung im Sinne der Grundsätze der Nachhaltigkeit der UNO (SDGs) ausgestattet werden. Auch in dieser Konstellation könnten die Großmächte allerdings wieder die eigenen Interessen in den Vordergrund stellen. Für Interventionen zur Friedenssicherung bzw. zur Vermittlung bei Konflikten wäre ebenfalls ein Grundkonsens dieser Verantwortungsträger erforderlich, insbesondere wenn militärischen Interventionen ins Auge gefasst werden. Vielleicht ist es in Zukunft denkbar, dass die Verantwortung für die Friedenssicherung und den Schutz vor Angriffskriegen wie bei einem Versicherungsfall durch das betroffene Land einklagbar wird, inklusive finanzieller Entschädigungsansprüche. Das klingt in unserer Ellbogengesellschaft wenig plausibel, wäre aber technisch umsetzbar, wenn eine entsprechende Verantwortungsethik durch internationale Abkommen verbrieft wird.

Ritratto di Stefan S
Stefan S 26 Aprile, 2022 - 18:49

"Naumann, Rühe (Kohl ist schon tot), Schröder, Fischer, Scharping und aktuell Putin an das Tribunal in Den Haag ausgeliefert werden."
@Herr Lechner
Abgesehen von letzt genannten wäre es schon angebracht wenn Sie uns begründen könnten warum die gen. aus Ihrer Sicht Kriegsverbrecher sind.

Wie mangelhaft die Auslegung des Völkerrechts ist zeigt sich an der oben verlinkten Beurteilung des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages zum Syrienkrieg, insbesonders das Fazit zum russischen Einsatz. Da wird das Völkerrechts zum Absurdum da der russische Militäreinsatz aus rechtlicher Sicht als "völkerrechtskonform" eingestuft wurde.

Ritratto di Georg Lechner
Georg Lechner 26 Aprile, 2022 - 19:24

Begründung: Wesley Clark (militärischer Oberbefehlshaber des Kriegs 1999) hat in seinen Memoiren ("Waging Modern War") erwähnt, dass die Regierungen Deutschlands und Großbritanniens auf diesen Krieg gedrängt haben. Für Großbritannien hat dies die frühere Labour-Abgeordnete Alice Mahon bei ihrer Aussage vor dem Tribunal gegen Milosevic bestätigt; für Deutschland der Artikel des OSZE-Beobachters Heinz Loquai in der FAZ vom 25.9.1998, wo er berichtete, dass Volker Rühe bei der NATO-Tagung am 28.5. 1998 die Teilnahme der USA mit der Drohung erpresste, das wäre sonst das Ende der NATO. Die Regierung Kohl hat (lange vor dem angeblichen Massaker von Racak, für das gemäß Aussage von Alice Mahon keine Evidenz zu erbringen war) diesen Krieg eingefädelt, die Regierung Schröder hat ihn exekutiert. Ein weiterer Beleg für die Rolle der deutschen Regierungen (samt Vorgeschichte) ist der Leitartikel von Nikolaus Blome in der "Welt" vom 30.6.2001: "Unser Balkan - alle Lektionen der letzten zehn Jahre kreisen um das eine Wort Macht"

Ritratto di Thomas Unterwinkler
Thomas Unterwinkler 26 Aprile, 2022 - 20:04

Das mag stimmen oder nicht. Sie beantworten aber die Frage nicht.
NB: Nicht jeder, der Krieg führt, ist ein Kriegsverbrecher. Vor allem führt nicht jeder, der im Krieg ist, einen Vernichtungskrieg (wahllose Bombardierung von Städten, Einsatz von sexualisierter Gewalt, Zerstörung der landwirtschaftlichen und industriellen Grundlagen) wie derzeit Russland in der Ukraine.

Ritratto di Georg Lechner
Georg Lechner 27 Aprile, 2022 - 19:15

Jeder, der einen Angriffskrieg (noch dazu ohne Mandat des Sicherheitsrats) führt, ist ein Kriegsverbrecher. Serbien wurde in die Steinzeit zurückgebombt, es war genauso ein Vernichtungskrieg.
Ich bin derjenige, der nachprüfbare Quellen angibt.
In Syrien wurde Russland zu Hilfe gegen die Schlächter vom IS gerufen, damit formell völkerrechtskonform. Der IS wurde indirekt vom Westen hochgerüstet, da die Türkei, die Emirate und Saudi-Arabien die Waffen an den IS weitergaben, wie Joe Biden Ende 2014 zugab.

Ritratto di Thomas Unterwinkler
Thomas Unterwinkler 28 Aprile, 2022 - 17:59

„Jeder, der einen Angriffskrieg führt, ist ein Kriegsverbrecher.“ Sie können offenbar nicht mal das ius ad bellum vom ius in bello unterscheiden. Vielleicht mal einen Blick in ein Völkerrechtsbuch werfen? Aber das wird mit Ihren wirren Thesen kaum vereinbar sein. Diskussion damit von meiner Seite beendet. Schönen Tag!

Ritratto di Georg Lechner
Georg Lechner 1 Maggio, 2022 - 16:11

Jeder, der einen Angriffskrieg führt, verstößt gegen Art. 42 der UNO-Charta und ist damit ein Kriegsverbrecher. Putin genauso wie die NATO oder die "Koalition der Willigen" 2003.

Ritratto di Stefan S
Stefan S 26 Aprile, 2022 - 20:04

"Die Regierung Kohl hat... diesen Krieg eingefädelt, die Regierung Schröder hat ihn exekutiert."
Geschichtsklitterung der feinsten Sorte. Der Serbienkrieg bzw. der Eingriff der Nato ist eines der wenigen "gerechten" Maßnahmen welche man sogar als Pazifist vertreten kann.
Rühe hat 1994 die gesetzlichen Voraussetzungen durchgesetzt für den späteren Einsatz 1999 in Form von Aufklärungsflügen. Wo bitte sehen Sie hier ein Kriegsverbrechen!!!
Ganz schön schräg Ihre Darstellung *Augenverdreh*

Ritratto di Georg Lechner
Georg Lechner 27 Aprile, 2022 - 19:26

"Die Regierung Kohl hat... diesen Krieg eingefädelt, die Regierung Schröder hat ihn exekutiert." Das ist KEINE Geschichtsklitterung. Rühe hat die Teilnahme der USA beim NATO-Gipfel am 28.5.1998 erpresst (siehe FAZ vom 25.9.1998). Nikolaus Blome hat es im Leitartikel der "Welt" vom 30.6.2001 ("Unser Balkan - alle Lektionen der letzten zehn Jahre kreisen um das eine Wort Macht" inhaltlich bestätigt und zugegeben, dass es um die militärische Durchsetzung des Neoliberalismus in Südosteuropa gegangen ist - also alles andere als gerecht.
Wieso wurde trotz der Aufklärungsflüge die chinesische Botschaft bombardiert?

Ritratto di Franz Hilpold
Franz Hilpold 27 Aprile, 2022 - 20:17

"...eine der wenigen 'gerechten' Maßnahmen..." Ganz schön zynisch, wenn man die bewusste Bombardierung von Krankenhäusern, Schulen, Wohnblöcke, wichtige Brücken, Fabriken, insbes. Lebensmittel- und Pharmafabriken bedenkt. Ich kenne einen damaligen italienischen Bomberpiloten persönlich, wir sind freundschaftlich verbunden, und er hat mir erzählt, dass die italienischen Piloten bei der Angriffsbesprechung einige Bedenken äußerten, als es sich offensichtlich ausschließlich um zivile Ziele handelte. Sie wurden vom amerikanischen Personal äußerst arrogant und rüde zurechtgewiesen.

Ritratto di Stefan S
Stefan S 28 Aprile, 2022 - 10:29

Alles unbewiesene Einzelaussagen wie
"hat in seinen Memoiren"
Tolle Quelle
"wo er berichtete, dass Volker Rühe"
Dolle Wurst
Und abschließend noch das Ganze mit Springer-Presse verifizieren zu wollen.
Made my day :-)

Ritratto di Georg Lechner
Georg Lechner 1 Maggio, 2022 - 16:15

Letzteres hat Sie sichtlich empfindlich getroffen, weil sie die nicht als "links" oder sonstwie befangen hinstellen können. Schon der Titel macht deutlich, worum es am Balkan ging.

Ritratto di Stefan S
Stefan S 2 Maggio, 2022 - 13:50

"Letzteres hat Sie sichtlich empfindlich getroffen, weil sie die nicht als "links" oder sonstwie befangen hinstellen können"
Warum sollte mich das treffen? Oder was habe ich davon Sie in einer Ecke zu sehen.
Das einzige was mir Sorgen bereitet ist Tatsache das es immer mehr Leute wie Sie oder Hipold gibt welche für sich ständig Verschwörungstheorien als Wahrheit verbuchen und mit diesen Ihre Argumentationskette begründen. Ja so eine Haltung gibt mir zu denken

Ritratto di Daniel Kraler
Daniel Kraler 26 Aprile, 2022 - 20:30

Bzgl. Abschaffung vom Vetorecht, war heute Thema bei der Pressekonferenz von Lawrow und Guterres ab min 22
https://youtu.be/RqgyU1zMA4Y

Ritratto di Stefan S
Stefan S 26 Aprile, 2022 - 21:27

Was mir da schon wieder bitter aufstößt ist die internationale Bühne welche Putins, Lawrow und A....kriecher erneut dafür nutzen ihre krude und widerliche Probaganda weiter zu verbreiten und das alles nur weil diese empathielosen Volldeppen uns mit atomaren Waffen drohen.
Sorry für ordinäre Ausdrucksweise

Ritratto di Georg Lechner
Georg Lechner 27 Aprile, 2022 - 19:32

Sorry, die NATO hat den atomaren Erstschlag in ihrer Nukleardoktrin, die per Erkenntnis des IGH vom 8.7.1996 völkerrechtswidrig ist. Klar ist daher auch die aktuelle russische Drohung völkerrechtswidrig (Einsatz oder Androhung des Einsatzes von Massenvernichtungswaffen).

Ritratto di Stefan S
Stefan S 29 Aprile, 2022 - 08:41

"Pressekonferenz von Lawrow und Guterres"
Als Danke für den Guterres Besuch haben Putin und Lawrow Ihm noch ein paar Raketen nach Kiew nach gesendet. Aus der Reihe "unterste Schublade"

Ritratto di Franz Hilpold
Franz Hilpold 27 Aprile, 2022 - 20:07

Wer hat denn bereits zweimal Atombomben eingesetzt?

Ritratto di Stefan S
Stefan S 27 Aprile, 2022 - 08:56

Hier mal wieder ein Bsp. warum der Westen und die UN unglaubwürdig sind.
All das spielt Putin in die Karten und ist mit ursächlich für den Ukraine Krieg. Wie so oft scheitern wir an unseren eigenen Vorsätzen.
https://www.zeit.de/zett/politik/2022-04/kurdistan-tuerkei-russland-ukra...

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 27 Aprile, 2022 - 18:26

Der Westen reagiert, so meine ich, wie immer. Deswegen gibt es, meiner Meinung nach, auch keine Forderung nach Waffenlieferungen an die Kurden oder Beiträge mit dem Titel "Ich bin heute Kurdistan".

Ritratto di Georg Lechner
Georg Lechner 27 Aprile, 2022 - 19:39

Wie so oft scheitert der Westen am Widerspruch zwischen den eigenen moralischen Ansprüchen (Achtung der UNO im EU - Primärrecht) und der entgegengesetzten Praxis. Solange die Verbrechen von 1999 und 2003 nicht aufgearbeitet werden, wird der Westen den Weg in eine bessere Zukunft nicht finden.

Ritratto di Franz Hilpold
Franz Hilpold 28 Aprile, 2022 - 14:32

Für den Guiterrez haben die Nazis die Leichen von Butscha wieder hervorgeholt und auf die Straße gelegt. TG La7 13.44 Uhr. Sind wohl vielfach verwendbar. Zum Glück war die Grimassen schneidende Blondierte nicht dabei.

Ritratto di Manfred Gasser
Manfred Gasser 28 Aprile, 2022 - 15:36

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Ritratto di Franz Hilpold
Franz Hilpold 28 Aprile, 2022 - 21:13

Herr Gasser, Sie sind anscheinend ein Verschwörungstheoretiker, der an Bill Gates und seine Mikrochips glaubt, die eurer Meinung nach mit einer Dosis Impfung mit Nanotechnologie eingespritzt werden. Na dann, Grüß Gott! Gegen den extremen aufgeregten Fanatismus helfen zur Beruhigung einfache Hausmittel wie Kamillentee.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 29 Aprile, 2022 - 00:18

Dieser Kommentar erscheint mir zutiefst unmenschlich und würdelos.

Ritratto di Josef Fulterer
Josef Fulterer 29 Aprile, 2022 - 06:59

Aus feinen klimatisierten Büros erteilen Agressoren die sich nicht die Hände blutig machen, die Befehle zum Angriff auf andere Staaten.
Warum wird nicht sofort jeder einzelne Befehl, mit einem Gerichtsurteil abgehandelt und die angemessene Strafe auferlegt?
Die Summe der verhängten Strafen, würde auch den fanatisten Rabuken zur Überlegung bringen, ob er nicht doch am Ende die Strafen abbüßen muss.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 29 Aprile, 2022 - 08:31

Die Hilflosigkeit und faktische Untätigkeit der Vereinten Nationen - und damit deren und unsere Schuld - wird als Schande unserer Zeit in den Geschichtsbüchern stehen.
Es ist einfach nicht zu glauben und unfassbar, wie da abstrakt an einem goldenen Tisch gesessen, die Füße auf Marmorboden, feine Anzüge, anschließend die Hände gedrückt - und einer der beiden, Narzisst, frei von Empathie und sozialem Gewissen, lässt gleichzeitig auf seinen direkten Befehl hin Bomben und Raketen auf Frauen und Kinder werfen, da er Raum und Ruhm erobern möchte; im irrigen Glauben, dies wäre im Sinne von Blut und Boden und Religion eine himmlische Sendung: im 21. Jahrhundert... nichts erreicht in 2.000 Jahren.
Ein zutiefst verbrecherisches Alphatier, fehlgeleitet von einer toten Seele, mit verkrampfter rechter Hand an der Tischkante auf dass man sein unbeherrschtes Zittern nicht sieht, zieht im Auge des eigenen Todes die Welt in den Abgrund...

Ritratto di Stefan S
Stefan S 29 Aprile, 2022 - 09:03

Ich fürchte z. B. das Scholz das bei seinem letzten Besuch erkannt hat, in seiner letzten Stellungsnahme ist genau diese Befürchtung zu vernehmen.
Ja leider, die Körpersprache Putins ist mehr wie erschreckend... zugedröhnt und in sich gekehrt.

Ritratto di Franz Hilpold
Franz Hilpold 29 Aprile, 2022 - 09:05

Es ist eine Schande, wie sich der ganze Westen einem demenzgeplagten alten Sack unterordnet, der die Befehle von einer lüsternen, aggressiven Dame empfängt, die bereits 2014 den Befehl zum Völkermord im Donbass gegeben hat, der von den Nazis in der Svobodapartei und von den Asow-Faschisten willfährig ausgeführt wurde. Unterstützt wird der nicht mehr zurechnungsfähige Greis von einem Psychopathen in London, der unbedingt einen dritten Weltkrieg will und alles dazu tut um ja nicht den "schönen Krieg" in der Ukraine zu Ende gehen zu lassen. Jetzt hat man auch Deutschland gezwungen, sich massiv am Krieg zu beteiligen, der gefährliche Finanzjongleur in Italien ist schon längst dabei, einer der nie gewählt worden ist und vom Staatspräsidenten von Londons Gnaden einfach eingesetzt worden ist, um Italien in die totale Abhängigkeit der Kriegsverbrecher in London und Washington zu bringen.

Ritratto di Manfred Gasser
Manfred Gasser 29 Aprile, 2022 - 15:22

Es ist eine Schande, wie sich ganz Russland einem Alzheimer-geplagten Sack unterordnet, der 2014 die Befehle für einen Angriffskrieg im Donbass gegeben hat, der von den Russen-Nazis dort willfährig ausgeführt wurde. Unterstützt wird der nicht mehr zurechnungsfähige Diktator von einem Psychopathen in Minsk, der unbedingt an der Macht bleiben will und alles dazu tut um ja nicht den "schönen Krieg" in der Ukraine zu Ende gehen zu lassen. Jetzt haben Russland und Belarus mit ihrem brutalem Krieg gegen Zivilisten, auch Kinder, auch Deutschland gezwungen, sich massiv am Krieg zu beteiligen.
Es ist wirklich eine Schande!!

Ritratto di Manfred Klotz
Manfred Klotz 1 Maggio, 2022 - 16:46

Haben Sie das von Russia Today abgeschrieben?

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 29 Aprile, 2022 - 14:40

Hier eine Petition an den deutschen Kanzler, weiterhin bedacht zu agieren, vielleicht geht es ohne UNO: https://www.change.org/p/offener-brief-an-bundeskanzler-scholz?recruiter...

Ritratto di Stefan S
Stefan S 30 Aprile, 2022 - 11:37

Bei allen Wohlwollen welche man solch einem Wunsch entgegenbringen kann bleibt immer wieder die gleiche Frage offen.
Was passiert wenn wir der total unberechtigten Aggression statt geben? Auch diese Petition liefert keine Antwort darauf.
Insbesondere diese Anmerkung aus der Petition ist entscheidend.
"für die Gefahr einer Eskalation zum atomaren Konflikt allein den ursprünglichen Aggressor angehe und nicht auch diejenigen, die ihm sehenden Auges ein Motiv zu einem gegebenenfalls verbrecherischen Handeln liefern."
Genau hier liegt der Denkfehler, nicht wir enscheiden über das Motiv sondern der Aggressor sucht sich das aus seiner Sicht passende Motiv aus!
Und Putins Motiv ist mehr wie eindeutig erkennbar, entweder Ihr gebt mir das was ich will oder ich werfe eine Atombombe auf Euch ab, ist in keinster Weise tolerierbar.
Man kann nur hoffen das es in Russland noch genügend Kräfte gibt welche diesen Wahnsinnigen rechtzeitig von seinen überdimensonialen Mamortisch wegzerren und in der Versenkung verschwinden lassen.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 30 Aprile, 2022 - 12:00

... vor allem stellt sich diese Frage dann immer wieder von Neuem, wenn ein starker einen schwachen Staat angreift; sie stellt sich erneut, wenn Russland in der Folge Moldavien angreift, und wieder bei Georgien, später im Baltikum, dann in Polen.
Diese Petition schafft nicht Frieden, sie erlaubt und ermuntert zu weiteren Eroberungskriegen. Zur Unterjochung, Vernichtung.
.
Diese Petition führt meiner Ansicht nach den bisherigen Fehler fort, im anderen einen “Guten” zu sehen, obwohl dort ein Kriegsverbrecher und menschenverachtender Massenmörder steht - und will sich diesen irgendwie “erhalten”.
Ich sah gestern ein Interview mit Alice Schwarzer (Emma) zur Petition: ihre Hilflosigkeit und Naivität gegenüber konkreten Nachfragen zur harten und grausamen Realität war in meinen Augen ernüchternd bis peinlich.

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 30 Aprile, 2022 - 12:56

Die Alternative zu Verhandlungen sind Waffen, Waffen, Waffen.

Ritratto di Stefan S
Stefan S 30 Aprile, 2022 - 13:18

Was Sie hier so niedlich als Verhandlungen probagieren ist derzeit eine handfeste Erpressung. Oder wie empfinden Sie das wenn Ihnen jemand das Messer an den Hals hält und irgendwas von verhandeln murmelt.
Übrigens schon wieder vergessen, Putin hat der Ukraine das Existenzrecht abgesprochen. Somit gibt es keine Basis für Verhandlungen.
Ansonsten wäre es schön wenn Sie Ihre Schlagwörter auch mit Inhalten füllen würden.
Mit Ihnen zu diskutieren ist meist so wie der berühmte Pudding an der Wand :-)

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 30 Aprile, 2022 - 13:24

Probagieren? Danke, made my day.

Ritratto di Stefan S
Stefan S 30 Aprile, 2022 - 15:00

"Probagieren?" (eine Meinung, eine Vorgehensweise o. Ä.) durch geeignete Argumente o. Ä. anderen Menschen näherbringen, zu verbreiten suchen

Wo ist Ihr Problem Herr Thoma? Sie sind für Verhandlungen? Dann bitte auch darlegen bzw. erklären wer und wie man das an diesem langen Marmortisch vollbringen kann.

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 30 Aprile, 2022 - 15:50

Ach Sie meinten propagieren.... Ja ich bin für Verhandlungen. Sie glauben es soll oder kann nicht verhandelt werden. Was genau macht es für die Ukraine unmöglich, das Minsker Abkommen umzusetzen? Das wäre vielleicht, zusammen mit der Auflösung der Nazitrupps, Minderheitenschutz und Verzicht auf einen Natobeitritt, ein erster Schritt für Verhandlungen. Wie lange soll also geschossen werden? Reicht es aus, dass solange geschossen wird, bis die ganzen ausgemusterten Waffen der NATO an die Ukraine geliefert wurden? Die USA haben ja unlängst erklärt, Kriegsziel sei es, Russland langfristig zu schwächen. Kann man sich das so vorstellen, dass Russland solange destabilisiert wir, bis der Staatsapparat nicht mehr funktioniert und Warlords die Macht übernehmen? Das kennt man ja von "Verfehlungen" in Afghanistan, Irak, Libyen usw. Im Falle Russlands hätten die Warlords dann Atomwaffen. Allein diese Vorstellung sollte ausreichen um alles auf Verhandlungen zu setzen.
Soll solange geschossen werden bis es überall in der Ukraine so aussieht wie in Mariupol? Was passiert wenn es vorher keine Ukrainer mehr gibt, die zu den Waffen greifen und bereit sind, sich erschießen zu lassen? Kommt es dann zum dritten Weltkrieg? Was "probagieren" Sie?

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 30 Aprile, 2022 - 16:43

Zitat: “Soll solange geschossen werden bis es überall in der Ukraine so aussieht wie in Mariupol?”:
Mariupol sieht nicht so aus, weil dort “geschossen” wird, Mariupol sieht so aus, weil es von Schlachtschiffen, U-Booten, Strategischen Bombern, Raketenbasen und mit Artilleriebatterien der Russen auf Befehl von Putin (Grossny, Aleppo?) in Grund und Boden gebombt wurde: nicht Kampf, Krieg, sondern VERNICHTUNG, völlige Verrohung und unmenschliche Brutalität eines entarteten Führers und eines entarteten Heeres. Rauben, Vergewaltigen, Foltern, Morden... dies ist kein Krieg, dies ist Vernichtung.
.
Natürlich Diplomatie und Verhandlungen, wie oft hat der ukrainische Präsident den russischen Diktator dazu eingeladen... allein Putin will nicht.
.
Dieser Krieg ist sofort zu Ende, wenn Russland aufhört zu schießen und den Angriff einstellt: kein ukrainischer Soldat (und schon gar keiner der Nato) wird Russland angreifen.
Bleiben Sie doch bei den Fakten: niemand gefährdet Russland.
Andererseits: wer kann/will Putin noch die Hand geben?
.
Und wer kann einer Verhandlungsvereinbarung mit Putin unter Russland auch nur den geringsten Glauben schenken?

Ritratto di Stefan S
Stefan S 1 Maggio, 2022 - 11:52

"Was "probagieren" Sie?" Was so ein Schreibfehler bei Ihnen auslösen kann :-)
Leider kann ich in Ihrer Argumentation immer nur die sog. Verfehlungen des Westen und insbesondere der Ukraine lesen welche doch bitte alle Betrebungen nach Selbstbestimmung aufgeben soll und sich der atomaren Großmachtdoktrin von Putin unterordnen soll.
Auf dieser Grundlage sind keine fairen Verhandlungen möglich, es ist was es ist, eine Erpressung.
"Auflösung der Nazitrupps, " und bei solchen Inhalten aus der Propaganda Russland wird es ganz schwer mit Ihnen sachl. zu diskutieren.
"Im Falle Russlands hätten die Warlords dann Atomwaffen." Solche Entwicklung gibt die staatliche Struktur von Russland überhaupt nicht her.
Nehmen Sie einfach zur Kenntnis das über 140 Staaten der UN den Angriffskrieg von Russland verurteilen. Eine eindeutige 2/3 Mehrheit
und ohne China wäre der Spuk schon vorüber bzw. gar nicht möglich gewesen.
Aus meiner Sicht braucht es nicht mehr Waffen sondern die Isolation von Russland in der Weltwirtschaft. Kein Gas, Öl, Kohle und sonstige Bodenschätze. Sofort! Und wenn China und Indien meinen Putin weiterhin unterstützen zu wollen dann muss hier die gleiche Konsequenz folgen.
Es wird endlich Zeit das Moral und die damit verbundene soziale Gerechtigkeit/Teilhabe vor die Gewinne der Konzerne gestellt werden.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 30 Aprile, 2022 - 14:27

Putin verhandelt nicht.
Sie erkennen dies nicht?
.
(“Gespräche” sind keine “Verhandlung”: bei einer Verhandlung haben die direkt beteiligten Delegierten ein Verhandlungsmandat und entsprechende Kompetenz. Die hat auf russischer Seite, so erlebt in der Türkei, nicht einmal Lawrow. Zudem setzt eine Verhandlung das Schweigen der Waffen voraus: auch dazu ist Putin nicht bereit).

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 30 Aprile, 2022 - 14:32

Zitat: “Die Alternative zu Verhandlungen sind Waffen, Waffen, Waffen”:
genau das macht Putin zur Zeit, er bringt “Waffen Waffen, Waffen” in die Ukraine, von Land, aus der Luft, von See, sogar mit strategischen Bombern, U-Booten, Raketen... - und verweigert jede Verhandlung.
.
Seltsam, dass Sie stets dem Verteidiger die Waffen versagen wollen, nicht aber dem Angreifer... nennt sich “Täterschutz”.

Ritratto di Thomas Benedikter
Thomas Benedikter 30 Aprile, 2022 - 17:25

Ich freue mich über die lebhafte Diskussion, die mein Beitrag ausgelöst hat. Zahlreiche wichtige Argumente und auch einige neue Perspektiven, wie z.B. jene von Christian Felber (danke dem Georg Lechner für den Link zu Felbers Beitrag zu diesem Thema in der Wiener Zeitung: https://www.wienerzeitung.at/meinung/gastkommentare/2144552-Ein-Weg-zu-e...). Es geht um nichts anderes als eine Armee der Vereinten Nationen, keine "Allianz der Willigen", nicht die NATO, sondern jenes Instrument, dass mit voller völkerrechtlicher Legitimation Angriffskriege und Völkermord verhindert. Felber schlägt in seiner bestechend visionären und gleichzeitig realpolitisch geerdeten Art eine Global Peace Treaty Organization (GPTO) vor, die diese Armee zu steuern hätte und viel demokratischer funktionieren würde als die UNO heute. Diese 5 Schritte bringt er in extremer Kürze:
Schritt eins: Eine Gruppe williger Staaten löst - dem Beispiel Costa Ricas folgend - die eigene Armee auf.
Schritt zwei: Die Gruppe der Willigen dringt auf eine Reform des UN-Sicherheitsrates im Sinne des Auslaufens der Veto-Rechte einzelner UN-Mitglieder. Es gibt dann nur noch eine Klasse von UN-Mitgliedern, und der Sicherheitsrat, der aus mindestens 20 Vertretern bestehen muss, entscheidet mit qualifizierter Mehrheit - seien es zwei Drittel oder vier Fünftel -, ob ein völkerrechtswidriger Angriff vorliegt und damit eine Beistandspflicht ausgelöst wird.
Schritt drei: Die Willigen dringen auf die Auflösung der Nato und aller anderen militärischen Bündnisse neben der UNO.
Schritt vier: Die Mitgliedstaaten verpflichten sich zu einem globalen Waffenexportverbot.
Schritt fünf: Ist das letzte Land der GPTO beigetreten, wird die GPTO-Armee vollständig in die UN-Armee eingegliedert. Die UN-Armee wird ab diesem Zeitpunkt in einem jährlichen Abbauplan auf die mindestnötige Stärke reduziert, um die Wiederaufrüstung eines Landes zu verhindern.
"Die Friedensfrage ist," schreibt Felber völlig zu Recht, "wie jede politische Frage, letztlich eine Demokratiefrage. Wir könnten aus der aktuellen Bedrohung lernen, dass der Weg zum ewigen Frieden über eine konsequente Stärkung der Demokratie verläuft." So ist es. So lange nur zwei Drittel der UN-Mitglieder halbwegs demokratisch sind (www.freedomhouse.org) und regierende Despoten, Diktatoren, Kriegsverbrecher jederzeit losschlagen oder gar den Rest der Welt mit ihren Atomwaffen bedrohen können, gibt es weder Frieden noch Sicherheit.

Ritratto di gorgias
gorgias 30 Aprile, 2022 - 19:11

Wenn Sie diesem PR-Kasperl Felber, der auf jedem Trend aufsitzt und seinem seichten Publizistengeschwafel Achtung schenken, werten Sie sich selbst ab.
Felber wird schon seit Jahren überschätzt. Er kann sich zwar gut verkaufen und hat es jahrelang als Wirtschaftsexperte erfolgreich hingekriegt sich zu profilieren und Achtung zu erhalten, kennst sich aber nicht im geringsten aus. Wer seine Bücher genauer liest, wird feststellen, dass alles nur oberflächlich zusammenrecherchiert ist.
Jetzt gibt er sich noch als Polit- und Sicherheitsexperte.
Die UN hat grundsätzliche Probleme, die durch diese Reformen nicht gelöst werden. Und zwar dass ihre Mitglieder zur Mehrheit keine echten Demokratien sind. Staaten wie die USA, Russland oder China würden sich sowieso nicht an die Resolutionen halten und von der UN aussteigen und andere Staaten mitziehen und dann würde die Welt auch diese Institution verlieren und die Tendenz der Bildung von Einflusssphären von Großmächten beschleunigen.

Davon abgesehen, dass die UN disfunktional ist und jeder der sich minimal damit auseindandersetzt, dies schon seit über 30 Jahre weiss, ist sie zumindest eine Plattform an der sich die meisten Staaten der Weltgemeinschaft informell treffen können. In dem Moment wo diese Reformen angestrebt würden, würde diese auseinander brechen.

Aber nur hypothetisch, denn die ständigen Mitglieder des Sicherheitsrates haben ein Veto-Recht und mit diesem können sie alles blockieren. Was Felber da gemacht hat, ist kaum mehr als eine sega mentale.

Ritratto di Josef Fulterer
Josef Fulterer 1 Maggio, 2022 - 06:59

Die sofortige Verurteilung (von der gemächlichen langatmigen Justiz wohl zuviel verlangt) jedes Verwaltungsschrittes (Einsatzbefehle ein Nachbarland mit Kriegsgeräten zu überfallen) und die Auflistung der dafür vorgesehenen Strafe, würde spätestens nach dem zehnten Todesurteil, auch den Gewissen-losesten Kriegstreiber zur Einsicht bringen, dass er für das verbrecherische Verhalten zur Rechenschaft gezogen wird.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 1 Maggio, 2022 - 09:36

Zitat: “Davon abgesehen, dass die UN disfunktional ist und jeder der sich minimal damit auseindandersetzt, dies schon seit über 30 Jahre weiss, ist sie zumindest eine Plattform an der sich die meisten Staaten der Weltgemeinschaft informell treffen können. In dem Moment wo diese Reformen angestrebt würden, würde diese auseinander brechen”.
.
“In dem Moment wo diese Reformen angestrebt würden, würde diese auseinander brechen”: dagegen hält eine alte Weisheit, formuliert von Giuseppe Tomasi di Lamedusa im “Gattopardo”:
“Wenn wir wollen, dass alles bleibt wie es ist, dann ist es nötig, dass alles sich verändert”.

Ritratto di gorgias
gorgias 1 Maggio, 2022 - 15:06

Schon wieder einmal daneben. Man soll nicht Dinge verbessern,die sich nicht verbessern lassen, weil Sie dadurch schlechter werden.

Was dem Spuch aus dem Gattopardo angeht soll bedeuten, dass man mit den Veränderungen mitgehen soll, um sie zu unterwandern.

Das was ich mache ist sich offen gegen Veränderungsbestrebungen auszusprechen.

Kapieren Sie den Unterschied nicht?

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 1 Maggio, 2022 - 15:51

Ich teile Ihre Meinung - und um eine solche handelt es sich, eine Meinung - nicht, da ich diese für unrichtig halte: das steht mir frei.
Sie haben den “Gattopardo” offensichtlich nicht gelesen: dieser Satz des Tancredi beschreibt im Roman die Notwendigkeit, Änderungen vorzunehmen – nicht um die eigene Identität, in diesem Falle die der Vereinten Nationen, zu zerstören, sondern um sie zu bewahren.
.
Ich teile auch Ihren ungemütlichen Kommunikationsstil mit aggressiven und abwertenden Verhaltensmustern nicht - aber vielleicht brauchen Sie dieses anonyme Dampfventil aus dem Verborgenen heraus, um im Tageslicht friedlich sein zu können, mag sein, so meine ich, mag auch nicht so sein.

Ritratto di Stefan S
Stefan S 1 Maggio, 2022 - 12:18

"Und zwar dass ihre Mitglieder zur Mehrheit keine echten Demokratien sind."
So einfach und banal ist es leider, insbesondere weil viele sog. Demokratien an Ihren eigenen Ansprüchen scheitern.
In den Steueroasen dieser Welt geben sich die Schurken dieser Welt die Klinke in die Hand. Die persönliche Vorteilsnahme hat immer den Vorrang. Demokratische Errungenschaften werden dadurch tagtäglich konterkariert. Skandale wie die Panama papers bleiben ohne sichtbare Konsequenzen und selbst moralische Instanzen wie z.B. eine Alice Schwarzer verfallen dieser Verlockung.
Wir leben in einer (Wirtschafts-) Welt welche eigentlich nur noch durch die Algorytmen von Google, Facebook, Twitter und Co. gesteuert ist damit wir morgen wieder in das nächste Display im Supermarkt greifen. Die ganze Welt eine einzige Kindermilchschnitte :-)

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 1 Maggio, 2022 - 09:59

Dazu eine wichtige Stimme einer Betroffenen, der Autorin Yevgenia Belorusets aus Kiew:
“Wir sind der Preis ... Und auch dieser Wunsch nach mehr Zeit, um darüber zu entscheiden, ob man die Ukraine mit schweren Waffen unterstützen will, verstehe ich nicht. Diese Zeit nutzte der Aggressor, um noch mehr Tod und Verderben zu uns zu bringen... Hinter dem Wunsch nach mehr Zeit steckt die Logik, genau diesen grausamen Aggressor nicht zu provozieren, damit der Rest der Welt keinen Schaden nimmt. Nach dieser Logik könnte man Russland auch wieder »Wandel durch Handel« anbieten, verbunden mit der Garantie, dass, während die Ukraine zerstückelt wird, kein »Weltkrieg« oder sogar ein »Atomkrieg« stattfindet. Auch viele weitere Möglichkeiten, den Frieden zu sichern, wären in ihr denkbar: Moldau, Estland, Litauen könnten sich auf ein Ende als souveräne Staaten vorbereiten. Ich würde diesen Ländern sogar im Voraus alle schweren Waffen wegnehmen, damit Putin sie mit weniger Aufwand und Blutvergießen verschlucken kann.... Es ist diese politische Logik, die in dem offenen Brief an Kanzler Olaf Scholz, in dem 28 Prominente vor der Lieferung weiterer schwerer Waffen warnen, steckt... Dieser Krieg wird nicht von selbst aufhören.... Russland kann nur deswegen weitere Gebiete der Ukraine erobern, weil es der ukrainischen Armee an schweren Waffen mangelt. Waffen setzen den Krieg nicht fort, sondern beenden ihn, indem sie seine Bewegung stoppen. Das zwingt den Aggressor zum Aufhören. Genau in solchen Momenten beginnen die Verhandlungen, wo man über die Rettung der Menschen und einen zukünftigen Frieden sprechen kann.”

Ritratto di Franz Hilpold
Franz Hilpold 1 Maggio, 2022 - 12:45

Ihr verfluchten Heuchler (einige wenige ausgenommen) mit eurer amerikanischen Lügenpropaganda. Im Moment laufen mehrere Vernichtungskriege der Amerikaner und ihrer Vasallen in aller Welt und die werden von euch gutgeheißen. Die Türkei praktiziert einen Genozid gegen das kurdische Volk mit einer Invasion gleich mehrerer Staaten. Saudi-Arabien bombardiert täglich mit amerikanischer Unterstützung seit Jahren den Jemen, während dort die Kinder verhungern wenn sie nicht unter den Phosphorbomben sterben. Seit 2014 führen die Bestien von Asow und Svoboda Krieg gegen die ukrainische (!) Bevölkerung des Donbass mit schrecklichen Folterungen, mit mindestens 16000 Morden, darunter hunderte von Kindern, aber das sind wohl gute Morde, weil vom Nuland-Regime durchgeführt. Und jetzt will man diesen grauslichen Banditen auch noch schwere Waffen liefern (die meisten sind eh schon längst geliefert worden, die jetztigen Forderungen sind nur ein Vorwand, um die seit Jahren massive Aufrüstung zu rechtfertigen). Man hat ja in Butscha und in Kramatorsk gesehen, wozu diese Verbrecher fähig sind. Wird von euch gutgeheißen! Weil diese schrecklichen Verbrechen den Amerikanern und dem von der CIA aufgebauten Hampelmann in den Kram passen. Das sind die Leute, die die MH17 abgeschossen haben mit 313 Opfern, nur damit die NATO-Propaganda das den Russen in die Schuhe schieben kann. Ich kann mir vorstellen, dass die fanatische Verteidigung der Nazis von einigen Schreiberlingen hier im Forum dazu führen wird, dass diese eine schöne lange Hakenkreuzfahne aus ihrem Fenster hängen werden, wie beim Bockerer im Film von Antel. Ist ja jetzt erlaubt und erwünscht. Nazi ist wieder in! Zu eurer Doppelmoral folgender Artikel in der Atlantiker-Zeitung "ZEIT- Online": "Kurdistan: Warum verurteilen wir den Krieg Russlands, aber nicht den der Türkei?" veröffentlicht am 25. April 2022. Ist seit einiger Zeit wegen seiner atlantischen Einseitigkeit natürlich nicht mehr ein Presserzeugnis, das ich lese, aber dann und wann rutscht doch ein kritischer Artikel durch, da hat die amerikanische Zensurkommission wahrscheinlich nicht aufgepasst.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 1 Maggio, 2022 - 14:41

Zitat: “Ihr verfluchten Heuchler (einige wenige ausgenommen)”: ausgenommen Putin, Lawrow, Medwedew, Solowjow, Hilpold.
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Mitmenschen, welcher Ihre Meinung nicht teilen, werden von Ihnen “verflucht”: überschreiten Sie damit die Grenze, im Kreise mitzudiskutieren?

Ritratto di Franz Hilpold
Franz Hilpold 1 Maggio, 2022 - 19:27

Sie müssen schon zumindest den Satz zu Ende lesen, bevor Sie ihn kritisieren. Ausgenommen habe ich hier einige Schreiber, die eine sinnvolle Position vertreten. Den Putin und andere haben Sie meinem Satz dazugedichtet. Von denen habe ich nie gesprochen, aber von den Heuchlern, die fanatische amerikanische Lügenpropaganda als bare Münze hier verbreiten, davon habe ich schon gesprochen. Und ich überschreite gewiss keine Grenze, wenn ich faschistischem Gejohle und massiver Nazipropaganda Goebbels'scher Art bescheiden versuche entgegenzuhalten.
Mit Mitmenschen, die anderer Meinung sind als ich, kann ich mich gut vertragen, und ich versuche stets, auch den anderen Gesichtspunkt zu verstehen. Womit ich nichts anfangen kann, ist Nazipropaganda, offensichtliche Lügen, penetrant einseitige Parteinahme und das systematische Weglügen von Fakten, die nicht in den Kram passen. Warum kommt bei Ihnen Asow bzw. Swoboda nie vor? Bei mir kommt Russland immer wieder vor, auch kritisch!

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 2 Maggio, 2022 - 08:49

Es ist leider auch auf Salto machbar und schon üblich, jene, welche die Sache anders sehen, mit Göbbels zu vergleichen: Sie sind da nicht der erste, der dies macht: “massiver Nazipropaganda Goebbels'scher Art bescheiden versuche entgegen zu halten”. Ich bleibe sachbezogen und ignoriere diese Provokation auf emotionaler Ebene:
.
Sie verkennen, dass der Diktator, Faschist, Massenmörder, der damals Hitler war, heute - so die Sicht fast aller Experten und auch meine bescheidene Meinung - in Moskau sitzt.
Sie betreiben Opfer-Täter-Umkehr in Reinkultur und stehen damit auf weiter Flur ziemlich alleine da - naja, nicht ganz, wie Ihr kopiertes “Göbbels-Argument” zeigt.
.
Schade um diese Entartungen der Diskussion - leider trotz Netiquette.
Frieden der Ukraine, und Verurteilung der Plünderer, Folterer, Vergewaltiger, Massenmörder und Kriegsverbrecher bis hinauf zum neuen Gröfaz.
Am 9. Mai wird dieser neue Gröfaz fragen: “Wollt ihr die totale Spezialoperation?” Ein Stadium voller bestellter, bezahlter, beobachteter Auserwählter wird zujubeln, wie weiland vor etwa 80 Jahren.

Ritratto di Felix Frei
Felix Frei 1 Maggio, 2022 - 14:40

Ich weiß nicht Peter Gasser, wie man so naiv sein kann um zu glauben dass Putin mit einer Niederlage aus der Ukraine abziehen wird. Eher gibt es noch einen Atomkrieg in dem uns jene treiben, die seit Jahren ein Interesse an der Schwächung Russlands haben und der Europa voll treffen wird. Tatsache ist, dass es wahrscheinlich die Republiken im Donbass selbst waren , die Putin um Hilfe gerufen haben um die russische Bevölkerung dort zu schützen. Eine einige Ukraine gab es schon seit Jahren nicht mehr. Und die Vorzeigedemokratie Ukraine auch nicht. Im Gegenteil: Oligarchen haben die Bevölkerung ausgebeutet und die Heuchelei darüber ist immens. Genauso wie die Ukraine saftig daran verdient, indem sie ihr Land zur Verfügung stellen um russisches Gas in den Westen zu leiten. Dabei ist es eine Binsenweisheit, dass man sich mit den Nachbarn stets gut stellen soll, zumal wenn dieser überlegen ist. Das hat man als Europäer versäumt. Stattdessen macht man sich zum Vasallen der Biden Regierung, die stets ihren Einfluss Richtung Russland ausgedehnt hat und denen es egal ist, wenn russische Bomben ggf. eh bloß Europa treffen.
Sehen Sie Herr Gasser, die Sache ist komplizierter als es aussieht und ist vor allem ein Mangel europäischer Diplomatie, wie sie in der Vergangenheit stets gepflegt wurde.
Lesen Sie eine Stellungnahme von einem der mit der Materie tiefgründiger vertraut ist:

https://www.nachdenkseiten.de/wp-content/uploads/2022/04/WEW_17_022_SCHO...

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 1 Maggio, 2022 - 16:38

Wo Sie schreiben “Tatsache ist” erhöhen Sie WIEDER Ihre persönliche subjektive Meinung fälschlicherweise zu “Tatsachen”: ein Verhaltensmuster, das in Ihren Kommentaren endemisch vorkommt, so kann ich dies für mich erkennen: Ihre Meinung wird in Ihren Kommentaren stets zu Wirklichkeit - wie vermessen! - bei hundert Menschen mit diesem Anspruch müsste es also 100 faktische, wirkliche Parallelwelten geben. Gott bewahre!
Meinen Informationen nach gibt nicht ein einziger Satz in Ihrem Kommentar überprüfbare Wirklichkeit wider; jeder Satz, *so meine Meinung dazu*, verliert sich in Ideologie und verschwörungstheoretischen Inhalten.
.
Dass ich extrem rechts und extrem links kaum als verläßlich informativ halte und bekannte Onlineportale aus der Szene der Verschwörungstheoretiker mangels Sinnhaftigkeit nicht lese, wissen Sie ja bereits.

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 1 Maggio, 2022 - 18:15

Herr Gasser, Sie sind gar nicht auf rechts- oder linksextreme Quellen angewiesen, wenn Sie wissen wollen was in der Ukraine abgeht:
Der Rechnungshof der EU hält (im September 2021!) EU-Hilfen für sinnlos, da die Ukraine ein durch und durch korruptes Land ist: https://www.eca.europa.eu/de/Pages/NewsItem.aspx?nid=15834
Der Guardian hat 2017 von Camps berichtet, in denen Kinder ideologisch geschult militärisch gedrillt und im Umgang mit Waffen ausgebildet wurden:
https://www.ilfattoquotidiano.it/2022/04/23/guerra-ucraina-fucili-discip...
Die deutsche Welle hat einen sehenswerten Bericht über die Frauen im Azov Battalion ausgestrahlt https://m.youtube.com/watch?v=aXm_DyZJKZ4 (besonders kluge Menschen hier im Forum meinen, dass diese Nazis eine Erfindung der Putin Propaganda seien).
Der Volkswirt Folker Hellmeyer erklärt ziemlich gut die Verfehlungen des Westens in der Ukraine und die Auswirkungen des Krieges auf die europäischen Volkswirtschaften. https://youtu.be/XkE2HW1vXQ8

Ritratto di Manfred Klotz
Manfred Klotz 1 Maggio, 2022 - 16:55

Herr Frei, Ihre Fähigkeit sich in unseriösen Webseiten zu verlieren ist beinahe sagenhaft.
https://www.psiram.com/de/index.php/NachDenkSeiten
Weil Sie sicher etwas an Psiram auszusetzen haben, hier kommt man zum gleichen Schluss:
https://gegneranalyse.de/fallstudie-1-nachdenkseiten/
Und Wikipedia zitiere ich gar nicht erst.

Ritratto di Felix Frei
Felix Frei 1 Maggio, 2022 - 22:16

Herr Klotz sie unterliegen noch immer einem Denkfehler. Bei einem Beitrag kommt es darauf an WER ihn geschrieben hat und nicht wo er veröffentlicht wurde. Der Beitrag eines Oskar Lafontaine ist nicht deshalb weniger wert, weil er nicht in einem gängigen öffentlich finanzierten Medium erschienen ist, sondern der Beitrag hat wennschon AN SICH einen Wert. Ich jedenfalls schätze die Meinung eines der bekanntesten Gestalten in der deutschen Politik hoch ein, unabhängig davon wo diese Meinung erscheint.
Außerdem wird es auch Ihnen kaum entgangen sein, dass immer mehr Persönlichkeiten aus vielen Sparten zunehmend auch privat finanzierten Medien Interviews geben und dort publizieren. Dieselben Artikel erscheinen manchmal auch in versch. Medien, sowohl in öffentlich als auch in privat finanzierten. Diese Medien alle in die Schmuddelecke zu stellen, gelingt immer weniger und Persönlichkeiten, die aufgrund ihrer Leistungen Ansehen erlangt haben, aber jetzt da sie sich nicht dem gängigen Regierungsnarrativ anschließen und deshalb in den ÖRR nicht mehr zu Wort kommen, dauerhaft auszugrenzen, gelingt auch immer weniger. Einen Oskar Lafontaine jedenfalls kann man schwerlich in der Schwurblerecke verorten.

Ritratto di Felix Frei
Felix Frei 1 Maggio, 2022 - 22:35

@Manfred Klotz
Übrigens: In versch. Medien (u.a. auch in den Nachdenkseiten) wird berichtet, dass Oskar Lafontaine einen Bericht mit dem Titel : "Amerika treibt Europa in einen Atomkrieg" in der Schweizer "WELTWOCHE" veröffentlicht hat. Also Ort der Veröffentlichung ist wennschon die Schweizer Weltwoche.

Ritratto di Stefan S
Stefan S 2 Maggio, 2022 - 09:35

"Bei einem Beitrag kommt es darauf an WER ihn geschrieben hat und nicht wo er veröffentlicht wurde. "
EINSPRUCH
Es kommt drauf an was inhaltlich geschrieben wird/wurde und da ist Lafontaine auch nicht besser wie ein Per Steinbrück oder aktuell ein Sigmar Gabriel.
Alles Honorarschreiber mit teilweise sehr üppigen Vergütungen.
Einer der wenigen objektiven Schreiber mit vor allem einer umfangreichen Expertise welcher mir dazu einfällt war Helmut Schmitt.

Ritratto di Stefan S
Stefan S 2 Maggio, 2022 - 09:22

"Dabei ist es eine Binsenweisheit, dass man sich mit den Nachbarn stets gut stellen soll, zumal wenn dieser überlegen ist. Das hat man als Europäer versäumt."
Solch ein Unfug, halb Europa ist von russischer Energie abhängig und kulturell hat sich Europa immer gegenüber Russland gut gestellt. Mehr hat Russland leider nicht anzubieten.
Es gerade zu ein Hohn was Sie hier verlauten lassen weil insbesondere Deutschland und Italien voll auf die Karte Wandel durch Handel mit Russland gesetzt haben.
"Stattdessen macht man sich zum Vasallen der Biden Regierung, die stets ihren Einfluss Richtung Russland ausgedehnt" Völlig abstruse Behauptung nach 1,5 Jahren von "stets" zu schwurbeln.
Und ja es gibt reichlich Korruption und auch nationalsozialistische Strömungen in der Ukraine welche dann vor allem durch die Besetzung der Krim/Donbass fleißig befeuert wurden. Weder bei rechtsnationalen Strömungen noch bei der Korruption ist Europa in vielen Ländern vorbildlich. Da stehen wir bei genauer Betrachtung der Ukraine bei manchen Ländern in nichts nach. Das Hauptproblem war/ist die Rechtsstaatlichkeit und genau diese war einer der Auslöser des aktuellen Konfliktes. Selenskij hatte sich doch erlaubt die ganze obere korrupte Gerichtsbarkeit abzusetzen.
Lafontaine/Wagenknecht sind in Ihrer Analyse meistens sehr treffsicher aber haben wie so oft, um nicht zu sagen wie immer, kein realistisches alternatives Programm anzubieten. Ich kenne kein sozialistisches Land welches nicht auch deutlich mit Korruption und staatlicher Willkür durchzogen ist.
Europa als Atomschlachtfeld ist spätestens seit Helmut Schmitt mit dem Natodoppelbeschluss immer Thema gewesen. Ein alter Zopf und Trump hätte uns, bei einer 2 Amtszeit, dahingehend an Putin verkauft. Die Peinlichkeiten welche sich Trump mit der Ukraine/Selenskij geleistet hat sind weitgehend bekannt.
"vor allem ein Mangel europäischer Diplomatie," völlige Verklärung, wenn dann ist es ein Mangel an Moral der globalen Demokratien gegenüber Autokratien und Diktaturen wo der Gewinn immer vor die Moral gestellt wurde und man letztendlich für diese Schurkenstaaten einen Persilschein ausgestellt hat. Immer nach dem Motto, Hauptsache billige Rohstoffe und Arbeitskräfte

Ritratto di rotaderga
rotaderga 1 Maggio, 2022 - 13:19

An alle die sich hier die Finger wundtippen:
Große Interessensgruppen wollen ihre Pläne verwirklichen und steuern ihre Hampelmänner ( Regierungschefs). Um das dumme, unwissende Fußvolk darauf einzuschwören, werden Sexuelle Unterdrückung Verbrechen gegen die Menschlichkeit usw aufgezählt. Dazu braucht es wiederum große und globale NGO Organisationen, um das scheinbar unabhängig und uneigennützig anzuprangern.
Zusammenhänge sind dann immer rein zufällig. Aber vielleicht beantwortet ihr alle euch die Frage: Wie viele Kriege gab es unter Friedensnobelpreisträger Obama, wie viele unter dem ungeliebten Trump?

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 1 Maggio, 2022 - 14:30

“scheinbar”.
.
“scheinbar”?
.
wirklich “scheinbar”?
Wer das sagt, macht sich meiner Meinung nach zum Mittäter dieser Plünderer, Vergewaltiger, Folterer und Mörder.
Entsetzlich in meinen Augen, zu welchen Aussagen manche sich hinreißen lassen, wenn deren Idole Trump und Putin ihr wahres Gesicht zeigen und sich selbst aus der menschlichen Gemeinschaft verstoßen.

Ritratto di rotaderga
rotaderga 1 Maggio, 2022 - 19:19

Herr Gasser, tippen sie einfach weiter.

Ritratto di Franz Hilpold
Franz Hilpold 1 Maggio, 2022 - 22:10

Geehrter Herr Gasser, schauen sie sich auf der La7 in der Sendung "Non è l'arena" von Giletti u.a. Santoro an. Der erklärt Ihnen, was in der Ukraine wirklich läuft.
Da lernen Sie auch, wer schon seit Jahren die Plünderer, Vergewaltiger, Folterer und Mörder sind. Aber Sie wissen das eh, Sie wollen es nur lieber den anderen in die Schuhe schieben.

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 2 Maggio, 2022 - 19:53

Herr Hilpold, dass Ihnen auf Michele Santoro niemand geantwortet hat, liegt nicht an sprachlichen Schwierigkeiten....

Ritratto di Stefan S
Stefan S 2 Maggio, 2022 - 10:09

Die ganze westliche demokratisch geprägte Welt "scheinbar" eine einzige Verschwörung?
Das entspricht dann wohl dem Wald welchen man vor lauter Bäumen nicht mehr sehen will.
Was ist eigentlich aus dem Orden der Tempelritter geworden? Treffen sich glaub jährlich in der Schweiz :-)

Ritratto di Franz Hilpold
Franz Hilpold 2 Maggio, 2022 - 10:31

Da schaut einmal, wie sich die faschistischen Verbrecher verhalten: (falls ihr ausreichend Italienisch versteht)
https://www.casertanews.it/cronaca/guerra-ucraina-reporter-casertano-fot...
Und das soll ein Rechtsstaat sein? "Demokratisch"?

Ritratto di Stefan S
Stefan S 2 Maggio, 2022 - 17:04

Echt jetzt Freimaurer?
Weih weih weih

Ritratto di Franz Hilpold
Franz Hilpold 2 Maggio, 2022 - 17:11

Hab's mir eh gedacht, Sie können tatsächlich nicht ausreichend Italienisch, um so einen Text zu verstehen. Lässt sich lernen!

Ritratto di Franz Hilpold
Franz Hilpold 2 Maggio, 2022 - 17:26

Wäre es ein Problem, wenn Hitler jüdische Wurzeln hätte? Damit ist noch lange nicht eine Mitschuld der Juden am Holocaust begründet. Das Hamburger Gossenblatt (leider, war mal eine exzellente Zeitschrift) regt sich da vergebens auf und auch die Israelis greifen ins Leere. Zu meinen, dass der Clown wegen seiner jüdische Wurzeln nicht trotzdem ein Nazi sein könne, ist ein Ammenmärchen, das man uns aufschwatzen will. Die äußerst korrupte Regierung in Kiew besteht seit dem Putsch 2014 hauptsächlich aus Nazis.Von Asow oder Swoboda nie was gehört? Dann informieren Sie sich bitte, bevor Sie hier schreiben! Die russische Propaganda, dass die Regierung in Kiew aus Schwulen und Nazis bestünde, ist wahrscheinlich zur Hälfte falsch.

Ritratto di Thomas Unterwinkler
Thomas Unterwinkler 3 Maggio, 2022 - 19:43

„Swoboda“ hat bei den letzten Parlamentswahlen in der Ukraine, die 2019 stattgefunden haben, 2,4 % der Stimmen erhalten. Das entspricht einem Mandat von 450 im ukrainischen Parlament.
https://de.wikipedia.org/wiki/Parlamentswahl_in_der_Ukraine_2019
Aber klar, die Ukraine ist voller Nazis!!1!

Ritratto di Franz Hilpold
Franz Hilpold 3 Maggio, 2022 - 00:50

Danke für den Link. Ich konnte mir das vollständige Interview besorgen, findet man auch auf YT. Es gibt kaum einen Punkt, den man nicht unterschreiben könnte. Er hat in fast allem völlig recht. Außer den totalen Ausschluss bestimmter Waffen sollte er nicht so dezidiert propagieren. Wenn es keine andere Möglichkeit gibt, sich gegen die angloamerikanische Agggression zu wehren, muss man wohl alle Waffengattungen miteinbeziehen, die Feinde tun es auch, die Kriegsverbrecher scheuen sich vor gar nichts. Der Nazi-Bajazzo ist nur vorgeschoben, die eigentlichen Kriegstreiber sind die USA und Großbritannien, wer das nicht erkennt, dem ist nicht mehr zu helfen. Der Hampelmann ist gut für die grauslichen Morde (Butscha usw.), denn darin sind seine Leute geübt, schon seit acht Jahren.

Ritratto di Manfred Gasser
Manfred Gasser 3 Maggio, 2022 - 09:21

Na dann bin ich ja froh, dass Sie keine Hand am berühmten Koffer haben.

Eigentlich muss man sogar noch froh sein, dass Putin an der Macht ist, und nicht solch geblendete Fanaten wie Herr Hilpold, die wirklich ohne mit der Wimper zu zucken, die ganze Welt in den atomaren Untergang bomben würden. Und für was? Für Macht, für Geld?

Sie tun mir einfach nur Leid.

Ritratto di Stefan S
Stefan S 3 Maggio, 2022 - 09:37

Das wirkliche Problem Sind ja nicht diese einzelne offensichtlich völlig verwirrten Opfer wie Hilpold sondern diese perfide Masche der Desinformation. Brexit, US Wahlen oder auch die Wahl von Kurz in Austria zeigt das Desinformation äußerst wirksam ist. Von Russland, China und Konsorten ganz abgesehen.
Und auch folgendes muss einem zu denken geben
https://www.tagesschau.de/inland/pressefreiheit-149.html

Ritratto di Gerold FIEDLER
Gerold FIEDLER 3 Maggio, 2022 - 11:58

Herr Hillpold scheint mir einer der wenigen in diesem Forum zu sein, der die Zusammenhaenge, die zu diesem Krieg gefuehrt haben, richtig einzuordnen vermag. Die zunehmende Aufruestung der Ukraine auch mit Angriffswaffen von seiten der Westmaechte kann im schlimmsten Fall auch einen Atomschlag von Seiten Russlands nach sich ziehen. Damit wird aber die Schuldfrage ziemlich unerheblich werden, denn die Ukraine wird nachher nicht der einzige Staat sein, den es in Europa nicht mehr gibt. Es scheint, dass Amerika, England und die Nato dieses Szenario im Vorfeld schon durchgespielt haben, Europa hingegen unfaehig ist diese Gefahr zu erkennen. In scheinbarer Einigkeit wird ins selbe Horn geblasen, der Krieg mit weiteren Waffen befeuert und mit Sanktionen herumgeworfen, welche im Grunde mehr der eigenen Wirtschaft und der eigenen Bevoelkerung schaden. Sieht so also ein Verteidigungsbuendnis aus? Dann gute Nacht.

Ritratto di Manfred Gasser
Manfred Gasser 3 Maggio, 2022 - 13:41

Die Zusammenhänge richtig einordnen? Welche Zusammenhänge, die von Hilpold richtig eingeordnet wurden, rechtfertigen bitte diesen Krieg? Die Annexion der Krim, oder der bewaffnete Kampf prorussischer(und russischer) Milizen im Donbass?
Sicher wurden Fehler gemacht, von beiden, von allen Seiten, aber ich bitte Sie, versuchen Sie nicht damit diesen brutalen Krieg gegen das ukrainische Volk zu rechtfertigen.

Ritratto di Stefan S
Stefan S 3 Maggio, 2022 - 16:06

"mit Angriffswaffen" Dieses leidige Waffenthema von wegen schwere Angriffs oder sonstige Waffen in Medien entspricht überhaupt nicht der Wirklichkeit was tatsächlich geliefert wird.
"Es scheint, dass Amerika, England und die Nato dieses Szenario" Amerika opfert seine wichtigsten Verbündeten aus welchem Grund?
England an einem Atomschlag interessiert? Die Nato (Stoltenberg ist Norweger) gefährdet 80 % ihrer Bündnispartner?
Schweden und Finnland rutschen noch eben unter den Schutzschirm der Nato weil?
Keine Ahnung worauf Sie hinaus wollen, schlüssig klingt das alles nicht.
Was schlagen Sie vor um einen Waffenstillstand zu erreichen?
Keine weiteren Waffenlieferungen und dann?

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 3 Maggio, 2022 - 16:14

Ich bin auch “für keine Waffenlieferungen mehr in die Ukraine”: keine Panzer, keine Raketen, keine Granaten, keine Bomben mehr durch Russland, nicht zu Lande, nicht aus der Luft und nicht vom Meer.

Ritratto di Thomas Unterwinkler
Thomas Unterwinkler 3 Maggio, 2022 - 20:05

Die Ukraine als unrechtmäßig angegriffener Staat hat - in Ausübung ihres vom Völkerrecht anerkannten Selbstverteidigungsrechts - das Recht, sich mit allen (gleich ob schweren oder leichten) Waffen gegen den Agressor zu wehren, bis dieser sich von ihrem Staatsgebiet zurückgezogen hat. Davon ausgenommen sind nur sog. geächtete Kriegsmittel.
Russland übrigens hat solche geächteten Kriegsmittel wie Antipersonenminen oder Aerosolbomben in der Ukraine bereits eingesetzt - was beim systematisch kriegsverbrecherischen Handeln der russischen Armee ja (leider) keine Überraschung ist.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 3 Maggio, 2022 - 16:06

Ja Herrgottnochmal, diese Ukraine verhält sich wie eine Frau!
Wie eine Frau, die vergewaltigt wird und schreit.
Wäre sie keine Frau, würde sie nicht vergewaltigt werden; ihr Frausein ist also Schuld an der Vergewaltigung.
Punkt.
Basta.

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 3 Maggio, 2022 - 17:54

Genau: Und daneben stehen welche die ihr zurufen sie solle nur durchhalten, bis der Vergewaltiger von ihr ablässt. Ihn zu fragen warum er das macht, halten sie für unmöglich.

Ritratto di Manfred Gasser
Manfred Gasser 3 Maggio, 2022 - 19:15

Falsch, daneben stehen einige, die ihr ein Messer reichen.
Und wenn Sie wirklich zuerst den Vergewaltiger fragen, bevor Sie der Frau helfen, was wäre eine für Sie befriedigende Antwort? "Sie hat mit den falschen Männern geflirtet" , oder " sie hat mich nicht ernst genommen, also musste ich ihr zeigen, dass ich ein richtiger Mann bin". Andere Vorschläge? Und dann Sie "ach so, dann ist sie ja selbst schuld".

Ritratto di Sepp Bacher
Sepp Bacher 3 Maggio, 2022 - 19:35

Gute Argumention Manfred Gasser!!

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 3 Maggio, 2022 - 19:48

Jedenfalls wird das Leid der Ukrainer durch das Verhalten des Westens verlängert. Die USA haben unlängst erklärt, Kriegsziel sei es Russland langfristig zu schwächen, nicht die Ukraine zu befreien. Dort soll nun solange geschossen werden, bis Russland langfristig geschwächt ist.

Ritratto di Thomas Unterwinkler
Thomas Unterwinkler 3 Maggio, 2022 - 20:18

Ja, das hoffe ich sehr, dass der russische Aggressor so geschwächt wird, dass er nicht als nächstes nach Modau oder Georgien einmarschiert. Das ist ein völlig legitimes Kriegsziel.
Dass es nicht mehr Kriessziel sein soll, die Ukraine zu befreien, ist von Ihnen frei erfunden!
Und die von Ihnen genannte „Verlängerung des Leids durch das Verhalten des Westens“ ist natürlich Unsinn! Es verhält sich genau umgekehrt! Denn wer zu erkennen gibt, dass er sich nicht wehren wird, ist ein attraktives Ziel.
Glauben Sie wirklich, das Leid der ukrainischen Zivilgesellschaft würde nach einer Kapitulation enden? Sie sind wirklich so naiv?

Ritratto di Thomas Unterwinkler
Thomas Unterwinkler 3 Maggio, 2022 - 20:18

Ja, das hoffe ich sehr, dass der russische Aggressor so geschwächt wird, dass er nicht als nächstes nach Modau oder Georgien einmarschiert. Das ist ein völlig legitimes Kriegsziel.
Dass es nicht mehr Kriessziel sein soll, die Ukraine zu befreien, ist von Ihnen frei erfunden!
Und die von Ihnen genannte „Verlängerung des Leids durch das Verhalten des Westens“ ist natürlich Unsinn! Es verhält sich genau umgekehrt! Denn wer zu erkennen gibt, dass er sich nicht wehren wird, ist ein attraktives Ziel.
Glauben Sie wirklich, das Leid der ukrainischen Zivilgesellschaft würde nach einer Kapitulation enden? Sie sind wirklich so naiv?

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 3 Maggio, 2022 - 20:48

Ich war vor ca. 1 Monat so naiv, hier zu schreiben, dass die USA auf eine Verlängerung des Krieges spekulieren. Es wurde mir geantwortet, dass die USA gar nicht Kriegspartei sind. Nun formulieren die USA Kriegsziele und niemand scheint darüber verwundert, im Gegenteil, man findet diese Kriegsziele "attraktiv". Das Leid der Ukrainer wird so lange verlängert, bis Biden mit Putin verhandelt. Man kann nur hoffen, dass dies nicht bis zu den Midterm elections dauert. Was daran attraktiv sein soll?

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 3 Maggio, 2022 - 21:18

Das ist unrichtig: die Ukrainer legen wert darauf, SELBST mit Putin zu verhandeln, und Biden respektiert dies.
Putin möchte über die Ukraine in bester Imperialisten-Manier mit Biden verhandeln; dieser lehnt ab, und verweist ihn an Selenskyj.
Richtig so.

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 3 Maggio, 2022 - 21:50

Herr Gasser, vor einem Monat haben Sie mir erklärt, dass die USA gar nicht Kriegspartei sind. Sind Sie immer noch davon überzeugt?

Ritratto di Thomas Unterwinkler
Thomas Unterwinkler 3 Maggio, 2022 - 23:43

Die USA sind völkerrechtlich nicht Kriegspartei. Dasselbe gilt auch für alle NATO-Mitgliedstaaten. Das war vor einem Monat so und ist noch immer der Fall.

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 4 Maggio, 2022 - 06:21

OK, und wieso formulieren die dann ("attraktive") Kriegsziele ?https://m.faz.net/aktuell/politik/ausland/ukraine-krieg-usa-wollen-russl...

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 4 Maggio, 2022 - 07:39

In dem verlinkten Artikel finden sich keine “Kriegsziele” Amerikas, daher erscheint Ihre Frage suggestiv und manipulativ.
.
Hingegen steht dort (Zitat):
“Blinken nahm darauf im Kongress Bezug: „Unser Ziel ist es, sicherzustellen, dass sie (die Ukrainer) die Fähigkeit haben, die russische Aggression abzuwehren und ihre Position an einem künftigen Verhandlungstisch zu stärken.“
und:
“Biden begründete die Waffenlieferungen für Kiew anfangs damit, dass er einer kleinen Demokratie helfen wolle, sich gegen einen großen Nachbarn zu verteidigen”: Sie lesen das Wort “VERTEIDIGEN”?
und: “Stets machte Biden aber deutlich, dass er eine direkte Konfrontation mit Russland nicht anstrebe. Deshalb stellte er klar, dass er keine amerikanischen Soldaten in die Ukraine entsende. Und deshalb lehnte er auch Selenskyjs Forderung nach einer Flugverbotszone ab”.

Ritratto di Stefan S
Stefan S 4 Maggio, 2022 - 08:33

....und “ Dabei würde es die amerikanische Regierung nicht ablehnen, wenn die Ukraine als Teil einer Friedenslösung neutral würde und auf eine NATO-Mitgliedschaft verzichtete."
Aber machen wir uns nichts vor, dieses Jahrhundert wird geprägt sein vom Kampf Autokratie/Diktatur gegen Demokratie, wir sehen gerade erst den Anfang....

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 4 Maggio, 2022 - 07:43

Die USA sind keine Kriegspartei.
Das hätte Putin gern.
Amerika aber - wie die Nato-Verbündeten auch - verweigert, trotz des unsagbaren und unmenschlichen Leides, das Russland in der Ukraine verursacht und das wir mit ansehen müssen.
Inzwischen muss man erkennen, dass Putin die Ukraine BENUTZT, um weiterreichende persönliche Weltmacht-Träume umzusetzen.
Die USA und EUROPA verweigern ihm eisern die militärische Konfrontation - Putin vernichtet dafür als Provokation vor unserer Augen das ukrainische Volk.

Ritratto di Franz Hilpold
Franz Hilpold 4 Maggio, 2022 - 13:28

Ertrunken in amerikanischer Propaganda. Die USA sind Kriegspartei und das schon seit Jahren. Es kämpfen amerikanische und englische Söldner in der Ukraine, die von ihren Ländern unterstützt werden, die deshalb Kriegspartei sind. Wer schwere Waffen samt "Instruktoren" liefert, ist Kriegspartei. wer verkündet, Russland zerstören zu wollen, ist Kriegspartei! Das unsägliche und unmenschliche Leid, das die Asow-Truppen mit amerikanischer Unterstützung in der Ukraine seit mindestemns 8 Jahren verursachen, muss ein Ende finden! Dass der Westen und vor allem die von der amerikanischen Propaganda verdummten Mehrheiten in den NATO-Ländern seit 2014 den Gräueltaten der Nazi-Truppen durch Wegschauen Vorschub leisten, das passt natürlich Leuten wie dem alten dementen Biden und seinem fanatischen Entourage (Nuland, Clinton und das ganze neoliberale Gesocks) sowie dem gefährlichen Geistesgestörten in London. Mord, Vergewaltigungen, Folterungen bis zum Tod, das haben diese Bestien bisher in der Ukraine vor aller Augen der Welt verübt, seht euch Butscha an, wo man krampfhaft versucht, dies der anderen Seite in die Schuhe zu schieben.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 3 Maggio, 2022 - 21:16

Zitat: “Jedenfalls wird das Leid der Ukrainer durch das Verhalten des Westens verlängert”:
Welches “Verhalten” meinen Sie? Dem Hilferuf der Ukrainer nachzukommen? Zu helfen, wenn man darum gebeten wird?
Ist es nicht anmaßend und arrogant, dass Sie den Ukrainern sagen bzw. vorschreiben möchten, was für diese gut ist?
Woher wollen Sie den Ukrainern bestimmen, dass deren Leid unter Russland für Generationen nicht viel größer ist?
.
Mir scheint, Sie geben vor, an die Ukrainer zu denken; denken aber in Wirklichkeit ohne jede Empathie für die Ukrainer nur an sich selbst.
Die Ukrainer wissen selbst, was das Beste für sie ist (so wie Sie dies such für sich in Anspruch nehmen).

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 3 Maggio, 2022 - 21:36

Weiter oben hat jemand das Interview mit Michele Santoro verlinkt. Bezeichnend, dass Sie darauf nicht reagiert haben.

Ritratto di Thomas Unterwinkler
Thomas Unterwinkler 4 Maggio, 2022 - 00:17

Wer Santoro, italienweit berühmt und berüchtigt für seine Einseitigkeit und Parteilichkeit, ernst nimmt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 4 Maggio, 2022 - 06:22

Mit soviel inhaltlicher Kritik hatte ich jetzt gar nicht gerechnet.

Ritratto di Felix Frei
Felix Frei 3 Maggio, 2022 - 20:39

Ja Herrrgottnochmal Peter Gasser, die Ukrainefrau im Donbass ist eine andere als die in der Westukraine. Die wird von den eigenen Leuten vergewaltigt und schreit schon seit 8 Jahren. Wenn man schon dieses Bild gebrauchen will. Und seit 8 Jahren gibt es keine Lösung. Aber für Sie ist die Welt immer entweder schwarz oder weiß, simpel und klar wie Kloßbrühe. Es gibt keine geostrategischen Überlegungen und Differenzierungen auch nicht.
Und sagen Sie mal welches konkrete REALISTISCHE Ziel soll mit Waffenlieferungen an die Ukraine erreicht werden? Dass man eine Atommacht vertreibt? Das Problem wäre im Vorfeld diplomatisch zu lösen gewesen. Dazu wäre jahrelang Zeit gewesen. Getan wurde das Gegenteil. Hintennach reitet die alte Urschel.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 3 Maggio, 2022 - 21:20

Sie schreiben: “Und sagen Sie mal welches konkrete REALISTISCHE Ziel soll mit Waffenlieferungen an die Ukraine erreicht werden? Dass man eine Atommacht vertreibt?”
.
GENAU.
Vertreiben von dort, wo sie nichts zu suchen hat.

Ritratto di Felix Frei
Felix Frei 3 Maggio, 2022 - 23:42

Ein Ziel kann es schon sein, halt nicht realistisch.
Das russische Militär hat bereits im Osten und im Süden bedeutende Geländegewinne gemacht und rückt langsam, aber systematisch gegen ukrainischen Streitkräfte vor. Diese sind zu einer breiten Gegenoffensive erkennbar nicht fähig, daran werden auch die westlichen schweren Waffenlieferungen nichts ändern. Denn die dürften kaum in ausreichendem Maße an die Front gelangen. Der Kampf der ukrainischen Armee im Osten ist letztlich ein Opfergang, der vielen Soldaten Leben und Gesundheit kostet. Russland hat das militärische Potential und die strategische Erfahrung, um zusätzliche Kräfte in großem Umfang zu mobilisieren, die Ukraine kann das nicht.

Die westliche Freude über russische Kriegsverluste, Pannen und punktuelle Niederlagen kann nicht über den für die Ukraine und den Westen negativen Kriegsverlauf hinwegtäuschen. Da hilft auch die perfide Strategie der menschlichen Schutzschilde (Mariupol) nichts.
Wie gesagt, man hatte jahrelang Zeit das heraufziehende Unheil diplomatisch abzuwenden. Hat man nicht getan, sondern noch Öl ins Feuer gegossen.

Ritratto di Thomas Unterwinkler
Thomas Unterwinkler 4 Maggio, 2022 - 00:01

Damit die Russen bedeutende Fortschritte bei den Gebietseroberungen machen und diese auch halten können, müssten sie eine Soldaten-Überzahl im Verhältnis von 3:1 aufbieten. So viele Soldaten können sie aber nicht mobilisieren, ohne andernorts zunehmend blank zu sein.
Also wird Russland diesen Krieg nicht gewinnen. So einfach ist das.
Puten dachte halt, dass das eine dreitägige Spezialoperation wird … So viel zu der von Ihnen erwähnten „strategischen Erfahrung“! :-D
Und da Putin ja Soldaten braucht und hier so begeisterte, siegessichere Anhänger hat: Wie wär‘s, Herr Frei, Herr Hilpold, Herr Thoma?

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 4 Maggio, 2022 - 06:31

Wenn man also für Verhandlungen anstatt Waffen ist, wird man zum Anhänger Putins. Bestechende Logik.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 4 Maggio, 2022 - 07:53

Was schreiben Sie da?
Selenskyj will Verhandlungen, der Papst würde gar nach Moskau zu Verhandlungen fahren, Europa versucht verzweifelt mit Putin persönlich zu verhandeln, nur einer nicht: PUTIN.
.
PUTIN verweigert alle Verhandlungen.
Auch ich bin für Verhandlungen.
Dass dafür die Waffen schweigen müssen, ist wohl auch Ihnen klar.
Auch das verweigert PUTIN.
.
In meinen Augen begehen Sie wiederum Täter-Opfer-Umkehr.
Ja, Sie scheinen mit dieser Taktik der Täter-Opfer-Umkehr doch ein Putin-Versteher zu sein.
.
n.b: wie aber mit einem Lügner verhandeln?
(4 Tage vor dem völkerrechtswidrigen Überfall auf die Ukraine hat Putin gesagt: “Das Manöver ist zu Ende. Die Truppen werden abgezogen. Es gibt keinen Angriff auf die Ukraine.”).

Ritratto di Felix Frei
Felix Frei 4 Maggio, 2022 - 10:02

Werter Herr Peter Gasser. Putin will keine Verhandlungen? Ja zu den Bedingungen die andere festlegen vielleicht nicht. Deshalb wurden ja jetzt Tatsachen geschaffen, weil eben die Verhandlungen seit 2014 nicht in befriedigendem Maß stattfanden und weder geostrategisch (Nato-Osterweiterung) noch bei der prekären Situation der russischstämmigen Bevölkerung im Donbass eine befriedigende Lösung erzielt wurde. Jetzt wird man halt klein beigeben müssen, weil man jahrelang versäumt hat diplomatische Lösungen zu finden. Der armselige Versuch Waffen zu liefern kann über das diplomatische Versagen der letzten Jahre auch nicht mehr hinwegtäuschen. Das Kind ist schon in den Brunnen gefallen. Wie gesagt: Hintennach.........

Ritratto di Manfred Gasser
Manfred Gasser 4 Maggio, 2022 - 10:12

"weil man jahrelang versäumt hat diplomatische Lösungen zu finden"
Definieren Sie bitte, wen Sie mit "man" genau meinen. So wie ich Sie verstehe, hat "man" alles falsch gemacht, und Putin alles richtig?
Übrigens, "man" kann nur finden, was es auch gibt, und diplomatische Lösungen gibt es mit Putin anscheinend leider nicht.
".....noch bei der prekären Situation der russischstämmigen Bevölkerung im Donbass eine befriedigende Lösung erzielt wurde."
Und wer bitte definiert, was befriedigend sein müsste? Die prorussischen Separatisten? Die ultrarechte ASOW-Truppe? Putin? Biden? Oder Sie und ich?

Ritratto di Stefan S
Stefan S 4 Maggio, 2022 - 10:55

Beeindruckend um nicht zu sagen erschreckend finde ich ja die Tatsache das unsere Politikexperten Frei, Thoma, Hilpold etc. ausschließlich alle Versäumnisse und Fehler bei der USA, Nato, GB, EU westliche Diplomatie sehen und damit Putin vollumfänglich in allem seinem Tun recht geben. Ausgerechnet der Kommentator Felix Frei, welcher in der Pandemie den Untergang der Demokratie herauf ziehen sah/sieht verteidigt bis auf Punkt und Komma einen Diktator und betreibt hier eine perfide Täter Opfer Umkehr auf der Grundlage gleichgeschalteter russischer Staatsmedien.
Ich empfehle den Herren dringend in Ihr gelobtes Land auszuwandern wenn hier alles so schlimm sein soll.

Ritratto di Christian I
Christian I 4 Maggio, 2022 - 13:14

Ich lese nicht, dass Herr Frei den Putin recht gibt!! Ich lese nur, dass der Westen vieles versäumt hat. Und dazu, sage ich noch, Russland jahrelang provoziert hat (USA in erster Linie)! Und das sagt nicht Herr Frei, dass sagen viele internationale Fachleute und freie Journalisten. Und ich sehe ganz klar, dass Amerikas Traum eines geschwächten Europas und eines geschwächten Russlands in Erfüllung geht. Die USA werden endlich zur absoluten Weltmacht... Dazu einen (m.M.n.) sehr interessanten Dokumentarfilm:
https://www.byoblu.com/2022/04/29/ucraina-laltra-verita-lo-speciale-con-...
bringt sicherlich nicht die absolute Wahrheit (die eh niemand kennt), ist aber interessant mal eine andere Perspektive zu sehen. Und die Spielchen der USA die dahinter stehen.
Und nur weil man auch die "andere Seite" sehen will, heisst es noch lange nicht, dass man Putins Politik gutheist, NEIN, ganz im Gegenteil!! Putin ist definitiv zu verurteilen, aber nicht nur er alleine!

Ritratto di Stefan S
Stefan S 4 Maggio, 2022 - 13:35

"Ich lese nicht, dass Herr Frei den Putin recht gibt!!"
Ich schon!!!
Bei Ihnen lese ich ähnliches
"Ich lese nur, dass der Westen vieles versäumt hat."
Rechtfertigt Putins vorgehen!?
Der USA könnte man vielleicht vorhalten das sie den gleichen Despoten wie Hitler namens Stalin unterstützt hat, schon vergessen?
In die Position der Weltmacht haben wir die USA gebracht und waren damit über lange Strecken recht gut gefahren. Ja vielleicht haben wir etwas in den 90er versäumt aber das wir Russland oder China nicht demokratisiert haben rechtfertigt nicht ansatzweise diesen Krieg.

Ritratto di Stefan S
Stefan S 4 Maggio, 2022 - 13:46

Und noch ein Satz
Ich stehe zu 100% zu unserer Demokratie mit allen seinen teilweisen faulen Kompromissen, die Autokratien und Diktaturen lehne ich völkerrechtlich und vor allem menschenrechlich komplett ab!

Ritratto di Stefan S
Stefan S 4 Maggio, 2022 - 10:55

Beeindruckend um nicht zu sagen erschreckend finde ich ja die Tatsache das unsere Politikexperten Frei, Thoma, Hilpold etc. ausschließlich alle Versäumnisse und Fehler bei der USA, Nato, GB, EU westliche Diplomatie sehen und damit Putin vollumfänglich in allem seinem Tun recht geben. Ausgerechnet der Kommentator Felix Frei, welcher in der Pandemie den Untergang der Demokratie herauf ziehen sah/sieht verteidigt bis auf Punkt und Komma einen Diktator und betreibt hier eine perfide Täter Opfer Umkehr auf der Grundlage gleichgeschalteter russischer Staatsmedien.
Ich empfehle den Herren dringend in Ihr gelobtes Land auszuwandern wenn hier alles so schlimm sein soll.

Ritratto di Felix Frei
Felix Frei 4 Maggio, 2022 - 13:54

Herr Gasser, befriedigend ist das, womit beide Seiten leben können. Die Nato Osterweiterung mit Raketen unmittelbar an Russlands Grenzen und das Terrorisieren der russischen Bevölkerung im Donbass gehört wahrlich nicht dazu. Wobei ich niemals nur eine Seite aufgezeigt und das Vorgehen Russlans nicht gutgeheißen habe. Aber wenn man irgendwie Einblick in die Dinge gewinnen will, dann kommt man nicht umhin die Vergangenheit zu analysieren, denn derartige Konflikte entstehen niemals von heute auf morgen. Und dass Russland kein demokratisches Land nach westlichem Muster ist, wissen wir alle. Gerade deshalb hätte es kluge Diplomatie in den letzten Jahren gebraucht. Genau diese Ansicht vertritt Oskar Lafontaine, dessen Artikel erschienen in der "Weltwoche", ich bereits verlinkt hatte. Aber ich wurde kritisiert, weil ich ihn in einem anderen Medium hier verlinkt hatte, weil er eben in der Weltwoche hinter der Bezahlschranke erschienen ist. Es wurde unterstellt, dass der Artikel deshalb Schwurbelei sei. Aber einen Oskar Lafontaine der Schwurbelei zu besichtigen wird halt nicht ganz so leicht sein. Jedenfalls zeigt er auf, was in den letzten Jahren, was die Beziehungen zu Russland betrifft, für unverzeihliche Fehler gemacht wurden, deren Auswirkungen nun alle trifft. Auch wenn diese Fehler aus westlicher Sicht nicht als Fehler gesehen werden, so reicht es allemal aus, wenn Russland sich bedroht fühlt und da kommt wieder das diplomatischer Geschick ins Spiel.
Ebenso hat ein anderer User das sehenswerte video mit einem Interview mit Folker Hellemayer verlinkt, der die Dinge mMn ebenfalls nachvollziehbar erklärt.
Aber bestimmte Leute hier, weichen immer auf die emotionale Ebene aus indem sie alles was an rationale Herangehensweise erinnert, sofort moralisch verdammen und damit kommen man würde alles was aus Russland kommt gutheißen (Putinversteher) usw. usf. Der ultimative "gute Rat" schließlich, man möge doch auswandern wenn es einem nicht passt, ist weder neu noch originell, sondern einfach nur kleingeistig. Aber dagegen ist halt auch kein Kraut gewachsen.

Ritratto di Manfred Gasser
Manfred Gasser 4 Maggio, 2022 - 14:31

Da geben ich Ihnen vollkommen recht, der Westen, die Nato, die USA haben es zu bunt getrieben, vom nützlichem Russland nehmen, was man braucht, und das böse Russland gleichzeitig in die Enge treiben, in dem man die Ukraine "übernehmen" will. Und ich glaube, jeder Politik-Interessierte, weiss, dass das nicht gut gehen konnte. Aber rechtfertigt das so einen Krieg?
Aber was den Donbass betrifft, bin ich nicht ganz bei Ihnen. Wer hat dort mit dem Gebrauch von Waffen und Sprengstoff den Konflikt begonnen? Ich kann es nicht sagen, aber bestimmt hat Putin mit seinen prorussischen Milizen richtig offensiv mitgespielt.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 4 Maggio, 2022 - 10:17

Irgendwie leben wir nicht in derselben Welt:
Raub, Vergewaltigung (auch Minderjähriger), Folter, massenhaft Mord, tausendfach menschenverachtende Kriegsverbrechen, Angriffs- und Vernichtungskrieg, Zerstörung ganzer Dörfer und Städte, Diktatur (Ausschaltung jeder freien Presse in Russland, 15.000 eingesperrte Demonstranten in Russland) werden von Ihnen in einem Wort zusammengefasst: “Tatsachen schaffen”.
Womit Sie diese systematischen unsäglichen Verbrechen nicht nur verbal relativieren, sondern gar gutheißen.
Man bleibt entsetzt ob dieser verbalen “Mittäterschaft”, die ich darin meiner Ansicht nach sehe. Schlimm.

Ritratto di Stefan S
Stefan S 4 Maggio, 2022 - 08:15

Gestern bin ich mal wieder nach langer Zeit bei Markus Lanz gelandet und dort wurde genau dieser Frage nachgegangen wie wir in Europa aus diesem Krieg raus kommen. Gäste waren unter anderem Kevin Kühnert, welcher ja mittlerweile als intellektueller Kopf der SPD gehandelt wird, und Reinhard Merkel , Rechtsphilosoph und ehemaliges Mitglied des Ethikrates der Bundesregierung Er warnte wegen des Ukraine-Kriegs vor einer Katastrophe für die Menschheit, und erklärte, warum er den offenen Brief (keine schweren Waffen) an Olaf Scholz mit unterzeichnet hat.
Selbst Reinhard Merkel als Rechtswissenschaftler konnte nicht plausibel oder auch moralisch darlegen wie wir das russische Regime an den Verhandlungstisch bekommen können ohne sicher zustellen das die Ukraine von der Landkarte verschwindet.
Selten einen Wissenschaftler so um Worte ringen sehen.
Genau das bildet diese derzeitige Dilemma ab, jedes mal wenn man irgendwie versucht diese Situation, mit aller Expertise die man über alle Kanäle versucht zu erhalten, im Sinne von Deeskalation zu Ende zu denken, kommt man auf keinen grünen Zweig.
Ich für mich lande immer bei, Putin muss weg.

Ritratto di Franz Hilpold
Franz Hilpold 4 Maggio, 2022 - 13:00

Solange man den alten Sack in Washington und den durchgeknallten Psychpothen in London nicht wegbringt, wird es keinen Frieden geben. Und vor allem auch: die Nuland muss weg!

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 4 Maggio, 2022 - 13:15

... und das hätte welche Auswirkung auf den Angriffskrieg Putins auf die Ukraine, das Flächenbombardement auf Dörfer, Städte, Infrastruktur in der Ukraine, die Raubzüge in privaten Häusern, Landwirtschaftlichen Betrieben, Getreidelagern, Vergewaltigung (auch Minderjähriger), Folter, Mord, Deportation, Vernichtung von Leben und Sachen: das machen doch russische Soldaten in einem fremden Land auf Befehl Putins.
Oder nicht: marodieren Briten und Amerikaner und Nuland in russischen Dörfern und Städten? ... oder gar Ukrainer?
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zudem: Ihre Sprache zeigt Ihre Gesinnung, Ihren ideologischen Hass, möchte ich meinen.

Ritratto di Christian I
Christian I 4 Maggio, 2022 - 13:34

Ich habe den Eindruck sie vereinfachen alles ein bisschen zu viel. Und ich verstehe auch nicht wieso sie sich so aufregen, wenn jemand versucht das Ganze aus einer anderen Perspektive zu sehen. Das bedeutet nicht automatisch, dass man Putin-freundlich ist. Das bedeutet nur, dass man auch andere, tiefere Hintergründe verstehen will. Und "der in Washington" hat sehr wohl viel mit dieser Geschichte zu tun! Nehmen sich die Zeit und sehen sie sich diesen Dokumentarfilm an
https://www.byoblu.com/2022/04/29/ucraina-laltra-verita-lo-speciale-con-...

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 4 Maggio, 2022 - 14:50

Ich bitte Sie, jeder darf seine Meinung haben und seine Quellen benutzen - das ist selbstverständlich: es scheint Ihnen aber nicht selbstverständlich, dass man sich dazu kritisch äußern darf?
Auch extreme Meinungen sind hier erlaubt, sogar Goebbelsvergleiche und Beschreibungen unterster Schublade wie “den alten Sack in Washington und den durchgeknallten Psychpothen in London”.
Auch erscheint mir Ihre Ansicht, nur Ihre Meinung und die des Frei oder Hilbold sei umfassend und tiefgründig, und wer dies anders sehe oder anders gewichte, der sei eben oberflächlich oder vereinfachend, doch etwas narzisstisch bzw. selbsterhöhend.
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Wer der Ukraine das Verteidigungsrecht und anderen Ländern das Recht, dem Angegriffenen zu helfen, verweigern will, der gibt in der Konsequenz die Ukraine als Staat auf und überläßt ein ganzes Volk der Unterwerfung unter einen Diktator. Ich nehme für mich heraus, dies als “putinfreundlich” zu bezeichnen. Meine Meinung.

Ritratto di Stefan S
Stefan S 4 Maggio, 2022 - 15:17

In einem andere Forum hat ein Kommentar auch einfach auf den Punkt gebracht
"Was die russische Führung fürchtet, ist nicht die fiktive Bedrohung durch die Nato. Vielmehr fürchtet sie den demokratischen Aufbruch in ihrer Nachbarschaft."

Ritratto di Felix Frei
Felix Frei 4 Maggio, 2022 - 17:21

Vielleicht versetzen wir uns einmal in das Szenario, ob der Frieden gewährleistet gewesen wäre, wenn Russland (und keineswegs nur Putin) dem Treiben der Nato-Osterweiterung tatenlos zugesehen hätte. Der Autor Peter Backfisch sieht die Dinge so, was nicht heißt, dass sie auch so sind, bzw. dass das irgendetwas rechtfertigt (muss man ja immer explizit dazusagen, sonst wird man absichtlich missverstanden):

"Die NATO-Osterweiterung, deren Anfänge bis Anfang der 90er-Jahre zurückreicht, wurde immer weiter betrieben, sodass ein Ende bis heute nicht abzusehen war und ist. Dass dies früher oder später in einem Krieg enden würde, war abzusehen. Man kann nicht auf diplomatische Konfliktlösungen setzen, wenn man die Interessen und Argumente der gegnerischen Partei bewusst missachtet, nicht zur Kenntnis nimmt und so tut, als wisse man nicht, um was es überhaupt geht. Eine solche Haltung ist eine Provokation und durchaus als ein Angriff zu sehen. Von mir aus nennt es „diplomatischer oder auch verbaler Angriff“. In jedem Fall ist es eine Aggression.

Hier soll aber nicht zum wiederholten Mal die Geschichte behandelt werden, vielmehr soll ein Szenario beschrieben werden, was sicher passiert wäre, wenn Russland alle Erweiterungsmaßnahmen der NATO nur stillschweigend beobachtet hätte.

Die Aufnahme der Ukraine in die NATO wurde nicht nur von einem umstrittenen Präsidenten Selenskyj gefordert. Wie alle wissen, war es ein bekanntes und offen formuliertes Ziel aller NATO-Partner. Selenskyj wurde gar dazu aufgefordert und eine Antragsstellung stand unmittelbar bevor, was nach den NATO-Verträgen der Ukraine bereits eine Beistandsgarantie nach Art. 5 gesichert hätte.

Gehen wir also davon aus, Russland hätte sich dazu nicht geäußert und keinerlei Reaktionen gezeigt. Was wäre geschehen? Die Ukraine wäre Mitglied der NATO geworden. Die bekannte militärische Infrastruktur wird installiert, möglicherweise auch das Aufstellen von Atomraketen. In einem weiteren Schritt geschieht Gleiches in Georgien. In Weißrussland werden die 2020 begonnen Aktivitäten zum System Change neu aktiviert und fortgesetzt. Ohne Gegenwehr hätten sie auch zum Erfolg geführt. Die Mitgliedschaft Weißrusslands steht in der Folge auf der Tagesordnung. Mit dem selbstgewünschten NATO-Beitritt Finnlands ist das große Ziel einer gemeinsamen Grenze NATO-Russland vom Eismeer zum Schwarzen Meer für den Westen erreicht. Eine über 2000 km lange Grenze, die für Russland unmöglich umfassend zu verteidigen ist.

In einem nächsten Schritt wird sich nun auf den bestehenden Anspruch des Westens auf die Krim und den Donbass konzentriert. Die Eingliederung der Krim durch Russland und die Sezession der Donbass-Republiken wurde immer als „völkerrechtswidrig“ bezeichnet. Die Rückholung in die Ukraine wird also auf den Weg gebracht, was mit dem Verlust Sewastopols und des Stützpunktes der russischen Schwarzmeerflotte verbunden wäre. Eine Aktion im Geiste des „Völkerrechts“ nach NATO-Lesart. Gleiches ereignet sich nun in Abchasien und Südossetien. Danach beschränkt sich der Zugang Russlands zum Schwarzen Meer auf die kleine Region um Sotschi, wo es keinen größeren Hafen gibt.

Dieses Szenario ist kein Hirngespinst meinerseits, sondern der offen formulierte Plan der NATO-Strategen, die jeder gerne nachlesen kann.

Ich schließe mit Fragen an alle Ukraine-Unterstützer. Wollen die Ukraine-Versteher das so haben? Sehen Sie dann den Frieden gekommen? "

Nochmals: Dieses Szenario rechtfertigt keinen Angriffskrieg, sondern vielleicht hat Russland keinen Weg einer diplomatischen Lösung mehr gesehen.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 4 Maggio, 2022 - 17:37

Von Selbstbestimmung souveräner Staaten haben Sie nie etwas gehört?
Sie rechtfertigen hier imperiale Reichspolitik - mit Denkmustern des letzten Jahrhunderts, so scheint es mir, wenn ich diesen rt-copy-Kommentar lese...
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Vielleicht hätte Putin seinen Nachbarn einfach ein besseres Lebens- und Staatsmodell anbieten müssen, um diese bei ihm zu halten?
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Putin setzt das um, was er von jeher vorhatte: eine Diktatur im Inneren, begründet und aufrecht erhalten durch einen Feind draußen, lebenslange Macht: Nordkorea 2.0.
Ausbaden müssen es mit den Ukrainern vor allem die Bürger Russlands, die einem nur noch Leid tun können.

Ritratto di Christian I
Christian I 4 Maggio, 2022 - 15:23

Ich habe nur darauf hingewiesen, dass die Berichterstattung recht einseitig ist und, dass es noch anderes gibt, als das was uns das mainstream bringt. Habe nie geschrieben, dass meine Meinung die richtige sei (und das werden sie von mir auch nie hören, denn diese Sicherheit überlasse ich gerne andere...). Ich sehe nur, dass Sie im Thema Ukraine recht selbstsicher unterwegs sind... Nochmals, kann sie nur einladen diesen Dokufilm anzusehen, mir hat er ziemlich zum nachdenken gebracht.

Ritratto di Stefan S
Stefan S 4 Maggio, 2022 - 17:32

"als das was uns das mainstream bringt." mit dieser Formulierung Mainstream hab ich so meine Probleme weil wer bestimmt was mainstream ist und was nicht. Vielmehr kommt es doch auf die Betrachtungsweise an wie ich Information betrachte und was daraus ableite. Um Information richtig einordnen zu können Bedarf es einer gewissen weitreichenden Allgemeinbildung aus vielen Themenbereichen wie Geschichte, Kultur, Staats- und Verfassungsrecht, verschiedene Einschätzungen und Expertise von Fachleuten und jede Menge Lebenserfahrung und Reflexion.
Mainstream ist eine Art der unreflektierten Aufnahme von Information, die Quelle ist nicht entscheidend. Wer nicht bereit ist zu verifizieren lässt sich halt berieseln und manipulieren.

Ritratto di Christian I
Christian I 5 Maggio, 2022 - 15:00

Ganz ihrer Meinung! Ist halt eine vereinfachte Form um die Medien/Journalisten zu bezeichnen, die ganz einfach etwas wiedergeben, ohne es vorher zu verifizieren, vertiefen, ohne nachdenken, nachfragen, untersuchen...

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 5 Maggio, 2022 - 16:30

Hab es mir jetzt teilweise angehört: klingt schon sehr nach: „der arme Putin konnte nicht anders“, alle sind Schuld außer Putin, und der Angriffskrieg wird allein durch die Nato begründet.
Tatsächlich aber ist und war die Nato keine Gefahr für Putin.
Ein Beitreten der Ukraine zur Nato aber hätte Putins imperiale Expansionspolitik zunichte gemacht: wie die Ukraine erobern, wenn diese in der Nato ist?
Der Angriffskrieg Putins auf die Ukraine hat seine Gründe im Allmachtsanspruch Putins und im imperialen Anspruch Putins, die alte „Sovjet-Macht“ wiederherzustellen, so wird dies von namhaften Historikern, Militärexperten, Politologen und Psychologen eingeschätzt.
Wer NICHT bei der Nato ist, ist für Putin Beute... warum glauben Sie, hat Polen immer gewarnt, wollen Finnland und Schweden dringend in die Nato und haben Moldawien und Georgien Existenzängste (Brückenkopf Transnistrien)?
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Die einzigen Atombomben an der Russland-Nato-Grenze sind in Kaliningrad.
Der Landweg zur Exclave wird in Moskau lauthals eingefodert.

Ritratto di Franz Hilpold
Franz Hilpold 4 Maggio, 2022 - 20:45

Von euch Nazis lasse ich mir ungern irgendetwas zu meiner Gesinnung sagen. Folter, Mord, Deportation, Vernichtung von Leben und Sachen: das sind die faschistischen Asow - Truppen. Die marodierenden Briten und Amerikaner sind Söldner im Auftrag ihrer Länder. Zusammen mit den Faschisten organisieren sie Massenexekutionen missliebiger Ukrainer wie in Buschta, einerseits aus faschistischem Hass gegenüber allen Andersdenkenden und andererseits um es Russland in die Schuhe zu schieben und Verhandlungen zu verweigern.
Übrigens, bei weitem nicht alle Ukrainer sind Nazis, die meisten sind Opfer der Terrorgruppen, Asow, Swoboda, der rechte Sektor und wie all das Gesocks noch heißt.
Hört auf den Heiligen Vater, er hat weise Worte gesprochen!

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 4 Maggio, 2022 - 21:15

“von euch Nazis”... Sie haben mich soeben einen “Nazi” genannt.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 4 Maggio, 2022 - 21:19

... und das nur, weil ich Ihre Meinung nicht teile ... und Ihnen nicht zustimme, dass die unmenschlichen Mordtaten von Butscha die Ukrainer selbst waren.
Ich nehme dies zur Kenntnis.

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 4 Maggio, 2022 - 18:14

Vielen Dank für diesen Link. Wobei ich mir erlaube anzumerken, dass der Autor "Glück"gehabt haben muss, wenn er ob seiner Äußerungen zum "Lumpenpazifist" ernannt wurde. Äußert man sich hier auf Salto kritisch gegenüber Waffenlieferungen, kann es schon vorkommen, dass man (von Leuten die plötzlich zu Experten von Panzerhaubitzen geworden scheinen) bezichtigt wird den Ukrainern das Selbstverteidigungsrecht abzusprechen, zum Putinfreund erklärt, oder dass einem gar nahegelegt wird, doch nach Russland auszuwandern.

Ritratto di Stefan S
Stefan S 4 Maggio, 2022 - 18:30

Sie sollten einfach mal beachten, daß der Interviewte ein eindeutiges Statement zu Putin gegeben hat bevor er sich der Begrifflichkeit Pazifismus gewidmet hat. Bei Ihnen und Felix Frei ist dazu nur eine gequälte notwendige Randbemerkung zu vernehmen.

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 4 Maggio, 2022 - 19:14

Putin ist ein Kriegsverbrecher.
Es wird verhandelt werden müssen. Ich bin eben der Meinung, lieber früher als später. Sie sind für weitere Waffenlieferungen. Ich nicht. Deshalb sollte mir nicht nahegelegt werden, doch lieber nach Russland auszuwandern, nur weil ich nicht jeden Beitrag wie diesen beginne...
https://www.zeit.de/kultur/2022-05/juli-zeh-ukraine-krieg-brief-waffen

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 4 Maggio, 2022 - 19:58

Sie sind meiner Ansicht nach widersprüchlich.
Warum sollte Putin noch verhandeln, wenn die Ukraine ohne Waffen von ihm einfach erobert werden kann?
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Sie reden von Verhandlungen, wollen aber faktisch die Ukraine aufgeben und dem Kriegsverbrecher Putin überlassen.
Das geht nicht zusammen.
Worüber soll dann, NACHHER, noch verhandelt werden?
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Und dann der Angriff und die Eroberung Moldaviens, Georgiens, des Baltikums... und nachher wollen Sie dann jeweils - verhandeln? Worüber?

Ritratto di Felix Frei
Felix Frei 4 Maggio, 2022 - 20:40

Putin hat ein klares Ziel formuliert: Der Verzicht der Ukraine auf einen Nato Beitritt. Das ist ihm mMn zuzugestehen. Denn Großmächte haben geostrategische Interessen ob es uns passt oder nicht. Und diese Interessen wird Russland durchsetzen, wie auch die USA dies weltweit tun. Deshalb sollten Verhandlungen auch im Hinblick auf die Sicherheit Europas schnellstens in die Wege geleitet werden. Denn wenn Russland von den USA womöglich nach einem jahrelangen Abnutzungskrieg in die Ecke gedrängt wird, treffen die Bomben ggf. zuerst europäisches Gebiet. Das sollte uns bewusst sein. Und an einem Auskommen mit Russland mit und ohne Putin sollte uns in unserem eigenen Interesse gelegen sein.
Hören Sie dazu eine kritische Analyse mit General Schultze Rhonhof:

https://www.youtube.com/watch?v=PELCMBKh9Gs&t=2s&ab_channel=DietmarFried...

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 4 Maggio, 2022 - 21:12

Zitat: “Putin hat ein klares Ziel formuliert: Der Verzicht der Ukraine auf einen Nato Beitritt”.
Da sind Sie falsch informiert. Das ist nicht das Ziel Putins.

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 4 Maggio, 2022 - 21:58

Natürlich muss verhandelt werden. Wie stellen Sie sich das vor? Wir bewaffnen jetzt so lange die Ukraine, bis Putin aufhören lässt zu schießen und sein Militär wieder hinter die Grenzen von 1994 zurück zieht?

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 4 Maggio, 2022 - 22:25

Wie soll die Ukraine verhandeln, wenn Putin nicht an den Verhandlungstisch kommt?
.
Putin verhandelt nicht.
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Der Krieg wird brutaler, da Putin am 9. Mai eine Parade in Mariupol abzuhalten plant: daher der ganze Kriegsdruck zur Zeit.
Wegen Putins Parade in Mariupol.

Ritratto di Felix Frei
Felix Frei 4 Maggio, 2022 - 23:04

Doch das ist Putins bzw. Russlands Ziel. Russland will auch keinen Nato Betritt anderer an es grenzenden Staaten z.B. Finnlands. Denn wie gesagt keine Weltmacht will (Atom) Raketen an seinen Grenzen. Oder fragen Sie mal die Amerikaner wie die reagiert haben als die Sowjetunion Atomwaffen auf Kuba stationiert hat. Deshalb werden die Russen sich nach allen bekannten Äußerungen nicht in die ruinöse Falle begeben und die ganze Ukraine und womöglich noch andere Länder erobern wollen, wie man im Westen nicht müde wird zu behaupten. Das kann ja nur ein Verlustgeschäft sein. Sie werden sich klugerweise mit durchaus großen Landgewinnen im Osten und im Süden am Schwarzen Meer zufrieden geben und in den künftigen Verhandlungen dafür sorgen, dass die restliche Ukraine zwar EU-Mitglied werden kann, jedoch nicht NATO-Mitglied. Kiew hätte sich beizeiten schon aus ureigenem Interesse sowohl zur Neutralität als auch zum Verzicht auf die Wiedereroberung der Krim bereit erklären müssen, dann wären dem Land und seiner skandalös verarmten Bevölkerung ungeheures Leid und schmerzliche territoriale Verluste erspart geblieben. Und Europa möge sich nicht zum Handlanger der USA machen lassen, die ihren Einfluss bis an die Grenzen Russlands ausdehnen wollen. Stattdessen sollte Europa sich in die Rolle des Vermittlers begeben.

Ritratto di Manfred Klotz
Manfred Klotz 5 Maggio, 2022 - 08:25

Aber dass Russland Atomwaffen an den Grenzen zu den anderen europäischen Ländern stationiert hat ist ok, oder? Der Vergleich mit der Kuba-Krise ist absurd. Ziel Putins ist die Absetzung der aktuellen Regierung und Einsetzung einer russlandfreundlichen indem er Janukowitsch installiert. Dazu muss er die gesamte Ukraine kontrollieren.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 5 Maggio, 2022 - 08:31

Zitat 1:
“ Putin hat ein klares Ziel formuliert: Der Verzicht der Ukraine auf einen Nato Beitritt”.
.
Zitat 2:
“Doch das ist Putins bzw. Russlands Ziel...”

Zitat 3: “Sie werden sich klugerweise mit durchaus großen Landgewinnen im Osten und im Süden am Schwarzen Meer zufrieden geben...”
.
Man erkennt diese Argumentations-“Lüge” der Verteidiger des Kriegsverbrechers und Massenmörders Putin doch bei genauem Lesen sofort, zwischen Zitat 1 + 2 und Zitat 3, der sich hier manche anschließen?
Dann sagen russische Moderatoren, Politiker, Militärs noch: Odessa auch, Dnjpro auch, die Verbindung zu Transnistrien auch, dann Demilitiraisierung und Entnazifizierung des gesamten ukrainischen Volkes, das ja nur schlechte Russen sind, Einrichtung des neuen Staates “Neurussland”, ja, dann natürlich Moldavien, Georgien, geht ja nicht anders, und das Baltikum...
.
nota bene: es gibt keine Atombomben an den Grenzen Russlands, nirgends... aber es gibt welche in Kaliningrad: nur so der Tatsachen halber.

Ritratto di Felix Frei
Felix Frei 5 Maggio, 2022 - 10:09

Ich kann mich nur wiederholen: Hätte die Ukraine beizeiten den Weg der Neutralität eingeschlagen und sich nicht in den Einflussbereich der USA begeben, dann wäre alles anders gekommen. Und Europa hätte diesen Weg diplomatisch unterstützen müssen. Man kann es drehen und wenden wie man will: Eine Feindschaft mit Russland kann Europa längerfristig nur schaden. Eigentlich war dieser Weg schon vorgegeben als v.a. in der Amtszeit Merkel eine Nato Mitgliedschaft abgelehnt wurde. Aber die Ukraine hat zugelassen dass der Einfluss der USA trotzdem stetig ausgebaut wurde. Nochmals: Eine Konfrontation mir Russland wird uns auf die Füße fallen. Also erstes Verhandlungsziel: Militärische Neutralität der Ukraine. Anders wird es nicht gehen.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 5 Maggio, 2022 - 12:00

1. Diese Sachverhaltsdarstellung ist Ihre subjektive Sicht der Dinge, auch “wenn Sie sich wiederholen”, ist dies so. Experten sehen dies mehrheitlich anders: Sowohl militärisch (Brückenkópfe), als auch finanzpolitisch hat Putin die Restauration der “Sovjetunion” und die Entstaatlichung der Ukraine über die letzten 10 Jahre vorbereitet. Test Aleppo.
2. Ihre Schlussfolgerungen sind Ihre subjektive Meinung - und decken sich mit der. Propaganda Putins.
3. Die Ukraine hat das Recht, selbst zu entscheiden, ob es eine freie Demokratie in Europa oder ein versklavter Vasallenstaat unter einer brutalen Diktatur sein möchte.
4. Es gibt keine Feindschaft Europas mit Russland, sehr wohl aber militärische Drohungen und ideologische Feindschaft Russlands zu Europa.
5. Putin verweigert jede Verhandlung und bombt jeden Tag weiter suf zivile Ziele, raubt, vergewaltigt, mordet.
.
Was geschieht Ihrer Meinung nach mit Kriegsverbrechern, Vergewaltigern, Folterern, Plünderern und Mördern wie Putin?

Ritratto di Franz Hilpold
Franz Hilpold 5 Maggio, 2022 - 12:37

Heute im Sender Bozen um 12.10 Uhr ein interessantes Gespräch mit dem Friedensforscher Kurt Gritsch. Er kritisiert die totale Einschwörung des Lesepublikums auf den dritten Weltkrieg, vor allem in den deutschen Leitmedien, wie FAZ, ZEIT, nzz, Süddeutsche Zeitung, Spiegel. Ein Schreiberling des Spiegel, Sascha Lobo, spricht gar von "Lumpenpazifismus". Jeder, der auch nur ganz sachte andere Wege zur Lösung aufzeigt, wird fertiggemacht, ins Lächerliche gezogen, in seiner persönlichen Ehre verunglimpft, von der Diskussion ausgeschlossen (von wegen Demokratie!).

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 5 Maggio, 2022 - 12:50

Also diese Art der Verdrehung des sichtbaren Geschehens um 180 Grad ist bemerkenswert: wie schafft man diesen Spagat (Zitat): “die totale Einschwörung des Lesepublikums auf den dritten Weltkrieg, vor allem in den deutschen Leitmedien”:
- Nur einer droht mit dem 3. Weltkrieg: Putin.
- Nur ein Land macht seiner Bevölkerung das “wollt Ihr die totale Spezialoperation” schmackhaft und bereitet seine Bürger auf den eigenen Erstschlag mit Atomwaffen vor: Russland.
.
Hingegen USA, Europa, Nato unisono: KEINE Soldaten in die Ukraine, KEIN Krieg gegen Russland, KEIN Einsatz von Nuklearwaffen. Man reagiert nicht einmal auf das provokante Eindringen russischer Flugzeuge in europäische Länder.
.
NUR Putin will diesen Krieg. Er führt ihn auch.
Wenn er seine arme Armee nach Hause lassen würde, wäre der Kampf vorbei: kein Mensch, kein Politiker, kein General, kein Staat will oder wird Russland angreifen.
Das weiß Putin, deshalb droht und provoziert und mordet er ständig - hilflos in seinem irrationalen Wahn.

Ritratto di Franz Hilpold
Franz Hilpold 5 Maggio, 2022 - 13:07

Was Sie da schreiben ist pure amerikanische Propaganda mit den dazugehörigen Lügen. Zu 4. Die russische Regierung hat lange vor der militärischen Operation Verhandlungen angeboten, u.a. das Minsker Abkommen 2 zu reaktivieren (und die Einhaltung zu überwachen, die Faschisten haben es dauernd gebrochen!). Kurz vor dem Einmarsch sind nochmals zwei sinnvolle Verhandlungsangeboten in Richtung Washington (dem eigentlichen Kriegsherrn ) abgegangen, die von den Amerikanern rundweg abgelehnt worden sind. Dann gab es das Angebot von Waffenstillstandsverhandlungen in einer Kleinstadt in Weißrussland. Der Delegationsleiter der Nazis wurde von diesen erschossen, als er Anstalten machte, wirklich verhandeln zu wollen. Dann war da das Angebot der Türken, Friedensverhandlungen einleiten zu wollen: die russische Regierung wurde von den Amerikanern wüst beschimpft und ein russisches Schiff versenkt. Dort hat die russische Regierung besonnen reagiert, denn es wäre ein Atomschlag angesagt gewesen gegen die angloamerikanischen Kriegsverbrecher, die diesen Anschlag verübt haben. Also jedesmal wenn von den Russen Verhandlungen angeboten worden sind, sind diese von den Amerikanern massiv sabotiert worden.
Zu 5. auf zivile Ziele vor allem im Donbass bomben die Nazis, die für die Vergewaltigungen, Plünderungen und Morde verantwortlich sind. Was soll meiner Meinung nach mit Kriegsverbrechern, Vergewaltigern, Folterern, Plünderern und Mördern unter dem Kommando vom Clown in Kiew, der unter der Anleitung der beiden angloamerikanischen Regime handelt, geschehen? Es wäre eine Art Nürnberger Prozess angesagt, wo bei den einzelnen Verantwortungsträgern genau zu schauen ist, inwiefern sie sie sich schuldig gemacht haben und in diesem Falle wäre ich eventuell auch für die Todesstrafe, die ich sonst grundlegend ablehne!

Ritratto di Stefan S
Stefan S 5 Maggio, 2022 - 13:22

Russia today ist wieder am Start, gruselig dieses zusammenhanglose Geschreibsel

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 5 Maggio, 2022 - 14:35

... ja, gruselig, unmenschlich.
Unvorstellbar, da man ja freien Zugang zu Informationen hat, und nicht ZWANGHAFT putin’scher Propaganda ausgeliefert wäre... aber mancher unterlegt sich freiWILLIG... es gibt diese Affinität und Unterordnung zum brutalen Diktator als Verhaltensmuster.

Ritratto di Felix Frei
Felix Frei 5 Maggio, 2022 - 13:35

Wie immer sehen Sie alles nur einseitig. Jeder Staat kann um Aufnahme in die Nato ansuchen. Ob es aber gewährt wird entscheiden die Natopartner. Im Falle der Ukraine wurde sie nicht gewährt weil eben die genannten geostrategischen Gründe dagegensprachen und ich tippe mal bei Schweden und Finnland wird es nicht anders sein sollten sie Mitglied werden wollen. Das hat die Ukraine aber nicht daran gehindert trotzdem amerik . Einfluss auch durch Aufrüstung zuzulassen was bei einem korrupten Staat leicht geht. Genau hier hätte europ . Diplomatie dagegenhalten müssen. Denn die Gleichgewichte sind sensibel das zeigt die Geschichte deutlich. Und jetzt einseitig amerik . Ziele zu unterstützen und die russischen zu ignorieren kann uns wie gesagt auf die Füße fallen. Den Russen muss ganz klar die Neutralität der Ukraine in Aussicht gestellt werden und zwar die faktische, auf dem Papier besteht sie schon.
Und Kriegsverbrechen gehören aufgearbeitet und vor ein Kriegsgericht gestellt. Und zwar die aller Seiten. Dass Sie wieder nur eine Seite nennen ist bezeichnend, Stichwort Asov -Regiment und andere.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 5 Maggio, 2022 - 14:32

Zitat: „Und Kriegsverbrechen gehören aufgearbeitet und vor ein Kriegsgericht gestellt. Und zwar die aller Seiten. Dass Sie wieder nur eine Seite nennen ist bezeichnend, Stichwort Asov -Regiment und andere“:
Das finde ich gut, da landen schon mal Putin, Lawrow und Schoigu in Den Haag und hinter Gittern.

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 5 Maggio, 2022 - 21:19

In den Haag wohl nicht.

Ritratto di Thomas Unterwinkler
Thomas Unterwinkler 5 Maggio, 2022 - 17:12

Die Zustimmung für den kurzfristigen Beitritt von Finnland und Schweden zur NATO ist bereits fix. Beide Länder verfügen über Streitkräfte mit gut ausgebildeten Soldaten und modernen Waffensystemen, die für den Verteidigungskampf bestens vorbereitet sind - eine echte Verstärkung also. Putin wird sich grün und blau ärgern, weil sich die Russland-Grenze zur NATO mehr als verdoppelt: von derzeit 1.200 km auf über 2.500 km. Aber er kann nichts machen … Es setzt sich nur fort, was schon bisher seit dem Beginn des Überfalls auf die Ukraine gilt: Er erreicht genau das Gegenteil von dem, was er wollte.

Ritratto di Felix Frei
Felix Frei 5 Maggio, 2022 - 20:12

Wo haben Sie das gehört? Etwa in den ÖR Medien. Aber nehmen wir einmal an es würde so kommen, dass die Nato in Schweden und Finnland direkt an die russische Grenze heranrückt. Was wäre die Folge? Eine Stationierung von russischen Raketen direkt an dieser Grenze. Eine win win Situation für Europa im Fall eines Atomschlags!

Ritratto di Thomas Unterwinkler
Thomas Unterwinkler 5 Maggio, 2022 - 21:14

Wichtige Mitgliedstaaten wie die USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Polen haben bereits ihre Zustimmung öffentlich gemacht. Kanzler Scholz hat das z.B. vorgestern vor laufenden Kameras bei seinem Besuch der Regierungschefinnen Finnlands und Schwedens gemacht.
Finnland und Schweden sind ja bereits "Enhanced Opportunity Partners" der NATO. Beide Länder haben eine hohe Interoperabilität mit NATO-Strukturen, die nach dem Beitritt eine fast sofortige operationelle Bereitschaft ermöglichen werden.
Und was die Raketen-Stationierung betrifft: Russland hat mit großer Wahrscheinlichkeit bereits Atomwaffen in Kaliningrad deponiert. Heute wurde ja sogar getönt, dass die russischen Truppen in Kaliningrad einen Atomangriff simuliert hätten.
Die NATO hat sich bisher an die Abmachung in der NATO-Russland-Grundakte gehalten, auf die Stationierung von Atomwaffen in den neuen Mitgliedsstaaten der NATO in Mittel- und Osteuropa zu verzichten. Dass dies jetzt aufgrund des russischen Überfalls auf die Ukraine überdacht werden könnte, ist klar. Putin versteht nämlich nur eine Sprache: die der Härte und der Abschreckung.

Ritratto di Stefan S
Stefan S 5 Maggio, 2022 - 17:54

"Dass Sie wieder nur eine Seite nennen ist bezeichnend, Stichwort Asov -Regiment und andere."
Andere? Und was gibt es wirklich belastbares zun Asov Regiment?
Nein Chorknaben sind das sicher nicht aber mir scheint das mehr Legende als Realität.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 5 Maggio, 2022 - 18:43

Das gesamte Asow-Regiment ist seit eineinhalb Monaten in Mariupol eingeschlossen, kann also sonst nirgends sein.
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Umfassend:

https://www.welt.de/politik/ausland/plus238277929/Das-heutige-Asow-Regim...

.
https://www.spiegel.de/ausland/asow-regiment-die-umstrittenen-helden-von...

Ritratto di Stefan S
Stefan S 5 Maggio, 2022 - 13:16

"erstes Verhandlungsziel: Militärische Neutralität der Ukraine."
Wie bitte will man mit jemand verhandeln welcher sämtliche Vereinbarungen und Verträge (Nato Russland Grundakte + KSZE + Russisch-ukrainischer Freundschaftsvertrag etc.) gebrochen hat und einen brutalen Angriffskrieg führt unter Missachtung aller völkerrechtlichen Grundsätze und hoch offiziell erklärt hat das die Ukraine keine Daseinsberechtigung hat.
Die Ukraine ist spätestens seit dem barbarischen Angriffs Russland nicht mehr militärisch neutral, dafür hat Russland gesorgt, ebenso die noch kaum abwendbaren Beitritte von Finnland und Schweden zur Nato. Somit ist jede Verhandlungsmasse bezüglich der Nato von Putin abgeräumt worden.
Einziger kleiner saurerer Drop ist der Nichtbeitritt der Ukraine zur Nato. Wurde ja auch schon von der Ukraine angeboten. Dafür hatte aber schon Putin mit dem Konflikt im Donbass gesorgt weil kein Land mit einem aktuellen militärischen Konflikt der Nato beitreten darf. Aus diesem Grund war Putin auch seit 2014 nie an einer Befriedung im Donbass interessiert.
Ich denke wir brauchen einen langen Atem diesen Größenwahnsinnigen los zu bekommen.
Das Projekt Wandel durch Handel ist krachend gescheitert und um die Deutung der Begrifflichkeit Pazifismus werden sich jetzt die Gelehrten streiten.

Ritratto di Manfred Gasser
Manfred Gasser 5 Maggio, 2022 - 09:05

Also sollte laut Ihnen Putin bestimmen, was und wie die Ukraine in Zukunft sein darf? Putin zieht die Grenzen neu in einem fremden Staat, und die Welt schaut zu?

Ritratto di Stefan S
Stefan S 5 Maggio, 2022 - 17:46

"Stattdessen sollte Europa sich in die Rolle des Vermittlers begeben."
Vermittler wenn die USA mit Russland über geopolitische Grenzen verhandelt? Wie doof ist dann das...

Ritratto di Thomas B.
Thomas B. 5 Maggio, 2022 - 05:38

Sondern die totale Vernichtung, genau! In Berlin wurde wenigstens ein sorgfältig ausgewähltes Publikum noch gefragt, ob "gewollt" wurde. Der sowj... der russische Präsident schafft nicht einmal das.

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 8 Maggio, 2022 - 17:17

Der Papst hat heute gesagt, dass Waffen niemals Frieden bringen. Er gehört dann wohl auch zu den Leuten die zu viel russia today schauen?

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 4 Maggio, 2022 - 19:17

Putin ist ein Kriegsverbrecher.
Es wird verhandelt werden müssen. Ich bin eben der Meinung, lieber früher als später. Sie sind für weitere Waffenlieferungen. Ich nicht. Deshalb sollte mir nicht nahegelegt werden, doch lieber nach Russland auszuwandern, nur weil ich nicht jeden Beitrag so anfange wie diesen.
Lesen Sie bei Juli Zeh:
https://www.zeit.de/kultur/2022-05/juli-zeh-ukraine-krieg-brief-waffen
oder auch hier, sehr interessant:
https://www.faz.net/aktuell/ukraine-konflikt/kieler-oekonom-russland-fin...

Ritratto di Markus Schwärzer
Markus Schwärzer 5 Maggio, 2022 - 06:53

Ich habe diesen Artikel verlinkt, weil ich nicht glauben kann, was ich in letzter Zeit lese. Ich habe gelernt (in meinem Geschichte-Studium), dass Waffenlieferungen selten zu einer Verbesserung geführt haben. Die Maxime der Nato-Staaten, sich aus Konflikten rauszuhalten, die nicht eigenes Territorium betreffen, kam nicht von ungefähr. Nun soll alles anders sein? Und ja, ich weiß, das klingt zynisch. Aber der Kalte Krieg wurde nicht durch mehr Waffen beendet. Es wurde geredet, als man sich ob der vor Waffen starrenden Fronten nicht mehr zu helfen wusste. Es wurde abgerüstet, zumindest auf dem Papier. Es war friedlicher Widerstand, durch den die Berliner Mauer geöffnet wurde. Und plötzlich ist das alles falsch? Aber es soll richtig sein, für sein Land zu bluten? Bis zur letzten Patrone? Wirklich? Es gibt plötzlich nur mehr Sofabellizisten und Lumpenpazifisten.
Wieviele Tote zählen wir bisher? 20, 30 oder 40.000?
Ich komme nur zu einem Schluss. Der Ukraine alle Unterstützung, humanitär, wirtschaftlich, politisch, Putin muss isoliert werden. wirtschaftlich, mit allen Mitteln. Dabei muss verhandelt werden, vor allem mit seinen Gegnern in Russland. Das mag vielleicht einen Etappensieg für Putin bedeuten, aber langfristig würde es seinen Niedergang bedeuten. Was will er mit der Ukraine anfangen? 35 Millionen Menschen russifizieren? Das wird sich nicht ausgehen. Doch geht der Krieg weiter, mit mehr Waffen, wird es mehrere 100.000 Tote geben und eine Ukraine in Schutt und Asche. Das Morden, die Vergewaltigungen werden weitergehen, so lange, bis es nur mehr Verlierer gibt. Die Ukraine mag dann als Sieger darstehen, aber von welcher Ukraine? Wer steigt auf, aus der Asche, im Hinterkopf den hedenhaften Sieg für das Vaterland, stolz, den eigenen Bodenn mit eigenem Blut getränkt zuhaben, zornig, und verarmt?
Ich mag es mir nicht ausdenken. Der Westen muss konsequent die Zusammenarbeit mit Despoten beenden, Russland, China, Türkei, Saudi Arabien, usw. Darauf muss der volle Fokus liegen. Und darauf vertrauen, dass Putin an der Verwirklichung seiner russischen Großmachtvision in der Ukraine zugrunde gehen wird. Weil es ihm nicht gelingen wird, die Ukraine zu russifizieren. Das würde viele Leben in der Ukraine verschonen, sie würde wiedererstehen und sie würde nicht ins Mittelalter zurüchgebombt werden.
Frieden der Ukraine.

Ritratto di Stefan S
Stefan S 5 Maggio, 2022 - 13:44

"Frieden der Ukraine." mehr wie wünschenswert aber Sie erkennen schon an den teilweisen Widersprüchen in Ihrem Kommentar
"Der Westen muss konsequent die Zusammenarbeit mit Despoten beenden, Russland,..." wie schwierig es ist auf Grund der atomaren Bedrohung doch mit diesen Schurken verhandeln zu müssen. Genau an diesem Gedankengang scheitere ich auch wenn es um Deeskalation geht.

Ritratto di Franz Hilpold
Franz Hilpold 5 Maggio, 2022 - 19:09

Ausnahmsweise persönlich, sonst nicht meine Art: bei Stefan S tue ich mich schwer. In einem anderen Diskussionsforum warnt er zurecht vor Le Pen, aber auch vor Orban, Boris Johnson(!), Erdogan usw. Für demokratisch gesinnte Mitbürger sehr lobenswert, kann ich voll unterschreiben. In diesem Forum tritt er massiv für grausliche Nazis ein und lässt sie hochleben. Was nun? Ich ziehe den erstgenannten Stefan S vor.

Ritratto di Thomas Unterwinkler
Thomas Unterwinkler 5 Maggio, 2022 - 19:22

Jetzt lassen Sie's doch gut sein mit Ihrem Nazi-Wahn, Herr Hilpold! Wir alle hier wissen, dass Ihrer Meinung nach die Ukraine voller Nazis ist. Diese Auffassung haben Sie ja von Ihrem Außenminister übernommen, demzufolge ja auch die Israelis und die Juden ... und überhaupt alle, die gegen das imperialistische Russland auftreten, Nazis sind.
Fakt ist: Die rechtsextreme Partei „Swoboda“ hat bei den letzten Parlamentswahlen in der Ukraine, die 2019 stattgefunden haben, 2,4 % der Stimmen erhalten. Das entspricht einem Mandat von 450 im ukrainischen Parlament.
https://de.wikipedia.org/wiki/Parlamentswahl_in_der_Ukraine_2019

Ritratto di Franz Hilpold
Franz Hilpold 5 Maggio, 2022 - 19:35

Die Partei des Bajazzo ist voll von Swoboda-, Asow- und Rechten Sektor- Leuten, da braucht eine eigene Partei keine Stimmen mehr, wenn sie eh schon massiv vertreten ist. Überdies haben an der Wahl 2019 nur relativ wenige Ukrainer teilnehmen können, weil die meisten ausgeschlossen waren. Die Oppositionsführer wurden schon vor der Wahl vorsorglich eingekerkert oder umgebracht. "Mein" Außenminister ist leider ein Saftlverkäufer vom San Paolo Stadion in Neapel, der Libyen und Libanon verwechselt und Argentinien mit Venezuela. Aber Ihr Präsident, Herr Unterwinkler, der grüßt nicht vorhandene Personen und meint der Krieg finde im Iran statt.

Ritratto di Thomas Unterwinkler
Thomas Unterwinkler 5 Maggio, 2022 - 20:03

Ja, was denn nun? Sind jetzt alle Ukrainer Nazis und haben auch solche gewählt oder konnten nur relativ wenige an den letzten Wahlen teilnehmen? ;-)
Die traurige Wahrheit, Herr Hilpold, ist, dass bei diesen letzten Wahlen 12 Prozent der wahlberechtigten Bürger nicht teilnehmen konnten, weil sie auf der Krim leben, die Ihr Freund Putin unrechtmäßig annektiert hat und besetzt hält.
Aber ich will Sie hier auch nicht mit Fakten überfordern. Trinken Sie doch heute Abend mal ein gutes Glas russischen Wodka und entspannen Sie sich ein wenig!

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 5 Maggio, 2022 - 19:33

Zitat: „Ausnahmsweise persönlich, sonst nicht meine Art“:
so wat: Sie haben mich letzthin in Hassposts ungestraft mit „Goebbels“ verglichen und einen „Nazi“ genannt.
.
Das zu Ihrer fehlerhaften Selbstdarstellung, so meine Meinung.

Ritratto di Markus Schwärzer
Markus Schwärzer 6 Maggio, 2022 - 09:30

Können Sie mir die teilweisen Widersprüche aufzeigen? Vielen Dank.

Ritratto di Markus Schwärzer
Markus Schwärzer 6 Maggio, 2022 - 09:31

@Stefan S (bzgl. der Widersprüchlichkeiten)

Ritratto di Thomas Unterwinkler
Thomas Unterwinkler 5 Maggio, 2022 - 19:32

Mit den Aussagen dieses offenen Briefs kann ich mich zu 100 % identifizieren, weshalb ich ihn unterschrieben habe:
https://www.change.org/p/die-sache-der-ukraine-ist-auch-unsere-sache
Ich denke, dass es hier im Forum einige gibt, die diesen Brief ebenfalls unterstützen möchten.

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 6 Maggio, 2022 - 06:55

Sehr interessant auch der Blick vom anderen Ende der Welt. Lula da Silva (die üblichen Hater werden auf die Person eingehen, nicht auf die Botschaft) zerlegt mit wenigen Worten das Narrativ von Demokratien vs. Autokratien und unser gewohntes eurozentritisches Weltbild. https://time.com/6172611/brazil-president-lula-interview/

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 6 Maggio, 2022 - 08:27

Was ist denn auf Salto los?
Wer anderer Ansicht als Hilpold und Thoma ist, wird vom einen mit „Goebbels“ verglichen und ungestraft „Nazi“ genannt, nun sind jene, welche sich der Meinung von Thoma nicht anschließen, „die üblichen Hater“.
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Mit Verlaub, dieser Kommentar ist ein klassischer Hasskommentar, Herr Thoma.
Als Sie mich im Dezember auch mit Goebbels verglichen haben, und ich das meldete, wurde Ihr Beitrag zwar gelöscht, der Account des Opfers des Hassbeitrages wurde aber für 2 Wochen ausgesetzt.
Ich bin zuversichtlich, dass man nicht plant, Beitragszahler, Leser und Diskussionsteilnehmer von Salto auf diese Art und Weise mit Hasskommentaren zu vergraulen oder gar zu entfernen, einen solchen Missbrauch will ich nicht annehmen.
.
Hier wird nicht nur die Netiquette auf Schlimmste missachtet, hier werden allgemein gültige Grenzen überschritten, so meine Meinung. Dieser Hasskommentar soll stehen bleiben, als Mahnmal, bitte nicht entfernen, so meine Meinung.
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Frieden der Ukraine, Frieden bei Dialogen. Und doch bleibt es unabdingbar, aufzuzeigen, wenn „rote Linien“ überschritten werden. Wer seine Meinung respektvoll äußert, ist kein „hater“, nur weil er die Sachlage anders einschâtzt und anderer Meinung ist. Die Freiheit der Meinung ist ein hohes Gut.

Ritratto di Stefan S
Stefan S 6 Maggio, 2022 - 08:56

Das ist nicht das andere Ende der Welt sondern aktuell mehr der Nabel der Welt, in diesen Regionen wird maßgeblich mit entschieden wohin die Globalisierung steuert. Viele Länder in Südamerika befinden sich in ähnlicher Situation wie die Ukraine. Junge Demokratien mit jeder Menge Altlasten. Da braucht es noch eine Weile bis die alten korrupten Seilschaften von den Fleischtöpfen entfernt sind. Alleine die Altlasten aus D nach dem 2 WK strahlen immer noch nach. Bolsanaro gehört in den gleichen Topf wie Putin, Trump und Co.

Ritratto di Stefan S
Stefan S 6 Maggio, 2022 - 09:03

"die üblichen Hater" Absolut richtig Ihr Hinweis Herr Gasser, solche Bemerkungen vergiften die Umwelt

Ritratto di Manfred Gasser
Manfred Gasser 6 Maggio, 2022 - 09:16

Und was wäre die Botschaft?
Dass der Westen viele Fehler gemacht hat? Wird niemand mit ein bisschen Verstand leugnen können.
Dass diese Fehler diesen Krieg rechtfertigen? Wird niemand mit ein bisschen Verstand behaupten können.
Dass es Verhandlungen braucht? Wird niemand mit ein bisschen Verstand leugnen können.
Dass Putin zu Verhandlungen über eine selbstständige, vereinte Ukraine bereit ist? Wird niemand mit ein bisschen Verstand behaupten können.
Also was tun Herr Thoma? Ich kenne die Antwort leider nicht, ich weiss nur, dass ich Menschen verstehe, die ihre Heimat verteidigen.

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 6 Maggio, 2022 - 13:48

Ja Sie haben mit allem Recht, nur sagt Lula da Silva andere Dinge. Dass Herr Peter Gasser Links kommentiert die er nicht gelesen hat, ist mir bekannt, bei Ihnen wäre mir das neu.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 6 Maggio, 2022 - 14:01

Wo habe ich Ihren Link kommentiert (den ich übrigens vollinhaltlich gelesen habe - nur 1% des Textes betrifft die Ukraine, ein Zitat habe ich mir herauskopiert)?
Nochmal: wo habe ich Ihren Link kommentiert?
.
Statt sich für den Hasskommentar zu entschuldigen, wird mit Unwahrheiten nachgetreten.
Mancher kann halt nur „ad personam“ provozieren, was jedem Dialog schadet - und tut so, als merke er seine Kommunikationsgifte nicht. So ist eben der Mensch.
.
Friede der Ukraine & Friede im Dialog.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 6 Maggio, 2022 - 14:07

das Zitat, das ich mir aus dem endlos langen Text herauskopiert hatte (Zitat Lula de Silva, grad im Wahlkampf):
„Wir sollten ein ernsthaftes Gespräch führen. OK, du warst ein netter Komiker. Aber lass uns keinen Krieg führen, damit du im Fernsehen auftauchst“.
.
Lula de Silva meint also, Selenskyj würde „Krieg führen“, damit er „im Fernsehen auftauchen kann“:
dass ich diesen Link nicht kommentieren wollte, versteht sich wohl von selbst.
Es ist mir nach wie vor zuwider - nicht wert, zu lesen oder zu kommentieren.

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 6 Maggio, 2022 - 15:02

Hätte Lula diese Meinung auf Salto kundgetan, hätten Sie ihm mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit eine Sympathie für Putin bescheinigt.

Ritratto di Stefan S
Stefan S 6 Maggio, 2022 - 16:32

Eigenartige Argumentationsstil, aber wenn Sie aufmerksam gelesen haben ist Ihnen bestimmt auch nicht entgangen das Lula derzeit kein wirkliches Wahlprogramm hat und, wie er selber sagt, nicht auf der Höhe der aktuellen Lage innerpolitisch wie außenpolitisch ist. Da darf man Ihm solch eine Spitze durchaus nachsehen.

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 6 Maggio, 2022 - 18:16

Ja die Zeit von Lula ist vermutlich vorbei. Darum ging es mir eigentlich nicht. Vielmehr darum aufzuzeigen, dass der Krieg in der Ukraine außerhalb des euro-atlantischen Raumes völlig anders wahrgenommen wird als hier, wo das Narrativ vorherrscht, es handele sich um einen Konflikt zwischen Autokratien und Demokratien. Lula würde ich eher den Demokratien zuordnen. Durch seine Aussagen über Zelensky (die man, nur weil man sie wiedergibt nicht teilen muss), zeigt er, dass er völlig anderer Auffassung ist als eben das obgenannte Narrativ.

Ritratto di Franz Hilpold
Franz Hilpold 7 Maggio, 2022 - 11:18

Es gibt heute (7.5.) eine interessante Filmbesprechung "Kurnaz gegen Bush" in der Neuen Südtiroler Tageszeitung. Ist auch in unserem Zusammenhang treffend, beschreibt sie doch den Umgang der Amerikaner mit dem Recht. Auf Guantanamo sind immer noch 200 Unschuldige bei täglicher Folter eingekerkert. Der Fall Kurnaz hätte ganz einfach mit einem Antrag Steinmeiers gelöst werden können. Der wollte aber nicht. Die deutsche Willfährigkeit gegenüber den Amerikanern erstreckt sich bis zum vorauseilenden sogar ungefragten Gehorchsam. Die grün-rosa Regierung in Deutschland hat damals eine miese Figur abgegeben.

Ritratto di Salto Community Management
Salto Community Management 6 Maggio, 2022 - 09:23

Liebe Community,

Krieg ist immer ein sehr emotionales Thema; das zeigt sich auch in der regen Diskussion hier im Kommentarbereich. Wir achten deshalb auch ganz besonders darauf, dass die Netiquette eingehalten wird. Sollte die Diskussion jedoch in Anschuldigungen und Beleidigungen ausarten, müssen wir den Kommentarbereich leider schließen.

Bitte helfen Sie uns dabei, eine Eskalation zu verhindern, indem Sie auf Provokationen verzichten und sachlich weiterdiskutieren.

- Salto-Community-Management

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