Brigitte Foppa

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Grüne

Auf Wiedersehen

Die Grünen bringen sich für die Landtagswahlen in Position und verabschieden sich von ihrem bisherigen Führungsduo. Für Brigitte Foppa könnte das Adieu nur vorübergehend sein.
Di
Ritratto di Susanne Pitro
Susanne Pitro23.03.2013
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Ritratto di kurt duschek
kurt duschek 24 Marzo, 2013 - 11:13
Brigitte Foppa ist zurückgetreten, da sie es leid war, nur "ehrenamtliche Arbeit " zu machen, kurz gesagt, sie will in den Landtag und auch bezahlt werden. Dies sind die offensichtlichen Gründe ihres Rücktritts als Sprecherin. Wenn eine Landesversammlung nur mehr über Formalien, Vorgehensweisen und Personalfragen entscheidet, wenn Programme, Ideen und Zukunftsvisionen keine Rolle mehr spielen und auch nicht behandelt werden, dann war diese Landesversammlung für mich entäuschend. Zusätzlich stellt sich die Frage: Wenn jetzt der Jugend mit Regeln zu Einfluss und Macht innerhalb der GRÜNEN verholfen wird, warum hat man so lange darauf gewartet? Liebe Foppa, warst du untätig oder habe ich nichts bemerkt? Auch ich wünsche mir eine schlagkräftige und aktive Jugend bei den GRÜNEN. Ich habe mich nie und werde mich auch in Zukunft nie um Posten bewerben. Ich werde meine Ideen und Vorstellungen im öko-sozialen Bereich mit Freunden beim Golf- und Tennisspiel weiter ausbauen und besprechen und für mich behalten. Meine Schlussfolgerung zur Landesversammlung: Die Entscheidungen für die Jugend sind richtig, kommen aber sehr spät! Es fehlen Programme, denn "fleischfreie Tage" und die "Rettung von Telefonkabinen" überzeugen mich in keiner Weise. Der "Kampf um ein Landtagsmandat" ist auch bei den Grünen entbrannt und Brigitte Foppa soll sagen, dass dies ihr Ziel ist um endlich nicht mehr "ehrenamtlich arbeiten" zu müssen.
Ritratto di Klaus Egger
Klaus Egger 24 Marzo, 2013 - 11:34
Lieber Kurt, ich bin sicherlich nicht der Anwalt von Brigitte und so einen braucht sie auch nicht. Doch warum können wir ihr nicht einfach zugestehen, dass man nach jahrelangem Kampf gegen die eine oder andere Windmühle, nicht auch einfach Richtung wechseln will? Du schreibst, deine Ideen wirst du beim Golf- und Tennisspielen ausbauen und für dich behalten. Was ist, wenn Brigitte ihre Ideen und Visionen eben nicht für sich behalten will, aber bei ihrer bisherigen Arbeit zu wenig Gehör fand? Die Entscheidung für die Jugend, die du auch selbst nennst, und die Vorwahlen sind doch die besten Beispiele. Von Brigitte immer gefordert, von vielen aber nicht gehört. Jetzt im Vollrisiko werden diese Wege gegangen. Nun kann man nur mehr Optimist sein und hoffen, dass die Rechnung aufgeht.
Ritratto di kurt duschek
kurt duschek 25 Marzo, 2013 - 08:45
Lieber Klaus, Brigitte braucht keinen Anwalt, ich bin nicht beleidigt und erkenne sehr wohl, dass der Jugend der Weg geöffnet werden sollte. Habe leider die Tagesordnung und Beschlußanträge am Freitag um 19.51 erhalten und am Samstag erst um 12:00 Uhr gelesen, eine etwas späte Information finde ich für so wichtige Entscheidungen. Wie klingt dieser Vorschlag?......ab dem 10. Listenplatz sollten die Kandidaten mindestens 35 Jahre alt sein. Dies wäre in meinen Augen ein klares Signal an die jungen und interessierten Kandidaten und gleichzeitig wird auch niemand verprellt. Wir hätten uns viel Zeit erspart und über Programme und Zukunft der Grünen sprechen können.
Ritratto di Klaus Egger
Klaus Egger 25 Marzo, 2013 - 09:05
...wird es, so empfinde ich zumindest, nie geben Kurt. Auch ich empfand viele Details als nicht stimmig, als kompliziert, sogar als gefährlich. Ich für mich habe aber seit jeher ein Lebensmotto: "Probleme und unterschiedliche Ansichten gibt es bei allen Entscheidungen wo mehr als ein Mensch beteiligt ist. Was für mich zählt um weiter zu kommen, ist aber der Blick auf das große Ganze, nicht das Wühlen am Boden in Details." Ich für meinen Teil bin zufrieden mit dem großen Ganzen. Dass die Anträge so spät raus sind, war aber wirklich ein grober Schnitzer und nicht gentlemanlike. Warum das so passiert ist, kann ich nicht nachvollziehen. Will ich auch nicht groß interpretieren. Dies war aber sicherlich mit ein Grund für die große Mißstimmmung. Lieber Kurt, du bist der beste Beweis, dass zunehmendes Alter mit abnehmender Energie überhaupt nicht proportional zusammen hängt. Lass uns nach vorne schauen und den Laden auf Kurs halten.
Ritratto di kurt duschek
kurt duschek 25 Marzo, 2013 - 13:32
Einverstanden !
Ritratto di Georg Peintner
Georg Peintner 24 Marzo, 2013 - 11:34
Auch für mich ist bei der Landesversammlung nicht alles so gelaufen, wie ich es gerne gehabt hätte - dennoch erscheint mir die Kritik von Kurt überzogen und insgesamt zu hart. Brigitte zu unterstellen, dass sie endlich "verdienen" will, ist wohl ein Witz und kann nicht ernst gemeint sein. Ihr idealistischer Einsatz für die Grüne Sache sollte nicht so diffamiert werden. Ich denke, Solidarität mit der Grünen Bewegung (in Südtirol) verträgt sich schlecht mit solchen nach außen getragenen Polemiken. Kritik muss fair und konstruktiv bleiben, ansonsten zeichnet sie ein Bild, das nicht sehr atraktiv, aber auch nicht "wahrer" ist. Es wäre besser Kurt, du würdest deine öko-sozialen Vorstellungen hier darlegen (nicht nur beim Golfen) und persönliche Unterstellungen für dich behalten. Aber es kann ja sein, dass nur ich nicht verstehe, wozu solche Angriffe gut sein sollen. Habe vielleicht die falsche Vorstellung von Transparenz. Alles Grüne!
Ritratto di Marco Dalbosco
Marco Dalbosco 24 Marzo, 2013 - 11:47
Ich bin mit dem Ergebnis der Landesversammlung auch nicht ganz zufrieden, aber die unterschiedlichen Positionen waren klar definiert und die Anwesenden haben entschieden. Sie haben sich für die Erneuerung entschieden, aber nur teilweise. Die Formen sind anders (Vorwahlen u.a.m.), die Personen sind jedoch die selben (Heiss, Dello Sbarba, Foppa). Ob sich nun weitere interessierte und interessante Personen für die Vorwahlen finden werden, steht noch offen. Ich werde mich auf jeden Fall bemühen, damit neue Köpfe und neue Gesichter einen frischen Wind in die Bewegung bringen und die formale Wende auch eine substantielle wird.
Ritratto di Christoph Franceschini
Christoph Franceschini 24 Marzo, 2013 - 12:47
Mir blutet das Herz. Habe nur die Fernsehbilder gesehen, aber die Grüne Landesversammlung mutete an, wie die Vollversammlung in einem Altersheim. Basiswahl Super, geil. Warum aber stellt aber niemand die entscheidenden Fragen. 1. wer darf wählen? Die 52 grünen Parteimitglieder (Zahl ohne Gewähr, vielleicht sind es ein paar mehr oder weniger). Oder jeder/e die zum anderen Südtirol gehört? 2. wer steht zur Wahl? Jene die die gewissensprüfung des sogenannten pepe geschafft haben & die Unbedenklichkeitserklärung bekommen oder auch andere, die unbequemer sind und einiges an dieser grünen Partei auszusetzen haben? (Z.b Renate Holzeisen) 3. Riccardo Dello Sbarba & Hans Heiss gelten als Fixstarter. Brigitte Foppa hat es sich anscheinend durch ihre ehrenamtliche Arbeit verdient unter den sechs Spitzenkandidaten zu sein. Weil es als Gegengewicht ethisch/ geschlechtlich/ stadt land dann auch noch Patrizia trincanato braucht, werden am Ende 2 Plätze übrig bleiben die die Basis wählen darf? 4. Würde man mir erklären, was die grünen heute sind: eine verbotspartei? Eine Recyclinghof ehemaliger svp-Politiker? Oder das was sie einmal waren: der Sammelpunkt von Freigeister, eine liste für das andere Südtirol, in dem sich Künstler und Andersdenkende & all jene trafen, die durch den offiziellen Rost fallen? Ich weiß, dass das harte Worte sind, aber ich fühle mich seit über 30 Jahren politisch in dieser Bewegung zu Hause. Nur die inhaltlichen & politischen kubaturverschiebungen haben dieses Haus für mich fast schon unbewohnbar gemacht. & es gibt Hunderte von Mitstreitern die so denken!
Ritratto di Klaus Egger
Klaus Egger 24 Marzo, 2013 - 13:04
Lieber Christoph, auf Frage 1 gibt es schon (befriedigende) Antworten - auf Frage 2 auch - auf Frage 3 ist deine Interpretation leider falsch - Frage 4 kann ich nicht kommentieren, es ist dein (verständliches) Recht so zu denken. Somit wurden die Fragen schon gestellt, auch schon Antworten gefunden ohne Dogmas und eine ernsthafte und ehrliche Verjüngung in den Gremien hat auch stattgefunden. Vielleicht gibst du der Partei nochmals eine letzte Chance?
Ritratto di Christoph Franceschini
Christoph Franceschini 24 Marzo, 2013 - 13:24
Es lässt ein klein wenig Hoffnung aufkeimen, wenn sich Leute wie du engagieren. In der Hoffnung, dass du recht behältst alles gute,
Ritratto di Marco Dalbosco
Marco Dalbosco 24 Marzo, 2013 - 14:14
Lieber Christoph, zu 1 und 2: nein die Wahl (aktiv und passiv) steht jedem offen, der sich zu einigen Prinzipien bekennt. Den 3. Punkt sehe ich auch als sehr problematisch aus den Gründen, die du nennst. Andererseits kann man wohl sagen: Wenn die Basis oder die Leute doch lieber auf Nummer sicher gehen und die drei bekannten Namen wählen, dann sagt das etwas über den Konservatorismus nicht nur der Partei sondern auch ihrer Wähler aus (wobei das in anderen Parteien nicht anders ist). Dieses Schema kann man nur sprengen, wenn sich Kandidaten finden, die durch ihre Persönlichkeit überzeugen. Momentan ist niemand in Sicht, aber eine kleine Chance hat sich doch eröffnet. Zu 4: Zum Teil gibt es wenige, die durch den "offiziellen Rost fallen", da die Sdt. Gesellschaft viel offener ist als vor 30 Jahren (und die SVP schlauer geworden ist). Der Recyclinghof hat zum Teil ganz gut funktioniert. Wenn das neue Modell mehr bringt, dann war die harte und offene Diskussion am Samstag (endlich eine echte Auseinandersetzung und nicht nur die Absegnung von bereits ausgehandelten Entscheidungen!) nicht umsonst. "Das Chaos ist groß, alles ist bestens" (Mao Tse Tung)
Ritratto di Martin Daniel
Martin Daniel 24 Marzo, 2013 - 19:04
Lieber Christoph, jeder, der bereit ist (ev. auch ordentlich etwas zu veraendern) kann sich der Wahl stellen. Und jeder kann Kandidaten zu gewinnen suchen und moeglichst viele, die sich dem anderen Suedtirol zurechnen, zu ihrer Wahl anstiften. Diese Kandidaten koennen dann auch fuer jene Inhalte stehen, die dir am Herzen liegen. Wenn richtig gepusht, koennen es diverse Leute mit Profil in die ersten 6 schaffen - auch vor einzelnen etablierten Persoenlichkeiten. Lanciere doch jemanden, dies mein gefuehlter jugendlicher Aufruf aus dem Altersheim!
Ritratto di Martin Daniel
Martin Daniel 24 Marzo, 2013 - 19:05
Lieber Christoph, jeder, der bereit ist (ev. auch ordentlich etwas zu veraendern) kann sich der Wahl stellen. Und jeder kann Kandidaten zu gewinnen suchen und moeglichst viele, die sich dem anderen Suedtirol zurechnen, zu ihrer Wahl anstiften. Diese Kandidaten koennen dann auch fuer jene Inhalte stehen, die dir am Herzen liegen. Wenn richtig gepusht, koennen es diverse Leute mit Profil in die ersten 6 schaffen - auch vor einzelnen etablierten Persoenlichkeiten. Lanciere doch jemanden, dies mein gefuehlter jugendlicher Aufruf aus dem Altersheim!
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