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Busbahnhofareal

Protest am Kornplatz

Die Kaufhaus-Gegner bzw. Befürworter einer nachhaltigen Stadtentwicklung protestieren auch weiterhin gegen das "unausgegorene Bauprojekt am Busbahnhof".
Di
Ritratto di Christine Helfer
Christine Helfer06.03.2015
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Ritratto di Luigi Scolari
Luigi Scolari 6 Marzo, 2015 - 15:42
Zur Richtigstellung: Das PSU für das Benkoprojekt wird in der ausgearbeiteten Form negative Auswirkungen für die Stadt haben: "Katastrophe" entspricht nicht genau meinen Wörtern. Katastrophe erklärt aber wirkungsvoll unsere Sorgen gegenüber einem Projekt, das noch viele Lücken und Mangeln aufweist. Sehr fraglich ist, ob dieses Projekt vom öffentlichen Interesse ist. Das Anliegen dieser APOLITISCHEN INITIATIVE ist den Bürgern/innen mehr Informationen zu geben, ohne Polemik und Schwarzmalerei. Das Thema ist technisch, umfangreich, komplex und kann leider nicht in den wenigen Zeilen eines guten Artikels erklärt werden. Das Genehmigungsverfahren zwingt den Gemeinderat das Projekt in dieser Form entweder gutzuheißen oder zurückzuwerfen. Gibt es wirklich keine andere Chance um das Benkoangebot im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung und des öffentlichen Interessen zu interpretieren? Das derzeitige Projekt scheint nicht in diese Richtung zu gehen. Mehr Info könnt ihr am nächsten Montag dem 9. März, um 19.30 Uhr im Gemeindesaal in der Gummergasse 7, erhalten.
Ritratto di Andreas Gottlieb Hempel
Andreas Gottlieb Hempel 7 Marzo, 2015 - 18:33
Dem Protest am Kornplatz möchte ich ergänzend hinzufügen, dass die Bürgerinitiative "Unsere Stadt/Città Nostra" nicht einfach gegen alles ist. Wir sind gegen das Projekt Benko, weil zahlreiche sachliche und städtebauliche Gründe dagegen sprechen, die alle bereits aufgezählt worden sind - das muss hier nicht wiederholt werden. Wir sind dafür, dass sich Bozen auf seine eigenen Werte besinnt, etwas Besonderes zu sein. Dafür gilt es Visionen zu entwickeln, die bei der Phantasielosigkeit der jetzigen Stadtregierung und ihrer Planungspolitik vollkommen fehlen. Früher kamen Gäste nach Bozen, weil es hier Dinge gab, die anderswo nicht zu haben waren: von der besonderen Atmosphäre dieser Stadt bis zu Waren, die man nur hier kaufen konnte. Inzwischen hat sich der globale Einheitsbrei der Angebote auch auf diese Stadt ausgebreitet. Alles was es in Bozen zu kaufen gibt, das kann man heute überall bekommen. Alle städtebaulichen Fehler, die Bozen aufweist, gibt es auch anderswo: Zersiedelung, häßliche Gewerbesteppen, eine Innenstadt, die immer ungepflegter wird, ein Bahnhofspark, der alles andere ist als eine Visitenkarte, ein Innenstadtverkehr, der nicht nur stinkt sondern abschreckt, diese Stadt aufzusuchen, ein Bahnhof der mehr als ungepflegt ist usw. usw. - hier gilt es mit einer Stadtentwicklungspolitik so kreativ und visionär anzusetzen um diese Mißstände nicht nur abzustellen sondern um Bozen Alleinstellungsmerkmale zu verschaffen: - Eine autofreie Innenstadt mit der längsten und gepflegtesten Einkaufsmeile Italiens vom Zwölfmagrein- bis Grieserplatz - eine ideelle "Einkaufsmeile der Sprachkulturen" (wer hat schon drei Sprachen und Kulturkreise mitten in Europa? Da kann man uns beneiden! - eine "Einkaufsmeile der Baukultur" von der Romanik über die Gotik zum Barock und Jugenstil, dem Razionalismo bis zu püreisgekrönter Moderne (wer sonst kann das alles anbieten? - eine "Einkaufsmeile des innovativen Gewerbes" mit hochqualifizierter innovativer, klein strukturierter und krisenfester Produktion (welche Industriestadt kann da mithalten? - eine "Einkaufsmeile eines alternativen und aktiven Tourismus" vom Wein über Kunst und Kultur bis zu ganz neuen Events, die es anderswo nicht gibt und die in Bozen entwickelt werden könnten. ....und vieles mehr. Dazu braucht es eine andere, kreative und innovative Politik und endlich ein wirkungsvolles Stadtmarketing und eine Stadtverwaltung, die nicht nur bürokratisch verwaltet sondern zusammen mit der Bevölkerung "unsere Stadt" so zielorientiert entwickelt, wie hier kurz skizziert. Nur Einzigartigkeit, Authentisches und klare Identität zieht Kunden an! Nicht aber eine Shoppingmall/Einkaufszentrum/Kaufhaus in dem es alles das zu kaufen gibt, was man auf jedem Flughafen bekommt: weltweit dieselben Waren, Fastfood und Sushi. Lassen Sie uns am kommenden Montag, dem 9. März, 19:30 Uhr im Gemeindesaal der Stadt Bozen, Gumer Gasse darüber diskutieren und zur gleichen Uhrzeit am 12. März auf dem Rathausplatz demonstrieren.
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