G.O.D.

Advertisement
Advertisement
Curiosità

Tanzen ist hier verboten

Quest’anno, in Germania, per protestare contro il divieto di ballare in pubblico a Pasqua, tutti in piazza con le cuffie nelle orecchie a scatenarsi in silenzio.
Advertisement
Advertisement

Caro lettore, cara lettrice,

quanto è importante per voi un giornalismo indipendente?

Questo articolo si trova nell’archivio di salto.bz, ed è accessibile esclusivamente ad abbonati e sostenitori.
Se deciderete di sostenere salto.bz potrete ricevere più di 5 anni di giornalismo critico!
Non siete ancora in possesso di alcun abbonamento?

Già a partire da un mini-abbonamento di 12 Euro per un anno potrete avere accesso a tutti gli articoli su salto.bz. Scegliete adesso il vostro abbonamento!

Naturalmente saremo felici anche di un contributo più generoso. Le vostre donazioni ci permettono infatti di poter rimanere indipendenti e di sostenere i costi correnti e gli investimenti per il futuro.

Abbonatevi ora!

Se invece avete già sottoscritto un abbonamento a salto.bz ma non disponete di alcun accesso, scriveteci semplicemente a info@salto.bz

Gli articoli redazionali pubblicati su salto.bz e online da più di 6 mesi, sono visibili solo a pagamento. Grazie per il vostro interesse ed il vostro sostegno.

Siete già abbonati a salto.bz? Scriveteci a info@salto.bz

Advertisement

Aggiungi un commento

Ritratto di gorgias
gorgias 4 Aprile, 2015 - 17:13
Non è il primo anno che si protesta. Si informi meglio.
Ritratto di Sarah Franzosini
Sarah Franzosini 4 Aprile, 2015 - 18:13
Infatti c'è scritto che il dibattito va avanti da anni e che si è protestato più volte.
Ritratto di Hartmuth Staffler
Hartmuth Staffler 4 Aprile, 2015 - 22:29
Gesetze werden von den Volksvertretern gemacht. Wenn die Mehrheit der Bevölkerung unbedingt am Karfreitag tanzen will, dann braucht sie doch nur die entsprechenden Vertreter zu wählen.
Ritratto di gorgias
gorgias 4 Aprile, 2015 - 23:17
Ich finde es erstaunlich, dass gerade Sie so eine Einstellung gegenüber Minderheitenrechte aufbringen und bei so was mit dem Mehrheitsargument kommen. Für Andersgläubige und Nicht-Religiöse geht es nicht darum ausgerechnet an einem Karfreitag zu feiern, sondern darum nicht durch etwas behindert zu werden, das Sie nichts angeht. Es braucht wirklich niemanden stören, wenn jemand am Rande einer Gewerbezone ein Beschneidungsfest feiert https://magazin.spiegel.de/digital/index_SP.html#SP/2015/14/132909494 in einer angemieteten Halle. Nebenbei gibt es religiöse Feiern zu einem bestimmten Zeitpunkt fallen, wie das Fastenbrechen der Muslime. Müssen die dann still halten wenn dieses mal gerade auf die Karwoche fällt? Jedenfalls bin ich froh, dass Ihre Partei nicht unsere Interessen in Rom vertritt. Mit so einer Mentalität kann man wohl kaum erwarten, dass Sie glaubhaft für unsere Minderheitsrechte einstehen können.
Ritratto di Hartmuth Staffler
Hartmuth Staffler 5 Aprile, 2015 - 21:35
Ich kann mich nicht der Meinung anschließen, dass Menschen, die unbedingt am Karfreitag tanzen wollen, zu einer schützenswerten Minderheit gehörten.
Ritratto di gorgias
gorgias 5 Aprile, 2015 - 23:42
Wie kann man hier nur so kleinkariert Argumentieren. Hier geht es nicht darum am Karfreitag umbedingt tanzen zu wollen, sondern dass eine Mehrheit einer Meinderheit etwas aufzwingen will. Hier geht es nicht darum hier vor den Kirchen herumtanzen zu wollen oder sonst was, sondern darum den eigenen Dingen nachzugehen. Wenn sich dann eine Mehrheit Privilegien schafft die die Minderheit einschränken ist das eine Prinzipsache. Wo kommen wir dann hin wenn man so etwas auch noch gutheißt. Am Ende geht das noch so weit, dass kleinkarierte religiöse Eiferer Wirtschaften zwingen wollen jedesmal während der Messfeier ihr Geschäft zu schließen. Das hat es bei uns auch gegeben als einige sich bei uns gegen Aufklärung, Fortschritt und Pockenimpfung zur Wehr setzten.
Ritratto di Hartmuth Staffler
Hartmuth Staffler 6 Aprile, 2015 - 14:26
Hier geht es in erster Linie um Respekt vor der (religiösen) Überzeugung anderer. Ohne gegenseitigen Respekt kann es keine friedliche gesellschaftliche Entwicklung geben. Respektlosigkeit bzw. Provokation, und darum handelt es sich hier eindeutig, schafft nur Spannungen. Sehr kurios finde ich den Hinweis auf religiöse Eiferer, die angeblich Geschäfte während der Messfeier schließen lassen wollen. In unseren Dörfern warten früher die Gemischtwarenläden am Sonntag immer geöffnet, damit die Bevölkerung den Kirchgang mit dem wöchentlichen Einkauf verbinden konnte. Noch kurioser ist der Hinweis auf angebliche Aufklärungs-, Fortschritts- und Pockenimpfungsgegner in Tirol. Damit bezieht man sich wohl vor allem auf Pater Haspinger, der die Pockenimpfung gemäß päpstlichem Auftrag ablehnte (der Vatikan hat ja erst 1856 erlaubt, dass der Mensch dem göttlichen Schöpfungswerk auf diese Weise ins Handwerk pfuscht). Trotzdem - es gibt heute mehr Impfgegner als damals, und die kann man sicher nicht alle als Gegner von Aufklärung und Fortschritt einstufen. Bayern hat 1807 als erstes Land der Welt die damals ganz neue und noch nicht erprobte Pockenimpfung eingeführt, der Widerstand war in Altbayern größer als in Tirol, vom aufklärerischen Frankreich ganz zu schweigen, wo man von dem Teufelszeug der Pockenimpfung gar nichts wissen wollte, schon allein deswegen, weil es eine englische Erfindung war.
Ritratto di Hartmuth Staffler
Hartmuth Staffler 6 Aprile, 2015 - 14:29
Hier geht es in erster Linie um Respekt vor der (religiösen) Überzeugung anderer. Ohne gegenseitigen Respekt kann es keine friedliche gesellschaftliche Entwicklung geben. Respektlosigkeit bzw. Provokation, und darum handelt es sich hier eindeutig, schafft nur Spannungen. Sehr kurios finde ich den Hinweis auf religiöse Eiferer, die angeblich Geschäfte während der Messfeier schließen lassen wollen. In unseren Dörfern warten früher die Gemischtwarenläden am Sonntag immer geöffnet, damit die Bevölkerung den Kirchgang mit dem wöchentlichen Einkauf verbinden konnte. Noch kurioser ist der Hinweis auf angebliche Aufklärungs-, Fortschritts- und Pockenimpfungsgegner in Tirol. Damit bezieht man sich wohl vor allem auf Pater Haspinger, der die Pockenimpfung gemäß päpstlichem Auftrag ablehnte (der Vatikan hat ja erst 1856 erlaubt, dass der Mensch dem göttlichen Schöpfungswerk auf diese Weise ins Handwerk pfuscht). Trotzdem - es gibt heute mehr Impfgegner als damals, und die kann man sicher nicht alle als Gegner von Aufklärung und Fortschritt einstufen. Bayern hat 1807 als erstes Land der Welt die damals ganz neue und noch nicht erprobte Pockenimpfung eingeführt, der Widerstand war in Altbayern größer als in Tirol, vom aufklärerischen Frankreich ganz zu schweigen, wo man von dem Teufelszeug der Pockenimpfung gar nichts wissen wollte, schon allein deswegen, weil es eine englische Erfindung war.
Ritratto di gorgias
gorgias 7 Aprile, 2015 - 21:06
Hier geht es in erster Linie um Respekt vor der (religiösen) Überzeugung anderer. Ja warum darf jemand nicht abseits in der Gewebezone wo es niemand stören kann ein Religiöses Fest feiern. Gehört das nicht auch zum religiösen Respekt. Ist das Respekt für die Weltanschauung eines Anderen ihn in die Festlichkeiten halb reinzuzwingen. Fasten Sie auch während des Ramadan aus religiösen Respekt? . Ohne gegenseitigen Respekt kann es keine friedliche gesellschaftliche Entwicklung geben. Respektlosigkeit bzw. Provokation, und darum handelt es sich hier eindeutig, schafft nur Spannungen Die Provokation geht gegen das Verbot und nicht gegen die Religion an sich. Und würden Christen mehr Respekt für Andersgläubige haben kommt es auch zu diesen Spannungen.
Advertisement
Advertisement
Advertisement