Südtirolfoto: Othmar Seehauser

Advertisement
Advertisement
Wissenschaft

"Vielfalt ist keine Frage des Labels"

Die 2. Wiesenmeisterschaft liefert interessante Ergebnisse: "Die Biodiversität der Wiesen hängt nicht von Bio oder Nicht-Bio ab", sagt EURAC-Forscher Georg Niedrist.
Di
Ritratto di Lisa Maria Gasser
Lisa Maria Gasser16.02.2016
Advertisement
Salto Plus

Liebe/r Leser/in,

dieser Artikel befindet sich im salto.archiv!

Abonniere salto.bz und erhalte den vollen Zugang auf etablierten kritischen Journalismus.

Wir arbeiten hart für eine informierte Gesellschaft und müssen diese Leistung finanziell stemmen. Unsere redaktionellen Inhalte wollen wir noch mehr wertschätzen und führen einen neuen Salto-Standard ein.

Redaktionelle Artikel wandern einen Monat nach Veröffentlichung ins salto.archiv. Seit 1.1.2019 ist das Archiv nur mehr unseren Abonnenten zugänglich.

Wir hoffen auf dein Verständnis
Salto.bz

Abo holen

Bereits abonniert? Einfach einloggen!

La crisi continua. Ogni abbonamento è un sostegno a un giornalismo indipendente e critico e un aiuto per garantire lunga vita a salto.bz.

Advertisement

Weitere Artikel zum Thema...

Landwirtschaft

Vor der Bio-Wende?

Advertisement
Ritratto di Georg Niedrist
Georg Niedrist 16 Febbraio, 2016 - 17:13
Titel und Untertitel des Artikels lenken leider etwas von der Hauptaussage des Projekts ab: Eigentlich ging es bei der Wiesenmeisterschaft primär darum vorbildlich gepflegte Flächen zu prämieren, in denen -unabhängig von Bio und Nicht-Bio- ein guter Kompromiss zwischen Ökonomie und Ökologie gefunden wurde. Die Biologische Anbauform wirkt sich schon alleine durch den Verzicht von Herbiziden sehr wohl positiv auf die Artenvielfalt aus. Dafür spricht ja schon die starke Präsenz von biologischen und biodynamischen Flächen unter den Top Ten in der Kategorie Obstwiesen. Meine Aussagen waren so gemeint, dass auch im konventionellen Anbau mit einer schonenden Anbauweise (wenig bis kein Herbizid, Erhalt von Landschaftselementen wie Bäumen und Hecken) eine hohe Vielfalt möglich ist.
Ritratto di Sepp Bacher
Sepp Bacher 16 Febbraio, 2016 - 17:34
Diese Präzisierung war notwendig! Ich bin beim Lesen auch stutzig geworden. Aber jetzt stimmt es für mich wieder. Dass mit Gülle gedüngte Wiesen meistens Blumen arm sind, hängt ja auch nicht ausschließlich von der Gülle ab sondern von der häufigen Überdüngung und oft auch vom hohen Stickstoffgehalt der Jauche.
Ritratto di Klemens Kössler
Klemens Kössler 16 Febbraio, 2016 - 18:01
Ich finde diese Arbeit der EURAC sehr wertvoll für uns Bauern, ich bin richtig froh dass sich die Wissenschaft mit wissenschaftlichen Methoden um dieses sehr wichtige Thema kümmert denn so können wir die richtigen Schritte für die Zukunft setzen. Mit Bauchgefühl oder Ängsten, mit Rhetorischen Ansprachen und das an den Kopf werfen von Behauptungen und Schlagworten kann man keine Zukunft meistern und gut gestalten. Mit wissenschaftlicher Aufarbeitung und klarem Kopf kann man für eine gute Zukunft bauen.
Advertisement
Advertisement
Advertisement