Advertisement
Advertisement
Kommentar

Del Gemeinde

Wie man junge Menschen schikaniert. 216 Euro kostet es in Bozen zu pinkeln. Dabei schaffen es die Sittenwächter kaum, einen deutschen Satz richtig zu schreiben.
Advertisement
Salto Plus

Liebe/r Leser/in,

dieser Artikel befindet sich im salto.archiv!

Abonniere salto.bz und erhalte den vollen Zugang auf etablierten kritischen Journalismus.

Wir arbeiten hart für eine informierte Gesellschaft und müssen diese Leistung finanziell stemmen. Unsere redaktionellen Inhalte wollen wir noch mehr wertschätzen und führen einen neuen Salto-Standard ein.

Redaktionelle Artikel wandern einen Monat nach Veröffentlichung ins salto.archiv. Seit 1.1.2019 ist das Archiv nur mehr unseren Abonnenten zugänglich.

Wir hoffen auf dein Verständnis
Salto.bz

Abo holen

Bereits abonniert? Einfach einloggen!

La crisi continua. Ogni abbonamento è un sostegno a un giornalismo indipendente e critico e un aiuto per garantire lunga vita a salto.bz.

Advertisement
Advertisement
Ritratto di Luis Durni
Luis Durni 16 Marzo, 2016 - 06:40
wo ist da bitte der zusammenhang? die sittenwächter haben das formular sicher nicht geschrieben, ihre aufgabe ist es das vergehen zu protokollieren. ihr sohn hat ja auch nicht mit seinen mittelstrahl unterzeichnet. lösung: für solche notfälle hab ich meinen sohn angelernt einen papagallo zu verwenden: softdrinkflaschen sind mit ihrer grossen öffnung besser zu gebrauchen , als bierdosen.
Ritratto di Martin B.
Martin B. 16 Marzo, 2016 - 10:35
Gute Idee. Aber wenns druckt und schnell gehn muss...?
Ritratto di gorgias
gorgias 16 Marzo, 2016 - 07:43
Ich finde es wirklich schwach diesen Fall hier zum Anlass zu nehmen über die schlechte Südtiroler Verwaltungssprache zu reden. Der einzige Grund ist die persönliche Betroffenheit. Man hätte hier auch einen Studentenrabatt geben können und den Mindestsatz anwenden, aber das ist ein anderes Thema.
Ritratto di Écrasez l'infâme !
Écrasez l'infâme ! 16 Marzo, 2016 - 07:47
Höchste Zeit, dass in Bozen mal aufgeräumt wird! Auf dem Obstplatz schauts ja nachts schlimmer aus als in einem neapolitanischen Ghetto. Man spreche einmal mit den Anwohnern. Mein Vater hätte mir aber in so einer Situation klar und deutlich gesagt, wie man sich zu benehmen hat, und sich nicht über das Deutsch des Formulars beschwert und darüber einen Artikel geschrieben.
Ritratto di carlo sperzna
carlo sperzna 16 Marzo, 2016 - 08:00
Verstehe den Vater. Er ist sicher Stolz auf seinen Sohn. Er pinkelt wahrscheinlich auch am weitesten....
Ritratto di Harald Knoflach
Harald Knoflach 16 Marzo, 2016 - 10:02
"So darf die Frage erlaubt sein, was die schwerwiegender Verfehlung ist. Auf einer Baustelle zu Pinkeln oder solche Sätze zu schreiben und zu verschicken?" Es müsste übrigens "schwerwiegendere" heißen. Und "pinkeln" schreibt man klein.
Ritratto di Hansjörg Zuech
Hansjörg Zuech 16 Marzo, 2016 - 10:12
Dass es eine "Sünde" ist hat Herr Franceschini bereits geschrieben. Was sollen die Kommentare einzelner? Und für die Anrainer ist es auch nicht schön durch Pinkelgassen zu gehen. Soweit sind wir uns ja einig. Lächerlich ist, dass man in Bozen für das Pinkeln 216 Euro Strafe zahlen muss und der Neger von voriger Woche für seine Angriffe auf die Kioskbesitzerin sowie seiner Verhaftung sicherlich kein Cent bezahlen musste. Wenn ein Schwarzer gepinkelt hätte, hätten die Sittenwärter wohl weggeschaut. Von denen kann man nichts abkassieren. Soweit sind wir jetzt schon.
Ritratto di gorgias
gorgias 16 Marzo, 2016 - 10:29
Hier muss man unterscheiden zwischen Ordnungswidrigkeit und Straftat. Für das zweite braucht es einen Prozess, wo die Zivilpartei als Nebenkläger auftreten kann. Dass das noch nicht abgeschlossen sein kann versteht sich von selbst. Was Ihre Wortwahl angeht verstehe ich nicht warum Sie nicht nicht konsequent bei Ihrem rassistischen Jargon bleiben und das das zweite Mal Schwarzer sagen. Denn wenn man einmal eine Person als Neger bezeichnet, dann ist es eh nicht mehr heikel. Kann es sich da um ein spießbürgerliches Reflex handeln?
Ritratto di Mensch Ärgerdichnicht
Mensch Ärgerdichnicht 16 Marzo, 2016 - 10:38
Das ist eben "gemischtsprachig"! Ein Franceschini musste sonst immer schmunzeln wenn Klotz & Knoll auf das Recht der Muttersprache pochten, verstanden hat man ja was gemeint war, oder? Die Höhe der Strafe ist auf jeden Fall ein Witz: bis zu 1000€ wegen urinieren in der Öffentlichkeit? "Ma come vi viene quattro?"
Ritratto di Écrasez l'infâme !
Écrasez l'infâme ! 16 Marzo, 2016 - 11:15
Wenn man sich anschauts, wie's da oft ausschaut, find ich's gut, wenn auch ordentlich kassiert wird. Die, die am Tag danach putzen und aufräumen müssen, werden ja von der Öffentlichkeit bezahlt.
Ritratto di Mensch Ärgerdichnicht
Mensch Ärgerdichnicht 16 Marzo, 2016 - 11:31
Nein das finde ich nicht. Drakonische Strafen 2 mal im Jahr mit verdeckten Polizisten ausstellen löst das Problem doch nicht. Wenn dann sollte eine (erkennbare) Streife in Problemzonen und Problemzeiten immer präsent sein, da tun es dann auch 50€ Strafe. Natürlich kostet das der Gemeinde mehr Geld, aber ich finde dazu ist sie da.
Ritratto di Écrasez l'infâme !
Écrasez l'infâme ! 16 Marzo, 2016 - 11:41
Sie sind bereits erkennbar präsent, fahren regelmäßig mit dem Auto vorbei usw. Ich war selber oft dort. Erhöhte Polizeipräsenz wird seit langem gefordert und wurde auch zunehmend umgesetzt. Das Problem wurde aber nicht gelöst dadurch. Fragen Sie mal die Anwohner dort. Höhere Strafen schrecken auf jeden Fall mehr ab, und das Geld kommt ja in die Gemeindekasse und wird indirekt dafür verwendet, den Schaden wieder gut zu machen.
Ritratto di Mensch Ärgerdichnicht
Mensch Ärgerdichnicht 16 Marzo, 2016 - 12:11
Ok wenn dem so ist dann hast du natürlich recht.
Ritratto di Martin Daniel
Martin Daniel 16 Marzo, 2016 - 11:52
Dafür hat die Gemeinde die Fragestellung für die anstehende Volksbefragung laut Kommissar "so klar und einfach wie möglich gehalten". Sie kann ebenso klar mit "ZUSTIMMEND" oder "ABLEHNEND" beantwortet werden: "Sind Sie für oder gegen die Unterzeichnung und darauffolgende Ratifizierung der Rahmenvereinbarung für den städtebaulichen Umstrukturierungsplan des Areals, gekennzeichnet durch die Perathonerstraße, die Südtirolerstraße, die Garibaldistraße und die Bahnhofsallee, welche durch öffentliche Mittel, die durch die Rahmenvereinbarung erzielt werden, die Aufwertung des Bahnhofparkes, neue Infrastrukturen für die Mobilität, Parkplätze und Dienste im öffentlichen Interesse, sowie die Errichtung von verschiedenen wirtschaftlichen Tätigkeiten und der entsprechenden urbanistischen Zweckbestimmungen durch private Investitionen vorsieht und zwar gemäß den Unterlegen, welche dem außerordentlichen Kommissar der Gemeinde Bozen und dem Landeshauptmann für ihre Entscheidungen übermittelt und den Vorgaben entsprechend im Zeitraum vom 14. Jänner bis zum 14. Februar 2016 veröffentlicht wurden?"
Advertisement
Advertisement
Advertisement