Fahrverbot
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Polemik

Im Diesel-Nebel

Wegen des möglichen Dieselverbots kritisiert Thomas Widmann Landesrat Richard Theiner. Dabei hat Widmann selbst 2011 Ja zu einem einschneidenden Fahrverbot gesagt.
Di
Ritratto di Lisa Maria Gasser
Lisa Maria Gasser29.03.2018
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No 2 NO2

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Ritratto di Andreas gugger
Andreas gugger 29 Marzo, 2018 - 16:38

Widmann kann sich dann auch noch um den Scherbenhaufen in der Sanität kümmern den Theiner hinterlassen hat.

Ritratto di Ralph Kunze (gesperrt)
Ralph Kunze (gesperrt) 29 Marzo, 2018 - 17:57

Es ist schon interessant: in den Jahren um 2011-2013 verbreiteten die Landespolitiker, wer auf Nummer sicher gehen will, der muss sich einen Diesel(keinen Benziner) der Euro 4 Klasse mit Partikelfilter zulegen. Nun werden plötzlich diese Fahrzeuge in Frage gestellt. Ein Beisbiel: Jemand kaufte sich z.B. 2012 einen BMW Oberklassediesel Euro 4 mit DPF um 80.000Euro, er ist aber kein Vielfahrer und macht ca 15.000km im jahr. Sein Fahrzeug hat dann mittlerweile lediglich 90.000 Km Laufleistung, in erstklassigem Zustand, aber praktisch unverkäuflich, weil Fahrverbote drohen. Warum hat man 2013 nicht einfach die Zulassung von neuen Dieselfahrzeugen verboten, natürlich auch von LKWs Bussen, Traktoren usw? Das ist blanke Enteignung von Vermögen und Verarschung dazu. Wenn, dann müssen generelle Fahrverbote eingeführt werden, unabhängig von der Euroklasse. Wer sich um viel s Geld ein neues Fahrzeug kauft, der muss das Recht haben, es so lange zu fahren, bis es aufgebraucht ist. Die vorausschauenden Massnahmen und Gesetze dazu muss die Politik erstellen, was sie aber versäumt hat.

Ritratto di Karl Lunger
Karl Lunger 29 Marzo, 2018 - 20:46

Das Problem ist, dass Euro 5/6 - Diesel ein Betrug waren. Wir haben brav Diesel gekauft und CO2 gespart, aber die NO2-Grenzwerte wurden nur auf dem Prüfstand eingehalten. Und jetzt sollen wir Dieselbesitzer die Rechnung dafür bezahlen? Ohne Dieselgate hätten wir wohl kein NO2-Problem in Südtirol. Aber diese Berechnung/Schätzung hab ich noch nicht gelesen! Herr Landesrat, bitte nachrechnen!

Warum verklagen die Bürgermeister nicht die Hersteller jener Autos, welche die versprochenen Grenzwerte nicht einhalten? Ist wohl einfacher vor Ort unsere Diesel anzuhalten, oder? Eine Rückgabe der Diesel mit Entschädigung wären eine Lösung.

Eine andere Möglichkeit wäre die Nachrüstung unserer Diesel? Viele wären sicher bereit etwas für ihr Auto zu investieren, aber darüber redet man nicht. VW muss wohl nur in Deutschland oder in den USA Lösungen anbieten, in Südtirol ist der Kunde der Depp! Und wer freiwillig nachrüstet, darf der weiterfahren?

Aber so mancher hat kein Problem die Euro-Norm-Rally mitzumachen und kann sich alle 3 Jahre ein neues Auto kaufen, da ist das alles kein Problem.

2005/2006 wurden in Bozen vom damaligen Kurzzeitbürgermeister alle Autos ein Wochentag angehalten, die nicht der neuen Euro 4 Norm entsprochen haben, das alles wegen der PM10-Werte. Egal ob man Benzin oder Diesel gefahren hat, alle mussten die Rechnung bezahlen! Und jetzt lebt wieder jemand seinen Aktivismus und andere müssen dafür bezahlen!

Hätte es fast vergessen, wie will der Landesrat seine Klimaziele einhalten, wenn wir die CO2-sparenden Diesel verkaufen sollen? Oder sind die Klimaziele nicht mehr wichtig? Nur der Diesel kann heute eine entscheidende Reduzierung des CO2-Ausstoßes garantieren, denn die E-Autos sind nur umweltfreundlicher, wenn für jedes E-Auto dann auch eine CO2-arme E-Produktion garantiert wird. Wir müssen also viel mehr CO2-armen Strom zur Verfügung stellen, damit E-Autos auch klimafreundlich werden!

In diesem Sinne, Grüße nach Schilda
~ Karl Lunger

Ritratto di Günther Alois Raffeiner
Günther Alois Raffeiner 30 Marzo, 2018 - 07:33

Widmann und Theiner,beide UNBRAUCHBAR und Fähnchen im Wind!!!

Ritratto di Andrea Terrigno
Andrea Terrigno 30 Marzo, 2018 - 12:06

Mahlzeit!
Ich denke wenn die Leute endlich selber etwas weniger geh- und tretfaul würden und die Brennerautobahnmaut an die anderen angeglichen würde, sich schon mal etwas zum Besseren wenden.
Das Volk ignoriert leider weiterhin, dass der Verbrennungsmotor einen Haufen Dreck verpustet bevor er erst einmal richtig warmgelaufen ist; bis dahin ist das Ziel meistens schon erreicht.
Wenn wir weiterhin auf Lösungen durch kompetente Politik- und Industriebonzen warten, sind wir selber schuld.
Unser Euro 3 Diesel Bj. 2005 legt im Durchschnitt jährlich 9000 km zurück, zu 99% um am Wochenende um aus der Stadt zu fliehen. Das kann leider nicht statistisch/legislativ berücksichtigt werden. Oder vielleicht doch? Please track me!

Ritratto di Andrea Terrigno
Andrea Terrigno 30 Marzo, 2018 - 12:08

... und eigentlich wären wir ohne Karossen so viel glücklicher...

Ritratto di Michael Bockhorni
Michael Bockhorni 31 Marzo, 2018 - 17:06

Lieber Thomas Widmann, einen Schaden haben die Familien so oder so. Entweder bei ihrer Gesundheit oder bei ihren Automobilen Gewohnheiten.
Frage an Ralph Kunze: und wie schaut es mit der "Enteignung" von Immobilien aus, die durch Lärm und schlechte Luftqualität an Wert verloren haben?

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