Staffler, Simon
Walter Mayrhofer
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Südtirol 1918/2018

Zweisprachigkeit ist ein Gefühl

Im Jahre 2018 müsste es eigentlich an der Zeit sein, nicht mehr von Walschen und Deitschen zu sprechen, sondern von Südtirolern.
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Ritratto di Richter Peter
Richter Peter 26 Dicembre, 2018 - 12:38

Ich stimme absolut zu. Wir müssen ein Südtiroler Lebensgefühl erzeugen, dass die deutsch- und italienischssprachigen Bewohner teilen. Wo Orte nicht nach Sprachgruppen getrennt sind. Ich als deutschsprachiger Südtiroler wünsche mir, dass sich die Landesregierung der SVP um die italienischsprachigen Viertel in Bozen kümmert!! Das ist unser Land, das ist unsere Hauptstadt, wir dürfen es nicht zulassen, dass solche Landesteile verwahrlosen und alleine gelassen werden. Das führt nur dazu, dass diese Bewohner ihren Frust damit tilgen, den ultrarechten Nationalisten zuzulaufen. Das ist bei den letzten Wahlen schon passiert. Das sollten wir verhindern und gemeinsam nach vorne blicken. In Südtirol sollte sich niemand alleine gelassen fühlen, ob Deutscher, Italiener oder Einwanderer. Unser Land ist für alle da!!

Ritratto di Luis Durni
Luis Durni 26 Dicembre, 2018 - 14:15

wunderbar. sidtiroler gütesiegel für leute die alle landesprachen sprechen auser albanisch, englisch, französisch, spanisch, suaeli, ungarisch usw.

Ritratto di F. M.
F. M. 26 Dicembre, 2018 - 17:57

Wenn ich jetzt einen Kommentar über diesen Artikel schreiben möchte, so müsste ich ihn in drei Sprachen verfassen? Warum? Weil wir in Südtirol sind?
Se vorrei scrivere un commento su questo articolo, allora dovrei farlo in tre lingue? perchè? perchè siamo in Alto Adige?
Sce i ures comentè chësc articul, spo mesassi le scri te trëi lingac? Porciòdi? Deache sun te Südtirol (o Tirol dl süd?)?

Findet ihr das nicht langsam lächerlich? In 5 Tagen schreiben wir 2019!

RAI-Südtirol hat in letzter Zeit ein paarmal Beiträge gebracht, mit einem kurzen Interview in italienischer Sprache, ohne Übersetzung ins Deutsche. Wie schön! Da werden sicher die fundamentalistischen Patrioten von rechts außen dagegen energisch protestieret haben, nehme ich mal an.
Wie schön, angenehm und wohltuend es hingegen bei RAI LADINIA ist, wo keine der drei Landessprachen jemals eine Übersetzung erfährt!
Ein Kompliment den Journalisten und den Verantwortlichen von RAI LADINIA und im besonderen auch an VINOROSSO!

Ritratto di Simon Staffler
Simon Staffler 27 Dicembre, 2018 - 00:11

Vielen Dank!

Ritratto di Martin B.
Martin B. 27 Dicembre, 2018 - 11:06

RAI TV: Es braucht keine Simultanübersetzung, aber Untertitel wären m.M. nach angebracht. Es ist sonst diskriminierend gegenüber jenen die zu wenig verstehen, um den Inhalt genügend zu verstehen.

Ritratto di Servus Leute
Servus Leute 27 Dicembre, 2018 - 14:35

Wer nicht versteht, diskriminiert sich selbst.

Ritratto di Martin B.
Martin B. 28 Dicembre, 2018 - 00:09

Bravo Bravissimo.

Ritratto di Pafeiler Matthias
Pafeiler Matthias 28 Dicembre, 2018 - 09:27

Es gab vor einiger Zeit einen Beitrag in der Tageschauf der Rai, in dem gezeigt wurde, wie simultan Untertitel für die Tagesschau erstellt werden. Wenn ich mich recht errinere ist es für Gehörlose gedacht, sollte aber, wenn es nicht geädert wurde, von allen Sehern genutzt werden können. Vielleicht probieren Sie es ja beim nächsten mal aus ;-)

Ritratto di Hartmuth Staffler
Hartmuth Staffler 26 Dicembre, 2018 - 18:12

Ich finde es äußerst arrogant und überheblich, so zu tun, als wenn Südtirol etwas Besonderes wäre, nur weil hier drei Sprachen gesprochen werden. Ich würde meinem Namensvetter empfehlen, ein wenig über seinen begrenzten Tellerrand zu schauen. In gibt in der Welt Gebiete, in denen noch mehr Sprachen gesprochen werden. Arrogant ist es auch, seinen Mitmenschen vorschreiben zu wollen, welche Sprachen sie unbedingt sprachen müssen, damit man sie als Menschen akzeptiert. Ich selbst spreche und schreibe (auch Übersetzungen) drei Sprachen und beherrsche einige weitere mehr oder weniger gut, ich fühle mit deswegen aber nicht als etwas Besseres, und ich respektiere und schätze auch Menschen, die nur eine Sprache beherrschen.

Ritratto di Simon Staffler
Simon Staffler 27 Dicembre, 2018 - 00:10

Lieber Namensvetter,
Es bedarf hier einer Klarstellung:
1) Niemand sagt, dass Südtirol etwas Besonderes wäre, weil es hier drei Landessprachen gibt.
2) Ich weiße den Vorwurf meiner Tellerrandgrenze wehement zurück (zumal ich eh gegen Grenzen bin).
3) Ich schreibe niemandem vor welche Sprache er/sie zu sprechen hat. Gleichzeitig respektiere ich jeden Menschen, egal wie viele Sprachen er/sie spricht.
Und als etwas Besseres fühle ich mich schon gar nicht.

Der Artike beschreibt meinen persönlichen Wunsch, den Sie, lieber Namensvetter, als Salto.bz User ebenfalls zum Ausdruck bringen können. Es tut mir Leid, wenn das bei Ihnen nicht so angekommen ist.

Ritratto di Simon Staffler
Simon Staffler 27 Dicembre, 2018 - 01:13

Lieber Namensvetter,
Es bedarf hier einer Klarstellung:
1) Niemand sagt, dass Südtirol etwas Besonderes wäre, weil es hier drei Landessprachen gibt.
2) Ich weise den Vorwurf meiner Tellerrandgrenze vehement zurück (zumal ich eh gegen Grenzen bin).
3) Ich schreibe niemandem vor welche Sprache er/sie zu sprechen hat. Gleichzeitig respektiere ich jeden Menschen, egal wie viele Sprachen er/sie spricht.
Und als etwas Besseres fühle ich mich schon gar nicht.

Der Artike beschreibt meinen persönlichen Wunsch, den Sie, lieber Namensvetter, als Salto.bz User ebenfalls zum Ausdruck bringen können. Es tut mir Leid, wenn das bei Ihnen nicht so angekommen ist.

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 27 Dicembre, 2018 - 10:16

Es geht um Sprache und dann liest man
"..so zu tun, als wenn Südtirol...".
Dass man als Südtiroler nördlich vom Main als Almöhi wahrgenommen wird, verwundert nicht.

Ritratto di Oliver H. (gesperrt)
Oliver H. (gesperrt) 26 Dicembre, 2018 - 18:51

Dieser Beitrag entlarvt welche Komplexe viele Südtiroler haben. Wie krampfhaft der Autor betonen muss, dass er "Südtiroler" in einem "europäischen Kontext" meint. Also meines Wissens liegt Südtirol nach wie vor in Europa, wie kann es also anders sein?

Weiters sollte der Autor fragen, an wem es scheitert.
Wenn ich in Bozen in ein Amt gehe und italienisch reden muss, weil die Beamte deutlich schlechter deutsch spricht als ich Italienisch, dann sollte man sich schon fragen, wo man primär ansetzen sollte, um diese Missstände zu beseitigen.

Zweisprachigen Südtirolern steht einer der stärksten Wirtschaftsräume der Welt mit ca. 160 Millonen Menschen offen. Es ist also dumm, nicht zweisprachig zu sein. Die Leute die das nicht checken zahlen schon selbst drauf, wo ist also das Problem?

Ritratto di gorgias
gorgias 27 Dicembre, 2018 - 09:08

Dass sehr viele Beamte (zumeist italienischer Muttersprache) nicht die zweite Landessprache in dem Maße beherrschen, dass sie ihre Aufgabe erfüllen können, wundert mich in keinster Weise.
Einen Nachweiß zur Beherrschung der zweiten Landessprache ist nicht wirklich Aussagekräftig. Wer die Zweisprachigkeitsprüfung mit jener von Cambridge für das Englische vergleicht, wird feststellen, dass die Zweisprachigkeitsprüfung in Sprach-, Hör- und Textverständnis sehr rudimentär ausgelegt sind und weit weniger Fähigkeiten verlangt. Der Test für B2 von Cambridge ist weit schwieriger als jener für C1 für die Zweitsprachigkeitsprüfung.
Viele schaffen irgendwann einmal die Prfüng weil sie es oft genug probieren oder eine Zertifizirungsstlle finden, die es ihnen ermöglicht "leichter" durchzukommen.

Bei der Prüfung für eine Stelle ist Möglich die Sprache auszuwählen ohne mit der anderen jemals in Kontakt zu kommen. Und zwar unabhängig, für welche Sprchgruppe die Stelle vorgesehen ist.

Man braucht sich nicht wundern, wenn man kaum was versteht, wenn man mit bestimmten Beamten versucht auf deutsch zu sprechen.

Ritratto di carlo sperzna
carlo sperzna 27 Dicembre, 2018 - 14:17

Non conosco le sue conoscenza dell'italiano ma le assicuro che la seconda lingua nelle vallate e parlata abbastanza male ed in certi piccoli comuni chiedere un documento in italiano è un problema. Ma secondo me è inutile recriminare . In ogni caso la mia esperienza è che in Sudtirolo l'appartenenza etnica e legata alla lingua che si parla peggio. E una appartenenza in negativo. Sono tedesco se parlo male l'italiano ed il contrario. Da questo circolo vizioso non se ne esce con grande mio rammarico.

Ritratto di Martin B.
Martin B. 26 Dicembre, 2018 - 19:47

Aufwachen oder weiterträumen: nichtmal italienische Akademiker haben eine Ahnung von der Realität in Südtirol, dass Italienisch als Sprache und Italien als Kultur außerhalb der größten Städte eine untergeordnete Rolle spielt und vor allem auch die schwierige Wohnungssuche in Bozen. Außerhalb der direkt angrenzenden Regionen kann man noch am ehesten versuchen die Schweiz als Erklär-Beispiel herzunehmen, aber das funktioniert auch nur bei Europäern mit gutem Allgemeinwissen. In der neuen Welt lachen alle wegen "Sprachproblemen", spricht ja eh jeder Englisch...

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