Alperia Bozen
Hannes Prousch
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Energie

Der Steuerbetrug

„Striscia la Notizia“ hat jetzt die skandalöse Verkaufsmethoden der neuen Alperia-Tochter „Green Power“ aufgedeckt. Ein SuperGau für den Südtiroler Energieriesen.
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Ritratto di kurt duschek
kurt duschek 29 Ottobre, 2019 - 17:01

....wie ist es möglich, dass hier niem and von Alperia dieses Vorgehen bemerkt hat. Bin neugierig, ob dies sich jetzt auch auf die Zahlen der Alperia auswirken wird. Im Gemeinderat Meran wird diese Verkaufspraxis als Frage an den Generaldirektor Wohlfarter mit Sicherheit gestellt werden.

Ritratto di 19 amet
19 amet 29 Ottobre, 2019 - 17:21

Die Verantwortlichen hochbezahlten Manager werden sich wie üblich als perplexe Geschädigte präsentieren. Betrüger ? Kokainhändler ? Moment mal. Es gilt die Unschuldsvermututung.Von dem Mann der im Foto abgebildet ist würde ich, rein vom Aussehen, nicht einmal ein gebrauchtes Auto kaufen. Schon gar nicht für 12 Millionen ein Unternehmen das nun Schrottwert hat.

Ritratto di G. P.
G. P. 29 Ottobre, 2019 - 20:22

Das passiert, wenn kleine Provinzheinis blauäugig groß einkaufen gehen ...

Ritratto di Georg Lechner
Georg Lechner 30 Ottobre, 2019 - 16:36

In dem Fall möglicherweise sogar blauäugig. Die Bayern LB kaufte die Hypo Alpe Adria 2007, obwohl 2006 schon erste Malversationen (der Geschäftsführer musste vor Gericht erscheinen) bekannt wurden. Da war es nur mehr Gier auf schräge Geschäfte am Balkan.
Ob man anderswo die Lehren ziehen wird und Scheinrechnungen auf den Grund geht? Irgendwie muss sich ja am Beispiel Green Power die Falschdeklaration in den Bilanzunterlagen nachverfolgen lassen, damit die Finanzbehörden ihre Lehren daraus ziehen können.

Ritratto di Marcus A.
Marcus A. 29 Ottobre, 2019 - 20:58

Ich bin nicht ganz sicher, ob alle das Ausmaß dieses Skandals verstehen.

Mit öffentlichen Geldern wurde ein Unternehmen gekauft, dessen Kaufpreisbewertung diesem Artikel zufolge um x-Millionen überteuert war, da der bestehende Kundenstamm und die geplante Neukundengewinnung auf der Grundlage von illegalen Praktiken beruht haben dürfte.

Das ist ein Skandal, dessen Ausmaß wohl erst mit der Zeit klar wird.
Und keinem öffentlichem Super-Manager und keinem Wirtschaftsprüfer ist dies aufgefallen?

Ich bin schockiert über einen solchen Dilettantismus, auch wenn man nach Jahren von öffentlicher Misswirtschaft von nichts mehr schockiert sein sollte.

Ritratto di Sepp Bacher
Sepp Bacher 29 Ottobre, 2019 - 21:50

Alperia-Direktor Johann Wohlfarter versicherte heute, dass diese Betrugsfälle noch vor der Übernahme passiert seien. Frage: ist Alperia dann trotzdem haftbar? Außerdem ist auch zu klären ob die Warnung von Diego Nicolini, LA von 5 Sterne, “Rischiosa l’acquisizione di Green Power, troppe ombre sui contratti di fornitura” noch rechtzeitig vor der Übernahme erfolgte?
"Mit öffentlichen Geldern wurde ein Unternehmen gekauft, dessen Kaufpreisbewertung diesem Artikel zufolge um x-Millionen überteuert war,...). Ja da haben sie ganz recht! Anstatt uns Steuerzahlern einen günstigeren Strom anzubieten, ist der Alperia-Strom nicht der günstigste sondern der Zweit-Teuerste am Südtiroler Markt! Und das unter dem Schutzmantel der Landesregierung!?!

Ritratto di Hans Hanser
Hans Hanser 30 Ottobre, 2019 - 10:25

....@Duschek, wie ist es möglich, dass Sie als Miteigentümer der Gesellschaft (Gemeinde Meran) nicht über deren riskantes Handeln Bescheid wissen und es aus den Medien erfahren? Weiß bei Ihnen die linke Hand nicht was die rechte tut? Und warum treten Sie als Miteigentümer nicht dafür ein, dass den Südtirolern der Strom verbilligt zur Verfügung gestellt wird?

Ritratto di Michl T.
Michl T. 30 Ottobre, 2019 - 13:05

da wurde eine ordentliche Due Diligence Prüfung vor der Übernahme versäumt, damit werden die Verwalter der Alperia konfrontiert werden weil ein möglicher Schaden in dieser Form abwendbar gewesen wäre.

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