Ronchetti
Comune Bolzano
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Divieti e diritto

“Non comportatevi da cretini”

Ronchetti e i 200 metri da casa propria: “Non è una norma scritta, ma un’indicazione per i controlli. Serve responsabilità, per la salute di tutti”. Quasi 100 denunce.
Di
Ritratto di Stefano Voltolini
Stefano Voltolini24.03.2020
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Nicola Canestrini
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Ritratto di Canestrini Nicola
Canestrini Nicola 24 Marzo, 2020 - 14:50

Caro Comandante,
immagino Lei convenga con me che le autorità di polizia proprio in situazioni emergenziali devono rifiutare ogni tentazione autoritaria.

"I cittadini devono ragionare non da cretini o legulei, ma da persone responsabili", afferma in risposta chi fa presente che NON ESISTE una indicazione normativa che impone di restare in un raggio di 200 m dalle abitazioni, raggio invece imposto manu militari "per indicazioni del Questore" (si viene a sapere).

Chi ha funzioni di polizia giudiziaria dovrebbe sapere che
1. il Questore non è fonte legislativa;
2. l'analogia in materia penale è vietata e
3. l'ABC di ogni stato democratico liberale prevede che chi è soggetto ad una norma deve poterla conosocere nella sua esatta estensione (principio di prevedibilità).
La confusione genera paura e aumenta l'arbitrio: non La preoccupa, comandante?

Nicola Canestrini

PS: "essere responsabili" è un invito (condiviso e condivisibile), non una norma assistita da una sanzione. E no, il bene comune non ammette scorciatoie autoritarie.

Ritratto di G. P.
G. P. 24 Marzo, 2020 - 15:05

Das ist reine Willkür!!! Wo bleibt der Rechtsstaat?
Ich mache mir von Tag zu Tag mehr Sorgen um die Zeit nach dem Virus. Und ich meine damit nicht die wirtschaftlichen Sorgen.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 24 Marzo, 2020 - 15:40

Warum braucht es heute das genaue Verbot, sich nicht mehr als 200 Meter vom Wohnsitz zu entfernen, was ja noch kommen wird.
Weil man den Begriff “in unmittelbarer Nähe” oder “in der Nähe von” eben bei uns nicht (mehr) versteht.
In Asien hatten die Bürger kein Problem, die Gefährdung durch das Virus zu verstehen, und die Empfehlungen eigenverantwortlich und damit verantwortlich der Gemeinschaft gegenüber einzuhalten - wodurch man es dort bei “Empfehlungen” belassen konnte.
Bei uns wird “Verstehen” und “Einhalten” eben erst mit Verboten erreicht - wenigstens das Einhalten.

Ritratto di Martin Aufderklamm
Martin Aufderklamm 24 Marzo, 2020 - 17:34

Pur non configurando l'ipotesi di reato in quanto rivolgendosi ad una massa indistinta di persone, aprostofare i cittadini come cretini, secondo me, non contribuisce all'aumento della fiducia nelle istituzioni.
Ho piena comprensione per il fatto che esiste ancora una minoranza di persone che non ha compreso pienamente la gravità della situazione, ma il solo paventare le denuncie e sanzioni non basta.
Sarebbe utile, soprattutto se la situazione straordinaria proseguirà, sciorinare aspetti utili alla cittadinanza in forma di vademecum, per esempio: è sanzionabile chi fa la spesa in un supermercato leggermente più lontano rispetto a quello della propria abitazione?
Inoltre mi chiedo dove siano stati gli organi preposti il weekend precendente l'entrata in vigore del primo DPCM, quando erano già in vigore le raccomandazioni del metro di distanza? Bolzano era abbastanza piena di giovani assembrati nei luoghi della movida.
Speriamo che nel dopo-Corona venga applicato lo stesso zelo nel risolvere i problemi della città. Oppure di fronte alla morte si innescano meccanismi diversi?

Ritratto di Giacomo Fabris
Giacomo Fabris 24 Marzo, 2020 - 17:52

Il cittadino "cretino" è quello che si attiene a quanto è scritto nelle norme di uno stato di diritto, dove quanto non è espressamente vietato è consentito. Doversi attenere agli ordini dettati da questa o quella autorità di forza pubblica mi pare invece una caratteristica dei sudditi.
Io cittadino sarò cretino allora, e da cretino affermo che queste derive autoritarie mi danno tanta preoccupazione, e qualificano le istituzioni che portano avanti certe condotte.
Terminata questa emergenza spero ci prenderemo il tempo di ragionare sul passato, e trarre le dovute conclusioni su determinati esponenti ai vertici delle nostre istituzioni...

Ritratto di Max Drescher
Max Drescher 24 Marzo, 2020 - 22:22

Es bereitet mir Sorgen, wenn in einem Rechtsstaat die Executive entscheidet was rechtens ist!
Sogar noch bedenklicher als die Aussagen des Herrn Ronchetti finde ich die Aussagen von Herrn Carli (Tagesschau des Sender Rai Südtirol, 20 Uhr am 24.3.2020) diese Distanz von 200 m haben "wir" vorgegeben, haben "wir" ausgemacht! wenn der Landeshauptmann z.B. 500m festlegt werden wir es akzeptieren! Akzeptieren?
Der Landeshauptmann hat in seiner heutigen Pressekonferenz klar gesagt, dass er nicht eine Distanz in Metern festlegen will.
Eigenverantwortung und "gesunder Hausverstand" sind gefragt: Hygieneregeln und Abstand zwischen den Personen einhalten, ja die Botschaft ist angekommen!
Die Allgemeinheit versteht und akzeptiert Einschränkungen und außerordentliche Maßnahmen in einer außerordentlichen Situation, aber wo ist die Grenze?
Es erschließt sich mir allerdings nicht welche Gefahr von einem Fußgänger oder Sportler ausgeht, der alleine im Wald oder auf einem Güterweg (Bilder zur Kontrolle einer Fußgängerin im Bericht der Tagesschau) unterwegs ist, selbst wenn das weiter entfernt ist.

Ritratto di Sepp Bacher
Sepp Bacher 25 Marzo, 2020 - 09:09

"Es erschließt sich mir allerdings nicht welche Gefahr von einem Fußgänger oder Sportler ausgeht, der alleine im Wald oder auf einem Güterweg (Bilder zur Kontrolle einer Fußgängerin im Bericht der Tagesschau) unterwegs ist, selbst wenn das weiter entfernt ist." Und ich ergänze: ..... in den derzeit leeren Talferwiesen und Promenaden, denn wir Städter haben keine Wald 200 m vor der Haustür.
Das logische und verantwortliche Denken würde ich den Bürgermeistern und Polizeiorganen delegieren. Gehen Sie dort hin, wo sich die kleine Minderheit der Nichteinsichtigen aufhalten und kontrollieren sie diese und verhängen Sanktionen, wenn sie auch Rechtens sind! Und lassen Sie uns wenigen, die sporteln, spazieren und "walken" wollen, in Ruhe, denn wir gefährden niemanden, wenn wir die Distanz- und Schutz-Regeln einhalten!

Ritratto di Manfred Klotz
Manfred Klotz 25 Marzo, 2020 - 07:27

Manche Kommentare sind genau den Grund weshalb man zu einschneidenden Maßnahmen greifen musste.
Ich will hier nicht weiter ausholen, aber das Prinzip, dass meine Freiheit dort endet, wo die Freiheit des anderen beginnt, sollte auch in diesem Zusammenhang klar sein. Die Freiheit, sich nach eigenem Gutdünken zu bewegen endet bei der Freiheit des anderen auf sein Recht auf Gesundheit zu pochen. Leider kann man sich - das zeigt die Realität doch jeden Tag - auf den Hausverstand der Bürger nicht immer verlassen (damit sind genau die "cretini" gemeint, den Unwissenheit gilt mittlerweile nicht mehr als Entschuldigung). Gäbe es nicht Regeln und würde man sich daher auf die Vernunft jedes Einzelnen verlassen müssen, würden wieder genau jene tun und lassen was sie wollen, die sich einen feuchten Kehrricht um die anderen scheren. Dann würde wieder eine Lawine des Protests losgetreten, aber eben genau WEIL es KEINE Regeln gibt.
Persönlich verabscheue ich jede Form von Diktatur, aber in einer solchen sanitären Ausnahmesituation von "deriva autoriataria" zu sprechen, ist weit hergeholt. Sorgen wir uns eher um Politiker, die in ruhigen Zeiten nach "Pieni poteri" riefen.

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 25 Marzo, 2020 - 07:49

Dem stimme ich voll und ganz zu.
Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen.
Die Gemeinschaft und der Schutz aller, besonders der Alten und Schwachen, geht im Sinne der Prävention und der Empathie vor einzelnen Luxusbedürfnissen und Gewohnheiten, auch vor Egoismen.

Ritratto di simon tinkhauser
simon tinkhauser 25 Marzo, 2020 - 10:02

Wenn der komplette Stillstand zu lange anhält, dann wird es um Grundbedürfnisse gehen, nicht um Luxusbedürfnisse und Gewohnheiten...

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 25 Marzo, 2020 - 10:29

“Wenn..., dann.....” ja, da stimme ich Ihnen zu.
Grundbedürfnisse:
Trinken
Essen
Wärme
Hygiene
soziale Kontakte
etwas persönlicher “Freiraum”.
Und dann ist noch mehr Solidarität gefragt.
.
Sollte im Zentrum von Girlan eine Familie mit Kindern in beengten Wohnverhältnissen leben, bin ich - unter Einbehaltung der Hygieneregeln - bereit, den hinteren Teil meines Gartens Mutter & Kindern gerne für einige Stunden zur Verfügung zu stellen, um etwas “Auslauf” zu haben.

Ritratto di Klaus Hartmann
Klaus Hartmann 25 Marzo, 2020 - 10:59

Die Wissenschaft muss Antworten auf die gesundheitlichen und epidemiologischen Aspekte dieser Krise finden und geben.
Politiker müssen diese Antworten verantwortungsvoll und innerhalb der Grenzen unserer demokratischen Spielregeln und Rechtsstaatlichkeit umsetzen und entsprechend kommunizieren.
Die Sorge um die Gesundheit der Menschen muss ernst genommen werden. Keine Frage.
Aber auch die Sorge um unsere von der Verfassung garantierten Freiheitsrechte, unsere Demokratien und unseren Rechtsstaat müssen erst genommen werden. Auch hier müssen Fragen gestellt und klare Antworten gegeben werden. Auch hier muss wachsam darauf geachtet werden was in diese Krise unternommen wird.
Jegliche Art von Willkür seitens der Exekutive muss aufgezeigt werden. Rechtssicherheit ist eine tragende Säule unserer Demokratie und darf durch Nichts und Niemanden in Frage gestellt werden. Ohne Wenn und Aber.
Panik, so verständlich sie für den Einzelnen ist, war noch nie ein guter Ratgeber. Hier müssen vor allem Jene die uns jetzt durch die Krise führen sollen einen kühlen und klaren Kopf bewahren. Auch hier braucht es Kontrolle. Das Verantwortungsbewusstsein, das vom Einzelnen gefordert wird, gilt im besonderen und erweitertem Maße für unsere Entscheidungsträger. In diesem Sinne gilt auch für sie: „non comportatevi da cretini o legulei“, sonst könnte schnell aus Zustimmung „berechtigter“Aufstand entstehen.

Ritratto di Manfred Klotz
Manfred Klotz 25 Marzo, 2020 - 15:07

Die Wissenschaft hat Antworten gegeben und Ansätze, wie man das Problem in Griff bekommt. Die Politik hat diese Lösungsansätze umgesetzt, nicht mehr und nicht weniger. Ich könnte nicht erkennen, dass man sich außerhalb der demokratischen Spielregeln bewegt, es gibt ja triftige Gründe die Bewegungsfreiheit zeitweise einzuschränken. Vorsicht ist eher bei Subjekten geboten, die in ruhigen Zeiten die ganze Macht auf sich vereinen wollten und die auch von Südtirolern gewählt wurden und bei den Subjekten, die im sozialen Netzwerk ganz unverblümt zum Staatsstreich aufrufen .

Ritratto di Argante Brancalion
Argante Brancalion 26 Marzo, 2020 - 22:10

Si sta giocando con diverse paure! Di cosa dovrei aver paura? Del piccolo virus che potrebbe uccidere me o i miei cari o i miei concittadini oppure di vigili, poliziotti, militari che sventolano multe da migliaia di euro. Siamo in mano alle decisioni arbitrarie di un "addetto" che decide se le nostre motivazioni sono valide o no. 200 metri, la mia vecchia madre abita sola a 5 km da casa mia, come la mettiamo? Il vigile mi crederà? E se non mi crede? E se non mi crede come faccio con mia madre? Finita questa storia portata avanti cinesamente nella confusione, calpestando allegramente diversi diritti democratici; bisognerà pur rifare un po' di conti. Almeno per allontanare il dubbio che l'emergenza è strumentalizzata per esperimenti sociali di altra utilità.

Ritratto di Hans Bibera
Hans Bibera 28 Marzo, 2020 - 12:11

Wie wäre es ,wenn uns jemand erklären würde was der Hausverstand (LH) sagt, anstatt mit Metern herumzuphilosophieren und herumzudrohen?!
Mein Hausverstand sagt: Wo niemand ist, kann niemand angesteckt werden!

Ritratto di Peter Gasser
Peter Gasser 28 Marzo, 2020 - 12:13

wenn das alle denken und rausgehen, sind überall zu viele...
sagt auch der Hausverstand.

Ritratto di Dario Dragà
Dario Dragà 1 Aprile, 2020 - 11:00

Al di là del buon senso, che dovrebbe indurre ogni cittadino a considerare secondario il diritto di fare jogging nel parco o di girare liberamente, ci troviamo di fronte all'ennesima dimostrazione di come la burocrazia italiana comunica coi cittadini: una legge o un decreto dovrebbero essere redatti in un linguaggio chiaro, conciso e che non si presta a interpretazioni. Purtroppo è esattamente il contrario: è astruso, confuso, a volte persino autocontradditorio; la conseguenza è che l'arbitrarietà regna sovrana

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