Egarter
Quelle: Edition Raetia
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Notstand

„Wir wollen Maßnahmen mit Augenmaß“

In einem offenen Brief an die Landesregierung fordert man ein Überdenken der derzeitigen Corona-Strategie. Einer der Erstunterzeichner ist Eduard Egarter-Vigl.
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Ritratto di Wally Schuler
Wally Schuler 13 Aprile, 2020 - 15:17

Ich bin dabei!

Ritratto di Walter Gummerer
Walter Gummerer 13 Aprile, 2020 - 15:36

Ist Dr. Egarter-Vigl einer der Ärzte, der aus dem Ruhestand zurückgekehrt ist um dem Krankenhauspersonal zu helfen?

Ritratto di Martin Koellensperger
Martin Koellensperger 13 Aprile, 2020 - 16:37

Er meldet sich jetzt, um der Bevölkerung zu helfen.
Als Gerichtsgutachter hat er sich Expertise in verschiedensten Fachrichtungen angeeignet und einen Blick entwickelt, der nicht nur die Bäume, sondern den Wald sieht

Ritratto di lösch hans
lösch hans 14 Aprile, 2020 - 21:44

Wer den Brief genauer ansiehst dem fällt auf dass er keine vernünftige Meinung enthält sondern nur zusammengewürfelte populistische Aussagen deren Quellen Zeitungsartikel, youtube oder aus dem Zusammenhang gerissene Statistiken sind. Auch wenn etwas im Gewand des sozialen daherkommt sollte es kritisch betrachtet werden. Die Wirtschaft übt massiven druck auf Politik, Medien und Gesellschaft aus damit wir so schnell wie möglich wieder zur Normalität zurückkehren können. Als Bürger braucht man sich deshalb keine Sorgen machen das das auch nur einen tag zu spät geschieht. Die Maßnahmen wurden zum Schutz der Bevölkerung erlassen warum soll sich jetzt die Bevölkerung dafür einsetzen dass diese Maßnahmen abgeschafft werden? Solche Aktionen haben den zweck, das man nachher sagen kann die Bevölkerung wollte es so.

Ritratto di Elisabeth Garber
Elisabeth Garber 13 Aprile, 2020 - 15:46

Bin nicht dabei.

Peter Gasser 13 Aprile, 2020 - 15:52

Ich gerate bereits beim ersten Absatz ins Stottern; dort heißt es:
“1. Zum heutigen Zeitpunkt (Stand 11.4.2020) wurden in Italien laut Gesundheitsministerium 906.864[i] Tests durchgeführt. Bei mindestens 2 Tests pro Person[ii] entspricht das 0,75 Prozent der Gesamtbevölkerung und zeigt, dass wir über keine aussagekräftige Datenmenge verfügen. Dennoch leitet die Regierung daraus Maßnahmen von unüberschaubarer Tragweite ab”.
.
Das ist meiner Ansicht nach nicht richtig: die Maßnahmen wurden aufgrund des realen Seuchengeschehens in der Lombardei mit Fast-Zusammenbruch des Gesundheitswesens erlassen. Man wollte und will verhindern, dass dies in ganz Italien so geschieht, und es scheint zu gelingen.
Der 1. Punkt des Briefes geht also von einer falschen Annahme aus.

Ritratto di Franz Seiler
Franz Seiler 13 Aprile, 2020 - 16:10

Ich schliesse mich Herrn Gasser an und verweise auf den guten Antwortbrief der ebenso zu kursieren beginnt, und diesen offenen Brief im einzelnen Auseinandernimmt.

Ich hoffe das Salto als unabhängiges und kritisches Blatt diesen ebensobald erhält oder als Gegenangebot prüft und hoffentlich veröffentlicht.

Ritratto di Sepp Bacher
Sepp Bacher 13 Aprile, 2020 - 16:24

Es gibt überall ein Für und Wider; es gibt eben nicht nur eine Wahrheit - und die kennt z. Z. niemand genau! - und auch nicht nur eine Schlussfolgerung; ebenso auch nicht nur eine Meinung!

Peter Gasser 13 Aprile, 2020 - 16:28

aber nur *eine Wirklichkeit*: jene in der Poebene, jene in Madrid und jene in New York als Beispiele, was geschieht, wenn Maßnahmen zu spät oder gar nicht kommen. Das ist real, wirklich, "life".
Die "Wirklichkeit des Virus" ist der einzige Gradmesser - nicht "Wahrheiten", "Meinungen", "Ansichten"... da haben sie vollkommen Recht.

Ritratto di Franz Seiler
Franz Seiler 13 Aprile, 2020 - 16:53

Das kann ich nur so unterschreiben. Und auch wenn es vielen nicht recht scheint: über die Wirklichkeit Expotentialfunktion kann man leider nicht diskutieren. Sie liegt der Wirklichkeit Poebene, Madrid, New York zugrunde.

Ritratto di Klaus Hartmann
Klaus Hartmann 13 Aprile, 2020 - 19:07

Mit verlaub Herr Gasser. Es gibt viele Wirklichkeiten. Soziale. Wirtschaftliche. Politische. Kulturelle. Psychologische. Gesundheitliche. usw. Es gibt die Wirklichkeit derer die ihre Arbeit verloren haben und die Wirklichkeit jener die gut versorgt sind. Und diese "Seuche" und die getroffenen Maßnahmen wirken sich auf all diese Wirklichkeiten aus. Das einzige was hier gefordert wird ist ein zur Kenntnis nehmen all dieser Aspekte.

Peter Gasser 13 Aprile, 2020 - 21:29

ich hatte geantwortet, finde aber den Beitrag hier nicht mehr...
Mein Beitrag oben bezog sich auf das Virus als solches.
Natürlich haben Sie in einer umfassenden, die Gesellschaft eibeziehenden Betrachtung, vollkommen Recht, da bin ich ganz bei Ihnen. Dazu habe ich auch mehrfach das Dokument des deutschen Ethikrates verlinkt, bzw. auch der Leopoldiana.

Ritratto di Biodiversität und Naturschutz
Biodiversität und Naturschutz 13 Aprile, 2020 - 21:22

Um bei der Sachlichkeit zu bleiben und nicht unnötig Ängste zu schüren, sollten auch demografische Daten angeschaut werden: https://www.epicentro.iss.it/coronavirus/sars-cov-2-decessi-italia
Durchschnittsalter der Verstorbenen 78 Jahre- der Großteil 80 bis 90 Jahre.
Vorerkrankungen können in der Statsitik auch angeschaut werden.

Massengrab in New York : "“Weil traditionelle Beerdigungen wegen der Corona-Krise nicht möglich sind, werden immer mehr Menschen vorübergehend in Massengräbern auf Hart Island begraben.” schreibt das ZDF auf Facebook während die Bilder des neuen "Massengrabes" vielen Menschen Angst einjagen.

Ritratto di Elisabeth Garber
Elisabeth Garber 13 Aprile, 2020 - 18:52

@Franz Seiler Hätten Sie den Link zum Antwortschreiben auf Lager?

Ritratto di Franz Seiler
Franz Seiler 13 Aprile, 2020 - 20:05

Leider nein. Habe es via Whatsapp bekommen.
Es liegt aber meines Wissens nach Salto vor sowie der Verfasserin des Briefes Frau Holzknecht.

Peter Gasser 13 Aprile, 2020 - 20:08

dann kann Salto das im Sinne umfassender und objektiver Information zur Verfügung stellen, wir bitten darum.

Ritratto di Elisabeth Garber
Elisabeth Garber 13 Aprile, 2020 - 21:33

@Franz Seiler Ok, danke wird schon auftauchen.

Ritratto di kurt duschek
kurt duschek 13 Aprile, 2020 - 15:59

....ich schätze Eduard Egarter-Vigl sehr als Arzt, aber ich werde diesen Brief nicht unterschreiben.

Peter Gasser 13 Aprile, 2020 - 16:04

Ich auch nicht; der Brief ist meiner Ansicht nach tendenziös und manipulativ gehalten; Die grundlegende Annahme ist falsch. Die Situationen in der Lombardei, in Madrid und in New York als Beispiele zu später oder fehlender Maßnahmen werden ausgeblendet, bzw. durch Ausblendung geleugnet.

Ritratto di Wally Schuler
Wally Schuler 13 Aprile, 2020 - 16:27

Herr Gasser, Sie haben wohl den Rest des Briefes nicht gelesen! Zudem, wenn unsere Regierung unsere und die Sanität in den letzten Jahren nicht so weit heruntergewirtschaftet hätten, hätten die Lombardei und auch Südtirol nicht das Problem. Und weiter, wenn unsere Sanität unser Personal in den Krankenhäusern und Altersheimen wirklich schützen würden, wie z.B. mit fehlerfreien Masken, dann würden auch nicht so viele Ärzte, Pflegekräfte und Reinigungspersonal infiziert sein. Bitte denken Sie mal nach …

Peter Gasser 13 Aprile, 2020 - 16:30

Oh, ich denke auch, genauso wie Sie - warum glauben Sie, andere würden nicht nachdenken, nur weil sie Ihre Ansicht nicht teilen?
Wenn die Grundannahme falsch ist, sind es auch die daraus gezogenen Schlüsse.
Und all Ihr "hätte" ist richtig, und/aber es ist Realität, welche einbezogen werden muss.

Ritratto di Franz Seiler
Franz Seiler 13 Aprile, 2020 - 16:57

Lieber Herr Schuler,
"wenn" die Sanität in den letzten Jahren nicht so weit heruntergewirtschaftet hätte hätte die Lombardei und Südtirol das Problem dennoch. Aber natürlich haben sie Recht: sie hätten das selbe Problem ein bis ein paar Tage später gehabt.

Ritratto di Sepp Bacher
Sepp Bacher 13 Aprile, 2020 - 16:35

Oh, diese Initiative kommt mir sehr gelegen und ich werde sie auch unterstützen. Sie vertritt eine analoge Meinung, wie der deutsche Ethikrat.
Auch in Venetien lockert Zaia die Bestimmung, die gerade in Kraft ist.
In Deutschland gelten die gleichen Hygiene- und Distanz-Bestimmungen, jeder kann aber aus dem Haus, in den Park oder kann im nächsten Bachbett sonnenbaden. Niemand kann sagen, dass die Deutschen nicht abgeklärte Entscheidungen treffen. Und in Deutschland gibt es Differenzierungen nach Bundesland.
Bei uns in Südtirol oder Norditalien werden die Italienischen Bestimmung immer mit preußischen Gründlichkeit durchgeführt; aber schauen wir mal entlang des Italienischen Stiefels und auf die Inseln. In Rom gab es gestern Autokolonnen, welche die Stadt verlassen wollten und bei uns traut man sich schon fast nicht mehr für die 200 m aus dem Haus; da fehlt einfach die Verhältnismäßigkeit!!

Ritratto di simon tinkhauser
simon tinkhauser 13 Aprile, 2020 - 16:44

Der lock down und der Hausarrest in dieser Form müssen beendet werden. Die wirtschaftlichen, sozialen und gesellschaftlichen Folgen werden alle bisherigen gesundheitlichen Tragödien bei Weitem in den Schatten stellen.
Mit allen nötigen Sicherheitsvorkehrungen, aber es muss weiter gehen.
Das schreibe ich als Kleinunternehmer und Arbeitgeber (sehen auch meine Mitarbeiter so).

Ritratto di Joachim Ellmenreich
Joachim Ellmenreich 13 Aprile, 2020 - 16:44

Jeder von uns hat Recht und gleichzeitig unrecht, aber lesen sie diese These untenstehend in Ruhe durch, und dann kann man wieder ein bisschen mehr Urteil fällen, über verhältnismäßig und unverhältnismäßig. Schönen Abend
https://files.springernature.com/getResource/%22Thesenpapier%20zur%20Pan...

Ritratto di Martin Koellensperger
Martin Koellensperger 13 Aprile, 2020 - 17:13

Dieses Thesenpapier sollten unser Landeshauptmann und die Task Force lesen!

Peter Gasser 13 Aprile, 2020 - 17:27

Und das Antwortschreiben darauf auch, zum besseren Verständnis.
Was sagen Sie zu meinem Beitrag/Einwand von 15:52 Uhr?

Ritratto di Martin Koellensperger
Martin Koellensperger 13 Aprile, 2020 - 18:12

Sie haben ein Antwortschreiben auf das von Ellmenreich gepostete Thesenpapier verfasst?

Ritratto di Martin Koellensperger
Martin Koellensperger 13 Aprile, 2020 - 18:21

Lesen Sie bitte. Ich denke, Sie haben was verwechselt.

Peter Gasser 13 Aprile, 2020 - 18:25

Wieso?
dort steht:
"Ich schliesse mich Herrn Gasser an und **verweise auf den guten Antwortbrief der ebenso zu kursieren beginnt**, und diesen offenen Brief im einzelnen Auseinandernimmt.
Ich hoffe das Salto als unabhängiges und kritisches Blatt diesen ebensobald erhält oder als Gegenangebot prüft und hoffentlich veröffentlicht".

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 13 Aprile, 2020 - 18:51

Gasser, das Thesenpapier, nicht der Brief. (Sie brauchen mir nicht zu antworten).

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 13 Aprile, 2020 - 19:53

Vielen Dank für die Verlinkung des Papers.

Ritratto di Klaus Hartmann
Klaus Hartmann 13 Aprile, 2020 - 17:37

Ich unterschreibe.

Ritratto di gorgias
gorgias 13 Aprile, 2020 - 18:10

Ich möchte mit diesem Kommentar nicht ein Urteil über den gesamten Brief abgeben, doch finde ich sollte man sich überlegen ob eine Kontaktsperre nicht die bessere Option gegenüber einer Ausgangssperre wäre.
Schließlich ist es wohl entscheindend wie vielen Personen ich begegne und wie gut ich von denen Abstand halten kann und nicht wie weit meine Wohnadresse in diesem Augenblick entfernt ist.

Statt dessen sollte man Personen besser schulen bzw. darauf hinweisen Abstand in Supermärkten zu halten. Man kann auch kleine Umwege machen, bzw. versuchen von anderen Abstand zu halten und dabei doch die Produkte beziehen die man haben will. Das ist bei weitem nicht optimal wie Menschen sich in Einkaufsituationen verhalten.
Auch ist die Differenzierung, ob jemand an oder mit Covid-19 gestorben ist durchaus sinnvoll, um sich über die Agressivität des Virus ein Bild zu machen.

Ritratto di gorgias
gorgias 13 Aprile, 2020 - 18:12

Der vorhergehnde Kommentar wurde versehentlich an dieser Stelle gepostet und ist nicht als Antwort an Klaus Hartmann 13.04.2020, 17:37 intendiert.

Ritratto di Christian Mair
Christian Mair 13 Aprile, 2020 - 17:47

Sehr geehrter Herr Egarter!

Ich stimme Ihrer Position weitgehend zu! Ich würde aber vorschlagen, die Punkte 5-7 aus taktischen Gründen ad acta zu legen. Ich denke es macht jetzt wenig Sinn Schuldige zu suchen ( die es gibt!) oder Nationalismen zu befeuern. Anstelle dessen finde ich es wichtig Föderalimus und regionale Lösungsstrategien einzufordern, um der Landesregierung ( man kann jetzt keine neue wählen) Argumente in Rom in die Hand zu geben! Wir müssen jetzt selber darauf aufpassen, dass unsere Institutionen nicht beschädigt werden. Daher ist es wichtig, dass die Zivilgesellschaft Position bezieht und Druck macht! #Bürgerräte #Förderbedingungen #Gemeinwohl

Peter Gasser 13 Aprile, 2020 - 17:50

Darf ich fragen:
Es stört Sie nicht, dass unter Punkt 1 eine unrichtige Vorgabe gemacht wird?

Ritratto di Christian Mair
Christian Mair 13 Aprile, 2020 - 18:13

Überzeugen Sie mich: Was genau daran ist falsch?

Ritratto di Christian Mair
Christian Mair 13 Aprile, 2020 - 21:37

Herr Gasser! Danke für den Verweis. Egarters 1. Punkt stellt lediglich fest, dass der lockdown unüberschaubare Folgen hat. Aus heutiger Sicht kann man weder die Folgen des lockdowns vorhersagen, noch kann man sagen ob die Pandemie überhaupt noch aufhaltbar ist.
Die Frage ist, ob regional eine Alarmstufe orange mit Kontaktsperre, Schulsperre eingerichtet werden kann. Ob man dzt. von mitigation- zu einer containment Strategie umsteigen kann. Das ist keine ketzerische Ansicht, sondern in D eine Ansicht der #CDU: https://www.spiegel.de/politik/deutschland/corona-krise-armin-laschet-fo... und Österreich zeigt wie es geht.

Peter Gasser 13 Aprile, 2020 - 21:45

Ja, so wie die Lockerung wahrscheinlich geschieht, auch von Rom, so wie von Berlin und Wien vorgegeben, ist es auch ok.
Bis 2. Mai werden wir etwa dort sein, wo Hubei war, als es die Maßnahmen zu lockern begann.
Sorgen bereiteten mir einige lokale Aussagen, auch Aussagen hier.
Das Virus ist da, und es bleibt da. Da ist nichts vorbei.
Und wenn man es jetzt durch Unvorsichtigkeit verbockt, dann war auch der bisherige lockdown umsonst.
Bei nur etwa 2 - vielleicht 5 % Verseuchung hatten wir die aufs 2fache aufgestockte Intensivkapazität vollbesetzt.
DAS muss im Fokus bleiben.

Peter Gasser 13 Aprile, 2020 - 18:13

Zum Herausgeber sagt Wikipedia:
"Aufgrund fehlerhafter Berichterstattung stellte die Handelszeitung, die grösste Schweizer Wirtschaftszeitung, die Zusammenarbeit mit Hässig ein. Andere Journalisten kritisieren Hässigs zweifelhafte Methoden und werfen ihm mangelhafte Berichterstattung und pseudokritischen Alarmismus vor. Die Credit Suisse verklagte Hässig wegen Wettbewerbsschädigung und verletzter Persönlichkeitsrechte, auch die Bank Julius Bär und die Falcon Private Bank haben rechtliche Schritte gegen ihn eingeleitet".

Ritratto di Elisabeth Garber
Elisabeth Garber 13 Aprile, 2020 - 19:37

@H.G. Zum Link-Text https://insideparadeplatz.ch/2020/04/12/die-corona-pandemie-war-eine-hys...
sollte man sich auch einen der besten und ausführlichsten Kommentare dazu durchlesen, und zwar den von
Bürofröilein
13. April 2020 / 02:20

Ritratto di m n
m n 13 Aprile, 2020 - 19:17

Ich unterstütze die Forderung und den Brief und bedanke mich bei den Initiatoren und Unterzeichnern. Danke! Diese rigorosen Maßnahmen sind einfach übertrieben. Kontaktvermeidung in der Öffentlichkeit, Abstandsregelungen und Vermeidung von Gruppenansammlungen sind nachvollziehbar und unterstütze ich. Aber diese totalitäre Einschränkung von Grundrechten nicht. Das Risiko einer "Operation gelungen (Virus halbwegs eingedämmt), Patient tot (Demokratie, Wirtschaft, Gesellschaft)" wird zunehmend höher.

Ritratto di Rico Sauerborn
Rico Sauerborn 13 Aprile, 2020 - 20:15

Danke für diesen offenen Brief! Es ist Zeit, dass wir über alternative Ansätze nachdenken, ohne die Gesundheit zu vernachlässigen. Auch Armut tötet. Wo kann man unterschreiben?

Ritratto di Monika Psenner
Monika Psenner 13 Aprile, 2020 - 20:25

Im Folgenden ein Link zu einem ziemlich langen, aber sehr interessanten Artikel, der auch zum Thema passt:

https://www.mittellaendische.ch/2020/04/08/covid-19-eine-zwischenbilanz-...ünftigen-politischen-entscheidungen/

Ritratto di Klaus Hartmann
Klaus Hartmann 13 Aprile, 2020 - 20:39

Zum unterschreiben E-Mail an:
offenerbrief@yahoo.com

Ritratto di Davide Righetti
Davide Righetti 13 Aprile, 2020 - 20:59

Comprensibili le esigenze economiche e sociali, nulla da obiettare sulle quali si può liberamente discutere ed esprimere idee, frustrazioni e rabbie, ma questo non toglie che il taglio interpretativo della lettera, come anche altri hanno evidenziato, manca anche a mio giudizio di fondamento scientifico, appunto “falsche Grundannahme”. Mi permetto di aggiungere non solo nell'interpretazione dei dati ma anche nella considerazione del DataSet di base. Mi spiego comparare la mortalità della Germania a quella dell'Italia per la quale non è stato armonizzato il metodo di raccolta non ha senso statistico è come se parlassimo di mele e di pere. Da questo ne deriva tutta la distorta interpretazione, e abbaglia sul lì va bene e qui va male o li funziona e qui no,personalmente sarei più cauto. Basta chiedere: sappiamo esattamente come sono stati imputati i casi di decesso MIT Covid-19 oder AUFGRUNG Covid-19 in Italia, in Germania o in Francia ecc?. Se non sappiamo questo di chi cosa si parla? come si può statisticamente pesare una metodica rispetto un'altra? Per cui pubblicizzare in modo sottile queste interpretazioni, deve essere fatto con gran senso di responsabilità e conoscenza robusta dei dati.
Secondo me è altrettanto arbitrario anche il passaggio dove si scrive:
Es gibt keine Evidenz für die Wirksamkeit von Ausgangssperren oder die Begrenzung auf eine maximal erlaubte Entfernung von 200 Metern[v] vom eigenen zu Hause. Perchè esiste invece una qualche evidenza scientifica pertanto sperimentale, validata e confrontabile che indica che il NON COPRIFUOCO sia invece PIU' utile al contenimento del contagio? (non intendo ovviamente all'economia)
Ora, da quello che ci è permesso vedere c'è solo una curva che descrive gli eventi di una funzione data (contagio-decessi) e la tendenza attuale ci descrive un cauto processo di trend negativo.

A ciò si lega spontaneamente la domanda, dunque vista la pressione che si fa sulla politica da parte soprattutto dell'economia, industria, commercio, sociale, (comprensibile effetto della esasperazione, non si discute) ma se la curva contagi tra 2, 3, 4,5.. settimane dopo la riapertura dei cordoni dovesse riacutizzarsi, chi si prende la responsabilità dei costi economici, sanitari, sociali e delle possibili vite umane? Come glielo diciamo ai loro familiari? Anche questo fa parte del riflettere sul cammino da intrapprendere e va pesato, non nascosto, ma qualcuno ne dovrà rispondere, non è detto per forza la politica.
Un tanto per riflettere e condividere.

Ritratto di Monika Psenner
Monika Psenner 13 Aprile, 2020 - 21:12

Hier noch einmal der Link zum Artikel: COVID-19 - eine Zwischenbilanz oder eine Analyse der Moral, der medizinischen Fakten, sowie der aktuellen und zukünftigen politischen Entscheidungen
https://www.mittellaendische.ch/2020/04/08/covid-19-eine-zwischenbilanz-...ünftigen-politischen-entscheidungen/

Ritratto di Christian Mair
Christian Mair 13 Aprile, 2020 - 21:38

Top Analyse! Der Artikel hat aber nur wenig Ausblicke in die Zukunft! Interessant die empfohlenen Autoren: Chomsky; Stiglitz etc....wer von der Regierung hat das schon gelesen ?

Ritratto di Elisabeth Garber
Elisabeth Garber 13 Aprile, 2020 - 21:46

@Davide Righetti Appunto!

Ritratto di Manfred Klotz
Manfred Klotz 14 Aprile, 2020 - 07:43

Se consente, aggiungerei che anche l'affermazione "dass im 1. Trimester 2019 in Italien 15.189 Menschen an Atemwegserkrankungen verstorben sind, im 1. Trimester 2018 waren es sogar 16.220 Menschen. Im selben Zeitraum 2020 waren 12.352 Menschen mit Covid19 verstorben..." è tutt'altro che scientificamente completa, nel senso che non si pone il quesito quale sarebbe il numero di decessi, se NON ci fosse stato il lockdown e non contempla il concetto della letalità.

Ritratto di Biodiversität und Naturschutz
Biodiversität und Naturschutz 14 Aprile, 2020 - 12:10

"sappiamo esattamente come sono stati imputati i casi di decesso MIT Covid-19 oder AUFGRUNG Covid-19 in Italia, in Germania o in Francia ecc?. Se non sappiamo questo di chi cosa si parla?" und Ärzte wie Rüdiger Dhalke werden da ganz grantelig, bei der Art wie überall die Opfer gezählt werden:
https://www.youtube.com/watch?v=ab8nbdui-oI

Ritratto di Hans Tsrigauner
Hans Tsrigauner 13 Aprile, 2020 - 21:15

Ich finde den offenen Brief richtig schlecht.
Ich würde bei einigen Punkten zwar zustimmen, aber:

Punkt1: "..keine aussagekräftige Datenmenge..." Aussagekräftig für was? Wie habt ihr berechnet was aussagekräftig wäre? Wenn ich weiterlese muss ich davon ausgehen, dass ihr nicht wisst wie man so etwas berechnet.

Punkt4: "...Eine stringente Kausalität ist damit nicht gegeben...." Die Kausalität ist zu 100 % gegeben. Personen mit Vorerkrankung sterben eher an Covid. Der Zusammenhang zwischen Mortalität von Kranken und Kranken die gleichzeitig mit Covid infiziert sind ist ein klassisches Regressionsproblem. Das Bestimmtheitsmaß variiert je nach Vorerkrankung, Infektionsstärke und physischer Gesunheit. Die Kausalität ist aber gegeben.

Punkt7: Wiederspricht sich mit Punkt1. Wenn die Aussagekraft der Datenmenge nicht gegeben ist wie könnt ihr dann mit dieser Datenmenge argumentieren?

Insgesamt bin ich enttäuscht und erschüttert, wie vermeintlich kompetente Personen so einen Brief unterzeichnen können. Als Leiter einer Hochschule müsste Eduard Egarter Vigl doch zumindest eine Grundahnung von Datenanalyse haben.

Ritratto di Christoph Wallnöfer
Christoph Wallnöfer 13 Aprile, 2020 - 22:01

Endlich beginnt nun auch in Südtirol ein öffentlicher kritischer Dialog zum ganzen Corona-Hype. Frau Holzknecht und Herrn Egarter-Vigl sei Dank.
Lange hat´s gedauert ...

Ritratto di Mensch Ärgerdichnicht
Mensch Ärgerdichnicht 13 Aprile, 2020 - 22:12

"Auch Armut tötet"
habe ich hier in einen der Kommentaren gelesen. Mich würde mal eine Studie, oder eine (auch einfache) Schätzung dazu interessieren. Malen wir mal den Teufel an die Wand: die Zahlen der verfügbaren Betten in den Intensivstationen bleiben in den nächsten Wochen stabil, sodass Conte entscheidet den Lockdown aufrecht zu erhalten. Mai, Juni, Juli bleibt alles zu, Tausende verlieren ihren Job. Wie viele Menschenleben wird das kosten? 100 pro Million Einwohner? 1.000? 10.000? Und wie viele rettet man zugleich durch den Lockdown?

Ritratto di Klaus Falser
Klaus Falser 13 Aprile, 2020 - 22:44

Der Brief macht m.M. den Fehler den Virus zu verharmlosen.
Zentraler Punkt in der Diskussion muss doch sein, dass die getroffenen Massnahmen. bzw. deren Auslegung oft mit Überheblichkeit durchgezogen wurden.
Bei aller Richtigkeit der Beschränkung sozialer Kontakt kann man doch nicht eine Bevölkerung wie Verbrecher behandeln und mit Militär und Hubschraubern die punktgenaue Durchsetzung von z.T. wirklich fragwürdigen Massnahmen erzwingen!

Ritratto di Christoph Wallnöfer
Christoph Wallnöfer 13 Aprile, 2020 - 23:40

Es häufen sich die Meldungen von Intensivmedizinern (auch aus den USA) dass die für die Behandlung von Covid-Patienten verwendeten Standard-Protokolle teils sehr kritisch zu betrachten sind (vor allem in Bezug auf die künstliche invasive Beatmung mittels Intubation). Hört euch dazu den Erfahrungsbericht mit Covid-Patienten des deutschen Intensivmediziners Dr Tobias Schindler an - und leitet es an so viele Menschen wie möglich weiter!

Ritratto di Christoph Wallnöfer
Christoph Wallnöfer 13 Aprile, 2020 - 23:42

Hier der Link zum Bericht von Dr. Tobias Schindler:
https://www.youtube.com/watch?v=JWlouv9QafU

Ritratto di Markus Gufler
Markus Gufler 14 Aprile, 2020 - 09:25

Dee Brief bezieht sich und baut in Wesentlichen auf WorldOMeter als Datenquelle. Warum man das besser nicht tun sollte wenn man einen seriösen Brief und Argumentationslinie einbringen will steht hier: https://twitter.com/MaxCRoser/status/1248585604809490432?s=19

Ritratto di Martin Koellensperger
Martin Koellensperger 14 Aprile, 2020 - 12:35

Woher bezieht die John Hopkins Universität ihre Daten?
"Auf ZAPP-Anfrage lässt die Universität wissen, dass ihre Hauptquelle - das "Worldometer" - ein auf Echtzeitstatistiken spezialisierter Datendienst sei"
https://www.tagesschau.de/inland/johns-hopkins-uni-corona-zahlen-101.html

Ritratto di Margot Wittig
Margot Wittig 14 Aprile, 2020 - 09:57

ich kann diesen Brief aus 2 Gründen n i c h t unterschreiben: 1. finde ich es keine gute Idee, wenn Politiker unter dem Druck von "ungeduldigen" Bürgern handeln, in einer Zeit, in der sie eh schon zwischen den verschiedensten technischen Aspekten ihre Entscheidungen abwägen und finden müssen. Unser LH hat ja bereits öffentlich mitgeteilt, dass es sich mit Conte absprechen wird, um eventuell eine auf Südtirol zugeschnittene Lösung für einen ersten Ausstieg aus dem lockdown zu finden.
2. In den verschiedensten uns zur Verfügung stehenden Berichten und Aussagen von Experten kann man erkennen, dass ein lockdown nur dann in Frage kommen kann, - ohne erneut unsere ganzen Anstrengungen zunichte zu machen- wenn drei Vorausetzunge erfüllt werden können: dass für alle Bürger Schutzmasken zur Verfügung stehen, Testmaterialien und Testlabor für flächendeckende Test vorhanden sind und über eine allen frei zur Verfügung stehende App Personen zeitnah darüber informiert werden können, dass sie kurz vorher mit "positiv Getesteten"in Kontakt waren. Hinzu kommt noch die Notwendigkeit, eine wesentliche Verringerung der Menschen, welche die Intensivbetten belegen, abzuwarten.
Alle drei Voraussetzungen sind zur Zeit nicht erfüllt: das heisst Geduld haben und nach kreativen Lösungen zu suchen.
Ich würde mir hingegen wünschen, dass jene Menschen, die von den wahren Misständen in unserem Krankenhaussystem wissen, weil sie in erster Front arbeiten, diese in offenen Briefen mitteilen und von oberster Stelle Verbesserungen einfordern.

Ritratto di Elisabeth Garber
Elisabeth Garber 14 Aprile, 2020 - 10:29

Aus der Seele geschrieben...Frau Wittig!
(Das mit den Schutzmaterialien und genügend Testkapazitäten ist nach wie vor ein Problem - wir müssen Geduld haben.)

Ritratto di Christian Mair
Christian Mair 14 Aprile, 2020 - 13:48

Danke Frau Wittig für konstruktive Kritik!
Die gestellten Bedingungen könnten durch Erwerb der datenrechtlich unbedenklichen Rot-Kreuz-App von Östeereich und einer flächendeckende Ausstattung mit Stoffmasken erfüllt werden. Natürlich muss eine Öffnung immer zusammen mit einer Kontaktsperre und Monitormassnahmen wie Tests flankiert sein.

Peter Gasser 14 Aprile, 2020 - 14:22

Da muss ich Ihnen massiv widersprechen; wenn mir gegenüber jemand, der infiziert ist, und lediglich eine Stoffmaske verwendet, sitzt, dann bin ich dem Virus nahezu schutzlos ausgeliefert.
Was für ein Leichtsinn. Wie fahrlässig. Du lieber Gott!
Und: wie wollen Sie das Monitoring machen, ohne ausreichend Tests und Chemikalien, welche in Südtirol auch fehlen?
Da ist absolut nichts erfüllt.

Ritratto di Oliver Renzler
Oliver Renzler 14 Aprile, 2020 - 11:33

Ausgezeichnet! Christoph, warum verlinkst du diesen Brief nicht? Viele weitere werden gegen die überzogenen Maßnahmen unseres tollen Landeshauptmannes unterschreiben. Es ist geradezu unsere Pflicht, unsere Freiheiten laut einzufordern. Und die anderen können sich ja weiterhin - frei!willig - mit eigenzogenem Schwanz daheim einsperren und immer wieder die gleichen schlauen Kommentare schreiben. Danke.

Ritratto di Margot Wittig
Margot Wittig 14 Aprile, 2020 - 11:46

was dann vielleicht darauf hinausläuft, dass die "über 60-ig jährigen"für weitere Jahre daheim eingesperrt bleiben dürfen????? wo bleibt da die vielgepriesene persönliche Freiheit?

Ritratto di Elisabeth Garber
Elisabeth Garber 14 Aprile, 2020 - 12:09

Gute Frage... - auf Antworten darauf, bin ich gespannt!

Ritratto di Martin Koellensperger
Martin Koellensperger 14 Aprile, 2020 - 12:38

Die Antwort ist, dass die über 60 Jährigen solange eingesperrt bleiben können, bis wir eine Immunität aufgebaut haben. Entweder durch Krankheit oder Impfung. Und auf die Impfung warten sie länger.

Und : wenn Krankheit keine Immunität hervrorruft, wird es die Impfung auch nicht

Peter Gasser 14 Aprile, 2020 - 12:46

Da irren Sie; niemand in unserer Gesellschaft wird in Lager eingesperrt - und alles andere würde nicht helfen, wie namhafte Experten im In- und Ausland bestätigen. Man kann innerhalb einer Gesellschaft nicht einen Teil davon “virussicher” verwahren; dazu ist das Virus zu agil.
Nebenher: wen wollen Sie nun einsperren?

Ritratto di Martin Koellensperger
Martin Koellensperger 14 Aprile, 2020 - 12:59

Ich niemand, dürfte inzwischen deutlich geworden sein. Margot Wittig hat diese Sorge geäußert, und gefragt wie lange es dauern könnte.
Sie sprechen von Lagern, alles andere würde nicht helfen. Also Gegenfrage: Wen wollen Sie den nun einsperren?

Peter Gasser 14 Aprile, 2020 - 13:24

Das “Trick-Spielchen”, das da versucht wird, ist durchsichtig wie Glas. Anstelle einer Antwort erlauben Sie 2 Zitate.
a) Ich zitiere Sie (12:38 Uhr):
“Die Antwort ist, dass die über 60 Jährigen solange eingesperrt bleiben können, bis wir eine Immunität aufgebaut haben”.
b) ich zitiere auch mich (12:46 Uhr): “niemand in unserer Gesellschaft wird in Lager eingesperrt”.

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 14 Aprile, 2020 - 21:05

Die einen wollen eben die Ü60 (+vorerkrankten, +jene mit Kontakt zu Hotspots/Krankenhäusern) "einsperren" (von Lagern haben nur Sir Gasser gesprochen), die anderen die Gesamtbevölkerung. Trickspielchen sehe ich da keines.

Netiquette §R1 - Be Respectful

Ritratto di Salto Community Management
Salto Community Management 15 Aprile, 2020 - 08:43

Herr Thoma,
wir möchten, dass unsere Community ein Ort des gegenseitigen Respekts bleibt. Bitte verzichten Sie, den Namen anderer Gesprächsteilnehmer nach eigenen Vorstellungen auszuschmücken.

Ritratto di Ludwig Thoma
Ludwig Thoma 15 Aprile, 2020 - 09:18

https://www.salto.bz/de/comment/73664#comment-73664
Herr Gasser glaubt, Sir=Herr. Aber als Salto+ user wird er wohl nicht moderiert. Alles klar.

Ritratto di Salto Community Management
Salto Community Management 15 Aprile, 2020 - 12:11

Herr Thoma,
Trotz großer Wachsamkeit sind wir auf die Mithilfe der Community angewiesen, um eventuelle Regelverstöße oder persönliche Angriffe ahnden zu können.

Sie würden sich wundern, wieviel Moderationspunkte auch unsere Salto+ User sammeln.

Generell wiederholen wir unsere Bitte, Benutzernamen möglichst korrekt und respektvoll wiederzugeben.

Wir wissen, dass dies nicht immer stattfindet, und auch, dass wir nicht jeden Vorfall erkennen, moderieren, oder im künstlerischen Kontext nicht immer bewerten möchten. Umso mehr schätzen wir, wenn die Community in Eigenverantwortung handelt.

--
Salto Community Management

Ritratto di Sepp Bacher
Sepp Bacher 14 Aprile, 2020 - 21:25

Wir über 60-jährigen müssen und dürfen nicht zu Hause eingesperrt werden. Jeder und jede kann selbst entscheiden, in welchem Maße er sich schützt. Nicht jede/r hat die gleichen Bedürfnisse und nicht alle wollen 100 werden!

Peter Gasser 14 Aprile, 2020 - 12:33

Was für ein gepflegter und toleranter Umgang mit denen, die Ihre Weltsicht nicht teilen... Kompliment!

Ritratto di Herta Abram
Herta Abram 14 Aprile, 2020 - 11:56

...."Nur wenn wir uns weiterhin an die Regeln halten und mögliche Ansteckungsgefahr vermeiden, können wir die epidemiologische Grundlage für den nächsten großen Schritt legen, dh die echte Erholung der sozialen und wirtschaftlichen Aktivitäten." - Dies sagt der LH.
Meiner Meinung nach, ist dies der richtige Weg, mit dieser komplexen Herausforderung umzugehen.

Ritratto di Elisabeth Garber
Elisabeth Garber 14 Aprile, 2020 - 12:41

Ich finde diese Veröffentlichung zum Thema Corona-Virus sehr interessant:
https://www.brennerbasisdemokratie.eu/?p=56460

Ritratto di Herta Abram
Herta Abram 14 Aprile, 2020 - 13:15

Ja der artikel ist sehr lesenswert frau garber!
danke!

Ritratto di Christian Mair
Christian Mair 14 Aprile, 2020 - 13:52

Der Artikel ist schon weiter oben verlinkt. Es ist eine Top Analyse. Der Autor gibt von Medien verschwiegene Fixierungsfehler verursacht durch Ost-West-Konflikt zu bedenken. Aber es gibt kaum Hinweise für die Zukunft. Der Autor weist aber daraufhin, dass die politische Entscheidung jenseits von Moral und Gesundheit getroffen werden muss. Das ist deren Aufgabe.

Ritratto di Erwin Demichiel
Erwin Demichiel 14 Aprile, 2020 - 13:59

Ich habe den Brief unterschrieben. Einmal verlangt er nichts anderes als eine öffentliche Diskussion und Transparenz und zum anderen behauptet er nirgends, dass alles, was bisher getan worden ist, falsch war. Er verlangt eine öffentliche Diskussion darüber, wie es jetzt weitergehen soll. Und diese fundamentale Frage dürfen sich nicht nur die Politiker und Fachexperten stellen, sondern alle Bürger und Fachleute aus den verschiedensten Gebieten.
Dass über alle Daten diskutiert werden kann, zeigt nichts anderes, als dass auch über alle jene diskutiert werden kann, welche als Grundlage für Regierungsentscheidungen dienen. Insbesondere weist der Brief darauf hin, dass absolute Zahlen immer in Relation gesetzt werden müssen, wenn sie zu einer wirklichen Information werden sollen. Dies geschieht in den offiziellen Verlautbarungen nur äußerst unzureichend.
Prof. Gänsbacher hat in der heutigen RAI-Fragestunde als medizinischer Fachexperte auf den Brief geantwortet. Diese Antworten sind wichtig und reichen, wie alle Antworten von Fachexperten, bis zu einem bestimmten Punkt, nämlich bis dorthin, wo das Fachgebiet aufhört. Der Brief verlangt, dass wir weiter schauen müssen. Ich erlaube mir aus dem Kommentar (weiter oben) von Klaus Hartmann vom 13.04.; 19,07 Uhr zu zitieren: „Es gibt viele Wirklichkeiten. Soziale. Wirtschaftliche. Politische. Kulturelle. Psychologische. Gesundheitliche. usw. Es gibt die Wirklichkeit derer, die ihre Arbeit verloren haben und die Wirklichkeit jener, die gut versorgt sind. Und diese "Seuche" und die getroffenen Maßnahmen wirken sich auf all diese Wirklichkeiten aus. Das einzige was hier gefordert wird ist ein zur Kenntnis nehmen all dieser Aspekte.“

Ritratto di Erwin Demichiel
Erwin Demichiel 14 Aprile, 2020 - 14:21

Als Nachtrag: Christof Wallnöfer verweist in seinem Kommentar (weiter oben) vom 13.04.; 12,30 h auf den "Erfahrungsbericht mit Covid-Patienten des deutschen Intensivmediziners Dr Tobias Schindler". In diesem Zusammenhang sollten wir uns alle wieder an die Möglichkeit der Patientenverfügung erinnern - auch als Unterstützung für unsere überforderten Fachleute in den Seniorenheimen und Krankenhäusern.

Peter Gasser 14 Aprile, 2020 - 16:29

Sie schreiben:
“Prof. Gänsbacher hat in der heutigen RAI-Fragestunde als medizinischer Fachexperte auf den Brief geantwortet. Diese Antworten sind wichtig und reichen, *wie alle Antworten von Fachexperten, bis zu einem bestimmten Punkt, nämlich bis dorthin, wo das Fachgebiet aufhört*”.
Zudem: Conte wird von den besten Fachkräften in Ökonomie beraten, welche Italien zu bieten hat - soll er nun auf die Fachkräfte in Virologie und Ökonomie und Soziologie und Medizin hören, die, wie Sie sagen alle “wichtig sind”, dann aber tun, was eine Journalistin meint?

Sie sind einverstanden, dass dieselbe Begrenzung für die Verfasserin des Briefes gilt, die “Wirtschaftsjournalistin Sabine Holzknecht”?

Ritratto di Christoph Wallnöfer
Christoph Wallnöfer 14 Aprile, 2020 - 16:33

Ich zitiere aus dem "Thesenpapier zur Pandemie durch SARS-CoV-2/Covid-19" vom 5. April 2020 - erarbeitet durch eine inderdisziplinäre Arbeitsgruppe:
"Entstehung und Bekämpfung einer Pandemie sind in gesellschaftliche Prozesse eingebettet. Die derzeitig angewandte allgemeine Präventionsstrategie (partieller shutdown) kann anfangs in einer unübersichtlichen Situation das richtige Mittel gewesen sein, birgt aber die Gefahr, die soziale Ungleichheit und andere Konflikte zu verstärken. Es besteht weiterhin das Risiko eines Konfliktes mit den normativen und juristischen Grundlagen der Gesellschaft. Demokratische Grundsätze dürfen nicht gegen Gesundheit und Bürgerrechte ausgespielt werden. Die Einbeziehung von Experten aus Wissenschaft und Praxis muss in einer Breite erfolgen, die einer solchen Entwicklung entgegenwirkt."

Lieber Landeshauptmann, liebe Landesregierung: Setzt eure Energie und unser Geld endlich dafür ein, dass fundierte Entscheidungsgrundlagen für einen guten Ausweg aus dieser Situation geschaffen werden!

Peter Gasser 14 Aprile, 2020 - 16:45

Sie schreiben/zitieren:
“Die Einbeziehung von Experten aus Wissenschaft und Praxis muss in einer Breite erfolgen, die einer solchen Entwicklung entgegenwirkt”:
*genau DAS* machen Merkel, Kurz, Conte, und auch der Landeshauptmann.
Wie kommen Sie darauf, diese würden (bisher) anders handeln? Woran machen Sie diesen seltsamen Vorwurf fest?
Noch keine betroffene Region hat die Schutz-Maßnahmen, die weltweit grad überall Wirkung zeigen, am Scheitelpunkt des Geschehens gelockert oder beendet.
Warum sollten wir allein diesen fahrlässigen Fehler begehen?

Peter Gasser 14 Aprile, 2020 - 16:54

Zu einem Teilaspekt: im zitierten Thesenpapier steht:
“ Für die Fortentwicklung der Präventionsstrategien sind u.a. folgende Empfehlungen zu geben:
 Ergänzung der allgemeinen Präventionsmaßnahmen (Eindämmung, containment) durch spezifische Präventionskonzepte,
Entwicklung eines einfachen Risikoscores auf der Basis der o.g. vier Risikokonstellationen, das auf Einzelpersonen und Personengruppen anwendbar ist,
 Trennung der Betreuungs- und Behandlungsprozesse der Infizierten bzw. Nicht- Infizierten im institutionellen Rahmen (Entwicklung von Vorgaben), und
 zentrale Etablierung einer Hochrisiko-Task Force, die auf spontan entstehende Herde (Cluster) reagieren kann”:
.
Also *Ergänzung* der allgemeinen Präventionsmaßnahmen (Eindämmung, containment) durch spezifische Präventionskonzepte“: da zur Zeit die Basis, also das containment absolut nicht garantiert werden kann, wie wollen Sie dieses dann *ergänzen*; zuerst muss also das *containment* sichergestellt werden —> dazu müssen die Fallzahlen massiv herunter —> das gelingt nur durch den lockdown.
Es ist Ihnen klar, dass Sie Ihr eigenes Anliegen durch ein zu frühes Beenden der Maßnahmen damit *selbst* torpedieren?

Ritratto di Johannes Kager
Johannes Kager 15 Aprile, 2020 - 12:57

Es empfiehlt sich Prof. Gänsbachers Analyse im MiMa vom 14.04.: http://www.raibz.rai.it/podcast/deu/mittagsmagazin/mp3/Mittagsmagazin_14...

Ritratto di Elisabeth Garber
Elisabeth Garber 15 Aprile, 2020 - 14:42

Sehr gut, danke.

Ritratto di Christoph Wallnöfer
Christoph Wallnöfer 16 Aprile, 2020 - 21:50

Laut Salto haben 1.800 SüdtirolerInnen den offenen Brief an die Südtiroler Landesregierung unterzeichnet.
Bin gespannt ob es eine Antwort darauf gibt und falls ja - welche.

Peter Gasser 16 Aprile, 2020 - 22:04

Die Antwort hat ja schon Prof. Gänsbacher gegeben.
Ein Brief, von weniger als 1% der erwachsenen Einwohner unterzeichnet.

Ritratto di Christoph Wallnöfer
Christoph Wallnöfer 16 Aprile, 2020 - 23:30

Ach so, wusste nicht dass Herr Gänsbacher nun auch die Korrespondenz der Südtiroler Landesregierung besorgt.
Gute Nacht Südtirol!

Peter Gasser 16 Aprile, 2020 - 23:47

er beratet: aber lesen Sie selbst seine inhaltliche Kritik an der Verzerrung der Aussagen:

https://www.rainews.it/tgr/tagesschau/audio/2020/04/tag-gaensbacher-brie...

Ritratto di Franz Seiler
Franz Seiler 17 Aprile, 2020 - 00:33

Anstelle des Diskurses "der Brief ist Toll" vs. "der Brief ist voller argumentativer und logischer Fehler", gibt es hier einen weniger polemischen Ansatz und interessante Grundlagen: https://www.salto.bz/de/article/14042020/transparenz-erfolgt-durch-reche...

Ritratto di Klaus Griesser
Klaus Griesser 17 Aprile, 2020 - 16:02

Maßnahmen mit Augenmaß? Richtig! Aber bitte unter Berücksichtigung des Ganzen:
1. Dass ein Virus, ein Winzling, so eine umfassende Krise auslösen kann beweist wie fragil dieses System ist. Aber es, das Virus! ist berechenbar, ein Impfstoff wird kommen.
2. Die Coronakrise ist das offenbar nicht: die Börsen sind eingebrochen, die Produktion fällt zurück, selbst die Seuchenexperten sind sich nicht einig, die Regierungen haben (noch?) nicht zu internationaler Solidarität gefunden, (Frau vonderLayen entschuldigte sich), die Lobbys – von den Flugzeugbauern bis zu Touristikern- drängen auf öffentliche Bezuschussung, die Arbeitslosen und Armen brauchen dringendst Hilfe, das Flüchtlingsproblem ist zugedeckt...
3. Die Schuld an der Coronakrise liegt großteils beim neoliberalen Wirtschaftssystem, welches unter der Flagge der freien Marktwirtschaft den Globe erfolgreichst durchwachsen hat. Allein Larry Fink von Blackrock verwaltet zur Zeit 6,85 Billionen US-Dollar, Vanguard und State Street dazugezählt ergeben15 Billionen, das wären umgerechnet auf jeden Bewohner der Erde 2.000 US-$ pro Kopf (Jens Berger, Wer rettet uns vor den Konzernen?). Im Gesundheitssystem hat die Globalisierung zur Auslagerung der Sanitär- nebst Pharmaproduktion nach China geführt, und in den einzelnen Industrieländern zu Einsparungen bei der Seuchenvorbeugung, Krankenhäusern, Ausstattungen, Materialien, Personal, Auslagerung profitabler Dienste zu Privaten.
4. Conte hat es m.M.n. bisher gut gemacht hat: Intensivbetten werden immer weniger gebraucht. Von Anfang an hat er internationale Solidarität angestrebt und solche erhalten von China, Kuba, Russland, leider nicht von den europäischen Regierungen. Derzeit lastet ein großer Druck auf ihm: den Lockdown lockern! Je nach Ressort werden seine Ministerkollegen unterschiedlich intensiv lockern wollen.
5. Die Banken hecheln schon, wie die von Conte organisierten Milliardenkredite „an die Wirtschaft“ verteilt und verwaltet werden sollen. Zurückzuzahlende Staatsschulden, die möglicherweise noch auf unseren Enkeln lasten werden! Dazu ein Detail am Rande: in Deutschland soll ausgerechnet Blackrock die Generalstabsarbeit bei den Banken übernehmen! – womit mir klar scheint, wohin es gehen soll: zur Neuaufstellung eines Systems, das den Desaster (Punkt 3) verursacht hat.
6. Egal was entschieden wird, es wird zu weiteren Rissen im fragilen System führen – und zu weiteren Opfern! Lassen wir Conte nicht alleine! Die unabhängige Presse, die Organisationen für eine solidarische Welt – wir Bürger! – alle werden wachsam und zunehmend demokratisch aktiv sein müssen.

Peter Gasser 17 Aprile, 2020 - 16:18

Fairerweise muss man sagen: Österreich und Deutschland haben aus den Nachbarländern, welche in Not geraten sind, Intensivpatienten aufgenommen, und nicht wenige (!).
Ohne diese Hilfe hätten die Intensiv-Betten in Südtirol nicht ausgereicht (was sie ja eigentlich nicht haben, wenn man bedenkt, dass man intensivpflegebedürftige ältere Menschen einfach nicht ins Krankenhaus gebracht hat, damit diese Tatsache für die Bürger nicht sichtbar wird).

Ritratto di Klaus Griesser
Klaus Griesser 17 Aprile, 2020 - 16:34

Deutschland und Österreich konnten erstens von Italien lernen, zweitens sind sie klinisch besser gerüstet was ihnen drittens ermöglichte, einzelne Fälle zu Studienzwecken aufzunehmen; trotzdem ist das ein nettes kleines Detail einzelner Kliniken, aber als Mitgliedsregierungen derselben EU haben sie Nationalismus gezeigt, nicht Solidarität. Frau vonderLayen gab das ja auch zu.

Ritratto di Elisabeth Garber
Elisabeth Garber 17 Aprile, 2020 - 18:52

Da könnte ich jedes Wort unterschreiben (K. Griesser) - genau so war/ist es. Geholfen haben Deutschland und Österreich erst als der Patient Italien schon zu dreiviertel erstickt war - in jeder Hinsicht - und das war und ist zynisch. Las/liest man sich Kommentare italienischer Zeitgenossen in den Medien durch - so hat es die Mehrheit tatsächlich genau so empfunden, wie K. Griesser es in seinem Kommentar beschreibt.

Ritratto di Klaus Griesser
Klaus Griesser 17 Aprile, 2020 - 18:58

Korrektur zu meinem Punkt 5, erschwerend: Nicht Deutschland, nein! die EU will Blackrock anstellen (https://www.nachdenkseiten.de/?p=60239)!

Ritratto di Christian Mair
Christian Mair 17 Aprile, 2020 - 19:45

Ich stimme zu, dass der Neoliberalismus die Institutionen und Eliten durchtränkt und damit Kultur, Werte und Demokratie der goldenen Kuh geopfert hat. Gerade jetzt gilt es nicht nur bei ECB, blackrock machzuschauen, sondern auch konkret vor Ort darauf zu achten, wo die Kröten hinwandern und wer das bestimmt. Förderungen sollten mit Bedingungen verknüpft werden.
Ich denke es ist notwendig, ein lokales Netzwerk einer geeinten Progressiven nach Vorbild DIEM25 zu gründen, um erfolgreich Ideen der Vordenker Varoufakis, Guerot oder sogar einem geläuterten Macron umzusetzen:
- Gemeinwohlökonomie
- Kreditreform um Wachstumszwang zu minimieren
- Verwaltungs-und Demokratiereform
- Autonomieverfassung
- Besteuerung leistungsloser Einkommen
- progressiver Immobiliensteuersatz und Leerstandsabgsbe

Ritratto di lösch hans
lösch hans 17 Aprile, 2020 - 20:28

Kann Ihnen nur zustimmen Herr Griesser, bei der Finanzkrise wurden am Ende jene gerettet und belohnt die diese verursacht hatten. Sodass sie daraus noch stärker und unantastbarer hervorgegangen sind. Bezahlen mußte dafür die Bevölkerung mit Kürzungen im sozialen Bereich vor allem im Gesundheitswesen aber auch bei der Fürsorge und Kultur. Auch bei dieser Krise werden wieder Milliarden in die Hand genommen um die Fetten noch fetter zu machen. Dabei ist es sonst in der Wirtschaft doch selbstverständlich das man breit aufgestellt sein muß um kriesensicher agieren zu können. Aber anscheinend hat dieses Prinzip gesellschaftlich keine Richtigkeit, hier ist es sinnvoll wenn wenige immer mehr haben und ganz viele immer weniger.

Ritratto di Michael Bockhorni
Michael Bockhorni 25 Aprile, 2020 - 16:54

@Peter Gasser: Die Wirklichkeit in den genannten Orten ist abhängig von der Anzahl der Intensivbetten, dem ausreichendem Schutz des Krankenhauspersonals, dem Verhältnis von ambulanter häuslicher Isolation und stationärer Aufnahme uvm. Das es nicht nur *eine Wirklichkeit* gibt, hat Paul Watzlawik (den ich übrigens 1999 in Bozen erleben durfte) und Kollegen in den 1970er Jahren erkannt. Auch der Film "Rashomon" handelt davon, wie 3 Zeugen von einer Vergewaltigung drei verschiedene Wirklichkeiten erzählen. Die *eine Wirklichkeit* aus der Poebene, Madrid und New York kennen wir ja nicht einmal aus eigenem Erleben, sondern durch den Filter der Massenmedien. Daher braucht es auch mehr als eine (Sammle)Partei, ein Tagblatt, eine Kirche und eine Biermarke.

Peter Gasser 25 Aprile, 2020 - 17:02

Da stimme ich Ihnen in allem zu. Watzlawick habe ich mehrmals gelesen, Buch steht aktuell grade neben mir.
Aber trotzdem: Sie schreiben von Erfahrungen, Sichtweisen, subjektiven "Wirklichkeiten": dem allem zugrunde aber liegt ein empirisches Geschehen, welches unabhängig von der Betrachtungsweise des einzelnen i m m e r d a s s e l b e ist - im konkreten fall das Virus und seine Ausbreitung.
.
Zu Ihrem Beispiel: empirisch hat die Vergewaltigung auf eine einzige Art und Weise in räum und Zeit stattgefunden; genauso wie Bergamo, Madrid, New York nur auf eine Weise stattgefunden haben, wenn auch unterschiedlich wahrgenommen.
Wir leben alle in ein- und derselben - nennen wir es nun - "Realität".

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